Beat Jobatey

Es ist schon richtig. Man darf über die lustigen Quatschveranstaltungen nicht das Elend dieser Welt vergessen. Am Sonntag kam diese erschütternde Nachricht: Cherno Jobatey ist der deutsche „Journalist“ mit den meistern Followern auf Facebook.

Der „TV-Liebling“ (Cherno Jobatey über Cherno Jobatey), „a secure interviewer on any topic“ (Cherno Jobatey über Cherno Jobatey), der „lustige Clown aus dem ‚ZDF-Morgenmagazin'“ (Silke Burmester über Cherno Jobatey) „gefällt“ auf Facebook 5554 Personen.

„Das kann ich nicht auf unserem Berufsstand sitzen lassen“, findet die Journalistin Burmester, „und auch nicht auf mir.“ Sie hat die Kampagne „Beat Jobatey“ ins Leben gerufen und ruft dazu auf, bei ihrer Facebook-Seite „Die Kriegsreporterin“ auf „Gefällt mir“ zu klicken.

„Kriegsreporterin“ ist der Name ihrer mittwöchlichen „taz“-Kolumne, in der sie von der „Medienfront“ berichtet. Zum Beispiel so:

Immerhin sind Frauen heutzutage flexibel. Darauf wies auch der Mediendienst von Peter Turi letzte Woche hin, der schrieb: „Glamour-Chefredakteurin Andrea Ketterer sieht veränderte Anforderungen der Leserinnen an Frauenmagazine.“ Diese hatte nämlich den Satz gesagt: „Keine Leserin nimmt sich die Zeit, einen Artikel zweimal zu lesen. Wenn sie im Vorspann nicht versteht, worum es geht, ist sie weg.“ Es ist gut, dass diese Entwicklung endlich einmal laut benannt wurde, jetzt können auch die Dozenten der Journalistenschulen endlich damit aufhören, den Schülern das recht aufwendige Formulieren komplizierter, verschachtelter und missverständlicher Vorspänne beizubringen.

Für das, und ich rede hier aus Erfahrung, die meisten Schüler auch immer etwas zu blöd waren. Nichtsdestotrotz eine Notwendigkeit, als es noch weder Fernseher, Internet noch Vibratoren gab und die Frauen ihre Abende damit verbrachten, Artikel wieder und wieder zu lesen. Bereits mit der Erfindung des Strickzeugs sank die Bereitschaft, einen Text mehr als viermal zu lesen um 27,8 Prozent.

Die Burmesterin, die Anfang des Jahres kurz neben Frank Schirrmacher stehen durfte, hat mich gefragt, ob ich nicht für ihre Aktion trommeln mag. Das tue ich gerne, denn sie ist eine Nette. Auch wenn Sie sie nicht kennen, können Sie ruhigen Gewissens mitmachen, denn Sie kennen ja Cherno Jobatey.

Nachtrag, 5. Mai. Silke Burmester hat Post vom Management von Cherno Jobatey bekommen:

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei die Infos zur unglaublichen Hetzkampagne gegen Herrn Jobatey, die seine Persönlichkeitsrechte verletzt.

Wir gehen davon aus, dass

1. Sie den Artikel löschen
2. Sie die Facebook Seite löschen
3. Die TAZ sich bei Cherno Jobatey entschuldigt.

Danke.

156 Replies to “Beat Jobatey”

  1. Ohne einen schönen Bash kaputtmachen zu wollen, aber seine Zusammenfassungen der Nachrichtenlage sind tatsächlich lesenswert.

  2. *Holt Flatterband heraus* Ja, dieser Artikel hat kaum Relevanz, ja, es ist irgendwo etwas Wichtigeres passiert, bitte gehen Sie weiter. Den Spiegel-Liveticker finden Sie die Straße herunter, links und dann schräg rechts in der übernächsten Sackgasse. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

  3. „Nachrichtenkompetenz, Showqualitäten, Interviewsicherheit und Gute-Laune-Faktor. Deutschlands „Frühstücksdirektor“ hat Karriere gemacht – und der Weg dorthin war für einen Fernsehmann erstaunlich geradlinig.“

    Mit Jobateys Ego könnte man beliebig große Ozon-Löcher stopfen

  4. Ich verfolge vom Ausland aus die deutsche Medienlandschaft und Jobatey’s Internetauftritt (Webseite, Twitter) finde ich professionell, ansprechend und deutlich ‚internationaler‘ als viele andere Auftritte. Vielleicht ruehrt auch daher seine relative Beliebtheit bei facebook? Weniger ueberraschend, dass es natuerlich eine Zeitungsreporterin ist, die diesen unglaublichen Umstand seiner Beliebtheit aendern muss; wir alle wissen, dass echter Journalismus nur im Zusammenhang mit gedruckten Erzeugnissen entstehen kann-auch wenn mir die taz sympathisch ist. Insgesamt eine eher ueberfluessige Aktion.

  5. Würde ich ja gerne unterstützen, machte ich um dieses Scheiss Facebook nicht einen riesigen Bogen, aus verschiedenerlei Gründen. Dumm gelaufen.

  6. Herr Niggemeier: Ihre Begründung, das Klicksammeln zu unterstützen, war doch hoffentlich ironisch gemeint?!

    „…denn sie ist eine Nette.“

    Stolz darf die Frau sein, die sich so gerühmt sieht.

  7. JMK, #3:

    Wie Cherno es geschafft hat, sein bisheriges Leben und Wirken auf so wenigen eigenen Webseiten zusammen zu fassen, ist schon faszinierend.

  8. Hört sich nach einer eher überflüssigen Aktion an. Könnte auch ein Gastbeitrag von DuMont jr. Sein, der eine alte Freundin unterstützen möchte.

  9. Verblüffend viele Freunde scheint der gute Cherno hier in der Niggemeier-Fankurve zu haben. Ich finde die Aktion jedenfalls lustig, und den Verweis auf dieser Seite ebenfalls. Von mir kriegt Silke Burmester jeden Like, den sie haben möchte.

  10. Die Jüngeren werden sich kaum noch erinnern, aber Cherno war einmal eine ganz heiße Nummer im Fernsehen und wurde sogar für die große Samstagabend-Unterhaltung gehandelt.
    Urde nur nichts daraus. Immerhin hat er beim Morgenmagazin ausgeharrt und seine starke Fanschar auf Facebook hat zwei Gründe: die Schlagkraft einer – alle zwei Wochen täglichen – Fernsehpräsenz. Und sein früher Start: Er hat so ziemlich jede Freundschaftsanfrage auf Facebook akzeptiert und, als er an die Grenze der zulässigen Freunde kam, zu einem Zeitpunkt vom persönlichen Profil auf eine Page umgestellt, als die meisten Kollegen noch nicht einmal wußten, wie man Facebook überhaupt buchstabiert.

  11. Geht alle zum All-You-Can-Eat Restaurant und versucht, noch mehr zu essen als der bisherige Meist-Esser. Den schafft ihr locker! Guten Appetit!

  12. Hihi, auf der Liste liegt der Niggemeier knapp vorm Diekmann.
    Mit 8 Followern ist man auf Platz 30 der Liste, auch wenn man sie dafür erstmal selbst erstellen muß.

  13. Niggemeier hat den Boden der Realität verloren und versucht, seine Macht für sich zu nutzen.

    Erst trommelt er für einen witzlosen Emo, der an einem Comedy-Contest des NDR teilnimmt.

    Jetzt gefällt ihm Cherno Jobatey nicht, weil er nicht in Niggemeiers Raster eines guten Menschen passt.

  14. @H.M.Voynich Als ich die Liste zum ersten mal erstellte, hatte ich noch gar keine Page, insofern stimmt die Kausalität nicht.

    Und auch sonst ist so ein Schwanzvergleich, der zudem handgemacht, ohne jeden Algorithmus funktioniert, nicht repräsentativ. Oder höchstens für meine persönliche Biografie: Cherno hat mal versucht, mir die Freundin auszuspannen, Broder und Wagner lese ich gerne, mit Burda verbindet mich eine langjährige Beziehung, natürlich suchte ich nur nach Kollegen, die ich kannte.

    Hätte Burmester schon im Februar eine Facebook-Page gehabt, wäre sie trotzdem gar nicht in der Liste aufgetaucht, weil sie mir gar kein Begriff war. Was nichts über ihre Qualitäten aussagt, sondern nur die beliebigkeit solcher Listen belegt.

    Natürlich kann so eine Aufzählung mit der Zeit an Qualität gewinnen, indem sich Dritte mit Vorschlägen und Korrekturen beteiligen.

    Aber im Grunde bleibt es nur ein nicht sonderlich ernst zu nehmendes Spiel.

  15. Nein, ausnahmsweise mal keine Sympathie für diese Niggemeier-Kampagne. Ich sehe kein Frühstücksfernsehen, aber allein mit dieser Seite http://www.jobateyjournal.de/ haben sich Cherno Jobatey und sein Team meinen Respekt verdient. Wie ’nett‘ Frau Burmester auch sein mag: das hier ist ein alberne und schäbige Aktion. Ich werde gleich mal zu Jobateys Facebook-Seite wandern und den Like-Button anklicken.

  16. Wann war eigentlich der Zeitpunkt, ab dem Jobatey zum Ziel für Häme aller Art wurde? Diese Zimmer frei-Sache? Das ist doch nun auch schon ein paar Jahre her, und seitdem ist er doch im Grunde nicht mehr groß aufgefallen, oder? Ein stinknormaler Fernseharbeiter halt. Nein, das ist wirklich nur noch albern.

  17. Jobatey sei nur ein „Journalist“, Herr Niggemeier? Sie sind wohl ein „Journalist“!

  18. diese zimmer frei geschichte kannte ich gar nicht. als jemand, der auch nicht gerade fan von jobatey ist hab ich gleich mal bei youtube geguckt, bisschen niedere instinkte befriedigen dachte ich mir…

    …und dann erstaunt festgestellt, dass ich die sendung seitens der moderatoren geradezu sensationell geschmacklos fand. wie man so schön sagt, „behindertenwitze macht doch sonst eigentlich nur der raab“, aber in wahrheit ist der raab da ja tausendmal besser als sein ruf. alsmann hingegen in dem fall deutlich schlechter als sein ruf…widerlich, wie er da als eitler geck rüberkam, der gerade eine ihm offenkundig nicht besonders sympathische person anhand ihrer legastenie vorzuführen sucht. „buchstabier doch mal kommunalobligation“. ja ha ha ha…ich kotz gleich…

    dass dann alsmann im nachhinein – wie sich mit wenig google-aufwand feststellen lässt fälschlicherweise – auch noch behauptete, die sendung wäre nur deswegen so lange nicht ausgestrahlt worden, weil jobatey das untersagt hätte…hui. mobbing at its finest, während der sendung und dann noch danach.

    man muss jemand nicht sympathisch finden, um trotzdem mobbing scheisse zu finden. unerwartete wendung meiner loyalitäten in dem fall, muss ich sagen. und gilt auch für diesen artikel. daumen runter dafür. ich geh dann auch mal symbolisch nen like bei jobatey klicken, obwohl ich den eigentlich nach wie vor nicht mag :-)

  19. ..der WDR hat neben der ‚Zimmer frei‘ Sendung noch einiges mehr im Giftschrank..

    Ich erinnere mich noch sehr genau an einen Auftritt eines weiteren TV-Liebling namens Ranga Yogeshwar bei ‚Hart aber Fair‘ (damals im 3.Programm)

    Es ging um Vogelgrippe und das derzeit ausverkaufte Mittel Tamiflu. Abgenervt von der Frage des Moderators antwortete er: ‚Ich hab’s mir besorgt und woher ist egal und damit BASTA!‘

    Seitdem kann ich dem Typen nicht mehr auf’s Fell schauen

  20. Frau Burmester ist eine „Nette“. Aha. Herr Jobatey ist anscheinend ein „Böser“. Wie schön einfach doch die Welt sein kann.

    @24/V40: Die „Zimmer frei“-Sendung mit Jobatey wurde mindestens einmal im WDR gesendet. Als Profi hätte CJ wissen müssen, was ihn dort für ein gehirnloser Schwachsinn erwartet, vor allem, wenn man nicht dem Kuschelimage der Moderatoren entspricht. Schlagfertig genug, Alsmann Paroli zu bieten war er nicht, also begann er zu schmollen. Dumm gelaufen.

  21. Nicht, dass ich kleinlich sein will. Aber muss es im ersten Satz nicht heißen: „über DEN lustigen Quatschveranstaltungen“?

  22. Gregor, #26:

    (Frau Burmester ist eine „Nette”. Aha. Herr Jobatey ist anscheinend ein „Böser”.)

    Außer Ihnen hat das noch keiner hier geschrieben. Ich denke, die allermeisten verstehen das als nicht ernst gemeinten „Wettbewerb“. Mensch, Gregor, seien Sie doch bitte nur ein einziges Mal nicht so derart verbissen…

    :-)

  23. War das nicht der mit den doofen Schuhen?
    Und macht ihr jetzt hier Werbung für Facebook?

  24. Ich mag Herrn Jobatey ja auch nicht sonderlich, aber ich frage mich, was Sie wohl geschrieben hätten, wenn die Bild zu dieser oder einer ähnlichen Aktion gegen Herrn Jobatey aufgerufen hätte, die durch nichts anderes motiviert ist, als dadurch, dass Sie Herrn Jobatey irgendwie undufte finden.

  25. Was ist denn hier los? Alle mit dem falschen Fuß aufgestanden? Eine harmlose, lustige Aktion so bierernst zu nehmen, chapeau!

  26. @29/theo
    Im Gegensatz zu Ihnen bin ich offensichtlich in der Lage, zwischen den Zeilen zu lesen. Und was Sie als Verbissenheit sehen, wurde hier einst vom Hausherrn als Genauigkeit interpretiert.

    Niggemeier hat den BILDblog nur deswegen zum Erfolg geführt, weil er sich seines eigenes Urteils zumeist klug enthalten hat, und es dabei beließ, Ungenauigkeiten, Widersprüche und Fehler aufzulisten. Das Urteil wurde dem Leser überlassen. Diese Linie hatte er auch auf diesem Blog eine ganze Zeit durchgehalten und das machte es ja so lesbar.

    Mit der Zeit konnte Niggemeier aber nicht der Versuchung widerstehen, seine Weltsicht auch gleich mit zu transportieren. Auch das ist noch hinnehmbar, so lange es nicht zu affektgesteuerten und emotionsbefeuerten Artikeln führt, die nur noch Schwarz-Weiss-Denken kennen. Inzwischen genügt ein Fernsehauftritt eines sogenannten „Haß-Comedian“, um den rhetorischen Feldzug zu beginnen. Bücher braucht man nicht gelesen zu haben; ein „Spiegel“-Abdruck reicht. Ein Feuilleton-Redakteur ist hochnäsig, wenn der sagt, dass man nicht jeden Leser will, usw. Die Diskussion will Niggemeier gar nicht mehr führen; er hat, wenn man ihn versucht argumentativ zu begegnen „keine Lust“ mehr darauf oder bringt vollkommen unzulässige Verknüpfungen.

    Natürlich kann man das alles auch ganz toll finden. Aber es ist manchmal schon ein Elend zu sehen, wie da jemand weit unter seinen Möglichkeiten bleibt.

  27. Schwanzlängenvergleiche … Wer ist noch nicht in der Welt der Erwachsenen angekommen? Facebook oder seine User? Dieser Fall taugt als Beispiel für gar nichts. Mag aber für einige (siehe erster Satz) ganz lustig sein.

  28. @guido #34: Ich war der 907., der »gefällt mir« angeklickt hat.

    @Gregor Keuschnig #38: Da muss ich Ihnen widersprechen. Meiner Wahrnehmung nach war schon immer viel Stefan-Niggemeier-Meinung auf http://www.stefan-niggemeier.de/blog zu finden. Er hat das meiner Ansicht nach auch nie verschleiert oder so getan, als ob er nicht auf seinem persönlichen Blog seine persönlichen Ansichten verbreitet würde.

    Mir gefällt es sehr gut, dass er hier hin und wieder wirklich Stellung bezieht. Besser, wenn ich seine Meinung teilen kann, schlechter, wenn ich anderer Meinung bin (das kommt vor, auch wenn schon anderes behauptet wurde).

    Dafür wird er dann ja auch regelmäßig abgewatscht. Sowas passiert dann durch die den leseinkompetenten Spiegelfechter oder den infamen Nico Lumma. Oder andere weniger bekannte Kommentatoren. Oder durch Sockenpuppen. Ich bewundere Ihn dafür, wie ruhig er bleibt, was er alles stehen lässt. Und ich kann verstehen, dass er so manches unkommentiert lässt – obwohl ich mir als Leser und Kommentator natürlich wünschen würde, dass er zu manchen etwas schrübe.

    Ich finde es sehr schade, dass Sie Spaß an etwas Trivialem haben als unter den Möglichkeiten bleiben disqualifizieren.

  29. Wenn man bedenkt wieviele Medien in den letzten Monaten auf diese bekloppten „Find ich gut!“ Bewertungen aufmerksam geworden sind und die Anzahl der Klicks als „Umfrage-Ergebnis“ instrumentalisiert haben, habe ich starke Zweifel an solchen Aktionen.

    Und wenn das alles nur „Spass“ sein soll – was geht ab? „Los, mach mit, hihi, dem Jobatey eine reinwürgen, hihi. Ich freu mich schon auf morgen, hihi. Da Klicken wir alle auf Pepsi-find ich gut, hihi, Cola sucks!“

  30. @Alberto Green

    Es geht mir darum, dass hier mittlerweile nicht nur jeder zweite Beitrag entweder ein Bild mit einem Tier oder ein Text über den Grand Prix ist, sondern dass auch in Beiträge zu einem anderen Thema völlig zusammenhanglos erstmal verlinkt wird.

    Nebenbei: BEAT Jobatey und die Aufforderung, sich an so etwas wie Cybermobbing zu beteiligen, ist doch arm. An anderer Stelle wird dann über die Verantwortung von Journalisten schwadroniert. Der ganze Beitrag erinnert mich an meine lange zurück liegende Schulzeit, als „Anti-Clubs“ gegen unliebsame Mitschüler gegründet wurden.

  31. Den großen Bruder von Marco Schreyl als „Journalisten“ zu bezeichnen ist schon ein starkes Stück und vielleicht der grundsätzliche Fehler der Liste.

    Jobatey hat in den Anfängen mit Maybrit Illner zusammen das Moma angesagt. Und wohin die Dame es inzwischen geschafft hat dürfte wohl bekannt sein. Da gibt einem der 19jährige Stillstand des Turnschuhträgers doch zu denken. Selbst Joschka ist den Dingern inzwischen längst entwachsen.

  32. Vielleicht sollte frau als journalistin einfach vernünftige inhalte über ihr facebook-profil abieten – dann klappts auch mit den „gefällt mir“-clicks.
    So ist die ganze aktion doch etwas armselig.

  33. „Aufforderung zum Cybermobbing“.

    Starker Tobak. Leute, geht´s mal an die frische Luft.

  34. es ist schon erstaunlich, wie die niggemeierschen gefolgswadenbeisser in grenzenloser anspannung beständig dessen kritikern den griff zu baldriantee empfehlen. auch ich mag mich nicht entspannen, wenn der „spass“ gegen einen einzelnen journalisten als zu belächelnde anekdote angesehen wird, das hetzen gegen alle schwulen (durch somuncu) oder das eventuelle hetzen gegen einen schwulen (durch bohlen) zum verachtenswerten angriff auf die freiheit angesehen wird.

    @45: um im „ich find scheisse, was niggemeier scheisse findet“-club den vorsitz zu bekommen musst du aber schon mehr als den spiegel scheisse finden! und nur der kampfganele dumme kommentare zu unterstellen reicht auch nicht. ich biete meinen gerne an. polier dein ego daran auf!

  35. Ich ein Niggemeier-Gefolgs-Wadenbeisser? *hüstel*
    Lieber Webfalke, ihr Blick scheint getrübt. Mich deucht fast, Sie flattern ein wenig zu hoch. Kommse mal wieder runter. Jobatey selbst wird wohl lachen über die facebook-Aktion, denn er hat Humor.

  36. Das die Frau Burmester diese Aktion startet, wird den Herrn Jobatey wahrscheinlich nicht weiter stören, also was soll’s. Mich ärgert an dem Artikel etwas ganz anderes: Nämlich die Tatsache, dass Herr Niggemeier das Wort Journalist in Zusammenhang mit Herrn Jobatey in Anführungszeichen setzt. Das ist eben jene billige, infantile Polemik, die er so gerne anderen zum Vorwurf macht.

  37. „Cherno Jobatey ist der deutsche „Journalist” mit den meistern Followern auf Facebook.“

    Ich weiß nicht so recht, Fernsehmoderatoren sind für mich keine Journalisten (für mich, im rechtlichen Sinne sind sie es, aber da ist es jeder).

    Spätestens wenn sie bei Galas über rote Teppiche laufen und ihr Anzug/Abendkleid, das sie tragen, wichtiger ist als das was sie sagen.

    Die, die am Teppichrand stehen, Fragen stellen und Fotos machen, dass sind (meinetwegen „nur“ Boulevard)-Journalisten, die, die über die Teppiche laufen, sind Showstars und Künstler.

  38. @ 53, theo: Jobatey und Humor ist generell so eine Sache. Frau Burmester hat ihrem aktuellen Eintrag bei Facebook zufolge Post bekommen:

    „Sehr geehrte Damen und Herren,

    anbei die Infos zur unglaublichen Hetzkampagne gegen Herrn Jobatey, die seine Persönlichkeitsrechte verletzt.

    Wir gehen davon aus, dass

    1. Sie den Artikel löschen
    2. Sie die Facebook Seite löschen
    3. Die TAZ sich bei Cherno Jobatey entschuldigt.

    Danke.“

  39. Immer mehr Prominente nutzen die Möglichkeit, auch bei Facebook präsent zu sein und das soziale Miteinander mit ihren Fans und Kunden zu pflegen. Mit dem „Gefällt mir“ Button stellt Facebook eine einzigartige Option zur Verfügung, um eine starke Bindung zu schaffen. Fans und Freunden bietet der Button die Gelegenheit, ihre Vorlieben einfach zum Ausdruck zu bringen und zu teilen.

    Die gemeinsame Aktion mit Cherno Jobatey und Silke Burmester soll auf spielerische Art vermitteln, dass längst auch etablierte Journalisten und Meinungsmacher das beliebte Netzwerk aktiv verwenden. Jobatey und Burmester erhalten für ihre Teilnahme keinerlei Zahlungen. Die Nutzung des „Gefällt mir“ Buttons ist für registrierte Facebook-Benutzer kostenlos!

  40. Man stelle sich vor, Jobatey sei schwul.

    Dann würde aus der netten kleinen Kampagne einer netten Journalistin gegen einen nicht netten „Journalisten“ schnell, schneller, am schnellste übelste Hetze, die – kleiner mach ich es nicht, macht Niggemeier es ja auch nicht – den Suizid des Gehetzten billigend in Kauf nimmt.

    Das ist bigott hoch drei.

  41. @ 58: nee, von Gottmann GmbH, Full Service Management: People, Event und Brands, dem Management.

  42. Hat das möglicherweise etwas mit Jobateys Hautfarbe zu tun?
    Rassismus entzündet sich eben immer dann an Pseudokritikpunkten, wenn man ihn verschleiern möchte.

  43. @19/Lorenz Lorenz-Meyer: Danke Ihnen für den Tipp. Ich kannte die Website nicht und finde sie großartig. So kann ich dem obenstehenden „Artikel“ hier wenigstens etwas Positives abgewinnen.

  44. @webfalcon #52: Moment! Alberto macht mir hier nichts streitig! Wir Gardeoffiziere des internationalen Verwundertenbattalions der Stefan-Niggemeier-Claquere, Mitglieder der anonymen Kommentatorenarmee, Speichellecker, willige Jagddackel, Fanboys und Freunde Niggemeiers sind vollkommen gleichgeschaltet. Aber sowas von!

    @kampfgarnele #60: Man darf auch Schwule scheiße finden. Wen Sie den Unterschied finden, dürfen Sie ihn behalten.

  45. Kann immer noch nicht nachvollziehen, warum ich der Pseudo-Lustigen TAZ Kolumnistin ein Like spendieren soll. Weil sie bei der achso liberalen und weltoffenen TAZ ist und der Gegner bei den spiessigen Öffentlich-Rechtlichen? Einfach nur Beschämend. Nur weil eine Person eine andere nicht mag, so ein Fass aufzumachen und zu sagen „Klickt mich, damit alle sehen, dass ich toller bin, weil ich mehr Fans bei Facebook habe.“ Ganz ehrlich: Was für eine Kinderkacke. Und jedwede Kritik an dieser peinlichen Aktion perlt ab wie Tau in der Morgensonne und wird natürlich süffisant belächelt oder kommentiert. So hat eben jeder seinen eigenen Tellerrand.

  46. @56 Dieser Anwaltsbrief kann nur ein Schertz sein…Hat Cherno in seiner Samstagsabendshow nichts gelernt? Verstehen Sie (keinen) Spaß?
    Mit dieser Einstellung Kritik gegenüber landet er noch mal bei 9Live…ach, halt…da auch nicht mehr!

    (SCNR)

  47. @67 Kann immer noch nicht nachvollziehen, warum ich nach der Lektüre Ihres Kommentars Ihnen auf Twitter followen soll.

  48. @Twipsy

    Warum so böse gegen Jobatey? Hat er Ihnen damals in der Kantine beim Legathenikerkurs das letzte Schnitzel weggeschnappt?

    Ich weiß, etwas schlechter Schertz.

  49. Als Nicht-Fernseher hab ich Herrn Jobatey auch nur als uninteressanten Wichtigtuer in vager Wahrnehmung – um so positiver war ich erstaunt, als ich gerade (wie Kommentator Nr. 19) durch den Hinweis des Hausherrn auf die alberne Kampagne der taz-Journalistin auf

    http://www.jobateyjournal.de

    gestoßen bin. Dort trägt Herr Jobatey (oder ein von ihm bezahltes Team) seit über zwei Jahren täglich Links zu den Kommentar-Seiten der relevanten (Print-)Medien sowie hilfreichen Hintergrundartikeln.

    Mein Respekt für dieses Sprungplattform zur Ausbildung seiner eigenen Meinung! Ich werde (wie Kommentatoren 64 und 66 sicher öfter dort vorbei schauen!

    Ein guter Anstoß, dass auch eitle Fernseh-Moderatoren tolle Projekte betreiben (oder am Leben erhalten) können – es lohnt sich, gelegentlich über den eigenen Tellerrand zu schauen…

  50. O.K., da hab ich wohl etwas zu schnell geschossen, ich bitte um Entschuldigung.

    Was bleibt, ist die Frage, was die Journalistin von dem „Journalisten“ unterscheidet, außer dass sie nett gefunden wird und er nicht. Nach kurzem (vielleicht ja auch zu kurzen, das kann sein) Suchen finde ich bei ihm die hier schon verlinkte, mit recht viel Engagement betriebene Seite und bei ihr eine mäßig amüsante Kolumne und der Hinweise auf die Arbeit als „freie Textchefin für Lifestyle-Magazine“.

    @63

    Jobatey hat dieselbe Hautfarbe wie Dieter Bohlen. Wollten Sie darauf hinaus? Im Ernst: Das ist doch Mumpitz.

  51. @kampfgarnele
    und wenn dem so wäre — dass der einzige unterschied zwischen burmester und jobatey darin besteht, dass erstere st. niggemeier sympathisch ist und letzterer nicht? wo wäre das problem?

  52. Jobateys Journalseite ist wirklich nicht uninteressant.
    Aber sie ist kein Journalismus. Sie ist eine sortierte Auflistung von tagesaktuellen Artikeln der Presselandschaft (jeweils Überschrift und Einleitung), bei der es kein Anzeichen dafür gibt, daß sie nicht rein maschinell erstellt wurde.

  53. @ca-fi

    Und wenn dem so wäre, dass der einzige Unterschied zwischen Thomas Gottschalk und Chalotte Roche darin bestünde, dass ersterer der BILD sympathisch ist und letztere nicht? Wo wäre das Problem?

  54. So wenig der Begriff Journalist geschützt ist, so wenig sind die Anführungszeichen um diesen despektierlich. Wer sich selbst so beweihräuchert wie Herr Jobatey, denn kann man doch mal nett von der (Facebook) Seite aus zum Like-Contest herausfordern.

  55. @65: trage gerne jeden schuh der dir passt. wenn du dich aber selbst in die widerstandsreihe stellst, dann löst das bei mir nur extremen kotzreiz aus.

    @74: wie jeder von uns darf auch herr niggemeier jeden scheisse, unsympathisch oder sonst wie finden. wenn er aber zu öffentlichen bekenntnissen der ablehnung eines anderen mit aufruft, dann offenbart sich eine abstossende armseligkeit. ist es wirklich ein geiler moment, wenn mehr leute die eigene meinung teilen, als die eines anderen?

  56. „denn sie ist eine Nette“ hat ein sehr hohes Potential, etwas ganz anderes darin zu lesen.

  57. @69: Möglicherweise haben Sie im Eifer ihres Kommentargefechts übersehen, dass ich nicht darum gebeten habe. q.e.d.

  58. Es ist wie bei Bin Laden. Objektiv gibt es keinerlei Gründe, ihn zu mögen: trägt hässliche Turnschuhe (also Jobatey), wirkt allgemein ungepflegt (beide), hat keinen Humor (Jobatey).

    Subjektiv hingegen gewinnt er allein durch die Art seiner Gegner.

  59. @webfalcon: „öffentliche bekenntnisse[] der ablehnung […]“ Ja ne, ist klar. Wenn ich jetzt also auf „like“ bei Burmester klicke, ist das ein gleichzeitiges „dislike“ bei Jobatey.

    Ach ne. Das ist ja Quatsch.

  60. @webfalcon #52 ff: Sie schruben

    …wenn der „spass“ gegen einen einzelnen journalisten..

    und

    wenn er aber zu öffentlichen bekenntnissen der ablehnung eines anderen mit aufruft

    Ihre Lesekompetenz ist mangelhaft!

    St.Niggemeier (so nennen wir unseren Heiligen) ist nicht gegen Jobatey oder will ihn „schlechter machen“, sondern ist für Burmester und will sie „besser“ machen.

    Das ist so in einem sportlichen Wettstreit (andere sagen Schwanzlängenvergleich, was ich immer und bei Frauen besonders unpassend finde), dass wenn einer gewinnt auch ein anderer verliert.

    @guido #82: Man sagt, dass „nett“ die kleine Schwester von „scheiße“ sei. Aber das meint Stefan hier wahrscheinlich nicht.

  61. Was für eine dumme Kampagne… Was kann denn der arme Cherno für das Aufmerksamkeitsbedürfnis dieser unbedeutenden Reporterin dieser unbedeutenden Zeitung? Jeder anständige Leser sollte Cherno Jobatays Facebook-Seite seine Unterstützung geben!

  62. @SvenR

    „Auch wenn Sie sie nicht kennen, können Sie ruhigen Gewissens mitmachen, denn Sie kennen ja Cherno Jobatey.“

    Er ist also nicht GEGEN Jobatey, sondern FÜR Burmester?

    Aha.

  63. @88/kampfgarnele : Sehr fein erkannt. Ich schließe mich dem an. Ich drücke Herrn Jobatey in den anstehenden juristischen Verfahren gegen Burkmeister und Herrn Niggemeier (und einigen Kommentatoren hier) alle beiden Daumen.

  64. @kampfgarnele #91: Selbstverständlich. Er sagt ja nicht „löschen Sie Ihre Likes bei Cherno“ sondern „Liken Sie Burmester“.

    @Martin #92: Und was waren Sie nochmal von Beruf? Hellseher oder Rechtsgelehrter jedenfalls nicht.

  65. Was ich hier die letzten Wochen gelernt habe:

    Ein schmieriger Moderator kommentierte die Sexualität eines anderen schmierigen Moderators, nachdem dieser vorher dessen Sexualität kommentierte.
    Ein deutsch-türkischer Kabarettist ist in NPD Nähe anzusiedeln, weil er das, was er gar nicht ernst meint, eigentlich doch ernst meint, obwohl er selbst das Gegenteil sagt.
    Irgendeine Lena macht beim peinlichen Eurovision Song Contest mit, der jetzt aber gar nicht mehr peinlich ist, weil diese Lena mit macht, die auch nicht so peinlich ist wie andere Casting Produkte, weil sie sich benimmt und singt wie Kate Nash.
    Irgendeine Journalistin fordert einen anderen Journalisten zum „Like“Wettkampf in einem sozialen Netzwerk heraus, weswegen sie cool ist, weil der andere Journalist nicht cool ist, was scheinbar Kanon ist.

    Kann mir mal jemand den Gag erklären, der hier seit Wochen abgezogen wird? Ist Stefan böse mit uns?

  66. @kampfgarnele:
    Sie werden es kaum glauben, aber das eine impliziert nicht das andere. Man kann beide gut finden. Mann kann sogar an beiden Gutes und Schlechtes finden.

    Hab grad mal meine Neffen gefragt:
    Facebook ist also dieses Online-Spiel, wo man gewinnt, wenn man möglichst oft „geliked“ wird.
    Leider muß man sich da anmelden, um jemandem zum Sieg zu verhelfen, was ich mit Sicherheit nicht tun werde.
    Was ich jedoch tun werde ist, sowohl die FB-Seite von Jobatey als auch das Blog von Burmester ab und zu besuchen, denn sie sind beide interessant.
    Gerade Jobatey verlinkt da oft Sachen (mal banale, aber tolle Fotos, mal anspruchsvolle TED-Videos), die ich zwar oft schon kenne, aber ebenfalls weiterempfehlen würde – ganz unabhängig davon, wie arrogant ich ihn sonst so finde.
    Während Burmester ab und zu schöne Texte schreibt.
    Es ist völlig sinnlos, beides miteinander vergleichen zu wollen.

  67. Kann man kurz abhaken: Einen Wettbewerb über „Facebook-Likes“ gegen jemanden zu initiieren, um in irgendeiner Popularitätsliste weit oben zu stehen und die Aktion tatsächlich mit „Berufsstand verteidigen“ zu begründen, ist mit einiger Warscheinlichkeit dämlicher als alles, was der andere Typ da im „ZDF Morgenmagazin“ verbrechen wird (was immer das auch sein mag, ich kenne die Sendung nicht).

    Was das Ganze außerdem mit Journalismus auch nur am Rande zu tun haben soll, erschließt sich mir leider überhaupt nicht.

  68. @Kai #94

    Interessanter Rückblick auf die letzten Wochen hier.

    Mittlerweile erinnern mich die Kommentatoren hier an die Mütter im Kindergarten, die jede auch noch so abstruse Eskapade mit nicht geförderter Hochbegabung erklären. Allerdings reden alle nur über den kleinen Stefan.

    Etwas schief geraten, der Vergleich. Auf jeden Fall aber überpinselt Niggemeier das positive Bild, das man bislang zurecht von ihm hatte, mit immer größeren Pinselstrichen aus Bigotterie, Voreingenommenheit, Blasiertheit und dümmlicher Verzückung.

  69. Kann mir mal einer vernünftig, kurz und knapp verraten, was an Cherno Jobatey so verachtenswert sein soll? Ich kenne ihn nur von früher vom Morgenmagazin. Da habe ich aber keinerlei Anzeichen gefunden, dass er irgendwie arrogant oder anderweitig verachtenswert sei.

  70. @ kampfgarnele: Wenn Stefan bigott, voreingenommen, blasiert und dümmlich verzückt ist, warum kann ich Ihre Kommentare lesen? Sie kacken ihm und seinen Gästen auf den Teppich und meinen, wir rümpfen die Nase, weil wir blasiert sind?

  71. „Mittlerweile erinnern mich die Kommentatoren hier an die Mütter im Kindergarten […] Auf jeden Fall aber überpinselt Niggemeier das positive Bild, das man bislang zurecht von ihm hatte, mit immer größeren Pinselstrichen aus Bigotterie, Voreingenommenheit, Blasiertheit und dümmlicher Verzückung.“

    Eins meiner Hobbies: mir vorstellen, all die Kommentatoren hier wären erwachsene Menschen, wie sie gerade vor ihrem Rechner sitzen und sich aufregen.
    Monty Python ist nichts dagegen.

    Der Niggemeier tut nichts weiter, als ein paar interessante Seiten mehr oder weniger pointiert kommentiert zu verlinken, und in den Kommentaren tobt plötzlich die Muppet-Show, nichts ist absurd genug, selbt „Rassismus“ wurde unterstellt.

    „Das ist doch nur ein Rahmen!“ – „Ah, Nur-ein-Rahmen! Genial! Welche Ausdruckskraft, welch tief innewohnender Sinn!“

  72. @Ali Schwarzer: Wer spricht denn eigentlich von „verachtenswert“? Es geht doch nur darum, sich über ein blödsinniges Ranking auf blödsinnige aber vollkommen harmlose Art und Weise lustig zu machen und dabei einem womöglich etwas zu selbstbewussten Typen eine mit zu geben. Das ist zweiffellos total albern und meine aktuelle Lustigfindschwelle überschreitet es momentan auch nicht gerade, aber dass hier der ein oder andere gleich Mobbing wittert, ist schon auch derbe übertrieben.

    Hey, 5554 likes sind doch wohl lächerlich! Pippas Po hat Viertrillionenfünfhundervierunddreißigmilliardenneunhundereinundachzigmillionenusw.!!

  73. @h.m.voynich:guckmalmankannhiersogarganzeinfachdenrahmensprengendaingaunsnetterweisegezeigthatwiedasgeht

  74. H.M. Voynich,

    irgendwie ist das merkwürdig mit dem Internet. Auf der Burmester-Facebookseite überschlagen sich einige wenige im Eifer, möglichst jeden Videoschnipsel aufzutun, der geeignet sein könnte, Jobatey dumm ausssehen zu lassen. Und hier ist eine Art Teaparty unterwegs, um Niggemeier zur Rechenschaft zu ziehen.
    Beides ist völlig übersteigert. Ich habe mich auch gefragt, warum Leute das in dieser Sache tun. Ihr Vergleich mit Python gefällt mir.

  75. @ Stefan: Wow, damals. Als du noch nicht „erlebnisschrottblogger“ warst und nur mit Vornamen kommentiert hast, als Malte Welding noch für Spreeblick geschrieben und wir meinten, ruhrpottperle und -junge seien bescheuert. Dafür werde ich noch nach Leipzig pilgern und dir ein Flattr-Blümchen dort hinlegen, wo du einen Text in eine Eiche geritzt haben sollst.

  76. @106: Evtl. weil N. hier in erster Linie Kritk an Journalisten übt und damit eine Meßlatte gesetzt hat, die er in letzter Zeit beinahe provokativ unterschreitet? Stichwort: Fallhöhe.

  77. @h.m.voynich: weil das genau so unterhaltsam und sinnvoll ist wie diese diskussion (und rund 99% der sonstigen).

  78. 108:

    Nee, ich glaube nicht, dass so etwas mit Fallhöhe zu tun hat. Irgendwie ist das eher calvinistisch oder so. Auf jeden Fall kurios.

    Wenn in einem solchen Thread, wo es darum geht, dass eine frotzelige taz-Frau einen natürlich völlig absurden facebook-Wettkampf beginnt – wenn also hier hier ein Literaturwissenschaftler postet:

    „Was das Ganze außerdem mit Journalismus auch nur am Rande zu tun haben soll, erschließt sich mir leider überhaupt nicht.“

    dann reibt man sich die Augen und hält es nicht für möglich, wie erwachsene Menschen aus all dem eine ethisch-moralische Grundsatzdebatte ableiten wollen.

    Dahinter steckt eine solche Verbissenheit, dass mir nichts Besseres als Teaparty einfiel. Aber Python trifft es deutlich besser.

    Ich möcht schon mal wissen, ob diese Leute abends an der Theke genauso diskutieren. Und wie lange es dann dauert, bis sie da alleine stehen.

  79. @Kai

    Es ist nun einmal das Wesen eines Kritikers, dass er die Latte mühelos auf eine Höhe legen kann, über die er selbst nie springen könnte.

    Er darf das. Er darf sich über die journalistischen Leistungen von „Journalisten“ lustig machen und sich an kindische Kampagnen von netten Frauen mit mittelprächtiger Schreibe hängen. Er darf seine eigene journalistische Arbeit zwischen gelegentlicher Brillanz und inszenierter Irrelevanz oszillieren lassen.

    Die Frage ist, wie hoch der Anteil an Hündchen, Schäfchen und Lenachen werden sollte, wenn man irgendwann mal wieder etwas Wichtiges zu sagen gedenkt und ernstgenommen werden will.

  80. @106/theo
    Und hier ist eine Art Teaparty unterwegs, um Niggemeier zur Rechenschaft zu ziehen.
    Welches Verhältnis haben Sie eigentlich zu Kritik oder – sagen wir es neutraler – zu Bemerkungen anderer (wie bspw. Kais Kommentar#94)? Dient die Kommentarspalte hier nur als Jubelleiste? Niggemeier hat immer betont, dass der Journalismus sich der Kritik öffnen soll. Er selber zieht es vor, mit eher lachhaften Bemerkungen auf Einwände zu reagieren. Das ist sein gutes Recht. Aber man wird das doch vielleicht noch konstatieren dürfen, oder?

  81. „…ich glaube nicht, dass so etwas mit Fallhöhe zu tun hat.“
    Nicht? Denken sie denn so ein Gähn Artikel wäre irgendjemandem einen Kommentar wert, wenn er nicht ausgerechnet hier erschienen wäre?

    „und hält es nicht für möglich, wie erwachsene Menschen aus all dem eine ethisch-moralische Grundsatzdebatte ableiten wollen.“
    Der Hausherr tut genau dies aber in fröhlicher Regelmäßigkeit. Wie man in den Wald ruft…

    „wo es darum geht, dass eine frotzelige taz-Frau einen natürlich völlig absurden facebook-Wettkampf beginnt“
    Darum geht es ja gerade nicht. Darum würde es evtl. gehen, hätte jemand anderes diese Aktion am Laufen.

    Der Eintrag ist in erster Linie Werbung für eine N. nahestehende Journalistin, daraus macht der Eintrag keinen Hehl. Deswegen kommt Frau XY als nett weg, während Jobatey mit Sachen zitiert wird, die ihn maximal unsympathisch erscheinen lassen (sollen). Und die Einleitung ist eine Retourkutsche an alle die hier gerne (wieder) etwas Gehaltvolleres lesen würden, als die neuesten Abenteuer total frechen und süßen Lena.
    Unlustig und ja, eigentlich halb so wild. Aber leider nicht ohne Auswirkungen auf den lesenswerten Rest, hier und im Fernsehblog. Und damit hab ich auch ihre Frage beantwortet: Ich kritisiere hier nicht aus Langeweile, genau so wenig wie N. dies bei seinen Kollegen macht. Ich mag aber N´s Artikel. Die meißten. Ich mag seine spöttischen Kommentare im Fernsehblog, ich mag es wenn er hier Journalisten auseinandernimmt bei denen Pseudo Moral und Meinungsmache Hand in Hand gehen. Nur leider verlieren diese Artikel langsam massiv an Glaubwürdigkeit.

  82. Hmm, ich weiß nicht, irgendwie finde ich das Blog in letzter Zeit scheiße. Beim Somuncu ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen, dass ich seit zwei Jahren täglich auf das Blog gehe, weil ich fundierte, durchdachte und gut geschriebene Einträge lesen will. Auch die Themenwahl gefiel mir immer gut.

    Beim Blogeintrag über den deutschen Hassprediger mit türkischen Migrationshintergrund – der wohl gezeichnetes NPD-Mitglied wäre, und nur gefühltes NPD-Mitglied ist, weil die NPD Deutsche mit türkischen Migrationshintergrund nicht dufte findet – hatte ich das erste Mal das Gefühl, dass sich hier irgendwas verändert hat.

    Vielleicht liegt es auch an mir, weil ich Somuncu dufte und tendenziell kaum fundierte Kritik nicht so gut finde. Vielleicht hat es auch viel früher angefangen, als ich mal unter dem Fernsehblog von Schader & Niggemeier die Frage stellte, worin der Unterschied – abgesehen von der Reichweite – bestünde, wenn die „Bild“ unnötigerweise einen Nuss-Nougat-Produzenten und der Fernsehblog unnötigerweise einen bekannten Molkereibetrieb im Text mehrfach erwähnt. Ich bekam keine vernünftig Antwort. Fand ich scheiße.

    Ich kann auch die Niggemeier-Fan-Boys um Alberto Green und SvenR verstehen, die weiterhin alles dufte finden. Ich finde Real Madrid ja auch dufte und geb dem Schiri eine Teilschuld am Ausscheiden, obwohl alle neutralen Beobachter darüber lachen.

    Ich wollt’s nur mal gesagt haben.

  83. Mein Gott da veranstaltet Niggemeier zusammen mit Burmester ein lustiges Ranking, wer wichtiger auf Facebook ist. Das muss man jetzt nicht zu ernst oder wichtig nehmen.

    Wer unbedingt darauf schielt mehr „likes“ als Jobatey zu haben, der soll das tun.

    Natürlich hat das nichts mit Journalismus zu tun. Hat der Flausch zum Sonntag auch nicht ;)

    Immerhin bin ich über die Seite von Jobatey gestolpert, die ich spannend und interessant finde. Also war es doch von Wert das hier zu schreiben.

  84. Burmesters Freche-Frauen-Humor („als es noch weder Fernseher, Internet noch Vibratoren“) ist im übrigen in etwa so hihi wie Lenas betont anderartige Albernheit.

    Aber Mensch, die schreibt für die TAZ und Jobatey macht nur Früchstücksfernsehen.

  85. Ich riskiere mal ein Paradox und wünsche mir, dass keine Kommentare mehr möglich sind hier im Blog. Wär besser für alle Beteiligten.

  86. Der juristische Nachtrag samt 121 Kommentaren haben mich überzeugt, dass South Park recht hat: Unfunniest people in the world award goes to – the Germans.

  87. Der Nachtrag, also die Reaktion des Managements ist m.E. das lustigste an der ganzen Sache! :D

  88. Diese Debatte ist ja höchst erheiternd hier. Jobatey ist kein Journalist, sondern ein eitler Dummlaberer. Jede Kampagne gegen ihn ist gut, und sei sie noch so ironisch.

  89. @101 (H.M.Voynich): Entschuldigung, ich bin mir nicht sicher, ob ich sie richtig verstanden habe. Sagten sie Rahmen oder Ramen?

  90. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass Cherno Jobatey die Sache sehr viel gelassener sieht, als der Nachtrag vom 5 Mai vermuten lässt. Zumindestens dann, wenn sein Kommentar bei Facebook echt ist ;)

  91. Ich hoffe, dass die vielen seltsamen, sehr aufgeregten, hoch intellektuellen mit „Schaum vorm Mund – Poster“ sich wieder beruhigenund keiner ärztlichen Hilfe bedürfen.

  92. @VoiceOfTheNight: Wenn Bild eine Kampangne startet, ist es schlecht. Wenn Niggemeier sie dagegen startet, ist es dagegen gut.

    Kannst Du mir Deine Logik erklären?

  93. @haju: „Kannst Du mir Deine Logik erklären?“

    Die Logik basiert vermutlich darauf, dass Stefan Niggemeier nicht BILD und die „Kampagne“ in diesem Fall ein Witz ist — der im Übrigen weder darauf abzielt, Herrn Jobateys Ruf nachhaltig zu schädigen, noch dazu tauglich ist.

    Ich finde die Logik damit recht überzeugend.

  94. Mal ganz im Ernst. Mir ist der Mann im Grunde egal. Aber diese Nummer von Frau Burmester ist schon bemerkenswert unmutig. Um nicht zu sagen: durchschaubar. Ich weiß, als Freie muss man seine Schäfchen alle schön im Trockenen halten. Aber Jobatey findet doch so ziemlich jeder uncool, der was auf sich hält. Der Mann ist für Hohn und Spott also ein schwer zu verfehlendes Ziel. Ob Silke Burmester „ne Nette“ ist kann ich nicht beurteilen. Aber mutig ist das eher nicht.

  95. Ach ja: ich würde auch niemals so weit gehen und Herrn Jobatey als richtigen Journalisten bezeichnen. Ich weiß also gar nicht, wo Frau Burmester da ihren Futterneid entwickelt.

  96. WIE, Journalist? Ich dachte, der Jobatey wäre nur so ein Moderator. Wie der Jürgen von Big Brother oder die Jenni Elvers!

  97. Ja, wäre es so, dass die Bild-Zeitung auf diese Art und Weise z.B. gegen Lena oder Charlotte Roche aufgerufen hätte, wäre es nicht witzig sondern Hetze.
    Das MAnagement von Cherno Jobatei hat Recht.

  98. „Auch wenn Sie sie nicht kennen, können Sie ruhigen Gewissens mitmachen, denn Sie kennen ja Cherno Jobatey.“

    Who the fuck is Cherno Jobatey?!?

  99. Um dann doch nochmal kurz ernst zu werden: Wie kommt das eigentlich, dass gefühlt diejenigen, die beim Thema Sarrazin dessen Meinungsfreiheit eingeschränkt sehen, bei jedem anderen der eine Meinung äußert, hüstelt oder lustvoll verklausuliert dahinhaucht gleich eine Kampagne, „Bild“-Methoden oder doch lieber gleich den Untergang des medienjournalistischen Abendlandes wittern?

  100. Mal ’ne Frage:
    Wenn Herr Jobatey Journalist ist – also mit Worten und Meinungen sein Geld verdient -, warum um Himmels Willen beschwert er sich dann nicht selbst bei Frau Burmester oder kontert entsprechend, sondern lässt das sein Management machen?

  101. nach Robert Enke hieß es, dass man fairer in den Medien und der Gesellschaft mit Fußballern oder den Mitmenschen umgehen sollte.
    Nun weiß man ja, dass sich Cherno Jobatey mit Scherzen gegen ihn schwer tut. Da sollte man doch fair sein und das sein lassen. Immerhin kann man sich nicht daran erinnern, dass er andere unfair angegriffen hat.
    Aber, ist ja nur Spaß, bis er sich erhängt.

  102. @cwc

    Geben Sie es auf, Sie schreien hier gegen Wände.

    Jobatey müsste schwul sein, dann hätte Niggemeier ihn sogar gegen die Angriffe der homophoben Frau Dingens verteidigt.

  103. @kampfkrabbe
    bis zum Tode werde ich nicht aufgeben.
    Aber hierzu ist von mir aus nicht mehr zu sagen.
    Ich hoffe, ich konnte mich verständlich machen.

  104. Ich verzweifle langsam an Leuten wie kampfkrabbe und cwc. Wozu wurde hier aufgerufen? Es wurde aufgerufen, auf der Facebook-Seite der Kriegsreporterin „Gefällt mir“ zu klicken. Mehr nicht.
    Hier wird niemand in den Selbstmord getrieben, wer das behauptet, trivialisiert den Selbstmord als etwas monokausales.

  105. Nicht verzweifeln, — P —. Nach der Medikamentenausgabe geben die schon wieder Ruhe…

  106. Die Bandbreite und der Facettenreichtum der Kommentare schlägt den Artikel um Längen.

    Herr Niggemeyer – das hat weder mit Humor noch mit sonst was zu tun. Die Nette ist gar nicht nett, nicht mal ein bisschen. Nachdenken.

  107. blogoli,
    Niggemeiers Name steht in der URL und oben auf der Seite. Warum Sie sich entschieden haben, dennoch den Namen mit „y“ zu schreiben, ist mir schleierhaft.

  108. @151:
    Tach Herr Lehrer,
    macht gar nix, wenn Sie was nicht verstehen. Ist ja kein Grammatikkurs hier – oder ?

    Und „schleierhaft“ – ist das nicht sehr, na sagen wir mal – verfassungsfern?

    Tatsache ist – Jobatey-Bashing ist genauso wie jedes andere Bashing.

  109. Die Moderation des Herrn Jobatey ist nach wie vor unterirdisch schlecht. Von peinlich über dümmlich bis zu verletzend, spielt es das ganze Repertoire eines inkompetenten Journalisten herunter.

  110. Im Übrigen möchte darauf hinweisen, dass es weder moralisch noch juristisch so etwas wie Selbstmord gibt. Ekelhaft sind die „christlichen“ Menschen, die durch diesen Unbegriff andere Menschen beleidigen. Und ich fühle mich beleidigt.

  111. LOL – selten hab ich solche Kommentare zu einem Artikel gelesen. Allenfalls auf Amazon, wo Kunde X das Produkt von Hersteller Y schlechtredet und darauf verweist, dass es da einen anderen Hersteller gebe, der ja viel, viel bessere Produkte hat, mit denen er immer schon zufrieden war.

    Ich fürchte, die Lobreden auf Jobatey wurden noch nicht mal von ihm selber getippt, sondern dazu wurde vermutlich ein Praktikant des Managements (!) dieses Herrn verdonnert. Wenn „Journalisten“ schon ein Management haben, dann weiß ich, was für eine Pfeife ich vor mir habe!

    Hielte ich FB nicht für eine CIA-Pentagon-Spionagemaschine, würde ich glatt Mitglieder (^_-) werden und dort fleißig für die Kriegsmaschine, äh -reporterin, voten.

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