Ein klassischer Fall von Format-Fehler

21 Aug 11
21. August 2011

„Spiegel Online“ kritisiert den neuen „ARD-Ratgeber Internet“:

Es gibt dann auch noch ein Videoblog, in dem Schieb wöchentlich etwas vom Internet erzählt. Dabei sitzt er hinter zwei Monitoren eingeklemmt und sagt seinen Text auf, kommentierte Zusammenfassungen leicht abgehangener Nachrichten. Die Links auf die erwähnten Websites oder seine Quellen sucht man vergeblich. Ein klassischer Fall von Format-Fehler

Oh süße Ironie: Den Link auf das erwähnte Videoblog sucht man bei „Spiegel Online“ vergeblich.

15 Gedanken
  1. 1
    Christian Stöcker says:

    Danke für den Hinweis. Jetzt ist er drin.

  2. 2
    Helen says:

    Wo von leicht abgehangen Nachrichten die Rede war, habe ich gleich an die Rubrik Netzwelt bei Spiegel Online gedacht. Was da steht, haben alle, die sich für das Thema interessieren, bereits 48 Stunden zuvor bei Heise u. dergl. gelesen.

  3. 3
    Jan says:

    @Christian Stöcker: Die Hinweis „Danke für den Hinweis. Jetzt ist er drin.“ gehört eigentlich, der Transparenz wegen, als Hinweis, dass es eine neue Version des Artikels gibt, zum Artikel selbst. Klassischer Fall von „Format-Fehler“…

  4. 4
    Jan says:

    Nachtrag… wobei es hier nicht sooo wichtig ist, weil ja keine Informationen/Daten/Fakten geändert wurden.

    Im Bildblog ist der neueste Artikel allerdings grad ein sehr schönes Beispiel für transparente Korrekturen.

  5. 5
    Malte says:

    Spiegel verlinkt doch grundsätzlich nur auf die eigene Website, auch wenn bei Sachen wie „wie der guardian online berichtet“ findet man keine Links dahin, da darf man dann selbst google bemühen.

  6. 6
    BloodyFox says:

    Und wieder einmal hat das Gute gesiegt. Oder so.

  7. 7
    Sheldon Lee Cooper says:

    Christian Stöcker tut so, als wäre der vergessene Link ein Versehen gewesen und nach Bekanntwerden behoben worden. Dabei verlinkt SpOn fast nie auf externe Seiten. Wie oft habe ich schon die NASA-Homepage aufrufen müssen, weil SpOn das Thumbnail eines Fotos einer Sonde präsentierte (Quelle: NASA), aber die Seite mit den Originalbildern nicht verlinkt hat? Grund: Der Leser soll schön auf der Spiegel-Homepage bleiben. Dazu ist es zwingend notwendig, dass keine Links nach draußen gehen.

  8. 8
    Sheldon Lee Cooper says:

    Belehrt mich ruhig eines Besseren, aber ich glaube fast, dieser Link auf schiebs​-update​.de ist jetzt der erste, der überhaupt von spiegel​.de rausgeht.

    Ich habe mir die Seite jedenfalls noch einmal angesehen und dieser einsame Link kommt mir spontan merkwürdig vor. ;)

  9. 10
    Sheldon Lee Cooper says:

    Okay, bin überzeugt. Aber irgendwie fehlen trotzdem immer die Links, die ich wirklich anklicken würde.

    Wie komme ich hier zum Beispiel auf die Seite des Spieleentwicklers?

    http://​www​.spiegel​.de/​n​e​t​z​w​e​l​t​/​g​a​m​e​s​/​0​,​1​5​1​8​,​7​8​0​2​7​0​,​0​0​.​h​tml

    Die Frage ist natürlich rhetorisch und die Antwort lautet Google.

  10. 11
    Paul says:

    Der Netzwelt Bereich ist in der Regel recht vorbildlich, wenn es um Verlinkungen geht. Die restliche Seite ist hingegen ist, wie hier schon oft festgestellt wurde, nennen wir es mal verbesserungswürdig, wenn es um das Verlinken der eigentlich relevanten Botschaften geht.
    Warum man auf Kosten der User und der Beitragsqualität solche Maßnahmen ergreift, ist mir nicht schlüssig. Immerhin verlinkt ja auch die HuffPo in der Regel wie wild und schaden tut es ihr offensichtlich kein bisschen.

  11. 13
    Uli G. says:

    Hm, die „Schieb-Seite“ ist doch nur ein weiterer Versuch die GEZ-Gebühren zu erklären, da man ja schließlich dort ÖR-Inhalte finden würde und die müssten ja schließlich gebührenfinanziert sein.

    Faszinierend, dass Internet mit einer Internet Seite zu erklären. :-)

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