Journalistische Qualität und Glaubwürdigkeit

03 Dez 11
3. Dezember 2011

Was viele nicht wissen: der Braanchendienst „Meedia“, „Deutschlands führendes Medien-Portal“, lässt zu jeder seiner „Top-Stories“ aufwendig eine eigene Fotomontage anfertigen.

Die Ressourcen muss man natürlich an anderer Stelle einsparen.
 

FAZ-Eigen-PR redaktioneller „Meedia“-Beitrag
Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (F.A.S.) gibt es jetzt auch auf dem iPad. Ein eigenes Team kümmert sich nicht nur darum, dass alle Inhalte der gedruckten Ausgabe für das mobile Endgerät aufbereitet werden, sondern ergänzt diese auch durch interaktive Grafiken, Bilder und Videos. Damit wird die preisgekrönte journalistische Qualität und Glaubwürdigkeit einer der erfolgreichsten deutschen Sonntagzeitungen mit der Faszination einer neuen, multimedialen Erlebniswelt verknüpft. Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) gibt es jetzt auch auf dem iPad. Ein eigenes Team kümmert sich nicht nur darum, dass alle Inhalte der gedruckten Ausgabe für das mobile Endgerät aufbereitet werden, sondern ergänzt diese auch durch interaktive Grafiken, Bilder und Videos. Damit wird die preisgekrönte journalistische Qualität und Glaubwürdigkeit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung mit der Faszination einer neuen, multimedialen Erlebniswelt verknüpft.
Jeweils sonntags ab 6 Uhr morgens ist die neue ipad Ausgabe verfügbar und lässt sich nach dem Download offline lesen. Auf Geräten mit der neuen iOS5 Software lässt sich die die F.A.S. App auch über den „Apple Zeitungskiosk“ laden. Abonnenten haben die Option, neue Ausgaben jeweils auf ihr Gerät gespielt zu bekommen, wenn sich das Gerät im häuslichen WLAN befindet. Jeweils sonntags ab 6 Uhrhttp://UrlBlockedError.aspx/ morgens ist die neue iPad-Ausgabe verfügbar und lässt sich nach dem Download offline lesen. Auf Geräten mit der neuen iOS5-Software ist die FAS-App auch über den Apple Newsstand erhältlich. Abonnenten haben in Kürze die Option, neue Ausgaben jeweils auf ihr Gerät gespielt zu bekommen, wenn sich das Gerät im WLAN befindet.
Die F.A.S. App ist kostenlos mit einer Testausgabe über www​.faz​.net/​a​pps oder direkt im iTunes Store erhältlich. Die FAS-App ist kostenlos mit einer Testausgabe über www​.faz​.net/​a​pps oder direkt im iTunes Store erhältlich. Die Einzelausgabe kostet 2,99 Euro, das Monatsabo 10,99 Euro. Für den Quartalsbezug fallen 31,99 Euro, für ein Jahresabo 124,99 Euro an.
Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung wurde mehrfach für ihre redaktionelle und grafische Qualität ausgezeichnet. Bereits vier Mal gewann sie als „World’s Best Designed Newspaper“. Auch mit ihrer iPad Ausgabe setzt sie neue gestalterische Maßstäbe. Grafisch am klassischen Zeitungsdesign angelehnt, verbindet die F.A.S. iPad App eine attraktive Aufbereitung der Inhalte mit einer einfachen Bedienung und hervorragenden Lesbarkeit. Die Übersichtsfunktion ermöglicht es, die umfangreiche Zeitung komfortabel zu überfliegen und jeden Artikel direkt aufzurufen. Die iPad-Ausgabe der FAS will neue gestalterische Maßstäbe setzen. Grafisch ist sie am klassischen Zeitungsdesign angelehnt und soll die Leser mit einfacher Bedienung und guter Lesbarkeit überzeugen. Die Übersichtsfunktion ermöglicht es, die umfangreiche Zeitung zu überfliegen und jeden Artikel direkt aufzurufen.
Holger Steltzner, Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung: „In der Sonntagszeitungs-App für das iPad werden die Vorzüge einer unterhaltsamen Qualitätszeitung mit den Vorteilen der elektronischen Welt kombiniert, bei einfacher Bedienung und Konzentration auf das Wesentliche. Die Herausforderung, das Layout der wiederholt zur schönsten Zeitung der Welt gekürten Sonntagszeitung auf einen kleinen Bildschirm zu übertragen, hat unser Art Director (KB) auf ganz eigene Art und Weise gemeistert. Wir sind gespannt, wie den Lesern unsere digitale Sonntagszeitung gefallen wird.“ Holger Steltzner, Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung: „In der Sonntagszeitungs-App für das iPad werden die Vorzüge einer unterhaltsamen Qualitätszeitung mit den Vorteilen der elektronischen Welt kombiniert, bei einfacher Bedienung und Konzentration auf das Wesentliche. Die Herausforderung, das Layout der wiederholt zur schönsten Zeitung der Welt gekürten Sonntagszeitung auf einen kleinen Bildschirm zu übertragen, hat unser Art Director auf ganz eigene Art und Weise gemeistert. Wir sind gespannt, wie den Lesern unsere digitale Sonntagszeitung gefallen wird.“
Gemeint sind hier vor allem neue Käuferschichten, denn die Hemmschwelle für Bestandskunden ist hoch: Anders als bei den Digitalausgaben anderer Medienhäuser bietet die FAS kein Upgrade zu einem schmalen Preis für Abonnenten der Zeitung an. Wer als Printleser die FAS auf dem iPad kennenlernen möchte, muss den vollen Digitalpreis zahlen. Nach Angaben eines Sprechers gegenüber MEEDIA sei ein Kombi-Angebot auch künftig „nicht vorgesehen“.

Nachtrag, 16.23 Uhr: Stimmt gar nicht. Auf eine aufwendige Fotomontage hat „Meedia“ hier sogar verzichtet.

17 Gedanken
  1. 1
    BloodyFox says:

    Das extra „E“ im Namen war ja auch nicht billig.

  2. 2
    BA says:

    Was viele ebenfalls nicht wussten: Für die aufwendige Fotomontage musste ein eigenes iPad angeschafft werden, da das Letzte (das mit einer Bierdose abgelichtet wurde, um auf Neuerungen bei der Bild am Sonntag hinzuweisen) eben jener Bierdose zum Opfer gefallen ist, als der Fotomonteur selbige nach der erfolgreichen Montage ungeschickt verschüttet hat.

  3. 3
    Alberto Green says:

    @ BloodyFox: Nur wenn sie sich nicht für das ERNSTL entschieden haben.

  4. 4
    Herrenberg says:

    Was soll’s?
    Die FAS ist ohne Niggemeier sowieso nur noch halb so viel wert, egal ob auf Papier oder als App.

  5. 5
    Hadron says:

    „Diese Beobachtungen sind abstrus. Die Anfertigung dieser Arbeit war unsere eigene …“

  6. 6
    ulrich schulze says:

    Na ja, Spiegel-Blogger und Netzwerker Niggemeier: Sagen wir es so: Der Spiegel ist ein geschwätziges Blatt (Franziska Augstein) und nun ihre Bühne. Und auf der gefällt es Ihnen, ihren ehemaligen Arbeitgeber und meedia in Pfanne zu hauen. Weiter so. So lernen wir, wie integrer Journalismus funktioniert. Und noch mehr lernen wir, was er will: Alles schlecht, außer dem eigen Senf.

  7. 7
    SvenR says:

    @ulrich schulze #6: Ich sehe nicht, wo Niggemeier hier seinen ehemaligen Arbeitgeber in die Pfanne haut. Und seine innige Verbundenheit mit dem sogenannten Mediendienst ist nahezu legendär. Es ist kein »integerer Journalismus«, wenn man das Abschreiben von Pressemitteilungen als redaktionellen Beitrag bloßstellt? Ach was!

  8. 8
    Petra says:

    Ich habe den Witz mit dem iPad nicht kapiert. Aber die Latte ist photoshopmäßig geschrumpft. Oder war da vorher Whiskey drin??

  9. 9
    Peter Putbus says:

    Ist das nicht inzwischen gang und gäbe, dass einfache Pressemitteilungen einfach als eigenes Werk verkauft werden? Traurig aber Realität.

  10. 10
    Alberto Green says:

    @ 9: Ja, und? Darf man deshalb nichts dazu sagen? Ist es deshalb legitim?
    Aber wahrscheinlich sind solche Kommentare auch traurige Realität und ich hätte mir meinen sparen sollen.

  11. 11
    gnaddrig says:

    @ Alberto Green (#10): Es hat hier schon manchmal etwas von einem Perpetuum Mobile: Der Hausherr schreibt einen Artikel ins Blog, eine Kommentatorenfraktion äußert Zustimmung, dann kommt wer und schreibt was in Richtung „Alles scheiße hier, selbstbeweihräuchernd, flach und unnötig“, dann verteidigen ein paar den Hausherrn, seine Meinung im allgemeinen und den Artikel im besonderen.

    Die nächste Eskalationsstufe ist dann Gezänk über die Nigge-Fanboys, die angeblich alle wegbeißen, die hier den Hausherrn oder seine Artikel kritisieren. Darauf erwidern die Fanboys, es werde ja gar nicht kritisiert, sondern ohne besondere inhaltliche Auseinandersetzung pauschal verunglimpft. Das kontern die anderen mit dem Vorwurf der arschkriecherischen Voreingenommenheit und Betriebsblindheit der Fanboys. Und so weiter und so fort bis zum Abwinken.

    Man könnte sich die Müha machen, jedem dieser Elemente eine Farbe zuzuordnen und die betreffenden Kommentare entsprechen farblich zu hinterlegen (ähnlich wie seinerzeit im Sandkasten). Da wäre doch sicher eine Diplomarbeit (oder was man heute so schreibt) oder Dissertation für Soziologen, Kommunikationswissenschaftler o.ä. drin.

  12. 12
    alter Jakob says:

    Ich verstehe Peter Putbus‘ Kommentar nicht als Meinungseinschränkend, sondern eher fatalistisch.

  13. 13
    meykosoft says:

    @ 11 gnaddrig
    Das geht auch mit diesem hier ganz gut:
    „Ich hab hier zwar nicht alles gelesen, aber es gibt doch so viel Wichtigeres auf der Welt…“
    ;-)

  14. 14
    Ommelbommel says:

    Und dann kommt der Kommentar eines Fanboys über die Dummheit des Begriffs „Fanboy“.

    (@Stefan: Verzeih den Metablödsinn, aber zum Artikel muss man ja inhaltlich eh nicht mehr viel sagen.)

  15. 15
    Stefan Niggemeier says:

    @Ommelbommel: Als ob ich was gegen Metablödsinn hätte!

  16. 16
    gnaddrig says:

    @ meykosoft: Stimmt.
    @ Stefan Niggemeier: Ein Glück, sonst wäre ja meine halbe Geschäftsgrundlage hier weg…

  17. 17
    Helen M. says:

    @meykosoft, #13

    Hauptsache: nicht von unseren GEZ-Gebühren!

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