Die ARD gehört nicht Frau Piel

01 Apr 12
1. April 2012

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk gehört der Gesellschaft.

Ich kann mir keinen amtierenden Intendanten von ARD und ZDF vorstellen, der diesen Satz so sagen, geschweige denn danach handeln würde. Formuliert hat ihn immerhin ein ehemaliger Intendant, der frühere NDR-Chef Jobst Plog. In einem Leserbrief an die „Funkkorrespondenz“ zu einem Artikel von Jakob Augstein schreibt er über die Kamikaze-Strategie der ARD-Vorsitzenden Monika Piel und seines Nachfolgers Lutz Marmor:

Kaum nachvollziehbar ist die Strategie der Rundfunkanstalten in der Auseinandersetzung mit den Verlagen. Das fängt damit an, dass sie Vergleichsverhandlungen ausgerechnet dann begonnen haben, als das Gericht zu erkennen gab, dass die Klage der Verleger abweisungsreif war. Problematischer: Die Rundfunkanstalten sind möglicherweise dabei, eine mühsam erkämpfte und vom Bundesverfassungsgericht gerade bestätigte Rechtsposition aufzugeben. (…)

Man ist auf Vermutungen angewiesen, weil die Gespräche mit den Verlegern seit langen Monaten vertraulich geführt werden. Das ist für die Verleger ein normales Verfahren. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk gehört indessen der Gesellschaft. Sollte er auf Rechtspositionen verzichten wollen, bedarf es einer öffentlichen und transparenten Diskussion mit dieser Gesellschaft, ehe vollendete Tatsachen geschaffen werden.

Ich fürchte, dass Monika Piel, die fast vom ersten Tag ihrer leider immer noch andauernden Amtszeit als ARD-Vorsitzende gegen die Interessen der Gebührenzahler argumentiert hat, diesen Gedanken nicht nur nicht teilt, sondern für komplett irrwitzig hält.

Plog schreibt außerdem:

Erstaunlich, in welchem Umfang sich Journalisten der Printmedien mit der Verlagspolitik ihrer Geschäftsführungen und den dahinter stehenden vermeintlichen Interessen der Gesellschafter identifizieren und wie wenig Mut zur Pluralität vorhanden ist.

Ja.

39 Gedanken
  1. 1
    Muriel says:

    Sowas liegt aber irgendwie in der Natur der Sache. Was allen gehört, gehört niemandem, und so wird es dann meistens auch behandelt.

  2. 2
    Martin J. says:

    Transparent ist out. Vgl. Fiskalpakt-Verhandlungen.

    Maßgeblich für das Empfinden der breiten Bevölkerung (oder sagen wir der netz-alphabetisierten Bevölkerung), ob die öffentlich-rechtlichen Sender „ihre“ sind, ist doch nicht der abstrakte gesetzliche Auftrag, sondern die Frage, ob diese Sender Inhalte liefern, die sie ansprechen und die sie sich zu eigen machen können.

    Das Bild von den Öffentlich-Rechtlichen als Volksmusik-Sender ist polemisch, hat aber einen wahren Kern: Die Öffentlich-Rechtlichen machen verallgemeinernd gesagt kein Programm für Digital Natives. Weder auf der Mattscheibe noch im Netz. (Ausrutscher wie ZDFneo mal raus gerechnet, kuckt ja auch keiner.)

    Keine Empörung zu erwarten also von der sonst so lauten Generation, die ARD und ZDF tatsächlich so behandeln, wie Muriel sagt: „Wem gehört das hier? Wir wollens nicht. Lassen wir’s liegen oder kann das weg?“ (Ich schließe mich da ein.)

  3. 3
    Falk D. says:

    Die Verlage und die öffentlich-rechtlichen Sender reden über eine Verteilung, die ob ihrer schwindenden Reichweiten ein bisschen an einen Streit erinnert, in dem im April entschieden wird, wer zuerst einen Schneeengel machen darf.
    Die Alters-, Einkommens und Bildungspyramiden des linearen Fernsehens in Deutschland sind grausam: „hinten und unten links“. (Siehe dazu den excellenten Aufsatz von Malte Welding in der BZ http://is.gd/rRm1na) Es ist egal, welche Elite man betrachtet: Sie hat dem Fernsehen den Rücken zugekehrt und den Zeitungen geht es kaum anders (http://is.gd/YGZvmt).
    Das Unausweichliche sieht man schon und alle warten nur noch darauf, wo es als erstes kracht. Kaum ein externer Beobachter gibt der jetzigen Medienlandschaft mehr als noch 10 Jahre, bis disruptive Medien ihr Werk vollendet haben.
    Ich stelle mir einfach die Frage, was das für ein Wegweiser sein soll, über den ARD/ZDF und Verlage da berieten und was ist, wenn die Nutzer ihm nicht die erhoffte Würdigung zukommen lassen.

  4. 4
    Tharben says:

    Wie wird man eigentlich ARD-Vorsitzende? Ist ja nicht so, dass man von der WDR-Intendantin nicht schon vorher wusste, was sie im Sender angerichtet hat. Wem hat die Programmverflachung und anderen Missstände, die Monika Piel zu verantworten hat, denn so gut gefallen, dass er sie zur ARD-Vorsitzenden gemacht hat?

  5. 5
    Stefan Niggemeier says:

    @Tharben: Grob gesagt geht es reihum, wobei Intendanten von kleineren Sendern (und mit kleineren Egos) auch schon mal verzichten.

  6. 6
    Lothar says:

    @4&5 es gibt da eine andere Theorie, nämlich

    Das Dilbert Prinzip: Beförderung ist der Weg der Natur, Inkompetenz aus dem produktiven Prozess zu entfernen. [1]

    Inkompetenz kann sich nur in größeren Organisationen ansammeln.

    [1] http://dilbert.com/fast/1995-02-05/

  7. 7
    Jobl says:

    Danke – mal wieder – für dieses Hervorholen des sehr guten Leserbriefs vom Plog aus der „Fachecke“ in die breite Öffentlickeit in die er gehört!

  8. 8
    Klaus Kreimeier says:

    @ Falk D.:

    „Es ist egal, welche Elite man betrachtet: Sie hat dem Fernsehen den Rücken zugekehrt und den Zeitungen geht es kaum anders.“

    Vielleicht ist es doch nicht ganz egal, welche Elite man betrachtet. Sollte es sich um eine Elite handeln, der Sie sich selbst zurechnen, sähe es schlecht aus. Die „Netz-Affinen“ (wer hat bloß diese elegante Bezeichnung erfunden?) machen sich lächerlich, wenn sie sich in völliger Unkenntnis der Mediengeschichte als Sieger in einer Feldschlacht aufspielen. Um medienpolitisch mitzusprechen, lohnt es sich schon, den ebenso komplexen wie brillanten Aufsatz von Jakob Augstein durchzulesen. Im übrigen gibt Frau Piel auf der ganzen Linie Qualitäten und Erfolge des öffentlich-rechtlichen Rundfunks preis – ohne Not, ohne Sinn und Verstand. Wenn sich mehr als 17 000 WDR-Hörer innerhalb kurzer Zeit gegen den Kulturabbau im Hörfunk zur Wehr setzen (http://www.die-radioretter.de/cms/front_content.php), lässt sie die Leute als „Bildungsbürgertum“ abqualifizieren. Das ist vermutlich ganz im Sinne Ihres Elitebegriffs – ich sehe hier eher ein Symptom dafür, wohin uns das ganze Elite-Geschwätz gebracht hat.

  9. 9
    Falk D. says:

    Es ist kein Sieg, wenn man sich vernünftigen Fernsehstoff mit halblegalen Methoden aus den US von A kommen lassen muss, das ist eher so etwas wie ein Todeskampf. Frau Piels Einstellung zum Internet kam bei der, wenn auch nicht ganz gelungenen sehr aufschlussreichen, Kollision mit Gutjahr zum Vorschein.
    Im Übrigen verwehre ich mich dagegen als Netz-Affin bezeichnet zu werden.

  10. 10
    nona says:

    Genau, „Netz-Affin“ geht nicht. Entweder Netz-Äffin oder Netz-Affe.

  11. 11
    SvenR says:

    Ich schreib‘ hier mal hin, dass ich fest davon ausgehe, das Frau Piel nach Ihrer Amtszeit einen toll bezahlten Job beim Bundesverband der Zeitungsverleger bekommen wird. So als Prophezeiung.

  12. 12
    polyphem says:

    @Muriel:
    Was Sie da zitieren, ist Ideologie und nicht soziologische Erfahrung. Gewiss, schlechtes Benehmen ist ansteckend, aber gutes Beispiel und Solidarität können es auch sein. Und wenn sich „Vorbilder“ um Gemeingut kümmern, finden sich immer Nachahmer. Probieren Sie das mal aus. Sie werden staunen.

    @Lothar: Das Dilbert-Prinzip ist lustig, aber unsinnig. „Natur“ interessiert sich nicht. Für produktive Prozesse schon gar nicht. Sie meinen vllt. Kapital und Management. OK, sind ja auch „Natur“.

  13. 13
    Muriel says:

    @polyphem: Ich bin hier nicht oft genug, um das nachhaltig einschätzen zu können, deswegen verzeihen Sie mir bitte die direkte Frage: Halten Sie es generell für eine gute Idee, Leuten, die Sie nicht im Ansatz kennen, Ratschläge zu erteilen und ihnen zu erklären, woher ihre Ansicht rührt, oder war das gerade ein eher ungewöhnlicher Ausrutscher?

  14. 14
    Möwe says:

    Das ist mit der Diskussion einer These meist verbunden… und den Tipp von polyphem finde ich sehr gut! Es können tatsächlich kleine und auch
    große Wunder geschehen, wenn die Zeit reif ist.

  15. 15
    Muriel says:

    @Möwe: Es kann ja sein, dass ich da einfach überempfindlich war. Vielleicht erkläre ich mal, worum es mir geht, und du kannst mir dann ja sagen, ob du mir recht gibst, oder ob ich mich anstelle.
    Zunächst mal hat Polyphem seinen Kommentar gleich mit dem Hinweis eröffnet, ich hätte keine sachlichen Gründe für meine Meinung, sie sei nur ideologisch fundiert. Das halte ich für einen eher nicht so konstruktiven Beitrag. Jeder darf mir natürlich gerne widersprechen und mich aufklären, wenn ich mich irre, aber Mutmaßungen darüber, warum ich zu verblendet bin, die Wahrheit zu erkennen, höre ich nicht so gerne von Menschen, die nichts über mich wissen.
    (Desweiteren kann ich mir kaum vorstellen, dass jemand hier im Ernst die menschliche Neigung bestreitet, mit eigenen Sachen sorgsamer umzugehen als mit solchen, die einem nicht selbst gehören. Sollte das tatsächlich im Zweifel stehen, würde ich wohl auch Belege anbringen, aber auf Anhieb schien mir das schlicht offensichtlich. Nicht umsonst gibt es das Problem externer Kosten in der Wirtschaftslehre.)
    Polyphems Tip mag in der Tat nicht falsch sein, aber die Unterstellung, ich hätte noch nie versucht, mich anderen gegenüber solidarisch zu verhalten und vernünftig mit Gemeingut umzugehen, und könnte mir bisher auch nicht vorstellen, dass das sinnvoll sein könnte („Sie werden staunen.“) ist schon arg unverschämt und zur Diskussion meiner These ebenfalls völlig unnötig.
    Oder wie siehst du das?

  16. 16
    Twipsy says:

    Der Bericht über diese alte, störrische Frau, die an ihrem Staatssystem festhält und keinen Fehler zugeben kann, war schon toll.

  17. 17
    Daniel says:

    Margot Honecker?

  18. 18
    Daniel says:

    Welch un-charmanter Vergleich ;-)

  19. 19
    Klaus Kreimeier says:

    Sagen wir mal: Frau Piel agiert derzeit wie Mrs. Thatcher in der Blüte ihrer Tatkraft. Wenn sie den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ruiniert haben wird, wird sie sich in die Toskana zurückziehen und Stefan Niggemeier ein Interview geben, um zu beteuern, dass die „Konterrevolution“ in Gestalt der Zeitungsverleger und des Internets die deutsche Medienlandschaft zerstört hat.

  20. 20
    polyphem says:

    @Muriel [ironiefrei] :
    Meinen Ratschlag ziehe ich mit der Bitte um Verzeihung zurück. Er war eigentlich mehr als rhetorische Figur gemeint. Zu meiner Aussage, dass ich die „Lehre“ von der fehlenden Wertschätzung von Gemeingut für Ideologie halte, stehe ich. Den Spruch selbst kenne ich ja schon von meiner Großmutter und er ist einer von vielen „Leersätzen“, die so in das Bewusstsein der Menschen eingegangen sind, dass die Ideologie des Gottes „Geld“ dahinter nur noch schwer zu erkennen ist.

    Ihre Reaktion und das von mir erst jetzt als vermutlich wichtig erkannte „meistens“ in ihrem Kommentar (#1) lassen mich vermuten, dass die „Weisheit“, dass etwas, das „nicht jemand“ (niemand geht bei mir nicht), gehört, nicht wertgeschätzt und pfleglich behandelt wird, eigentlich auch Ihnen nicht gefällt.

    P.S.: Irgendwann wird das hier der „Kniggemeier-Blog“. (Ich zahle fünf €uro in irgend eine Kalauer-Kasse)

  21. 21
    Muriel says:

    @polyphem: Naja, ich wollte jetzt auch nicht unnötig nickelig werden, aber ich habe die Ideologie Erfahrung gemacht, dass es manchmal hilft, die persönliche Ebene gleich am Anfang direkt anzusprechen, um dann auf der sachlichen weiterzukommen.
    Nur, damit ich Sie auch wirklich richtig verstehe: Glauben Sie, dass Menschen de facto bereits jetzt und in dieser Gesellschaft Dinge, die ihnen nicht persönlich gehören, im Schnitt genauso pfleglich behandeln wie eigene, oder geht es Ihnen lediglich darum, dass das so sein könnte, wenn die Menschen nur die richtige Einsicht in den Sinn solch guten Umgangs mit öffentlichen Gütern hätten?
    Falls es letzteres ist, wäre mir das keinen Streit wert, das halte ich für gut möglich. Falls es ersteres ist, müssen Sie mir unbedingt verraten, wo Sie wohnen. Da will ich dann nämlich auch hin.

  22. 22
    polyphem says:

    @Muriel:
    Seit letzter Nacht habe ich an meiner Antwort gefeilt und diese nun gleich hier hin geschrieben. Erst danach habe ich ihre Antwort an „Möwe“ gelesen. Noch einmal: Ich wollte Ihnen persönlich nichts unterstellen. Vermutlich haben Sie mir viele Erfahrungen voraus. Mein „Ratschlag“ ging auch mehr an die gesamte Menschheit als an Sie.

    Unsere Erfahrungen und Meinungen sind sicherlich nicht deckungsgleich. Aber das wäre ja auch langweilig.

  23. 23
    polyphem says:

    @Muriel: Natürlich deckt sich das „Ist“ nicht mit meiner Utopie. Aber viele Menschen arbeiten daran, dass „es“ besser wird. Und da, wo ich wohne, ist das ganz ok – wobei mein persönlicher Anteil eher gering ist.

  24. 24
    Klaus Kreimeier says:

    Weiß der Teufel, wie ich mich hierher verirrt habe. Ich dachte, bei Niggemeier gehe es um Medien, aber offenbar wird hier an irgendeinem neuen Menschen gebastelt.

  25. 25
    Muriel says:

    @polyphem: Nach dem fulminanten Einstieg ist es beinahe enttäuschend, dass wir uns offenbar im Grunde einig sind.

  26. 26
    polyphem says:

    @Klaus Kreimeier: Es geht doch immer um Menschen und „Mäuse“. Auch bei Medien. Der Teufel weiß das natürlich.

  27. 27
    Klaus Kreimeier says:

    Einverstanden. Aber zuerst kommen die Mäuse, siehe John Steinbeck. Dann die Medien, dann die Menschen. Das wäre jedenfalls die teuflische, d.h. der Sachlage gemäße Reihenfolge. Womit wir wieder bei Frau Piel wären oder auch beim Umgang mit Enten.

  28. 28
    ST says:

    Vom Fernsehen abwenden gilt nicht – und hilft auch nicht. Ab nächstes Jahr dürfen alle, ob abgewendet oder nicht, eine Fernsehsteuer für Frau Piels Unternehmungen zahlen.

    Ich plädiere daher dafür, den ARD- und ZDF-Intendanten durch die Gebührenzahler wählen zu lassen. Wenigstens dieses geringe Maß an Einfluss sollte man uns zugestehen!

  29. 29
    Möwe says:

    @muriel: es ist in keiner Weise persönlich zu nehmen, ich kenne das als durchaus übliche Umgangsweise in Debatten. So wie bei den Politikern… Wie polyphem später schrieb, es sollte mehr ein rethorisches Bild sein. So fasse ich das immer auf. Ist selbstverständlich komplexer.

    @ Klaus Kreimeier: ja, ist denn das nicht ein Thema in den Medien, das Menschenbild, einschließlich aller Missverständnisse, die dabei auftreten können? Für mich gehört das dazu.

    Gleich um 1.05 Uhr (schon Mittwoch dann) kommt im Deutschlandradio Kultur auch etwas über unser duales Rundfunksystem und die Privatsender.

  30. 30
    vonki says:

    „ST“ empfiehlt eine „Volkswahl“ der Intendanten von ARD und ZDF. Doch was soll dabei herauskommen angesichts eines nicht zuletzt per ARD und ZDF ideologisch benebelten Volks, das seine Neigung zu seltsamen Vorlieben letzthin durch 70-prozentige Akklamation zur Präsidialinthronisierung des Pfarrers Gauck unter Beweis stellte? Vielleicht Dieter Bohlen, den mehr Deutsche kennen und natürlich viel cooler finden als Beethoven?

  31. 31
    Twipsy says:

    Gerade erfahren wir bei Plasberg, dass die Blumenerde im Baumarkt zu 70% aus Wasser besteht und in welchem Baumarkt die Spaxschrauben am günstigsten sind und dass Sonya Krauss eine Kundenkarte im Baumarkt hat. Schöne ARD-Talkwelt…

  32. 32
    Twipsy says:

    Jetzt die Meldung, dass sich ARD/ZDF und BDZV nicht geeinigt haben und das Theater bzw. der Prozess um die Tagesschau-App weitergeht. Vom BDZV gibt es folgenden bemerkenswerten Satz:
    Es ist bedauerlich, dass die Selbstverständlichkeit einer Überprüfung des Textumfangs in gebührenfinanzierten Angeboten nicht allen Sendeanstalten vermittelbar ist.
    Ach was.

  33. 33
    ST says:

    @ vonki: Du hast Recht, eine Volkswahl wäre nicht auszuhalten. Aber dann wenigstens die Offenlegung der Bücher der ÖR! Ich wäre mit allen Gebührenerhöhungen einverstanden, wenn -masagn- ab 2015 Einblick genommen werden kann.

  34. 34
    BlueKO says:

    @ST: Die Rechnungshöfe überprüfen doch schon regelmäßig die Finanzen der Landesrundfunkanstalten. Reicht das noch nicht? Muß es gleich wieder Basisdemokratie sein und Sie möchten selbst hinfahren und nach dem Rechten sehen?

  35. 35
    ST says:

    @BlueKO: Warum nicht offenlegen? Wo ist das Problem? Interessiert es dich nicht, wohin deine Kohle fließt? Die BBC macht es auch und es scheint ihr nicht zu schaden.
    Und warum nicht, ich würde mir die Bücher auch selbst ansehen.
    Was die Überprüfung der Rechnungshöfe angeht, fehlt da eindeutig die Durchschlagskraft! Sonst würde ja die Steuerverschwendung auch mal zurück gehen.

  36. 36
    Dirk P. says:

    Bitte teilt den Aufklärungslink gegen den ESM-Vertrag mit euren Freunden, Bekannten auf Facebook (an die Pinnwand des Freundes posten), per Mail und so weiter – die Zeit wird knapp, umso mehr sich darüber informieren, um was es sich bei diesem diktatorischen Ding handelt, umso besser!

    Hier der Link zu dem Video auf YouTube

    http://www.youtube.com/watch?v=d6JKlbbvcu0

  37. 37
    Bingo Blitz Hack says:

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