Programmhinweis (43)

30 Jan 13
30. Januar 2013

Ich habe mir auf die Schnelle jetzt mal das Werbebanner vom „Freitag“ ausgeliehen. Der „Autor von hier“ ist natürlich der Autor von da: Matthias Dell, Kulturredakteur bei der Wochenzeitung und kein Fan der Münster-„Tatorte“ mit Thiel und Boerne. Er hat ein kleines kluges Büchlein geschrieben: „‚Herrlich inkorrekt‘“, in Anführungszeichen wohlgemerkt. „Mit den Folgen aus Münster hat in markanter Weise die Diskussion um ‚politische Korrektheit/Inkorrektheit‘ Einzug am gesellschaftlichen Lagerfeuer gehalten, das der TATORT ist“, schreibt Dell, und so verkorkst diese Diskussion ohnehin ist, so unglücklich ist regelmäßig auch die vermeintlich rebellisch-humorige Art, in der sie die erfolgreichen Münster-„Tatorte“ prägt.

Statt einer Lesung wird Matthias Dell heute Abend im Literaturhaus Berlin anhand einiger „Tatort“-Ausschnitte den Umgang mit Literatur und Künstlertum in der Reihe erklären. Und hinterher spreche ich mit ihm darüber, über den „Tatort“ und über die „Political Correctness“, die es seiner Meinung nach nie gegeben hat.

Heute, 20 Uhr, Großer Saal des Literaturhauses Berlin. Eintritt 5 Euro / 3 Euro.

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26 Gedanken
  1. 1
    Alberto Green says:

    Oh je, Tatort und political correctness! Das wird ein langer Kommentarstrang …

  2. 2
    Uli says:

    Schön das darauf verwiesen wurde, das man „Political Correctness“ auch als Mythos ansehen kann, der in 99% der Fälle als reiner Kampfbegriff von ekelhaften Institutionen wie PI-News verwendet wird.

  3. 3
    H. Weck says:

    PC existiert. Ob zu Recht oder Unrecht, wäre eine sinnvollere Fragestellung.

    Beispiel: http://de.wikipedia.org/wiki/Behinderung#Begriffsdiskussion_im_deutschsprachigen_Raum

    Der Sprachwandel z.B. rund um das Thema Behinderung ist ein Fakt und wird nicht dadurch widerlegt, das eine Satire („vertikal herausgefordert“ ) darüber durch Hörensagen für bare Münze genommen wurde.

    Und wenn man heute zwar „Schwarzer“ sagen darf, aber nicht „Neger“, obwohl es exakt die selbe Bedeutung hat ( jeder weiß das) , dann ist das ein Phänomen das man als PC bezeichnet.

    Der Text von Herr Dell wäre überzeugender, wenn er es ein Plädoyer für die Politische Korrektheit genannt hätte. Als „Legende“ widerlegt er sie aber nicht.

  4. 4
    BloodyFox says:

    Zeichnet ihr das auch auf?

  5. 5
    Maximillion says:

    Hallo H. Weck,

    ich bin mir nicht sicher, ob Sie Dells Text zur politischen Korrektheit richtig verstanden haben. Ich glaube, dass er sich gegen diesen „Kampfbegriff“ engagiert. Das bedeutet aber nicht gleichzeitig, dass er sich für Gesinnungsethiker stark macht. Genau das ist es doch. Nicht immer da wo „politische Korrektheit“ gerufen wird, sind auch die Gesinnungsethiker unterwegs. Man muss sich, so verstehe ich Herrn Dell, schon die Mühe machen, sich mit der Gesinnungsethik und deren Argumenten zu dem jeweiligen Thema auseinanderzusetzen, statt sich einfach selbst den wenig bedeutungsvollen Orden der „Politischen Inkorrektheit„zu verleihen und sich dann auf die Schulter klopfen zu lassen, dass man sich als Vorkämpfer der Meinungsfreiheit einem angeblichen Rede– und Denkverbot entgegen gestellt hat.

    Dass sich die Gesinnungsethik in der Tat in den letzten Jahrzenten Raum verschafft hat, steht ausser Zweifel und auch, dass es eine wachsende Zahl von Leuten gibt, die für gewisse Verhaltensweisen eine entsprechende Gesinnung brandmarken wollen. Es ist auch klar, dass das einem Verständnis von individueller Freiheit unter Hinnahme von einigen Zumutungen durch Mitmenschen, wie sie z.B. das Grundgesetz mal vorgesehen hat, zuwider läuft. Und man liegt aber auch mit gesinnungsethischen Ansätzen nicht schon prinzipiell falsch. Dann kann man aber auch diskutieren, wie erwachsene Menschen. Dazu braucht man den Begriff der „politischen Korrektheit„schlicht nicht.

  6. 6
    Uli says:

    „Und wenn man heute zwar »Schwarzer« sagen darf, aber nicht »Neger«, obwohl es exakt die selbe Bedeutung hat ( jeder weiß das)„
    Wichtig ist nicht was „jeder weiß“ oder in irgendeiner Enzyklopädie steht, sondern ob sich Menschen davon beleidigt fühlen wenn man sie Neger, Bimbo, Schwuchtel, Zigeuner, Kanake oder eben „behindert“ nennt. Wird eine Bezeichnung in der Umgangssprache als Schimpfwort wahrgenommen, sollte man es nicht mehr verwenden außer man möchte jemanden genau damit beleidigen. Es hat nichts mit einer mystischen „Correctness“ zu tun, wenn man sich nach 100 Jahren von den Hottentotten verabschiedet.

  7. 7
    Mathis says:

    @Maximillion: Gesinnungsethik ist eigentlich kein abwertender Begriff für irgendwas. Sondern eine Bezeichnung für eine bestimmte Art von Ethik, die zum Beispiel Immanuel Kant vertreten hat. Die hat sicherlich ihre Probleme, aber irgendwie irritiert mich die Verwendung des Begriffes als sei sie was schäbiges (auch wenn Sie das im drittletzten Satz relativieren).

    Mit Political Correctness hat Gesinnungsethik nichts zu tun. Man könnte pro und contra PC sowohl gesinnungsethisch als auch verantwortungsethisch argumentieren.

  8. 8
    Sinan A. says:

    [gelöscht]

  9. 9
    H. Weck says:

    @Maximillion
    Herr Dell führt lediglich den Beweis, das sich die Politische Korrektheit niemals selbst als „Politische Korrektheit“ bezeichnet hat, insofern mag er von Anfang an ein Kampfbegriff ihrer Gegner gewesen sein. Das Phänomen PC existiert aber, ob und wie man es benennt.

    @Uli
    Aber die gezielt herbeigeführte Änderung der Wahrnehmung eines Begriffes ist genau das was man als PC bezeichnet…Wir drehen uns im Kreis. Warum unterliegen denn insbesondere Begriffe aus solchen Bereichen wie Migration, Ethnien, „Gender“ oder Behinderung einer Bedeutungsfluktuation?

    Betrieben wird diese PC von Interessensgruppen, welche versuchen über die Herrschaft der Sprache auch die Gesellschaft in ihrem Sinne zu beeinflussen.

    Als aktuelles Beispiel nenne ich den Begriff „Illegaler“/ „illegal“, welcher in den linksdominierten Kreisen der Sozial-/Kulturwissenschaften sowie dem Journalismus zunehmend nicht verwendet wird oder nur noch in Anführungsbuchstaben, so als ob es gar keine Illegalen gäbe („Kein Mensch ist Illegal“). Das eigentliche Ziel besteht dabei selbstverständlich nicht in der Änderung der Sprache, sondern in der Abschaffung von Grenzen und Nationalstaaten, so das es dann tatsächlich gar keine Illegalen mehr geben kann. Indem man den Begriff „Illegaler“ eliminiert, tut man so als ob es keine illegale Einwanderung gäbe, was –wenn man die geltenden Gesetze der BRD akzeptiert — nicht stimmt.

    Der Diskurs soll verhindert werden, indem das dazu nötige Vokabular tabuisiert wird. Die Herrschaft über den Diskurs und das Denken via der Herrschaft über die Sprache, das ist das Konzept der Politischen Korrektheit.

  10. 10
    Mathis says:

    Am Beispiel von H.Weck sieht man ja bereits:

    natürlich haben „Schwarzer“ und „Neger„nur in einem völlig (und künstlich) eingeschränkten Sinn dieselbe Bedeutung. Genau wie auch „faulenzen“ und „ausruhen“ dieselbe Bedeutung haben, wenn man nur genug die Kommunikationsabsichten, Verwendungsweisen und historisch bedingten Konnotationen der Begriffe ignoriert (was man wiklich fast wollen muss, um es zu schaffen).

    Political Correctness ist eine katastrophale Bezeichnung für eine Selbstverständlichkeit: Das die Verwendung abwertender Begriffe und abwertende Äußerungen moralisch verurteilt werden. Die moralische Verurteilung kann Blüten treiben, aber tut dies weniger als die hysterisch über Political Correctness Empörten es nahe legen.

  11. 11
    Leo says:

    Eigentlich mein aktuelles Lieblingsthema (PC + Kinderbücher + Rassismus), schön dass wir über die Bande Tatort/Dell darauf gekommen sind.

    Leider wurde hier
    http://scienceblogs.de/zoonpolitikon/2013/01/20/sprachpolizeiakademie/

    alles schon besser, kanckiger und lustiger gesagt.

  12. 12
    Stefan Niggemeier says:

    @Mathis: Und dass diese Bezeichnung so „katastrophal“ ist, ist kein Versehen, sondern Folge dessen, dass „PC“ nur definiert wurde aus der Ablehnung. Es ist ein Begriff, der dazu da ist, sein Anliegen zu diskreditieren.

  13. 13
    Helen says:

    Benennungen ändern sich, aus vielerlei Gründen. Man kann — aus unterschiedlichen Gründen — sprachlichen Wandel nicht mitmachen wollen. Man kann sich dabei lächerlich machen. Oder man kann damit klar stellen, in welchem Umfeld man sich bewegt.

    Warum ist eigentlich der Vorname „Adolf„fast ausgestorben? Ist doch ein schöner Name?

  14. 14
    Mike says:

    In Zeiten in denen Autoren es hinnehmen müssen, dass ihre Bücher von einem tobenden Mob „reingewaschen“ werden, je nach aktuellem Stand der Sprache , kann wohl niemand mehr die politische Korrektheit abstreiten. Es war sowieso schon immer lächerlich anstatt inhaltlich zu argumentieren einfach die Ohren zuzuhalten und „GIBT ES GAR NICHT“ zu schreien.

    Setzen Sie sich dann auch in fünf, sechs Jahren hin und ändern jedes „Schwarze“ in den dann aktuellen Begriff? Und wehe einer findet dann in ihrem Blog das Wort „Schwarzer“ bevor sie es gelöscht haben…

  15. 15
    Uli says:

    http://scienceblogs.de/zoonpolitikon/2013/01/20/sprachpolizeiakademie/
    „Linke: Wollpullovertragende Tofuesser, die nicht wollen, dass die Dinge so sind wie →früher. Möchten aus reiner Freude an der Macht der →Mehrheit das Leben versauern. Grosse Überlappung mit →Minderheit„
    „Neger: Eine mit dem Urknall von Gott eingeführte neutrale Bezeichnung für alle Menschen dunkler Hautfarbe, die bis ans Ende aller Zeiten weiterverwendet werden muss, weil sonst das →Abendland untergeht.“

    Stimmt, das ist wirklich sehr unterhaltsam.

  16. 16
    Sinan A. says:

    Warum genau wurde #8 gelöscht?

    Wegen „schreibende Burschenschaftler„
    oder wegen der Werbung für die Immisitzung?

  17. 17
    Stefan Niggemeier says:

    Suchen Sie es sich aus.

  18. 18
    H. Weck says:

    @Mathis
    Ja, HEUTE haben die beiden Begriffe NICHT die selbe Bedeutung.

  19. 19
    Mathis says:

    @StefanNiggemeier: Stimmt.
    Ein neuer Begriff ist von Nöten.

    @Leo: Ob man alte Bücher wie und unter welchen Umständen spachlich verändern sollte, ist eine viel komplexere Frage als die grundsätzliche um die moralische Verurteilung diskriminierender Begriffe. Das diskriminierende Begriffe abgelehnt und verurteilt werden sollten ist klar. Die Sache mit den Büchern ist viel zwiespältiger.

  20. 20
    H. Weck says:

    Anderes Beispiel (weniger provozierend):
    http://en.wikipedia.org/wiki/People-first_language

    Man soll demnach nicht sagen „gehbehinderter Mann“, sondern „Mann mit Gehbehinderung“.

    Das ist sogar bei Wikipedia unter „Political Correctness“ kategoriesiert.

    Ob ich diese sprachliche Sensibilität nun sinnvoll oder nicht finde, ist nochmal eine andere Frage. Es ist aber ein existierendes Phänomen. Und wenn sich so eine sprachliche Änderung durchsetzt, werden diejenigen, die sich nicht daran halten, geächtet. Das nennt man Political Correctness.

  21. 21
    Uli says:

    @H. Weck:
    Werden nun Wörter „tabuisiert“ oder nur ihre Verwendung in bestimmte Bahnen gezwungen? Über PC wird immer viel geredet, aber kaum jemand kann es auch nur klar definieren. Im Zweifelsfall muss immer der Neger herhalten, weil es sonst keine Beispiele gibt in denen Begriffe tatsächlich aus dem Sprachbild verschwunden sind.

    Bis „gehbehinderter Mann“ oder „illegaler Einwanderer“ tatsächlich als tabu gelten, dürften noch viele Jahrzehnte in’s Land ziehen wenn überhaupt. Als zivilisierter Mensch kann man auch einfach zur Kenntnis nehmen das die Wünsche teilweise von den Betroffenen selbst kommen:
    http://leidmedien.de/uber_uns/ein-politisch-korrektes-blog/
    http://leidmedien.de/journalistische-tipps/begriffe-von-a-bis-z/

    Sprache ändert sich und zwar nicht weil ein geheimer Orden von Korrektheitswächtern dies vorgibt, sondern weil die Gesellschaft sich ändert.

  22. 22
    Sørensen says:

    @Stefan Niggemeier:
    Zwar habe ich nach Ihrem Programmhinweis und zusätzlicher Recherche nicht verstanden, wo genau zwischen PC, TATORT, Boerne und Künstlertum die konkreten Schwerpunkte des Herrn Dell liegen und wie er diese Aspekte miteinander verschachtelt, aber vielleicht ist das ja sogar gewünscht oder für meine Frage auch gar nicht so wichtig. Das Ende Ihres Artikels ließ mich spekulieren, dass Sie womöglich noch einen ausführlichen Nachbericht folgen lassen, aber ich poste trotzdem schon einmal hier:

    Mich würde nämlich hochgradig interessieren, welche Elemente Herr Dell bezüglich Tatort und PC analysiert hat. Die Rolle der kleinwüchsigen „Alberich“ ist in diesem Zusammenhang bestimmt interessant und ambivalent, aber auch offensichtlich. Die Wahl des jeweiligen „Täters“ und die Wahl des Plots ist hingegen subtil und vielleicht tiefschürfender, wenn es um den TATORT in Verbindung mit PC und Tabuisierung geht.
    Vor 6 Jahren wurde bekanntlich eine Episode ausgestrahlt, die zu zahlreichen Protesten der alevitischen Gemeinde geführt hat (Titel „Wem Ehre gebührt“, nachzulesen z.B. auf wikipedia).

    Ich habe nicht jede Folge gesehen und auch nicht immer penetrant darauf geachtet. Aber ich hatte den Eindruck, dass die Drehbuchautoren seitdem beinahe zwanghaft darauf geachtet haben, sich im Umgang mit Nationalitäten, Religionen, fremden Sitten nicht die Finger zu verbrennen.
    Wie sich ein Fall entwickelt, wer am Ende der Gute und der Böse ist und wie der Zuschauer für die Beweggründe des Täters sensibilisiert wird, ist meiner Auffassung nach unterschwellig sehr stark mit PC oder auch Tabubrüchen verbunden — und aufgrund seiner Bedeutsamkeit und der Einschaltquoten ist der TATORT für mich in dieser Hinsicht auch so interessant.
    Geldgeile Bänker und Unternehmer waren beispielsweise in letzter Zeit häufig gewählte Täter, da scheint man den Trend der öffentlichen Wahrnehmung bestätigen zu wollen.
    Neulich kam der zweite Fall aus Dortmund, der Plot spielte sich unter Bulgaren und Türken im kriminellen Milieu des Ruhrgebiets ab. Der Täter sollte aber dann aber doch lieber Deutscher sein. Damit kann ich natürlich sehr gut leben, aber für diese Story wirkte es geradezu lächerlich und war mir deshalb in Erinnerung geblieben. Ich hatte das damals aber schon früh geahnt und denke, dass es vielen Zuschauern so geht, dass sich Episoden manchmal sehr leicht lesen lassen, weil man heuristisch in die Rolle des Drehbuchautoren schlüpft. PC ist dafür ein wichtiger Faktor. PR natürlich auch.

    Jetzt ist es doch etwas lang geworden :-(
    Kurzum: Hat Herr Dell sich auch damit beschäftigt oder sogar mal etwas darüber geschrieben?
    Vielen Dank!

  23. 23
    Zahnwart says:

    Es ist schon faszinierend, wie das Reizwort „Political Correctness“ auch in einem vollkommen unverfänglichen Zusammenhang gleich wieder diese eigenartigen Figuren anzieht, die es für ein menschenrecht halten, „Neger“ sagen zu dürfen.

  24. 24
    Stefan W. says:

    Ich fand den Begriff PC mal brauchbar, aber inzwischen ist er von den falschen Leuten okkupiert, die damit böses im Schilde führen.

    Ich habe damit die Haltung bezeichnet, dass jmd. „Schwarzer“ statt des N.-Wortes sagt, aber den Grund nicht kennt, sondern aus reinem Opportunismus so handelt. Und wer so handelt, und womöglich andere auch noch erzieht „Das sagt man nicht mehr!“ — und als Begründung nur angeben kann, dass man dann mit Sanktionen rechnen muss — der erzeugt dann natürlich die Gegenbewegung, die in Ermangelung einer Begründung sich weigert ihr Verhalten zu ändern.

    Heute denke ich, dass viele der Verweigerer trotz einer Begründung an ihrer Sprache festhalten, weil sie nämlich Rassisten sind, und ihr Recht auf Tumbheit sehr hoch einschätzen. Ob die Opportunistischen Sprachreformer daran viel Anteil haben bezweifle ich jetzt.

    Absurderweise ist die Botschaft der PC-Kritiker, dass sie viel besser darlegen können, was politisch korrekt ist, und was nicht. Sie streiten das Verfahren gar nicht ab, dass jemand autoritär verkündet, was korrekt ist und was nicht, sondern wollen PC nur mit anderen Inhalten, Regeln füllen. Das macht sie auch so öde.

  25. 25
    jk says:

    in der tat, pc ist ein begriff, der eingeführt wurde ausschließlich, um gegen ihn zu verstossen. anti-pc ist eine bewegung ohne gegenpart. denn die pc-bewegung gibt es nicht. es war ausschließlich ein phänomen aus der amerikanischen uni-milieu.

    was es in deutschland gibt sind sprachregelungen, die man durchaus diskutieren kann, die aber oft auch einfach sinnvoll sind.

    zum beispiel ist mir für „migrationshintergund“ kein besserer wort eingefallen – so verquast wie das ist.

    denn „ausländer“ ist jemand halt nicht mehr, der einen deutschen pass hat. usw.

    der herrenwirtz und das ständig „mit einem augenzwinkern“ (ekelbegriff) „inkorrekte“ hängen ja übrigens eng zusammen.

    schade, dass ich nicht kommen kann. bitte zeichnet doch auf.

  26. 26
    Langjährige ARD-Krimireihe mit sechs Buchstaben, aber nicht vorsagen! « Stefan Niggemeier says:

    […] Ich habe vergangene Woche eine Veranstaltung des Verlages zum Buch von Matthias Dell […]

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