Wie auf Amazon plötzlich ganz viele Leute für Reinhold Beckmanns Musik schwärmten

19 Mrz 14
19. März 2014

Der Fernsehmoderator Reinhold Beckmann macht jetzt Musik, und sein Album „bei allem sowieso vielleicht“ ist so unerwartet fantastisch geworden, dass die Menschen beim Versandhändler Amazon eine mittelgroße La-Ola-Welle machen:

  • „mehr als positiv überrascht“ (Michael Becker)
  • „positiv überrascht“ (hortoo)
  • „echt positiv überrascht“ (Godwin)
  • „überraschend gut“ (Klinsi)
  • „absolut positiv überrascht“ (Corina Schreiber)
  • „lange nicht mehr so positiv überrascht worden“ (Anja Stollenwerk)
  • „positiv überrascht“ (heinz hirsch)
  • „Überraschung ist tatsächlich gelungen!“ (Bernd O.)
  • „sehr angenehm überrascht“ (Dirk Sistenich)
  • „sehr positiv überrascht“ (Dany Ward)
  • „positiv überrascht“ (Daniel Kreitz)
  • „positiv überrascht“ (JulFlo)
  • „mehr als überrascht“ (Monika Lueke)

Ist das Album etwa so gut geworden, dass andere Leute das unbedingt auch kaufen sollten?

  • „Vorbehaltlos zu empfehlen.“ (Michael Becker)
  • „Kann es euch nur weiter empfehlen.“ (Sebastian Wirtz)
  • „Bitte reinhören und weitersagen;)“ (Godwin)
  • „Ist wirklich sehr zu empfehlen!“ (Daniel Rossignol)
  • „empfehlenswert“ (vflpunk)
  • „Nur zu empfehlen!!!“ (Isa)
  • „Ich kann das vorbehaltlos empfehlen.“ (Dirk Sistenich)
  • „Sehr empfehlenswert, kaufen;-)“ (volker neumüller)
  • „nur zu empfehlen….“ (mark krichels)
  • „wirklich weiterzuempfehlen!“ (Dany Ward)
  • „Wer auf anspruchsvolle Musik steht darf hier gerne zugreifen! ;)“ (Daniel Kreitz)

Anscheinend können sich Beckmann & Band darauf einstellen, dass sich die Leute nicht nur um die Platte, sondern auch die Tickets prügeln:

  • „freue mich auf das Live-Programm“ (Sophie Ulrich)
  • „Ich gehe auf jeden Fall in ein Konzert“ (Karlos)
  • „Ich freue mich auf das Tourprogramm und bin dabei!“ (Ursula Ide)
  • „Freu mich schon die Band mal live zusehen“ (aixmoney)
  • „Bei einem Ihrer Konzerte werde Sie mich sicher in der ersten Reihe wiederfinden..“ (JulFlo)
  • „Freue mich schon jetzt auf ein Konzert in meiner Nähe!“ (HaKa)

33 begeisterte Fünf-Sterne-Besprechungen fanden sich gerade unter Beckmanns Album, und das wäre vielleicht für sich genommen noch nicht bemerkenswert. Natürlich kann es auch sein, dass dieses Album bei erstaunlich vielen Rezensenten erstaunlich ähnliche Reaktionen hervorruft: Hätt ich nicht gedacht! Kaufen! Konzert!

Die Fünf-Sterne-Rezensenten haben aber auch abgesehen von ihrer überschwänglichen Begeisterung auffallende Ähnlichkeiten. 27 der 33 Spitzenwerter haben auf Amazon nichts rezensiert außer der fantastischen Beckmann-Platte. Und keiner von ihnen scheint das Album bei Amazon gekauft zu haben, was sonst bei Amazon-Rezensenten eher die Regel als die Ausnahme ist.

Auf Amazon scheint sich das Album bislang jedenfalls nicht besonders gut zu verkaufen, obwohl Beckmanns Musik-Projekt größere Aufmerksamkeit in den Medien bekam und zum Beispiel sein Haussender, der NDR, ihn in die „NDR-Talkshow“ einlud und dort anscheinend als „deutschen Van Morrison“ ankündigte. Vielleicht helfen ja die vielen „Top Kauf!“- und „Musikalisches Highlight“-Besprechungen von Leuten, die sich zufällig alle gerade dafür bei Amazon angemeldet haben.

Auch eigens für eine Wortmeldung an dieser Stelle scheint sich ein Ludwig81 registriert zu haben. Er vergibt allerdings nur einen Stern und kommentiert:

ERBARMEN!!!!

Mit wie vielen gekauften 5-Sterne-Lobhudeleien von Beckmanns Freunden und seiner Plattenfirma werden wir hier *noch* zugeschüttet?!?! Ist das dem Herrn Künstler nicht selbst peinlich?

103 Gedanken
  1. 1
    Marc says:

    Wer Rezensionen von Reinhold Beckmanns Album »bei allem sowieso vielleicht« bei Amazon fälscht oder gefälschte Rezensionen in den Umlauf bringt wird mit der Musik von Reinhold Beckmann bestraft.

  2. 2
    BlueKO says:

    Die wollen ernsthaft 32 Mark für das Ding? Hoffentlich werden die wenigstens in Hundefutter angelegt. Der auf dem Sofa liegende(!) könnte das bestimmt gut gebrauchen.

  3. 3
    Moe says:

    Eigentlich reicht doch ein kurzer Blick auf die Verteilung der Reviews um sich da ein Bild zu machen.

  4. 4
    Ali Schwarzer says:

    @3, BlueKO: Und in Reichsmark ist. /o\

  5. 5
    Ali Schwarzer says:

    @3, BlueKO: Mist. Ich wollte schreiben: Und in Reichsmark erst! /o\

  6. 6
    Michael says:

    Das ist einerseits peinlich für Herrn Beckmann, andererseits leider ein größeres Problem von Amazon. Denn was Moderation/Überprüfung von Bewertungen betrifft investiert das Unternehmen sozusagen nichts. So sind solche „Werbebewertungen“ leider genau so möglich wie Konkurrenz schlecht bewerten, oder Bewertungen die aufgrund von Lieferzeiten oder anderen nicht produktspezifischen Sachen gut/schlecht sind. Manchmal scheinen die hilfreichsten Bewertungen deutlich aussagekräftiger zu sein wie der Mittelwert.

  7. 7
    BlueKO says:

    @Ali: Bitte mal Mady Riehl antwittern wie viel das in Schilling ist.

  8. 9
    Copytexter says:

    Inzwischen bin ich ja sogar froh, wenn organisierte Lobhudelei so unverschleiert daherkommt. So muss ich mich wenigstens nicht mit der quälenden Frage beschäftigen, ob ich den Beteiligten vielleicht Unrecht tue und das Werk möglicherweise wirklich grandios ist, ich es nur wieder mal nicht erkannt habe. Denn das Verursachen solcher Selbstzweifel ist ja die eigentliche Gemeinheit dieser Empfehlungsorgien.

    Also: Danke, liebe Rezensenten und Reputations-Agenturen. Eure Aktivitäten erleichtern mir die Entscheidung sehr.

  9. 10
    VolkerK says:

    Scheint in der Musikbranche nicht ganz unüblich zu sein, die Rezensionen zu fälschen:
    http://www.heise.de/tp/artikel/23/23816/1.html

  10. 11
    Frank Reichelt says:

    Reinhold Beckmann hat eine Platte gemacht? Man erlangt doch immer wieder Kenntnis von Dingen, die man schlicht nicht für möglich gehalten hätte.
    Wenn jetzt Johannes B. Kerner und Jörg Pilawa auch noch unter die Musiker gehen, muss ich wohl wirklich noch auswandern!

  11. 12
    Stefan Niggemeier says:

    @Frank Reichelt: Aber die von Beckmann ist überraschend gut, hab ich gelesen.

  12. 13
    Oliver says:

    https://www.youtube.com/watch?v=ofb_0b8Qiz0

    Ja, das Lied ist 36 Jahre alt. Übrigens habe ich mal durch gehört. Monotones Geleiere mit mehr oder weniger sinnvollen Texten und insgesamt eher langweiliger Begleitung. Würd‘ ich nicht kaufen.

  13. 14
    Malint says:

    lustig finde ich, dass die marketinganalyse ergeben zu haben scheint, dass vermutlich jeder die platte scheiße finden bzw. negative vorbehalte haben wird. wenn ich mir mal rezensionen kaufe, steht da sowas wie „ein brett von einem film“, „das buch habe ich in einer nacht durchgelesen“ oder „ein wahnsinnssong jagt den nächsten“. auf jeden fall nicht „überraschend gut“.

  14. 15
    gebimmel says:

    Ich habe jetzt mal in ein paar Leider reingehört und ich muss sagen, die Musik ist wirklich überraschend gut. Ich würde sogar soweit gehen und behaupten, Van Morission ist der nordirische Beckmann. Mit dem Unterschied halt, dass er singen kann.

  15. 16
    gebimmel says:

    vielleicht ist das ja auch so ähnlich wie seinerzeit bei milli vanilli und in wirklichkeit singen die hunde.

  16. 17
    BlueKO says:

    Eine Erklärung gibt es natürlich noch: Da mußte der gesamte Rundfunkrat des NDR vorab seine Kritiken schreiben. Das sind doch sowieso die einzigen echten Fans der Arbeit dieses Herrn. (Und leider sitzen sie eindeutig an der falschen Stelle in dem Funkhaus.)

  17. 18
    Eily says:

    Da bin ich wirklich mal überrascht, dass dieses Blog hier so interessant ist. Werde es auf jeden Fall vorbehaltlos weiterempfehlen, freue mich schon auf die Lesereise und bin dabei!

  18. 20
    Oliver says:

    Die Musik des Herrn Beckmann ist sogar vielseitig zu verwenden:

    Habe das Buch auf einer langen Zugfahrt gelesen und habe öfters die Augen zu gemacht und geschmunzelt. Kann es mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Bitte mehr davon.

    http://www.amazon.de/product-reviews/B00F5DXIR4/ref=cm_cr_dp_synop?ie=UTF8&showViewpoints=0&sortBy=bySubmissionDateDescending#R1HXRUB385D9CP

  19. 21
    Pandora says:

    Tatsächlich verdächtig, erinnert mich ein bisschen an die AFD-Kommentarfarmen. Wenn, dann würde ich hier aber ausschließlich die Plattenfirma verantworten wollen; irgendwie müssen die ihre Praktikanten ja beschäftigen.

  20. 22
    gebimmel says:

    @18, Eily: Lieber Herr Niggemeier, jetzt aber nicht die Plattenfirma zum Vorbild für den Blog nehmen..;-)

  21. 23
    JMK says:

    nur einen Taler für jeden Euro/DM Umrechner im Jahre des Herrn 2014.

  22. 24
    kleinerniemand says:

    Als Kritik getarnte Komplimente der Form: „Es stört mich das XY so bescheiden, selbstkritisch, zurückhaltened und kinderlieb ist, wo er doch eigentlich einen himmelhochjauchzend fantastischen Megamensch mit goldenen Nasenhaaren verkörpert.“

    Dadurch, dass es so offensichtlich ist vermute ich stark das waren eher Freunde und Verwandte… Gekaufte Bewertungen sind meist professioneller und nicht so leicht zu identifizieren, weil sie eher von Leuten kommen die sowas öfter machen, und viele Bewertungen und Kommentare abgeben. Nicht unbedingt neue Accounts.

    Das die Rezensionen wohl wenig echt sind stimmt schon, aber Amazon ist davon überall geflutet, alleine ist Beckmann da nicht.

  23. 25
    Susanne says:

    Ach, jetzt verstehe ich, wie das da läuft. Und ich habe mich bei meinen Büchern immer gefragt, warum ich so wenig Rezensionen habe. Kann man die Lobhudler mieten oder machen die das nur für Beckmann? Ich selbst habe seinen Auftritt beim ndr gesehen und war von dem Lied enttäuscht, das er gespielt hat. Aber ich freu mich natürlich wahnsinnig aufs Konzert;-)

  24. 26
    Ex-NDR says:

    Was ich nicht verstehe: Schreibt sonst ein freier Mitarbeiter des NDR mal ein Buch oder so, kann er davon ausgehen, dass das in den Radio- und Hörfunkprogrammen ignoriert wird – zu groß ist die Angst in den Redaktionen, man könne mit einer Berichterstattung gegen den NDR-Verhaltenskodex verstoßen (https://www.ndr.de/unternehmen/organisation/schutz_vor_korruption/verhaltenskodex101.pdf). Nur bei den ganz großen Stars unter den freien Mitarbeitern ist das offenbar egal…

  25. 27
    Sven Glückspilz says:

    Handelt es sich bei den neben Beckmann auf dem Cover abgebildeten Charakterköpfen um die Band von „Beckmann & Band“?

  26. 28
    mats says:

    Es müssen übrigens sehr viele Leute „schmunzeln“, die die Platte aka „das Buch“ gehört haben. So oft habe ich wohl noch nie das Wort Schmunzeln in Rezensionen zu einem Rock/Pop Album gelesen – wenn überhaupt schon einmal. :D

  27. 29
    Johannes says:

    35 Personen finden seine Platte gut. Für mich ist das schon eine realistische Größenordnung.

  28. 30
    Paradigm says:

    In dieser Masse sind die vielen Lobhodeleien schon krass und auch diletantisch.
    Wobei man anmerken muss, dass Amazon Rezensionssystem in gewisser Weise in der Lage ist, solche Geschichten aufzufangen, dadurch dass Leser in der Lage sind Bewertungen als hilfreich oder nicht hilfreich zu bewerten, und der anschließenden Standardsortierung nach Hilfreichheit.
    Aktuell gibt es jetzt eine Umkehrbewegung mit jeder Menge 1 Sterne Bewertungen, eventuell auch aufgeschreckt durch diesen Blogeintrag, diese wirken teilweise ähnlich undifferenziert, aber halt in der anderen Richtung.

  29. 31
    Martin Böttger says:

    Für seine Musik interessiere ich mich nicht, werde sie also auch nicht kaufen. Ob sie gut oder schlecht ist, weiss ich nicht. Aber nicht alles was der „arme“ Beckmann macht, ist schlecht. Seinen millionenschwerden ARD-Vertrag hatte er sich mit – wenn auch umstrittenen – sportjournalistischen und die Werbe- und Fußballwirtschaft erfreuenden Innovationen bei „ran“/SAT1 hart erarbeitet. Fritz Pleitgen und Jobst Plog haben dafür hart gebaggert und sogar Gegenstimmen in ihren Rundfunkräten riskiert und in Kauf genommen.
    Ich guck am liebsten die Sachen, die er für und mit Ina Müller produziert hat. Müller beherrscht da die Bühne ja komplett selbst, aber irgendwas muss Beckmann ja dazu beigetragen haben. Das macht mir zumindest Spass.
    Und seine Talkshow wird zwar abgesetzt, soll aber nicht die Schlechteste der ARD sein. Hab ich nicht gesehen, aber hab ich gehört ;-)

  30. 32
    Jochen says:

    #30 Überraschend viele, kommentiere ich schmunzelnd

  31. 33
    Copytexter says:

    An Stelle des Verlages würde ich die Texte schnell noch als Paperback drucken und die vorliegende CD als Hörbuch deklarieren. Das Werk würde dadurch zwar nicht besser, würde aber wieder zu den Rezensionen passen. Dynamische Produktentwicklung quasi.

  32. 34
    JonasII says:

    Die Bewertungen bei Amazon scheinen jetzt ein Eigenleben zu entwickeln … interessantes Phänomen. Musste schon mehrmals schmunzeln.

  33. 35
    Kraeuselhirn says:

    Na, wer immer das angeworfen hat (und ich finde diese hohe Anzahl superpositiver und supernegativer Kommentare schon sehr auffalend) : es funktioniert .
    Laut Nr. 84 in Musik > Deutschland, Österreich & Schweiz das muss so etwa Musikantenstadel-Level sein .

    Ich hab mal in drei Songs reingehört (die am beliebtesten gekennzeichneten Lieder : Bremen, Das bester und Hypchonder Danke Amazon!) und das klingt … nun… wie Beckmann auf Gitarre.
    Ich glaube dass ich da ganz ganz viele Guiness brauche bis das wie Van the Man klingt. Eigentlich schade dass ich keinen Alkohol trinke…

  34. 36
    Kuno says:

    Anschnallen, bitte: Ob Beckmanns Hundeband Katzenmusik spielt?

  35. 37
    Frank Reichelt says:

    @Susanne,26
    Wenn Sie mit den Protagonisten Ihrer Bücher Interviews führen, könnten Sie die ja eigentlich auch bitten, ein paar positive Rezensionen zu schreiben, da käme dann doch schon einiges zusammen!

  36. 38
    Leander says:

    der will wohl Georg Danzer plagiieren… fail!

  37. 39
    Ludwig Ederle says:

    Nur dass ich es richtig verstehe: viele Rezensenten, die das nicht gekauft haben was sie rezensieren ist bei Amazon normal (drittletzter Absatz vor ‚Erbarmen‘)?
    Was sagt Amazon dazu?

  38. 40
    paradigm says:

    @40:
    Das lesen Sie falsch. Bei Rezensionen bei Amazon ist angegeben, ob Kunden das Produkt auch bei Amazon gekauft haben oder an anderer Stelle. Bei den genannten positiven Bewertern hat anscheinend kein einziger das Produkt bei Amazon gekauft, sie alle waren aber so begeistert von der CD dass sie ihre Meinung über dieses Beckmannsche Glanzstück umgehend auf Amazon der Welt kundgeben wollten.

  39. 41
    Mika says:

    Ich habe da ein Problem mit dem Cover der CD.
    Ich lese doch richtig. Geschrieben steht „Beckmann & Band“.
    Und somit müsste dann auch Beckmann und die Band zu sehen sein. Die Band besteht also aus zwei Hunden, oder?
    Hört sich jetzt nicht gerade sehr vielversprechend an, auch trotz der vielen positiven Meinungen.

  40. 42
    JMK says:

    Hunde als Musiker sind unterschätzt

  41. 43
    BlueKO says:

    Ich will mir diese Hörproben einfach nicht antun, daher muss ich fragen: Ist denn sicher, dass da Beckmann singt und keiner der beiden Hunde?

    „Bello, sag mal ‚Wo‘.“

  42. 44
    Peter says:

    Na, inzwischen hat sich dort aber was getan und es gibt ungewöhnlich viele Negativ-Wertungen.

  43. 45
    Bender says:

    Ohne die Platte gehört zu haben: Sie wäre sicherlich interessanter, wenn statt Beckmann die Hunde sängen.
    Siehe auch:
    http://youtu.be/hMFP0dg97nI

  44. 46
    Peter says:

    Mein Lieblingskommentar auf Amazon ist im Moment der hier (von „Dick Johnson“):

    „Majestätisch…dieses eine Wort beschreibt für mich den Charakter dieses Albums.

    Böse und finster kracht es aus den Boxen und das ganze wird einem in perfektem Sound geboten.

    Nicht zu poliert, nicht zu kratzend sondern einfach in sich stimmig
    Beckmann und Band liefern ein recht abwechslungsreiches Album ab.
    Ultraschnelles, hasserfülltes Gebolze wechselt sich mit schleppenden und doomigen Passagen ab.
    Wem Beckmann und Band bislang zu monoton waren kann hier ruhig mal wieder ein Ohr riskieren.

    Die Gitarrren bieten mit Black Metal Riffs/Melodien und rockigen Riffs einfach ein gutes Spektrum für ihre Art des Black Metal.
    Was die Drums angeht wird wirklich Abwechslung geboten,von extrem schnellen Blast Beat Attacken bis hin zu schleppendem groovendem Drumming ist alles dabei.
    Das Album vermittelt puren Hass und den Untergang.
    Freunde der seichten TV Unterhaltung werden Beckmann und Band ohnehin schon kennen und Fans von Dark Funeral, 1349, Endstille u.ä. sollten hier mal ein aufmerksames Ohr haben.

    Definitiv eines der besten Beckmann und Band Alben.“

  45. 47
    Sven Glückspilz says:

    Das wäre jetzt der richtige Zeitpunkt, den Hundewitz ad acta zu legen.

  46. 49
    Alaparque says:

    BlueKO, ich glaube schon, dass es Beckmann ist. Ich kenn den zwar (glücklicherweise) nur aus Switch, aber genauso klingt der Gesang.

  47. 50
    kleinerniemand says:

    man hätte wenigstens das BECKMANN so groß schreiben können wie Band…

  48. 51
    jokahl says:

    Ist das ein neues Phänomen, dass Freunde und Bekannte auf amazon Gefälligkeitsrezensionen verfassen? Wer unter Euch im Glashaus sitzt, werfe den ersten Stein.

  49. 52
    Prüfer says:

    @ 46
    Ist doch so, oder?
    Beckmann spielt Gitarre, die Hunde singen und der Rest kommt aus dem Computer.

  50. 53
    nurmalso says:

    da bin ich jetzt aber überrascht …

  51. 54
    Ludwig Ederle says:

    @41
    Danke. Das habe ich anders gelesen. Etwas OT: wo steht bei den Amazon-Rezensionen, dass der Rezensent das Produkt dort gekauft hat? Finde ich nicht.

  52. 55
    Stefan Niggemeier says:

    @Ludwig Ederle: So sieht das dann aus:

  53. 56
    DaW says:

    @ Peter, # 47:

    Ich habe da eine Theorie.

    Der Kommentar von „Dick Johnson“wirkt auf mich wie eine CD-Rezension in der Bravo. Und wir wissen doch alle, wie es um die Bravo bestellt ist, und so müssen sich die Redakteure schon mal auf die Suche nach neuen Einkommensquellen machen. Und nachdem der Kreml ja neuerdings nicht mehr opportun ist, tut es halt auch Reinhold Beckmann auch.

  54. 57
    Sigmund says:

    Mal ernsthaft: Die Kommentare sind alle getürkt, klar.
    Aber welcher PR-Heini würde das denn so offensichtlich machen?
    Das scheint mir eher kontraproduktiv.
    Das ist wie beim aktuellen Dritten Forenweltkrieg. Ich glaube nicht, das dort bezahlte Leute am Werk sind, auf beiden Seiten nicht.
    Dann wären die (beide Seiten) besser gemacht.
    Wobei – mittlerweile glaube ich, das die Anti-Putin-Front in Wirklichkeit vom Kreml bezhalt wird, weil deren Kommentare so unsympathisch daherkommen, so angefüllt sind mit (selbst)gerechter Moral und persönlichen Angriffen auf Andersdenkende, das einem der Putin im Vergleich richtig nett erscheint.

  55. 58
    Anonümuß says:

    Ich kenn‘ ’ne Firma in Berlin, die das anbietet.
    Natürlich machen die offiziell nur „Amazon Ranking Optimierung“, also Keywording, etc.

    Im Telefongespräch wird man allerdings schon deutlicher.

    Wie es funktioniert ist eigentlich ganz einfach:
    Die anbietende Firma verfügt über einen Pool realer Amazon Accounts von echten Menschen, die natürlich Provi für jede Rezension bekommen.
    Wenn ich nun Rezensionen kaufen möchte, wird ein konkreter Terminplan abgespochen, wann der Artikel reduziert wird (für ca. 5 Minuten, damit die „Fake“-Käufer genau dann einkaufen können). Dann geben die Käufer in einem vorher abgestimmten Zeitraum (sagen wir mal alle 5 Tage eine Rezension) ihre Bewertungen ab.
    Das einkaufende Unternahmen zahlt nach Anzahl von Bewertungen.

    Keine Magie, nur Koordination.

  56. 59
    Stefan Niggemeier says:

    @Anonümuß: Dagegen, dass eine solche Agentur auch hinter den 5-Sterne-Wertungen für Beckmann steht, spricht aber, dass fast alle entsprechenden Accounts vorher noch nie eine Rezension abgegeben haben.

  57. 60
    Anonümuß says:

    @61:
    Oder die Agentur hat’s einfach nicht so drauf ;)

    Übrigens könnte ein kollektives Klicken auf „Mißbrauch melden“ schon helfen, dass die Rezensionen erst einmal verschwinden.
    Just saying.

  58. 61
    DaDee says:

    Oh, oh, jetzt habe ich Zweifel, ob dieses Buch, das ich bestellt habe, wirklich so großartig ist, wie die Rezensionen mich haben vermuten lassen. Und ich dachte ich spare mir „Fifty Shades“, wenn ich für nicht mal 10 Euro gleich „Fifty-Thousand Shades of Grey“ haben kann:

    http://www.amazon.de/Fifty-Thousand-Shades-Of-Grey-Ashen/dp/1479215430/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1395309499&sr=8-1&keywords=fifty+thousand+shades+of+grey

  59. 62
    kleinerniemand says:

    Das Bewertungssystem von Amazon ist an sich eine Unverschämtheit. Durch den Zwang zum „Rezensionen“ schreiben (dicke Anführungszeichen) schaltet man die Intelligenz der Masse ab. Das Bild das sich aus dem Schnitt einer großen Masse an Bewertungen ergeben würde, wäre nämlich meistens mittig und einigermaßen realistisch…

    Das will man nicht. Also öffnet Tür und Tor für Manipulation, weil durch den „Rezensions-zwang“ natürlich nur jemand der das Produkt ganz besonders hasst oder liebt sich die Mühe macht eine Bewertung abzugeben. – – – Oder Freunde oder eben tatsächlich bezahlte Schreiber. Ich wage mal die Behauptung, das das Absicht ist…

    Bei Produkten wie Musik und Büchern spielt es zwar keine große Rolle, weil die wenigsten sich sowas aufgrund einer Amazon-Bewertung bestellen werden. Aber bei funktional ähnlichen Produkten (Drucker usw.) kann man so das Umsatzstärkste Produkt auf einen Sockel hieven.

  60. 63
    Ganon says:

    Den find ich gut:
    http://www.amazon.de/gp/cdp/member-reviews/A18R8VX0207D2K/ref=cm_cr_pr_auth_rev?ie=UTF8&sort_by=MostRecentReview

    „Ich kann das oben angegebene Produkt $article_name vorbehaltlos empfehlen. “ us.

  61. 64
    Dieter says:

    @kleinerniemand / #65: Wer zwingt einen denn, bei Amazon eine Rezension abzugeben? Kann ich ohne eine Rezension zu schreiben, keine Artikel mehr dort erwerben?

  62. 65
    Danny says:

    @65: Also gezwungen wird niemand, eine Rezension bei Amazon zu schreiben. Amazon will sich auch nicht die Mühe machen, einzelne Bewertungstexte auf deren Sinngehalt und Nutzen für die Allgemeinheit zu überprüfen. Welche Maßstäbe sollte man denn da anlegen? Ich denke es liegt an jedem einzelnen, ob er/sie sich durch die Bewertungen blenden lässt oder nicht. Im Falle der Beckmann-CD stammen die positiven Rezensionen entweder von Spaßvögeln, die mit ihrer Ironie auch bei der Sternchen-Vergabe nicht halt gemacht haben, oder aber irgendwie aus dem Beckmannschen Dunstkreis – sei es bezahlt oder unbezahlt. Bei einer CD-Bewertung erwarte ich den Verweis auf einzelne Lieder und deren Beschreibung, Vergleiche mit anderen Bands aus dem Genre und den vorigen Alben einer Band. Das gibt es durchaus bei Amazon und hilft z.B. dabei, Titel für’s Probehören auszuwählen oder darüber hinaus auch andere, verwandte Bands zu entdecken. Im Falle der Beckmann-CD wird das von keiner der 5-Sterne-Rezensionen erfüllt, das sind alles unspezifische Zweizeiler (siehe Kommentar 66). Wer anhand solcher „Bewertungen“ ein Produkt kauft,hat es nicht anders verdient. Amazon dafür den schwarzen Peter zuzuschieben ist unfair.

  63. 66
    Matteo says:

    @kleiner niemand: Da bist du auf dem Holzweg, du musst bei Kauf keine Rezensionen schreiben – Amazon hat aber vor 2, 3 Jahren anerkennenswerterweise eingeführt, dass bei jeder Rezension zu sehen ist, ob der Rezensent das Produkt bei Amazon gekauft hat oder evtl. relativ ins Blaue reinschwafelt . Sprich Markierung „hat gekauft“ plus nicht erste Rezension des Schreibers zeigt, dass der sich mit dem Produkt beschäftigt hat/höhere Chance, dass „seriöse“ Rezension vorliegt. Und das ist ja gerade das absurde bei der Beckmann-Geschichte, dass da solche Dilettanten am Werk sind, die das nicht wissen plus vorgefertigten Satz von Worthülsen benutzen. Insofern garantiert nicht von Label, das ist Universal, so doof sind die nicht, und auch keine professionelle Agentur, die diesen Namen verdient.

  64. 67
    Informelles says:

    Überraschend einfallslos von den Agenturen, wenn jeder praktisch die selben Floskeln benutzt. An Beckmanns Stelle würde ich dafür nix zahlen.

  65. 68
    Jojo ohne Blog says:

    Diese Rezensionen sind so offensichtlich absurd, daß ich eher an Stilübungen von „Postillon“ oder „Titanic“ denken muß, denn an ernstgemeinte Versuche von *irgendwem*, dieses Album zu pushen.

  66. 69
    kleinerniemand says:

    Da habt ihr mich jetzt falsch verstanden: Natürlich muss man beim Kauf keine Rezension schreiben – man muss, um eine Bewertung abzugeben (ich meine die Sterne), einen Text schreiben.
    Dadurch bewerten sehr viele Leute die Produkte nicht. (gekauft oder nicht gekauft) Es verhindert so den Effekt der als „Weisheit der Vielen“bekannt ist. Weil quasi eine Vorselektion stattfindet, Leute die Zeit und Lust haben einen Bericht zu schreiben, wird die Bewertung Unsinnig. Die Mühe machen sich nur Leute die entweder wütend sind oder begeistert. Deshalb hat man oft die 5 Sterne und 1 Sterne Bewertungen und wenig Mitte.
    —-> Und wenn nur wenige Bewertungen da sind lässt sich die gesamt Bewertung (ich meine nach wie vor die Sterne, die Texte liest eh keiner) leichter durch ein paar Berichte senken oder verbessern.

  67. 70
    kleinerniemand says:

    bzw. ich habe mich unverständlich ausgedrückt

  68. 71
    Andy says:

    Gibt es das nicht überall? Suchte mal bei Amazon mal nach „Edelmetalle“, Ergebnis: ein suuuuuuuuuuuuper bewertetes Buch, eine kritische Stimme, darauf eine Reaktion des Autors und eine „nette“ Zusammenfassung: http://www.amazon.de/review/R7NS2ILHR8BXP/ref=cm_cr_pr_cmt?ie=UTF8&ASIN=3898797023&linkCode=&nodeID=&tag=#wasThisHelpful

  69. 72
    DaDee says:

    Das System des „Keine Bewertung ohne Begründung“ macht schon Sinn. Sonst wäre Fakebewertungen durch Bots Tür und Tor geöffnet. So muss man sich zum künstlichen Pushen zumindest die Mühe machen aufs Produkt abgestimmte Texte zu schreiben, denn billigste Fakes wie z.B. bei Google Play (5 Sterne, Titel: „Cool“, Begründung: „Cool“), fallen bei Amazon schnell auf.

  70. 73
    Paule says:

    Ich ziehe meinen Hut vor Herrn Niggemeier, der diesen unsäglichen Jubelchor im Dienste der Aufklärung über sich ergehen ließ. Man kann sich vorstellen wie viel Reinhold und sein Management von ihrem eigenen Werk halten wenn sie Agenturen beauftragen müssen, die zigmal die selben Textbausteine absetzen und meinen die Leute fielen drauf rein.

  71. 74
    Stephan says:

    Hat Herr Beckmann bei dem Titel seines Albums vielleicht an diese Serie gedacht:

    Irgendwie und Sowieso
    http://www.irgendwie-und-sowieso.de

  72. 75
    Frank says:

    Da ist ja jemand ziemlich früh aufgewacht, falsche Rezessionen gibt es bei Amazon seit dem erst dort Rezessionen gibt. Nur ist das immer etwas schwer nachzuvollziehen, man muss zwischen den Zeilen lesen und dann noch die von den absolut Ahnungslosen Schreiben rausfiltern. – Das sind dann die, die eine Mikrowelle kaufen um sich die Haare zu Föhnen und wundern warum es nicht funktioniert – Oder ein Boxensystem aus zwei Lautsprechern für den PC Kaufen und sich dann wundern warum die mit den Boxen am Iphone oder gar an einer Stereoanlage nicht den gleichen Sound haben wie in einem Konzertsaal.

  73. 76
    Danny says:

    In einer Rezession kann sich eben nicht jeder einen Föhn leisten. Deswegen die Nutzer dieser Haushalts-Allzweckwaffe zu verurteilen halte ich für falsch.
    Was die „Falsch-Rezessionen“ angeht so lassen sich diese meist leicht erkennen. Jemand, der am Kauf eines Produkts interessiert ist und sich auf Amazon anhand der Rezensionen ein Bild machen möchte, ob es etwas für ihn/sie persönlich taugt, filtert diese schnell raus, ebenso wie die 1-Sterne-Rezensionen, die rein garnichts mit dem Produkt zu tun haben (der Paketdienst war unfreundlich, Lieferung erst nach 5 Tagen usw.).

    Wenn ich Amazon nach neuer Musik durchstöbere anhand der Empfehlungen („Kunden, die diesen Artikel …“), dann lese ich die detaillierten Rezensionen, in denen auf bisherige Veröffentlichungen einer Band, vergleichbare Bands und einzelne Titel näher eingegangen wird sowie Empfehlungen zum Reinhören gegeben werden. Es mag auch die Art 5-Sterne-Rezensenten geben, die es bei einem schlichten „dieses Produkt hat mein Leben zum besseren gewandelt“ belassen. Wenn allerdings zu einer CD alle positiven Rezensionen (die ironisch/satirisch gemeinten ausgeklammert) ausschließlich Zweizeiler sind, in denen man abgesehen von austauschbarem Geschwurbel nichts liest, was bei der Kaufentscheidung irgendwie hilfreich sein könnte, dann wird aus den von 79 genannten „Vielleicht“ ein „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“.

  74. 77
    amfenster says:

    @Frank/81:
    „Da ist ja jemand ziemlich früh aufgewacht, falsche Rezessionen gibt es bei Amazon seit dem erst dort Rezessionen gibt.“

    Was die Frage nach sich zieht, ob es Menschen, die „Rezession“ und „Rezension“ nicht voneinander unterscheiden können, auch erst solange wie Amazon gibt. Oder gab es die schon vorher?

  75. 78
    Peter says:

    Ich fühle mich so deprensiv.

  76. 79
    Kay Macke says:

    Wusst ich’s doch- der Typ, dieser Beckmann, der spielt heimlich in einer TV-Serie mit: http://tinyurl.com/pzpuh36

    :)

  77. 80
    Malte Koehn says:

    Wenn man mal den Namen bei Amazon nachgoogelt, fällt auf, dass viele aus Aachen kommen.
    dirk sistenich
    mark krichels
    daniel kreitz
    sebastian wirtz
    luc bütz
    Letzterer hat sogar noch ne Werbeagentur – WIN CREATING IMAGES – Beratung und Marketing. Vielleicht hatten die den Amazon-Auftrag. Wars so? Ach je

  78. 81
    mds says:

    Auf dem ersten und auch auf dem zweiten Blick habe ich diese CD für Satire gehalten. ‚Bei allem sowieso vielleicht‘, das kann doch nicht ernst gemeint sein, dachte ich. Das Cover sieht auch aus wie eine mäßige Fotomontage. Aber ich habe mich überzeugen lassen. Die Wahrheit kann grausam sein…

  79. 82
    nurmalso says:

    selbst wenn die beckmannsche cd von jubelpersern beworben wird (dann aber eher von einer mittelmäßig engagierten agentur durchgeführt oder beckmanns agentur hat nicht viel gezahlt), es gibt schlimmere fälle. fälle, in denen die eingekauften bewerter auch noch leute angehen, die es wagen, das premiumprodukt mit nur 4 sternen zu bewerten.
    man suche z.b. mal bei der trällernden frau meyer landrut.

  80. 83
    Homer S. says:

    Ich kann mir sehr gut vorstellen, daß eine dieser (nutzlosen unsäglichen überflüssigen) Spam-„Agenturen“ für diese Bewertungen verantwortlich ist. Gerade weil es so amateurhaft aussieht.

    Die wissen natürlich auch um die Aufmerksamkeit, die sowas erregt. Ich hätte ansonsten wahrscheinlich nie erfahren, daß Reinhold Beckmann eine Platte rausgebracht hat.

    Den dreitägigen Aufruhr feiern diese Vögel dann jetzt als Coup.

  81. 84
    Mick Dundee says:

    übrigens: Spielstand 5 Sterne gegen 1 Stern bei amazon aktuell (11:03)
    46 zu 52

  82. 85
    Sven says:

    Wurden die Bewertungen auf WeTabs geschrieben?

  83. 86
    Raul says:

    Ich frage mich sowieso, wie der an einen Vertrag bei Universal gekommen ist :-)

  84. 87
    Jörg Bähr says:

    Ich hoffe die armen und schlecht bezahlten Lobhuddel-Schreiber mussten nicht auch noch die Musik anhören.

  85. 88
    Christian says:

    Also ich habe mal reingehört und kann als Musiker sagen, das das nicht so hochgelobt gut ist. Sicher ist es qualitativ gut produziert. Mehr aber auch nicht. Schade das sich Bewertungen bei Amazon so manipiulieren lassen. Bei einem Unternehmen dieser Größenordnung hätte ich da mehr erwartet.

    Beste Grüße
    Christian

  86. 89
    Harald says:

    Mittlerweile sind auf der Amazonseite mehr 1 Stern Rezensionen als 5 Stern Rezensionen. Man sieht, alles halb so schlimm.

  87. 90
    Maddin says:

    der von „Knut Wuchtig“ ist auch gut:

    „Zwei Jahre lang litt ich an chronischer Obstipation – nichts wollte Linderung bringen. Nachdem etliche Ärzte, Heilpraktiker, Schamanen und nicht einmal der Hildegard-Orgonakkumulator mir helfen konnten, schenkten mir besorgte Freunde diese CD. Und was soll ich sagen – bereits nach den ersten Takten verflüssigte sich mein Darminhalt und ich war spontan geheilt.
    Warum es trotzdem nur für einen Stern gereicht hat? Seither bluten mir die Ohren … „

  88. 91
    JolietJake says:

    Seit dieser neckischen Geschichte bereitet mir die samstägliche Sportschau mit Beckmann mehr Vergnügen denn je.
    „Das Album vermittelt puren Hass und den Untergang.“

  89. 92
    Anja says:

    Die Musik von Beckmann und Band gefällt mir. Ich hab die CD noch nicht gekauft und auch keine Bewertungen abgegeben. Aber ich hab die Musiker live in zb. Sulingen und Minden erlebt und mich sehr wohl gefühlt. Ich mag das, das is wichtig, nicht die Bewertung von anderen!

  90. 93
    Leo Palm says:

    Es gibt kein 8-minütiges Didgeridoo Solo in Track 2, kein Lied auf der CD ist nämlich annähernd so lang.. Hatte keine hohen Erwartungen..

  91. 95
    Amazon-Rezensent says:

    Wenn mir mal ein besonders schlechtes Produkt in die Finger gerät, hinterlasse ich bei Amazon gern mal eine entsprechende Rezension und versuche dabei fair zu bleiben, weise aber auch gründlich auf die Schwachstellen hin, was von den Lesern i.d.R. als „hilfreich“ bewertet wird.

    Dabei habe ich auch schon einige lustige Überraschungen erlebt – nach der Veröffentlichung tauchen dann schon mal innerhalb von 24 Stunden 3-10 „Amazon-Kunden“ auf, die versuchen eine derart gestaltete, ausführliche Rezension durch „nicht hilfreich“-Voting unter die Sichtbarkeitsschwelle zu drücken. Ein Schelm wer böses dabei denkt, ich bin aber zufällig ein Schelm.

    Bei einem Produkt (einer „Action-Cam“) war die Verkäuferin sogar zu blöd, die Jubel-Rezension vom eigenen Artikel mit einem entsprechenden „Sockpuppet“-Account zu tarnen und verfasste diese unter ihrem im Impressum des Shops stehenden Realnamen. Die schlechte Rezension (wegen irreführender Artikelbeschreibung, mieser Anleitung und Totalausfall nach 2 Tagen) wurde dann innerhalb von enigen Tagen natürlich wieder mal überraschend oft als „nicht hilfreich“ bewertet. Diese Beurteilung war sicher richtig – die Rezension war ja sicher auch tatsächlich nicht hilfreich beim weiteren Verkauf von dem Müll. ;)

Trackbacks & Pingbacks

  1. […] Es ist immer wieder erstaunlich wie sehr klassische Verlage die sozialen Medien, beziehungsweise das Web 2.0 unterschätzen, doch es passiert immer wieder. Reinhold Beckmann, bekannt aus dem Fernsehen, versucht sich nun in Musik. Wir möchten die Qualität dieser Platte gar nicht beurteilen, das könnt ihr hier selbst tun, sondern eher darauf eingehen, was Stefan Niggemeier hier geschrieben hat: […]

  2. […] Manipulation von Tonträgern hat Stefan Niggemeier auf´s Korn genommen: Wie auf Amazon plötzlich ganz viele Leute für Reinhold Beckmanns Musik schwärmten Zwei Tage später hat Niggemeier nachgelegt: »Erinnert an den frühen Stockhausen und Boulez«: […]

  3. […] zu verkloppen. Mehr hat Kläger Niggemeier nicht in der Hand. In seiner Anklageschrift “Wie auf Amazon plötzlich ganz viele Leute für Reinhold Beckmanns Musik schwärmten” erklärt Niggemeier weder dieses “Wie” noch das Warum, nämlich warum Stefan […]

  4. […] Welle von ähnlich klingenden Jubel-Rezensenten zu Reinhold Beckmanns Platte auf Amazon geschrieben habe, sind ein paar Kritiken dazu gekommen. Einige davon sind in bester Tradition eines unterschätzten […]

  5. […] Kennt ihr Reinhold Beckmann, diese psychische analsonde aus der glotze? Der macht jetzt auch musik. Ich kann darüber kein werturteil abgeben, weil ich es mir noch nicht angehört habe, aber ich habe natürlich ein vorurteil, das dazu führen wird, dass ich niemals ein kwalifiziertes werturteil abgeben können werde — weil ich einfach lieber eine wand anstarre, als mir so ein zeugs in die sinne zu tun. Was mein vorurteil bestätigt, sind die vielen äußerst wohlwollenden rezensjonen auf amazon, die offenbar den gewünschten gruppe…: […]

  6. […] >text wie auf amazon plötzlich ganz viele leute für reinhold beckmanns musik schwärmten (stefan niggemeier) […]

  7. […] in den allerhöchsten Tönen gelobt, allerdings mit einem nicht gerade subtilen Beigeschmack, wie Stefan Niggemeier herausgefunden […]

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