Wie „Focus Online“ die Kritik der Schumacher-Managerin fälscht

13 Apr 14
13. April 2014

Da waren die Menschen, die im Schutze der Anonymität bei „Focus Online“ seit Wochen den Michael-Schumacher-Live-Ticker befüllen, vielleicht doch für einen Moment ins Schwitzen gekommen. Denn natürlich live-tickerten sie auch die Sendung „Günther Jauch“, in der es um Michael Schumacher und vor allem den Umgang der Medien mit seinem Unfall ging.

Und dann, es war 22:04 Uhr, nannte Sabine Kehm als Negativ-Beispiel für die Berichterstattung vermeintlich seriöser Medien ausgerechnet: „Focus Online“.

Kehm: Es gibt in der Tat auch die sogenannten seriösen Medien, wo man vielleicht sagen muss… Gerade deren Online-Ableger, die leben dann von dem Ruf, den das Mutterblatt hat.

Jauch: Können Sie mal ein Beispiel nennen?

Kehm: In unserem konkreten Fall kann ich natürlich konkret das Beispiel „Focus Online“ nennen. Die haben, seit der Unfall passiert ist, einen sogenannten… anfangs nannte es sich Live-Ticker, jetzt nennt es sich, glaube ich, mittlerweile News-Ticker. Der jeden Tag, ähm, ja, „Fakten“ in Anführungsstrichen liefert. Die „Fakten“ sehen dann teilweise so aus, dass es an manchen Tagen einfach nichts zu berichten gibt. Und dann wird irgendwas ausgegraben, was teilweise, muss ich leider sagen, sehr hanebüchen ist. Was dann aber auch immer wieder die anderen Medien, die Print-Medien… Und was sehr oft mich dann dazu bringt, dass ich jeden Tag mit Sachen konfrontiert werde, die da ein bisschen ausgegraben wurden, aus tiefen Tiefen.

Es wurde 22:05 Uhr, 22:08 Uhr, 22:10 Uhr, aber im „Focus Online“-Live-Ticker, in dem sonst minutiös das Nichts protokolliert wird, tauchte dieser Teil der Diskussion nicht auf.

Erst mit dem Zeitstempel 22:16 Uhr erschien dann die folgende Burda-Version der Wirklichkeit:

22.16 Uhr: Sabine Kehm kritisiert die Rolle der Medien in diesem Fall, den ständigen Durst nach Berichterstattung. „FOCUS Online hat beispielsweise einen News-Ticker, der jeden Tag mit Informationen gefüllt wird.“ Da gebe es auch Tage mit weniger Informationsgehalt. Und durch den dauernden Run auf Neuigkeiten, die dann wieder von anderen Medien übernommen würden, entstünden auch Gerüchte, die eher hanebüchener Natur sind.

Man muss das würdigen: In nur zwölf Minuten hatten es die „Focus Online“-Leute geschafft, eine Version aufzuschreiben, die nicht ganz falsch ist und sogar einen Hauch von Kritik an „Focus Online“ enthält, und doch den Kern des Vorwurfs dramatisch reduziert und weiterschiebt. Das Hanebüchene entsteht nun zum Beispiel in irgendeinem gemeinsamen „Run“ in Zusammenarbeit mit anderen Medien, nicht schon in den Live-Ticker-Stuben von „Focus Online“.

Ich habe Daniel Steil, den Chefredakteur von „Focus Online“, angesichts der Verspätung auf Twitter gefragt:

Klingt plausibel, ist aber gelogen. Denn in der Zeit, in der der Live-Ticker nicht über die Kritik von Kehm an „Focus Online“ berichtete, berichtete er schon über andere Dinge, die erst später passiert sind. Bei den Einträgen um 22:09 Uhr, 22:12 Uhr und 22:13 Uhr ist der Zeitstempel im Ticker korrekt. Die Kritik von Kehm hat „Focus Online“ hingegen vordatiert. Mit den normalen Verzögerungen („schreiben, Seite brennen, veröffentlichen“) hat das nichts zu tun.

Vermutlich brauchte man einfach eine Zeit, bis man sich entschieden hatte, die Sache nicht komplett unter den Tisch fallen zu lassen, sondern nur halb.

Nachtrag, 14. April, 2:00 Uhr. Mit Zeitstempel 01:34 Uhr hat „Focus Online“ die Kritik von Kehm im Wortlaut im Ticker nachgereicht.

31 Gedanken
  1. 1
    Blunt says:

    Na ja, wahrscheinlich war einfach das CMS nicht schnell genug :-)

  2. 2
    ThomasM says:

    Der Focus-Bullshit-Generator war überfordert mit der Notwendigkeit, die Kritik am eigenen Blatt nicht noch weiter zu aufzublähen, wie es im normalen Betriebsmodus vorgesehen ist. Deshalb musste ausnahmsweise eine menschliche Hand mäßigend eingreifen. Ist doch auch schön, dass wenigstens so noch einige „journalistische“ Arbeitsplätze weiter existieren können.

  3. 4
    Bernhard says:

    @Blunt (#3)
    Ha, so schafft man es natürlich auch, den Schwarzen Peter zurückzugeben. Nicht wir schreiben so viel Müll, obwohl gar nichts passiert, sondern wir müssen leider so viel Müll schreiben, weil die anderen nichts sagen.

  4. 5
    abe says:

    Dieses ganze „Pontius Pilatus meets Nabelschau“, bei dem sie ja nur berichten, wie schlimm die anderen bercihten, und bei der sie nicht selbst am Krankenbett stehen, sondern nur darüber schreiben daß andere schreiben dort gestanden zu haben, ist schon wiederlich genug. Dann im Nachhinein jegliche Restschluld auch noch zu leugnen, scheint Bestandteil des Systems zu sein.
    Bezeichnend war hier auch die Selbstdarstellung des Paparazzo… und erstaunlich die (Selbst-)Reinwaschung der Bild ?!

  5. 6
    Nils Florian Meier says:

    Wie bigott ist das denn? Jauch sondert Kritik an denen ab, die vom Schicksal Schumachers profitieren wollen. Was tut er denn in seiner Quasselrunde oder bei stern tv?

  6. 7
    meykosoft says:

    Ach ja,
    „man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten. Überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.“(Johann Wolfgang von Goethe/ http://​bit​.ly/​R​h​3​nD1)

  7. 8
    Gunnar says:

    Ich bin ein bisschen erstaunt, dass hier der Focus Online thematisiert wird und nicht die komplett ausgebliebene Kritik an der ‚Bild‘.

    Da sitzt also ein leitender Redakteur von der ‚Bild‘ bei Jauch und anstatt ihm die ekelhafte Praktik des Witwenschüttelns, das Klauen der Bilder von Unfallopfern bei Facebook , die vielen Vorverurteilungen in seinem Blatt, oder auch konkret der Umgang mit Charlotte Roch um die Ohren zu hauen, wird der auch noch gelobt?
    Auch von Sabine Kehm?
    http://​www​.bildblog​.de/​5​6​3​1​5​/​d​i​e​-​j​a​g​d​-​a​u​f​-​s​c​h​u​m​a​c​h​e​r​s​-​p​r​i​v​a​t​s​p​h​a​e​re/
    Ich bin fast vom Sofa gekippt.

  8. 9
    7_13 says:

    Bezüglich der BILD war ich auch etwas fassungslos. Ich gehe doch davon aus, dass Mats Schönauer seinen Kollegen begleitet hat zu der Sendung.
    Das muss doch Behrrschung ohne Ende gekostet haben nicht schreiend auf die Bühne zu rennen, als der Bild-Mensch seine Zeitung als das Licht in der Dunkelheit zu verkaufen suchte, die solch eine schmierige Berichterstattung schon aus ethischen Gründen niemals in Betracht ziehen würde.
    Zumal Herr Schönauer ja erst gestern mittag zu genau dem Thema Bild und Schumacher einen Artikel im Blog geschrieben hat…

  9. 10
    Thomas K. says:

    Frau Kehm oder der Medienanwalt haben die BILD nicht ausdrücklich gelobt. Sondern als VERGLEICHSWEISE fair und seriös beim Thema Schumacher dargestellt. Durchweg mit Ruhm bekleckert hat sich deren Meinung nach kein Medium bei diesem Thema.

    Bei dem, was einige als Lob an der BILD verstanden haben, ging es auch ausschließlich um das Schumacher-Thema und nicht grundsätzlich um die Methoden der BILD. Die grundsätzlichen Methoden bei „Promi-Berichterstattungen“ wurde leider fast nur an den Schmuddelblättern thematisiert.

  10. 11
    Gunnar says:

    @Thomas K.

    Ausdrücklich gelobt wurde die ‚Bild‘ von Rolf Hellgardt. Frau Kehm hat sich dem angeschlossen.
    Und „fair und seriös“ war die Berichterstattung der ‚Bild‘ beim Thema Schumacher ebenfalls nicht (siehe Bildblog). Auch nicht vergleichsweise. (Was sollte denn ein bisschen seriös und ein bisschen fair überhaupt sein? Das wäre wie ein bisschen schwanger.)

  11. 12
    Maximillion says:

    Verblüffend an der Sendung war doch auch, wie gut die BILD wegkommen durfte. Herr Draxler durfte einmal kurz erwähnen, dass man alles juristisch und moralisch prüft und sich die BILD ja auch verändert habe. Und das war es dann für ihn auch in der Diskussion.

    Die Managerin von Herrn Schmuhmacher wollte der BILD noch kurz für ihre tolle Kooperation danken und wurde dafür ebenso mit Lob für Ihre großartige Pressearbeit bedacht. Ein komischer Fernsehmoment.

    Warum aber haben weder Redaktion noch der „Medienanwalt“ die BILD einmal zur Rede gestellt und mit deren Ausfällen konfrontiert? Man wird wohl nicht sagen können, dass es nicht auch gerade bei der BILD Zeitung und auch in den letzten Jahren einen sehr diskutablen Umgang mit den Persönlichkeitsrechten von Prominenten aber eben auch Nichtprominenten (z.B. Unfallopfern gab). Alles nachzulesen auf BILDblog. Alles einschließlich falscher Arztkittel und modifizierter Mülltonnen, falscher Kondolenzbesuche und Telefonstalking, was man so von betroffenen hört. Wo waren z.B. die moralischen Grundsätze beim Fall Charlotte Roche?

    Vielleicht wollte Günter Jauch aber auch nur eine Sendung machen, bei der sich am Schluss (wie schon nach 10 Minuten) alle einig sind, dass Koma-Patienten jedenfalls so lange nicht belästigen darf, so lange sie nicht wieder fit genug sind, sich eine Zeitung am Krankhauskiosk zu holen.

  12. 13
    Thomas K. says:

    @Gunnar
    Die beiden haben gesagt: „Insgesamt / Im Großen und Ganzen sehr fair“. Das ist für mich kein ausdrückliches Lob, aber das kann man zugegebenermaßen anders interpretieren.

    Meiner Meinung nach gibt es in der Thematik aber doch ein „Vergleichsweise“ und „ein bisschen schwanger“.

    Man muss da immer das „Profil“ des Mediums sehen. Für die laute, i.d.R. skrupellose, aggressive BILD ist die Berichterstattung schon sehr zurückhaltend (die fetten Schlagzeilen, naja.). Im Gegensatz zur Bild hat für mich z. B. der SPIEGEL / SPON total versagt: Zeitweise ein Live-Ticker, mehrere Artikel untereinander, Bilderstrecken, „Experten“. Für ein, nach eigenem Anspruch, hochseriöses Magazin ist das ein Totalausfall. Über Focus & Co. ist genug gesagt worden.

    Boulevardmedien und vermeintliche „Qualitätsmedien“ kann man da meiner Meinung nach nicht auf eine Stufe stellen.

  13. 14
    Theo T. says:

    Na toll, hat die ARD im großen Quotenrennen mal wieder alles richtig gemacht. Fast 6 Mio haben erwartbare Phrasen goutiert. Erkenntnisgewinn wie gewohnt, zu vernachlässigen. Verstehe nur nicht, warum Schumachers Management sich für solchen Müll mißbrauchen läßt.

    In Anbetracht der erbärmlichen Qualität dieser Sendung wünsche ich mir bald wieder diese Werbesendung des INSM mit Christiansen zurück.

    Nach all den politischen Aufregerthemen der letzten Wochen vielleicht demnächst mal was Katzen, Nacktfotos, Möpsen oder europäischem Adel? Mir freue sich.

  14. 15
    dichternebel says:

    Was ist den mit „Seite brennen“ gemeint ?

  15. 16
    JMK says:

    Wer als Betroffener die BILD und ihre Machenschaften im Grunde legitimiert, nur um sie nicht zum Gegner zu haben (okay: Vermutung), der hat doch kein Mitleid verdient wenn diese dann jede Kleinigkeit ausschlachtet.

  16. 17
    Brösel says:

    #3:

    Carin Pawlak hat sich damit selbst ins Knie geschossen. Selten einen so dümmlich-aggressiven Text gelesen, Niveau einer 15jährigen. Die war tatsächlich mal stellvertretende Chefredakteurin vom Focus? Uih-uih-uih. Vielleicht sollte man ihr „Talent“ bei der neuen Ausrichtung von „Bravo“ nutzen.

    Und bei Focus Online geht man offenbar davon aus, dass niemand sonst die Sendung gesehen hat und niemand liest, was andere Medien dazu schreiben und insofern auch niemandem auffällt, was für einen Müll man selbst liefert.

  17. 18
    Stefan M. says:

    Ich habe mich als erstes gefragt, warum du da nicht als Gast dabei warst. Du hättest doch einiges dazu erzählen können, oder nicht?

  18. 19
    Gunnar says:

    @Thomas K.

    Es mag ja sein, dass die ‚Bild‘ aus irgendwelchen Gründen bei Schumi gerade weniger doll draufhaut als sonst, aber dennoch ist es meiner Meinung nach weit entfernt von ‚fair‘.
    http://​meedia​.de/​2​0​1​4​/​0​2​/​1​4​/​b​i​l​d​-​k​o​r​r​i​g​i​e​r​t​-​k​l​a​m​m​h​e​i​m​l​i​c​h​-​s​c​h​u​m​a​c​h​e​r​s​-​g​e​s​u​n​d​h​e​i​t​s​z​u​s​t​a​nd/

    Und abgesehen von den dem Müll auf SpOn und Focus Online (auch wenn Stefan Niggemeier diesen für bemerkenswert hält) ist das was mich besonders ärgert, folgendes:
    Oft werden ja ‚Bild‘-„Journalisten“ zu vermeintlich seriösen Themen zu Jauch eingeladen. Aber gestern geht es in der Sendung tatsächlich mal irgendwie um Medienkritik und dann sitzt da auch noch ein ‚Bild‘-Repräsentant. Aber anstatt sich mal ordentlich an diesem abzuarbeiten herrscht Friede, Freude, Eierkuchen und die Bösen sind ausschließlich die nicht-Anwesenden von den Klatschblättern. Und natürlich ein bisschen Focus Online. Noch armseliger geht es kaum.

    Und nächste Woche darf dann der NPD-Chef auf Al Kaida schimpfen und behaupten, dass man vorher alle Infos „ethisch und moralisch“ prüft, bevor man sich entscheidet einen Ausländer zu verkloppen.

  19. 20
    Thomas K. says:

    @Gunnar:
    Nunja, ob die Berichterstattung der BILD in diesem Fall grundsätzlich fair ist oder nicht, kann wohl kaum jemand besser beurteilen, als Frau Kehm. Dann sollte man das auch erst mal so hinnehmen, auch wenn es schwer fällt.

    Jauch hatte gestern auch das zwiespältige Verhältnis zwischen Promis und BILD angesprochen, Draxler hatte dann ja auch eingeräumt, dass es in der Vergangenheit Fehler gab. Natürlich ist es für die Sendung „Pech“, wenn die geladenen Promivertreter gar nichts negatives zur BILD sagen können, aber wem will man da jetzt einen Vorwurf machen? Ob sich bspw. eine Charlotte Roche in die Runde gesetzt hätte, wage ich zu bezweifeln. Als Medienopfer würde ich mich auch nicht mit dem Täter in einen Raum setzen wollen.

    Wie auch immer: In den letzten drölfzig Jahren wurde immer BILD als das Beispiel an Persönlichkeitsrechtsverletzungen genannt, natürlich zu Recht. Aber ich finde ich es gut, dass jetzt auch mal so genannte Qualitätsmedien, zu denen der Focus auch mal gezählt wurde, negativ hervorgehoben werden. Die konnten in diesem Bereich nämlich immer schön im Schatten der BILD agieren. Ebenso hat man die Klatschblätter nie wirklich auf dem Radar gehabt, die insgesamt eine ungleich höhere Auflage haben. Die halte ich aufgrund ihres „Lächerlich“-Image aber für ungleich gefährlicher. Nirgends wird so sehr gelogen und verdreht wie dort. Und was passiert außer ein paar Rügen und Gegendarstellungen? Nichts.

  20. 21
    Schorsch says:

    @ Blunt (#3) Kann die Rezension schon verstehn, da wirste Journalist ‚wegen Reisen und so, und dann das: News-Ticker über Komapatienten.
    Hab mal in meinen geguckt: +++ 03:24 Schorsch dreht sich auf die Seite +++ 05:10 Schorsch liegt auf’m Bauch +++ …, und DAS wochenlang. Da kriegste doch selbst ‚nen Tick. Da denkste dann, man hätt ich doch was mit mehr Action gelernt … so Schrankenwärter oder so. Und dann meckern die noch! Da kommt doch Frust hoch …

  21. 22
    Kraeuselhirn says:

    Ich bin hier weniger geneigt böse Intentionen zu unterstellen als schlicht durch miese A,usbildung, lausige Standards und schlampiges Arbeiten .. da zitiert man schon mal falsch.. und egal isses sowieso, Hauptsache ist doch man schreibt Irgendwas .

  22. 23
    Susanne says:

    Tja, Medienkritik in den Medien hat immer etwas Eigenartiges. Meistens hat man den Eindruck, es soll einfach nur die Konkurrenz schlecht gemacht werden. Die meisten Berichterstattungen unterscheiden sich wahrscheinlich nicht großartig. Schlimm genug…

  23. 24
    Prüfer says:

    @19
    das hat schon ein wenig System bei BLIND. An die grossen starken traut man sich nicht ran, sondern hofiert sie kriecherisch.
    Erst wenn die Löwen alt werden, stürzen sich die Hyänen auf sie.

  24. 25
    GaSt says:

    jaja, der Ticker…
    graphitti blog

    Mir kam die ganze Sendung so vor, als wolle man einzig und allein Fr. Kehm hofieren. Schließlich sucht sie aus, wann sie wem in Zukunft welche Infos gibt.
    Auf der einen Seite beschwert sich Fr. Kehm über Medienvertreter, die versuchen, irgendwie ein Foto von M.S. zu bekommen (auch über Angehörige anderer Patienten) — daneben schütteln dann alle schnell den Kopf und behaupten, sie würden so ein Foto ja mal gar nicht veröffentlichen.
    Na dann ist ja alles in Ordnung.

  25. 26
    Brausepaul says:

    Ich möchte mich der Frage von #15 anschließen:
    Kann jemand erklären, was dieses „Seite brennen“ bedeutet?

  26. 27
    dom says:

    @15, 27: Das ist der Prozess, in dem Inhalte, die im Redaktionssystem eingepflegt oder geändert werden, tatsächlich auf die Seite geschrieben („gebrannt“) werden. Je nach Beitragsart dauert das (zumindest bei meinem Arbeitgeber) unterschiedlich lange.

    Wir verwenden für Live-Ticker zum Beispiel auch eine Art Plug-in, mit dem wir — unabhängig vom CMS — in Echtzeit Inhalte veröffentlichen können.

  27. 28
    Marcus says:

    Nicht direkt zum Thema, aber indirekt zum Thema „Live-Blogs“ passend:

    Das Hamburger Abendblatt hat einen Live-Blog auf dem Gerüchte über das Gerüchten zufolge im September zu erwartende neue iPhone 6 (so soll es Gerüchten zufolge heißen) live gebloggt werden.

    Diese Gerüchte macht man zu Tatsachen, indem man Headlines wie „Neues iPhone von Apple nur 6 Millimeter dünn“ auf der Startseite abendblatt​.de platziert.

    http://​www​.abendblatt​.de/​w​i​r​t​s​c​h​a​f​t​/​a​r​t​i​c​l​e​1​2​7​2​5​6​4​5​0​/​N​e​u​e​s​-​i​P​h​o​n​e​-​6​-​v​o​n​-​A​p​p​l​e​-​n​u​r​-​s​e​c​h​s​-​M​i​l​l​i​m​e​t​e​r​-​d​u​e​n​n​.​h​tml

  28. 29
    gerd-f says:

    Und sonst so in der Welt?

    Wenn das alles wäre was unser Wahrheitsministerium verschuldet, wären wir sicher glücklich!

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