Wie nun auch Welt.de erfahren hat…

01 Dez 06
1. Dezember 2006

Die „Online-Offensive“ der „Welt“ rollt weiter. Ohne die Zauberworte „nach WELT.de-Informationen“ geht demnächst gerade noch der Wetterbericht raus, wenn überhaupt.

Die heutige Exklusivmeldung betrifft das Debakel um StudiVZ und geht so:

„Und nach WELT.de-Informationen ist Ehssan Dariani inzwischen von der externen Kommunikation entbunden.“

Toll. Fünf Tage haben diese Informationen nur gebraucht, um von Falk-Lüke-Informationen zu Welt.de-Informationen zu werden. Bei Falk konnte man nämlich schon am vergangenen Sonntag lesen:

„…der Jungunternehmer Dariani ist von seinen Geschäftspartnern kaltgestellt worden, ‚von der Außenkommunikation entbunden‘ heißt es in Firmenkreisen.“

Und jetzt alle zusammen: „ON-LINE-FIRST! ON-LINE-FIRST!“

8 Gedanken
  1. 1
    marcc says:

    Vielleicht meinte er damit die Quellensuche…

  2. 2
    maloXP says:

    Google so:

    Meinten Sie: „online first“ device döpfner

  3. 3
    Chat Atkins says:

    Bevor sie nicht in der Zeitung stand, gibt’s die Welt doch gar nicht!

  4. 4
    fs says:

    Schöner Zug auch, sich über die „skurrilen“ Videos dezent zu mokieren („Blogger entdecken die Videos, bewerten sie als Belästigung des weiblichen Geschlechts.“) und dann das „Mitte-Chick“ aber gleich mal per YouTube-Player direkt in den Artikel einzubinden.

  5. 5
    Chat Atkins says:

    Na, hör ma – der Leser will doch schließlich brühwarm wissen, worüber er sich empören muss!

  6. 6
    Alexander says:

    Der Nachteil von Überschriften als generierte Grafiken ist, dass man leicht versehentlich die Grafik und nicht den Artikel verlinkt. (Zaunpfahl, wink.)

Trackbacks & Pingbacks

  1. […] 400-Quadratmeter-Newsroom eingerichtet und die Devise »online first!« ausgegeben (mit wechselndem […]

  2. […] Welt.de gehört bei mir bislang nicht zu den Stationen beim Abgrasen von Online-Nachrichten. Eher kommt mir die Adresse unter, wenn die dortige »Online-Offensive« ab und an für Spott sorgt. Aber wenn ich mich nicht täusche, waren zwei Hamburger Welt-Journalisten tatsächlich die ersten, die über die Polonium-Spurensuche in Hamburg-Ottensen berichteten — und zwar online first. Erst als diese Meldung von den Nachrichtenagenturen entdeckt wurde, gab die Polizei eine gründlich vorbereitete Pressemitteilung frei. […]

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