Fliegt der „Tagesspiegel“ auf Easyjet? Eine Replik

05 Mai 14
5. Mai 2014
  • von Markus Hesselmann

Ein Facebook-Kommentator verglich uns schon mit Herrn Müller-Lüdenscheidt und Herrn Dr. Klöbner. Ente raus oder Ente rein? War unsere Debatte derart kleinlich und prinzipienreiterisch geraten wie bei Loriots Badewannenmännlein? Ich denke nein. Wie wir gegen Schleichwerbung vorgehen, ist aus meiner Sicht eines der wichtigsten Themen im Journalismus und vor allem: für dessen Zukunft. Diese Frage rechtfertigt lange und gern auch leidenschaftliche Debatten. Deshalb freue ich mich, dass Stefan Niggemeier mir ermöglicht hat, für seinen Blog eine Replik zu schreiben.

Was ein Unternehmen denn wohl dafür zahlen würde, mit seinem Namen prominent im redaktionellen Teil einer Zeitung zu stehen? Das fragt sich Stefan Niggemeier und weiß es nach eigener Auskunft nicht. Ich weiß es auch nicht — und ich habe mich auch nie dafür interessiert. Das liegt unter anderem daran, dass ich Anfragen aus der Werbebranche in dieser Richtung — und die gibt es tatsächlich — immer sofort zurückgewiesen habe, unter anderem mit der Erklärung, dass Schleichwerbung dem Journalismus schadet, indem sie dessen Glaubwürdigkeit zerstört. Im weiteren versuche ich dann manchmal noch zu erläutern, dass Schleichwerbung letztlich auch nicht gut ist für Werbekunden. Denn wenn die Glaubwürdigkeit eines Mediums leidet, dann ist auch die Botschaft des Werbers, der für gutes Geld seine Anzeigen im Umfeld des redaktionellen Teils platziert, weniger wert. Bernd Ziesemer, der frühere Chefredakteur des Handelsblatts, hat dazu kürzlich noch weitere gute Argumente genannt.

In zwei Blogposts (hier und hier) hat Stefan Niggemeier einen Themen-Schwerpunkt des Tagesspiegels zum Berlin-Tourismus aufgegriffen und kritisiert. Er schlussfolgert: „Entweder die Zeitung hat sich von dem Unternehmen kaufen lassen. Oder eine komplette Redaktion hat versehentlich eine Werbesonderausgabe für Easyjet produziert.“

Beides trifft nicht zu. Unsere Redaktion lässt sich nicht kaufen und wir haben bewusst einen redaktionellen Schwerpunkt produziert. „Wie Billigflieger und Massentourismus in den vergangenen zehn Jahren Berlin verändert haben“, stand auf der Titelseite des gedruckten Tagesspiegels. Das halten wir für ein relevantes Thema in unserer Stadt, das einen solchen Schwerpunkt rechtfertigt. Über der Anmoderation stand der Begriff „Easyjetset“, an dem sich bereits ein Teil der Kritik entzündete, weil hier ein Unternehmen angeblich unzulässig hervorgehoben wurde. Es gebe doch schließlich noch andere Billigfluglinien und Easyjet sei noch nicht einmal die erste in Berlin gewesen.

Das aber war für uns nicht entscheidend. Es ging uns um einen Begriff, der für ein Phänomen steht, das wir beschreiben wollten, und als solcher ist das „Easyjetset“ längst eingeführt. Von der „taz“ über die „Zeit“ bis zu „Focus“: Viele andere Medien haben den Begriff bereits prominent verwendet. Bei Suhrkamp liegt ein Buch mit dem Titel „Lost and Sound: Berlin, Techno und der Easyjetset“ vor.

Ein Ryanair- oder gar Germanwings-Jetset ist nicht dokumentiert. Im Fall Easyjet ist eine Marke begrifflich über sich hinausgewachsen. Das soll es zuvor auch schon gegeben haben, vom Tempotaschentuch bis zur Generation Golf. Keine Rede vom Softistaschentuch oder der Generation Fiesta.

Der wichtigste Punkt bei all dem: Die Initiative für den Schwerpunkt ging allein von der Redaktion aus. In der Umsetzung aber gibt es für uns aus der Kritik — sie kam nicht nur von Stefan Niggemeier, sondern auch von „Tagesspiegel“-Lesern und nicht zuletzt -Kollegen — eine Menge zu lernen. Zum Beispiel, dass sich Schwerpunkte aus der gedruckten Zeitung nicht so einfach auf unsere Online-Seite übertragen lassen. Es macht einen anderen Eindruck, wenn durch ein Print-Layout eine Einordnung vorgegeben wird. Wenn es dort zum Beispiel einen Kasten zu anderen Fluggesellschaften gibt — von Stefan Niggemeier als zu klein befunden, auch darüber kann man diskutieren. Und wenn der vor allem kritisierte Text mit den Statistiken zu Easyjet auf den Druckseiten eben erst an dritter Stelle eingeordnet ist, seiner Relevanz als Zusatzstück entsprechend, nach dem Essay über Städtereisen und der Reportage über das touristische Berlin. Online wird all dies als gleichberechtigt wahrgenommen. Da werden wir künftig deutlich mehr anmoderieren und verlinken, um die redaktionelle Intention eines Themen-Schwerpunkts besser nachvollziehbar zu machen. Der Kasten mit den anderen Billigfluglinien etwa war online gar nicht verlinkt. Das haben wir jetzt nachgeholt.

Unabhängig von all dem hätte zu dem Themenschwerpunkt sicher ein ausführliches Stück zur Klimabilanz der Billigfliegerei gehört. Das ist ein Versäumnis, auf das uns auch viele Leser zu Recht hingewiesen haben. Wir werden nun einen solchen Beitrag recherchieren und nachliefern, besser spät als nie.

Und nicht zuletzt ist es wichtig, dass wir Fehler vermeiden. Stefan Niggemeier hat uns zu Recht auf sachliche Fehler in Überschriften, Vorspannen und Texten hingewiesen. Den Statistikbeitrag haben wir daraufhin offline genommen, denn dessen Pointe beruhte auf einer falschen Zahl. Dass solche Fehler, die nicht allein in der Verantwortung eines Autors, sondern auch von Redakteuren, Ressort- und Redaktionsleitern liegen, unserer Glaubwürdigkeit schaden, ist uns bewusst. Wir wollen es künftig besser machen.

Markus Hesselmann ist Redaktionsleiter Online beim „Tagesspiegel“.

41 Gedanken
  1. 1
    Thomas Essing says:

    Ob man mit den bislang produzierten Päckchen Taschentücher auch zum Mars kommt? Es soll also keine Easyjet-Werbung sein. Herr Hesselmann hat da noch mehr zu erklären finde ich.

  2. 2
    Flügelschlag says:

    Unglaublich, aber wahr: Journalisten machen Werbung und merken es nicht mal.
    Beunruhigend. Mehr noch als Schleichwerbung. Denn was willentlich geschieht, lässt sich wenigstens auch willentlich wieder abstellen.
    Trotzdem danke für die Klarstellung und Offenheit, Herr Hesselmann. Zumindest der Teil mit dem Easyjetset erscheint nun in besserem Licht, aber was sonst so dasteht über Easyjet, was wie Werbung aussieht und funktioniert, aber von der ganzen Redaktion nicht als solche erkannt wurde, empfinde ich als düsterer denn je.

  3. 3
    Dominik says:

    Ich muss dem Tagesspiegel hier tatsächlich beispringen. Easyjet hat seit 10 Jahren einen Hub(!) in Berlin. Das hat sonst meines Wissens nur noch Air Berlin, nicht wirklich aber z.b. die Lufthansa oder ein anderer Billigflieger. Das ist relevant für die Stadt und man kann fragen, welche direkten und indirekten Folgen das hat.
    Genauso kann das Hunsrücker Tagblatt natürlich fragen, was Ryan Air am Hahn bringt. Oder die Frankfurter Neue Presse, was es für das Rhein-Main-Gebiet bedeuten würde, wenn die Lufthansa angesichts von Nachtflugverboten droht, das Drehkreuz zu verlegen.
    Abgesehen davon, dass manche Artikel online nach dem Antext nicht mal mehr was mit europäischen Touristen in Berlin zu tun hatten, ist mir das so nicht als anstößig aufgefallen, als ich erstmals auf Artikel aus der (mir damals noch nicht bekannten) Reihe stieß.

  4. 4
    Anderer Gregor says:

    „Generation Easyjet“ als feststehender Begriff? Ehrlich? Gut, vielleicht lebe ich etwas hinter dem Mond, aber die einzige Billigflugline, mit deren Namen ich tatsächlich eine ganze Produktgattung und nicht bloß einen einzigen Anbieter verbinden würde, wäre Ryanair. (Und ich betrachte es durchaus als negative Wertung, zu dieser Produktgattung gezählt zu werden.)

  5. 5
    Martin says:

    Der „Easyjetset“ ist wirklich ein geflügeltes Wort hier in Berlin. Ich habe es auch von Tobias Rapp, weiß aber nicht, ob er es erfunden hat. Egal: das Wort ist ein Kunstwort, fällt aber ständig, wenn man über Rollkoffer, Hostels und Co spricht.

  6. 6
    Blunt says:

    Wie unpassend der Tempo-, bzw. Golf-Vergleich ist, beweist Google News. „Tesafilm“ kommt heute auf gerade einmal neun Treffer — „Klebestreifen“ dagegen auf 158. „Tempotaschentuch“ erzielt nur 15 Treffer (darunter welche, die den Begriff explizit zur Beschreibung des „Tempo“-Phänomens gebrauchen) — „Papiertaschentuch“ mit 81 Treffern mehr als Fünffache. Selbst bei solchen geläufigen Markennamen sind Zeitungen also aus guten Gründen darum bemüht, unverfängliche Synonyme zu benutzen.

  7. 7
    Detlef Guertler says:

    Was den „Easyjetset“ angeht, hat Hesselmann recht. Der Begriff ist in Berlin gebräuchlich, genau wie „Easyjetter“ für die Billigflug-Touristen, die einen reichlich relevanten Teil des Gesamt-Tourismus in Berlin ausmachen. (Da gibt’s halt weniger Business-Travel als anderswo, mangels Business)
    IMHO sind europaweit Berlin und Barcelona die herausragenden Beispiele dafür, wie sehr Billigflieger den Tourismus in einer Stadt verändern können. Und wie sehr sie die Kneipen-, Club- und Kulturszene prägen.
    Ryanair hingegen hat allenfalls die touristische Entwicklung der hinterletzten Provinznester Europas geprägt. Damit muss sich der Tagesspiegel nun wirklich nicht beschäftigen.

  8. 8
    peter says:

    Ich habe das Thema sowohl hier als auch bei FB und Twitter verfolgt und muss sagen: Respekt, wie souverän, offen und vor allem sympathisch Herr Hesselmann mit der Kritik umgeht.

    Im Gegensatz zum — von mir sonst sehr geschätzten Herrn Niggemeier — der auf die Kritik ob der fehlenden Nachfrage beim Tagesspiegel für mein Empfinden eher wie jemand reagiert hat, der sich ertappt fühlt und nun versucht, sich aus seinem „Fehler“ herauszuschlängeln. Eigentlich hat er sowas doch gar nicht nötig …

  9. 9
    Hier ist nur Platz für einen Peter (nämlich mich) says:

    „Respekt, wie souverän, offen und vor allem sympathisch Herr Hesselmann mit der Kritik umgeht.“

    Werter Herr Namensvetter, er schafft es aber nicht mal, komplett über seinen Schatten zu springen und zu sagen, dass das einfach nur das war: Unabsichtliche Werbung. Ich habe vom Begriff Easyjetset noch nie gehört, und selbst bei etablierteren Begriffen wie „McDonaldization“ müsste man als Zeitung wohl vorsichtig sein, keine Schleichwerbung auf der Titelseite zu machen. Wenn Sie die Diskussion auf Facebook verfolgt haben (was ich jetzt erst nachgeholt habe), haben Sie sicher auch die Antwort Niggemeiers auf den konkreten Vorwurf gesehen, er hätte den Tagesspiel kontaktieren müssen. Was für ein Unsinn! Seit wann muss man jemanden, der Mist von sich gibt, jedesmal vorwarnen, wenn man ihn darauf aufmerksam macht?

  10. 10
    Gunnar says:

    Herr Hesselmann,

    so wie Sie sich rechtfertigen macht es die ganze Sache echt nur noch schlimmer. Fünf Artikel über (den) Easyjet(set) gespickt mit Lobhudeleien, Statistiknonsens, Fehlern und flachem Inhalt hat sich die Redaktion ganz alleine ausgedacht? Auweia!

  11. 11
    Dennis says:

    Ich finde Stefan’s Annahme genauso wie die Replik fundiert und gerechtfertigt. Was letzten Endes im Kopf vorging, ob wirklich jemand gekauft werden musste oder ob das alles nur zufällig nach Werbung aussieht — vielleicht werden wir es nicht erfahren.

    Ich denke, dass gerade Journalisten und Profiblogger transparent sein sollten, was das Thema Werbung angeht. Herr Hesselmann hätte einen Fehler eingestehen können — nicht nur ein Versäumnis sondern tatsächlich das was es war — ein Fehler. Aber immerhin hat er sich inhaltlich so nah an das Wort angenähert, dass man meinte es zwischen den Zeilen aufblitzen zu sehen.

    Insgesamt mag ich es, wenn eine Replik kommt, das zeigt Interesse an der Leserschaft, an der öffentlichen Meinung etc.. Insofern ein Plus für den Tagesspiegel online und Herrn Hesselmann.

  12. 12
    Ano Nym says:

    […] mit der Erklärung, dass Schleichwerbung dem Journalismus schadet, indem sie dessen Glaubwürdigkeit zerstört.

    Verdient Journalismus denn überhaupt Glaubwürdigkeit? Wenn man diese Frage verneint – und dafür spricht ja, dass es doch sinnvoller ist, wenn die Leute nicht glauben sondern wissen –, dann fällt das Argument in sich zusammen. So es denn je eines war.

    Im [W]eiteren versuche ich dann manchmal noch zu erläutern, dass Schleichwerbung letztlich auch nicht gut ist für Werbekunden.

    *Trommelwirbel* Schadet der Werbekunde sich etwa durch Schleichwerbung unmittelbar selbst? Neiiiiin:

    Denn wenn die Glaubwürdigkeit eines Mediums leidet, dann ist auch die Botschaft des Werbers, der für gutes Geld seine Anzeigen im Umfeld des redaktionellen Teils platziert, weniger wert.

    Er schadet sich über Bande. Ist das noch nachhaltig oder gar schon abwegig gedacht?

  13. 13
    Ste says:

    Hm, lieber Herr Hesselmann, das Problem aber ist nun, dass Sie einen Artikel über ein „Phänomen“ schreiben wollten, aber dadurch, dass Sie Markennamen nannten und insbesondere einen davon hervorhebten, kam Routenplanung und ein Neologismus-Versuch, mit Reisetipps und seltsam harmonischen Reiseberichten heraus. Für mich ist eine Analyse eines Phämomens wie das des Billigfliegens etwas ganz anderes. Nun denn…

  14. 14
    amfenster says:

    Unabhängig von all dem hätte zu dem Themenschwerpunkt sicher ein ausführliches Stück zur Klimabilanz der Billigfliegerei gehört. Das ist ein Versäumnis, auf das uns auch viele Leser zu Recht hingewiesen haben

    Und während der ganzen redaktionellen Vorbereitung des Themenschwerpunkts (!) ist niemandem auch nur die Idee gekommen, dass das ein relevanter Aspekt sein könnte? Ernsthaft?!

  15. 15
    rynhard says:

    Mensch Blunt #6, Sie leben ja nur noch in der (virtuellen) Google-Welt.

    Wenn die vielen Menschen, die offline kommunizieren und etwa im Restaurant den anderen fragen „Hast du mal ein Tempotuch?“ Oder mich die Frau beim Geschenke-Einpacken fragt, „Kannst du mir mal Tesafilm bringen!?“ (Tesa war nicht einmal im Hesselmann-Text erwähnt), dann wird das bei Google fieserweise nicht registriert. Wie so vieles. „Hast du gut geschlafen, mein Schatz?“, wird täglich millionenfach gesagt, Google meint, insgesamt nur 79.800 mal.

    Bei Jahrzehnte alten Begriffen fragt man nicht Google News — was soll es da auch Neues geben? -, sondern Google. Tesafilm: 407.00 mal, Tempo Taschentuch: 105.000 mal.

  16. 16
    amfenster says:

    @rynhard/15:
    Blunt wollte aber nicht zeigen, wie „Tempo“ und „Tesa“ im Sprachgebrauch schlechthin repräsentiert sind, sondern wie in journalistischen Texten mit Markennamen als sprachlichem Allgemeingut umgegangen wird. Und da ist das Ergebnis seiner Blitz-Studie in diesem Zusammenhang in der Tat ganz interessant, scheint die Tendenz ja doch dahin zu gehen, die Nennung von Marken zu vermeiden.

  17. 17
    c3p says:

    @11 (Dennis): /thread. Mehr gibt dazu eigentlich nicht zu sagen.
    Aber kurz dann doch noch: Gute Replik, die nächsten Jahre gibts verschärfte Beobachtung und sollte es keine wiederholung geben ist alles vergessen.

  18. 18
    ST says:

    Vielen Dank, Herr Hesselmann.
    Leider komme ich nicht umhin zu bemerken, dass doch eine „…komplette Redaktion […] versehentlich eine Werbesonderausgabe für Easyjet produziert“ hat. Wie Sie merken, ist der Verdacht zumindest naheliegend. Und damit schädlich für Sie.
    Vielleicht können Sie zukünftig mehr in Qualitätskontrolle investieren, um eben nicht über den „Tempo“-Boom zu reden, sondern über Papiertaschentücher? Und Sie merken sicher, dass deutlich mehr aus Online-Sicht gedacht werden muss? Der gedruckte Artikel aus Papier ist schon längst recyclet!

  19. 19
    teekay says:

    Der Tagesspiegel gibt also zu einen schlecht recherchierten Artikel mit leicht irrefuehrendem Vorspann OHNE GELD in die Zeitung gesetzt zu haben den dann auch noch gefuehlt 37 Menschen durchgewunken haben…und dann soll man sich wundern, warum es dem ‚Qualitätsjournalismus‘ so schlecht geht…aber gut, ich kaufe den Tagesspiegel nicht und meine 3 Klicks im Monat kann ich verschmerzen…

  20. 20
    Carom says:

    Ein Versehen diesen Ausmaßes? Wald vor lauter Bäumen oder so? Der Druck muss sehr groß sein, wenn man sowas nicht bemerkt und die notwendige Distanz nicht (mehr?) hat. Ich bedaure diese Redaktion.

  21. 21
    Klaus says:

    #6 Wenn ich bei Google „Tempotaschentuch“ eingebe, kommen: „Ungefähr 32.600 Ergebnisse (0,23 Sekunden) “
    Natürlich nicht bei den „NEWS“, wieso auch?

  22. 22
    Kraeuselhirn says:

    Das Ganze scheint sich ja um zwei Punkte zu drehen :
    a) die Recherche war lausig und keiner hats gemerkt
    Ok das kann passieren . Ist nicht schön aber so isses halt, da kann man ja dran arbeiten.
    b) dass man Berliner sein muss um Easyjetset / Easyjetten als Schlagwort zu verstehen
    Das kann ja durchaus sein . Ich glaube das ist immer noch was Anderes, als wenn man dann das Schlagwort für eine bestimmte Form von Reisetourismus auf die eine Firma zurückbezieht von der dieser Name offenbar entlehnt wurde. Ich hätte jetzt nicht mal gewusst dass es Easyjet wirklich noch gibt und hätte bei so einem Phänomen eher an Ryanair gedacht. Das scheint also wirklich Etwas Lokales zu sein. Ich hab‘ mal spasseshalber geschaut ob man den Tagesspiegel hier ohne Weiteres bekommen kann und habe beim Brötchenholen kleine Umwege gemacht und in zwei Supermärkten und zwei Kiosken nachgeguckt . Also .. hier (Südliches Ruhrgebiet) kriegt man den nicht (online geht das natürlich, aber warum sollte ich das lesen)
    Also hat aus meiner Sicht eine lokale Zeitung eine lokale Sicht verbreitet. Das finde ich zulässig.
    Das finde ich auch dann noch zulässig, wenn die lokale Sicht eine gute Sicht auf eine Firma liefert auch wenn diese nicht-lokal nicht diese Bedeutung hat und der Blick auf andere Firmen versperrt ist.

  23. 23
    T3o says:

    sorry, off topic

    @15, rynhard
    […]„Hast du gut geschlafen, mein Schatz?“, wird täglich millionenfach gesagt, Google meint, insgesamt nur 79.800 mal.[…]

    Auch wenns natürlich am Thema vorbeigeht, aber dieser Satz wird denke ich mit an sicherheitgrenzender Wahrscheinlichkeit nur noch bei den Waltons und Loriot-Wiederholungen in Deutschland gesagt. ;)

    Die ~ 80000 sind die Ausläufer in das Internet aus den 90zigern, die im Googleindex überlebt haben. ^^
    Grüße

  24. 24
    Siegfried says:

    Ob sich der Begriff „Easyjet“ bereits als Begriff verselbstständigt hat, bezweifle ich. Aber immerhin kann ich mich hier irren. Vielleicht gibt es ja tatsächlich einen mir nicht zugänglichen „Jetset“, in dem dieser Begriff bereits stellvertretend für jede Art von Billigflieger steht. Immerhin hat der Name das Zeug dazu, ein Synonym für Billigflieger zu werden. Die Argumentation ist also nicht ganz von der Hand zu weisen. Trotzdem ist die schlichte Verwendung, ohne eine Erklärung, sagen wir mal, etwas verfrüht. Es mag nicht als Werbung gemeint sein, aber es müffelt doch stark danach.

  25. 25
    Flügelschlag says:

    Mir kam noch der Gedanke, dass die Kritik an der Billigfliegerei (Klima, Lärm,…) vielleicht nur deshalb völlig fehlt(e), weil es eben schlechte Werbung für den „Easyjetset“ wäre.

    Was steht da eigentlich über Besucher, die per Bahn oder Mitfahrzentralen nach Berlin reisen?

  26. 26
    Martin says:

    Interessant vor allem an das Interesse einer Replik des Tagesspiegels — und auch das Herr Niggemeier eine solche ermöglicht.

    Die Nennung des Easyjetset (was für ein unangenhmes Word, welches ich als solches bisher nicht vernommen habe) kann womöglich daraus beruhen, dass Markenbranding der neueste Schrei in der SEO — und dass der Tagesspiegel das Wort (welches nebenbei gesagt im Duden Online nicht verzeichnet ist – anders als z.B. Generation Golf – oder Tempotaschentuch) nutzt, um bei zukünftigen SERPS oben mit zu schwimmen. Das würde das Benutzung des Wortes erklären.

    Jedoch hätte man womöglich beim Duden nachlagen können, auch wenn sich die Welt bitterlich beklagt, dass o.g. Wort schon im Juli 2009 nicht im Duden zu finden ist… womöglich aus vernünftigen guten Gründen (Haha, die Beschreibung für eine internationalisierte Subkultur, dessen Hauptakteur ein hedonistischer Nomade mit wenig Geld und großer Ausdauer sei klingt nach meinem Geschmack doch arg gestelzt)

    Gruß

  27. 27
    Kraeuselhirn says:

    Vielleicht ist dem Duden ein rein lokal gebräuchliches Wort aber einfach nicht wichtig genug.
    Und gaz ehrlich : ich verstehe Viel nicht was aus Berlin kommt.. da finde ich den Ansatz dass mit einem lokal gebräuchlichen aber anderweitig unverständlichen Sprachschatz richtig erleuchtend .

    Wobei ich inzwischen wieder zweifle : ich habe grade eine Kollegin gefragt die in Berlin arbeitet, lebt und dort auch geboren wurde. Die konnte mit dem Begriff ‚Easyjetter‘ oder ‚Easyjetset‘ Nichts anfangen und hat vehement abgestritten dass das stehende Begriffe sind.
    Vielleicht ist das ja pro Region UND Kulturkreis eingeschränkt. Dann frag ich mich aber für wen diese Zeitung denn schreibt.

  28. 28
    Ben says:

    Ich kann das Argument, dass das Abdrucken des Wortes „Easyjetset“ in der Schriftgröße, an dieser herausgehobenen Position, und in diesem Kontext (Titel) keinen Werbeeffekt haben soll, nicht nachvollziehen. Ob es ein „längst eingeführter Begriff ist“ ist dabei nicht relevant. Ein Markenname wurde prominent im redaktionellen Kontext platziert, wo es auch der Begriff „Billigflieger“ ohne Markenbezug getan hätte. Der Aufmerksamkeitspsychologische Effekt ist da.
    Eine Redaktion, die wirklich daran Interesse hat, sich nicht der Schleichwerbung verdächtig zu machen, benutzt einfach keine Begriffe wie „Easyjetset“, wenn nicht zwingend notwendig, z.B. in einem Artikel spezifisch zu solchen Sprachkonstruktionen.

  29. 29
    Blunt says:

    @Klaus: Siehe #16.

  30. 30
    amfenster says:

    @Kraeuselhirn/27:
    Ja, ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass das wieder mal so ein „Hach, wir in Berlin!“-Ding ist, mit dem sich die zugezogene Mischpoke ihrer hauptstädtischen Abgeklärtheit versichert, während der Berliner Ureinwohner dergleichen schlicht nicht nötig hat.

  31. 31
    Roland . says:

    Brauchen Billigflieger denn diese Art der Werbung? Wer billig fliegen will, sucht sich doch das billigste Angebot per Suchmaschine. Und wenn er Easyjet auch im Kopf mit irgendetwas verknüpft hat, wenn die Suchmaschine dann xyzAir als billiger ausspuckt, nimmt er eben diese.

    Mal unabhängig von der Frage, ob sich der Tagesspiegel da nicht etwas kurzsichtig oder sonstwie unprofessionell verhalten hat.

  32. 32
    LHME says:

    Ist es zuviel verlangt sich für das geleistete zu entschuldigen statt zu versuchen sich heraus zu lavieren. Größe wurde mit dieser Replik nicht bewiesen sondern ein schönes Beispiel einer mir verhassten Diskussionskultur. Der Kernvorwurf lautet: Werbung für Easyjet! Im Text geht es um Layoutunterschiede, fehlende Zusatzinfos, Schleichwerbung im Allgemeinen, bla bla. Und dann kommt der Kern der Antwort: Easyjet/er = Billigflieger .
    Bin ich eigentlich der einzige hier der sich schon beim lesen dachte, dass die Begründung hahnebüchener nicht mehr sein könnte. Es kann sein, dass die Synonymität existiert ( ich beschäftige mich mit dem Thema zu wenig um das einordnen zu können ) aber es findet in den Artikeln eben vielfach keine synonyme Verwendung statt. Statt über die Masse aller Billigflieger zu berichten wird eben immer wieder über nur die eine also Easyjet geschrieben .Das Beispiel Generation – Golf ist diesem Zusammenhang ohne hin nicht brauchbar. Aber nehmen wir mal Tempotaschentuch. Würde ich dann ( beginnende Allergiezeit ) einen Artikel über den Feldzug der Tempotaschentücher schreiben, so müsste ich doch eben nicht mehr tun als in einem Text, der sich Markennennung kneift, die Worte „Papiertaschentücher“ durch „Tempotaschentücher „ ersetzen . Wenn ich aber anfange von den blauen Packungen mit den 5 Buchstaben zu schwadronieren und wo die Firma Tempo gegründet wurde, wie viele Menschen im Jahr ein Taschentuch der Marke Tempo benutzen… dann ist das eben nicht mehr die synonyme Verwendung sondern die Heraushebung einer Marke aus allen anderen ( die ja durch einen Kasten „ ach ja die gibt’s auch noch eigentlich doch nur bekräftigt wird). Und nebenbei, wenn man sich doch so viele Versäumnisse rundherum schon eingesteht , will man dann ernsthaft darauf bestehen, das wegen dem einzig krummen Rettungshalm, das ganze keine ( gewollte oder nicht gewollte) Werbung geworden ist… Bitte….

  33. 33
    Alsterfontaine says:

    Es sein mal dahingestellt, ob Nicht-Berliner mit den Begriffen E***jetset oder Generation E***jet etwas anfangen können. Mehrwürdig finde ich nur, dass Statistik (lächerliche 14.519 Liter Bier in zehn Jahren) und Geplaudere einzig und allein den einen Billigflieger zum Gegenstand haben. Vielleicht eine Art von Guerillia Marketing der Flugesellschaft. Die Raktionen auf die Kritiker der Artikel sind von Herr Hesselmann ja auch ziemlich moderat, geradezu verständnisvoll. Ein Indiz für mich, das eine Kontroverse um die Werbeschrift E***jet nicht entstehen soll und der harmonische Stimmung verdirbt.

  34. 34
    Blunt says:

    Abstrus sind auch die Links zu Artikeln anderer Medien. Das Stück in der taz relativiert den Begriff gleich im ersten Satz, und der Focus bezieht ihn auf eben jenes Suhrkamp-Buch, das hier als weiterer Kronzeuge angeführt wird. Wenn das alles ist, bleibt unterm Strich übrig, dass außer der Zeit kein einziges Organ das Wort „Easyjetset“ einfach so als gängige Vokabel verwendet — und selbst bei der Zeit findet dieses offenbar lediglich in einer Mini-Bildstrecke seinen Niederschlag.

  35. 35
    DaW says:

    @ amfenster, # 30:

    Diese Haltung finden Sie bei Berliner Ureinwohnern genauso. Glauben Sie mir, ich bin in Berlin geboren und aufgewachsen — und für das Studium nach Cottbus gezogen. Es war schon erstaunlich, wieviel Leute über Cottbus zu wissen meinten — obwohl sie, wenn überhaupt, nur den Bahnhof kannten (und der ist unbestritten ziemlich hässlich), weil sie dort einmal umgestiegen sind.

    Der Hype um Berlin ist m.E. auch durch Unwissen und Unerfahrenheit über andere Städte geprägt. Ein bezeichnendes Beispiel: vor einigen Jahren wurden in den Sommerferien die Straßenbahngleise in der Kastanienallee saniert. Und was macht Teens und Twens? Sie setzten sich auf die freigelegten Schienen, auf denen kein Bahnverkehr zu erwarten war, und tranken Bier. Das hat die Lokalpresse zu tagelangen Dit-is-Berlin-Berichten ermuntert. Denn junge Menschen , die sich an lauen Sommerabenden auf freie Flächen setzen und was trinken, gibt’s natürlich ausschließlich in Berlin. Anderswo fallen Teens und Twens an solchen Abenden auf den Rücken und zappeln wie ein hilfloser Käfer mit Beinen und Armen, weil sie nicht wissen, was sie tun sollen.

    Mich nervt dieser Hype inzwischen völlig. Hundertausende, die total individuell sind, machen das gleiche — sie ziehen nach Berlin. Die einfachsten Dinge, die es überall gibt, werden verklärt (siehe oben), Missstände romantisiert statt angegangen. Und die wenigsten sind wirklich an der Stadt und ihren Bewohnern interessiert — erst recht nicht diejenigen, die groß rumprollen, dass sie Berlin „kennen“ würden. Ich habe 20 Jahre von dieser Stadt gewohnt und bin noch immer mindestens ein Wochenende pro Monat dort — und käme nie auf die Idee, das zu behaupten. Aber wenn sich „Berlin“ eben nur auf die paar Straßenzüge zwischen der Simon-Dach-Straße und dem Görlitzer Park erstreckt, ist das kein Wunder.

    Na, Berlin ist halt nicht eine Großstadt, sondern 50 Kleinstädte. Mit erstaunlich vielen Menschen, die ein Verhalten an den Tag legen, das gemeinhin (oft zu Unrecht) mit Kleinstädtern in Verbindung gebracht wird: ein absolut begrenzter geistiger Horizont zum Beispiel.

    So, jetzt habe ich — etwas themenfremd — meinen Frust über die Entwicklung meiner Heimatstadt wiedergegeben. Zum Thema zurück — neulich schrieb der Tagesspiegel das hier:

    http://​www​.tagesspiegel​.de/​b​e​r​l​i​n​/​r​a​n​d​a​l​e​-​i​n​-​p​r​e​n​z​l​a​u​e​r​-​b​e​r​g​-​1​2​0​-​j​u​g​e​n​d​l​i​c​h​e​-​z​e​r​s​t​o​e​r​e​n​-​f​e​r​i​e​n​w​o​h​n​u​n​g​/​9​8​3​9​3​6​8​.​h​tml

    In diesem Artikel wird Easyjet gar nicht erwähnt. Warum auch, könnte man — zu Recht — fragen? Sagt ja keiner, dass die Partygänger mit Easyjet kamen. Das stimmt natürlich. Allerdings: letztlich ist das die andere Seite derselben Medaille, die der Tagesspiegel in den letzten Tagen ausschließlich mit Easyjet in Verbindung bringt. Genauso, wie es Unsinn wäre, diesen Vorfall mit Easyjet in Verbindung zu bringen, ist es Unsinn, positive (oder besser: vom Tagesspiegel als positiv gesehene und wahrgenommene) Aspekte mit einer Airline in Verbindung zu bringen.

  36. 36
    Klaus says:

    Suchmaschine benutzt zu „generation easyjet“:

    Auf der ersten Seite der Suchergebnisse rühmt sich die Agentur VCCP einer paneuropäischen, multimedialen Werbekampagne mit Namen „generation easyjet“.

    http://​www​.vccp​.com/​c​a​m​p​a​i​g​n​/​g​e​n​e​r​a​t​i​o​n​-​e​a​s​y​j​et/

    Das ist doch eine Art Bekennerschreiben. Ich halte es ebenso für möglich, dass der Tagesspiegelredaktion das bislang nicht bewusst war. Sowas zeichnet professionelle Kampagnen aus, dass sie von viralen Helfern als etwas Eigenes wahrgenommen wird.

  37. 37
    Kraeuselhirn says:

    @36/Klaus : da bin ich ja baff und das nciht nur weil ich nicht selber gegooglet hab :-)

    Aber das erklärt auf jeden Fall wo dieser komische Begriff ‚Generation E..‘ herkommt.
    Wenn ich ‚virale Helfer‘ lese muss ich irgendwie an Ganzkörperkondome denken, aber das ist vermutlich nur, weil ich so blauäufig bin was solche Machenschaften angeht . Total spannend und ein bisschen gruselig.

  38. 38
    Auguste says:

    Ich habe schon seit einiger Zeit den Eindruck, dass in großen deutschen Zeitungen Werbung plaziert wird, ohne dass dies kenntlich gemacht wird. Als Ex-„Zeit“-Abonnent sind mir solche Fälle ständig untergekommen. Hier ein Beispiel:

    http://​www​.zeit​.de/​2​0​0​9​/​4​7​/​S​t​e​r​n​-47

    Sätze wie „Wer eine Patek Philippe trägt, zeigt: Ich habe es geschafft.“ sind wirklich wenig subtil und könnten direkt aus der Feder eines Werbetexters stammen. Dass Patek Philippe zudem Werbekunde der „Zeit“ war, macht den Artikel umso suspekter.

    In diesem Fall, wie auch im EasyJet-Fall und vielen anderen, kann ich mir schlechterdings nicht vorstellen, dass der unverhohlene Werbecharakter der Beiträge sozusagen Zufall ist. Dagegen spricht zum einen, dass Journalisten für diese Problematik doch besonders sensibilisiert sein müssten, und zwar deutlich mehr als wir gemeine Leser, denen solche Werbeartikel sofort ins Auge springen. Zum anderen ist auch die inhaltliche Belanglosigkeit der jeweiligen Beiträge verdächtig.

    Was ich mich als jemand, der nicht in der Journalismus-Branche arbeitet, jedoch frage, ist wie ein solcher Deal zwischen Zeitung und Werbepartner über die Bühne gehen kann, ohne dass sofort die ganze Republik Bescheid weiß.

  39. 39
    polyphem says:

    Die Schizophrenie ist latent jederzeit,
    Denn auch wer allein ist, ist manchmal zu zweit.
    Der Weg in den Wann-Sinn der ist nicht sehr weit;
    Das lehrt Dr. Klöbner mit M.-Lüdenscheidt.

    Der Presse ist längst schon die Ente geweiht.

  40. 40
    Susanne says:

    Auch wenn man in einem redaktionellen Beitrag keine Werbung beabsichtigt, muss man sich bei der Erstellung solcher Artikel immer wieder fragen, ob gewisse Inhalte als Werbung verstanden werden könnten. Nicht umsonst verzichtet die deutsche Filmbranche inzwischen fast ausschließlich auf Markennamen aller Art, obwohl nur die wenigsten Produktionen für verwendete Produkte tatsächlich Geld erhalten haben. Schon das Aufkommen eines Verdachts sollte vermieden werden…

  41. 41
    Stephan says:

    Passt nicht ganz zum Thema, aber des is was, was ich schon immer wissen wollte:
    Gibt es eigentlich für Krimischreiber irgendwelche Gutscheine von .schibo/.duscho/.allmayer/.acobs etc., wenn sie möglichst oft irgendwelche Szenen schreiben, in denen es um Kaffee/Capuccino/Latte macchiatto/Espresso etc. geht?

    Ich habe den Verdacht, dass Stieg Larsson diese „Kaffee-Szenen“ in seinen Millenium-Trilogie-Büchern („Verblendung“,„Verdammnis“, „Vergebung“) dies ins Extreme getrieben hat, um darauf aufmerksam zu machen.

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