Dumme Nüsse

von Boris Rosenkranz
31 Aug 14
31. August 2014

Halten Sie sich bitte fest, es ist alles ganz schlimm! Ebola. Syrien. Ukraine. Gaza. AfD. Und dann ist kürzlich in einer Redaktion noch jemandem eingefallen, dass es im Frühjahr in der Türkei ja diese eine Nacht gegeben hat, in der es so frostig war, dass durch die Eiseskälte Haselnuss-Sträucher beschädigt wurden. Das ist schlecht, auch weil gut zwei Drittel aller Haselnüsse aus der Türkei kommen. Weltweit. Und wenn es früh friert, fällt die Ernte geringer aus. Mal viel geringer, mal weniger.

In der Redaktion dachten sie sich dann: Hm? Und nach einer Weile dachten sie: Haselnüsse? Und dann: Wo sind die noch mal drin? Was ihnen eingefallen ist, haben sie anschließend ins Netz oder in eine Zeitung geschmiert, und nun hat es sich ausgedehnt. Vergessen Sie deshalb, was Sie oder die Welt derzeit bewegt.

Denn wir erleben:

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Ja, richtig. Eine Nutella-Krise. Offenbar so schlimm, dass die „Berliner Morgenpost“ die Meldung dazu auch auf der Titelseite der Print-Ausgabe bringt.

Der erste Artikel, den man zu dieser Krise hierzulande findet, steht am 16.8.2014 im Wirtschaftsteil der FAZ. Überschrift: „Haselnuss-Preis im Höhenflug“. In der Unterzeile schreibt die FAZ, dass Ferrero, der Hersteller des Brotaufstrichs, wegen des Frosts für die „Nutella-Zutat“ mehr zahlen müsse. Im Text wird das, was in der Überschrift so klar klingt, dann aber wieder eingeschränkt, gleich im ersten Satz:

Der Preis für Haselnüsse ist angeblich auf einem Zehnjahreshoch, was für den Hersteller von Frühstückscremes wie Nutella, Ferrero, einen Kostenschub bringt.

Angeblich. Und ein paar Sätze später noch mal: angeblich. Die FAZ scheint also das, was sie da verbreitet, nicht so genau zu wissen, auch eine Quelle nennt sie nicht.

Aber da kann ja sicher die „Süddeutsche Zeitung“ helfen, die vier Tage später in ihrem Wirtschaftsteil nachlegt. Falls Sie diesen Wirtschaftsteil eher meiden, weil Sie denken, dort ginge es arg sachlich-fachlich zu – schauen Sie mal wieder rein! Der Artikel über die Nusspreise und deren Folgen hat schon mal eine flockige Überschrift: „Auf die Nuss“. In der Unterzeile des Print-Artikels verkündet die SZ: „Schlechte Ernte lässt die Preise steigen – mit Folgen für Nutella“. Offenbar ganz kausal: Ernte schlecht = Preise hoch = Nutella teurer. Und dann haben sie im Wirtschaftsressort der SZ Kerzen angezündet. Und Glühwein aufgesetzt.

Was soll jetzt nur aus Aschenbrödel werden? Weihnachten steht quasi schon wieder vor der Tür und damit auch der Filmklassiker. Die Prinzessin in spe braucht also dringend ihre drei Haselnüsse – die sind in diesem Jahr aber extrem knapp und viel teurer als sonst.

Ein Einstieg, der wirklich fesselt, vor allem Ende August. Laut SZ wissen sie also nicht mal mehr im Märchen, woher sie drei dumme Nüsse kriegen sollen, weil die so knapp sind dieses Jahr. Den Wirtschafts-Autor ängstigt das: „Wird jetzt Nutella auf dem Frühstücksbrot zum Luxusgut?“ Schließlich bestehe „die Creme zu 13 Prozent aus Haselnüssen, sogar der Kakaoanteil ist geringer.“ Krass, oder? Zu 13 Prozent! Das sind ja nur 87 Prozent weniger als 100 Prozent! Nicht auszudenken, was los ist bei der „Süddeutschen“, wenn der Zucker-Preis steigt.

Dass der Text bloß aufgeblähte Mutmaßung ist, erfährt der Leser, wenn er es nicht längst ahnt, im vierten Absatz:

Ob damit aber die Süßigkeiten-Produktion sichergestellt ist oder ob nun Preiserhöhungen drohen, dazu mochte Ferrero zunächst nichts sagen.

Und das ist der Haken: Zwar war es (wie immer mal wieder) frostig in der Türkei; zwar wurden dadurch Pflanzen beschädigt; zwar stieg der Preis pro Tonne Haselnüsse – die Hersteller aber sagen gar nicht, dass die Preise ihrer Produkte deshalb ebenfalls steigen. Oder dass es gar, wie auch geschrieben wird, zu Nachschub-Problemen kommen könnte. Laut dpa will Ferrero die Preise nach eigener Aussage im Oktober abstimmen, weil erst dann klar sei, wie die Ernte ausgefallen ist – und wie folgenreich der Frost war. Der Konzern sagt sogar, er wolle die „Auswirkungen auf den Endverbraucher“ so gering wie möglich halten.

Aber das reicht ja schon, um Journalisten komplett austicken zu lassen:

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(Welt kompakt, 21.8.2014)

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(Stern.de, 22.8.2014)

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(Blick.ch, 20.8.2014)

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(Bild.de, 19.8.2014)

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(Yahoo Finanzen, 21.8.2014)

Nutella-Knappheit! Krise! Droht! Ich bin gerade ganz froh, dass ich niemandem aus einem ärmeren Land erklären muss, wie das in dieser Form hierzulande überhaupt nur annähernd zu einer Meldung werden kann. Wobei: hierzulande?

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(The Independent, England, 14.8.2014)

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(20 minutes, Frankreich, 20.8.2014)

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(Huffington Post, Kanada, 18.8.2014)

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(Hindustan Times, Indien, 24.8.2014)

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(NBC News, USA, 19.8.2014)

Auch Nachrichtenagenturen berichten über die so genannte Nutella-Krise. Die Deutsche Presseagentur warnt noch vor wenigen Tagen: „Schlechte Zeiten für Naschkatzen“. Und lässt wissen: „Auch der Schokoladenhersteller Ritter Sport schließt höhere Preise nicht aus.“ Merke: Er schließt auch nicht aus! Als Beleg für die Journalistenblödformel liefert dpa folgendes Zitat:

„Da wir die Einkäufe auf längere Sicht planen, können wir noch keine Auskünfte geben, ob die Preise steigen werden“, sagte Sprecherin Elke Dietrich.

Die Sprecherin von Ritter Sport schließt nichts ein, nichts aus, sie will oder kann derzeit einfach „keine Auskünfte geben“. Was aber, wenn man bei dpa arbeitet, bedeutet, dass da eine Restwahrscheinlichkeit ist. Also raus damit.

Die SZ müht sich derweil, dem Schrecken noch etwas Gutes abzuringen, etwas, das Hoffnung macht, wenn auch nur bei einer bestimmten Gruppe von Lesern:

Profiteure der derzeitigen Nuss-Krise könnten die Allergiker sein: Sie dürfen angesichts der Knappheit darauf hoffen, dass die Lebensmittelindustrie – aus Kostengründen – auf die berühmten „Spuren von Haselnüssen“ in allen möglichen Produkten verzichtet.

Was für ein Blödsinn. Die Hersteller rieseln nicht freundlicherweise „Spuren“ in ihre Produkte, weil das so super schmeckt. Eigentlich Nuss-freie Lebensmittel können lediglich deshalb „Spuren von Haselnüssen“ enthalten, weil in derselben Produktionsstraße mal Nüsse verarbeitet wurden. Ein Reinigungsproblem. Völlig egal, wie teuer oder billig die Nüsse sind. Aber, kurz zur Wiederholung: Das steht so im Wirtschaftsteil der „Süddeutschen Zeitung“, Rubrik: „Nahaufnahme“.

Alles total wirr.

Und zuweilen liest es sich, als würden Journalisten den Konzernen schon mal Tipps geben, wie sie, im Fall eines Falles, erhöhte Preise plausibel erklären könnten. Oder als hätten die Nutella-Werbetexter einen tollen neuen Job bei Bild:

Konsistenz: cremig-weich. Farbe: schokoladig-glänzend. Suchtfaktor: hoch!

Für viele Deutsche ist ein Frühstück ohne Nutella kein Frühstück.

Für Nutellaholics eine echte Horror-Meldung…

Bei Ferrero müssen sie sich durmelig freuen über so viel kostenlose Werbung. Noch ist nichts gewiss, aber die halbe Medienwelt trommelt schon mal schön. Man kann nur hoffen, dass das bis Weihnachten geklärt ist. Wegen Aschenbrödel.

Nachtrag, 6.9.2014, 14:13 Uhr. Die „Süddeutsche Zeitung“ hat ihren Artikel inzwischen mit einer Anmerkung versehen. Dass die Lebenmittelindustrie aus „Kostengründen“ auf „Spuren von Haselnüssen“ verzichte, sei ironisch gemeint gewesen. Da das nicht alle Leser verstanden hätten, habe man den Absatz gekürzt. (Danke für den Hinweis in den Kommentaren hier.)

Das „Hamburger Abendblatt“ hat indes auch geschrieben, es gebe gute Nachrichten für Allergiker, da künftig „eine größere Auswahl an fertigen Nahrungsmitteln zur Verfügung stehen wird, die bisher ‚Spuren von Haselnüssen‘ enthielten, weswegen auch immer.“  Ist aber wohl ebenfalls Ironie, auch wenn es sich nur schwerlich so liest. Immerhin steht „Glosse“ drüber. (Danke für den Hinweis an @rakeeede.)

77 Gedanken
  1. 1
    sathomaso says:

    Das Schlimme ist, wenn ich in meinem erweiterten Bekanntenkreis versuchen würde, obige Kritik zu vermitteln, auf die unsachliche auf Vermutungen basierende Berichterstattung hinweisen würde, die die damit verbundene dekadente Denkweise anspräche, ich würde Unverständnis ernten. Es gibt tatsächlich solche Leute, für die Nutella ein „Muß“ ist. Von Palmöl-Raubbau usw. wollen die nichts hören, aber solche Meldungen gehen denen runter wie … Nutella.

  2. 2
    Oliver says:

    Der Zuckerpreis ist seit Februar auch um 5 % gestiegen!!!111!!!
    (Aber nicht nach Zuckerpreis googlen, das versaut die Dramatik.)

  3. 3
    Joerg says:

    Was machen dann nur Hersteller anderer Cremes, wie Nudossi, die einen weitaus höheren Nussanteil haben? Na wie auch immer, es liegt auf der Hand: Die Nutella-Krise wurde von Ferrero initiiert, um den Verkauf anzukurbeln. Wahrscheinlich bekam die Journalie jeweils einen Jahresvorrat zur Belohnung. Aber das kann ich nicht bestätigen, allerdings auch nicht ausschließen.

  4. 4
    meykosoft says:

    Wer ist denn eigentlich seinerzeit auf diese alberne Idee gekommen, die Medien sollten finanziell vom Verkauf kreischender Sensationsmeldungen abhängig sein und gleichzeitig ausgewogene Informationen für aufgeklärte Bürger liefern? Das kann doch nicht richtig funktionieren.

    Na ja, schön jedenfalls, dass zumindest zwischendrin mal der eine oder andere von diesen ca. 85.000 deutschen Journalisten, etwas genauer draufschaut!

  5. 5
    Jan says:

    @3

    Die Nutella-Krise wurde von Ferrero initiiert, um den Verkauf anzukurbeln. Wahrscheinlich bekam die Journalie jeweils einen Jahresvorrat zur Belohnung. Aber das kann ich nicht bestätigen, allerdings auch nicht ausschließen.

    Ich habe mal beim Bundeskanzleramt angerufen und nachgefragt, ob die etwas darüber wissen. Haben aufgelegt. Ergo: Frau Merkel kann es auch nicht ausschließen!

  6. 6
    Sven Laser says:

    Die vielen Wiederholungen von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ müssen ausfallen, weil die Preise für Haselnüsse steigen? Auch als Scherz ist das so dämlich, dazu fällt einem nichts mehr ein…

  7. 7
    Sigur Ros says:

    @Sven Laser: Vollkommene Zustimmung, das ist so gaga, dass es nicht mal durch noch so viel Ironie weniger behämmert klingt. Zumal so eine Witzelei Sinn machen würde, wenn der ganze Artikel deutlich ironisch geschrieben und gemeint wäre, aber das Schlimme ist ja, dass der Rest offenbar ernst gemeint ist.

    Was mich übrigens wundert, ist, dass die Bild-Zeitung darauf nicht viel mehr anspringt, das wäre doch eine Steilvorlage für zig weitere Nutella-Werbeartikel: http://www.bildblog.de/26877/eine-schmierenkomoedie/

  8. 8
    DaW says:

    @ Jan:

    Selbstverständlich wird sich die Kanzlerin nicht äußern, bevor der UN-Sicherheitsrat zu der Sache getagt hat.

  9. 9
    Susanne Vieser says:

    Statt Nüssen auch gerne genommen: Hopfen – vor allem in bayerischen Magazinen, wo Chefredakteure gerne mit dem Brauereiverband klüngeln. Aber Gott sei Dank – Bier wird dieses Jahr nicht teurer, weil die Bauern rechnen mit einer guten Hopfenernte ;))))

    Herr lass Hirn ra!

    Statt Nutella habe ich heute über Ihren Artikel, Herr Niggemeier, sehr gelacht. Dankeschön!

  10. 10
    SILen(e says:

    Also der Teil mit den Allergikern und den Spuren von Haselnüssen ist wirklich so schreiend dämlich, das kann man gar nicht fassen.

    Wer schreibt denn sowas?
    Man muss doch nur einmal eine Folge von Galileo oder der Sendung mit der Maus gesehen haben und weiß dann wie Lebensmittel produziert werden.
    Spätestens dann geht nach kurzer Zeit jedem ein Licht auf und er versteht wie die Spuren von Haselnüssen oder Senf oder anderen Sachen ins Essen kommen.
    Eigentlich ist es aber so offensichtlich, dass es nicht das Fernsehen braucht um darauf zu kommen.

    Aber ernsthaft zu denken und in einen Artikel zu schreiben, dass Haselnussspuren beigemischt würden (Wozu?!?!) ist schon eine Leistung.
    Das wird eigentlich nur noch getoppt von dem türkischen Vornamen Acab, der laut Nürnberger Zeitung überall als Tag (bitte in Gedanken die deutsche Aussprache benutzen^^) an Wände gesprüht wurde.

  11. 11
    R. Kneschke says:

    Über die Stelle mit den „Spuren von Haselnüssen“ bin ich beim Lesen des besagten Artikels auch gestolpert und musste den mehrmals lesen und habe dann geschaut, ob ich nicht versehentlich auf der Wahrheit-Seite der taz gelandet bin.

  12. 12
    Kay Macke says:

    @Susanne Vieser
    Boris Rosenkranz gebührt die Ehre. Der Gastblogger leistet doch prächtige Arbeit hier, würde ich meinen. Kompliment, Boris! :)

  13. 13
    Sigur Ros says:

    Ist es eigentlich Zufall, dass „nuts“ auf Englisch auch „verrückt“ bzw. „Verrückte“ heißt? So gesehen sollten diese Artikel mit einem entsprechenden Warnhinweis versehen werden: „May contain traces of nuts“. ;)

  14. 14
    Danny2 says:

    @Sigur Ros:
    Da sieht man, wo Qualitätsjournalismus zu Hause ist.

  15. 15
    nömix says:

    »Es ist wahrhaft kein Schmarrn zu blöd,
    daß er nicht in der Zeitung steht.«
    (M. Krassnig)

    Quod erat demonstrandum.

  16. 16
    Ospero says:

    @13: „Traces“? Der Nuts-Faktor hier bewegt sich eher irgendwo auf dem Niveau von Nutella. Von Spuren kann da nicht mehr die Rede sein. Bei mir hat die Lektüre jedenfalls einen Hustenanfall ausgelöst, und ich bin nicht mal allergisch gegen Haselnüsse. ;)

  17. 17
    Eule says:

    Ich habe ja noch nie verstanden, wofür Nutella Werbung brauchen sollte. Für Leitungswasser gibt’s schliesslich auch keine.

  18. 18
    Prüfer says:

    . . . viel geringer oder weniger geringer . . .
    das muss ich mir nochmal überlegen

  19. 19
    Pepito says:

    Unglaublich. Danke für den Artikel, Herr Gastblogger.
    Wir sind also nicht nur von Putins Gas abhängig, sondern auch von Erdogans Nüssen!
    Wurde schon ein Krisenfonds aufgelegt um die Versorgung der westlichen Bevölkerung mit Nougatcrème zu gewährleisten? Und hat schon jemand (Weltklimarat, Experten, Medien) den Zusammenhang zwischen hohem Nutellapreis und globaler Klimaerwärmung hergestellt? Wer jetzt nicht aufwacht und das Klima rettet, der soll auch durch nutellafreies Frühstück büßen.

    Vielleicht sollte man da aber auch nicht zu kritisch mit der Presse sein. Immerhin wird so auch Otto Normalfrühstücker schön anschaulich die Kausalität zwischen Wetter und Ernte und dem Preis für sein Frühstück klargemacht. Ökonomie der Globalisierung zum Nachvollziehen anhand alltäglicher Beispiele. Es muss ja nicht immer Krise-Öl-Benzin/Heizung sein.

    Aber für die Nutellapreise hab ich einen Vorschlag. Das sollte Ferrero alles dadurch auffangen können, dass nun danke der Presse horrende Werbeausgaben für Nutella entbehrlich geworden sind. Und die WM ist ja auch vorbei, nun hat man wieder zwei Jahre Zeit, bis man dem DFB wieder einige Millionen überweisen muss.

  20. 20
    Harald says:

    Wenn man so einen Dummfug liest, weiß man, in welcher katastrophalen Krise der sogenannte Qualitätsjournalismus steckt. Ich fürchte, der kommt da auch nicht mehr raus.

  21. 21
    Hendrik says:

    Wurden schon Hamsterkäufe beobachtet?

  22. 22
    Jenseits von Böse says:

    @Hendrik: Wieso einen Hamster kaufen? Ich empfehle Eichhörnchen, die sammeln doch Nüsse.

  23. 23
    Matthias says:

    Toller Beitrag!

  24. 24
    Klaus Thomas Heck says:

    Könnte man nicht den Nutellapreis z.B. an den Ölpreis binden? Macht man doch bei anderen wichtigen Dingen wie Gas auch. :-)

  25. 25
    tomas niederberghaus says:

    Einfach im Tessin vorbeischauen. Da fallen die Nüsse zuhauf von den Sträuchern und kein Schwein schert sich drum.

  26. 26
    Thorsten says:

    @28 tomas niederberghaus:

    Das sind dann aber keine „byzantiner Köngisnüsse“!

  27. 27
    Gregor Keuschnig says:

    Naja, die Aufregung ist hier aber ähnlich kopflos wie die der kritisierten Medien. Tatsächlich hat sich der Spotpreis für türk. Haselnüsse seit April stark erhöht. Das können selbst Blogger nicht leugnen. Großkunden kaufen aber nur dann Spot, wenn ihre Kontraktpartner Lieferprobleme haben. Wäre interessanter gewesen, das zu recherchieren statt Zeitungsmeldungen untereinander auszudrucken-

  28. 28
    Boris Rosenkranz says:

    @Gregor Keuschnig: Steht, siehe oben, im Text: „…zwar stieg der Preis pro Tonne Haselnüsse…“

  29. 29
    Nutellaist says:

    Bald keine Nutella mehr?

    Gott hat uns verlassen!

  30. 30
    SILen(e says:

    @Gregor Keuschnig
    Ich mag mich täuschen, aber ich glaube das hier ist immer noch ein Medienblog und damit ist es nicht unbedingt die Aufgabe der Betreiber/Gastautoren dieses Blogs wirtschaftliche Zusammenhänge von ausgefallenen Nussernten zu recherchieren.

    Die oben gedruckten Zeitungsmeldungen und Zitate stammen teilweise aus dem Wirtschaftsteil von „Qualitätsmedien“, die es jedoch auch nicht schaffen hier mal wirkliche Hintergründe zu recherchieren und stattdessen mit beigemischten Spuren von Nüssen und Allergikern anfangen, was ja auch nicht wirklich ihr Ressort zu sein scheint.

    Ihre Aufforderung nach mehr Recherche zu wirtschaftlichen Zusammenhängen hier in diesem Medienblog ist also nicht nur am Thema vorbei sondern ganz im Gegenteil, sie ist sogar genau das Thema!
    Der Satz mit den Spuren von Nüssen ist nämlich genau deshalb gedruckt worden, weil jemand über etwas geschrieben hat wovon er keine Ahnung hat.

    Der Wirtschaftsjournalist hat keine Ahnung von Allergien und wie evtl. Allergene ins Essen kommen und die Leute die die lustigen Überschriften aus den Screenshots auf ihre Internetseiten gepackt haben haben auch null Schimmer vom Haselnussmarkt, sie haben nur gesehen, dass andere Seite mit Nutellagate aufmachen und mussten dann so schnell wie möglich einen eigenen Artikel nachschieben.
    Der Gewinner ist ja schließlich nicht mehr derjenige der eine Nachricht korrekt wiedergibt sondern derjenige der sie zuerst ins Web hinaus-copy&pastet.

    Boris Rosenkranz hat nicht einfach irgendwelche Schlagzeilen übernommen sondern das gemacht was ein Journalist eigentlich tun sollte – er hat sich die Quellen angesehen und bemerkt, dass die dpa in Form von Aussagen von Ferrero eine wesentlich weniger drastische Auswirkung berichtet und dann hat er sich auch einfach mal ein Nutellaglas angesehen und den schönen Hinweis auf den geringen Anteil von Haselnüssel an Nutella gebracht. Etwas krass ausgedrückt: Haselnüsse müssten schon mit Gold aufgewogen werden um den Preis von Nutella schlagzeilenrelevant ansteigen zu lassen.

  31. 31
    Pierre Schramm says:

    Vorboten der sich abzeichnenden Nutella-Krise. Schon im Juni hatte die F.A.Z. das Sommerloch mit einem, drücken wir es mal vorsichtig aus, für ihre Verhältnisse (wenig repräsentativen) Vergleichstest von Nuss-Nougat-Cremes gestopft (dem es in der Tendenz ein wenig an qualitätsjournalistischer Unabhängigkeit fehlte) – „Wer von Nuss-Nougat-Creme spricht, meint in der Regel Nutella“ titelte es da gleich im ersten Absatz – http://www.faz.net/aktuell/stil/essen-trinken/der-grosse-nutella-test-suesses-glueck-aus-dem-glas-13002672.html.

    Und auch ansonsten scheinen die Naschkatzen von der Hellerhofstraße ja immer wieder gerne über das süße Hüftgold aus dem Piemont zu berichten – http://www.faz.net/suche/?query=nutella&suchbegriffImage.x=0&suchbegriffImage.y=0&resultsPerPage=20

  32. 32
    Da Mjuler says:

    Ich will ja nicht klugscheißen…
    OK… Doch: Warum gibt es nochmal diese bösen Warentermingeschäfte, an denen alle immer pleite gehen, weil sie damit auf den Preis von Dingen wetten, mit denen sie nichts zu tun haben?
    Oh ja: Damit sich Unternehmen die vom Preis einer bestimmten Ware abhängig sind, gegen für sie ungünstige, kurzfristige Preisentwicklungen absichern können.
    Und natürlich arbeitet Ferrero mit solchen und andere Absicherugsmechanismen um seine Preise konstant zu halten.
    Man könnte also diese Geschichte nehmen und seinen Lesern anhand eines Beispiels das sie direkt vor sich auf dem Frühstückstisch stehen haben etwas erklären, das sie ziemlich direkt betrifft, von dem sie aber im Zweifelsfall wenig ahnung haben.
    Das versieht man noch mit ner knackigen Überschrift: „Das war knapp! Wie uns die Börsen vor der Nutella Kriese retten.“
    Schon hat man seine Klickzahlen und hat dem Relefant auch noch ein paar Erdnüsse gegeben, die sonst wieder der blöde Irrelefant bekommen hätte, und der ist eh schon viel zu fett.

  33. 33
    commodore says:

    „Oder als hätten die Nutella-Werbetexter einen tollen neuen Job bei Bild:“

    bild-blog hat doch dokumentiert, dass „BILD“ immer wieder Schleichwerbung für Ferrero-Produkte macht. Beispiel: „Nutella Frühstück“ mit irgendeinem Fußballer, der auch Werbeträger der Firma ist.

  34. 34
    Pepito says:

    @ Da Mjuler, #35
    Guter Hinweis. Und es wäre auch interessant zu vergleichen, welche Zeitungen, die nun Panik wegen steigender Nutella-Preise verbreiten, identisch mit denen sind, die gleichzeitig „Spekulation mit Nahrungsmitteln“ pauschal verteufeln.
    Als knackige Überschrift könnte ich mir auch „Heuschrecken retten miese Haselnussernte“ (sachlich natürlich nicht richtig, aber sprachlich interessant) vorstellen.

  35. 35
    user unknown says:

    @Thorsten: Byzantiner Königsnüsse, so, so!
    Apropos – wie stehen die neapolitanischen Königsoliven im Kurs?

  36. 36
    Michael says:

    Ich gehe davon aus, dass Ferrero keine Angaben macht, da der Preis nicht gestiegen ist. Dann würden aber die Medien nicht mehr berichten, das wissen die bei Ferrero auch. Also einfach schweigen, zurück lehnen und genießen.

  37. 37
    Johannes says:

    Das mit den Nuss-Spuren war mir auch aufgefallen; ich habe daraufhin dem Herrn Radomsky eine E-Mail mit Bitte um Korrektur zukommen lassen.

    Laut dessen Antwort war das ironisch gemeint.

    Ich lasse das jetzt mal so stehen.

  38. 38
    Tobbe says:

    Ferrero wäre schön dumm wenn sie die Preise nach so einer Steilvorlage nicht erst recht erhöhen würden. Wäre dann sowas wie eine Selbsterfüllende Prophezeiung. Und dann: „Deutsche Presse Schuld an der Nutella-Wirtschaftskrise – Spitzenpolitiker fordern Abschaffung der Pressefreiheit“.

  39. 39
    Susanne says:

    Bei aller journalistischen Dumpfbackig- und Hirnlosigkeit, die diesem Nutella-Wahnsinn offensichtlich zugrunde liegt und wieder mal erschreckend ist, ist dieser Blogtext erneut ein Geniestreich. Danke dafür!

  40. 40
    reraiseace says:

    Unwahrscheinlich guter Artikel. Ich kam aus dem Lachen nicht mehr heraus, so genial geschrieben. Die Nutella-Krise zeigt mir aber, unsere Medien stecken noch gedanklich im Sommerfrostloch fest ;)

  41. 41
    notensafe says:

    Also die Sache mit den „kann Spuren von Nüssen enthalten“ glaube ich nicht. Das KANN einfach nicht ernst gemeint sein, da MUSS irgendwie ein Smily oder ein Ironieunterton sein. Irgendwas. Das KANN nicht so sein!
    Und wenn doch: ach. du. scheiße.

  42. 42
    Johannes says:

    @notensafe: Laut Antwort des Autors sollte es in der Tat ironisch gemeint sein.

    Hier die Email:

    Sehr geehrter Herr xxx,

    vielen Dank für Ihre E-Mail.

    Natürlich ist mir klar, dass die „Spuren von Haselnüssen“ keinesfalls absichtlich in die Lebensmittel gemischt werden. Die Passage war – im Rahmen des insgesamt eher als lockere Betrachtung am Rande angelegten Textes – ironisch gemeint. Wenn das nicht 4richtig rübergekommen ist, tut es mir aber natürlich sehr leid.

    Mit freundlichen Grüßen
    Stephan Radomsky

  43. 43
    Horst says:

    @23: Andersrum wäre es noch schöner. Die Wortspiele mit Erdogas und Nussland würden doch jedem Wirtschaftsartikel gut tun.

  44. 44
    TOPCTEH says:

    @11, SILen(e: Aber da beschwert sich doch nur jemand über die neuerdings uferlose Rasiererei: „All Clits Are Bald!“

    @18, Eule: Hm, bei diesen 1,5-Liter-Gebinden französischem Ursprungs wäre ich mir da nicht so sicher…

    Und überhaupt finde ich die schlechte letztjährige Dinkelernte viel schlimmer.

  45. 45
    Moritz Both says:

    Am schlimmsten ist die Selbstverständlichkeit, mit der dem Lebensmittelkonzern die Werbung geschenkt wird.

    Aber was anders: Es ist schwer zu glauben, dass das mit den Spuren von Haselnüssen so viele ernst genommen haben, den Autor eingeschlossen. Natürlich war das ironisch?! Aber wenn schon Aufreger, dann missversteht man eben so was fahrlässig bis absichtlich. Es trägt ja bei zur Sensation für den Artikel und macht ihn noch interessanter…. ach Moment….

  46. 46
    100cao says:

    Seit wann bestimmen die Materialkosten den Verkaufspreis eines Luxusproduktes? Was kostet die Schmiere in einem Glas N.? 10 Cent? 25Cent? Die Hersteller aller Produkte, die Haselnüsse enthalten – egal wo diese herkommen, oder wann die Verträge für welchen Preis auch immer abgeschlossen wurde – werden eine Preiserhöhung „auf Grund der gestiegenen Rohstoffpreise“ bei den verständnisvollen, weil vorgewarnten Kunden, vornehmen.

  47. 47
    Journalistenlehrer says:

    Und wenn die Geschichten online genug Klicks hatten, freuen wir uns auf die eskalierenden Spinoffs:

    Für die Seriöseren:
    Kanzlerin wird zum Thema im Interview gegrillt: „Nutella-Krise: Merkel verspricht Bürgschaften“
    Umfrage unter Fraktionschefs: „All-Parteien-Konsens gegen Frühstücks-Katastrophe“

    Höhepunkt (SZ-Wirtschaftsseite, „Bild“, „Focus“):
    „Blutbad für braunen Brei – Nutella-Brast befeuert Beschaffungskriminalität und Prostitution/Lena* (17) geht für Nüsse über Eier“

    (*Name geändert)

  48. 48
    user unknown says:

    @Moritz Both:
    In der Nichtraucherdebatte wurde oft kolportiert, dass Passivrauchen gefährlicher sei als Aktivrauchen -. das wurde auch zigfach geglaubt und wiederholt.

  49. 49
    Sebastian says:

    Ich habe aufgrund des Berichts sofort in die gleiche Logik-Kerbe geschlagen und Hamsterkäufe getätigt.

    Wir haben ihn „Klausi“ getauft.

  50. 50
    Joshua says:

    „Profiteure der derzeitigen Nuss-Krise könnten die Allergiker sein: Sie dürfen angesichts der Knappheit darauf hoffen, dass die Lebensmittelindustrie – aus Kostengründen – auf die berühmten „Spuren von Haselnüssen“ in allen möglichen Produkten verzichtet.

    Was für ein Blödsinn. Die Hersteller rieseln nicht freundlicherweise „Spuren“ in ihre Produkte, weil das so super schmeckt.

    Habe sehr gelacht. Danke!

  51. 51
    meykosoft says:

    Was andere Leitmedien noch so anzetteln:http://bit.ly/1sXXJC6

  52. 52
    Trapezont says:

    Herzlichen Dank,

    besser kann man die ‚Zeitungskrise‘ nicht illustrieren. Selten so gelacht….

  53. 53
    ek says:

    …ich mag weder „Nutella“ noch deren Discounter-Pendants oder irgendwelche Zuckerstreusel auf meinen Brötchen,
    Dann doch lieber ein solides „English Breakfast“ – auch wenn einem das nach einem ausgiebigen England-Urlaub per B&B auf den sog. Keks gehen kann. Allerdings waren (sind) da morgens immer Gespräche möglich (gewesen), mitunter sogar (kurzlebige) E-Mail-Bekanntschaften. Sowas hilft dem Sprachen-Lernen.
    Ich stehe auf einem vernünftigen Frühstück im Bett zu zweit, mit oder ohne Zuckerstreusel oder Schokoladen-Aufstrich o.ä. Und wenn es regnet, fällt dann auch noch was ein…

  54. 54
    sportinsider says:

    Da möchte man glatt eine Mediendiät machen und anschließend die verlorenen Anteile am Körperfett wieder mit Nutella aufpolstern.

    Schön aufgedröselt.

  55. 55
    Raoul says:

    Was schon @47 Johannes als Antwort bekommen hat, steht nun auch unter dem Artikel:

    „Anmerkung der Redaktion: Der letzte Absatz wurde nach dem Erscheinen gekürzt. In einer früheren Version stand hier, dass die Lebensmittelindustrie jetzt aus Kostengründen auf die „Spuren von Haselnüssen“ in allen möglichen Produkten verzichten könnte. Das ist natürlich nicht der Fall, die Spuren sind kein bewusster Produktionsschritt. Doch diese Ironie haben nicht alle Leser verstanden.“

    Nichtsdestotrotz ist die Erwiderung von Herrn Rosenkranz auf den Ursprungstext einfach nur herrlich!

  56. 56
    KMMTRX says:

    Das führt zu der Frage: Führen die weltweite Panik und die damit verbundenen Hamsterkäufe nicht automatisch zu einer weltweiten Nutella-Knappheit?

    Leute, räumt die Regale aus, solange es noch geht!

    pic.twitter.com/4OWuQCeU5t

  57. 57
    Oliver says:

    Die „Berliner Zeitung“ hat der Haselnuss-Krise vorgestern eine komplette Seite 3 gewidmet. Inklusive Statement von Ferrero:

    „Erntebedingte Schwankungen seien nichts Neues, man sei in der Lage, angemessen darauf zu reagieren. Die Firma erwarte dank ihrer ‚vorausschauenden Einkaufs- und Beschaffungspolitik keine Produktionsausfälle für Nutella‘ und werde die Preisstrategie festlegen, wenn im Oktober ‚Umfang und Preis der Ernte feststehen‘.“

    http://www.berliner-zeitung.de/politik/haselnussernte-an-der-schwarzmeerkueste-knapp-wird-die-tuerkische-haselnuss,10808018,28286586.html

  58. 58
    Thomas B. says:

    Nutella besteht ja zu 60% aus Pflanzenfett – es ist also eigentlich ein Salat. Das sollte man mal der oben genannten Journallie stecken und schauen, ob nicht alsbald sogar die SALAT-KRISE heraufbeschworen wird. ;)

  59. 59
    user unknown says:

    Thomas B.: Das kommt meiner Klassifizierung als Gemüse sehr nahe. Ich meine: Kakaobohnen sind ja nun Gemüse, oder? Kakaobutter basiert auch auf dieser Hülsenfrucht. Nüsse sind jetzt nicht direkt Obst oder Gemüse aber doch die Frucht des Baumes. Ist das Fett nicht zum Teil auch Kokosfett? Außerdem natürlich eine üppige Portion Zucker – gewonnen aus Zuckerrohr (das ist so eine Art Lauch) oder Zuckerrüben, also auch reines Gemüse! Eine Frucht-Gemüsecreme ist das also. Quasi ein Vitaminkonzentrat.

  60. 60
    profixx says:

    #Nutella-Krise

    Mit welcher Berechtigung stellen Sie die Titelseiten-Schlagzeilenträchtigkeit der Nutella-Krise für die Morgenpost-Leser in Frage? Wessen Informationsbedürfnisse bewerten Sie höher und stellen Sie über die anderer? Moralisch, ethisch, journalistisch oder sonstwie? Das Thema geht schließlich objektiv alle nussnugatbrotaufstrichfrühstückenden Bundesbürger konkret an. Und das dürften zahlenmäßig weit mehr Interessenten sein als die von der Ebola-Epidemie in Westafrika bedrohten Morgenpost-Leser sein. Es sei denn, Sie unterstellen, dass alle Nutella konsumierenden Morgenpost-Leser auch zugleich Konsumenten von Bush-Meat, gegrilltem Flughund und Affenpfoten oder Leichenwäscher sind. Dann hätte natürlich die Ebola-Titelschlagzeile absolute Priorität.
    PS: Auch die ARD-Tagesschau hat schon zahlreiche Sendungen mit Boulevard-Schlagzeilen eröffnet, trotz Hunger, Elend, Krieg und Völkermord in der Welt. (z.B. am 30.12.2013)

  61. 61
    Evie says:

    Es ist doch schon manchmal spassig, wie die Presse es immer wieder schafft, eine Mücke zum Elefanten hochzubauschen. Wer die tollste Story hat, gewinnt.
    Dass das Prinzip aufgeht, sieht man ja, wie interessiert die Leute über solche Themen reden. Aber mal ehrlich, im Ernstfall geht es doch auch ohne Nutella, oder?

  62. 62
    Micha says:

    Die Nutella-Krise lässt vielleicht noch auf sich warten, aber die Nudossi-Krise hat schon begonnen: http://www.nudossi.de/News/Nudossi-Preise.html

  63. 63
    Emma says:

    Ich bin sehr froh, dass unsere seriösen Zeitungen sich dieses ach so lebenswichtigen Themas annehmen. Was wären wir ohne dieses Grundnahrungsmittel der Deutschen? Eine Hungerkatastrophe stünde bevor, wenn sich die Befürchtungen bewahrheiteten. Wer schickt uns Care-Pakete? Hilfe!

  64. 64
    Stony says:

    Ganz ehrlich! Dass es viele Zeitungsredakteuere gibt, die von Haus aus nicht ganz dicht in der Omme sind, war klar! Ich habe aber noch nie über deren Blödheit so gelacht, wie heute!

  65. 65
  66. 66
    Marcus says:

    (kurze Erklärung, weil das nicht in dem Artikel steht: Etwa 4/5 der weltweiten Mandelproduktion kommt von dort.)

  67. 67
    user unknown says:

    Marzipankrise? Was wird dann aus meiner begehbaren Marzipankartoffel? http://demystifikation.wordpress.com/2013/12/15/10-tage-vor-marzipan/

  68. 68
    Graf Vitty says:

    Lustiger Artikel. Aber Nutella enthält nennenswert gar keine Haselnüsse, sondern besteht zu 60% aus Zucker. Und der wird dank gestiegener Erträge demnächst deutlich billiger …

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  2. […] allein kommt meine seele zur ruhe, von ihm kommt mir hilfe. (psalm 62,2) murmeln, nicht plappern! der rosenkranz ist ein meditatives gebet.. Das leben jesu | das leben unseres herrn und heilands, […]

  3. […] bereits durch? Wie, Sie wissen etwa gar nicht, was die Nutella-Krise ist?! Nur gut, dass sie Ihnen hier erklärt wird, damit Sie in Sachen Krise wieder auf dem neuesten State of the Art […]

  4. […] gemeine Gewürzspekulantentum greift schon wieder um sich! Die Nutella-Krise bedroht die Kekspreise! Rasches Handeln ist gefragt! Antizyklisches Weihnachtsbaumkaufen spart […]

  5. […] bestimmt jeder in den letzten Tagen mal irgendwie irgendwo mitbekommen, oder? Stefan Niggemeier hat das Ausmaß der Katastrophe und den damit verbundenen Qualitätsjournalismus mal näher […]

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  7. […] Zusammenstellung der Medienberichte zum Thema mit ein paar Hintergrundinfos hat der Journalist Stefan Niggemeier in seinem Blog geschrieben. „Nicht auszudenken, was los ist bei der „Süddeutschen“, wenn der Zucker-Preis […]

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