Super-Symbolfoto (111)

02 Jun 15
2. Juni 2015


Symbolfoto Feminismus.

44 Gedanken
  1. 1
    Klaus says:

    Klar wie das passiert ist: Photoshop-Phillip wird der Titel zugerufen: „Feminismus? Brauchen wir nicht“.
    Er notiert: „Feminismus, rauchen wir nicht.“ Komischer Titel. Egal! Das ist doch ein Klacks.

  2. 2
    kdm says:

    Der „Shitstorm“ wurde vor allem von einer ARD-Feministin angezettelt.
    Deshalb das ARD-Foto oben.
    Und der Rauch: tja… (Ist Frau Krause Raucherin?)

  3. 3
    kdm says:

    Nee, das ergibt keinen Sinn.

  4. 4
    Alberto Green says:

    Jetzt ohne Scheiß: Wirklich wegen „b-rauchen“ wie in „d-radio“?

  5. 5
    Stefan Niggemeier says:

    @kdm: Was auch immer eine „ARD-Feministin“ sein mag. (Das ARD-Logo ist da oben, weil das auf der Facebookseite der ARD steht, die auf einen Deutschlandradio-Text verlinkt.)

  6. 6
    TangoZulu says:

    @ 5 SN: kdm bezieht sich vermutlich auf die Diskussion um den Tweet einer Social-Media-Redakteurin von tagesschau​.de (Anna-Mareike Krause), der auf suggestive Weise eine Verbindung zwischen der Autorin Ronja von Rönne und der rechtsextremen Szene herstellt. Es wird darüber diskutiert, ob das a) illegitim sei und b) die Twitternde als Privatfrau oder ÖR-Mitarbeiterin agiert, wenn sie auf Ihrem Account unter „tagesschau​.de & ard-aktuell) firmiert.

  7. 7
    Gregor Weidninger says:

    @1 Klaus: (b)rauchen erinnert mich an eine Grafik die in den Frühzeiten von N24 on air ging:
    Trennwände statt Trendwende.

  8. 8
    Oliver says:

    Feminismus? Schall und Rauch!

  9. 9
    Siegfried says:

    Ist denn der Feminismus jetzt endgültig abgeraucht?

  10. 10
    BlueKO says:

    …und als nächstes wollen sie wohl auch noch wählen!?!

  11. 11
    Serienfan says:

    Ich weiß natürlich nicht, ob das im Originalbeitrag überhaupt erwähnt wird, aber gerade als der Feminismus aufkam, galt es für viele Frauen als emanzipiert, „wie die Männer“ zu rauchen, da das Rauchen in der Werbung meist mit sehr maskulinen Männern in Verbindung gebracht wurde. Die Zahl der weiblichen Raucher nahm daher rapide zu, und es erklärt, dass die aufs Rauchen zurückzuführenden Todesfälle bei Frauen ab dem Jahr 2000 so radikal zunahmen, weil „Rauchertod“ mit 30–40 Jahren Verzögerung eintritt.

    Heute aber sieht wohl niemand in einer rauchenden Frau eine, die besonders emanzipiert ist, es ist daher auch kaum mehr ein passendes „Symbolbild“ für Feminismus.

  12. 12
    BjakobVD says:

    Ein Symbolfoto für Feminismus? Quatsch.
    Die Bildunterschrift, das Zitat im Text darüber und die Anmutung der dargestellten Person machen deutlich, dass mit diesem Foto die zitierte Protagonistin bzw. deren Haltung in der aufgeworfenen Frage symbolisiert werden soll.
    Aber was hat der aus einem Mund entweichende Rauch mit „Feminismus? Brauchen wir nicht.“ zu tun?
    Mich hat die Pose sofort an das häufig veröffentliche Foto eines anderen Players in der Feminismusdebatte erinnert:
    http://​www​.taz​.de/​!​5​2​0​1​4​98/
    Aber das ist sicher nur ein Zufall. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die ARD im Anschluss an die unschöne Mobbingdiskussion unter Irgendwas-mit-Medien-Leuten noch einen draufsetzt und Parallelen zieht zwischen Pirincci und Rönne. Oder bin ich da zu blauäugig?

  13. 13
    Gerhard says:

    Als ich das Foto gesehen habe, habe ich direkt „rauchende Colts“ assoziiert. Wort-Waffe quasi. Und dem Artikel von von Rönne durchaus angemessen. Meine Wertung: Super Symbolfoto.

  14. 14
    derwaechter says:

    Ich finde die smoking gun Assoziation auch recht passend und das Bild daher gar nicht so schlecht.

  15. 15
    Maike says:

    Der Feminismus/die Frauenbefreiung hat ja dazu geführt, dass jetzt mehr Frauen rauchen. Lange galt das ja als undamenhaft. Dafür haben sich jetzt auch die Lungenkrebstod-Raten der Frauen denen der Männer angenähert.

  16. 16
    Mycroft says:

    Ja, meine eine Oma war sehr früh emanzipiert: Rauchen und Hosen, wie Greta Garbo oder Marlene Dietrich.
    Das mit dem Rauchen hatte sie sich später aber wieder abgewöhnt. Sie ist aber trotzdem gestorben. :-(

  17. 17
    TangoZulu says:

    Hm, der alte Propaganda-Schmutzfuß Edward Bernays hatte es 1929 ja irgendwie geschafft, den Zigarettenkonsum von Frauen als gesellschaftlichen Befreiungsakt zu verkaufen (http://en.m.wikipedia.org/wiki/Torches_of_Freedom). Vielleicht denken die Social-Media-Leut‘ bei der ARD sophistizierter, als wir annehmen…

  18. 18
    meykosoft says:

    Hier eine etwas schräge, medienbezogene Feminismusdefinition. In nur sechs Videominuten. Von Volker Pispers. Modell „Schwarze Witwe“:
    http://​bit​.ly/​1​c​v​M​n5L

  19. 19
    Stefan Niggemeier says:

    @meykosoft: Ganz übler Auftritt.

  20. 20
    Sigmund says:

    Was ist denn daran übel?

  21. 21
    Stefan Niggemeier says:

    @Sigmund: Die Plumpheit, der Hass, die Verdrehung von Fakten.

  22. 22
    Sigmund says:

    Puh, das ist aber hart. Hab ich jetzt gar nicht erkannt:
    Die reichgeheirateten Witwen, Medienmacht in den Händen weniger, nagut — er Wulff in Schutz genommen, aber sonst?
    Stimmt die Geschichte mit der Chemnitzer Freien Presse nicht?

  23. 23
    JMK says:

    Pispers ist grundsätzlich einer der ganz schlimmen Kabarettisten oder wie man das so nennen mag was er da aufführt. Antiamerikanisch, antiwestlich, immer nur einen kurzen Schritt vor der Verschwörungstheorie.

  24. 24
    Stefan Niggemeier says:

    @JMK: Im konkreten Fall ist er schon einen Schritt weiter.

  25. 25
    Bela says:

    @Stefan: Die Plumpheit des Pisperschen Auftritts ist (peinlich) offensichtlich, sein Hass sei ihm gegönnt — aber an welcher Stelle verdreht er Fakten?

  26. 27
    polyphem says:

    „Wie sehr brauchen wir wirklich noch einen Feminismus…“

    „The answer my friend
    is blowen in the wind…“

  27. 28
    Twipsy says:

    Dürfen wir damit rechnen, dass die Experten von bellingcat herausfinden, dass es sich bei diesen Rauchwolken in Wirklichkeit um einen künstlerisch fotografierten Cumshot handelt?

  28. 29
    meykosoft says:

    @19 Stefan Niggemeier „Ganz übler Auftritt.“

    Ja, manchmal kommt er tatsächlich so rustikal und ungeduldig rüber, dass man geneigt sein könnte, ihm den „Kabarettstatus“ abzuerkennen… ;-)

  29. 30
    polyphem says:

    @Twipsy: s. #27

  30. 31
    Peter Kleibert says:

    Hallo zusammen
    @ Diskussion um Volker Pispers: Ihr werft jetzt aber Volker Pispers nicht seine eigene Meinung als Kritik vor den Latz? (und diese Begründet er jedesmal durchaus gut mit Fakten). Solange nicht grundlegende Fehler in den Fakten und seiner Agumentationskette sind, solange scheint mir Standpunkt der Pispers-Kritiker eher auf Ebene Argumentation ad hominem, und ist für eine solche Internetplatform, die an sich selbst den Anspruch hat, intellektuell den Massenmedien überlegen zu sein, finde ich das beängstigend. Mit dem Vorwurf des „Antiamerikanismus“ tun diese Pispers-Kritiker das selbe, was auf dieser Seite gerne dem ÖR mit den „Russlandversteher“, oder was mit dem Begriff “ Israelhasser“ oder „Verschwörungstheoretiker“ vorgeworfen wird, da geht es nur darum Leute schlecht dastehen zu lassen und möglichst die Diskussion zu eigenen Gunsten abzuwürgen, mit Fakten hat das nichts zu tun. Das einzige was man Pispers vorwerfen kann ist, das stark polarisiert und vereinfacht, aber da sollte es auf dieser Internetseite noch einige bekannte Organisationen geben, die in Bezug auf Polarisierung und Vereinfachung noch wesentlich extremer sind(und schlussendlich daraus auch noch völlig falsche Schlussfolgerungen suggerieren). Ich bin schockiert, dass hier solche Meinungen hier vertreten werden.

    Ich wünsche einen angenehmen Tag.

  31. 32
    Zwiesel says:

    @#31
    Das konkrete Videobeispiel von Pispers finde ich schon insofern angreifbar, als dass er gleich zu Beginn die Behauptung aufstellt, die Bild-Zeitung hätte den Sturz von Wulff bewirkt, weil dieser sich positiv zum Islam geäussert hätte. Da hat man nun wirklich grobe Vereinfachung, Verfälschung möglicherweise und Verschwörungstheorie in einer Behauptung. Mir persönlich ist Pispers auch des öfteren unangenehm von Tonfall her, mich stört auch der wenig differenzierende Die-da-oben-Tonfall, schätze ihn aber etwas mehr als viele andere seiner politischen Kabarett-Kollegen, die sich mit der Veralberung des Offensichtlichen zufrieden geben.

  32. 33
    Tr. Bevom says:

    Die teilen sich den Fotopraktikanten mit DW:
    http://​www​.dw​.de/​g​e​r​m​a​n​-​c​i​n​e​m​a​s​-​b​o​y​c​o​t​t​-​a​v​e​n​g​e​r​s​/​a​-​1​8​4​0​2​619
    Kleine Theater in kleinen Städten …
    Das abgebildete ist die Lichtburg in Essen (also: Großstadt) mit dem größten Kinosaal deutschlands, bekannt für so einige Premieren …

  33. 34
    Statistiker says:

    Übel ist, dass Pispers (wie fast immer immer) absolut Recht hat, dies aber einigen neoliberalen Schreihälsen nicht passt.

    Jeder, der in der Lage ist, logisch zu denken und dies auch noch tut (welch schröcklicher Gedanke.… Bürger, die nachdenken.…), merkt, wie wir verarscht werden. Und Niggemeier unterstützt diese Verarschung noch durch sein Pispers-Bashing.…… damit disqualifiziert sich Niggemeier zum wiederholten Male.…..

  34. 35
    Zwiesel says:

    @#34
    Also „absoulut Recht“ hat Pispers ganz sicher nicht. Muss er als Kabarettist auch nicht haben. Kritik an ihm kommt auch ganz sicher nicht nur vom neo-, bzw. ordoliberalen Lager. So einfach ist die Welt nicht.

  35. 36
    Statistiker says:

    Nun, dann sagen Sie doch mal, wo er Unrecht hat.…..bitte mit Begründung, ich trage schon einen Aluhut wie Sie.…

  36. 37
    Dominik says:

    Ich mag den Volker. Und Kabarett darf alles. Auch Amerika hassen.

  37. 38
    Zwiesel says:

    @#36
    …dann fühl ich mich mal angesprochen, auch wenn ich keinen Aluhut trage. Ich habe bereits in #32 schon geschrieben, dass die These um Wulff und dem Springerverlag schon etwas gewagt ist. Dass die Springerpresse, die zuvor Christian Wulff hochgeschrieben hat, nachher genau das Gegenteil tat, ist evident. Dass es hinter den Kulissen weitere Einflussnahmen seitens Springer gab, kann man argwöhnen — ist möglicherweise nicht ganz unwahrscheinlich. Der Grund dafür (laut Pispers sind das Reden über den Islam, sowie eine weitere über Zinspolitik), ist schlichtweg erfunden. Was der Auslöser war, werden wir wahrscheinlich nie erfahren. Dass Springer quasi mit einer Handbewegung den Bundespräsidenten stürzen könnte, kann man als satirische Übertreibung werten, ist aber mit Sicherheit ein Zerrbild, zumal Wulff seine Affären und Affärchen durchaus politische hätte überleben können (so wie seinerzeit Johannes Rau seine Flugaffäre zum Beginn seiner Antszeit als Bundespräsident), wäre sein Krisenmanagement nicht so stümperhaft gewesen.

    Ein weiteres Stirnrunzeln hatte ich bei Pispers Kommentar über Kohl und das Privatfernsehen. Was die weitgehende Geringschätzung für beide angeht, rennt er bei durchaus offene Türen ein. Ich übersehe auch nicht, wie die Herren Kirch und Thoma sich (vornehm ausgedrückt) vielfach erkenntlich gezeigt haben, für die Freigabe für das Privatfernsehen durch Kohl. Allerdings wünsche ich mir auch kein 3-Programm-Fernsehen zurück, möchte auch keine 30 öffentlich Rechtliche Kanäle.

  38. 39
    HERDIR says:

    @Zwiesel
    Denken sie denn, dass man alles was auf der Bühne gesagt bekommt wahr ist bzw. es Leute gibt die das als einzig richtig anerkennen? Glauben Sie nicht, dass die Leute die Pispers schauen sich grundsätzlich auch ihre Gedanken machen und nicht alles was er so erzählt für bare Münze zu nehmen? 

    Vor allem da er ja das Ganze im Rahmen einer persönlichen Meinungs„show“ darbietet und nicht überschreibt mit „10 Dinge die sie noch nicht wußten!“ … 

    Aber jeder nach seiner Facon :) …

  39. 40
    Zwiesel says:

    @HERDIR
    „Glauben Sie nicht, dass die Leute die Pispers schauen sich grundsätzlich auch ihre Gedanken machen und nicht alles was er so erzählt für bare Münze zu nehmen?“

    - Doch, tu ich. Manche mehr, andere weniger. Dies waren eben meine Gedanken dazu.

    „Vor allem da er ja das Ganze im Rahmen einer persönlichen Meinungs„show“ darbietet und nicht überschreibt mit „10 Dinge die sie noch nicht wußten!“ 

    - Nunja, einen gewissen „welterklärenden Charakter“ kann man den Shows von Pispers sicher nicht absprechen. Das ist auch nicht grundsätzlich schlimm. Ich finde allerdings seine Kollegen Schramm und Pelzig/ Barwasser, bekamen/ bekommen das nicht weniger eindringlich, aber weniger aufdringlich hin.

  40. 41
    meykosoft says:

    Jedenfalls ist Volker Pispers mit seinem politischen, teilweise medienkritischen Humor, vielfach näher am „richtigen Leben“ dran, als dieses, in den letzten Jahren gern genommene „Herman-Wulff-Putin-sind-igittigitt haha… — weiß doch jeder, haha…“
    Aber dermaßen oberflächlich reproduzierter Spaß, auf Kosten einiger, vorrangig medial Gebashter, lässt ja anscheinend zurzeit etwas nach. Vermutlich, weil mittlerweile selbst die schlichteren Kabarettisten spüren, dass sie bei einem immer anspruchsvoller werdenden Publikum, mit derlei unreflektierten Äußerungen weder Erheiterung auslösen, noch einen zustimmenden Lacher ernten können.

    Wobei, wenn man sich das aktuelle Pispersprogramm komplett ansieht, einem auch mal das Lachen im Halsen stecken bleiben kann: „Sie wählen die doch immer …“
    http://​bit​.ly/​1​I​A​X​FUJ

  41. 42
    HERDIR says:

    Ich nehme auch war, das Pispers deutlicher sagt, dass wir als Wähler/Bürger/Kabarettbesucher selber dran schuld sind … so gesehen sägt er massiv an seiner Einnahmequelle :) …

  42. 43
    Dominik says:

    @meykosoft „…bei einem immer anspruchsvoller werdenden Publikum…“ — Da zitiere ich mal Herbert Ernst Karl Frahm (aka. Willy Brandt) :

    „Ich kann das nicht sehen“

  43. 44
    meykosoft says:

    @ 43 Dominik
    Niemand hatte die Absicht zu sehen, wie Willy Brandt angeblich an eine Mauer gepinkelt hat — wobei, manches muss man bekanntermaßen auch nicht unbedingt sehen.
    Aber manchmal ist halt ein Trend erkennbar…
    ;-)

    (BTW — Ich habe mich, ob Herrn Niggemeiers spontanen „übler Auftritt“-Kommentars, tatsächlich einen kurzen Moment gefragt, ob ihm die (an sich positive) Erwähnung in meinem aktuellen Krimi eventuell mißfallen hat. Das schien mir dann aber etwas weit hergeholt…)

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