Kurzkritik

08 Feb 07
8. Februar 2007

Ich hatte mir die neue „Vanity Fair“ für die lange Rückreise aus Marl gekauft, war aber schon in Hamm froh, dass hinten Sudokus drin sind.

PS: Mein Lieblingssatz steht im „Editorial“ von Chefredakteur von Ulf Poschardt und lautet: „Erfolg kennt wenig Klischees.“ Keine Ahnung, was das bedeutet: Ob der Erfolg nicht mehr Klischees kennenlernen wollte; warum sich dieser Erfolg nicht konsequenterweise dafür entschied, gar keine Klischees kennenlernen zu wollen, und ob Misserfolg mehr Klischees kennt als Erfolg. Kennt Glück Klischees? Der Papst? Schokoladenpudding?

Nachtrag: ix verreisst meine „Vanity Fair“.

14 Gedanken
  1. 1
    modus says:

    „..dass hinten Sudokus drin sind[?].“

  2. 2
    Stefan says:

    jaja. ist korrigiert.

  3. 3
    atze says:

    hähä. reicht’s denn wenigstens von köln bis düsseldorf?

  4. 5
    Hannes aus Hamm says:

    Und ich frage mich noch: Was macht der Poschardt eigentlich so?

  5. 6
    ecco says:

    was ulfi jetzt so macht? wahrscheinlich hat er vanity fair genauso erfunden wie manche seiner früheren artikel :-)

  6. 7
    ulibee says:

    ach leute, wie einfach ist es doch, auf neuversuche erst einmal einzudreschen. gebt vf doch ein paar ausgaben zeit. klar war das jetzt nicht der ganz große wurf, aber wer hatte das tatsächlich erwartet? und das agenda-ressort ist doch gar nicht so übel. übrigens gibt’s ja auch keinen kaufzwang.
    @ecco: nicht poschardt war der fälscher, sondern tom kummer. so viel ordnung muss sein.

  7. 8
    Ich says:

    „gebt vf doch ein paar ausgaben zeit“

    ViSdP gibt VF ca. 16 Ausgaben (Durschnitt der Blitzumfrage)

  8. 9
    Lukas says:

    Für mich war der Tag schon gerettet, als ich Ulfis E-Mail-Adresse („Mich können Sie persönlich erreichen“) sah: posh@domain.tld.

    Ich bin aber noch nicht ganz durch, deswegen verkneife ich mir ein Urteil noch. Für den Fall, dass ich das Til-Schweiger-Interview wirklich ganz schaffe (Was ist da jetzt dümmer, die Fragen oder die Antworten?) erhoffe ich mir aber irgendwelche Tapferkeitsmedaillen.

  9. 10
    Chris K. says:

    Ich weiß nicht, was alle gegen diese Zeitschrift haben. Tim Raue so zu fotografieren, dass er aussieht wie Erich von Stroheim ist eine journalistische Glanzleistung ersten Ranges.

  10. 11
    Björn Grau says:

    Schade, Herr Niggemeier.

    „Ich hatte mir die neue „Vanity Fair” für die lange Rückreise aus Marl gekauft, war aber schon in Hamm froh, dass hinten Sudokus drin sind.“

    Das wäre wohl die beste Rezension des neuen Beitrags zum Waldsterben überhaupt gewesen.

    Leider kamen dann noch ein (an sich interessantes) P.S. und ein Nachtrag dazu. Da ging nun ein wenig die Knackigkeit verloren. Aber nur ein wenig.

  11. 12
    Klaus says:

    Dann doch lieber gar keine Kritik als eine solche kurze „Kurzkritik“

  12. 13
    Jochen Stöckle says:

    Spitze! Bei dem vielen Müll, den man täglich lesen muss, um wenigstens einigermaßen informiert zu sein, brauchen wir mehr solche Zweizeiler. Danke dafür.

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  1. […] Niggemeier hat auch noch was Positives an Vanity Fairs Debut finden können: Ich hatte mir die neue „Vanity Fair” für die lange Rückreise aus Marl gekauft, war […]

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