Erste Erkenntnisse am Wahlabend

Der türkische Spätkauf hat amerikanisches Mikrowellen-Popcorn!
Das amerikanische Mikrowellen-Popcorn wird in Frankreich hergestellt!
Es gibt türkische Oreos!
Ben & Jerry’s machen ein „Baked Alaska“-Eis!

22:35 Uhr. Oh Gott, ich habe die ersten Breaking News bei sueddeutsche.de verpasst:

0:15 Uhr. Dieter Kronzucker erklärt auf N24, warum Barack Obama gar nicht so negertiv auffällt:

Der ist ja in Hawaii geboren worden — das ist ja ein multikultureller Staat –, dann nach Indonesien gekommen ist, dann später zu seinen Großeltern. Und dann praktisch erst in die afro-amerikanische Gesellschaft eingetaucht ist, nämlich im Süden Chicagos. Der musste quasi erst lernen, nicht nur von der Hautfarbe, sondern auch vom Inneren her ein Schwarzer zu sein, was ihm natürlich im Wahlkampf sehr viel genützt hat. Denn Statistiken besagen, dass die meisten ihn gar nicht mehr als Schwarzen empfinden, sondern als jungen gescheiten Mann.

0:35 Uhr. N24 hat Waldorf und Statler vor Ort:


Und im Ersten hat Monika Lierhaus als Experten einen Herrn Buhrow und Wolfgang Fierek bei sich:

Für später verspricht sie noch ausführliche Berichte von der Hochzeit Fiereks:

1:25 Uhr. Wolf Blitzer von CNN verspricht uns etwas, „das Sie noch nie im Fernsehen gesehen haben“: Eine Korrespondentin, die in Chicago ist, wird ins Studio gebeamt:

Anscheinend steht sie dort in einem Zelt und wird von 30 Kameras oder so gefilmt, die ihre Position mit der der Kameras im „Situation Room“ verrechnen, um sie als „Hologramm“ zu zeigen, während Wolf Blitzer sie interviewt. Völlig absurd.

Und N24 hat folgende Breaking News:


1:40 Uhr. „Spiegel Online“ verwechselt Vermont mit New Hampshire und hat (womöglich weltexklusiv) auch schon Georgia, South Carolina und Virginia an McCain gegeben:

1:50 Uhr. „Spiegel Online“ verwechselt immer noch Vermont mit New Hampshire, hat jetzt aber einfach mal (ebenso womöglich weltexklusiv) South Carolina an Obama gegeben:

1:59 Uhr. Beim führenden deutschen Online-Portal spielt nach wie vor ein Kind an den Zahlen herum — und hat Obama jetzt alle Wahlmänner wieder weggenommen: