Die Lügen des DFB

15 Nov 08
15. November 2008

bei seinem Rufmordversuch an dem lästigen Journalisten Jens Weinreich — Oliver Fritsch hat sie im „Direkten Freistoß“ sehr übersichtlich gesammelt. Am Ende fragt er:

Ist jemand für den größten Sportverband der Welt tragbar, der in einer Mitteilung an die Presse und die Politik wesentliche Punkte des von Gerichten verhandelten Falls verschweigt, Sachen verdreht, propagiert statt argumentiert, manipuliert statt aufklärt, verleumdet und diffamiert? Kann sich der DFB einen Lügner als Generalsekretär leisten?

Und auch Jens Weinreich selbst hat noch einmal akribisch die Auslassungen, Manipulationen, Unwahrheiten und Lügen des DFB aufgelistet. Sein Fazit über die von dem ehrenwerten Verband an zig Journalisten, Prominente, Bundestagsabgeordnete und andere Multiplikatoren versandten Meldungen lautet:

Der Inhalt dieser Mitteilungen lässt mir als Betroffenem mäßige Interpretationsmöglichkeiten: Es geht einzig und allein darum, die Wahrheit zu beugen, mich zu diffamieren, meine Integrität, Kompetenz und Professionalität als Journalist in Frage zu stellen und meine wirtschaftliche Existenz als freier Journalist zu gefährden. Ich habe durch diese Auseinandersetzung schon jetzt finanzielle Nachteile erlitten. Und ich frage mich, um mal ein Beispiel zu nennen, wie potenzielle Kunden (Zeitungen, Zeitschriften, Rundfunkstationen) wohl reagieren, wenn ich ihnen im März 2009, wenn Theo Zwanziger in Kopenhagen in das Exekutivkomitee der Uefa gewählt werden will, Beiträge anbiete. Ich glaube die Antwort zu kennen.

Kai Pahl hat sich in „Alles außer Sport“ ebenfalls ausführliche Gedanken über den Fall und seine Bedeutung gemacht. Er urteilt:

Die Drei von der DFB-Stelle und ihr Cheffe besorgen sich die Selbstdemontage derzeit selber. Profitum sieht anders aus.

(Vermutlich notwendiger, aber wirkungsloser Hinweis an Wolfgang Niersbach: Keines der verlinkten bösen „Internetblogs“ ist anonym. Die genannten Personen stehen mit ihren Namen für ihre Aussagen und können, wenn es dem DFB beliebt, also auch persönlich verklagt oder öffentlich diffamiert werden.)

60 Gedanken
  1. 1
    Der Postillon says:

    Uh Oh, da hat sich der DFB wohl mit den Falschen angelegt. Das wird er nicht schadlos überstehen.

  2. 2
    palosalto says:

    ich bin ja nicht im journalismus zuhause, noch weniger im sportjournalismus. mich interessiert, ob dieses thema zwanziger/weinreich schon von anderen kollegen von euch beobachtet wird. oder seid ihr die drei musketiere, weil sich sonst keiner an die story traut? wie siehst du die entwicklung des themas, stefan? danke und gruß

  3. 3
    Torsten says:

    „Profitum“?

  4. 4
    Der Postillon says:

    Wie Rittertum, Profi-tum.

  5. 5
    Stefan says:

    @palosalto: Ich weiß es nicht. Die FTD hat in ihrer Printausgabe darüber berichtet. Als ich der FAZ das Thema vor ein paar Wochen vorschlug, war sie nicht interessiert — ich weiß nicht, ob sich das inzwischen geändert hat.

  6. 6
    Gregor Keuschnig says:

    Off topic: Ganz ehrlich – Mich hätte dieses Thema jetzt ein bisschen mehr interessiert (sehe aber ein, dass das hier kein Wunschkonzert ist).

  7. 7
    Stefan says:

    Aber darüber haben doch nun wirklich alle anderen schon geschrieben.

    (Ich kann aber Alexander Svenssons Beitrag zum Thema empfehlen.)

  8. 8
    Jonas Schaible says:

    Wie hat man das bei der FAZ begründet? Oder hielt man sich damit gar nicht auf?

  9. 9
    nona says:

    @Stefan:
    Vor ein paar Wochen hat es auch der DFB noch nicht für nötig gehalten, eine Pressemitteilung darüber in die Welt hinaus zu phantasieren. Man könnte meinen, sie möchten selbst dafür sorgen, dass sich (Print|Wort|Bild)Medien dafür interessieren. Schlag’s doch nochmal vor.

  10. 10
    Cujau says:

    @5: Warum sollte die FAZ interessiert sein? Mit ihrem Autor hofiert sie den DFB und seinen Präsidenten ja geradezu:

    http://www.faz.net/s/RubBC20E7BC6C204B29BADA5A79368B1E93/Doc~EA8D8F89FC1D84995832CC750B3107CAA~ATpl~Ecommon~Scontent.html
    http://www.faz.net/s/Rub31BAF3CC293542EBAD4C45D7027BF394/Doc~ED47FE12A7DF54C4188D9C4B17FD33E45~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Mal abgesehen davon, dass die FAZ im Vorhof der DFB-Zentrale in Frankfurt/Main (Otto-Fleck-Schneise) sitzt, zeigen die beiden genannten Beiträge doch eine unsägiche, unkritische Beweihräucherung jenes Verbandes, der nun einen einzelnen Journalisten mit fadenscheinigen Anschuldigungen bombardiert, äh konfrontiert. Soll hier einer gefühlt legitimiert des durch sechs Millionen Mitglieder stärksten Einzel-Sportverbandes der Welt machtvoll zur Strecke gemacht werden, weil er jahrelang als Ressortchef der Berliner Zeitung seinen Teil zur Transparenz im sensiblen Fokus von Sport, Geld und Medien beigetragen hat? Für mich hat das ganz den Anschein. Andere sehen das anders offenbar, was sie ja dürfen. Nur lassen sich daraus durchaus Motivationen ableiten, warum sie an gewissen Themen nicht interessiert sind, oder?

  11. 11
    sb says:

    Die „Pressemitteilung“ des DFB ist ja nicht nur infam Jens Weinreich gegenüber, sie ist auch eine Beleidigung für alle, die sie erhalten haben, insbesondere Journalisten, die darin komplett für dumm verkauft werden. Ob die sich das gefallen lassen ist die Frage – vor allem wenn man ews für nicht ganz unwahrscheinlich hält, dass das Selbstverständnis der DFB-Funktionäre und die unkritische Praxis des Sportjournalismus irgendwie zusammenhängen. Aber ganz egal, wie die Geschichte weiter geht: ist es nicht großartig, dass wir keiner wirklichen oder vermeintlichen Kommunikationsherrschaft unterworfen sind, sondern sie in allen Einzelheiten im Internet nachlesen können?

  12. 12
    moritz says:

    Gut, dass das auch hier Thema ist. Das kann so einfach nicht stehen bleiben, wie es der DFB jetzt publiziert hat.

  13. 13
    Neuhier says:

    Vorweg:
    Ich bin dankbar über die Berichterstattung hier im Blog und ebenso entsetzt darüber, dass die Printmedien offensichtlich kein Interesse haben, das Thema aufzugreifen.
    Eine Frage geistert mir aber seit Tagen im Hirn herum, auf die ich noch keine Antwort gefunden habe:
    Woher wissen Jens Weinreich, Oliver Fritsch und offenbar auch Stefan Niggemeier so genau, an wen die Mail mit der Pressemitteilung adressiert war?
    War der DFB wirklich so neben der Spur, die Pressemitteilung mit offenem Verteiler in die Welt zu werfen und weiss nicht, was BCC ist?
    Das kann ich mir fast nicht vorstellen. Obwohl – wenn ich über den Rest der Story nachdenke, doch schon wieder.
    Aber interessieren würde mich dieses Detail schon sehr.

  14. 14
    Jonas Schaible says:

    Zitat Jens Weinreich in den Kommentaren zu seinem eigenen Blogbeitrag “DFB missbilligt Diffamierung von Dr. Theo Zwanziger” am 14. November 2008 – 23:41:

    „Nur eine Kleinigkeit: Die Umfaller haben die Lügen-Email natürlich auch alle bekommen. Ist übrigens interessant, wer alles zu den Empfängern zählt. Und irgendwie blöd für den Sender, wenn er nicht weiß, was der Unterschied zwischen cc: und bcc: ist.“

    scheint so…

  15. 15
    Neuhier says:

    Vielen Dank, Jonas.
    Das war mir in der Tat entgangen.
    Und es ist ein weiterer Punkt in der Liste, die die Unprofessionalität des DFB belegt.

  16. 16
    nona says:

    Viel mehr als das Warum des nicht-BCc:s würde mich der genau Inhalt dieses besagten Verteilers interessieren. Da aber die Wahrscheinlichkeit, dass ich den auch tatsächlich erfahre, vermutlich deutlich gegen Null tendiert, frage ich erst garnicht.

  17. 17
    Kraven says:

    Neuhier (14) stellt die Frage, die mich auch beschäftigt hat. Denn wenn das Ganze so schön per CC ging und Weinreich die Mail auch irgendwie bekommen hat, was spricht dann dagegen eine Gegendarstellung an die gleichen Adressen hinterherzuschicken und eben über die Fakten aufzuklären. Die lassen sich ja durchaus beweisen und würden doch sicherlich dem ein oder anderen Empfänger ein wenig die Augen öffnen.

  18. 18
    Lukas says:

    Die „Welt am Sonntag“ hat heute (lustigerweise unter der Überschrift „Unser Image hat gelitten“) ein Interview mit Zwanziger im Blatt.

    In der Onlineversion fehlt allerdings der folgende Teil:

    Sie selbst haben auch ein Zeichen gesetzt und sich juristisch gewehrt, weil Sie in einem Internet-Blog als „unglaublicher Demagoge“ bezeichnet wurden. War das nötig?
    Zwanziger: Wer mein Engagement gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung verfolgt, der wird dafür Verständnis haben. Ich bin nicht empfindlich, wenn ich sachlich kritisiert werde. Aber ich wehre mich auch entschieden, wenn ich mit Unwahrheiten und Unterstellungen in ein falsches Licht gerückt werde. Die massive Kampagne dieses Journalisten, der mich in die Nähe eines Volksverhetzers im strafrechtlichen Sinne gerückt hat, hat mich tief getroffen. Hier wurde meine persönliche Ehre bewusst verletzt, da gibt es bei mir keine Kompromisse.

    Der Mann macht mir Angst.

  19. 19
    Gregor Keuschnig says:

    @7/Stefan
    Aber so wirklich Neues ist zwischen dem letzten Eintrag und diesem hier nicht passiert. Das Weinreich kampagnenartig angegangen wird, ist unbestritten. Seine Wortwahl war auch nicht fein; statt „Demagoge“ hätte sicherlich „Populist“ auch gereicht. Wenn man in den Boxring mit Schwergewichten steigt darf man aber auch nicht unberücksichtigt lassen, dass zurückgeschlagen wird. Der DFB hat dafür in der Vergangenheit genügend Beispiele geliefert. Hinzu kommt, dass die informelle Macht des DFB erheblich ist. Das muss ein Sportjournalist wie Weinreich wissen, bevor er die schweren rhetorischen Geschütze auffährt.

    Das jetzt der DFB zurückschlägt, ist einerseits logisch. Andererseits jedoch ist die Art und Weise WIE dies getan wird, lächerlich. Diese lächerliche Variante dürfte aber nicht die Schlimmste sein. An anderer Stelle dürfte sich zeigen, wie die subtilen Mittel aussehen dürften.

    Die Entrüstung, dass sich die Printmedien und das Fernsehen dieses Falls nicht annehmen, ist an Naivität kaum zu überbieten.

  20. 20
    B.Schuss says:

    Wollen wir hoffen, dass Jens genug Freunde und Unterstützer hat, um diese Sache unbeschadet zu überstehen. Solche Aktionen seitens des DFB sind geeignet, ihren Opfern beträchtlichen Schaden in Bezug auf die weitere Ausübung ihres Berufes zu zu fügen.

    Zumindest wissen wir jetzt, was der DFB unter „Kommunikationsherrschaft“ versteht.

  21. 21
    Amelia says:

    Es ist ein bisschen off-topic (und soll das eigentliche Thema hier nicht herunterspielen), aber es gibt, wie ich verschiedentlich mitbekommen habe, eine Menge PR-Agenturen und Pressestellen, die von „BCC“ offenbar noch nichts gehört haben – da steht dann der gesamte Presseverteiler mit hunderten von E-Mail-Adressen für alle lesbar im Anschriftenfeld (auch wunderschön praktisch für alle Viren und Schadprogramme, die E-Mail-Adressen abgreifen, wo sie nur können, schätz ich). Weiß gar nicht, ob das datenschutztechnisch zulässig ist. Es zeugt jedenfalls nicht gerade von Professionalität der Kommunikations-„Profis“. Und sie hat in den vergangenen Jahren auch nicht spürbar nachgelassen, diese CC-Unsitte.

  22. 22
    Jonas Schaible says:

    Zum Zwanziger-Interview:

    (Zunächst einmal schön, dass er, wie die Bildunterschrit mitteilt, im Juli das Bundesverdienstkreuz erster Klasse „errhielt“… Ja ich weiß, kleiner Rechtschreibfehler, Lappalie und so. Stimmt ja auch. Ist mir nur sofort aufgefallen…)
    Dann zum Inhalt.

    ——

    1)

    Theo Zwanziger: […] Ich bin sehr zufrieden, wie sich die Mannschaft in diesem Jahr präsentiert hat.

    WELT ONLINE: Damit können sie aber nur die Leistungen auf dem Rasen meinen.

    Zwanziger: Was daneben geschehen ist, darf nicht passieren. Natürlich muss es erlaubt sein, über die Aufstellung oder Form Einzelner zu sprechen, aber in der Gruppe. Jeder Fußballer lernt schon in der Jugend, dass solche Dinge untereinander geklärt werden müssen.

    ——–

    2)

    WELT ONLINE: Damit am Ende liebe, nette Ja-Sager das DFB-Trikot tragen?

    Zwanziger: Nein, das ist überhaupt nicht unsere Absicht. Wir wollen und brauchen Typen. Aber trotzdem muss jeder wissen, was es heißt, Nationalspieler zu sein.

    WELT ONLINE: Was heißt es denn?

    Zwanziger: Respekt haben vor den Mitspielern, den Gegnern, den Fans. Und vor dem Schiedsrichter.

    ——-

    3)

    WELT ONLINE: Damit haben Sie gerade ziemlich treffend beschrieben, woran es aktuell in der Bundesliga mangelt. Schiedsrichterschelte ist in Mode.

    Zwanziger: Wenn ich sehe, was in den Stadien passiert, wundere ich mich manchmal, dass es überhaupt noch Menschen gibt, die Schiedsrichter werden wollen. […] Fehler passieren, sich darüber aufzuregen, gehört zum Fußball. Aber spätestens nach dem Abpfiff muss eine Beruhigung einkehren.

    ——

    Obschon explizit auf den Fußball bezogen, hat es doch etwas von „Wasser predigen und Wein trinken“…

    @Lukas: war die Überschrift übrigens wirklich „Unser Image hat gelitten” – oder von Anfang an, so wie jetzt, „Das Image der Nationalmannschaft hat gelitten“?

    Dann möchte ich aber noch einmal auf Gregor Keuschnigs Einwurf eingehen (#20 – „Die Entrüstung, dass sich die Printmedien und das Fernsehen dieses Falls nicht annehmen, ist an Naivität kaum zu überbieten.“):

    Natürlich hat der DFB viel Einfluss, aber ist es wirklich so weltfremd, zu glauben, dass sich eventuell einige Zeitungen mit Jens Weinreich solidarisieren könnten? Immerhin geht es hier einerseits um die Existenz eines Kollegen und andererseits auch darum, wie man als Presse mit den Mächtigen umzugehen hat. Und bisher wird hier klar die Nachricht vermittelt: Leg dich bloß nicht mit denen an!
    Ich habe es ja schon mehrfach beschrieben, für mich ist das neben einem Angriff auf die Person Weinreich auch ein Angriff auf eine freie Presse und das Recht auf freie Meinungsäußerung, beides Dinge, die so mancher offenbar für eine nette Zierde, die aber den eigenen Vorstellungen anzupassen ist, hält – und damit hat diese Auseinandersetzung auch einen gewissen Symbolcharakter. Warum es da keine Reaktionen der großen Medien gibt, kann ich, offen gestanden, nicht nachvollziehen. Sieht man es nicht als nötig an, diese für die eigene Arbeit und die Gesellschaft so wichtigen Grundpfeiler zu verteidigen?
    Ist das eine Mich-betrifft-es-ja-nicht-Mentalität, ist es der Mangel an Courage, auch gegen die Großen für die eigenen Ideale einzutreten, ist es reines, auf Existenzsicherung abzielendes Kalkül, gibt es so etwas wie Solidarität im Haifischbecken Journalismus nicht oder sind solche Dinge wie Idealismus mittlerweile völlig überholt und gar nicht mehr vorhanden?

    Ich verstehe es nicht – oder will es vielleicht gar nicht verstehen…

  23. 23
    christian says:

    und wieso, Herr Keuschnig, ist die Entrüstung Ihrer meinung nach an Naivität kaum zu überbieten? meinen Sie denn allen Ernstes, der dfb sei so mächtig, daß allen medien oder die mehrzahl aller lediglich darauf bedacht sind, keine Meldung zu bringen, um es sich mit dem ehrwürdigen dfb nicht zu verscherzen?

    also, ich will Sie garnicht angreifen, aber meinen Sie nicht, Sie sehen da im dfb einen mächtigeren, als er ist?

  24. 24
    jw says:

    @ Gregor Keuschnig: Stimmt doch gar nicht: Der Qualitätsjournalist Ralf Köttker, Fußballchef von Welt/WamS, wenn ich richtig informiert bin, hat sich doch des Themas angenommen.

    Nun gut, er steckt da nicht so drin, hatte auch keine Zeit (viel anderes zu tun, Bundesliga und so), sich ins Thema einzulesen. Aber egal, immerhin hat er Zwanziger eine Vorlage gegeben, darauf kommt es doch an im Fußball.

    @ Lukas: Danke für die Passage aus dem Interview. Ich wollte echt gerade zur Tanke fahren und mir eine Zeitung kaufen. Puuh, gut das ich Niggemeier lese, wieder Geld gespart, das ich mir für die weiteren juristischen Auseinandersetzungen auf die hohe Kante lege. Eine Frage: Jemand sagte mir, da würde „anonymer Internet-Blogger stehen“. Hast Du richtig abgeschrieben?

  25. 25
    jw says:

    Beim „das“ fehlt ein s. Peinlich.

  26. 26
    Lukas says:

    @Jonas Schaible: Im Print steht „Unser Image hat gelitten“.

  27. 27
    Gregor Keuschnig says:

    @23/Jonas Schaible
    Natürlich hat der DFB viel Einfluss, aber ist es wirklich so weltfremd, zu glauben, dass sich eventuell einige Zeitungen mit Jens Weinreich solidarisieren könnten?
    Was wäre denn mit einer „Solidaritätsadresse“ gewonnen? Wie soll das aussehen? Boykott der Berichterstattung über Fussball? Das ist doch lächerlich. Der DFB hat eine sehr grosse informelle Macht, da er quasi monopolitisch bestimmt, wer wann wo wie über Fussball berichtet. Kein Medium von Rang wird aufgrund dieses Vorgangs riskieren, sich mit dem DFB „anzulegen“. Es gibt einen Kommentar im vorherigen Beitrag, in dem es sinngemäss heisst, man sollte aufzeigen, dass Fussball inzwischen längst degeneriert ist und überbezahlte Akteure agieren. Das wäre ein Ansatz. Aber der ist noch weltfremder.

    @24/christian
    Nein, das glaube ich nicht. Lesen Sie wenigstens mal den Wikipedia-Artikel über den DFB, um zu erkennen, was sich da für ein Monopol herausgebildet hat und welche Macht (natürlich nur in Bezug auf Fussball) da konzentriert ist.

  28. 28
    Jonas Schaible says:

    @Gregor Keuschnig:

    „Was wäre denn mit einer „Solidaritätsadresse” gewonnen? Wie soll das aussehen? Boykott der Berichterstattung über Fussball? Das ist doch lächerlich.“

    Ich dachte eher an eine flächendeckene Berichterstattung über diesen konkreten Fall. Darüber, wie der DFB eine Schmutzkampagne anleiert und bewusst falsche Behauptungen als vermeintliche Fakten verbreitet, um Jens Weinreich als Person und Journalist zu diffamieren, und darüber, wie der DFB ein klares Signal sendet: „Legt euch nicht mit uns an. Überlegt euch zweimal, was ihr schreibt.“.
    Um dem DFB zu zeigen, dass die Herren an der Spitze eben nicht die Kommunikationsherrschaft haben, sondern dass unsere freie Presse immer noch frei ist, derlei Lügen aufdeckt, klarstellt und der Öffentlichkeit präsentiert.
    Damit wäre Theo Zwanziger in die Schranken verwiesen, Jens Weinreich geholfen und ein klares Zeichen pro Presse- und Meinungsfreiheit gesetzt.
    Würden das, nur mal gesponnen, SZ, FAZ, Berliner Zeitung, Welt, taz und Frankfurter Runschau machen (dazu beliebig kleiner Zeitungen, Blogs, TV-Magazine wie ZAPP), hätte dem auch der größte Sportverband der Welt in meinen Augen wenig entgegenzusetzen.

  29. 29
    sb says:

    zu Lukas (19)

    „…. der mich in die Nähe eines Volksverhetzers im strafrechtlichen Sinne gerückt hat… „

    Wenn Zwanziger das wirklich gesagt hat, sollte JW ihn abmahnen lassen, insbesondere nach den zwei Gerichtsentscheidungen. Er scheint das ja prüfen zu lassen.

    zu Gregor Keuschnig (26)

    „Was wäre denn mit einer „Solidaritätsadresse” gewonnen?“

    Unter anderem: Selbstachtung (aus Sportjournalistenperspektive)?
    Wobei schon das Wort „Solidaritätsadresse“ irreführend ist. Es geht nicht darum, sich mit jemandem solidarisch zu erklären. Es geht darum, dass Journalisten ihrer Arbeit nachgehen und sich nicht zum Erfüllungsgehilfen eines Verbandes machen sollen – auch nicht durch Unterlassen: dadurch, dass sie diese unglaubliche Kampagne ignorieren, bloß weil sich Theo Zwanziger an anderer Stelle gewisse Verdienste erworben hat.

    Noch nicht mal die FAS schreibt etwas zu dem Thema, das finde ich schon traurig.

  30. 30
    Gregor Keuschnig says:

    @29/Jonas Schaible + @30/sb
    Es dem DFB mal so richtig „zeigen“? Aber was ist denn die Geschichte dahinter?

    Nehmen wir einmal an, ein Journalist hat recherchiert, dass ein Funktionär eines monopolistisch agierenden Verbandes Gelder veruntreut hat, in kriminelle Geschäfte verwickelt ist oder ähnliches. Jetzt versucht der Verband, mit allen Mitteln diesen Journalisten in der Öffentlichkeit zu diffamieren. Hier würde es ganz sicher „Sinn machen“, das andere Medien dies aufnehmen würden, weil eine Geschichte dahintersteckt.

    Und was ist hier? Weinreich hat Zwanziger eine Vokabel an den Kopf geschmissen, die primär nichts mit dem Thema zu tun hatte und Zwanziger fühlt sich in einem Anfall von Idiosynkrasie persönlich beleidigt. Das soll Anlass für eine flächendeckende Berichterstattung sein?

  31. 31
    dot tilde dot says:

    ist doch toll, dass der mensch, der die dfb-mail versandt hat, cc und bcc nicht bedienen kann. das macht die empfänger zur mailingliste. da lernt man noch was beim dfb. alte hasen wissen: usenet bildet das kommunikationsverhalten ungemein. think before you post und so.

    seht es doch einfach als entwicklungsroman.

    .~.

  32. 32
    sb says:

    @ Gregor Keuschnig: Lügen und diffamieren ist okay, wenn der Anlass nicht so wichtig war? Also bitte… Wenn ein Verband zu solchen Mitteln greift, dann ist das berichtenswert, ganz egal was der Anlass war. Wenn der nichtige Anlass überhaupt als Argument taugen soll, dann höchstens als Argument für die Berichterstattung. Wenn der DFB schon aus Anlaß einer solchen Lappalie derartig schwere Geschütze auffährt, was macht er dann, wenn es um etwas Wichtiges geht?

  33. 33
    Jonas Schaible says:

    Die Geschichte? Der größte Sportverband der Welt verbreitet eine vor Unwahrheiten nur so strotzende Pressemitteilung, die auch noch gezielt an wichtige Persönlichkeiten verschickt wird und die zumindest auf den ersten Blick diffamierend bis vermeumderisch ist. (Inwiefern das der Fall ist, werden Gerichte zu klären haben. Sollten diese das bestätigen, wäre es erst recht eine berichtenswerte Geschichte.)
    Damit wird von besagtem größten Sportverband der Welt (!) nach meinem Dafürhalten massiv versucht, Einfluss auf die journalistische Berichterstattung zu nehmen.
    Für mich reicht das locker, mindestens für eine halbe Seite 1 im Sportteil.
    Es geht doch schon längst nicht mehr nur um die allenfalls erheiternde Unterlassungserklärung zu Beginn. Die Sache hat doch eine andere Dimension gewonnen. Da geht es, so verstehe ich das, nicht darum, es „dem DFB mal so richtig [zu] zeigen“, sondern um das Verteidigen von Werten.

  34. 34
    Pekka says:

    @Gregor Keuschnig Ich denke, spätestens mit der letzten Aktion des DFB sind wir über das Thema „Demagoge“ hinaus. Es geht doch gar nicht mehr darum, ob Zwanziger sich durch den Begriff beleidigt fühlte oder ob Weinreich nicht vielleicht besser einen anderen Begriff hätte wählen sollen.

    Vermutlich ging es darum auch vorher nicht. Die Frage ist auch nicht so sehr, womit Weinreich rechnen muss, wenn er in den „Boxring“ steigt, sondern warum der DFB in den Boxring steigt (als Schwergewicht gegen einen vermeintlichen Fliegengewichtler).

    Das Thema ist, mit welchen Methoden der DFB die gewünschte „Kommunikationsherrschaft“ durchsetzen will. Nicht die Meinungshoheit in dieser Lappalie ist das Hauptziel sondern im Kampf um das Geld („Gewinne privatisieren, Kosten verstaatlichen“ wie es Weinreich sinngemäß zusammenfasste).

    Warum sollten Methoden und Ziele des DFB (genauso wie der DFL, DOSB, FIFA bei denen Weinreich persona non grata ist) nicht Gegenstand oder Anlass für eine breitere Berichterstattung sein? Und warum sind sie es nicht?

  35. 35
    Richard says:

    Um den Fall DFB gegen Weinreich geht es auch gleich in „Sport am Sonntag“ ab 19:15 Uhr im Deutschlandfunk (Der Heimat von Herbert Fischer-Solms, der ja auch selbst involviert ist.)

  36. 36
    Peter Viehrig says:

    @Richard

    Danke für den Hinweis.

  37. 37
    Peter Viehrig says:

    Der DLF hat zwar leider nur eine Nischen-Reichweite, zählt aber doch zu den etablierten Medien. Und Jürgen Roth gibt dort ein mutiges Statement zur Weinreich-Causa ab.
    Hier sein DLF-Kommentar.

    Vielleicht zieht es nun doch weitere Kreise und wird so (hoffentlich) zum Eigentor für den DFB.

  38. 38
    Gregor Keuschnig says:

    @34/sb
    Wenn der DFB schon aus Anlaß einer solchen Lappalie derartig schwere Geschütze auffährt, was macht er dann, wenn es um etwas Wichtiges geht?
    Eben.

    @36/Pekka
    Es geht nicht darum, dass die Methoden des DFB nicht Bestandteil einer möglichst breiten Berichterstattung sein sollen. Es geht darum, dass bestimmte – und zwar vermutlich die „relevanten“ Medien aufgrund dieser vermeintlichen Lappalie nicht berichten werden, weil sie zu viele Nachteile hieraus für sich befürchten. Warum? Nun, ich erwähnte bereits die Monopolisierung des DFB auf das Massenspektakel Fussball.

    Sie und viele andere hier verwechseln, dass die Feststellung eines Sachverhalts nicht identisch mit seiner Goutierung sein muss. Ich halte es allerdings für arg übertrieben, diese Causa als Angriff auf die Meinungsfreiheit oder ähnliches hochzustilisieren. Der Journalist Weinreich hat alle Mittel seine Darstellung der Dinge publik zu machen.

  39. 39
    Peter Viehrig says:

    @Gregor Keuschnig

    „Sie und viele andere hier verwechseln, dass die Feststellung eines Sachverhalts nicht identisch mit seiner Goutierung sein muss.“

    Diesen Satz verstehe ich schlicht nicht.

  40. 40
    Gregor Keuschnig says:

    @41/Peter Viehrig
    Wenn ich feststelle, dass eine Aktion der Medien gegen die Diffamierungskampagne des DFB gegenüber Weinreich nicht stattfinden wird, so bedeutet das nicht, dass ich das gut finde.

    Als ich vor dem Spiel Mönchengladbach ./. Bayern auf einen Sieg der Bayern tippte, bedeutete das nicht, dass ich den auch wünschte.

  41. 41
    Jonas Schaible says:

    @Gregor Keuschnig (#40)

    Schon klar, worauf Sie hinauswollen und Sie haben sicher auch in großen Teilen Recht.
    Die Aussage…

    „Ich halte es allerdings für arg übertrieben, diese Causa als Angriff auf die Meinungsfreiheit oder ähnliches hochzustilisieren. Der Journalist Weinreich hat alle Mittel seine Darstellung der Dinge publik zu machen.“

    …hätte ich aber dennoch gerne spezifiziert.
    Natürlich nicht im großen Stil, so, dass es jeden von uns unmittelbar betrifft. Keine Frage. Aber wenn sich die Version des am deutlich längeren Hebel sitzenden DFB durchsetzt und Jens Weinreich dadurch messbare Nachteile entstehen, seine Reputation leidet und er finanzielle Einbußen in Kauf nehmen muss, dann hat der DFB durch seine infame Kampagne sein Ziel erreicht – und einem kritischen Journalisten, der allenfalls etwas polemisch handelte, aber sich sonst nichts zu Schulden kommen ließ, massiv geschadet. Ich sehe das schon als Angriff auf die Presse- und Meinungsfreheit. Gerade auch, weil es das Signal sendet, dass sich die Großen mehr erlauben dürfen als die Kleinen.

  42. 42
    Gregor Keuschnig says:

    @43/Jonas Schaible
    Das, was Sie als Folge beschreiben (messbare berufliche Nachteile) hat mit der Meinungsfreiheit nichts zu tun. Wenn der DFB, wie hier behauptet wird, gezielt Lügen verbreitet, kann Herr Weinreich in einem Rechtsverfahren und auch publizistisch dagegen vorgehen.

  43. 43
    Richard says:

    Auch die Frankfurter Rundschau widmet sich online (und morgen vermutlich gedruckt) dem Thema. Und auch sie berichtet nicht in der DFB-konformen Art:

    http://tinyurl.com/5rwsjs

    Soviel scheint jedenfalls festzustehen. Als Beleg für die Irrelevanz von Blogs scheint dieser Fall nicht herhalten zu können.

  44. 44
    Jonas Schaible says:

    Richtig, das kann er. Und wenn er durch Klage und sein Publizieren in der öffentlichen Meinung wie auch gerichtlich rehabilitiert ist, dann ist auch in Ordnung.
    Wenn er aber die erwähnten beruflichen Nachteile hat, weil der DFB Lügen verbreitet, dann hat das in meinen Augen Einfluss darauf, wie andere Journalisten künftig über den DFB und ähnlich einflussreiche Institutionen berichten. Ähnliches beschreiben Sie ja selbst, wenn sie darauf hinweisen, „dass bestimmte – und zwar vermutlich die „relevanten” Medien aufgrund dieser vermeintlichen Lappalie nicht berichten werden, weil sie zu viele Nachteile hieraus für sich befürchten.“
    Damit heißt die Maxime: keine Kritik am DFB, der hier stellvertretend steht, sonst geht’s dir an den Kragen.
    Das ist für mich, und möglicherweise bin ich da sehr (oder gar über?-)sensibel, in letzter Instanz ein Angriff auf Meinungs- und Pressefreiheit.

  45. 45
    Gregor Keuschnig says:

    @46/Jonas Schaible
    Warum muss man immer mit den dicksten Kanonen schiessen? Wieso ist es ein Angriff auf Meinungs- und Pressefreiheit, wenn Medien in einer Kosten-/Nutzenabwägung feststellen: 1. Der „Fall“ ist zweitrangig, 2. Er ist ohne Hintergrund (es gibt keine Geschichte dahinter, die skandalös wäre) und 3. Ich (als Medium X) habe zuviele Nachteile, wenn ich hier zu genau einsteige, weil die Organisation zuviel informelle Macht hat (weil es 1 + 2 gibt).

    Ein Medium wie der DLF hat da andere Prioritäten als WamS oder – um es als Beispiel zu nennen – der „Kicker“.

    Ein Angriff auf Meinungs- und Pressefreiheit ist es nicht, weil nicht aktiv der Versuch unternommen wird, Herrn Weinreich an der Meinungsäusserung zu hindern. Er dürfte auch und gerade nach diesem Fall noch genügend Abnehmer für seine Berichte finden – eben solche, die eine kritische Berichterstattung präferieren.

    Im übrigen – und das muss auch gesagt werden: Ich bin auch strikt gegen eine Art Artenschutz für Journalisten, nur weil damit theoretisch vielleicht die Pressefreiheit eingeschränkt werden könnte. Womit wir wieder bei der These vom Boxring sind. Aber ich glaube, ich habe alles gesagt. Wir werden uns weder über Bushidos Qualitäten noch über die Konsequenzen aus dieser Sache hier einig werden.

  46. 46
    Jeeves says:

    @39 Der Link zum DLF geht nicht

  47. 47
    Jonas Schaible says:

    „Warum muss man immer mit den dicksten Kanonen schiessen?“

    Damit man den Spatz auch sicher trifft.

    Vermutlich haben Sie übrigens Recht und wir kommen hier auf keinen gemeinsamen Nenner mehr, womit die Diskussion getrost ad acta gelegt werden kann. (Bei Bushidos Qualitäten als Musiker sind wir uns, meines Wissens, allerdings bereits einig.)

  48. 48
    Peter Viehrig says:

    @Jeeves

    Danke. Da ist wohl etwas schiefgegangen, hier also nochmal:

    DLF-Kommentar von Jürgen Roth

    Mal sehen, ob es klappt.

  49. 49
    jw says:

    @ Gregor Keuschnig: Gut, dass Sie mir mitteilen, dass ich mir keine Sorgen machen muss. Ist es relevant, wenn ich einfach mal in den Raum stelle, dass ich relativ gut einschätzen kann, welche Auswirkungen diese Diffamierungen auf meine Abnehmer und meine Position auf dem Markt haben? Und dass ich das deshalb auf meinem Blog so formuliert habe?

    Über das Thema „Die Propagandamaschine“, wie Journalisten in diesem Bereich, Sportpolitik, instrumentalisiert, bekämpft und kalt gestellt werden, finden sie dort eine Menge Hinweise.

    Nur mal so.

    Und übrigens: „Populist“ ist etwas ganz anderes. Das trifft es gewiss nicht. Darüber habe ich in den vergangenen Wochen doch einige Male nachgedacht. Komme immer wieder zum selben Ergebnis bzw. zum selben Wort. Wie es sich jetzt doch einigen anderen Menschen offenbart?

  50. 50
    Nobilitatis says:

    Nur mal so zum Nachdenken: Kann es sein, dass Herr jw in dieser Sache gegen den DFB (wegen des Newsletters) neben einem Anspruch auf Unterlassung auch einen Anspruch auf Gegendarstellung geltend machen kann? Schließlich ist besagter Newsletter ein Medium.

  51. 51
    steve says:

    Der Deutschlandfunk sollte die Kontrahenden mal zu einer Diskussion einladen.

  52. 52
    Forza Dynamo says:

    Bitte glaubt nicht, dass dies nur ein Einzelfall bezüglich eines Sportjournalisten ist. Fußballfans kennen solche und ähnliche „Taktiken“ des DFB und seiner ihm angeschlossenen Lizenzvereine nur zu genüge. Fans die sich gegen Kommerzialisierung, Totalüberwachung und Einschränkung von Fanrechten engagieren werden regelmäßig als Querulanten und Kriminelle abgestempelt. Da werden ebenfalls Tatsachen verdreht oder weggelassen, bis das selbstgewählte Bild stimmt. Nur haben diejenigen Personen deutlich weniger Möglichkeiten, so wie im obrigen Fall wahrgenommen zu werden. Es gibt zwar eine Plattform (www.fansmedia.org) auf der seit einiger Zeit unabhängig berichtet wird, doch solang in den Massenmedien weiterhin das – vom DFB mutmaßlich geförderte – Bild vom Fan Supporter = Ultra = Hooltra = Hooligan = Menschenfresser geprägt wird, ist es sehr schwer, wirklich wirksam gegen solche Dinge vorzugehen. Zumal es an den finanziellen Mitteln fehlt. Was beim „Gegner“, der aktuelle Fall zeigt es, keinerlei Problem ist.

  53. 53
    palosalto says:

    siehe da: n-tv ist auch dran:
    http://www.n-tv.de/1054521.html

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