Happy Klicking

Was meinst Du eigentlich, wie viele Platten James Last gemacht hat?

140.

Und was passiert mit Dingen, von denen es so viel gibt?

Sie interessieren keinen?

Fast.







etc.

63 Replies to “Happy Klicking”

  1. Meinem Vater hätte das sicher gefallen. Wäre ein Familieninsiderwitz. Aber daran werden „die“ wohl nicht gedacht haben. Kultur ist wenn man trotzdem lacht?

  2. Ich vermute mal stark, es sind die „80 schönsten“, nicht einfach „die 140“, weil sie einfach zu faul/träge/unintelligent waren, die restlichen 60 zu finden/recherchieren. Und übrigens bin ich Stefan von Herzen dankbar, dass er nicht die ganze Galerie hier eingefügt hat ;-).

  3. Ich bin mit dem Frühwerk von James Last nicht vertraut (Gnade der späten Geburt), aber ich vermute, dass es eher gut ist, dass die Klickstrecke die Plattencover nicht enthält. War da jemandem in der Redaktion barmherzig zumut, oder hat jemand die Datei mit den Bildern verschludert?

    Wie dem auch sei, möchte ich die Gelegenheit wahrnehmen, auf meine geplante Serie Die zwanzig formschönsten Ikea-Imbusschlüssel mit vielen Detailfotos hinzuweisen.

  4. Diese doofe Klickstrecke ist mir auch aufgefallen.

    Furchtbar!

    In diesem Fall wäre ja wirklich eine einfache Tabelle die beste Lösung gewesen. Man versucht halt um jeden Preis Klicks zu generieren…

    Arm.

  5. Ich weiß, Tippfehler. Habe mich auch schon geärgert. Außerdem /i nach …busschlüssel vergessen. War ein langer Tag nach einer kurzen Nacht.

  6. Klickstrecken die wir noch vermissen:

    Der Brockhaus, Worte von Aa – Bi.
    Die natürlichen Zahlen kleiner 10 000.
    Deutsche Kleinstädte.
    Hessische Kleinstädte.
    Kleinstädte in McPomm.
    Populäre Abfahrtszeiten von Bus & Bahn.
    Die 10 000 kleinsten Primzahlen.
    Die ersten 10 000 Fibonaccizahlen.
    Die ersten 10 000 geraden Zahlen.
    Die ersten 10 000 ungeraden Zahlen.

    Die ersten 10 000 Klickstrecken revisited. :)

  7. Immerhin hat die TAZ ja schon mal die sonundsoviel schönsten Zahlen geklickstreckt. War aber wohl nach einer Idee von Stefan Niggemeier …

  8. Eine offenbsichtlich mit Herzblut geschriebene Seite über James Last ist übrigens http://www.jameslastfan.de. Wer mit James Last auch nur das Geringste anfangen kann, ist damit sicher tausendmal besser bedient als mit der blöden Klickerei da oben.

  9. warum denn eine Auswahl treffen…

    Aber ich versteh den Kompromiss nicht, dass die Cover hässlich sind haben sie erkannt, aber dass die Musik…ihr wisst schon

  10. Leute, sprechen wirs doch mal endlich aus: So etwas ist nur Welt Online in der Lage zu verbrechen, der springersche Totengräber des Online-Journalismus‘.

  11. Wie kommt das eigentlich das im Fernsehmagazin ZAPP doch nun schon zum wiederholten Male Themen behandelt werden, die hier kurz zuvor auch Blogeinträge waren?

  12. Das ist mir auch schon aufgefallen. Das Medienmagazin „Zapp“ besteht fast ausschließlich aus Themen, die entweder vorher in diesem Medienblog behandelt wurden oder nicht in diesem Medienblog behandelt wurden. Das kann doch kein Zufall sein!

  13. Off Topic: Der Telekom-Stasiskandal wird immer besser (nun auch per Festnetz), wer ist eigentlich noch nicht bespitzelt worden (neben Vorständen, Journalisten, Gewerkschaftern…? Die Führung mauert weiter, von wegen neue Offenheit! Herr Niggemeier berichtet akribisch über „Happy-Klicking“, während die Telekom bei ihm munter für das „Fernsehen der Zukunft“ wirbt. Aber was zählt das alles schon gegen die bösen Klicker dieser Welt?! Auch kritische Journalisten müssen eben Prioritäten setzen! Man kann doch nicht alles im Blick haben!

  14. Choddy: Sehr lustig! Natürlich ist es irrelevant, ob Journalisten bespitzelt werden (Medien) und das von einem Telekom-Konzern ( auch Medien ( zur Erinnerung: macht Werbung für Fernsehen)). So irrelevant, dass auch Zapp bereits über den Skandal berichtet hat (ach, Medien?). Bevor Sie andere durch Ihren morgendlichen, lauwarmen Kakao ziehen, bitte Resthirn einschalten. Vielen Dank!

  15. Wahre Sprücheklopfer sind das, die Macher der Klickstrecken bei welt.de, denn sprueche nennen sie diese ..ähm, ‚Textbausteine‘ zum durchklickern, bzw. die Variablen dafür, wie man im Quelltext lesen kann. Und es gibt eine sprucharea und der Benutzer trifft eine spruechewahl.
    Sprüche, nichts als Sprüche…
    Ok – ist jetzt kein Kommentar mit Anspruch aber ich find das lustig, erspare allen aber weitere Wortspiele.

  16. Ähm. Täusche ich mich, oder lädt nicht mal irgendwas PI-wirksames nach, wenn ich mich durch diese Galerie klicke? Wieso machen die das dann?

  17. Ah, okay – wenn ich mich per Klick _ins_ Bild da durchquäle, sehe ich Google Analytics und ivwbox laden; beim Klick auf den Navigationspfeil hatte ich nichts bemerkt.

    Ich dachte schon, es sei unterdessen so schlimm geworden, dass Galerien der Galerien wegen angelegt werden.

  18. @fst: Die Frage nach dem ‚Wieso‘ war doch nicht ernst gemeint? Also ICH möchte einfach die Spannung von 79 Klicks, bis ich weiß, welches Album auf Platz 80 ist! Irgendwelche geheimen Counterfunktionen usw. sind doch Nebensache.
    (und ebenfalls nebenbei: Ich bin nicht der Volker, der mit Großbuchstaben um sich schmeißend im Kai-Pflaume-Teil nebenan kommentiert…)

  19. @35
    Ich ziehe gar nicht. Mir fehlt nur der Zusammenhang zwischen dem politisch und gesetzlich untragbaren Verhalten eines Telekommunikationsunternehmens mit dem Schwerpunkt auf Telefon- und Internetanschlüssen und dem Beobachten von ‚journalistischen‘ Angeboten.

  20. @waigel/#32/#35

    Mal abgesehen vom Tonfall (in #35 einfach daneben, sorry) und der leider immer wieder auftretenden Bekundung der vorgeblichen Irrelevanz eines Beitrages von Stefan (wenn Sie das so finden, was ja Ihr gutes Recht ist, dann schweigen Sie halt dazu und lassen die anderen in Ruhe diskutieren) – die thematische Anregung stimmt schon, die wäre einen Beitrag Stefans wert. Das würde genau in dieses Blog hineinpassen.

    @Stefan

    Dazu würde mich ein Statement von Ihnen ebenfalls interessieren.

  21. Ob deren Redakteur da 80 „irgendwas“ anlegen muss, oder haben die deren CMS schon so angepasst, dass man nur noch eine Liste übergibt und jder Listeneintrag ist ein Klick?

  22. @waigel und peter viehrig und zu dem off-topic-thema.
    Mich würde ein Statement dazu auch interessieren, aber ich denke, wir werden auch in diesem Fall vergeblich auf eine Antwort warten.

    Es gab schon einmal einen ähnlich gelagerten Fall und auch damals fielen die Antworten sehr dürftig aus.
    Siehe hier:

    http://mymspro.blogspot.com/2007/06/das-nur-noch-so-halb-schweigen-des.html

    Und auch dieses Mal: totgeschwiegen.

    (Ach ja: Sollte Stefan Niggemeier sich zu einem der Fälle doch bereits an anderer Stelle sinnvoll geäußert haben, würde mich das freuen, würde ich das mit dem Totschweigen natürlich unaufgefordert zurücknehmen und wäre ich über einen Link zu dieser Stelle dankbar.)

  23. @50

    Fragwürdig ist so einiges, was sich um Ihr Verhalten, ich meine das veröffentlichende, rankt:

    Ich bin fassungslos, zu sehen, wie jemand, der scharf und kompromisslos die Machenschaften der „Bild“ anprangert, dann irgendwann neulich fröhlich scherzend bei Sfefan Raab in der Sendung sitzt, um sein neues Buch zu promoten.
    Herr Raab macht auf Kosten anderer Menschen Kasse und Quote, indem er sie öffentlich bloß stellt, tage- ja wochenlang. Menschenverachtend? Zumindest entwürdigend und respektlos! Ich erinnere an den „Fall“ einer Lisa Loch!

    Erbärmlich und der „Bild“ in nichts nachstehend! Es ist keine Satire! Es ist widerlich!

    Eine Frage dazu:

    Wie ist das für Sie vereinbar, Herr Niggemeier!

  24. So eine Klickstrecke wäre m.E. sogar vertretbar, wenn die 80 Alben jeweils besprochen werden würden, also eine laaaange Musikkritik auf 80 kürzere gebrochen würde.

    Dann wäre das vielleicht sogar richtig interessant. Na gut, mit 80 vielleicht nicht. Aber mit 8?

  25. @Stefan/#50

    Nachdem hier allmählich Ruhe eingekehrt zu sein scheint, noch kurz zu dem „Off-Topic-Thema“:

    Ich kann natürlich nur für mich sprechen, nicht für JürgenG. Des weiteren ging es mir auch weniger um eine fehlende Antwort auf eine konkrete Frage, insofern war der Begriff „Statement“ von mir unglücklich gewählt. Und schließlich habe ich für meinen Teil, offenbar im Gegensatz zu einigen anderen Kommentatoren, auch kein Problem damit, wenn auf diesem Blog ein Werbefenster der Telekom eingeblendet wird, da ich fest davon ausgehe, daß eine solches die Wahl und Gestaltung Ihrer Beiträge auf Ihrem Blog nicht beeinflußt.

    Richtig hingegen finde ich schon die Anregung zu dem Thema an sich: „Die Telekom und die Spitzelei – Aufklärung oder Eiertanz?“.

    Ich mißtraue diesbezüglich der Telekom, Spiegel Online, einem Bundesdatenschutzbeauftragten (seltsam still ist er bei dem Thema, scheint mir) usw. Ich lese und weiß zu wenig über/von Betroffene/n. Ich wüßte gern, welcher Methoden sich die Telekom bediente. Ich wüßte außerdem gern, welche Motive wen geritten haben, um zu solchen (das Wort stimmt in dem Falle) Stasi-Methoden zu greifen. Und da tatsächlich auch Journalisten betroffen sein sollen, wir hier von tiefsten Eingriffen in fundamentale Grundrechte reden müssen und das Rauschen im Blätterwald bei konkreten Fakten so leise wird bis nicht vorhanden ist, finde ich es richtig, zu fragen und damit anzuregen:

    Wäre das nicht ein Thema für ein Medienblog?

    Da ist von mir kein Vorwurf und keine Unterstellung im Schwange. Aber Interesse am Thema, und Interesse an einer Darstellung aus Ihrer Sicht.

    Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

  26. Schade das Sie für 3 Euro Fuffzich Ihre Seele an die Telekom verkauft haben. Überbewertete Immobilien in den Büchern, abgezogene Aktinäre via Börsengang und mit stasimethoden abgehörte Kritiker der Institution. Pficht Sie ja glücklicherweise nicht an.

  27. Das mit Stefan Raab war mir auch aufgefallen und kommt mir merkwürdig vor. Ich schließe mich der Frage von klausimausi (51) an. Ohne offenes Messer in der Tasche, aber interessieren tät’s mich wirklich.

  28. […] nehmen, noch einen zusaetzlichen Tag warten. Vorausgesetzt, das Webangebot nimmt den Nutzer ernst und setzt ihm nicht nur Klickstrecken vor — und vorausgesetzt, der Nutzer laesst sich auf das Internet als Nachrichtenquelle ein. Aber […]

  29. *seufz*

    Was die geforderten Statements angeht: Ich bin für eine strikte Trennung von redaktionellen Inhalten und Werbung. Das kann man daran sehen, dass ich immer wieder Formen von Schleichwerbung kritisiere. Das bedeutet aber auch umgekehrt, dass die Tatsache, dass ein Unternehmen in diesem Blog wirbt, nicht bedeutet, dass ich für dieses Unternehmen werbe. Ich bin erstaunt, dass es manchen Lesern schwer fällt, das eine vom anderen zu unterscheiden. Deshalb sehe ich in der Regel auch keine Notwendigkeit, meine Position zu diesen Werbekunden zu erklären.

    Was die Spitzelvorwürfe gegen die Telekom angeht: Das klingt schlimm. Und natürlich könnte es ein Thema für ein Medienblog sein. Es ist im Augenblick aber nicht mein Thema. Das hat nichts damit zu tun, welche Werbung hier gerade läuft. Ich werde ein Thema nicht deshalb nicht behandeln, weil das Unternehmen hier wirbt. Ich werde es aber umgekehrt auch nicht deshalb behandeln.
    Wer mir nicht glaubt, dass die Werbung hier keinen Einfluss auf meine Texte hat, soll es lassen.

    Nun zu „TV Total“. Richtig ist, dass da gelegentlich mit Menschen in einer Art umgegangen wurde, die ich schlimm finde. Das ist aber Jahre her. Und ich finde nicht, dass das „TV Total“ ausmacht. Ich halte es nicht für eine menschenverachtende Sendung und nicht für vergleichbar mit „Bild“, sonst würde ich nicht hingehen. Man kann „TV Total“ für doof, albern, unlustig, langweilig, nervig, unerträglich halten. Man kann auch sagen, dass ich meine Glaubwürdigkeit als Fernsehkritiker aufs Spiel setze, wenn ich dahingehe und mitmache. (Wenn Leute das tun, muss ich damit leben.) Aber kann man die Show in ihrer heutigen Form wirklich für etwas anderes als harmlos halten?

    Die Welt besteht nicht aus Schwarz und Weiß, sondern aus Grautönen. Mir ist „TV Total“ hellgrau genug, um dorthin zu gehen und für mein Buch zu werben (und mich hinterher sogar zu freuen, dass es nicht nur PR, sondern zehn unterhaltsame Fernsehminuten waren). Und mir ist das Online-Fernsehangebot der Telekom hellgrau genug, um zu akzeptieren, dass der Vermarkter dieses Blogs ihm eine Werbefläche verkauft hat.

    Wenn Menschen ernsthaft meinen, dass ich damit meine „Seele“ verkauft hätte oder Werbung generell des Teufels ist, kann und will ich sie nicht davon abhalten. Und das meine ich nicht pampig, sondern ernst.

  30. …um den Gedankengang kurz fortzusetzen: ist die Medienlandschaft in Deutschland nicht vielleicht gerade deswegen so langweilig und eintönig, weil die meisten Besucher in TV-Sendungen so tun, als wären sie die dicksten Freunde mit dem Gastgeber der Sendung, und viel zu selten Leute auftauchen, von denen man weiß, dass sie meinungstechnisch auf einer ganz anderen Seite stehen als der Gastgeber? (s. zB Bill O’Reillys Besuch bei Jon Stewart).
    Man kann ja aber nicht gerade behaupten, dass Stefan Niggemeier beim Raab saß und ihm in den Hintern gekrochen ist. Er ist eingeladen worden und ist hingegangen, um sich ein paar Minuten mit ihm zu unterhalten. Fernsehen ist ja schließlich nicht eine Sache, wo man nur Freunden unter sich beim plaudern zusieht (ok, zumindest sollte es das nicht sein…). Ein Besuch in der Sendung ist noch lange nicht das Gleiche wie eine Sendung von oben bis unten zu bejubeln und gutzuheißen.

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