Jürgen von der Lippe

25 Mrz 07
25. März 2007

Der Handwerker. Ausgerechnet Jürgen von der Lippe kriegt schon wieder den renommierten Grimme-Preis.

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Er hat in der sonst gerne halbwegs seriösen Gesprächssendung „Unter vier Augen“ im Bayerischen Fernsehen diese Woche erstmal ein Wasserglas und eine Aspirin-Tablette ausgepackt und der Moderatorin gezeigt, wie man diesen Requisiten ein Kondom sich selbst aufblasen lassen kann. Soviel mal vorweg, um die Fallhöhe des Humors von Jürgen von der Lippe deutlich zu machen, beziehungsweise: ihr Fehlen.

Es ist noch nicht ganz so weit, dass sich die langjährigen Abonnenten auf den Adolf-Grimme-Preis Sorgen um ihren Platz in der Fernsehgeschichte machen müssten. Dass die Gefahr bestünde, dass ein vermeintlich kleiner Witze-Erzähler wie Jürgen von der Lippe die großen Geschichten- und Geschichte-Erzähler wie Heinrich Breloer oder Georg Stefan Troller irgendwann in den Schatten stellen könnte. Aber von der Lippe erhält diese Auszeichnung, die eine der renommiertesten des deutschen Fernsehens ist und Sendungen würdigt, die „nach Inhalt und Methode Vorbild für die Fernsehpraxis sein können“, kommende Woche nun schon zum zweiten Mal* und war sogar doppelt nominiert. Da wird es langsam schwer, die Wahl als bloßes Versehen abzutun. Da müsste man, wenn man wollte, schon ganz grundsätzlich fragen, wie es sein kann, dass ein Mann, dessen Werk Elke Heidenreich in den Worten „5000 Jahre Herrenwitz im Bierzelt“ bündig zusammenzufassen glaubte, einen so ehrenvollen Preis gewinnt. Da müsste man, wie es manche auch getan haben, schon sehr besorgt fragen, ob dieser Preis nicht beschädigt wird durch solche Entscheidungen. Und ob es in Deutschland jetzt endgültig alle Maßstäbe, was Qualität ist, verloren gegangen sind.

Man könnte natürlich auch fragen, warum es den Deutschen so schwer zu fallen scheint, Menschen zu würdigen, die nichts mehr wollen, als ihr Publikum gut zu unterhalten, vor allem aber auch: nichts weniger.

Der 58-jährige Jürgen von der Lippe bezeichnet sich gerne als unterhaltenden Dienstleister – ganz in der Tradition seines Vaters, der als Cocktail-Mixer in einer Rotlicht-Bar gearbeitet hat. Das Bild vom Dienstleister markiert ganz gut, welche Ansprüche an sich hat und welche nicht. Von der Lippe ist kein Magier – auch wenn er auf der Bühne gerne Zaubertricks vorführt. Mit der ganz großen Illusion hat von der Lippe nichts am Hut, er strebt nicht nach Höherem oder gar Tieferem. Von der Lippe ist Handwerker – im besten Sinne. Er weiß, wie er sein Publikum zum Lachen bringt. Er ist ein Meister des Timings, der eine Pointe, je nach Bedarf, endlos verzögert oder unmittelbar verschießt. Der einen misslungenen Witz mit einem Blick oder einer Geste retten kann.

Es ist ein bisschen desillusionierend, von der Lippe über das Humorhandwerk reden zu hören. Es scheint, vor allem, harte, aber ehrliche Arbeit zu sein. Es hat damit zu tun, alle Witze dieser Welt zu kennen (der Vorrat scheint letztlich doch überschaubar zu sein) und die Tricks der großen Komiker gründlich analysiert zu haben. Von der Lippe hat regelrechte Dienst- und Studienreisen in die Vereinigten Staaten unternommen. Es geht um Recherche und Training, viel Raum für ein wunderbares Humor-Geheimnis bleibt da nicht.

Man darf nicht den Fehler machen, den Verzicht auf irgendeinen höheren Anspruch mit Schludrigkeit zu verwechseln. Von der Lippes Auftritte zeichnet, anders als die vieler jüngerer „Comedians“, eine große Präzision aus: Wie er artikuliert, phrasiert, Lautstärke und Tempo dosiert und mit dem Publikum spielt. Es ist ja nicht so, dass es damit getan wäre, sich eine alberne rote Nase aufzusetzen, lustige Hemden zu tragen und schlüpfrige Witze aufzusagen. Ja, das ist sehr dämlich, wenn von der Lippe auf der Bühne steht und zur Gitarre das Lied von den „Saunafreunden ‚Aufguss ‚09‘“ singt, in dem es etwa heißt: „Wenn wir in unsrer Schwitzeklitsche / auf der Glitschepritsche schwitzen, / Schwitzeschweiß verspritzen, / dabei Zwetschgenschnäpschen zwitschern.“ Aber wenn er sich dann („Jetzt Sie!“) mit dem Gestus eines Studienrates daran macht, mit dem Publikum das Lied einzuüben und alle gemeinsam in die von ihm aufgestellten Sprachfallen tappen, entstehen kleine Momente großer Unterhaltung. Und wenn sich das Publikum danach die Tränen aus den Augen wischt, mag die Kritikerfrage, ob es nicht ein bisschen mehr Anspruch sein dürfe, zu Recht sehr abwegig erscheinen.

Diese Bühnenauftritte bezeichnet von der Lippe als seine eigentliche Arbeit, das Fernsehen ist angeblich nur ein Hobby. Vielleicht sei das ein Geheimnis seines Erfolges dort, meint er: „Die Entspanntheit, mit der ich Fernsehen gemacht habe, weil ich es nicht musste.“ Über Jahrzehnte war er ein öffentlich-rechtliches Urgestein, etablierte im WDR mit der Sendung „So isses“ eine einzigartige Mischung aus größter Albernheit und ernsthaftem Interesse an Menschen. Seine Show „Geld oder Liebe“, für die er 1994 seinen ersten Grimme-Preis bekam, war lange Jahre eine der erfolgreichsten Shows und zelebrierte seine große Leidenschaft für das Gesellschaftsspiel in allen Formen, besonders der des Geschlechterkampfes. Das war, wie es bei guten Spielen so ist, nur oberflächlich völlig sinnfrei, in Wahrheit war es eine wunderbare Möglichkeit, Menschen kennenzulernen.

Seit dem Ende von „Geld oder Liebe“ 2001 ist er ein bisschen heimatlos und tingelt durch viele Shows. Wirklich am Herzen liegt ihm seine Sendung im Dritten: „Was liest Du?“ Darin liest er mit einem Gast aus Büchern vor. Es ist eine ganz kleine Form, die die scheinbaren Widersprüche von der Lippes wunderbar vereinigt. Er ist ja ein bisschen wie jemand, der unglaublich belesen ist, weil er sich durch die gesamte Weltliteratur gearbeitet hat – wenn auch nur auf der Suche nach den besten schweinischen „Stellen“. Und so liest er, in scheinbarer Verschwendung der Möglichkeiten des Mediums Fernsehen, die deftigsten Passagen oder auch die kühnsten Wortspiele aus eher massentauglichen Werken vor, und behauptet, seine Show verkaufe mehr Bücher als Elke Heidenreichs. Es ist leicht, auch „Was liest du“ als läppisch zu verachten, und die Leidenschaft für Sprache zu übersehen, die von der Lippe darin ausstrahlt.

Dabei ist er Harald Schmidt gar nicht so unähnlich und hat mit ihm dem Fernsehen schon einige Sternstunden beschert, vor allem, wenn beide ihre angebliche Hypochondrie pflegen und sich lustvoll in freier Improvisation mit Krankheitsbildern, lateinischen Fachausdrücken und Behandlungsirrtümern überbieten. Aber anders als Schmidt taugt von der Lippe nicht zum Maskottchen für irgendeine Elite. Er beruft sich auf Epikur, dem alles Elitäre fremd war und für den das Streben aller nach Glück und Lust so zentral war – der aber dazu riet, sich vorher über die Folgen des Handelns Gedanken zu machen: Ich mag gerne Wein, aber ich mag auch ein gutes Gespräch, was ich aber nach drei Glas Wein nicht mehr führen kann. „Ich denke“, sagt von der Lippe, und er klingt dabei ganz unironisch, „viel Klügeres ist der Menschheit nicht mit auf den Weg gegeben worden.“

Man kann, mit etwas gutem Willen, seine Karriere als einen langen Kampf gegen die Unvereinbarkeit von Zote und Goethe lesen. Dass er dabei nicht völlig erfolglos war, zeigt der neuerliche Grimme-Preis – auch wenn die Auszeichnung für die von ihm moderierte ProSieben-Spielshow „Extreme Activity“ (eine Mischung aus Scharaden, „Montagsmaler“ und Kindergeburtstag) heftig umstritten ist. Andererseits: Mindestens so sehr, wie über die Anerkennung selbst, wird er sich wohl darüber freuen, dass sie für so viele Feuilletonisten einen Affront darstellt.

© Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

*) Ich war Mitglied der zuständigen Grimme-Jury für Unterhaltung.

21 Gedanken
  1. 1
    Dominik says:

    Dabei ist er Harald Schmidt gar nicht so unähnlich und hat … Improvisation mit Krankheitsbildern, lateinischen Fachausdrücken und Behandlungsirrtümern zu überbieten. —zu versuchen? —am sein?

    Die Redaktionsredaktion

  2. 2
    Tobi says:

    Moment, in http://​www​.stefan​-niggemeier​.de/​b​l​o​g​/​g​r​o​s​s​e​r​-​m​u​r​ks/ kritisierst Du Jana Hensel für ihre Kritik an eurer Entscheidung und hier sagst Du auch, dass die Entscheidung falsch war? Wie geht das?

  3. 3
    Thorben says:

    Man könnte natürlich auch fragen, warum es den Deutschen so schwer zu fallen scheint, Menschen zu würdigen, die nichts mehr wollen, als ihr Publikum gut zu unterhalten, vor allem aber auch: nichts weniger.

    - Weil viele Deutsche meinen, die Weisheit mit Löffeln gegessen zu haben und interlektuell über „Einfacher Unterhaltung“ zu stehen. Ich kenne aktuell eine ganze Menge Menschen, die kaum noch in der Lage sind, sich gut zu unterhalten, weil es ja nicht ihrem Niveau entspricht.

  4. 4
    matz-o-man says:

    @Tobi: Ich habe diesen Artikel anders verstanden. Wo sagt Stefan das die Entscheidung falsch war?
    (allerdings hat er mal geschrieben das er eine andere Sendung favorisiert hatte)

    @Stefan: feiner Artikel. Danke für die Veröffentlichung auch hier.

  5. 5
    Stefan says:

    @Tobi: Ich sage gar nicht, dass die Entscheidung falsch war (und habe Jana Hensel das auch nicht vorgeworfen). ix fand es sogar eine „Eloge“ auf von der Lippe. Der ist näher dran :-)

  6. 6
    Stefan mit f says:

    Besonders die letzte Zeile sollte den Herrn ix ja durchaus befriedigen. Ja „Eloge“ trifft wohl eher des Pudels Kern. Aber der Artikel ist zugegeben auch sehr gelungen. Wär schon interessant, was der olle Epikureer (ist das richtig?) zu diesem Artikel sagen würde. Klingt ja fast schon wie ein Nachruf. Das war jetzt aber nicht der Alters-Grimme? Gibt es das überhaupt?
    Außerdem finde ich, dass der Herr JvL zuweilen Sachen einfach so sagt, über die ich ganz lange nachdenken kann (muss). Das mit dem Wein zum Beispiel. Gut, bei mir ist das Gespräch schon nach 2 Glas beendet.

  7. 7
    Stefan says:

    Das klingt deshalb ein bisschen staatstragend, weil es am Sonntag auf der Porträt-Seite vorne im Politikteil der FAS erschien, gleich neben dem Leitartikel.

  8. 8
    Stefan mit f says:

    Uiuiui, ich wusste ja nur, dass er in der FAS erschienen war. Aber gleich ganz vorn. So auf Augenhöhe mit der Politik? Nicht dass der JvL noch gewählt wird. Ich stelle mir grad so ein Politikergruppenfoto mit JvL in Hawaii-Hemd vor. Und alle lachen, weil er wieder einen aus der Sammlung „5000 Jahre Herrenwitz im Bierzelt” vom Stapel gelassen hat.

  9. 9
    Sebastian says:

    Ich war auch überzeugt, das von der Lippe Schmidts Nachfolger bei Sat.1 wird und war dann schockiert wegen der Anke.

  10. 10
    Stefan says:

    @Dominik: Danke, ist korrigiert!

  11. 11
    Matthias says:

    Für einen feinen Artikel (matz-o-man, Beitrag 4) sind mir da zu viele Rechtschreib- und Grammatikfehler drin. Hat die FAS das so veröffentlicht? Egal, das sind Krümel. Vor Vertippern bin ja auch ich nicht gefeit. (Details trotzdem unten.)

    Unfein, um bei dem Ausdruck zu bleiben, d. h. dem Lesefluss nicht zuträglich und beim Leser für Verstimmung sorgend, ist der ungewöhnliche Satzbau bzw. Umgang mit der Interpunktion.

    Mir scheint da eine Marotte um sich zu greifen: Nebensätze werden wie Hauptsätze behandelt, Hauptsätze wie Nebensätze. Die FTD macht es, die FR macht es ebenso. Und leider auch der Niggemeier.

    Sätze ohne Subjekt oder Prädikat — kann man machen. Muss aber nicht. Bei kurzen Sätzen ist es in Ordnung. Schön jedoch nicht. Finde ich. Weil es so atemlos wirkt. Oder nach „Sendung mit der Maus“ („Ist aber so“). Oder „Bild“ (Wagner benutzt das gern, glaube ich).

    Wie bei längeren Sätzen der Leser in die Irre geleitet wird, zeigt sich hier (die Dass-dass-Schachtelung hätte ein umsichtiger Lektor sanft eliminiert): „Dass die Gefahr bestünde, dass ein vermeintlich kleiner Witze-Erzähler wie Jürgen von der Lippe die großen Geschichten- und Geschichte-Erzähler wie Heinrich Breloer oder Georg Stefan Troller irgendwann in den Schatten stellen könnte“ — „stellt niemand außer Frage“, „scheint absurd“ o. ä. würde der Leser antizipieren, je nach Voreingenommenheit. Tatsächlich ist der Satz hier zu Ende. Er beginnt, den Satzpunkt ignorierend, der besser ein Gedankenstrich wäre, mit den Worten „Es ist noch nicht ganz so weit, dass …“ und geht weiter mit „… die Gefahr bestünde …“.

    Legte man das einer Schulklasse im Vorlesewettbewerb vor oder einem Rundfunksprecher, ich bin sicher, alle würden nach „könnte“ erst einmal die Stimme heben, bis sie kapierten, dass der Satz damit endete.

    Die Krümel: Zu korrigieren wäre Folgendes (und was sonst nach nochmaligem Lesen auffiele):

    „… wie man [ergänze „mit“] diesen Requisiten ein Kondom sich selbst aufblasen lassen kann.“ [besser m. E. „… ein Kondom aufbläst.“]

    „Und ob es [streiche „es“] in Deutschland jetzt endgültig alle Maßstäbe, was Qualität ist, verloren gegangen sind.“ [besser vielleicht: „… alle Qualitätsmaßstäbe …“]

    „… welche Ansprüche [ergänze „er“] an sich hat und welche nicht.“

    „… Wie er artikuliert, phrasiert, Lautstärke und Tempo dosiert …“ [nach Komma klein, wenn kein vollständiger Satz folgt]

    „Was liest Du?“ / „Was liest du“ [Richtig: „Was liest du?“]

    „Und so liest er … die deftigsten Passagen … aus eher massentauglichen Werken vor, [streiche Komma oder setze Gedankenstrich] und behauptet, seine Show verkaufe mehr Bücher als [ergänze „die“ oder „die „Sendung“ o. ä.] Elke Heidenreichs.

    „Es ist leicht, auch „Was liest du[?]” als läppisch zu verachten, [streiche Komma oder setze Gedankenstrich] und [dabei] die Leidenschaft für Sprache zu übersehen, die von der Lippe darin ausstrahlt.“

    Was sonst noch störte, auf Anfrage.

    Matthias

  12. 12
    Stefan says:

    Öhm, ja. Vielleicht sollte ich dazu sagen, dass das die unredigierte Fassung des Artikels ist. Wer Lust hat, kann die jetzt mit der in der FAS erschienenen vergleichen und herausfinden, welche vermeintlichen Sprachschwächen die Redaktion verändert und welche Fehler die Schlussredaktion korrigiert hat. Und danach [Achtung, liebe Laut-Vorleser, dies wird kein vollständiger Satz:] entweder die Qualitätssicherung bei Qualitätszeitungen loben oder den Untergang derselben bejammern.

    Aber was ich in dem Satz Wie er artikuliert, phrasiert, Lautstärke und Tempo dosiert und mit dem Publikum spielt. „nach Komma klein“ schreiben sollte, ist mir nicht klar.

  13. 13
    paul says:

    Stefan: Matthias meinte natürlich nicht das Komma, sondern den Doppelpunkt. Der steht direkt vor dem zitierten Satz.

  14. 14
    Matthias says:

    Ja, sorry (und danke, paul): nach Doppelpunkt, nicht nach Komma.

  15. 15
    Binabik says:

    Das macht mich jetzt neugierig. Auch wenn ich weder schimpfen noch Lobeshymnen singen möchte, interessiert mich, was die Schlussredaktion an der unredigierten Fassung geändert hat. Gibt es diesen Artikel irgendwo zu lesen, wo ich keine zwei Euro für die Befriedigung meiner Neugier zahlen muss?

  16. 16
    paul says:

    Ich finde ja, dass der Journalist selbst mit Sprache umgehen können muss.

  17. 17
    Stefan says:

    @Binabik: nö, das Geld müsstest Du schon investieren :-)

  18. 18
    Ralf says:

    Also mir gefällt die Schriftgröße nicht, viel zu viele Umlaute in deinen Texten, die Absätze sind nicht symmetrisch und statt „kommende Woche“ (2. Absatz) hättest du „nächste Woche“ schreiben können. Was sonst noch störte, auf Anfrage.

  19. 19
    Silke König-Bär says:

    ..müssen jetzt alle irgendwo einsehbaren Texte schulklassenvorlesewettbewerbkonform gestaltet werden?
    Ein schrecklicher Gedanke!

  20. 20
    Patrick Bateman says:

    Hey Niggemeier, kauf dir doch mal ´ne Tüte Deutsch. Kostet nur drei Geld :)

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