Wer erklärt mir den Raab?

29 Nov 08
29. November 2008

Ähm…

…nachdem mir Michael auch nicht weiterhelfen kann, muss ich jetzt doch mal in die Runde fragen: Kann mir jemand erklären, was daran beleidigend war?

Stefan Raab sagte bei der Bambi-Verleihung: „Ich möchte mich heute Abend mal bei einer Frau bedanken, ohne die ich nicht hier oben stünde. Bei Uschi Glas. Danke Mama!“

Ich verstehe, ehrlich gesagt, schon den Witz daran nicht, aber wo ist die Beleidigung? Uschi Glas ist 22 Jahre älter als Stefan Raab, sie könnte rein rechnerisch seine Mutter sein — ein Alterswitz ist es also nicht. Was sonst? Die „Bild“-Mitarbeiter Dominik Hug und Annette Pawlu sprechen von einer „Verbal-Attacke“ und nennen es „einen fiesen verbalen Seitenhieb“ — auf was?

Die Frage ist nicht rhetorisch gemeint: Hä?

[Ausriss: off the record]

84 Gedanken
  1. 1
    M.R. says:

    Hab vorhin beim einkaufen ebenfalls, die Schlagzeile gesehen. Aber BILD-typisch natürlich nur ein Möchtegern-Eklat. Haben wohl immer noch den MRR im Kopf und haben auf so etwas ähnliches gehofft.

    Naja, ich mach mich dann mal fürs Bad fertig. Die Schlagzeile muss dann diesmal mein Spielzeug sein. ;(

  2. 2
    M.R. says:

    Ahja: Den Witz hab ich ebenfalls nicht verstanden.

  3. 3
    Björn says:

    Könnte man – wenn man bösartig ist – als Seitenhieb auf Uschi Glas‘ Sohn Ben Tewaag interpretieren und darauf, dass der es eben nicht zu einem Bambi, sondern nur ins Kittchen geschafft hat. Aber da muss man wirklich sehr frei interpretieren…

  4. 4
    Björn says:

    Alternativ könnte man einen Skandal draus machen, wenn man es wortwörtlich nimmt und es dann so dreht, dass Raab der Frau Glas einen Seitensprung unterstellt hat. Dann hätte er allerdings auch seinem eigenen Vater einen Seitensprung unterstellt…

  5. 5
    Spießer Alfons says:

    Ist doch ganz einfach: Stefan Raab behauptet in der Öffentlichkeit ein (unehelicher!) Sohn von Uschi Glas zu sein. Das ist eine Beleidigung – wenn es nicht wahr ist. Oder ist es doch…?

  6. 6
    Mathias S. says:

    vielleicht hat sie ihm auch in einem privaten Moment gesagt, er soll nciht wieder so viel trinken wie bei den letzten Preisverleihungen auf denen er war.

  7. 7
    Residium says:

    …vielleicht weil der Raab jede zweite Sendung einen Witz über die Glas macht??? Das wäre schon dann einen riessen Skandal…

  8. 8
    Twipsy says:

    Da gabs aber verhöhnendere Momente. Wenn Schmidt z.B. die Fußfessel vorführt und DANN Pooths/Glas eingeblendet werden. Oder wenn von Kollegen, die ausnahmsweise trocken sind, die Rede ist und Jan Fedder groß im Bild(!) ist. Ich fand Raabs Rede klasse, seinen seitenhieb auf Zumwinkel etc.
    Zu Glas und allen anderen: Wer glaubt, sich ständig in der Bussi-Gesellschaft einnisten zu können, verdient mal eins in die Fresse – natürlich nur rhetorisch.

  9. 9
    Sven says:

    Google hilft da weiter:
    http://www.google.de/search?hl=de&q=Stefan+Raab+site%3ABild.de&btnG=Suche&meta=

    Die Methode „Gib uns Infos sonst gibt es negative Presse“ ist nichts neues und wenn ich mir anschaue was BILD so über Stefan Raab schreibt….. dazugerechnet das über Stefan Raabs Privat-Leben selten was bekannt wird…. man kann es sich denken.

    Dazu noch eine tolle Info aus Wikipedia:
    „1983 beteiligt sich Burda an der Axel-Springer-Gesellschaft für Publizistik, die alle Aktien der Axel Springer Verlag AG hält.“

    Burda Media verleiht den Bambi und was Stefan Raab von dem Wert des Bambis hält hat er ja auch gut zum Ausdruck gebracht in seiner „Dankesrede“ ;)

  10. 10
    Manuel says:

    Stefan Raab#s Mutter zu sein, ist ein schwerer Vorwurf, immerhin hätte sie die Katastrophe verhindern können.

  11. 11
    -ela says:

    Vielleicht die Andeutung, eine so vollendete Dame wie die Glas könnte die Mutter eines solchen Flegels sein? Denn die Kinder von „unserem Schätzchen“ sind doch sicher viel besser erzog…nee, das kann es auch nicht sein.

    Ich fand es witzig. Weil einige ECHT dachten, von Raab kommt jetzt eine Dankesrede, wie es sich gehört. Mit Träne im Knopfloch und Dank an Mutter, Gott und die Fußpflegerin.

  12. 12
    stefanx says:

    der gag beruht darauf, dass ihr sohn am selben tag in den knast musste. ich fand ihn grandios und hätte eine solche bemerkung eigentlich von schmidt erwartet, nicht raab.

  13. 13
    Twipsy says:

    @9: So wirds sein. Ich freue mich auf Seitenhiebe heute beim Stock Car Event („Die Autos sehen aus, als hätte man sie mit Uschi Glas Hautcreme behandelt“)

  14. 14
    RamBam says:

    Könnte mir auch vorstellen, dass Raab natürlich eine Provokation beabsichtigte (oft genug zieht er über Uschi Glas her, über ihre Kosmetika (da gabs ja auch mal Probleme mit) und ihre seinen Aussagen nach wohl recht „ledrige“ Haut und Schauspielkünste). Aber man kann seinen Satz auch so verstehen: „Danke Mama, ohne dich stünde ich heute nicht hier oben bei Uschi Glas!“ (denn die saß ja wohl im Publikum – ob sie auch einen Auftritt hatte, entzieht sich meiner Kenntnis).

  15. 15
    Torsten S. says:

    Ich bin ebenfalls der Auffassung, dass es sich hier um eine kleine Privatfede zwischen „Bild“ und Stefan Raab handelt.

    Ist wohl ein munteres hin und her. ;-)

  16. 16
    Philipp says:

    Bei WDR2 sprach die Moderatorin eben auch von einem Eklat, inkl. Einspieler der skandalösen Äußerung. Ist wohl sonst nicht viel los heute.

  17. 17
    Twipsy says:

    @15 Ja, den find ich aber auch nicht schlecht:
    http://de.youtube.com/watch?v=XfXQ6OqmBLM
    Die Bild versuchts halt immer mal wieder beim Raab, das klappt aber nicht. Der feixt sich eins!

  18. 18
    Philipp says:

    Kann es sein, dass er sich ganz einfach nur unglücklich formuliert bei seiner Mutter bedankt und auf eine Familienanekdote anspielt?

  19. 19
    Sebastian S. says:

    Das ist jetzt ein bisschen blöd, weil ich neulich schon auf Max Goldt verwiesen habe, aber er nun mal auch dazu etwas passendes geschrieben. Nämlich die Beobachtung, dass das Publikum an den blödesten Stellen klatscht. Unter anderem, wenn er einfach den Namen Uschi Glas erwähnt, in einem ernsten Zusammenhang, nämlich ihrer Hospiz-Arbeit. Uschi Glas löst offenbar Lachreize aus.

    Raab bringt seit geraumer Zeit (leider) nichts originär Lustiges mehr fertig, er muss sich wohl auf solche „Trigger“ verlassen. Und Glas ist da halt eine, naja, sichere Bank. Dass ihr Sohn am gleichen Tag ins Gefängnis kam, kam ihm zu Gute.

    Da fällt mir auf, dass ja garnicht nach Raabs Beweggrund gefragt wurde, sondern dem der BILD. Mist… Aber darauf habe ich keine Antwort.

  20. 20
    SheephunteR says:

    Er hätte einfach das Danke Mama weglassen sollen, dann hätte ich es vielleicht verstanden…

  21. 21
    Jeeves says:

    Ich versteh‘ den Witz.
    Aber erklären kann ich ihn nicht. Witze soll man nicht erklären; zumindest DAS sollte doch bekannt sein?!

  22. 22
    loony says:

    Och, kooooommt! Irgendwie musste doch über die Veranstaltung berichtet werden …“KEINE VORKOMMNISSE! ALLE HABEN SICH LIEB!“ ! Das wäre doch keine BILD-Schlagzeile gewesen. Ein Eklat musste her! Und sei er noch so weit hergeholt. Ist doch nichts neues. Habt doch ein Herz für die BILD ;-). Ich finde den dazugehörigen BILD.de-Artikel mit der unverholenen Reklame für diese unseligen Leserreportekameras viel fragwürdiger.

  23. 23
    Michael says:

    Ich gebe mal Tipps wie „eigene Kosmetiklinie“ und „Falten“…

  24. 24
    Arnulf says:

    Die Themen Uschi Glas/Hautcreme/Ben Tewaag sind/waren ja Running Gags in seinen Shows/Events. Sie haben ihn (wenn man es etwas großzügig interpretiert) erst groß rausgebracht und waren so (wenn man es noch großzügiger interpretiert) eine der Grundlagen dafür, dass er diesen güldenen Hirsch bekommen hat. Das würde zumindest den ersten Teil erklären. Und vielleicht (wenn man es wild spekulierend interpretiert) hat ihn Glas als Witzvorlage (ähnlich einer Mutter) erst zu dem gemacht, was er heute ist.
    Witz-Exegese kann (im Falle Raab) jedenfalls ganz schön kompliziert sein.

  25. 25
    Christoph says:

    Er bedankt sich nicht bei Uschi Glas, Stefan, sondern bei seiner Mutter. Es war mir auch nicht gleich klar. Aber die Aussage ist:

    „..bei einer Frau bedanken, ohne die ich heute nicht hier oben stehen würde bei Uschi Glas. Danke Mama.“

    Klarer und besser wäre wohl:

    „…bei einer Frau bedanken, ohne die ich heute nicht hier oben bei Uschi Glas stehen würde. Danke Mama.“

    Der „Skandal“ ist, dass er sich bei der Preisverleihung über Glas‘ Mutterqualitäten lustig macht. Und das ist eigentlich auch der Witz.

    Alles klar? :-)

  26. 26
    Christoph says:

    …aber „oben“ war die ja wohl nicht?!?

  27. 27
    Zynik says:

    Heute ist alles verbale Attacke, was den selbstherrlichen und derart hippokraten Regeln der Bussi-Bussi-Gesellschaft widerstrebt.. Raab ist da quasi ein Abo-Schwarzschaf. Klar hat er mal über Uschi Glas hergezogen, aber hey.. wer nicht? Ich erkenn da auch nix, es sei denn, man impliziert und interpretiert gern und vor allem sehr frei (hallo Springerverlag.. Eure Boulevardformate leben davon!).. in meinen Augen erklärt das alles.

    Solang die dummdeutsche Bevölkerung sowas trägt, degenerieren wir immer weiter zum Konsumlamm der 50er Jahre – fressen, schlafen, einkaufen. Schaut Euch mal um.. Wortwitz und Anspruch (ich rede nur von sitcom – und muss gestehen, dass ich Raab diesbezüglich doch SEHR schätze!) sind selten geworden und wir sind mittlerweile so sensibel, dass Du (übertrieben übertragen) für jeden Blick in Puttchen Brammels Auslage direkt eine Anzeige wg. ungebührlichen Verhaltens rsp. neudeutsch versuchter Vergewaltigung kassierst. Offen und fortschrittlich kann ich das nicht nennen.. im Gegenteil, wir entsprechen immer mehr der PISA-Studie.

    KAMPF DER DUMMHEIT (schließt überkandideltes Gefasel bzgl längst versandeter Ex-B-promis wie Frau G. aus M. mit ein.. kauft sowas bloß nicht am Kiosk)!

  28. 28
    Farlion says:

    Ich weiß, warum BILD einen Eklat daraus macht. :)
    Man lese mal den Schluss des Berichts in der Online-Ausgabe:

    „P.S. BILD-Chefredakteur Kai Diekmann filmte bei der Bambi-Gala mit der neuen „BILD.de Leserreporter-Kamera“ (ab 4. Dezember für 69,99 Euro in 3000 Lidl-Filialen). Sehen Sie hier seinen Video-Blog…“

    Werbung ist eben alles…

  29. 29
    Twipsy says:

    Man könnte mit unserem gemeinsamen Namensvetter auch sagen „Was war DA denn los? Man weiß es nicht!“

  30. 30
    Wolf-Dieter says:

    Es handelt sich um eine Bild-Schlagzeile. Die Frage nach dem Sinn ist im Grundsatz verfehlt: die Bild informiert nicht, sondern unterhält seine Leser. (Heißt also: mich zwar nicht, dafür aber bspw. unseren Gasgerd, vormals der Bundesschröder.)

  31. 31
    nona says:

    Er spielt mit der zweideutigen Satzteilung bzw. Zeichensetzung, „…hier oben stünde, bei Uschi Glas: danke Mama.“ vs. „…hier oben stünde. Bei Uschi Glas: danke Mama.“ Ob das völlig absichtlich so rüberkommt, oder ob er sich angesichts des Publikums mal kurz an ein paar Skrupeln verschluckt hat, sei dahingestellt.

    Beleidigend oder verhöhnend ist daran in jedem Fall natürlich genau garnix. Furchtbar lustig ist es allerdings auch nicht, aber so ist Raab halt.

  32. 32
    Thomas says:

    Bei der nächesten Buchvorstellung kannst du ihn ja fragen…

  33. 33
    vader says:

    Ich finde, es IST lustig — weil er halt auch mit den Erwartungen dort spielt, dass er sich jetzt bei jemandem aus dem Promi-Zirkel bedankt,d ann sogar Uschi Glas und das dann 2 Sekunden später — nachdem die Gedanken in den Köpfen losgerast sind –wieder mit zwei Worten zurücknimmt. Fast genial. Und wie schön er die Erwartungen enttäuscht ….

  34. 34
    Joe says:

    Ich dachte sie könnten ihn mir erklären, Herr Niggemeier.

  35. 35
    Stephan says:

    Stefan Raab arbeitet doch traditionell überhaupt nicht mit BILD zusammen, oder? Das dürfte Erklärung genug sein…

  36. 36
    isa says:

    versuche schon seit gestern zu verstehen, was die Beleidigung sein soll: ich tendiere am ehesten dazu, dass er ihr damit sagen wollte, dass Leute wie sie, die sich über ihn aufregen, ihn in die Schlagzeilen bringen und damit groß machen!! Also dass Uschi sozusagen die Mutter seines Erfolgs ist oder sowas….

  37. 37
    isa says:

    und das ist ja nicht wirklich eine Beleidigung…

  38. 38
    vandyrk says:

    ich bin ja echt froh, daß ich nicht alleine nach einer Beleidigung und auch nach dem Witz suche…

  39. 39
    Dreamworker says:

    Der Witz daran ist … Stefan macht in seiner Show immer Witze auf Kosten von Uschi Glas (Hautcreme). Da einige (Jung)Stars bei solchen Veranstaltungen meist ihrer Mutter oder Eltern danken, ohne die sie nicht das wären was sie sind, hat er das eben gut kombiniert und das kam dann dabei heraus! ;)

    Also das nehme ich jetzt mal so an. so, weiter im „Bild“ …

  40. 40
    Kathi says:

    Vielleicht ja auch so: Stefan Raab spielt auf das allgemeine Verhalten des Bedankens bei den Eltern an, wie sich gute Kinder halt so benehmen, wenn sie einen Preis bekommen.
    Da Glas‘ Sohn irgendwie nicht in diese schöne Kategorie des Scheins fällt, hat Stefan Raab eben freundlicherweise so getan, als sei er ihr Sohn, damit ihr wenigstens einer mal in der Öffentlichkeit „danke“ sagt, denn dass Glas auf solche Etikette prinzipiell viel gibt, davon kann man wohl ausgehen.

    Dann wäre es ziemlich verletzend und also passend zu einem Humor, den Raab doch scheinbar vor einigen Jahren abgelegt hat (aber warum nicht mal ein Rückfall?).

  41. 41
    Andreas says:

    Ich bin nun wirklich kein Raab-Fan, aber seine Dankesrede trifft absolut ins Mark dieser lächerlichen bürgerlich-spiessigen Springer-Burda-Selbstbeweihreucherungsfestivität. Das beste kam vor dem eigentlichen Eklat, deshalb sollte man sich die Dankesrede zumindest einmal komplett anschauen.

    http://de.youtube.com/watch?v=lBPIZIY7ZcI

  42. 42
    Der Postillon says:

    Danke, Andreas. Wenn irgendetwas ein Eklat war, dann, was Raab vor der Uschi Glas-Sache mit viel Verachtung gesagt hat. Ich find’s fast so gut wie seinerzeit MRR.

  43. 43
    Jander says:

    Wenn ich das richtig verstehe, dann spielt er einfach mit der Ambiguität der Sätze. So wie die Rettungshundestaffel Augsburg besser rieche als die Frauenfussballnationalmanschaft (Können besser riechen, verstehen Sie mich nicht falsch!), so spielt er mit den Bedeutungen:

    „Möchte ich mich bei einer Frau bedanken, ohne die ich nicht hier oben bei Uschi Glas stünde: Danke Mama“
    beziehungsweise
    „Möchte ich mich bei einer Frau bedanken, ohne die ich nicht hier oben stünde: Uschi Glas – Danke Mama.

    Kein Eklat. Keine Unverfrorenheit (Die Formulierung „Frau von Franjo Pooth“ hätte da mehr Potential gehabt – allerdings mit der Wichtigkeit einer Schülerzeitungs-Schlagzeile.). Einfach nur ein ziemlich billiger Witz, der dann von BILD als ebenso billiges Mittel zur Auflagensteigerung und von Raab zur Festigung seines Rufs als unberechenbares Enfant Terrible genutzt wurde.

  44. 44
    Thomas Hackenberg says:

    Nein, alles gaaanz falsch….Also es war so: Harald Schmidt hatte zu Anfang der Show verschiedene Gäste aus dem Publikum begrüßt, die dann artig aufstanden und sich ihren Applaus abholten. Bei Uschi Glas mache er aber nur ein kurzes ‚Komma‘ und machte direkt weiter mit der Begrüßung. Das hatte zur Folge, dass Frau Glas aufstand, aber keiner klatschte und sie sich schnell wieder setzen mußte. Ende der Ouvertüre, für Glas war der Abend damit schon gelaufen, bevor es vorbei war. Endlose Minuten, Stunden im Bewusstsein: „Mein Auftritt…zerschmettert…mein schöner Auftritt“ Und dann kam Raab und „schenkte“ ihr den zweiten Auftritt. Zack! Boing! Versenkt. So war es! Jawoll!! Der weitaus größere Skandal des Abends war allerdings in meinen Augen der Sendeton, der es nicht mal durch die technische Abnahme eines Bürgerfunks gebracht hätte…

  45. 45
    arahf says:

    uschi glas kommt immer gut, das wirds wohl sein

  46. 46
    Sebastian S. says:

    Einen tollen Verriss bietet der Podcast von HR2 – Der Tag.

  47. 47
    helga says:

    Noch nie bestraft und dann 3 Monate Knast für einen Schlag auf die Nase ?
    Andere prügeln einen Passanten grundlos ins Koma und kommen nicht ins Gefängnis.

  48. 48
    abgelehnt says:

    Am anderen Ende der Welt sterben Menschen und hierzulande ist ein kleiner Gag schon ein Eklat. :hust:
    Herr Diekmann, haben Sie sonst eigentlich keine Probleme?

  49. 49
    Caro N. says:

    Nach dem Fernsehpreis haben sie wohl gemerkt, dass diese spießigen Veranstaltungen mit einem kleinen Skandal gleich viel interessanter sind. Vielleicht nur ein verzweifelter Rettungsversuch all der Preisverleihungen, die da noch kommen werden?
    Anyway, viel geiler fand ich, wie Raab sagte: „Ich möchte, dass diese Leute mit mir in einem Atemzug genannt werden.“ und nicht etwa „Ich möchte mit diesen Leuten in einem Atemzug genannt werden.“ Wen interessiert schon Uschi Glas… Pfff.

  50. 50
    Rik says:

    Vermutlich sollte die Rede eine Anspielung auf den Sohn von Uschi Glas, Ben Tewag sein. Der muss ja nun eine Haftstrafe antreten. Wenn ich mich richtig erinnere, hat Teewag einmal geäußert, es stünde nur vor Gericht, weil er der Sohn von Uschi Glas sei. Aber so wirklich den Eklat erkennen, kann ich auch nicht.

  51. 51
    dennis says:

    Der eigentliche Skandal findet in anschließenden Interviews und O-Tönen zum „EKLAT“ statt!
    Wie kann zum Beispiel dieser Herausgeber eines Möchtegern-Nachrichtenmagazins Raab als Unterschichten-Komiker bezeichnen?
    Man kann von dem Metzger ja halten was man will (oder nicht?), aber scheinbar ist er der einzige der in der deutschen TV-Landschaft, obwohl bei Sat1Pro7 beschäftigt, noch etwas bewegt, sich was traut,…

    Deutscher Humor ist, wenn man trotzdem nicht lacht!

  52. 52
    Thom says:

    Grandios, der hier zitierte Link vom HR. Mag deren Satire.

  53. 53
    Thomas says:

    Also in dieser Woche hat Raab in seiner Show gesagt, er habe nichts gegen Schwule, er sei tolerant. Früher sei er selbst mal schwul gewesen. – Bis die Ärzte ihm geholfen hätten. Das fand ich wirklich daneben.

    Aber Raab macht ab und an eben geschmacklose Witze.

  54. 54
    GlowingHeart says:

    Raab hat nur das ausgesprochen, was sich die Uschi gern von ihrem Sohn einmal erhofft/erträumt/gewünscht hätte.

  55. 55
    GlowingHeart says:

    PS: Der eigentliche Eklat ist, dass Diekmann’s würdefreier Ghettoblaster, kurz: BILD, straffrei verbreitet werden darf.

  56. 56
    Reiner says:

    Raab kann man nicht erklären, entweder man mag ihn oder man mag ihn nicht. Mir persönlich ist er zu flach….

  57. 57
    Xaerdys says:

    Witzig fand ich das zwar auch nicht, aber beleidigend erst recht nicht.

    Doch müsste der Eintrag nicht eigentlich „Wer erklärt mir Uschi Glas?“ oder „Wer erklärt mir BILD?“ heißen.

  58. 58
    Peter Viehrig says:

    „Uschi Glas ist 22 Jahre älter als Stefan Raab, sie könnte rein rechnerisch seine Mutter sein – ein Alterswitz ist es also nicht.“

    Vemutlich ist es das doch. Und daß Sie hier ihren Altersvorsprung zu Raab nochmal dezidiert nennen, dürfte ein Teil des Witzes von Raab sein.

    Raab belustigt sich einmal mehr auf Kosten anderer, hält das für Humor und wird wahrscheinlich auch diesmal die plätschernden Wellen, die das verursacht, noch weiterverwursten, beispielsweise mit erneuten Anspielungen auf ihre Crèmes.

    Davon abgesehen, man kann ja nicht umhin, festzustellen, daß Glas unter anderem auch damit Beiträge dazu geleistet hat, daß sie sich immer mehr für Verballhornungen eignet, was die Qualität der Raabschen Entäußerungen aber auch nicht bessert.

  59. 59
    Nashwin says:

    @55 Thomas
    Also den find ich deutlich besser, als den Witz (?) über Frau Glas. Wer darüber nicht zumindest schmunzeln kann, sollte vielleicht mal hinten nachsehen, ob er nicht den Besenstiel dringelassen hat.

    @60 Peter Viehrig

    Witze gehen immer auf Kosten irgendjemandes, sonst wären es keine Witze. Politische Korrektheit kann nur durch die Abwesenheit jeglichen Humors hergestellt werden.

  60. 60
    Tim says:

    Hat sich mal jemand dieses Video-Filmchen von Kai Diekmann unten auf der bild.de-Seite angesehen? Sagt er da am Anfang wirklich: „Jetzt wird zurückgefilmt“? Eklatfreunde könnten schnell das Gefühl bekommen, daß damit 55 Mio. Weltkriegstote verhöhnt werden.

  61. 61
    Peter Viehrig says:

    @Nashwin

    Vielleicht haben Sie recht. Ich such‘ schon mal den Besenstiel. Wo muß ich nachsehen? Hinten, richtig…

  62. 62
    B.Schuss says:

    ein simpler Wortwitz. Das BILD daraus einen „Eklat“ macht, zeigt bloss, dass gerade nix interessanteres im News-Angebot war, woraus die BILD eine größere Schlagzeile hätte basteln können.

    Wie Andreas in #42 schon sagt, man muss sich die ganze Dankesrede von Raab anschauen. Guter Seitenhieb auf die schon oft genannte Bussi-Bussi-Gesellschaft, die sich auf solchen „Preisverleihungen“ gerne selbst feiert.

  63. 63
    Europnews says:

    Bildzeiting – mir wird schlecht

  64. 64
    Europnews says:

    Bildzeitung – mir wird schlecht

  65. 65
    Nashwin says:

    @63 Peter Viehrig
    Yep. Genau da.
    Und wenn Sie ihn gefunden und entfernt haben, bloggen Sie doch einfach – ganz befreit – über Ihre Erfahrungen dabei.

    (Eigentlich hat sich das mit dem Besenstiel auf Thomas bezogen, aber wenn auch Ihnen damit geholfen wird, freut mich das natürlich sehr.)

  66. 66
    Anke says:

    @67 Naswin

    Hm…also, ich hab meinen Besenstiel auf jeden Fall gefunden. Nun ja, da gehört er ja wohl hin, denn ich finde so gammelige laue Witze wie den über Raabs Heilung vom Schwulsein auch nicht witzig.

    Dass Political Correctness nur über die komplette Abwesenheit von Humor erreichbar ist, finde ich sehr gewagt. Humor ist ja nicht absolut. Es macht ja einen großen Unterschied, ob ich einen Schwulenwitz zuhause im Wohnzimmer einem Freund erzähle, der weiß, wie ich tatsächlich darüber denke, oder ob ich das einem Millionenpublikum vorsetze, die sich dann aussuchen können, ob es ein harmloser Witz ist, oder eben eine schlecht maskierter Ausdruck von Homophobie.

    Ich mag Raab eigentlich. Trotzdem kann ich so einen doofen Kommentar nur als Homophobie deuten und das disqualifiziert ihn.

    Witzig wär’s gewesen, wenn er das „Ich war selber mal schwul“ einfach so hätte stehen lassen.

  67. 67
    Christian says:

    Raab hat (als ich seine Sendung noch geschaut habe zumindest) immer viele Witze über Glas gemacht, ich interpretiere das deswegen so, dass Raab sich bei ihr für seinen Erfolg bedankt, für die vielen Vorlagen. Frei nach dem Motto „danke das du so schrecklich bist, sonst hätte ich keine Witze machen können“.

  68. 68
    JeriC says:

    @19: Max Goldt ist der Größte!

  69. 69
    INeedMoney says:

    Ich hab auch nach einigem Nachdenken an Uschi Glas‘ Sohn denken müssen, hatte da allerding nur im Hinterkopf iiirgendwann mal iiirgendwas sonstwo über den gehört zu haben. Würde jedenfalls zum gelernten Dingsbumsfachverkäufer passen.
    Vllt wars ja auch nen insider ;)
    INeedMoney

  70. 70
    DissKurs says:

    War ja klar, alle zu faul zum recherchieren … Wenn’s jemand getan hätte, wäre er vielleicht (wie zuvor Stefan Raab) darüber gestolpert, dass Uschi Glas selbst zwei Mal den „Bambi“ gewonnen hat, 1969 und 1990. ^^

    Raab sagt also (quasi als Höhepunkt seiner Aufzählung von bisherigen Preisträgern, mit denen er gern in einem Atemzug genannt werden will) „[…] eine Frau ohne die ich nicht hier oben stünde, bei Uschi Glas. Danke Mama.“

    Um den ersten Teil des „Gags“ zu verstehen, muss man nun zunächst wissen, dass es sich bei UG um eine frühere Preisträgerin handelt. Der Zweite ist (bzw. soll sein), dass man nach Raabs Kunstpause zuerst denkt, er bedankt sich tatsächlich bei seiner Lieblings-Faltenfachfrau und später realisiert, er tut’s in Wirklichkeit für seine schlechte Kinderstube. Das Timing ist aber insgesamt ziemlich mies, daher vermutlich auch die verpuffte Pointe, gefolgt von Missverständnissen und Eklatisierung (oder heißt das Eklatisation?) durch Dingsbums, naja, das Lügenblatt eben. Nicht, dass die für eine durchschnittliche Schlag- und Tretzeile auch noch ein Missverständnis bräuchten … aber den Raab-Humor versteh‘ ich wenigstens halbwegs, den Diekmann leider nimmer.

    Hmm …

    Obwohl, mit seeehr viel bösem Willen könnte man natürlich behaupten, Stefan spiele ganz nebenher auf Uschis eigenes Söhnchen bzw. ihre mageren Mutterfertigkeiten an. Ihm aber auch noch bewusste Missverständlichkeit oder Medien-Manipulation zu unterstellen ginge doch vermutlich etwas zu weit, oder?

  71. 71
    zoot says:

    Ich hatte den Witz auch nicht verstanden, musste aber trotzdem lachen. So bin ich halt.

  72. 72
    RaabForLife says:

    tatsächlich bezog der witz sich auf den sohn von uschi glas ( auch wenn ein vorredner meinte „es wäre stefan raab zu gute gekommen“ was natürlich quatsch ist schließlich war der spruch so geplant mit bezug auf den sohn) und es war auch tatsächlich ein witz gemeint…alle die die verleihung live geguckt haben werden das wohl auch verstanden haben da das mit dem sohn gerade aktuell war….darum, wenn man jetzt das video guckt, versteht man das oft nicht…. seine dankesrede war einfach klasse mit zahlreichen qualitativen seitenhieben. und das, was die unbekannten kerle( bis auf den fokus chef) da sagen, ist quatsch
    RAAB FOR LIFE

  73. 73
    Horst says:

    ich hab´die Sendung leider nicht gesehen und nur mit dem Video und den Komentaren kann ich leider auch keinerlei Witz erkennen. Aber ist nicht gerade das in Szene setzen und komentieren von Bruchstücken was die BILD auszeichnet, weil sie nur damit echten Diskusionsstoff schafft?

  74. 74
    Angie says:

    Na ja über den Raab braucht man sich nicht wundern der ist ein Phänomen

  75. 75
    Robert says:

    Sollte man nicht überbewerten der Raab ist einfach ein Tagelöhner :-)

  76. 76
    Sascha says:

    Sorry, aber der Raab is doch die größte Pfeife die das Fernsehen je gesehen hat, da sind selbst die Wildecker Herzbuben sogar besser :-)

    Gruß Sascha

  77. 77
    Derrick says:

    Der Raab ist alles andere als eine Pfeife, das kannst Du mir glauben…

  78. 78
    Wandtattoo says:

    Raaaab hat es voll drauf

  79. 79
    Kati says:

    Muss mich köstlich darüber amüsieren, was ich hier zu lesen bekomme ^^

    Raab 4 President ( Ach nee, das ist er ja längst schon ^^ )

  80. 80
    Michael says:

    Also wenn man eines Herrn Raab nicht unterstellen kann, dass er eine Pfeife ist. Der Mann kennt sein Geschäft und es gibt nur wenige neben ihm die es geschafft haben diese Präsenz/Erfolg in den letzten Jahren zu haben.

  81. 81
    Olaf says:

    Wenn ich so jemanden wie Raab im schwarzen Anzug sehe, muss ich immer an einen Schimpansen mit Sonnenbrille denken. Eben keine Kleidung, sondern Verkleidung.

  82. 82
    Webdesign says:

    Raab ist schon ein Cooler Macher. Der ist nicht umsonst so erfolgreich.

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  2. […] Kann übrigens jemand die Faszination der Bildzeitung für den Raab-Eklat erklären? Stefan Niggemeier konnte es nicht. […]

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