Möchtegern-Medienjournalisten gesucht!

23 Apr 09
23. April 2009

Eigentlich müssten sie überrannt werden mit Bewerbungen, aber irgendwie tun sich die Grimme-Akademie und der Deutschlandfunk Jahr für Jahr schwer, genug Nachwuchsjournalisten zu finden für ihr dreitägiges Seminar über Medienberichterstattung in Köln. Dabei gibt es für eine Kostenpauschale von 150 Euro eine geballte Ladung Branchenprominenz: Zu den Referenten gehören Hans Leyendecker („Süddeutsche Zeitung“), Hans-Jürgen Jakobs (sueddeutsche​.de), Kuno Haberbusch („Zapp“), Steffen Grimberg („taz“) und Hans Hoff (u.a. „Süddeutsche“). Und die Zahl der Teilnehmer ist auf entspannte zwölf begrenzt.

Ich habe viel Gutes davon gehört (und war einmal selbst Referent). In diesem Jahr findet das Seminar vom 16. bis 19. Juni statt; Bewerbungsschluss ist der 4. Mai.

9 Gedanken
  1. 1
    Thomas Lobig says:

    aha.. und weiter?

  2. 2
    Sebastian S. says:

    Das gilt auch für Dich, Thomas!

  3. 3
    Thomas says:

    Das liegt nur daran, dass du da diesmal nicht mitmachst. ;-)

  4. 4
    Robert says:

    Ich würd hingehen, hätte ich da nicht schon ein anderes Seminar…

  5. 5
    Jonas Schaible says:

    „Bei interessierten Studenten werden erste praktische Erfahrungen allerdings vorausgesetzt“. Heißt dann wohl, als Abiturient brauch ich es gar nicht erst versuchen.
    Gibt es für Politik- anstatt Medienjournalisten übrigens Vergleichbares?

  6. 6
    pyrrhussieg says:

    Irgendwie lustig: Da ist man Marler und da gibt es in Marl dieses Grimme-Institut. Das ist wiederum nicht für Marler, sondern für die Reichen und Schönen der kleinen deutschen Fernhsehwelt, die dann einmal im Jahr nach Marl kommen – und hinter Barrikaden und mit viel Polizeiaufgebot einen auf Hollywood machen. Aber Marl ist auch nicht Hollywood, sondern nur eine Pleitestadt, die immer eine prunkvolle Großstadt sein wollte, es aber nie wird. Igendwann blieb mal der folgende Slogan bei mir hängen: „Marl hat was.“ Stimmt. Marl hat was. Ein Einkaufszentrum unter einem Luftkissendach, in dem große Geschäfte schließen. Ein Theater mit einer Lokomotive davor, die auf dem Kopf steht. (Jemand erzählte mir, dass man, wenn man unten bei der Lokomotive pinkelt, Lautsprechergeschichten hört.) Und Marl hat das eben erwähnte Grimme-Institut, dieses Phantom. Und das Phantom hat also ein Kind – eine „Akademie“. Warum finden die großartigen Seminare dieser Akademie nicht in der Marler VHS statt? Oder in den Marler Rathaustürmen, die ursprünglich zu viert geplant waren, aber nur zu weit dastehen. Oder im China-Handelszentrum, das schon bald auf unserem Acker vor der Haustür entstehen soll. Ja. Wenn diese Seminare in Marl stattfinden würden, dann würde ich sicher dabei sein. Aber nicht für 150 Euro… :-p

  7. 7
    pyrrhussieg says:

    zu schneller Run: „Fernsehwelt“ und „zu zweit dastehen“

  8. 8
    Thomas Lobig says:

    Tja, hmm, Is ja nen dolles Ding.

    Nur welcher Filz sorgt dafür dass Stefan darüber schreibt? ;o)

    Na gut, Freundschaft vermutlich, oder sowas in der Art.

  9. 9
    creezy says:

    Naja, einerseits ‚ne Teilnehmerpauschale verlange, andererseits sich die Teilnehmer aussuchen wollen? Wenn ich zahlen soll, dann bewerbe ich mich nicht – so simple.

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