64 Replies to “Ich bin Flauschcontent”

  1. Toll, dass du und Bildblog mittlerweile ein Siebtel (eigentlich ein bisschen mehr, weil Abschlussfrage) ausmachen, wenn es darum geht, den Chef der Bild dazustellen.
    So, meine spontane Idee.

  2. Das Schlimme ist, dass ich JETZT will, dass mir, verdammt nochmal, was Lustiges dazu einfällt und mir, verdammt nochmal, nichts einfällt. Muss irgendwas vom @trottelbot abschreiben …

    (machdoch)

  3. Eklig finde ich das gar nicht, auch nicht lustig – eher erstaunlich. Das sind doch mal Bilder. Zwar vom Wirtschaftsminister abgeguckt, aber endlich mal anders.

  4. Wo hatter denn so schnell die total pfiffigen Utensilien her…. oder konnte er sich schon seit Jahren auf diese Reihe vorbereiten?

  5. ich verstehe das bild nicht!

    kai diekmann begreift niggemeier als kind, als „sein kind“ sogar? oder als teddy, der ein herz für kinder hat? in jedem fall irgendwie geschmacklos.

  6. Ich anerkenne, dass Diekmannn Sinn für Humor hat. Und ganz ehrlich: Wenn Niggemeier und Diekmann einen gemeinsamen Blog führen würden, ich würde ein 20er zahlen pro Beitrag.
    Allein die Vorstellung „Diekmann als Gastblogger“. Das wäre mal ein Coup. Und ich glaube er würde es machen.

  7. Yep und als Sidekick noch Franz Josef Wagner. Für das Monatsabo würde ich 200 Euro bezahlen. Gerade wenn man die letzten Zahlen „…Kinder sollten aufwachsen wie Blumen“, liest, kommt schon die passende Replik von Herrn Niggemeier. Das wäre ein Traum. Aber ich denke man sollte nie aufhören zu träumen.

  8. Jetzt musste ich sueddeutsche.de erst 6 Page Impressions schenken bevor ich auf das Bild oben gestoßen bin.

    Der Ausschnitt des Bildes hätte ruhig größer sein können, damit man vielleicht durch raten das Kuscheltier erkennt (oder gerade noch nicht, man aber weiß, dass dort etwas ist, was nicht zu Diekmanns Kleidung gehört).

  9. Ich kann nur wiederholen, was ich schon mal einem anderen Flauschcontent hier gefordert habe :
    „[…] kommt mir da ein Vorschlag für zukünftige Merchandisingartikel für diesen oder den Bildblog in den Sinn : Wir wär’s mit einem „Niggebär” oder neutraler einem „Blogbär” : Ein Teddybär mit Cord Sakko (in hellem braun) und Jeans, einem T-Shirt mit dem Aufdruck „Niggebär” oder „Blogbär”. Und damit man den Bären als Blogger erkennt, hat er einen Laptop und in der Jackentasche eine Miniatur Bild-Zeitung. Und wenn man auf dem Bauch des „Niggebärs” drückt sagt er dann solche Sachen wie „Geht sterben” oder „Ich hasse Klickstrecken” oder „Immer flauschig bleiben” oder „Ich will jetzt ein Oreo !”

  10. Noch was: „Und ganz ehrlich: Wenn Niggemeier und Diekmann einen gemeinsamen Blog führen würden, ich würde ein 20er zahlen pro Beitrag.“ (Martin)

    Dann wäre wohl auch eine Holocaust-Gedenkfeier mit einem noch lebenden Adolf als Gastredner interessant. „Hauptsache es schockt“.

  11. @Stefan-Niggemeier: Warum in einem hellbraunem „Cord-Sakko“ ?
    1. Ich kann mich erinnern Sie irgendwann mal in einem Cord-Sakko gesehen zu haben (also auf einem Foto oder bei einer Sendung wars). Ob er hellbraun oder überhaupt braun war, kann ich mich nicht erinnern. Aber vielleicht verwechsele ich das auch mit diesem Auftritt von Ihnen (bei der Grimme-Preis Verleihung):
    http://www.grimme-institut.de/html/uploads/media/grimme_online_23.jpg (Was natürlich kein Cord-Anzug ist, aber
    aber „braun“ ist. Vielleicht irre ich mich und Sie haben nie ein (hell-)braunes Cord-Sakko getragen.)
    2. Hellbraun passt, weil Teddybären ja meist auch braun sind.
    3. Weil mir schwarze Cord-Sakkos nicht gefallen.
    4. Weil es eine Zeit gab (war wohl 1998-2005), in der junge (Anfang 20 bis 35 Jahre alte) und erfolgreiche Männer in Deutschland mit braunen oder hellbraunen Cord-Sakkos und Jeans
    herumliefen. (Ein „Benjamin Stuckrad-Barre“ blieb mir da auch als „Cord-Sakko“-Träger in Erinnerung).
    5. Es eine gewisse Zeit gab (1998-2005), in der ich auch ein (hell-)braunes Cord-Sakko tragen wollte, weil ich damals noch (voll von jugendlicher Euphorie, übertriebenem Selbstbewusstsein und dennoch jeder Menge Selbstzweifel) davon träumte auch einer dieser vielen tollen jungen erfolgreichen Männer zu sein, die gerade mal Anfang/Mitte 20 waren, aber schon altklug daherredeten und sich auf ihren Erfolg etwas einbildeten. (Ist schon fürchterlich dieses Gefühl, wenn einem jahrelang von seinen Mitmenschen eingebleut wird das man Talent zum Schreiben habe, man aber später feststellen muss, dass da draußen in der Welt niemand auf die literarischen Ergüsse von einem gewartet hat und man unumwunden selbst zugeben muss (nach der Lektüre so einiger alter Texte) , dass es mit dem eigenen Talent eigentlich nicht weit her ist. Was dazu führt, dass man sich dann später nicht traut an der Uni Hildesheim oder am Leipziger Literaturinstitut (die einzigen beiden Studienangebote in Deutschland für „kreatives Schreiben“) zu bewerben (und auch nie ein hellbraunes Cord-Sakko zu tragen.)

  12. Ich komme zwar auf’s sz-magazin, aber sehe keine Bilder. Muss man sich da erst anmelden (wie’s oben drüber steht)? Oder liegt’s an meinem Firefox 3.0.8?
    Kann jemand helfen?

  13. @17 „Allein die Vorstellung „Diekmann als Gastblogger”. Das wäre mal ein Coup. Und ich glaube er würde es machen.“

    Sowas ähnliches hat doch mal die taz gemacht: das kam aber gar nicht gut an.

  14. die diskussion über diese aufnahme untermalt ja perfekt, dass diekmann mit seiner botschaft (die doch wohl „grow up“ / „get a life“ lautet) an stefan und seine bildblog-leser völlig recht hat.

  15. @all: # 32 macht mir Angst. Ein bißchen zuviel Profiling und Analyse… Fehlt nur noch der Satz: „Ich habe meine ganze Wohnung mit Fotos von Ihnen tapeziert. Auf denen tragen Sie immer halbbraune Cordsakkos. Bruahahahar!“

  16. @1-36 … manchmal wünschte ich, Alltagsgespräche könnten mit soviel Einfallsreichtum, Esprit und spontaner Komik aufwarten wie Blogbeiträge.

  17. Get a life sagt man ja am liebsten zu Menschen, die eins haben, deren Konzept einem aber nicht in den Kram paßt. Mal abgesehen davon, daß Kai mehr Vorbereitungszeit gehaben zu haben scheint als üblich, sind seine Bilder wirklich ziemlich souverän.

  18. @40
    Was hast du denn erwartet? Bigotte Konservative koennen souverän, charmant, witzig und mit viel esprit ausgestattet sein. So leicht machen Sie es einem nicht. Die Friede Springer „leidet“ ja sogar gerne unter der Bild. Und dass das Sturmgeschütz Diekmann irgendwas drauf haben muss, zeigt seine Position.

  19. Ich habe die arte-Reportage über Diekmann und Broder gesehen und sie fast sympathisch gefunden. Trotzdem halte ich es für einen Kurzschluß, wenn man sagt: wer in eine Position kommt, hat sie auch verdient. Und wenn Friede leitet, sollte sie einfach Schluß machen. Das gilt für sie persönlich, wie für Bild.

  20. ’n büschen staiff. Da wächst zusammen, was nicht zusammen gehört.

    @17 „ich glaube, er würde es machen.“. Ich glaube, KD würde fast alles machen, was seinem image „dient“.

    @knorke: wenn ich genug Zeit habe kann ich auch sehr spontan sein.

  21. Den Reiz eines Gastblogs o.ä. von Hr. Diekmann den hier manche befürworten kann ich ja nicht nachvollziehen, als wäre es nicht genug was die Bild tagtäglich verbockt.

  22. @43
    ich bin da mit dir voellig einer Meinung. Ich dachte auch, ich haette das durch die „bigotten Konservativen“ deutlich zum Ausdruck gebracht. Ob er die Position verdient hat oder nicht, sei mal dahingestellt. Aber ich finde doch, dass man aus der Position gewisse Fähigkeiten ableiten kann. Im Springer-Konzern hocken ja keine Dumpfbacken. So kommt man denen nicht bei. Die treffende Kritik findet sich deshalb in Henschels „Gossenreport“, der die Lebensluegen der Bildmacher aus (wert)konservativer Sicht benennt.

  23. Wenn Schniek(e)mann der Vater ist und Niggemeier klein Hosenscheisserchen: Wer ist dann die Mutter?

  24. In den 90ern, als viele die Bildzeitung cool fanden, sagte jemand: „Bild ist Gosse, nicht Pop“. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Die SZ versucht nun, den Gossenmanager als flauschigen Popstar darzustellen. Genauso wie seinerzeit die taz. Unangenehm. Warum machen die das?

  25. @ 46:
    „Im Springer-Konzern hocken ja keine Dumpfbacken“. Und genau da will ich widersprechen. Es hocken nicht ausschließlich solche da, aber genug davon.

  26. Einen guten Witz sollte man nur einmal bringen. In diesem Fall bleiben wir doch lieber beim wunderbaren „The Frenshman. A Photographic Interview with Fernandel“ von Philippe Halsman.

  27. „#Ich muss es (leider?) mal wieder sagen: Erstaunlich souverän, der Mann.“

    Dass ist doch nicht erstaunlich. Als Bild-Chef kann man eigentlich nur souverän sein, sonst landet man irgendwann in einem Land voller nicht existierender bunter Bären ;)

  28. zu 49:

    Sinnbildliche Dumpfbacken schaffen es wohl kaum, das auflagenstärkste, tägliche Blatt auf den Markt zu schmeißen. Und es ist auch davon auszugehen, dass nicht jeder Leser eine Dumpfbacke ist. Falls doch: Ist dieser Blog geführt von einer Dumpfbackendumpfbacke.

    Darian, dumpf seit 1975.

  29. Das Bild hat unterschwellig was Sexuelles. Ich musste sofort an schmierige Männer denken, die kleine Kinder befummeln.

  30. Da Diekmann mit dem Teddy-Bild vorgibt, dass Bildblog für ihn doch nur ein kleines Kind ist, das nur spielen will und ihm so zwar etwas lästig aber letztendlich belanglos ist, fällt mir eine kleine Anekdote ein.

    Ich war mal auf einer Feier auf der ich einen Sportreporter der BILD kennenlernte. Als er mir dies nach ein paar Sätze erzählte (und dabei auch ein wenig Stolz mitschwang) habe ich zum Ausdruck gebracht, dass ich die Arbeit der BILD verwerflich finde. Als er nach Argumenten fragte nannte ich ihm einige allgemeine Verwerflichkeiten und habe darauf hingewiesen, dass Details dazu ja ausführlich im Bildblog beschrieben werden. Als wir bei den allgemeinen Vorwürfen waren, antwortete er noch im Sinne von „na ja, manchmal ist vielleicht etwas übertrieben oder so aber sooo schlimm ist das ja auch nicht“. Nach der Anmerkung zum Bildblog wurde er wesentlich kleinlauter. Den liest er auch immer, und dass das alles nicht so schlimm ist, was die BILD macht, konnte er dann auch nicht mehr verargumentieren und gab mir stillschweigend recht. Um sich aber letztendlich noch zu verteidigen sagte er, dass er ja Sportreporter sei und in dem Bereich sei es das Größte bei der BILD arbeiten zu können.

    Und daher sieht man wunderbar an diesem verniedlichendem Teddy-Bild wie Herr D. die Wahrheit wie immer ins Gegenteil verkehrt. Ich glaube, der Bildblog nervt ihn richtig, da bei soviel Beweismaterial die Relativierung schwer fällt.

  31. Ich frage mich ja eher als die meisten anderen hier offenbar, was die SZ mit diesem Frage-Antwort-als-Bild-Spielen sagen möchte. Welche Aussagekraft hat denn so etwas? Raus kommt, dass jede/r Leser/in rätselt, ob Diekmann nun ein schmieriger Mann ist, der Kinder-Betatscher-Assoziationen weckt (das tut das Bild bei mir auch… ekelhaft!), ob er Stefan Niggemeier ausrichten will „Werd erwachsen“ oder „Ich nehme dich nicht ernst“, ob diese Botschaften aus Zorn erwachsen oder ob Diekmann die Kritik liest und ernst nimmt – es aber nicht zugeben will und darf. Fragen über Fragen, die man mit einem ordentlichen Interview zumindest zu klären versuchen hätte können.

  32. @psil
    Verbreitung von Lügen (z.B. um politisch zu beeinflussen oder Produkte zu verkaufen), menschenverachtende und existenzvernichtende Berichterstattung aus Sensationslust, reines erfinden von Geschichten, etc.
    Für mehr Details: Lies im Bildblog nach…

  33. @Bernadette: Die verschiedenen Deutungsmöglichkeiten machen ja gerade den Witz dieser Rubrik aus. Sie erscheint auch nicht in der Süddeutschen Zeitung, sondern im SZ-Magazin, das der Wochenendausgabe beiliegt. Da werden nicht nur Personen wie Diekmann interviewt, sondern auch ganz „normale“ Promis oder Künstler etc. Ich finde die Idee und ihre Ausführung unterhaltsam.

  34. Jetzt mal halblang. Sieht denn niemand die perfide sublime Botschaft des Bildes. Dann dechiffrier ich mal. Die linke Hand Diekmanns umkrallt die Beine des Bären und hindert ihn damit an Bewegungsfreiheit und Fortbewegungsdrang. Seine rechte Hand halt zusätzlich die rechte Hand des Bären fest im Griff, Die rechte Hand, die Schreibhand, die Hand für die PC-Maus, das Trackpad. Diekmann will den Bären am Schreiben und recherchieren hindern, sagt diese Geste. Die Mimik des Bären spricht Bände. Er schaut Diekmann nicht an, sondern weit aus dem Bild hinaus. Das spricht für einen klaren Fluchtgedanken. So sieht es doch aus.

  35. Ein bißchen gruselig ist übrigens auch der Text zum Bild – Diekmann über den Teddy: »Den werde ich später noch brauchen« …

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