Tim Mälzer

26 Aug 07
26. August 2007

Ich mag Tim Mälzer. Ich mag, wie er ein großer Junge geblieben zu sein scheint, für den die Medienöffentlichkeit und eine große Bühne eigentlich kein natürlicher Lebensraum ist. Ich mag seine schnoddrige Art, die nicht routiniert und kalkuliert wirkt wie bei Oliver Geißen. Ich mag, wie er sich immer noch in den Routinefloskeln des Fernsehens verheddert, wenn er zum Beispiel nicht weiß, ob er sich herzlich für den Beifall oder für den herzlichen Beifall bedanken soll und dann im Zweifel beides tut. Und aus unerfindlichen Gründen mag ich auch, dass er zwar irgendwie ein großer Koch ist, ihm aber nie mehr als sechs der sieben Standard-Kräuter einer Frankfurter Grünen Soße gleichzeitig einfallen und ihm die genaue Silbenfolge des Wortes „Pimpinelle“ nicht eingängig ist.

Man müsste Tim Mälzer nur irgendwo hinstellen und kochen und quasseln lassen, und es wäre ein Vergnügen zuzusehen. Aber das macht er ja nun auch schon seit ein paar Jahren erfolgreich, und deshalb hat er seit dieser Woche eine große Abendshow auf Vox, die sich nicht mehr auf seine natürlichen Talente verlässt, sondern wirkt, als hätten ihre Entwickler dauernd gezweifelt, ob das schon reicht, und immer neue Elemente in die Show gepropft. Deshalb kocht Mälzer nicht nur, sondern lässt auch zwei Teams gegeneinander antreten, und die kochen auch nicht nur eine Sache, sondern müssen gleichzeitig für eine andere Sache noch Kartoffeln schälen und Gemüse schnippeln und reden und Quizfragen beantworten, die aber nicht Mälzer stellt, sondern ein anderer Moderator, der aber auch nicht der Experte ist, das ist ein Wissenschaftler, der aber auch nicht der einzige bleibt, es kommt später noch ein Professor, und dass Mälzer dessen Namen vergessen hat, ist auch kein Wunder; man hätte es ihm in dem Durcheinander sogar verziehen, den ganzen Professor vergessen zu haben. „Born to cook“ ist eine Sendung, in der zu keinem Zeitpunkt weniger als vier Sachen gleichzeitig passieren, und die Putzfrauen sind nicht zu beneiden, die hinterher nicht nur die Lebensmittelreste, sondern auch die ganzen abgerissenen Satzfetzen, verkochten Gedankengänge und verlorenen Gesprächsfäden aus der Halle kehren müssen.

Man sieht der Show an, dass sie von Johannes B. Kerner produziert wird, in dessen erfolgreicher freitägliche Kochsendung im ZDF fünf Köche parallel fünf Gerichte kochen, mit all dem Gewusel, Durcheinander und Missverstehen, das daraus folgen muss. Sie folgt dem gleichen Prinzip der Reizüberflutung, der systematischen Überforderung durch Multitasking und dem Credo „mehr ist mehr“. Mit etwas Pech wird das ein Trend.

© Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

32 Gedanken
  1. 1
    Harriet says:

    Ich mag Tim Mälzer auch. Leider darf er nicht einfach weiter das machen, was er kann, sondern es werden, wie Du ja auch schreibst, so viele vermeindliche Erfolgsrezepte auf einmal über ihn „gestülpt“, dass man wirklich auf diese Sendung auch verzichten kann. Einzig die wirklich lustig schnell gemachte grüne Soße, die ihm zwischen den Fingern rausquoll, viel zu flüssig war und trotzdem sichtlich schmeckte, die hat mich schwer beeindruckt. Das ist Tim Mälzer, wie ich ihn mag.

    Nach seinem ungestüm, witzigen Auftritt bei Tiedgen&Herman habe ich mehr erwartet. Schade, dass aus irgednwelchen Gründen immer irgendwelchen Trends gefolgt werden muss, die für mich leide nur Gleichmachtrends sind. Kerner, soso, dann kommt ja bald die Gutfried-Geflügelwurst live zu „Born to cook“.

  2. 2
    Shanti says:

    Seine reguläre Kochsendung ist großes Tennis. Welcher Fernsehkoch greift sonst bei einem zu dünn geratenen Püree zur Tüte Pfanni Frisch und rührt sie mit unter?

  3. 3
    Mr. Juso says:

    Im Fernsehen ist es ja immerso. Kaum ist eine Sendung dauerhaft erfolgreich, wird das Ganze in eine „extended version“ gepackt, mit irgendwelchen sinnlosen Schnörkel verziehrt und heraus kommt eine Samstagabendshow, die man sich zum Schluss doch nicht ansieht.

  4. 4
    Chris K. says:

    Das ist ja das authentische an Mälzer, dass er auch mal Pfanni reinrührt. Das machen die Sterneköche nämlich auch. Ich hab mal bei einem wirklich guten Koch (kein Stern, aber er hätte ihn verdient) mitgearbeitet, der hat eine Farce aus Geflügelleber gemacht, nur Leber, Knoblauch, Zwiebel und Sahhne, zart und lecker, absolut super, und dann hat er eine Geflügelleberwurst aus dem Kühlregal reingehauen: „Sonst beschweren sich die Gäste, dass es nicht genug nach Leber schmeckt.“ Wenn Mälzer so authentisch sein kann und tricks of the trade verrät, ist er wirklich gut. Was das am Freitag eigentlich sollte, verstehe ich beim besten Willen nicht.

  5. 5
    cdv! says:

    Ich habe die Sendung nicht gesehen. Mich beruhigt nur, dass das nicht mit Gebühren (oder unaussprechlicher Fachausdruck) GEZahlt wird…

  6. 6
    Torsten says:

    Und ich hab mich schon über die ganzen schrecklich gestllten Plakatmotive in der Kölner U-Bahn gewundert. Dass „born to cook“ eine eigene Sendung ist, hatte ich ganz verpasst.

  7. 7
    Sebastian says:

    Ich habe aktiv weggeschaut. In zwei Minuten hatte die Sendung mehr Schnitte (Kamerawechsel) als „The Fast and the Furious“. Ich finde eine Kochsendung sollte keine Übelkeit beim Zusehen verursachen ;-)

  8. 8
    schläfer says:

    Authentischer Mälzer: Der iss mal beim Kerner-Kochen seiner Kollegin Sarah Wiener schwer an die Karre gefahren, in dem er den von ihr produzierten Nachtisch für schlecht befand — einfach so, ohne um den kalten Brei zu reden. Die war so konsterniert, dass sie zehn Minuten brauchte, um dann — wenig überzeugend — ihrerseits das Mälzersche Gekoche zu kritisieren.
    Sie hätt ihren Ärger besser schlucken sollen. Sah nach schlechter Verliererin aus, zumal sie dem gelassenen Mälzer so weitere Möglichkeiten gab, seine Puddingschmähung zu bekräftigen.

  9. 9
    ch gerboth says:

    Ach, wie süß! In welcher Küche steht Tim Mälzer, unser Held am Herd eigentlich ausser in der Fernseh Küche. Ich habe den Kerner -Produzierten auf einschlägigen Parties kennenlernern dürfen. Oliver Geißen ist im bla bla Talk auch nicht routinierter. Und auch Sendungen, die mißlungen sind, sucht sich der cooking anchor immer noch selbst aus. Gilt übrigens auch für die Blätter, in denen der Frust über das schwere Leben eines “ Promikochs “ verbreitet werden. Auf das nächste Melzer Format !!!

    -CH-

  10. 10
    Harriet says:

    @9
    Nicht Jeder hat ein glückliches Händchen, bei dem, was er sich vermeindlich aussuchen kann.
    Meines Wissens hat er auch ein Restaurant im guten alten Hamburg. Aber das mag auch eine Zeitungsente sein, ich war da noch nie und habe ihn dort also nicht persönlich angetroffen.

  11. 11
    Peer says:

    „Born to Cook“ ist wie im Kino in der ersten Reihe zu sitzen: Man muss sich aussuchen, wo man auf der riesigen Leinwand hinschauen soll — rechts oder doch besser links? Auf irgendeiner Seite verpasst man garantiert was. Das ist toll: die Möglichkeit haben, etwas zu verpassen, weil man sich auf etwas anderes konzentriert.

    Ich sitze im Kino gerne in der ersten Reihe. Und ich mag „Born to Cook“…

  12. 12
    Kittyluka says:

    Ich mag Kochsendungen absolut nicht. Frei nach dem Motto „ich hab da schonmal was vorbereitet“ komm ich da nie hinterher. Mal davon abgesehen, dass da dann Brombeeren mit Nelken und Lavendel-Blüten zu einer Soße gemischt werden, die dann wiederrum mit exklusiven Edelsalz verfeinert wird. Demzufolge ist auch Tim Mälzer nicht wirklich mein Ding.

    Was ist eine Pimpinelle? Kann man das essen?

  13. 13
    nathilion says:

    Also ich hab die Sendung mit Tim Mälzer noch nicht gesehen, aber Kerner schafft es durchaus trotz fünf Köchen einen halbwegs geordneten Sendungsablauf hin zu kriegen.

    Die Sendung mit Kerner schau ich durchaus gern, wenn ich mal vorbei zappe.

  14. 14
    Jörg Friedrich says:

    „und die Putzfrauen sind nicht zu beneiden, die hinterher nicht nur die Lebensmittelreste, sondern auch die ganzen abgerissenen Satzfetzen, verkochten Gedankengänge und verlorenen Gesprächsfäden aus der Halle kehren müssen.“

    Ich schwanke noch, ob das ein gelungenes Bild oder eine Stilblüte ist. Aber eine schöne Vorstellung ist es.

    Was die Kerner’sche Kochsendung allerdings betrifft: Die finde ich recht gut sortiert und überschaubar. Hab sie allerdings erst 2–3mal gesehen, da hatte ich vielleicht Glück.

  15. 15
    Markus Pirchner says:

    @Kittyluka: Pimpinelle (auch Pimpernelle oder Bibernelle) siehe: http://​de​.wikipedia​.org/​w​i​k​i​/​P​i​m​p​i​n​e​lle

    Hat schon jemand mal bei Tim Mälzer gegessen? Was ich von seinen im TV präsentierten Produktionen so gesehen habe, scheint die Attraktivität seiner Hervorbringungen mit der Frequenz seiner Klappe nicht annähernd mithalten zu können. V.a. was er sich bei „Schmeckt nicht gibt’s nicht“ manchmal leistet, käme mir nicht auf den Tisch.

  16. 16
    Zahnwart says:

    @15: Ich habe. Ein Restaurant mit grundsympathischen Service, das auf eine Speisekarte verzichtet („Was möchtet Ihr haben? Es gibt zwei oder drei Gänge.“ Mehr Info zum Bestellten gab es nicht, das war schon sehr tolles Understatement), dafür durchaus noch akzeptable Preise bietet. Zumindest wenn man die Bekanntheit des Patrons einrechnet. Das Essen war … unspektakulär. Hauptgang war Tafelspitz: bodenständig, gut zubereitet, aber nichts, was die Welt aus den Angeln hebt. Ob Mälzer selbst in der Küche stand, weiß ich nicht, am späten Abend rauschte er kurz durch den Gastraum, aber das mag nichts heißen.

  17. 17
    Kurt says:

    Eigentlich wünsche ich mir ein Fernsehprogramm, bei dem ich zehn Kanäle hoch- und runterschalten könnte, ohne auch nur eine einzige Kochsendung zu sehen. Immer diese Köche — die neuen Helden des 21. Jahrhunderts. Und der Lafer taucht rund um die Uhr in hunderten von Funktionen auf, ich wette, der übernimmt irgendwann auch noch die Moderation von „Wetten, dass“ und wird später der Nachfolger von Horst Köhler.

    Können Köche nicht wieder an ihren ursprünglichen Arbeitsplatz zurückkehren und sich nur dann blicken lassen, wenn sich jemand über das Essen beschwert?

  18. 18
    schläfer says:

    @ 17

    Das geht, Sie müssen nur die Reihenfolge ihrer Senderanordnung entsprechend abändern. Allerdings wäre das Ergebnis — DMAX, MTV,KI.KA, DSF,… — noch schwerer zu ertragen.

  19. 19
    Kurt says:

    @ 18:

    Nein, stimmt so leider auch nicht. Als DMAX gerade gestartet ist und groß als der neue Sender für harte und echte Männer angekündigt wurde, war die erste Sendung, die ich dort beim Zappen entdeckt habe — na, was wohl — richtig: eine Kochsendung.

  20. 20
    Jörg Friedrich says:

    Hallo Kurt,

    das gleiche sagte letztens Götz George irgendwo. Ich halte das für anmaßend. Wenn alle, die man im Fernsehen sieht, an ihrem Arbeitsplatz bleiben würden, wäre das Fernsehen sicherlich ziemlich leergefegt.

  21. 21
    schläfer says:

    @ Kurt

    Dieser Kelch scheint mir dann entgangen zu sein. (Ich seh dort rund um die Uhr immer nur Autoschrauber, die zweite TV-Pest)

    Und wenn Kochduell und das Mälzersche Wettbrunzeln mangels sendefähiger dopingfreier Alternativen zur Disziplin erhoben werden und Einzug ins Sportfernsehen halten, wird ihre kochfreie Zapp-Strecke noch kürzer. Ich fürchte, ich war zu voreilig…

  22. 22
    Kurt says:

    @ 20:

    Stimmt: „Die Wertigkeit des Künstlers ist nicht mehr gefragt. Die Menschen, die heute populär sind, das sind Frisöre, Talkmaster und Frauen mit gefärbten Haaren und aufgepumpten Brüsten und Köche. Köche! Und wenn man zu einem Event eingeladen wird, steht man plötzlich neben Frisören, Köchen, Telenovela-Sternen und anderen Knalltüten. In dem Punkt bin ich wie Schimanski. Der verbündet sich nicht mit Menschen, die er nicht mag.“

    Ich habe aber nicht grundsätzlich was gegen Kochsendungen. Alfredissimo fand ich häufig ganz amüsant, wahrscheinlich, weil es so unspektakulär war. Die Abneigung gegenüber so einigen TV-Köchen teile ich aber unbedingt mit George.

    @ 21:

    War wohl auch nur eine Einzelsendung. Ansonsten sind mir der Sinn und das Konzept dieses Senders aber bislang unbekannt.

  23. 23
    Karsten says:

    Früher nannte man das ‚Personality Show‘: schaffe einen Rahmen, den Rest erledigt der Protagonist. Wer sich für Kochen als Thema nicht interessiert, hat hier nix verloren. Und den Anschein (!) einer Gameshow dazu zu benutzen, Tempo in den behäbigen Prozess des Garens zu bringen, ist ja auch nicht verkehrt. Nur, wenn dann Hr. Wickert sich mal wieder mit Steadycam und GroßKran austoben darf, ohne, wie immer, auf die Inhalte zu achten… dann wird’s wirklich wirr. Das einzig interessante Element war ‚Prof. Bienlein‘ und sein Flüssigstickstoff, an Tims Reaktion konnte man ja erkennen, dass hier Potential für mehr gewesen wäre.
    … apropos Personality: so sehr ich den Hamburger Schnack von Hr Mälzer leiden mag, seine unglaubliche Unbedarftheit (Pimpernelle, aber vor allem Hominiden), die er ja auch öfter bei ‚Schmeckt nicht…‘ offenbarte, versalzte das kurzweilige Vergnügen.
    Weniger wäre mehr, in der Tat — weniger formaler Schnickschnack, dafür mehr ‚aus dem Produkt heraus‘ …

  24. 24
    TVJunkie says:

    Fernsehköche hat es schon immer gegeben, seit dem es Fernsehen gibt. Das Problem war, das die Rezepte sehr aufwändig waren (Standardsatz „Wir haben da schon mal was vorbereitet!“).
    Die neuen Stars der Fernsehköche wie Zacherl und Mälzer haben gottseidank wieder die Einfachheit guter Küche wiederentdeckt.
    Das Einzige, was ich an der Sendung kritisiere, ist, das man verschiedene Formate (Quiz, Gameshow, Kochsendung) zu einem Brei angerührt hat. Weniger wäre mehr gewesen.

  25. 25
    schlunz says:

    Richtig so, lieber Freund in Lucullus! Ein bodenständiger Toast Hawaii à la Clemens Wilmenrod ist noch immer das beste, wo gibt.

  26. 26
    Rene says:

    @Stefan:
    Der aller aller allerbeste Film über Fernsehköche: Fear Of Fanny.

    Dargestellt wird eine drag-queeneske 50ger TV Köchin bei der BBC. Ich hielt sie im Film als eine fiktive Gestalt, wurde aber in einer weiteren BBC Doku eines besseren Belehrt. Absolut grossartig!

  27. 27
    LGK says:

    Ich hatte das Vergnügen, Tim Mälzer persönlich und gewissermaßen privat (über zwei Ecken) kennenlernen zu dürfen.
    Und danach, Jahre danach, und erst recht bei seiner 50-Cent-Attitüde in den Medien überall und jederzeit präsent zu sein, darf ich sagen: Ich mag Tim Mälzer nicht.

    Ich mag seine Art zu reden nicht, und seine Art zu kochen praktiziere ich irgendwie schon seit Zeiten, in denen er noch brav in der Küche im Hamburger Café Fees, im Weißen Haus am Hafen oder im nebengelegenen Auquai gestanden hat.

    Ich bezweifle gar nicht, dass der Bursche ein guter Koch ist — für medientauglich halte ich ihn nur bedingt.
    Aber das sind alles subjektive Ansichten.

    Born to Cook — ich hab sehnsüchtig drauf gewartet, bis die Sendung hier angesprochen wird.
    Danke.

    Denn die Premiere war eine einzige mediale Katastrophe.
    Ich hab mitten reingezappt und entwickelte — und das ist kein Witz — nach etwa 5–10 Minuten das aus dem Vietnamkrieg bekannte 500-Miles-staring, einen Tunnelblick.
    Obwohl ich sonst sehr schnell im Erfassen (und Erstellen) von Konzepten bin, blieb eigentlich nur eines dabei hängen: Bigger is wohl offensichtlich better — oder am Ende etwa nicht?
    Genau: Nicht.
    Was für ein Tohowabohu.
    Kaum ein Satz wurde zu Ende gesprochen, der Bonbon-Fachmann wurde quasi in der Besenkammer der Bühne zurückgelassen und ignoriert (kein Wunder bei dessen „fachmännischen“ Kommentaren), Herr Fedder schlonzte von hier nach da und drohte Herrn Mälzer hin und wieder mit Schlägen auf den Kopf (die er meiner Meinung nach besser der Redaktion und Aufnahmeleitung angedroht hätte), ich hatte keine Ahnung, wer das kochende Mütterchen war, die irgendwie alles anders machte als Tim Mälzer es wohl gemacht hätte, aber auch nicht zu erklären wußte, warum.…und so weiter und so weiter.
    Ich hab nichtmal mitbekommen, dass die Fragen des Quizes überhaupt mal verbindlich beantwortet wurden.
    Gab es eigentlich bei dem Quiz auch was zu gewinnen? Ich mein, außer für Herrn Kerner und Herrn Mälzer?

    Die kommende Sendung muß ich mir wohl masochistischerweise mal genauer ansehen…
    (hat jemand gute Upper? Zum Wachhalten und so?)

  28. 28
    Mpromedia says:

    Eine Samstagabendkochsendung? Aber dieses dann bitte mit Stefan Raab :)

  29. 29
    Angelika Gendi-Brückner says:

    Ich bin der Meinung, das viele Hausfrauen diesen „Köchen “ durchaus das Wasser reichen können. Wenn Tim Mälzer schon Schwierigkeiten bei der Zubereitung eines einfachen Kartoffelbreis hat, dann weiß ich nicht was er sonst da zusammenkocht. Außerdem bin ich der Meinung, das ein Koch in die Küche gehört und nicht einen Stellenwert bekommt, den er gar nicht verdient hat. Bestimmt gibt es sehr gute Köche, nur die stehen nicht ständig in jeder Sendung hinterm Kochtopf und wollen auch noch witzig sein, sondern konzentrieren sich auf ihre eigendliche Arbeit , nähmlich kochen. Es ist teilweise nicht zu ertragen. Ich mag Herrn Kerner sehr, aber er solls sein lassen mit Kochshows. Schuster bleib bei deinen Leisten. So kann man sich sein Image auch ruinieren. Weg mit diesen Kochshows. Bestimmt steh ich mit meiner Meinung nicht alleine. Ich kauf mir ein Kochbuch, wenn ich es möchte, das drückt mir keiner aufs Auge. Für meine Fernsehgebühren möchte ich was anderes geboten bekommen.

  30. 30
    dude says:

    @angelika..ich kenne ein gutes Mittel gegen die Kochshowplage : die Glotze ausschalten oder umschalten auf einen Sender der gerade kein Kochen zeigt.

  31. 31
    Tati says:

    für mich ist die Kocharena die Kochsendung überhaupt! Mich faszinieren allerdings weniger die Gerichte sondern eher das drumherum. Und die Jury ist einfach der Knaller… Vor allem wenn, Tim Mälzer dabei ist, wird es immer besonders lustig. Mich würde aber wirklich mal interessieren, ob er tatsächlich ein Problem mit Sarah Wiener hat, oder ob das alles nur Fake ist…

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