47 Replies to “Der deutsche Online-Journalismus”

  1. Dabei wäre doch zum Beispiel eine Tabelle zum Thema „bla bla bla“ in diesem Falle übersichtlicher und hilfreicher gewesen.

  2. Nochmal zur Klickstrecke: Wie muss ich mir das eigentlich vorstellen? Ist das so eine Art Dummy, in den dann Autoren nur noch ihren Text einfügen müssen, und die Klickstrecke ist eine Default-Einstellung?
    „Hier bitte die Überschrift, hier den Text reinschreiben, und hier was hirnrissiges für die Leute zum Draufdrücken, na irgendwas wird ihnen ja schon einfallen“?
    (Ich weiß, vermutlich hat einfach jemand mal kurz zur Übungs- oder Testzwecken mit der Software rumgespielt, aber mir gefällt diese Vorstellung trotzdem.)

  3. Vermutlich wurde hier versucht beispielhaft das CMS zu klären. „… und wenn wir jetzt hier draufdrücken ist der Artikel online…machen wir jetzt natürlich nicht, weil….oh hoppla. Naja nicht so schlimm.“

  4. @6 Noch ist er anklickbar.
    Na ja, auch die Praktikanten wollen/müssen ja schließlich üben und vielleicht das Ergebnis einmal im Netz sehen.

    Interessanter finde ich aber seitlich die Klickstrecke „Willkommen in Berlin“.
    Da sichert man sich schon mit der Geburt die Bilder für spätere Katastrophen, Unfälle, Unglücke oder was auch immer.

  5. Gemäß dem Theorem des „unendlichen Affen“ entsteht bei ausreichend langer asdfhjk-Klickstrecke irgendwann mal ein Werk William Shakespeares. Möglicherweise sind wir Zeuge eines vorzeitig abgebrochenen Versuches, mit Hilfe dieser Affenmethode etwas schaffen zu wollen, was der Qualität eines Shakespeare-Werkes gleichkommt.

    Offen bleibt die Frage nach dem Grund für die Unvollständigkeit des Opus. Nun ja, Geduld ist eine selten anzutreffende Tugend in der rasanten postmodernen Medienlandschaft. Vielleicht wurde der Autor aber auch einfach von einer Tweet-Lawine verschüttet.

  6. Tja, das ging schnell, da kommt jetzt ein Hinweis, dass der Artikel nicht vorhanden ist, und man wird zur Startseite umgeleitet.

  7. Hab‘ ’nen Screenshot gemacht. Das schicke ich mal ans Deutsche Historische Museum. Ist doch ein schönes Symbol für die Selbstenthauptung deutscher Qualitätsmedien – autsch! – in Zeiten des medialen Wandels.

  8. Warum braucht eigentlich die Berliner Morgenpost eine Intenetseite? Die Vielzahl an Zeitungen beruhte doch mal darauf, daß jeden Morgen viel Papier zum Kiosk und zu den Haustüren geschafft werden mußte. Wann verschwinden diese Zeitungen endlich?

  9. Bei dem Material könnte man schon fast eine Studie über selbst entworfene Fülltexte machen. „asd“ z.B. bietet sich aufgrund der Buchstabenreihenfolge auf der Tastatur an.

  10. Ach herje, jetzt ich habe einen Kommentar unter den Chris_Testartikel beim focus gestellt. Wenn der durch die Prüfung kommt, dann werde ich nachher ein Eis essen.

  11. Jessas: eine Korrekturspalte. Das ist wirklich cool – hätte ich der Morgenpost gar nicht zugetraut. @thilo: 2500 Zeichen darüber, dass statt eines Gedankenstrichs ein Bindestrich verwendet wurde? Wow.

  12. Ich hatte schon die Hoffnung verloren, doch dann kurz vor ende von „Zapp“ fiel dann doch noch der name Niggemeier. Hätte mich auch schwer gewundert.

  13. @thilo: Heißt? Sie korrespondiert? Oder nicht? Oder doch? Vielleicht hilft eine Analogie: Aus einer Mücke … ach was: Ein tendenziell verkniffener Vortrag dieser Länge über einen Strich, der Dir nicht lang genug ist. Puh. Sonst alles ok?

  14. Also ich finde die jetzt verlinkte Seite toll. Wenn mal alle Zeitschriften so locker mit ihren Fehlern umgehen würden. Ähnlich kenn ich’s nur aus der/die/dem Gamestar. Daumen hoch von mir.

    Besser wäre natürlich bei allen verfügbaren Artikeln eine Versionsgeschichte wie in der WP aber mein Gott man kann ja nicht alles haben. Noch nicht. Denn was die Onlinemedien nicht begreifen ist, dass sie ihre Artikel ENTWEDER mit solch einer Versionsgeschichte versehen müssen ODER aber ihre Fehler nicht IM Artikel ändern dürfen, sondern nur AUßERHALB in neuen Artikeln.

    Weil das, was im Moment so Gang und Gebe ist in Deutschland, nichts Anderes ist als das Ministerium für Wahrheit.

  15. „asdasdasd“?

    Kann ja mal vorkommen, daß man aus Versehen einen Platzhalter veröffentlicht.
    Aber daß die nichtmal ein gepflegtes „lorem ipsum“ aus dem Ärmel schütteln konnten schockiert mich doch…

  16. … und dann war da noch der TÜV Ingenieur, der so lange
    mit einem Schraubenzieher im Bodenblech unter der
    Käfer – Batterie rustocherte, bis er ein Loch drin hatte.
    aber das versteht wieder keiner

  17. „Korrekturauffangbecken“

    Redaktionen lernen hinsichtlich Leserbindung offenbar dazu, die Psychologie im Internet ist eben eine andere als im „Print“. Gibt es eigentlich schon Dienstleister, die sich auf die Kommentarportale größerer Online-Nachrichtenseiten schalten können und dort im Namen des Auftraggebers auf Kritik und Anwürfe einzelner User persönlich und diplomatisch antworten (damit diese sich ernst- und wahrgenommen fühlen)?

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