Der deutsche Online-Journalismus

10 Jun 09
10. Juni 2009

…auf einen Klick*.

Nachtrag, 16.30 Uhr. Och, schon gelöscht.

*) Nachtrag, 20.00 Uhr. Inzwischen führt der Link nicht mehr zu der ursprünglichen Seite, sondern zu einer Art Korrekturauffangbecken von „Morgenpost Online“. Toll, was es alles gibt!

[via ichichich in den Kommentaren]

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47 Gedanken
  1. 1
    Bounty Bob says:

    Am Besten ist die Klickstrecke, wenn auch mit 6 Klicks ein wenig kurz.

  2. 2
    Ommelbommel says:

    Dabei wäre doch zum Beispiel eine Tabelle zum Thema „bla bla bla“ in diesem Falle übersichtlicher und hilfreicher gewesen.

  3. 3
    comicfreak says:

    ..*muahaha*

  4. 4
    malte says:

    Irgendwie so brustlos — Fake!

  5. 5
    onlime says:

    Wie findet man so was?
    War der ähm… Artikel auf der Mopo-Startseite etwa verlinkt?

  6. 6
    SheephunteR says:

    Wetten, wie schnell das jetzt offline genommen wird, werden noch entgegengenommen.

  7. 7
    Ommelbommel says:

    Nochmal zur Klickstrecke: Wie muss ich mir das eigentlich vorstellen? Ist das so eine Art Dummy, in den dann Autoren nur noch ihren Text einfügen müssen, und die Klickstrecke ist eine Default-Einstellung?
    „Hier bitte die Überschrift, hier den Text reinschreiben, und hier was hirnrissiges für die Leute zum Draufdrücken, na irgendwas wird ihnen ja schon einfallen“?
    (Ich weiß, vermutlich hat einfach jemand mal kurz zur Übungs– oder Testzwecken mit der Software rumgespielt, aber mir gefällt diese Vorstellung trotzdem.)

  8. 8
    Martin says:

    Vermutlich wurde hier versucht beispielhaft das CMS zu klären. „… und wenn wir jetzt hier draufdrücken ist der Artikel online…machen wir jetzt natürlich nicht, weil.…oh hoppla. Naja nicht so schlimm.“

  9. 9
    Kreativername says:

    Man beachte auch den „mehr zum Thema“-Link darunter, der auf eine leere Seite führt.

  10. 11
    Morgenstund says:

    @6 Noch ist er anklickbar.
    Na ja, auch die Praktikanten wollen/müssen ja schließlich üben und vielleicht das Ergebnis einmal im Netz sehen.

    Interessanter finde ich aber seitlich die Klickstrecke „Willkommen in Berlin“.
    Da sichert man sich schon mit der Geburt die Bilder für spätere Katastrophen, Unfälle, Unglücke oder was auch immer.

  11. 12
    Hadron says:

    Gemäß dem Theorem des „unendlichen Affen“ entsteht bei ausreichend langer asdfhjk-Klickstrecke irgendwann mal ein Werk William Shakespeares. Möglicherweise sind wir Zeuge eines vorzeitig abgebrochenen Versuches, mit Hilfe dieser Affenmethode etwas schaffen zu wollen, was der Qualität eines Shakespeare-Werkes gleichkommt.

    Offen bleibt die Frage nach dem Grund für die Unvollständigkeit des Opus. Nun ja, Geduld ist eine selten anzutreffende Tugend in der rasanten postmodernen Medienlandschaft. Vielleicht wurde der Autor aber auch einfach von einer Tweet-Lawine verschüttet.

  12. 13
    andreas says:

    @5
    einfach, indem man ‚bla bla bla‘ in die suche der berliner morgenpost eingibt.

  13. 14
    FG says:

    Nu isses weg.

  14. 15
    Dirk says:

    Tja, das ging schnell, da kommt jetzt ein Hinweis, dass der Artikel nicht vorhanden ist, und man wird zur Startseite umgeleitet.

  15. 16
    Muriel says:

    Die Idee mit den Affen bringt mich zum Nachdenken. Das eröffnet völlig neue Perspektiven auf so viele Online-Publikationen…

  16. 17
    Qualitätsjournalist, der says:

    Hab‘ ‚nen Screenshot gemacht. Das schicke ich mal ans Deutsche Historische Museum. Ist doch ein schönes Symbol für die Selbstenthauptung deutscher Qualitätsmedien – autsch! – in Zeiten des medialen Wandels.

  17. 18
    Helen says:

    Warum braucht eigentlich die Berliner Morgenpost eine Intenetseite? Die Vielzahl an Zeitungen beruhte doch mal darauf, daß jeden Morgen viel Papier zum Kiosk und zu den Haustüren geschafft werden mußte. Wann verschwinden diese Zeitungen endlich?

  18. 19
    Alex says:

    Solche versehentlich live geschalteten Testartikel von Praktikanten oder neuen Kollegen finden sich aber wahrscheinlich bei allen Online-Medien (auch wenn es natürlich keine so tollen Klickstrecken sind).
    Zum Beispiel:
    http://www.sueddeutsche.de/politik/326/402107/text/
    http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/asthma/chris-testartikel_aid_6198.html

  19. 20
    Martin says:

    Bei dem Material könnte man schon fast eine Studie über selbst entworfene Fülltexte machen. „asd“ z.B. bietet sich aufgrund der Buchstabenreihenfolge auf der Tastatur an.

  20. 21
    theo says:

    @10

    Eindeutig: der Fehler liegt bei der Agentur, die die Meldung veröffentlicht hat.

  21. 22
    ABerlin says:

    pah, Klickstrecke, RP-Online kann sogar Video: http://www.rp-online.de/app/video/suche/2007–10-23/centertv_test8.flv

  22. 23
    nona says:

    Und wer ist überhaupt dieser Lorem Ipsum.…

  23. 24
    » Wenn das hier schon »Blah« heißt, den … Nachtwächter-Blah says:

    […] das hier schon »Blah« heißt, denn kann ich diesem Link gar nicht widerstehen. Allerdings hat die Berliner Morgenpost den »Artikel« inzwischen […]

  24. 25
    Martin says:

    Ach herje, jetzt ich habe einen Kommentar unter den Chris_Testartikel beim focus gestellt. Wenn der durch die Prüfung kommt, dann werde ich nachher ein Eis essen.

  25. 27
    Anonymus says:

    [Error]
    Google Cache

  26. 28
    at says:

    Inzwischen wurde in höchstem Maße souverän reagiert. Sehr erfreulich, sehr sympathisch.

  27. 29
    Thilo says:

    Was habt ihr denn? „asdas“ schreibe ich auch ständig.

  28. 30
    Choddy says:

    Die Reaktion der MoPo darauf finde ich jetzt aber auch sehr symphatisch.

  29. 31
    Thilo says:

    Jedenfalls bekommt man bei der Mopo nicht mal die Fehlerseite fehlerlos hin – jedenfalls nicht nach Ansprüchen von Printjournalisten, die einen Sinn für Typografie haben:

    http://www.thilo-baum.de/lounge/die-wunderbare-welt-der-medien/leider-flasch/

  30. 32
    the bud says:

    Jessas: eine Korrekturspalte. Das ist wirklich cool — hätte ich der Morgenpost gar nicht zugetraut. @thilo: 2500 Zeichen darüber, dass statt eines Gedankenstrichs ein Bindestrich verwendet wurde? Wow.

  31. 33
    dot tilde dot says:

    bei allem humor, das inhaltliche konzept für ihre 404-seite gefällt mir im prinzip schon ganz gut.

    .~.

  32. 34
    GEZ Preller says:

    Ich hatte schon die Hoffnung verloren, doch dann kurz vor ende von „Zapp“ fiel dann doch noch der name Niggemeier. Hätte mich auch schwer gewundert.

  33. 35
    Thilo says:

    the bud: Danke fürs Zeichenzählen. Ich wusste nicht, dass Textmenge mit Relevanz korrespondiert …

  34. 36
    the bud says:

    @thilo: Heißt? Sie korrespondiert? Oder nicht? Oder doch? Vielleicht hilft eine Analogie: Aus einer Mücke … ach was: Ein tendenziell verkniffener Vortrag dieser Länge über einen Strich, der Dir nicht lang genug ist. Puh. Sonst alles ok?

  35. 37
    Sebastian says:

    Also ich finde die jetzt verlinkte Seite toll. Wenn mal alle Zeitschriften so locker mit ihren Fehlern umgehen würden. Ähnlich kenn ich’s nur aus der/die/dem Gamestar. Daumen hoch von mir.

    Besser wäre natürlich bei allen verfügbaren Artikeln eine Versionsgeschichte wie in der WP aber mein Gott man kann ja nicht alles haben. Noch nicht. Denn was die Onlinemedien nicht begreifen ist, dass sie ihre Artikel ENTWEDER mit solch einer Versionsgeschichte versehen müssen ODER aber ihre Fehler nicht IM Artikel ändern dürfen, sondern nur AUßERHALB in neuen Artikeln.

    Weil das, was im Moment so Gang und Gebe ist in Deutschland, nichts Anderes ist als das Ministerium für Wahrheit.

  36. 38
    shuttlecock says:

    „asdasdasd“?

    Kann ja mal vorkommen, daß man aus Versehen einen Platzhalter veröffentlicht.
    Aber daß die nichtmal ein gepflegtes „lorem ipsum“ aus dem Ärmel schütteln konnten schockiert mich doch…

  37. 39
    oldman says:

    … und dann war da noch der TÜV Ingenieur, der so lange
    mit einem Schraubenzieher im Bodenblech unter der
    Käfer — Batterie rustocherte, bis er ein Loch drin hatte.
    aber das versteht wieder keiner

  38. 40
    Felix K says:

    Das versteht schon einer, oldman, hier hat aber keiner ein Loch gebohrt.

  39. 41
    S. says:

    „Korrekturauffangbecken“

    Redaktionen lernen hinsichtlich Leserbindung offenbar dazu, die Psychologie im Internet ist eben eine andere als im „Print“. Gibt es eigentlich schon Dienstleister, die sich auf die Kommentarportale größerer Online-Nachrichtenseiten schalten können und dort im Namen des Auftraggebers auf Kritik und Anwürfe einzelner User persönlich und diplomatisch antworten (damit diese sich ernst– und wahrgenommen fühlen)?

  40. 42
    Martin says:

    @41: Ich mache das derzeit ehrenamtlich auf http://www.niggemeier.de/blog
    Ob das in absehbarer Zeit ein Fullzeitbroterwerb wird, kann ich nicht absehen.

  41. 43
    Jan says:

    @42: Der war gut! :D

  42. 44
    GlowingHeart says:

    Testseite für 1,50 Euro vom 27.02.1995 auf sueddeutsche.de

  43. 45
    casalestyle says:

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  44. 46
    letsgetvip says:

    naja so aufregend sind jetzt fehler von anderen seiten auch nicht ;)

  45. 47
    Kulturstruktur » Blog Archive » Debatte: Augstein goes online says:

    […] / “Das Netz hat gewonnen”. Wer allerdings zufällig über Seiten wie diese hier stolpert, schöpft unter Umständen wieder Hoffnung… Themen: Journalismus, Neue Medien, […]

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