Hornauer ./. Niggemeier?

Bevor jemand fragt: Nein, bislang ist hier keine Rechnung von Thomas Hornauer angekommen. Das muss nichts bedeuten — wenn ich ihn richtig verstanden habe, will er ja zuerst Oliver Kalkofe armklagen, und dann ist anscheinend auch noch völlig offen, ob auf den fälligen Betrag für den Energieausgleich vor der Mehrwertsteuer noch die Postleitzahl addiert werden muss.

Ich hatte aber vor einem Jahr, am 21. Juli 2008, schon Post von einem Münchner Anwalt bekommen, der behauptete, Hornauer zu vertreten. Er bezog sich auf meine auch hier veröffentlichte Kolumne aus der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ über Hornauer und monierte Formulierungen wie diese:

„Der Mann mit den Fisselhaaren ist Thomas Hornauer, und am ehesten ist er wohl vergleichbar mit dem traurigen wirren Monologisierern, die entweder in der Mitte der Fußgängerzone zur Welt predigen oder am Rande der Fußgängerzone zu ihrem Bier.“

Diese Äußerungen in meinen „Internet-Foren“ stellten den „Tatbestand der Beleidigung gem. § 185 Strafgesetzbuch sowie der Üblen Nachrede gem. § 186 Strafgesetzbuch dar“, schrieb der Anwalt und wies daraufhin, dass sowas „mit einer Freiheitsstrafe bis zu 1 Jahr geahndet“ werde. Die „Kundgabe“ der „Missachtung oder Nichtachtung in dem spezifische Sinn, dass dem Betroffenen der sittliche, personale oder soziale Gegenwert durch das Zuschreiben negativer Qualitäten ganz oder teilweise abgesprochen wird“ sei erfüllt, klärte er mich auf. Zudem hätte ich „durch die Verbreitung der Internet-Foren mit beleidigendem und verleumderischen Charakter“ wider besseres Wissen unwahre Tatsachen verbreitet, um Herrn Hornauer verächtlich zu machen. (Ob sich das mit den unwahren Tatsachen auf die Fisseligkeit der Haare oder etwas anderes bezieht, geht aus dem Schreiben leider nicht hervor.)

Jedenfalls:

„Unser Mandant wird diesen Sachverhalt auf keinen Fall hinnehmen.

Wir fordern Sie nunmehr unverzüglich auf, sich für diese Äußerungen in ihren Internet-Foren zu entschuldigen und machen bereits jetzt Schadensersatzansprüche dem Grunde nach geltend.“

Nach Rücksprache mit jemandem, der sich mit sowas auskennt, schrieb ich dem Anwalt, dass ich sein Anliegen gemäß § 174 BGB zurückweise, weil er mir keinen ordnungsgemäßen Nachweis seiner Bevollmächtigung vorgelegt habe. Sprich: Ich weiß gar nicht, ob er im Auftrag von Hornauer gehandelt hat.

Dann kam mit Datum vom 22. Juli 2008 noch ein lustiger Brief, in dem der Anwalt ankündigte, nunmehr „Privatklage“ gegen mich zu erheben:

„Sie werden dann wegen Beleidigung und übler Nachrede verurteilt werden und damit vorbestraft sein. Die Geldstrafe wird sie empfindlich treffen im Hinblick auf die wirtschaftliche Stellung unseres Mandanten und seinen Umsätzen.“

Danach habe ich nichts mehr von dem Mann gehört. Der Indikativ ist auch nicht mehr das, was er mal war.

92 Replies to “Hornauer ./. Niggemeier?”

  1. Herrlich – gerade bin ich hierhin gegangen um in den Kommentaren unter dem Hornauer-Eintrag nach einem Comment von dem „Herrn Schornalischt“ zu suchen – und da ist auch schon der eigene Beitrag. Sehr humorvoll, der Kollege Hornauer und sein Anwalt. Sehr humorvoll.

  2. Das hört sich doch sehr nach Herrn Egner und seine Akademie Telemedial an. Eine Gemeinschaft für Römisches Recht, Rechtswissenschaften, Rechtsphilosophie und Rechtsethik. So stehts jedenfalls auf seiner fast täglich abgeänderten Internetpräsenz.

  3. @Lars: Am 21. kam die Abmahnung mit einer Frist bis zum Nachmittag desselben Tages. Am 22. schrieb er dann, weil ich nicht innerhalb der Frist auf seine Forderungen reagiert habe.

  4. Irgendwie bin ich zuversichtlich, dass Du Dich dadurch nicht ins Boxhorn jagen lassen wirst… ;)

    Aber wenn der Herr Hornauer erst einmal auf die Verbindungen zwischen Dir und dem Behördle stoßen wird, erreicht das Ganze eine für ihn vermutlich vollkommen neue Relevanz. Desch wird luschtig. :D

  5. Das letzte Zitat kommt mir aber sehr bekannt vor. Wurde das hier nicht schon mal gebloggt? Und hat der Herr Green daraufhin nicht den nichtlustigen (im Sinne von „sehr lustigen“) „Zeitreisen werden die Grammatik komplizierter gemacht haben“ Cartoon verlinkt?

  6. Das ist doch rechtlich alles dummes Zeug, was der angebliche Anwalt da von sich gibt. Klingt eher so, als habe jemand einem Strafrechtskommentar einige Passagen entliehen.

  7. Jaja, von diesem Hornauer-Rechtsanwalt und bekennendem telemedialen Freund, bekam ich auch schon eine Mail mit diversen Androhungen und Forderungen. Ich habe seinerzeit garnichts gemacht. Verlief im Sande – wie alles bei Hornauer… Es ist eben tatsächlich so: Hunde die bellen, beißen nicht…

  8. @9 (Olly): Daran hätte ich mich doch erinnern geworden!

    @ Stefan: Herzlych wwylkomyn zyryk (Ja, ich weiß, dass du nicht in Polen warst ;-)

  9. Gratulation Herr Niggermeier, dass Sie diesem Schwachsinn nicht auf dem Leim gegangen sind! Jeder halbwegs vernünftige juristische Sachverstand entnimmt diesem Schreiben nur wüstes Gekläffe.

    Es erinnert mich an die Inkassoschreiben der Bauernfänger auf http://www.opendownload.de usw., wo ich mich nur wundern kann, was ein angeblich „unabhängiges Organ der Rechtspflege“ so alles von sich gibt. Und warum die Anwaltszulassung noch nicht entzogen wurde…

    Leider gibt es wohl viele Menschen, die sich davon Angst einjagen lassen. Und leider gibt es auch viele Anwälte, die für Geld alles in den Mund nehmen.

  10. @30: Dieser Kommentar wird ungeheuerlich sein! Ich werde Sie mit einer sarkastischen Bemerkung zurechtweisen.

  11. Toll, und ich komm auch noch aus Stuttgart. Kann man das irgendwo aus der Geburtsurkunde löschen lassen? Ich meine, aus der gleichen Gegend zu kommen wie so etwas ist ja eigentlich schon ein soziales Stigma, oder?

    P.S.
    Reicht das hier eigentlich schon, um von Horny verklagt zu werden?

  12. Der Advocatus Schmutzfincus ist eine Species, die es ungefähr seit der Zeit gibt, als kleine Wichte anfingen, an Business Schools das große Geld zu studieren. Mittlerweile sind aber beide – der Advocatus Schmutzfincus wie auch der kleine Geldwicht – vom Aussterben bedroht…

  13. Der Advocatus Schmutzfincus ist eine Species, die es ungefähr seit der Zeit gibt, als kleine Wichte anfingen, an Business Schools das große Geld zu studieren. Mittlerweile sind aber beide – der Advocatus Schmutzfincus wie auch der kleine Geldwicht – vom Aussterben bedroht…

  14. @Stefan: Wieso peinlich? Damals blieb ja trotz aller Bemühungen der Leser geheim, wer der angebliche Mandant war. Und jetzt, nach dem großen Hornauer-Spaß mit Daniel Erk, wird es enthüllt. Eine überraschende und vor allem auch völlig plausible Zusammenführung zweier Erzählstränge. Ist doch toll!

  15. sollte es doch zur anklage kommen…was niemand hofft und glaubt…machen wir halt eine kleine spendenaktion für’n herrn niggemeier….;O)

    da weis man wenigstens mal das sein geld gut angelegt ist…*hüstel*…

  16. Stefan, hast Du keine Lust, Dich mit dem netten Onkel mal telefonisch zu unterhalten? Das macht er doch so gerne. :)

  17. Das mit dem futur-istischen Kommentar 23/30 war jetzt aber abgesprochen? Jetzt oder schon vorher oder hinterherr oder demnächstens, gelle?

  18. Mich wundert, dass Egner seine ständig retournierenden Wörter wie „diesseits“ und „erhellend“ stecken lassen hat. grins….

  19. Ich muss ganz ehrlich sagen: Es freut mich, daß es Leute gibt, die solchen Menschen wie dem Herrn von Telemedial etwas entgegensetzen und sich nicht ins Hemd machen vor Anwaltsschreiben. Und ich bin auch froh, daß ich es nicht bin, ich hätte wohl reichlich Schiss. Danke dafür. Das lässt mich auch übers Broder-Bashing hinweglächeln.

  20. 4.absatz: „wies daraufhin“? schreibt man das jetzt tatsächlich zusammen? beim korrekturlesen wird das ständig von mir angestrichen. fälschlicherweise womöglich?

    (gut, dass der schtefan wieder da ist.)

  21. In dem ersten Beitrag (thomas-hornauer), den ich grade gelesen habe, gefällt mir dieser Satz sehr gut: „Lesen ist nicht seine Stärke, aber Reden, Gucken, Charisma ausstrahlen auch nicht.“

    Herrlich!

  22. @41 – „daraufhin“ gibt’s zwar zusammengeschrieben, aber so m.E. nicht. Ist ja eigentlich ein „darauf hinweisen“ und nicht ein „daraufhin weisen“, oder?

    Auch Zustimmung: wie schön, daß der Herr Schurnalischt zurück ist! Und ganz versehentlich die Geheimniskrämerei den grammatikschwachen Privatkläger betreffend beendet hat. Hätt‘ ich damals schon etwas mehr von Hornauer gesehen, hätte ich’s vielleicht ahnen können. Diese felsenfeste Überzeugung im Recht zu sein, zusammen mit völliger Ahnungslosigkeit und leichten Sprachschwächen ist doch eigentlich ganz schön markant. ;)

  23. Sie werden dann wegen Beleidigung und übler Nachrede verurteilt werden und damit vorbestraft sein. Die Geldstrafe wird sie empfindlich treffen im Hinblick auf die wirtschaftliche Stellung unseres Mandanten und seinen Umsätzen.

    Das klingt wie ein Fluch.

  24. >Das klingt wie ein Fluch.
    > Iris — 30. Juni 2009, 12:34

    TGH hat in seiner Sendung mal die Theorie aufgestellt, dass man sich nach dem geblitzt werden bei einer Geschwindigkeitsübertretung unwohl fühlt, da die Blitzer ein Licht verwenden, dessen Frequenz schädliche Resonanzen in der Seele verursacht. Er meinte, dass eigentlich der Staat nach dem Blitzen zahlen müsste, da dem Autofahrer damit spiritueller Schaden zugefügt wird.

    Sollte man nach der gleichen Logik den Anwalt nicht dazu anhalten, selber Schadensersatz zu leisten, da seine toxische Grammatik ebenfalls schweres Unwohlsein beim Leser verursachen kann?

  25. In der Tat, der Satz kam mir auch bekannt vor. Aus dramaturgischer Sicht eine sehr gelungene Auflösung der damals unbeantworteten Frage, wer Dich da anwaltlich behelligt.
    Irgenwie traue ich Dir sogar zu, lieber Stefan, dass das Absicht war. Aber auf jeden Fall isses gut dass dieses alte Rätsel endlich gelöst ist.

    Übrigens: Willkommen zurück!

  26. Bei aller Ironie finde ich die Vorstellung, Post vom Anwalt eines offensichtlich stark verhaltensauffälligen Millonärs zu bekommen, mehr als beunruhigend.

    Sei bloß vorsichtig! : )

  27. @Pete:
    Warum denn „vorsichtig“ sein? Außerdem: Ich hätte gerne mal ein paar Quellennachweise, dass Herr Hornauer überhaupt noch Millionär ist. Das gilt es mittlerweile nämlich anzuzweifeln.

    Diesem Typen wird allseits noch viel zu viel Beachtung geschenkt – auch von mir. Werde dies nun abstellen. Meine Wenigkeit wird über über diese Person nicht mehr berichten – überlasse ich den Aufsichtsbehördlern… Hornauer bringts nicht mehr, ausgelutscht…

  28. Herr Satori, ich kannte diesen Herrn Hornauer vor diesem Eintrag überhaupt nicht. Wenn ich mir aber ihren Blog anschaue, sollten sie tatsächlich mal ein wenig Abstand von dem Typen gewinnen.

    Überhaupt gibt es nicht viel, was mir egaler ist, als das Privatvermögen dieses Wesens.

  29. @Pete:
    In meinem Blog gibt es von cirka 100 Artikeln nur 4 Artikel über Hornauer. Ergibt eine Quote von 4%. Dieses Maß dürfte für die Leserschaft gerade noch zumutbar sein…

  30. Schade, dass hier ’ner menschlichen Bewußtseinsstörung mehr Aufmerksamkeit entgegengebracht wird als z.B.: den Folteropfern von Guantanamo (mit ingermanierer Beteiligung).

  31. GlowingHeart:
    Eine Beschwerde darüber, daß sich die Kommentare zu einem deutlich mit Thema versehenen Blogeintrag auch um das Thema dieses Eintrages drehen, ist ziemlich sinnlos. Sinnvoll wäre es, wenn da oben im Titel stehen würde: „Die Folteropfer von Guantanamo“.

    Kurz, es geht hier eben um etwas anderes, von dem niemand sagt daß es zwingend das wichtigste Thema der Welt ist. Genauso wie die Tatsache, daß Kinder in Afrika hungern, kein Argument für das Herunterwürgen der letzten Erbse ist. Oder wie die Tatsache, daß es in den USA immer noch Rassisten gibt, kein Argument dafür ist, die Diskriminierung von Homosexuellen erstmal zu ignorieren.

    Nein, Hornauer steht nicht auf derselben Stufe wie die meisten dieser Themen. Trotzdem: das Vorhandensein größerer Probleme macht Äußerungen zu weniger wichtigen bis hin zu trivialen Themen nicht verwerflich. Und ob Herr Hornauer ein wirklich so triviales Thema ist, halte ich für diskutabel.

    Für die Beschäftigung mit den ganz wichtigen Themen würde ich einen Aufenthalt auf den Seiten von amnesty international empfehlen, nicht das persönliche Blog eines Medienjournalisten.

  32. @GlowingHeart:
    Selbst einem Herrn Niggemeier sollte das Recht haben dürfen, hin und ab über bildstörende Belanglosigkeiten zu berichten – oder denken Sie, werter GlowingHeart, unaufhörlich über Misshandlungen von Kriegsgefangenen nach? Wenn ja, dann sind Sie wahrscheinlich ein Häftling von Guantánamo. Wusste nicht, dass die mittlerweile Internetzugang haben…

  33. @50 Pete

    Das „verhaltensauffällig“ möchte ich jetzt nicht näher kommentieren, allerdings wage ich den „Miilionär“ doch stark zu bezweifeln. In seiner heutigen (oder war es die gestrige?) Sendung hat er sich zumindest schwer darüber beklagt, daß der „Energieausgleich“ nicht richtig funktioniert und die Leute zwar bei Telemedial „lernen“ würden aber keine Gelder auf seine Konten fließen würden, so daß er jetzt gezwungen wäre 2 Sponsoren ins Boot zu holen. Nebenbei versucht er diverse Maz-Geräte und ähnliches an den Mann/die Frau zu bringen.

    Sonst kann man Dr. Satori nur zustimmen – ausgelutscht. Außer Endlosschleifen von irgendwelchen uralten Rave-Parties, Selbstbeweihräucherung mittels dem Abspielen 6 Jahre alter Aufzeichnungen und endloses Geklimper auf der Hammond-Orgel (oder was auch immer er da spielt) findet kein „Programm“ mehr statt.

    Waren ein paar lustige Tage, ich vermute einmal, daß ihm eventuell ein Anwalt zugeflüstert hat, daß er die Chancen, die er sich gewünscht hätte (um an Geld zu kommen?) nun einmal doch nicht hat, vor allem nicht, wenn er die Leute selbst beleidigt.

  34. @50: Wie gesagt, der Mann ist mir vollkommen unbekannt und es wundert mich, dass ihm überhaupt so viel Aufmerksamkeit entgegengebracht wird. Immerhin: Er hat sie nötig.

  35. Hornauer ist weit mehr als nur eine „Belanglosigkeit“. Die esoterische Gegenkultur gedeiht unter Ausschluß der Öffentlichkeit vor sich hin und treibt dabei die tollsten Blüten, von denen die meisten Menschen gar nichts mitkriegen. Hornauer ist erstmal eine Chance darauf, den Homo Sapiens Wolkenkuckuksheimus in seinem natürlichen Lebensraum zu studieren. So komisch es auch klingen mag: Es gibt Menschen in diesem Land, für die diese Welt Realität ist. Wer weiß, wie die Sache aussehen würde, wenn Hornauer etwas mehr auf der Pfanne hätte.

  36. @The_Vaguard:
    Vollkommen richtig – nur haben diese „Wolkenkuckuckheinis“ nicht mehr auf der Pfanne… Hornauer war da schon die oberste Schublade aus deren Sammlung…

  37. Tja, aber eben da beginnt das Problem. Wir haben hier eine größere Gruppe von Leuten, die sich als Opfer eines krankhaften Systems fühlen, Probleme mit der Selbstwahrnehmung haben und jedem dahergelaufenen Typen mit einem „Hi, ich bin ein Guru“-Anstecker an der Jacke „Sag mir, was ich denken soll“ hinterher rufen. Wozu das im Extremfall führen kann, sieht man z.B. bei Ron L. Hubbard, Charles Manson und Osama bin Laden.

    Aber ich will jetzt auch nicht zuviel Schwarzmalerei betreiben. Auch ich schaue Hornauer hauptsächlich aus Unterhaltungsgründen, und ihn zu ignorieren ist sicherlich kein Fehler. Andererseits ist es aber auch sicher nicht verkehrt, sich gelegentlich ein paar Gedanken über die Hintergründe zu machen.

  38. @The_Vanguard:
    Wer hinter einem Guru herlaufen will, wird dies auch tun. Ob der dann Hornauer, Hubbard oder Paramartha heißt, ist für den „Betroffenen“ vollkommen gleichgültig. Eine Zecke wird ihren Wirt schon finden – früher oder später…

  39. Noch bescheuerter als Kanal Telemedial, sind die Gruppierungen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, diesen Menschen mit Argusaugen zu beobachten und dabei jeden Furz dieses Herrn aufzeichnen und sich „Aufsichtsbehördle“ nennen. Ich frage mich, was die „Macher“ dieses Projekts ihren Kindern sagen werden. „Ich habe 5 Jahre lang einen Menschen beobachtet, alles aufgezeichnet, was er von sich gegeben hat, Videos verbreitet und nächtelang in einem Chat mit Gleichgesinnten verbracht, in welchem wir uns gegenseitig an diesem Herrn aufgegeilt haben.“
    So oder so ähnlich müssten sie dann antworten, wenn der Nachwuchs sich danach erkundigen würde. Es ist wirklich eindrucksvoll, wieviel Aufmerksamkeit einem Wirrkopf und geistigem Tiefflieger entgegengebracht wird. Das Niveau in diesem selbsternannten „Aufsichtsbehördle“ ist mittlerweile so tief, dass es selbst Thomas G. Hornauer schwer fällt, mitzuhalten.

  40. @68 Vielleicht werden sie auch sagen: „Wir haben dafür gesorgt, dass einem der schlimmsten Abzocker der damaligen Zeit noch rechtzeitig das Handwerk gelegt wurde, und danach haben wir dann 9live zur Strecke gebracht?“ Und die Kinder werden ihnen vielleicht sogar dankbar sein; wer weiß, wie die Medienlandschaft in 10 Jahren aussieht bzw. aussehen würde?

  41. @69 – *brüll* ne, das werden die bestimmt nicht sagen. Schaut man sich den Chat, die Artikel und vor allem die dazugehörigen Kommentare im „Aufsichtsbehördle“ an, wird einem schnell klar, dass hier nur sehr tiefliegende Schublade unter dem Deckmantel von Satire bemüht werden. Kinderkram quasi.

  42. Und nochwas, @Twipsy: Die schlimmsten Abzocker sitzen ganz woanders. Hornauer ist so eine kleine Leuchte und ihr widmet ihm fulminant hohe Aufmerksamkeit, die wirklich in überhaupt keiner Relation mehr steht. Mir scheint, dass „Twipsy“ wohl zu diesem „Aufsichtsbehördle“ gehört.

  43. *brüll zurück* Ein Klick auf meinen Namen, und Du weißt, wohin ich gehöre.
    Wer die wahren Abzocker sind, weiß ich auch und habe ich ja auch erwähnt. Ich gebe zu, dass meine These bewusst etwas überspitzt war.
    Da von Hornauer ja nun auch keine Gefahr mehr ausgeht mangels Reichweite (zu früheren Zeiten war das anders), sind die Bemühungen, ihm das Handwerk zu legen, auch nicht mehr sonderlich ausgeprägt. Hornauer hat Spaß bei youtube, und wir auch, was solls also? Montag ist er ja eh mal wieder weg vom Fenster, und wenn sein Sexhotlinegeschäft weiterhin rückläufig ist, bleibt er das auch.

  44. Ach was. Hier trollt der Herr Satori also auch unter falschem Namen rum und verbreitet seine Antibehördle-Propaganda. Langsam wird’s peinlich. -.-

  45. Ach, schönen guten Abend Herr Satori. Dass ausgerechnet SIE von Niveau sprechen ist ja der grösste Witz an der Sache. Ich finde es äusserst amüsant, mit welchem Kraftaufwand und mit welcher Verbissenheit Sie sich dieser ach so armen Gruppierung widmen. Da müssen sogar jetzt falsche Namen her :) :) :)

    Wenn dieser Mensch für Sie so unwichtig ist, dann sollte es diese „unter Ihrem Niveau liegende“ Gruppierung auch sein. Den Anschein macht es trotz Ihrer mehrmaligen Äusserungen auf diversen Seiten trotzdem nicht, denn Sie haben dem Geschehen ja wieder einen ganzen Artikel gewidmet…

    Kümmern Sie sich doch weiterhin um Ihre Erwachsenensatire und lassen uns doch aber auch bitte weiterhin im Sandkasten spielen.

    Mit freundlichem Gruss

    Ihr Dilettant

  46. @Vorschreiber: Sehr lustig, dass ich mit einem Herrn Satori wohl ‚absichtlich‘ verwechselt werde – warum denn das? Um abzulenken? Ist die Paranoia im ‚Aufsichtsbehördle‘ jetzt vollständig ausgebrochen? Schön zu beobachten, dass die ‚Aufsichtsbehördler‘ ihrem ach so verhassten Objekt immer mehr annähern. Wahnsinnig, was dieser Hornauer für Macht auf diese Personen hat.

  47. @75Katharina

    Sie haben sicherlich eine logische Erklärung, warum Sie davon ausgehen, daß 74 oder 73 ausgerechnet SIE angesprochen hat?

    Da hat der Hornauersche Verfolgungswahn wohl schon sehr abegefärbt oder ist er einfach ansteckend? Ein Virus? Rechtzeitig zum Jahr 2012? Da bekommt man ja fast schon Hoffnung, daß das wirklich klappt und sich die Anhänger dieser Theorie wie die Lemminge (gemaß den Urban Legends) benehmen werden.

    Auf das Niveau von Herrn Hornauer wird es das Behördle -im Gegensatz zu Ihnen wie es scheint- wohl nie wirklich schaffen, allerdings, für Menschen, denen so hübsche Worte wie Ironie, Sarkasmus oder Zynismus fremd sind bzw. die diese nach eigenem (Un)Wissen interpretieren, mag dies eventuell so scheinen. Was aber nicht sonderlich störend ist.

    Ein Hoch auf das Un-/Missverständnis.

  48. @Morgenstund: Sehr einfach – diese Schreiber gehören zum Aufsichtsbehördle – ein Klick auf den Namen zeigt den Link an. Und cirka anderthalb Stunden, nachdem ich meine Behördle-Kritik hier angebracht habe, stand die Antwort da. Eindeutiger gehts ja wohl nimmer, oder? Außerdem kann ich hier nur einen Eintrag eines Dr. Satori sehen, der aber nicht unter einem anderen Namen schreibt. Also die Behördle-Paranoia hat ja extreme Ausmaße angenommen. *lachmichkaputt

  49. @ katharina: „ein Klick auf den Namen zeigt den Link an.“

    Ja, ist ja bei Neniell und twipsy so. Na und? Die haben nix zu verstecken. Und bei twipsy ist es Fernsehkritik.tv.

    Also was soll der Scheiss?

  50. Ja, ich hab auch nix zu verstecken – ich kann nix für die Paranoia des Vorschreibers, dass ich ein Herr Satori sein soll. Habe keine Homepage, dass ich Gegenteiliges beweisen könnte. Außerdem beweist ein Link auf eine Homepage noch so überhaupt nichts. Schlage vor, dass sich diejenigen, die meinen ich sei ein Herr xyz, sich einfach mal in einer Psychiatrie ihrer Wahl untersuchen lassen sollten. Mir ists doch zu albern jetzt. Muss mich hier rechtfertigen, wer ich sein soll und/oder wer nicht.

  51. Zitat katharina: „Ich frage mich, was die “Macher” dieses Projekts ihren Kindern sagen werden. “Ich habe 5 Jahre lang einen Menschen beobachtet, alles aufgezeichnet, was er von sich gegeben hat, Videos verbreitet und nächtelang in einem Chat mit Gleichgesinnten verbracht, in welchem wir uns gegenseitig an diesem Herrn aufgegeilt haben.”
    So oder so ähnlich müssten sie dann antworten, wenn der Nachwuchs sich danach erkundigen würde.“

    Das kommt mir ja verdammt bekannt vor. Entweder selber an mehreren Orten gepostet, wenn nicht einfach abgeschrieben.

    Geh mit einem Proxy in die Foren und Blogs, dann verrätst du dich nicht.

  52. Eure Paranoia ist bemerkenswert und mit welchem Einsatz ihr herumschnüffelt. Ja, das steht beim Aufsichtsbehördle irgendwo drin und dieses Argument gefiel mir sehr gut. Gerne kann gesagt werden, dass ich das abgeschrieben habe – von wem, weiß ich nicht. ich wüsste nicht, warum ich einen Proxy benutzen sollte.

  53. Habs gefunden: In dem sog. Aufsichtsbehördle schrieb ein gewisser „Notwendig“ (wer immer das auch sein soll):

    habt ihr schon einma darüber nachgedacht, was ihr euren kindern erzählt? “papa hat 3 jahre damit verbracht einen offensichtlich geisteskranken (thomas hornauer) zu beobachten”. mann, muss euch langweilig in der birne sein.

    Ich gestehe hiermit, dass mir dieses Argument des Benutzers „Notwendig“ gut gefiel und ich es hier angebracht habe. Ich selbst bin nicht der oder die BenutzerIn „Notwendig“.

    Nun zufrieden, liebe STASI-Aufsichtsbehördle???

  54. hehehe, wer hier wohl mehr Paranoia hat und auf Beiträge wartet um zu antworten. Hat ja gut geklappt. Proxy? Weil die Foren und Blogbetreiber natürlich sehen können wer von wo aus auf ihre Seite kommt. Das wars von mir zu deiner Behördleparanoia

  55. @wiesodenn: es gibt die Funktion: „Zukünftige Kommentare zu diesem Eintrag abonnieren“ – da brauch ich nicht hier auf dem Niggemeier-Blog auf Antworten warten, sondern bekomme eine Mitteilung per Mail.

  56. um die paranoia zurecht zu vervollständigen: wer sich auf einladungen auf „herz5.forumsfree.de“ einlässt, lädt sich einen trojaner auf.

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