Der Weihnachtsskandal von 9Live

08 Jan 08
8. Januar 2008

Folgendes trug sich am 2. Weihnachtstag im Programm von 9Live zu:


Link: sevenload.com

Das wirft doch Fragen auf, und ein paar davon habe ich Sylke Zeidler, der Unternehmenssprecherin von 9Live gestellt:

  • Ist es richtig, dass 9Live am Nachmittag und Abend dieses Tages über 13 Stunden lang keinen einzigen Anrufer ins Programm durchgestellt hat?
  • Wenn ja: Warum war das so?
  • Plant 9Live weitere Sendungen dieser Art?
  • Gibt es Überlegungen, nur noch alle paar Tage einen Anrufer ins Programm durchzustellen? Oder einfach gar keine Anrufer durchzustellen? Wäre das nicht konsequent?
  • Warum haben die verschiedenen Moderatoren immer wieder falsche Angaben über das Ende der Sendung und des Rätsels gemacht?
  • Inwiefern sind diese falschen Angaben in Verbindung mit diversen Countdowns, darunter auch einem „Finalen Countdown“, vereinbar mit den Gewinnspielregeln der Landesmedienanstalten? [pdf]
  • Zu den „9Live-Qualitäten“ gehört nach Angaben von 9Live, „dass die Zuschauer über die maximale Spieldauer informiert werden“. Gelten diese „Qualitäten“ nur an bestimmten Wochentagen? Oder warum hat 9Live die Zuschauer nicht über die tatsächliche maximale Spieldauer informiert?
  • Inwiefern hat die Sendung dem Wunsch des Zuschauers in Hinblick auf Orientierung sowie Transparenz in besonderer Weise Rechnung getragen?

Frau Zeidler war so nett zu antworten, und der Fairness halber möchte ich die Stellungnahme von 9Live ungekürzt veröffentlichen:

9Live stellt durch einen technischen Mechanismus sicher, dass zu jedem Zeitpunkt in jeder Sendung für die anrufenden Zuschauer eine Gewinnchance besteht. Dieses technische System ist einzigartig im deutschen Call-TV Markt. Darüber hinaus garantieren wir fortlaufend Zusatzgewinne außerhalb des Liveprogramms, die direkt über unser Service-Center abgewickelt werden. So hat 9Live an dem von Ihnen angefragten 26. Dezember 2007 insgesamt 788 Anrufer zu Geldgewinnern gemacht, davon 41 on Air und 747 off Air. Im Übrigen zählte 9Live allein im Dezember vorigen Jahres insgesamt 48.894 Gewinner, davon 2.673 on Air-Gewinner.

Weil ich ahnte, dass die Antwort von 9Live in manchem Wortsinne erschöpfend sein könnte, hatte ich auch der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) geschrieben, die theoretisch für die Aufsicht über das Programm von 9Live zuständig wäre, und sie unter Hinweis auf das Video oben gefragt:

  • Ist der BLM dieser Fall bekannt?
  • Ist die BLM in diesem Fall bereits tätig geworden?
  • Ist dieses Vorgehen vereinbar mit den Gewinnspielregeln der Landesmedienanstalten?
  • Angenommen, 9Live würde ab sofort überhaupt keinen Anrufer mehr ins Studio durchstellen: Wann, schätzen Sie, würde die BLM das bemerken?
  • Und was würde sie dann tun?
  • Täuscht mein Eindruck, dass die zweifelhaften Praktiken von 9Live für die BLM eine extrem niedrige Priorität haben?
  • Warum ist das so?
  • Würden Sie sagen, dass es eine Medienaufsicht in Deutschland gibt, die das Programm von 9Live kontrolliert?

Eine Antwort habe ich noch nicht bekommen, was daran liegen kann, dass der zuständige Pressereferent gerade im Urlaub ist — oder natürlich, zugegeben, am Tonfall meiner Anfrage.

87 Gedanken
  1. 1
    Jemand says:

    Es wäre vielleicht noch ganz hilfreich hier zu schreiben, wann du der BLM geschrieben hast. Es macht durchaus einen Unterschied, ob das vorhin war oder z.B. am Tag nach dem Vorfall.

  2. 2
    Thomas says:

    Solche lange Spiele gab es tatsächlich schon öfter.

    Warum ist ja auch klar: Hohe Peaks zu Feiertagen ;)

    Aber was sind offair-Gewinner?

  3. 3
    Stefan says:

    @Jemand: Erst heute Mittag.

  4. 4
    Chris says:

    Einige denken an Betrug.
    Wir aber natürlich nicht, denn wir kennen das Hamburger Landgericht.

  5. 5
    cdv says:

    Die Fragen an die BLM sind wirklich gut. Aber: Es braucht jetzt eine eigens eingerichtete Kommission, um über diese Anfrage beraten zu können, das lässt sich nicht aus dem Stand entscheiden. Dann braucht es noch eine Zuständigkeitsprüfung, das mal vorab, damit alles seine Ordnung hat. Und dann braucht es noch den Mut, da mal richtig einzugreifen. Da der aber nicht vorhanden ist, hört sich das dann so an: „Nach eingehender Prüfung sind wir zu der Erkenntnis gelangt, das in diesem Fall die Zuständigkeit nicht endgültig geklärt werden konnte. Der von Ihnen beanstandete Fall wird weiterhin geprüft.“ Oder so.

  6. 6
    corax says:

    Will noch jemand ne Tüte Popcorn?

    Pax

  7. 7
    Matti says:

    Das ist wirklich erstaunlich. Nein, traurig. Nein, beängstigend. Nein, belustigend.
    Verwirrend! Das ist das alles.

    Ach übrigens…erinnert sich noch jemand an Pronto Salvatore?

    http://www.prontosalvatore.net/navi/Presse006_tm.jpg

  8. 9
    Olly says:

    Moderierst Du oder ist 9Live nicht ganz so krass beim Abmahnen?

  9. 10
    Lars says:

    @9
    Enrtgegen Callactive, hat 9Live meines Wissens noch keine eintigste Abmahnung verschicken lassen…

    @stefan
    Auf die Antwort er BLM kannste dann schon noch ein bisschen warten und da steht dann das:
    „Vielen Dank für Ihr Schreiben! Wir haben den Fall an die Sendeanstalt weitergeleitet und warten nun auf eine Antwort. Dies kann einiges an Zeit brauche. Wir werden dann ungebeten auf Sie zu kommen!“ :(

  10. 11
    JosFritz says:

    [EDIT: gelöscht]

  11. 12
    Hans says:

    „9Live stellt durch einen technischen Mechanismus sicher, dass zu jedem Zeitpunkt in jeder Sendung für die anrufenden Zuschauer eine Gewinnchance besteht.“

    Ja, wahrscheinlich ein Zufallsgenerator der im Schnitt alle 100.000 Anrufe mal einen durchlässt obwohl die Redaktion gar nicht das Knöpfchen gedrückt hat. Das erlaubt dann solche Aussagen ohne zu lügen…

  12. 13
    Marc Doehler says:

    „9Live stellt durch einen technischen Mechanismus sicher, dass zu jedem Zeitpunkt in jeder Sendung für die anrufenden Zuschauer eine Gewinnchance besteht.“

    Na klar tut er das – wie sonst hätte man sonst an diesem Tage zu 747 „Off-Air-Geldgewinnern“ kommen können? Wichtiger aber wäre, wenn dieser technische Mechanismus sicherstellen würde, das der Hot Button jederzeit einen Kandidaten in’s Studio durchstellen würde!!!!

    Wen interessieren denn die 747 10-Euro-Gewinner im Hintergrund?

    Darüber sollte man mal nachdenken.

  13. 14
    Lars says:

    Muss noch mal was zu der E- Mail von 9Live und was da drinne stand sagen:

    „…an dem von Ihnen angefragten 26. Dezember 2007 insgesamt 788 Anrufer zu Geldgewinnern gemacht, davon 41 on Air und 747 off Air.“

    Die 41 On Air Gewinner sind definitiv gelogen!

    Es gab an diesem Tag 3 Spiele, das erste, welches wunderbar protokolliert worden ist, http://call-in-tv.de/viewtopic.php?p=104018#104018 , 3 ON AIR Gewinner, dann gab es halt dieses 13 Stunden Spiel mit einem Gewinner ON AIR und dann noch in den letzten Runden, http://call-in-tv.de/viewtopic.php?p=104018#104151 , bis 3 Uhr gab es nochmals 8 Gewinner, macht bei mir 12 Gewinner am Tag und nicht 41!

    Also einfach mal frech gelogen!

  14. 15
    Lars says:

    Und wieso rufen eigentlich 747 Menschen an wenn sie nicht die Lösungen haben? Wie es ständig einem suggeriert worden ist!

  15. 16
    Horst says:

    Warum nicht bei den Medienpolitikern mal nachfragen und Druck aufbauen?? Die BLM zieht sich doch immer wieder (zurecht) auf die fehlende rechtliche Grundlage zurück, um echte Sanktionen verhängen zu können….

  16. 17
    unbekannt verzogen says:

    9live ist echt das lustigste unternehmen, welches ich jemals kennengelernt habe. und es zeigt so wunderbar die furchtbare dummheit auf, die in unserer nation herrscht.

    ich habe nichts gegen 9live, ich habe was gegen die leute, die da anrufen!

  17. 18
    knorke says:

    @Stefan
    Keine Ahnung ob das jounalistisches Handwerkszeug ist, aber du stellst deine Fragen an die BLM auf so polemische Art dass man meinen könnte, du rechnetest sowieso nicht mit einer ernstgemeinten Antwort, sondern wolltest Gegenpolemik erzeugen (was für ein Wort – kopfschüttel-schäm).
    Aber mal unabhängig davon: Gibt es eigentlich eine rechtliche Instanz, bei der man die Prüfung solcher Sachverhalte durchsetzen kann? Oder muss man prüfen, ob das SGB greift – womit ich persönlich jetzt natürlich nicht Betrug unterstellen will

  18. 19
    s says:

    Würde man die Off Air Gewinner durchstellen, dann wäre das Ganze glaubwürdiger.

    Aber wenn man das sieht und hier nicht von Betrug reden kann, dann weiß ich auch nicht.

  19. 20
    Klaus says:

    Mal ganz grundsätzlich gefragt: warum haben wir eigentlich Aufsichtsorgane, die – äh – keine Aufsicht führen? Mir kommt die ganze Situation vor wie der Schulhof, auf dem der Lehrer permanent mit einer Augenbinde an den prügelnden pubertierenden Rotznasen vorbeitorkelt.

  20. 21
    unbekannt verzogen says:

    @klaus:
    nur das die „prügelnden pubertierenden Rotznasen“ vorher ankündigen zu schlagen und ihnen die entscheidung lassen entweder sich zu opfern (um sich verprügeln zu lassen) oder doch lieber friedlich im sandkasten zu spielen.

    wer da anruft ist doch selber schuld. mehr bildung für das land. gäbe es nicht so viele dumme menschen, die da anrufen und das ganze finanzieren wär das problem gelöst.

  21. 22
    Toni says:

    Nun ja, eigentlich sehe ich den „Skandal“ nicht wirklich. Das Ansetzen von Countdowns, die nichts bedeuten und lange Durststrecken beim Hereinstellen von Anrufern sind ja wirklich olle Kamellen. Immerhin wurden am Ende 30000 Euro ausgespielt, was dem Tagesschnitt von 9live entspricht.

    Es ist ja nicht so, dass man sich als potentieller Kunde von 9live und Konsorten nicht über deren Praktiken informieren könnte. Und ein klein bisschen gesunder Menschenverstand, den jeder besitzt, genügt, um zu ahnen, dass die eigenen Chancen nicht ganz so hoch sind, wie vom Moderator suggeriert. Wer da immer noch anruft, ist m.E. selbst dran Schuld. Ist ja mit dem Lottospielen genau so. Da versenkt man statistisch gesehen auch mehr Geld als man gewinnt und die Chancen auf den Jackpot sind kleiner als beim Anruffernsehen. Aber über deren Glücksversprechen (man nehme nur diese unsäglichen Losverkäufer in diversen TV-Shops) regt sich komischerweise niemand auf.

    Das Wort „Betrug“ im anklagenden Sinne ist deshalb m.E. in diesem speziellen Fall nicht haltbar. Jeder Verkäufer, jede Werbung betrügt in gewisser Weise die Psyche des Kunden, weil falsche Hoffnungen, falsche Versprechungen und die Manipulation des eigenen Willens mittels Emotionen nun mal das Salz in deren Suppe sind. Jeder vernünftige Mensch weiß das aber (oder könnte es zumindest wissen). Und diejenigen, die dennoch darauf einsteigen, setzen sich der Möglichkeit, „betrogen“ zu werden, vielleicht ganz bewusst aus (Stichworte: Risikofreudigkeit, Langeweile, Spaß, Unempfindlichkeit gegenüber finanziellen Verlusten). Ist sicherlich nicht die ganze Wahrheit, aber hat das schonmal jemand bedacht?Vielleicht sind die Menschen gar keine dümmlichen Schafe, die es zu beschützen gilt?

  22. 23
    knorke says:

    @unbekannt verzogen
    Haben Sie noch nie den Reiz des Zockens und des schnellen Geldes verspürt? Am Automaten mal schnell ein paar Mark? Mal fluchs den Lottoschein ausfüllen?
    Diese Sendungen machen das recht clever. Es gibt ja Gewinner, die zeigen dem Zuschauer: „Es geht!“ „Ein Anruf, und der Tausender könnte meiner sein!“
    Das hat auch was mit Wissen und Bildung zu tun, aber ich behaupte mal, in erster Linie ist es pure Psychologie. Das Ausnutzen eines Triebes (wenn man so will) etwas, für das jeder anfällig ist. Nicht jeder ruft deswegen gleich dort an, aber ich behaupte, einen gewissen Reiz zum Zocken und zum schnellen Gewinn hat jeder schon mal verspürt.

    Natürlich ist Call In nicht das gleiche wie „Lotto“ oder „Der Preis ist heiß“ (90er Jahre Rotz). Aber die Unterschiede liegen im Niveau und der Masche.

  23. 24
    unbekannt verzogen says:

    natürlich kenne ich diesen reiz. allerdings bin ich intelligent genug einen vermeintlichen b e t r u g zu erkennen, genau so wie ich auch die verbündete Truppe von 5-Hütchen-Spielern an der Strandpromenade in Rimini erkenne.

    deshalb spiele ich lieber poker oder blackjack. ein glücksspiel – risko, aber ich habe einen geringen einfluss. und ich rechne mit dem verlust, also setze ich nur so viel wie ich verkraften kann.

    genauso ist es bei 9live, wenn man sich mit dem wahrscheinlichen, ich meine 100%igen, verlust von 50Cent pro Anruf nicht klar komme, lasse ich es eben.
    es ist so offensichtlich.

  24. 25
    Sebastian says:

    Ich finde diese „Vernunft“-Argumentation lachhaft.

    Da werden gerade in Deutschland die Spiele der staatlichen Lotterien über das Internet mit dem Hintergrund der möglichen Spielsucht verboten (Keno etc. pp. z.B. per Westlotto.de) und hier labern sich ein paar „Ihr seid doch alle selber Schuld“-Fuzzis den Mund fusselig.

    Wenn es keine Spielsüchtigen auf der Welt gäbe Euer Wort in Gottes Ohr. Aber ich zitiere Mal das Video „Wie oft hast Du angrufen“ – „Boah voll oft“ – „Hast Du Dir kein Limit gesetzt“ – „Hmm… ähm…“

  25. 26
    unbekannt verzogen says:

    kein limit – kein hirn

    schlimm find ich nur wenn 9live das hartz4 geld einsammelt. dafür ist es echt zu schade

  26. 27
    Thorsten says:

    Es ist ja richtig, dass solche Fälle protokolliert werden, dass ein kritisches Bewusstsein für diese Verarsche geschaffen wird. Aber das passiert seit langem. Und die Antwort von Sylke Zeidler zeigt, dass man auf diesem Weg nicht weiterkommt. Die lacht sich wahrscheinlich kaputt über ihre Kritiker und 9live verdient sich weiter dumm und dämlich.
    Das eigentliche Problem sind doch die Kontrollinstanzen, also in diesem Fall die Landesmedienanstalten, oder? Warum greifen die nicht ein, obwohl die Abzockmethoden seit Jahren bekannt sind. (Dazu kommt das Problem der Spielsüchtigen, für die solche Sender existenzbedrohend sind.)
    Gibt es denn aufschlussreiche Medienberichte über die Rolle der Medienanstalten? Wer sitzt da drin? Wessen Interessen vertreten die? Das sollte doch ein spannendes Thema für einen Medienjournalisten sein.

  27. 28
    unbekannt verzogen says:

    „Warum greifen die nicht ein, obwohl die Abzockmethoden seit Jahren bekannt sind.“

    Die haben einfach nix zu sagen – und könne auch so gut wie nichts machen.

  28. 29
    Marc Doehler says:

    @Lars (Nr. 14):

    ohne es jetzt nochmal explizit geprüft zu haben: es gab wahrscheinlich 38 „On-Air“-Gewinner, denn Du must davon ausgehen, das die Leute im ersten Spiel auch bei einer Falschantwort mit 10 Euro „Treuepremie“ und nem 9LIVE „Giveaway“ belohnt wurden und somit ebenfalls von 9LIVE zu den Geldgewinnern gerechnet werden.

    Dem eingefleischten User ist aber auch klar warum das wohl so ist: wie sonst sollte der Sender sein Versprechen „über 10.000 Gewinner Monat für Monat“ sonst einhalten, wenn er, wie es das Wort GEWINNER es ja eigentlich vorsieht, wirklich nur Anrufer mit richtiger Lösung als Gewinner titulieren würde.

    Warum wohl hört man schon länger den sonst in jedem 2. Satz vorgegkommenen Slogan „Über 1 Mio Euro Monat für Monat“ nicht mehr so oft? Eben, wegen m.E. (immer weiter) rückläufigen Anrufzahlen.

  29. 30
    Thorsten says:

    Unbekannt: Das wüsste ich eben gerne genauer. Und selbst wenn die „nix zu sagen“ haben, könnten sie Stellung beziehen. Ich erinnere mich an Medienberichte über die bayrische Landesmedienanstalt, die die Vorgänge in den Call-TV-Sendungen ganz offensichtlich verharmloste. Deshalb meine Frage, wessen Interessen die vertreten.

  30. 31
    Stefan says:

    @Thorsten: Das wird nicht alle deine (berechtigten) Fragen beantworten, aber als Lesetipp in eigener Sache: http://www.faz.net/s/Rub8A25A66CA9514B9892E0074EDE4E5AFA/Doc~E2A7B123F4BE34AC18555DD9D1993A1C6~ATpl~Ecommon~Scontent.html

  31. 32
    Mr.Black says:

    Was mich einmal interessieren würde:

    1. Haben 9Live oder Callactive jemals offengelegt wie der Hot Button technisch funktionieren soll?

    2. In diversen Spielen wird immer mit „Geldleitungen“ bzw. freien Leitungen geworben, welche man „treffen“ muss. Ist jemals technisch überprüft/hinterfragt worden ob so etwas überhaupt funktionieren würde? Sich bei der Telekon Dutzende Leitungen „legen“ zu lassen und diese dann per Zufallsgenerator anzusteuern?

  32. 33
    Thorsten says:

    @Stefan: Danke, lese ich mir bei Gelegenheit durch.

  33. 34
    Christian says:

    9live treibt nur etwas auf die Spitze, das es in weniger zugespitzter Form schon seit Jahren und Jahrzehnten gibt: Das Spiel mit der Gier der Menschen, das Spiel mit den verhältnismäßig kleinen Einsätzen und den verhältnismäßig großen Gewinnen. Ich sehe das als Spiel, als augenzwinkerndes Spiel mit in diesem Fall extrem geringen Einsätzen – und kaum Chacen auf Gewinne. Dass es Menschen gibt, die das nicht verstehen und die dort immer und immer wieder anrufen, das ist vielleicht die logische Folge, aber nicht die (im weitesten Sinne) Schuld von 9live. Auch Hersteller von Würsten sind nicht schuld, wenn sich eine Mindeheit zu Tode frisst. Letztendlich können die Menschen ihr Geld auch beim Kuscheltiereangeln auf der Kirmes verspielen. Vor allem: Das ist ihre freie Entscheidung in einem freien Staat. Freiheit setzt halt immer auch die Fähigkeit voraus, selbst zu denken. Menschen vor sich selbst schützen zu wollen kenne ich eher als Merkmal weniger freier Gesellschaften.

    In diesem Sinne befremdet es mich nicht nur, dass es Menschen gibt, stundenlang 9live schauen und alles dokumentieren – mich widert diese Bevormundungsmentalität regelrecht an.

  34. 35
    Fernsehkritiker says:

    Am 1. Januar hat 9Live übrigens die gleiche Nummer mit dem selben Suchbild nochmals abgezogen – allerdings war man da nach „nur“ 8 Stunden schon so freundlich, einen Gewinner durchzustellen.

  35. 36
    Harald says:

    Kann man das evt. noch nachträglich für das Guiness Book of World Records 2007 bzw. 2008 anmelden? Über die Weihnachtsfeiertage lief auf Sat.1 eine Sendung bei der man ein einfaches Streichhölzchenrätsel lösen sollte um ein Auto zu gewinnen (angepriesen als „schwerstes Matherätsel aller Zeiten“, was mir ungefähr in 10 Sekunden gelang, aber gut etwas Zeit muss sein) über viele Stunden anscheinend ohne richtige Lösung. Aber das muss die längste Gewinnspiel-Fernsehsendung aller Zeiten sein. Gratulation an 9Live für diesen vermutlichen Weltrekord.

  36. 37
    Georg says:

    @Christian:

    soso, dich widert das also an. Erzähl, was ist daran Bevormundung, wenn Leute protokollieren, wie ein Unternehmen möglicherweise chronisch (teilweise selbstauferlegte) Regeln verletzt. Das die Gewinnchancen relativ gering sind wissen wohl auch die Anrufer, aber nicht zwingend, dass sie künstlich noch einmal um vieles kleiner gehalten werden.

    Sicher kann ein Würstchenhersteller nix dafür, wenn sich die Käufer seiner Produkte im Wissen um die Inhaltstoffe kaputt essen. Wohl aber, wenn er auf die Packung schreibt, die Würste enthielten kaum Fett obwohl sie in Wahrheit randvoll damit sind. Dann heisst es Irreführung, oder willst du unter dem Deckmantel der „Eigenverantwortung“ dem Konsumenten abnötigen zu Hause ein Lebensmittellabor zu führen?

    Im konkreten Fall protokollieren gottseidank einige Leute freiwillig mit, weil es hier möglich ist, den CallIns dadurch ein bisschen auf die Finger zu schauen – diee Landesmedienanstalten machen es ja offenbar nicht.

    Selbstverantwortung ja, aber nicht ausschließlich. Du kannst von niemandem verlangen, sich alle Informationen selbst zu beschaffen, das wäre allein aufgrund der Fülle gar nicht möglich. Deiner Argumentation nach könnte man eben auch Zutatenangaben auf Lebensmittelpackungen quasi abschaffen, weil es is eh jeder selbstverantwortlich und kann den Inhalt gefälligst selbst prüfen, und wenn er das nicht will muss er das Produkt ja auch nicht essen.

    Besser vergleichbares Beispiel: Jeder Lottoziehung wohnt ein Notar bei. Wo sind die unabhängigen Prüfer (und Prüfung heisst nicht zwingend Bevormundung) bei den CallIns?

  37. 38
    Mr.Black says:

    Ich würde diese Call-In Sendungen nicht mit Lotto vergleichen.

    Beim Lotto spielen ist der Schein in jedem Fall beim Spiel dabei, und wer die richtige „Lösung“ also die Zahlen hat, der gewinnt in jedem Fall. Die Schwierigkeit liegt eher beim finden der „Lösung“.

    Würde Lotto wie Call-In Fernsehen funktionieren hieße es nicht 6 aus 49 sondern eher 6 aus 7, mit der klitzekleinen Schwierigkeit, dass nur ein einziger Lottoschein überhaupt zur Ziehung zugelassen wird.

  38. 39
    Marc Doehler says:

    @chris:

    Wir bzw. ich will damit niemanden „bevormunden“ – ich will Ihm nur das Kleingedruckte näherbringen – da es viele immer wieder zu übersehen scheinen, weil eben nicht offensichtlich. Du als Einer, der noch selber logisch denken kannst, wirst sicherlich nie auf die Idee kommen, dort anzurufen. Aber es gibt nun einmal Leute, die lassen sich bei einer mehr als deutlich eingeblendeten Gewinnsumme von 30.000,- €uro (dem gegenüber stehen die Anrufkosten in ca. einem 10tel der Schriftgröße!) und den immer wieder kehrenden Sprüchen, von wegen die Sendung sei ja gleich aus, doch recht leicht überreden, es doch auch einmal zu versuchen. Und diesen, und zwar genau diesen, Leuten wollen wir mit solchen Videos und Protokollen einfach mal die Augen öffnen und einfach mal anstossen, darüber nachzudenken, was Ihnen da eigentlich in 13 Stunden gesendetem NICHTS eigentlich immer wieder suggeriert wurde. Die Leute sollen endlich mal anfangen die gewissen Abläufe dort auchmal zu hinterfragen! Aber man glaubt nicht, was sich die Zuschauer und aktiven Anrufer solcher Call-In-Sendungen alles gefallen lassen, wenn man es nicht selbst erlebt hat.

    Natürlich ist jeder für sein handeln selbst verantwortlich und das soll er meinetwegen auch bleiben. Aber es muss doch bitte erlaubt sein, die Leute einfach zum Nachdenken anzuregen!!!

  39. 40
    Harald says:

    Ich mache mal einen Vorschlag für 9Live oder einen seiner Konkurrenten: Statt Eure Kunden mit solchen Spielen ich sage mal gemäßigt zu veralbern, testweise ein oder zwei Formate starten in denen wirklich schwierige und unterhaltsame Spiele/Rätsel gebracht und relativ viele Anrufer durchgestellt werden (die dann ruhig auch viele falsche Lösungen geben könnten). So eine Art „ARD/WDR Kopfball“ über mehrere Stunden hinweg, wo der Spaß größer ist als der tatsächliche Gewinn. Vielleicht fällt Euch auch selbst was besseres ein. Dann würden auch mehr für die Werbeindustrie interessante Zuschauer Euren Sender sehen und anrufen, und ihr könntet wieder seriöse Werbetreibende anlocken. Aber für eine solches Format braucht es natürlich mehr Anstrengungen als in der Redaktion mal ins Buch „Die beliebtesten Kinderrätsel und Fehlerbilder“ zu schauen. Und würde sich wahrscheinlich nicht so schön einfach rechnen wie der jetzige Zustand. Schade eigentlich.

  40. 41
    Christian says:

    @Marc Doehler

    Vielleicht war meine Einstellung zu eurer Arbeit ein wenig drastisch formuliert. Es ist ja nicht so, dass ich nicht verstehe, was eure Motive sind. Allerdings befürchte ich, dass es zwischen euren Lesern und den Teilnehmern an solchen „Gewinn“spielen allenfalls eine sehr kleine Schnittmenge gibt und das ihr mehr oder minder umsonst kämpft.

    Gerade dümmere Menschen (und auf solche zielen „Angebote“ wie die von 9live und anderen ja wohl offenkundig ab) sind in hohem Maße unbelehrbar – was einen entscheidenden Teil ihrer Dummheit ausmacht.

    Dass diese Spiele kaum Gewinnchancen bieten, ist nach ein paar Stunden des Zuschauens klar zu sehen: wenn man es denn sehen will. Um mal eine Querverbindung herzustellen: Es schauen ja nicht Millionen Menschen Uri Geller, weil noch nie jemand dessen Tricks aufgedeckt hätte. Es schauen Millionen Menschen Uri Geller, weil sie so gerne an das Übersinnliche glauben wollen und alle dem entgegenstehenden Hinweise ignorieren. Ebenso wird sich die arme Kreatur, die stundenlang vor dem Bild mit dem Fehler sitzt, nicht von der Unsinnigkeit des Spiels überzeugen lassen – allein aus Mangel an Alternative im Leben. Ich fürchte, eure Zielgruppe wäre nicht gut auf euch zu sprechen, wenn sie denn von euch Kenntnis bekäme.

  41. 42
    J. S. says:

    Ich habe einen Tag nach dieser Farce die BLM benachrichtigt. Es kam auch prompt eine Bestätigung, jedoch mit dem Standardtext. Ich weiß jetzt nicht, ob das bedeutet, dass die Beschwerde in den Papierkorb gewandert ist oder tatsächlich weitergeleitet wurde.

    @Christian:
    „Gerade dümmere Menschen (und auf solche zielen „Angebote” wie die von 9live und anderen ja wohl offenkundig ab)“

    Man muss nicht dumm sein, um darauf reinzufallen.
    Es gibt naive Menschen, es gibt einsame Menschen (die Moderatoren von 9Live & Co sind die einzigen, mit denen sie sprechen können), es gibt genügend alte Menschen (die mit dem Enkeltrick ausgeraubt werden können, glauben also alles, was gesagt wird), es gibt arme Menschen (die auf den Gewinn hoffen), es gibt Spielsüchtige (die einfach nicht anders können), es gibt Menschen mit Schulden (sie wollen aus der Schuldenfalle heraus und merken nicht, dass sie noch weiter hineinschlittern), es gibt Kinder (die auch dort anrufen können), …

    So einfach, wie du dir das vorstellst, ist es einfach nicht.

  42. 43
    Thorsten says:

    Schöner Beitrag, J.S., dem schließe ich mich an. Und selbst wenn es einfach „dumme“ Menschen wären (was auch immer das genau ist), ist das kein Grund, sie abzuzocken bzw. diese Abzockerei zu entschuldigen.
    Letztlich eine ethische Frage.

  43. 44
    achtundsiebzig says:

    ich wollte ja schon lang einmal eine digitale kopie eines solchen suchspiels zum ausprobieren haben…
    am anfang des videos werden 3 bilder gezeigt. legt man (z.b. in photoshop) bild 2 oder 3 genau über bild 1 und stellt einen „difference“ überblendungsmodus ein (der also die unterschiedlichen pixel anzeigt), kommt man zu folgendem interessanten ergebnis:

    http://87.230.19.169/ext/screen-capture-6.jpg

  44. 45
    Christian says:

    Und wohin führt diese „ethische“ Frage?

    Wird auch das McDonalds-Monopoly verboten, weil manche Menschen denken könnten, es gäbe alle Straßen gleich oft und sie müssten nur genug Burger essen, um das Traumhaus zu bekommen? Und die dann in ihrer Mietwohnung platzen?

    Ein mündiger Bürger muss jedem Tag so viele Entscheidungen treffen, bei denen es um mehr Geld geht als um 49 ct. Niemand nimmt in an der Hand. Jede Krimesbude arbeitet mit dem Trick, die wahren Gewinnchancen zu verschleiern. Was heißt eigentlich „verschleiern“: 13 Stunden Sendung ohne einen durchgestellten Anrufer ist doch ein mehr als deutlicher Hinweis auf die tatsächliche Gewinnchance. Wer das nicht merkt, und wer mehr als ein paar Mal „spielerisch“ anruft, dem fehlt es an Lebensfähigkeit. Wo diese Menschen ihr (oder: unser?) Geld verprassen, ist letztendlich egal und nicht steuerbar.

  45. 46
    Mathis says:

    @44 bzw @achtundsiebzig:

    Hä? Das Bild ist schwarz. Erklärst du mir bitte, was dies aussagt? Ich kenn mich nicht aus.
    Danke.

  46. 47
    Thorsten says:

    @Christian: Es fehlt Menschen an „Lebensfähigkeit“? So langsam verstehe ich, wie du tickst…

  47. 48
    Christian says:

    Was hat das damit zu tun, wie jemand „tickt“? Wenn jemand zum Spaß ab und zu 49ct. für die Teilnahme an einem Spiel ausgibt, dann ist das kein Problem. Wer größere Beträge für so etwas ausgibt, der hat ein Problem aber das Spiel bzw. der Anbieter des Spiels ist nicht das Problem, sondern ein Symptom.

    Unter Lebensfähigkeit verstehe ich, dass jemand seinen Lebensunterhalt selbst verdient und selbst entscheiden kann, wofür er/sie sein/ihr Geld ausgibt – sofern dem keine gesundheitlichen Einschränkungen entgegenstehen. Wer das nicht schafft, ist nicht (allein) lebensfähig.

    Ich glaube fest, dass die meisten Menschen sehr gut leben können, wenn man sie lässt. Ständiges Bevormunden und ständiges Beschützen lässt die Menschen ihre Gehirne ausschalten – was immer wieder zu sehen. Lasst die Menschen doch selbst hinfallen und selbst wieder aufstehen – und gebt nicht denjenigen die Schuld, die mit Wünschen (und seien sie auch noch so irrational) der Menschen Geld verdienen – das tun wir irgendwie alle.

    Dass ich mit dieser Position Widerstand von selbsternannten Menschenfreunden provoziere, ist mir schon bewusst.

  48. 49
    Stefan says:

    [Zugegeben: Es widerstrebt mir etwas, mit jemandem zu diskutieren, der andere abfällig „selbsternannte Menschenfreunde“ nennt.]

    @Christian: Angenommen du gehst in einen Laden und kaufst ein Paket Cornflakes, auf dem 200 g steht. Zuhause merkst du: Sind nur 100 g drin. Du googlest und stellst fest: Das machen die immer so. Schreiben 200 g drauf, tun aber nur 100 g rein. Denkst du dir dann: Mensch, ich bin ja auch doof, hätt‘ ich vorher merken können, wirkte ja schon so leicht, aber naja wurscht, kauf ich demnächst andere Cornflakes und hoffe, dass die mich nicht verarschen? Oder denkst du: Eigentlich sollte es eine Behörde oder sowas geben, die darauf achtet, dass in 200-g-Paketen auch 200 g drin sind, schön, dass es wenigstens Internetseiten gibt, die das auflisten, welche Marken einen mit dreisten Lügen übers Ohr hauen?

    (Und der Vergleich hinkt noch, weil er den Aspekt außer Acht lässt, dass es Menschen gibt, die spielsüchtig sind, und dass Programme wie 9Live mit all ihren optischen und akustischen Effekten darauf abzielen, einen Sog zu entwickeln, dem sich nicht jeder entziehen kann.)

  49. 50
    Christian says:

    Zuallererst ginge ich davon aus, dass jeder, der schon einmal um 100g Cornflakes betrogen worden ist, beim nächsten Mal von sich aus andere Cornflakes oder aber gar keine Cornflakes mehr kauft.

    Wenn der Betrug Methode des Cornflakes-Herstellers wäre, würde ich außerdem schauen, ob es wegen dieses Betrugs schon eine Klage gegen den Cornflakes-Hersteller gibt oder gegebenenfalls eine solche führen (und hoffentlich gewinnen!). Nach der gewonnenen Klage würden keine zu leichten Cornflakes-Packungen mehr in den Regalen stehen.

    Was ich nicht tun würde, wäre darauf zu hoffen, dass sich Menschen, die nie Cornflakes essen und daher nie betrogen werden in zig Foren über meinen Cornflakes-Konsum und meine dabei erlittenen Schaden unterhalten. Weil ich ja ein mündiger Cornflakes-Esser bin.

    Wie du siehst, hinke ich dem Beispiel mühelos davon ;-)

  50. 51
    Christian says:

    @Stefan

    Ich zitiere: „[Zugegeben: Es widerstrebt mir etwas, mit jemandem zu diskutieren, der andere abfällig „selbsternannte Menschenfreunde” nennt.]“

    Das wirkt reichlich bigott aus der Feder einen Menschen, dessen journalistische Tätigkeit hauptsächlich aus (mitunter brilliant geschriebener) Schmähkritik besteht.

  51. 52
    kurt says:

    @Marc Doehler:

    Kleine technische Anmerkung: Das Video ist gut, aber die Zwischeneinblendungen kann man kaum lesen, so schnell sind sie wieder weg. Wenn die Gesamtlänge des Videos wegen Beschränkungen der Videoplattform auf zehn Minuten limitiert werden muss, besser etwas vom Anfang der einzelnen Ausschnitte entfernen.

  52. 53
    Marcus says:

    Ich habe irgendwo gelesen Marc Doehler hat bereits selbst etwa rund 1000 DVDs an Mittschnitten von Call-in-Sendungen aufgezeichnet Ich meine…was soll ich denn davon halten? Das ist doch wohl kaum weniger krank als die Inhalte der Aufzeichnungen selbst. Wenn man sich zu lange und zu intensiv mit einem Thema beschäftigt und auseinandersetzt, so wie es Marc Doehler eindeutig getan hat, dann begiebt man sich in die Gefahr selbst die Abnormitäten des Themas anzunehmen. Absurd, aber ich habe tatsächlich selbst einen erkläglichen Betrag auf sein Konto überwiesen um ihn zu unterstützen, das ist nun schon bestimmt ein Jahr her, heute allerdings würde ich das wohl nicht mehr machen, oder vielleicht wieder, weil er nämlich bestimmt bald einen Arzt braucht und zwar einen Psychotherapeuten! Und da kann er sicherlich auch jeden Taler brauchen :)

  53. 54
    achtundsiebzig says:

    @Mathis

    Das Bild ist nicht „ganz“ schwarz, sondern nur an den stellen, an denen sich bild 3 von bild 1 unterscheidet. (Oder anders gesagt, es ist Bild 1, nur das die Pixel, die in Bild 3 identisch sind schwarz gefärbt wurden.)
    In der oberen linken Ecke kann man einen kleinen unscharfen weißen Fleck erkennen, das war der gesuchte Unterschied (der Uhrzeiger).
    Eigentlich dachte ich erst, das gar kein Unterschied vorhanden ist (wäre ja noch schöner), aber so zeigt das Beispiel zumindest daß das Rätsel auch mit technischer Hilfe noch schwierig ist (aber 13-Stunden-schwierig? :)

  54. 55
    Marc Doehler says:

    @marcus (Nr. 55):

    Nett, daß Sie (Du) sich Sorgen um meinen geistigen Gesundheitszustand machen. Aber ich versichere Ihnen, es ist alles in Ordnung. Das sammeln der DVDs hat nichts damit zu tun, daß ich mir die Dinger auch noch in meiner Freizeit ansehe, sondern dient lediglich der Archivierung der protokollierten Vorkommnisse. Wer weiss, wann man diese Sachen vielleicht doch nochmal braucht. Und dann bin ich zumindest auf der sicheren Seite und habe sie griffbereit zur Hand. Mag sein, daß das in Ihren Augen ziemlich krank aussieht, andererseits hätte es ohne mein Archiv diesen Blogeintrag hier womöglich gar nicht gegeben, weil kein existierendes Bildmaterial zur Verfügung gestanden hätte. Aber das erkläre ich Ihnen vielleicht mal in einer persönlichen 2er Sitzung unter Ausschluß der Öffentlichkeit, während Sie es sich auf Ledercouch bequem machen ;-)

  55. 56
    christian says:

    Der Beitrag von Marcus, in dem er den vermeintlich beeinträchtigten Geisteszustand von Marc Doehler thematisiert, ist schon relativ weit von dem entfernt, was ich als Argumentation auf der Sachebene bezeichnen würde.

    Man kann übe den Sinn und Unsinn derartiger Dokumentation sicherlich unterschiedlicher Meinung sein. Man kann auch, wie ich, die Diskussion, die auf dieser Dokumentation fußt, als 1.kleingeistig 2. bevormundend 3. nutzlos 4. künstlich hochgeschaukelt und 5. an den Realitäten vorbei betrachten. Daraus aber auf die beteiligten Personen zu schließen, ist ziemlich kühn. Aber so funktioniert sie ja, die Blogger-Welt: Basierend auf ein paar Sätzen werden ganze Psychogramme entworfen. Hier wussten einige ja auch sehr schnell, wie ich ticke…

  56. 57
    Pjotr says:

    So funktioniert die Blogger-Welt also, danke Christian. Ich bewundere immer Menschen mit geschlossenen Weltbildern. Eine Frage noch, wann hat Stefan eine Schmähkritik, die ja in Deutschland verboten ist, geschrieben? Muss mir entgangen sein.
    Dass man einen Menschen schon nach wenigen Worten als Unsympath einstuft, muss nicht zwingend daran liegen, dass man zu schnell Schlüsse zieht.

  57. 58
    Foederalist says:

    @Marcus
    Ich bewundere Marc Doehler sehr für seine Arbeit. Jemand der aus Idealismus sich einer so nervenaufreibenden Beschäftigung widmet ist ist nicht nur geistig mehr als gesund, sonder sogar ein Vorbild (auch für mich).

  58. 59
    Gregor Keuschnig says:

    @34/Christian
    Freiheit setzt halt immer auch die Fähigkeit voraus, selbst zu denken.
    Bitte missbrauchen Sie doch nicht den Freiheitsbegriff in dieser infantilen Weise! Der ist viel zu kostbar dazu. Mit dem gleichen Scheinargument rechtfertig z. B. die Waffenlobby in den USA ihre Pfründe. Freiheit bedeutet beispielsweise ja auch nicht, dass Schwerverbrecher ihr „Handwerk“ weiter ausüben dürfen. Niemand würde bspw. einem Seriendieb zugestehen, weiter einbrechen zu dürfen, da dieser sich sonst in seiner Freiheit eingeschränkt sieht.

    Rechtsstaaten setzen der „Freiheit“ da Grenzen, wo entweder anderer Leute Freiheit einschränkt oder gesetzeswidrig gehandelt wird.

    Meine Entscheidung bspw., mich an einem solchen Spiel bei 9Live zu beteiligen, ist zwar meine „freie“ Entscheidung – sie ist aber ggf. dann korrumpiert worden, wenn mir falsche Tatsachen (Gewinnpläne o. ä.) vorgegaukelt wurden. Will sagen: Die freie Entscheidung beruhte auf bestimmten Voraussetzungen. Werden diese nicht eingehalten (arglistig oder nicht spielt keine Rolle), dann ist, streng genommen, kein Rechtsgeschäft zustande gekommen. Das hat dann nix mit Freiheit zu tun, sondern eher mit….aber ich lass es lieber, um dem Hausherren hier nicht noch mehr Probleme zu bereiten.

  59. 60
    Christian says:

    Das „Vorgaukeln falscher Tatsachen“ funktioniert für diese Sendungen doch nur sehr kurzfristig. Jeder, der schon einmal länger als fünf Minuten bei einer solchen Sendung „hängengeblieben“ ist, hat doch die Chance, selbst zu sehen, was dort gespielt wird.

    Und das schnelle Verspielen von 49ct kann wohl kaum Gegenstand derart erbitterter Auseinandersetzungen sein. Nein, es geht wie so oft ums Prinzip. Und um ein paar bedauernswerte (???) Kreaturen, die dort ein eh nicht vorhandenes Vermögen vertelefonieren – und die ihre Chance, das üble Spiel zu begreifen, anscheinend nicht nutzen können/wollen. Denen hilft aber auch kein „Watchblog“.

    Wo sind eigentlich die Beschwerden der „Opfer“? Oder gibt es die gar nicht? Sind alle glücklich, bis auf ein paar berufe (…Berufs-…) Querulanten?

  60. 61
    lord_ravenhurst says:

    61/christian:“Das „Vorgaukeln falscher Tatsachen” funktioniert für diese Sendungen doch nur sehr kurzfristig.“

    also ist das „vorgaukeln“ ok wenn man es nur möglichst dilletantisch macht?

  61. 62
    Stefan says:

    @Christian: Es geht nicht nur ums Prinzip, und es geht schon gar nicht um 49ct, sondern um Millioneneinnahmen (für 9Live) und Zigtausend Euro Telefongebühren (für Spielsüchtige). Vgl. zum Beispiel hier: http://www.teltarif.de/arch/2004/kw44/s15283.html

  62. 63
    Gregor Keuschnig says:

    @61/Christian
    Sind Sie Berufsclaquer?

  63. 64
    Marc Doehler says:

    Christian:

    es geht eben nicht nur ums Prinzip, sondern in erster Linie darum, mit welcher Willkür man dort die Leute auch teilweise um einen Gewinn bringt:

    http://de.sevenload.com/videos/SzQwIjz/9LIVE-DOPPELDEUTIG-CALL-IN-TV-DE

    Schau Dir nur allein dieses Beispiel an. Natürlich wurde im Vorfeld betont, das Städte nicht gehen würden, aber den Anrufer dann so über den Tisch zu ziehen… und hier ging es nicht um 2 Euro Fuffzich, nein hier ging es um 500 (!!!) Euro. Aber Du hast Recht, wenn Du fragst, wo denn die Beschwerden der Betroffenen bleiben, denn wie Du siehst, lässt auch dieser Herr sich mit 100 Euro abspeisen und die Sache ist vom Tisch. UND DAS IST ES, WAS ICH NICHT VERSTEHE. Ich hätte mich am Telefon bis auf’s Blut mit der Tante gestritten, ohne Scheiss.

    Und soviel zum Thema: warum tut er sich das an, diese Archiviererei? Genau aus diesem Grund, denn dieser Ausschnitt stammt vom August 2007 und wurde eben von mir zusammengeschnitten, weil er hier so gut passte ;-)

  64. 65
    Will Kür says:

    Der von Stefan in 63 verlinkte Fall zeigt sehr schön exemplarisch die ganze Problematik. 9Live und die anderen Sender nehmen gerne in Kauf, die Schwächsten in unserer Gesellschaft auch in noch tiefere Armut zu stürzen.

    Welchen Wert und Sinn hat die Existenz von 9Live und anderer Sender? Kann es wirklich gewollt sein, unter staatlicher Aufsicht, naive Menschen mit elektronischen Hütchenspielen verführen zu lassen? Wenn Hütchenspieler in Fussgangerzonen von der Polizei verjagt werden, warum dürfen sie dann im Fernsehen auftreten?

    Die einzig sinnvolle Lösung wäre m.E. Call-In-Spiele komplett zu verbieten. Es ist beklagenswert, dass von „tollen“ Medienpolitikern wie Kurt Beck, immerhin Vorsitzender des ZDF-Verwaltungsrats und der Rundfunkkommission der Länder, zu solchen Themen nichts zu hören ist. Wahrscheinlich sind der deutschen Politikerkaste die 200-300 Arbeitsplätze in den Hütchenspielersendern geschaffen wurden wichtiger als die fatalen Auswirkungen, die dieses System auf eine nicht geringe Anzahl Mitbürger wie im o.g. Fall hat.

  65. 66
    Christian says:

    @Gregor Keuschnig

    Ihre Frage enttäuscht mich, und das nicht nur aus orthografischer Sicht. Es muss doch auch noch möglich sein, eine andere als die hier vorherrschende Meinung zu vertreten, ohne direkt einer irgendwie gearteteten Verquickung mit den Anbietern dieser Spielchen bezichtigt zu werden. Diese Verquickung existiert nicht. Mir wird immer etwas mulmig, wenn es bei derartigen Themen zu Einheitsmeinungen kommt, die alle ihnen entgegenstehenden Meinungen auf diese (reichlich infame, wie ich finde) Art und Weise zu eliminieren versuchen.

    @Marc Doehler
    Trotz deines nimmermüden Engagements (und der daraus resultierenden, meiner „Laienkenntnis“ weit überlegenen „Fachkenntnis“) scheint unsere Diskussion ja zu etwas zu führen: Wir entdecken eine gemeinsame Position. Mich erstaunt/erschreckt es unsäglich, mit welcher Unterwürfigkeit einige Teilnehmer den Moderatoren entgegentreten. Wir scheinen es einem Publikum zu tun zu haben, das extrem wenig „kritischen Geist“ entwickelt.

    Nur ziehen wir eben unterschiedliche Schlussfolderungen: Du kämpfst dafür, diesen kritischen Geist entstehen zu lassen. Bei mir bleibt’s beim „Selber schuld!“. Dahinter steht wahrscheinlich ein grundlegend verschiedenes Menschenbild.

  66. 67
    J. S. says:

    Lieber Christian,

    man bezahlt pro Anruf nicht 49ct sondern 50ct. Kann es sein, dass du hier von etwas redest, was du dir noch nie angeschaut hast? Denn sonst würde man einen so feinen Fehler sofort bemerken.
    Und diskutieren ohne überhaupt mal über längere Zeit Call-In geschaut zu haben, ist ja wohl total sinnlos.

    Und zweitens bin ich der Überzeugung, dass man in einem Forum oder Blog einen anderen Diskussionsteilnehmer nicht umstimmen kann, der eine eiserne und sehr vorgefestigte Meinung hat.

    Das „Selbst Schuld“-Argument ist zu billig. Das ist genauso ein Schwachsinn wie der Satz „Wer nichts zu verbergen hat, der hat auch nichts zu befürchten“ im Hinblick auf die Online-Durchsuchung. Es gibt nämlich genug Menschen, die nicht selbst Schuld sind. Aber dich kann man sowieso nicht überzeugen, daher spare ich mir weitere Ausführungen.

  67. 68
    Christian says:

    „Das „Selbst Schuld”-Argument ist zu billig. Das ist genauso ein Schwachsinn wie der Satz „Wer nichts zu verbergen hat, der hat auch nichts zu befürchten” im Hinblick auf die Online-Durchsuchung.“

    Eine Analogie ohne Sinn und Verstand. Sie markiert dann wohl das Ende einer Diskussion, die nie eine war. Viel Spaß beim Schmoren in eigenen Saft.

  68. 69
    John Myers says:

    Dito, Christian, dito.

  69. 70
    Lars says:

    @Christian
    Zitat: „Wo sind eigentlich die Beschwerden der „Opfer”? “

    Die gab es schon einige Male live und in Farbe ON AIR. Leider viel zu wenig und leider lassen sich die Leute mit dem Gewinn dann sehr schnell beruhigen. Eine Dame ist mir bekannt, die hatte selber gesagt sie hätte eine Telefonrechnung von über 10.000 Euro… und sie spielt weiter!

    Hier mal ein kleines Beispiel und auch eine kleine Erklärung warum da einige Menschen anrufen:
    http://de.youtube.com/watch?v=Y7j5OehXQpM

    Und wegen solchen „Opfer“ sollte man CallIn wie es momentan ist abschaffen…

  70. 72
    Gregor Keuschnig says:

    @67/Christian
    Tatsächlich, da habe ich mich verschrieben. Es muss natürlich „Berufsclaqueur“ heissen. Leider haben Sie diese einfache Frage nicht beantwortet, sondern verschanzen sich hinter kruden Verschwörungstheorien („Einheitsmeinung“) oder unberechtigten Beschimpfungen („infam“). Sie sind vermutlich tatsächlich ein Berufsclaqueur.

  71. 73
    Christian says:

    @Gregor Keuschnig

    Mit etwas gutem Willen hätten Sie meine Antwort durchaus interpretieren können. Für Sie noch einmal ganz klar: Nein, ich bin kein „Berufsclaqueur“. Und ich halte die Unterstellung immer noch für infam, zumindest aber zeugt Sie von erschreckend wenig Diskussionsreife.

    @Lars

    Weil es Menschen gibt, die sich um Kopf und Kragen telefonieren, sollten solche Spiele verboten werden? Dann sind Sie bestimmt auch für das Verbot von Alkohol, Zigaretten, Internet usw.? Weil der Staat besser weiß, was für die Bürger gut ist, als die Bürger selbst?

    Dumme vor ihrer Dummheit schützen zu wollen ist ein aussichtsloses Unterfangen.

  72. 74
    Will Kür says:

    @Christian 74: sie haben also kein Problem damit, wenn z.B. alleinstehende invalide Rentnerinnen mit nicht mehr als 100 Euro frei verfügbarem Monatseinkommen sich in kürzester Zeit aus Unwissenheit eine Schuld von 3000 Euro gegenüber einem Unternehmen wie 9Live aufbürden? Sie haben kein Problem damit, dass es staatlich geduldet oder sogar gefördert Geschäftsmodelle gibt, die auf der Ausnutzung der Schwächsten basieren?

    Sind sie auch für die Abschaffung aller bestehenden Verbraucherschutzgesetze? Schliesslich haben die Leute ja immer selbst Schuld wenn sie etwas kaufen, es zwingt sie ja niemand.

  73. 75
    brockb6 says:

    http://de.youtube.com/watch?v=CS0nTiqtPfE

    Einfach unglaublich. Ach das ist ja schon ein toller Zufall, dass der gute „Nils“ immer durchkommt.

  74. 76
    Christian says:

    @75

    Sie haben es erfasst.

  75. 77
    gerrit says:

    @77: Bisher dachte ich, so dumm kann doch niemand sein, das meint der anders, kann sich bloß nicht ausdruecken. Kann offenbar doch jemand, herzlichen Glückwunsch, dass Sie es sind.

    Desletzt sass ich an der Supermarktkasse und berechnete jemandem aus Versehen 8 Kisten statt 8 Flaschen. Dem Kunden wäre es nicht aufgefallen. Möchte mir nicht ausmalen, wie schnell sich jemand in die Pleite telefonieren kann.

  76. 78
    Gregor Keuschnig says:

    @74/Christian
    zeugt Sie von erschreckend wenig Diskussionsreife.
    Zeugt Sie? Jetzt bin ich aber auch enttäuscht.

    Ernsthaft: Woran machen Sie diesen Vorwurf fest? Wenn Sie andere pauschal als Berufnörgler bezeichnen und Sie eine pseudofreiheitliche Position usurpieren, warum glauben Sie, die Bezeichnung „Berufsclaqueur“ wäre unangebracht, gar „infam“? Woran zeigt die „Diskussionsreife“ in der Attribuierung „Berufsnörgler“?

  77. 79
    Christian says:

    @Gregor Keuschnig

    Zum Wochenende nur noch diese Stellungnahme: Lassen Sie uns doch auf den jeweiligen Standpunkten verharren (das tun wir ja eh ;-)) und dem jeweils anderen sachlich begegnen. Dass auch ich nicht immer sachlich war/bin, sehe ich auch ein.

    „Berufsnörgler“ war meine – keineswegs abwertende, eher wohlwollend-distanzierte – Bezeichnung für den Typus Journalist, der sich mit Kritisieren seinen Lebensunterhalt verdient: aus meiner Sicht ein durchaus ehrenwerter Broterwerb. Dem entgegen stünde – da gebe ich Ihnen Recht – der „Berufsclaqueur“. Ein solcher bin ich nicht. Aber eben auch kein „Berufsnörglerclaqueur“, um es mal auf die Spitze zu treiben.

    In der Kommentarfunktion eines derart lesenswerten Blogs wie diesem hier wimmelt es nur so von Zustimmung. Da kann eine Gegenposition nicht schaden. Nicht, dass ich hier nur den Advocatus Diaboli gebe, nein: Aber es reizt durchaus, seine konträre Position in diesem Umfeld zu vertreten. Dass man dann mitunter auch eine gewisse Schärfe in die Sache bringt, ist vielleicht nur allzu menschlich.

    Ein schönes Wochenende,
    Christian

  78. 80
    meykosoft says:

    @67+++# Christian schrieb:“…Nur ziehen wir eben unterschiedliche Schlussfolderungen: Du kämpfst dafür, diesen kritischen Geist entstehen zu lassen. Bei mir bleibt’s beim „Selber schuld!”. Dahinter steht wahrscheinlich ein grundlegend verschiedenes Menschenbild.“

    Trotz der weichgespülten Stellungnahme(@80) passt ja vielleicht ein Menschenbild wie das Folgende. Das wurde mir anno Tobak von einem Christian K. skizziert. Der sagte mir seinerzeit:

    Man muss auch mal in den Mokassin seines Gegenübers (Andersdenkenden, Widerparts, etc.) gehen – und wenn man dann weit genug gegangen ist, man also genug Abstand hat, dann dreht man sich noch mal um und brüllt zurück: Und die Mokassin behalt ich auch, du altes, rechthaberisches A…loch!

    Einen schönen Abend noch,

  79. 81
    Alex B says:

    Sehr schön ist auch bei 1:10 bei 2 gezeigten Bildern: „Welches Bild ist anders?“. Na, welches der beiden ist anders als das andere?

  80. 82
    Hans says:

    Ich fühle mich wirklich schlecht, dass sie es tun.
    Kann nicht sein, dass Menschen so zu täuschen.
    Ich hoffe, sie kann geeignete Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass dies der Fall ist!

  81. 83
    DerGenervte says:

    mmhh jetzt läuft das spiel auf sat1 mit dem gleichen bild wie oben….
    ich hab bis jetzt noch keinen einzigen durchkommen gesehen/gehört

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