Ein Nepal für ein Tibet vormachen

So und so ähnlich sehen sie aus, die TV-Nachrichten in diesen Tagen:

Kleines Problem: Das da hinter dem Moderator ist nicht Tibet.

Und so und so ähnlich sehen sie aus, die Internetseiten in diesen Tagen:

Kleines Problem: Das da auf dem Foto ist nicht Tibet.

Es gibt offenbar heftige Unruhen in Tibet, und die chinesische Polizei geht offenbar mit großer Härte gegen die Protestierer vor. Es gibt nur leider fast keine Fotos und Videos davon. Zum Glück für die Medien gibt es aber Fotos und Videos von gewaltsamen Auseinandersetzungen mit tibetischen Demonstranten an anderen Orten in der Welt — die werden dann von Sendern wie N24 und RTL, aber auch von anderen einfach umdeklariert.

Das Foto von RTL.de oben zum Beispiel ist nicht in Lhasa entstanden, sondern offenbar in Kathmandu, wo es Auseinandersetzungen zwischen Polizei und tibetischen Demonstranten gab. Und das Bild auf N24 („Tote bei Krawallen in Tibet“) stammt aus Indien, nicht aus China — unschwer an der Hautfarbe und Uniform des Mannes rechts im Bild zu erkennen.

Der Mischsender N24 hat es heute geschafft, zu einer Meldung über die Ausweisung der letzten Journalisten aus Tibet, die Verhaftung vieler Menschen in Lhasa und das Einfrieren deutscher Verhandlungen mit China Bewegtbilder zu zeigen, von denen offenbar kein einziges in Tibet oder China aufgenommen wurde. Die Aufnahmen scheinen zwar das brutale Vorgehen Chinas perfekt zu belegen, sind aber (an den Uniformen zu erkennen) ebenfalls in Nepal entstanden:

Auch n-tv wählte ein eindrucksvolles dpa-Bild aus Nepal und schrieb „Neue Proteste in Tibet“ darüber. Und Bild.de baute zwei dramatisch aussehende Fotos von Zusammenstößen in Nepal zu einem Teaser „Hunderte Tote bei Unruhen in Tibet“ zusammen.

Im Forum der deutsch-chinesischen Seite kaiyuan finden sich weitere Beispiele. (Über den politischen Hintergrund dieser Seite weiß ich nichts; die dort genannten Beispiele, die ich nachrecherchieren konnte, sind aber alle zutreffend.)

Auch bei den Aufnahmen, die tatsächlich aus Tibet stammen, ist in vielen Fällen nicht eindeutig zu erkennen, was sie wirklich zeigen. Zeigen die Aufnahmen von dem Mann, dem zwei Uniformierte unter die Arme gegriffen haben, wirklich dessen brutale Festnahme? Oder bringen sie in Wahrheit einen Verletzten aus der Gefahrenzone? Die Betextung solcher Fotos in vielen Medien lassen diese Frage nicht offen. Jedes Bild scheint für sie ein weiterer Beweis zu sein für die Grausamkeit von chinesischer Polizei und Militär.

Einige der beunruhigenden Fotos, die jetzt um die Welt gehen, stammen von dem amerikanischen Blogger Kadfly, der seit einigen Wochen durch Asien reist — eines davon schaffte es auf die erste Seite der „New York Times“. Kadfly selbst beklagte daraufhin, wie einseitig die großen Medien diese Bilder interpretierten, und dass sie wichtige Tatsachen in Bezug auf seine Fotos ignorierten:

Yes, the Chinese government bears a huge amount of blame for this situation. But the protests yesterday were NOT peaceful. The original protests from the past few days may have been, but all of the eyewitnesses in this room agree the protesters yesterday went from attacking Chinese police to attacking innocent people very, very quickly.

Ich habe keinen Zweifel daran, dass den Tibetern großes Unrecht geschieht. Und dass die letzten Journalisten Tibet verlassen mussten und China Berichte über Tibet zensiert, spricht eine deutliche Sprache über die Art von Staat, mit dem wir es hier zu tun haben.

Aber gerade die Tatsache, dass die Rollen von Gut und Böse in diesem Konflikt so klar verteilt zu sein scheinen, verführt dazu, es uns als Beobachter und Berichterstatter gefährlich bequem zu machen. So bequem wie Franz Josef Wagner, der am Montag in „Bild“ behauptete:

Kein Tibeter schlägt nach einer Fliege, die ihn belästigt, die Fliege könnte seine verstorbene Großmutter sein. Der Tibeter glaubt an die Wiedergeburt.

(…) Ein Tibeter tötet nicht. Mord ist für einen Tibeter unvorstellbar.

Irgendwie ist an Wagner vorbeigegangen, dass eine Gruppe von Tibetern in den vorausgehenden Tagen möglicherweise nicht damit beschäftigt war, Fliegen zu retten, sondern Chinesen und ihre Geschäfte anzugreifen. Man mag darin auch eine Form von Notwehr sehen. Man darf es nur nicht leugnen.

Auch die Chinesen haben ein Recht darauf, dass die Medien keine Aufnahmen fälschen, um mithilfe prügelnder nepalesischer Polizisten die für uns nicht sichtbare Brutalität chinesischer Polizisten zeigen zu können. Vor allem aber haben wir ein Recht darauf.

[via René per Mail]

Lesenswert auch: Der „Spiegelfechter“ betrachtet einen anderen Aspekt desselben Phänomens.

Nachtrag, 25. März. RTL.de räumt den Fehler jetzt ein und „bedauert“ ihn — verwirrenderweise nicht unter der Überschrift „RTLaktuell.de entschuldigt sich“ oder „RTLaktuell.de korrigiert sich“, sondern „RTLaktuell.de berichtet unabhängig“.

693 Replies to “Ein Nepal für ein Tibet vormachen”

  1. Danke für diesen ausgewogenen Beitrag mit einer Botschaft, die man nicht häufig genug wiederholen kann und muss: (Wir) Journalisten sind Berichterstatter, die anaylsieren und bewerten, aber nicht urteilen und kommentieren (außer in eigens gekennzeichneten Beiträgen). Leider vergessen das allzu viele Kollegen und ganze Medien-Herrscharen allzu oft.

    Es ist aber auch gar zu verführerisch: Dort kämpfen scheinbar Gut gegen Böse, die Welt ist auf einmal so einfach aufzuteilen in schwarz und weiß, das ist wie mit der Sternenflotte und den Klingonen…

    Nur, wer sich als Journalist mit einer Sache gemein macht – und sei es eine noch so gute Sache – der hat seinen Job schon verfehlt.

  2. Irgendwie ist an Wagner vorbeigegangen, dass eine Gruppe von Tibetern in den vorausgehenden Tagen nicht damit beschäftigt war, Fliegen zu retten, sondern Chinesen und ihre Geschäfte anzugreifen.

    Diese Information ist gewagt. Ob es sich um einen „Angriff“ handelt weiss niemand. Der Dalai Lama hat es ausdruecklich offen gelassen.

  3. @Nokia: Ich habe mal ein „möglicherweise“ eingefügt. Die Berichte über nicht-friedliche Aktionen gibt es ja. Inwieweit es fair ist, sie als „Angriff“ zu beurteilen oder sie ausschließlich eine Reaktion auf vorherige Angriffe der chinesischen Polizei waren, kann ich nicht beurteilen.

  4. danke für den artikel. Ich hab gestern mit meine Mutter telefoniert und es war mal wieder schwer ihr klar zu machen, dass man mit Urteilen vorsichtig sein muss. Ich kann sie ja auch verstehen. Dieser Artikel wird wahrscheinlich nicht ihre Meinung ändern, aber er zeigt doch an mehreren „kleinen“ Beispielen, wie wenig wir wissen und wie viel doch zu denken wissen.

  5. wie auch immer. Ich bin mir gar nicht sicher ob wir bald mehr erfahren werden. Und durch ein „mehr“ kommt man der Wahrheit auch nicht unbedingt automatisch näher!

  6. Der Mischsender N24. Ich krieg mich nicht mehr ein. Das Ding ist gut.

    Ansonsten gibt es eben keine Nachrichten mehr ohne Bilder und in einem Land in dem die meisten Nachrichtentexte erstunken und erlogen sind, kommt es dann auch nicht mehr darauf an ob die Bilder echt sind.

  7. @2/Nokia
    Der Dalai Lama hat selber – nachdem was ich gehört und gelesen habe – zugegeben, dass es physische Gewalt von tibetischer Seite gegeben hat. Er hat sogar – gemäss gestriger Meldung – mit dem Rücktritt von seiner Funktion als Leiter der tibetischen Exilregierung gedroht, falls die Gewalt nicht aufhöre.

    Bei aller berechtigter Empörung darf man nicht vergessen, dass auch von tibetischer Seite sicherlich massiv Propagandamittel eingesetzt werden dürften.

    (PS: Gute Recherche, der Artikel. Danke.)

  8. @9/Jochen Hoff

    …“und in einem Land in dem die meisten Nachrichtentexte erstunken und erlogen sind, kommt es dann auch nicht mehr darauf an ob die Bilder echt sind.“

    Dieses undifferenzierte Draufhauen auf den (Nachrichten)Journalismus nervt und bringt keinen weiter – zumal „in einem Land“ wohl bedeutet, dass der Journalismus überall besser ist als in Deutschland, oder?

    Mit so einer Anti-Haltung können wir weder hier noch sont irgendwo ernsthaft über Qualität im Journalismus diskutieren und diese damit auch nicht positiv verändern.

  9. @ Torsten #11:

    Ich denke, eine Mischsender ist so was ähnliches wie eine Mischhaut. Fragen Sie mal die Kosmetikerin Ihres Vertrauens danach…

    @ NewsMan #12:

    Leider fühlt es sich immer öfter so an, wie Jochen Hoff es etwas überspitz dargestellt hat. Es gibt Tage, da stimmt überhaupt nichts mehr in der Berichterstattung…leider.

  10. @13/SvenR
    Naja, ich habe nicht den Eindruck, dass ich in einem Land lebe, in dem die meisten Nachrichtentexte erstunken und erlogen sind. Das ist schon derart grobschlächtig, wie es sich viele in anderen Themenbereichen auch verbitten würden.

  11. Die These – und auf die wird hier verlinkt – das es sich um ein tibetisches Pogrom handelt ist ebenso verantwortungslos wie die These die chinesische Regierung plane die Ermordung des Dalai Lama. Der besagte durchaus serilse ZEIT und taz Korrespondent ist keineswegs einer der letzten die das Land verlassen haben: er war ja gar kein Tibet-Korrespondent sondern fuhr wenige Tage zuvor nach Tibet hinein. Auch er sagt nichts, was die Rede vom Pogrom rechtfertigen würden. Bitte NYT lesen http://www.nytimes.com/2008/03/20/world/asia/20tibet.html
    Wenn die NYT noch einen Rest Glaubwürdigkeit für sich verbuchen kann, dann widerspricht diese Reportage nicht nur dem „SPiegelfechter“, sie outet ihn als extrem parteiisch.
    Der Versuch hier unter dem Rubrum „Medienkritik“ Politik zu machen ist äußerst gewagt. Nur weil RTL, ntv etc. die Sache hanebüchen schildern, ist das kein Grund jetzt politische Rückschlüsse zu ziehen. Ich ersuche den Blogbetreiber höflichst sich zu überlegen, ob sein „sehr interessant“ usw. und „die andere Seite hören“ nicht im Kern zur Nivellierung dieses Vorgangs führt.

  12. @Keuschning
    natürlich hat es Gewalt auch von tibetischer Seite gegeben. Daran zweifelt ja auch kein Mensch. Es geht um die Frage, was es für eine Gewalt. Ihr redet hier an der entscheidende, selbst im Strafrecht verankerte Untertscheidung vorbei, Notwehr oder nicht, VErteidigung oder Angriff etc. Mehr habe ich dazu nicht mehr zu sagen, es ist schlichtweg absurd. Diese Kommentare sind wie Spiralen, die die Sachverhalte immer wieder auf einen Nullpunkt bringen.

  13. Die Tibeter sind keine Chinesen und wollen auch keine sein. Wenn einige deutsche Sender zu dumm sind, das mit richtigen Bildern zu illustrieren, ändert das nichts an der Tatsache, dass die Chinesen die Besatzer sind in Tibet.
    Die chinesische Diktatur kann froh sein, dass die Tibeter es den Palästinensern noch nicht gleich tun, sondern grötenteils dem Dalai Lama folgen.
    Aber das ändert sich allmählich. Wenn junge Tibeter sich demnächst wie junge Palästinenser verhalten, wird sich China noch nach dem Dalai Lama sehnen.

  14. @Nokia: Mir geht es nicht darum, getarnt als Medienkritik Politik zu machen. Ich teile nicht das für mich unerklärlich eindeutige Urteil des „Spiegelfechters“, dass es sich um ein „Pogrom“ der Tibeter handelte. Ich teile aber seine Skepsis und seine Medienkritik und finde seinen Artikel lesenswert — selbst wenn man am Ende zu einem anderen Urteil kommt.

  15. Und ich finde, das es selbst eine medienkritische Betrachtung wert ist, wenn man unter der permanenten Einräumung „ich weiss es nicht“, „ich verstehe zu wenig davon“, „ich kann nicht sagen, wer…der Schuldige ist“ einen Konflikt den es in „real life“ gibt auf einen Punkt zurückzuführt, wo plötzlich alle Katzen grau sind. Das „ich weiss es nicht“; „ich kann es nicht sagen“ ist, wenn man es ernst meint, ein so bedeutende Einschränkung, dass man einen Sachverhalt s o nicht diskutieren kann. Es führt zwangsläufig dazu, dass man als medien-ethischer MEnsch auf diese Ungeheuerlichkeit verweist: das tibetische Pogrom. DaS ist nicht etwas, was man einfach so als „lesenswert“ anoncieren sollte ohne auch nur ein FÜnkchen Beweis zu haben, ausser der chinesischen Propaganda die selbst von Pogrom spricht und das Internet sperrt. Das ändert nichts an der berechtigten Kritik an Filmaufnahmen die nepalesische Polizei beim Prügeln zeigt. Das Verhältnis dieser Kritik zu dem moralpolitischen Fass das hier aufgemacht wurde ist das Verhältnis von einem Tropf zu einem Ozean. Das koennte in ntv nicht schlechter gemacht werden. Bye.

  16. @ NewsMan 12

    Oh entschuldige bitte. Natürlich ist das zu undifferenziert. Logisch.

    Ich betreibe ja auch keinen Bildblog, aber genaus so wie dort, könnte ich für jede beliebige Zeitung vorgehen. Entweder wird wesentliches weggelassen, dann wird Kommentar mit Nachricht vermischt, dann ist die Nachrichtenauswahl ein Spiegelbild der Besitzverhältnisse.

    Ich kann es doch auch nicht ändern. Die deutschen Medien liefern mir einen Einheitsbrei in unterschiedlicher Dumpfheit.

    In der Schweiz und Österreich finde ich mehr und differenzierte Meinung. Selbst in den USA finde ich Journalismus.

    Wenn du mal drei Wochen Zeit hast, können wir nur anhand meines FeedReaders mal feststellen was wirklich los ist.

    Mein Gott ich freue mich ja schon über die Agenturmeldungswiederholer, weil die wenigstens nichts falsches sagen.

    Vielleicht kenne ich deine Artikel nicht, vielleicht sind die anders. Aber wenn ich von wirklichen Journalisten rede, dann kenne ich namentlich in Deutschland vielleicht 20.

    Ach so von Bloggern erwarte ich das sie kommentieren. Als Journalisten sind viele und ich ganz besonders absolut nicht zu gebrauchen. Aber ich gebe wenigstens zu das ich eine Meinung oder doch Stimmung erzeugen will, auch wenn das bei meiner Größe lächerlich ist.

  17. Ein Mischsender ist ein Fernsehkanal, auf dem hauptsächlich Dokumentationen über „dolle“ Waffensysteme (Panzer, Kriegschiffe, Raketen, Kampfflugzeuge etc.) gesendet werden, und wo gelegentlich Börsendaten und „Nachrichten“ eingemischt werden. Dadurch werden beim Publikum auch nich gemischte Gefühle erzeugt.

  18. Wir schalten jetzt um zur „Könnte“-Redaktion. Dort sehen Sie, was heute in Tibet passiert sein könnte.

    „Re|a|li|ty-TV [‚…], das; -[s] (Fernsehprogramm, das tatsächlich Geschehendes [bes. nach Unglücksfällen] live zeigt oder später nachstellt)“ © 2000 Dudenverlag

  19. Also, mir tut’s leid, aber sobald die Medien im Chor singen und undifferenziert auf einen Schurken einschlagen, schalte ich ab. Ich habe einfach keine Lust mehr, mir von sowas meine Zeit stehlen zu lassen. Die antichinesische Stimmungsmache fällt mir schon seit einiger Zeit auf („die gelbe Gefahr“ vom Spiegel war da nur einer der Tiefpunkte, aber der prägnanteste) und so eine einseitige Darstellung kann einfach nicht richtig sein. An der Stelle bin ich dann mal undifferenziert und spreche den Medien allgemein langsam jegliche Glaubwürdigkeit ab. Die Kampagnen von Springer, SPON, FAZ und wie sie alle heißen verfehlen bei mir ihr Ziel und bewirken bestenfalls noch das genaue Gegenteil von dem, was sie scheinbar wollen.

  20. Spiegel Online legt nach. Sie zaubern eine neue „Debattenkultur“ herbei – und berichten über ein Video, in dem solche falschen Fotos und Beschreibungen angekreidet werden.

    „Eines der neuesten Videos greift westliche Medien an, auch SPIEGEL ONLINE, und beschuldigt sie, mit verfälschenden Bildunterschriften und Filmtexten Propaganda zu betreiben. Bei näherem Hinsehen erweisen sich allerdings eher die Vorwürfe als Propaganda – und die jubelnden Kommentatoren als mutmaßliche regierungstreue Claqueure.“

    Mal abgesehen, dass „erweisen“ und „mutmaßlich“ nicht wirklich zusammenpassen – der Mangel an Selbstkritik ist beeindruckend.

  21. @ Kati 28
    Mal ganz unabhängig von der Berichterstattung die wirklich zum kotzen ist.

    Die Chinesen sind tatsächlich schuld. Aber sie nehmen Tibet nur als Vorwand. Nachdem was ich – ohne chinesisch zu können und ohne in der letzten Zeit im Land gewesen zu sein – gibt mir folgendes Bild.

    Die chinesische Führung hat aus den unterschiedlichsten Gründen überall im Land Probleme. Den einen geht die wirtschaftliche Entwicklung zu langsam, den anderen zu schnell. Die einen fühlen sich nicht als Chinesen und sind es wohl auch nicht, die nächsten leiden unter einer kaum vorstellbaren Umweltverschmutzung die man nicht messen muss sondern selbst auf der Haut spürt. Ein umgekippter Fluss von dem wir erfahren bedeutet vielleicht 200 andere in der Realität. Menschenunwürdige Arbeitsbedingungen für Arbeitnehmer, reiche Bauern hungrige Städter. Dazu ein Haufen religiöser Bewegungen, eigene und auswärtige. Fehlende Bodenschätze, Energieprobleme und die Ungewissheit wo es hingehen soll.

    Meiner Meinung nach haben die auf die nächsten Vorfälle in Tibet gewartet um mal so richtig dicke Hose zu markieren und einen Vorwand für Säuberungsaktionen zu haben. Sie wollten auch testen wie die Weltöffentlichkeit reagiert. Das typische Verhalten von Diktaturen und wir haben uns typisch verhalten.

    Ich persönlich hätte mir harte Worte und wirtschaftliche Sanktionen gewünscht, was aber nicht zur Denke unserer herrschenden Klasse passt die uns ja mit chinesischen Löhnen erpresst.

    Allerdings stellt sich für mich die Frage, ob wir, die wir auf dem Weg in eine Diktatur sind, das Recht haben anderen Völkern ihre Diktatur vorzuwerfen.

    Allerdings hat die chinesische Führung vergessen, das China an sich für Revolutionen empfänglich ist, anders als Deutschland. Wer dort den Druck erhöht, riskiert die Explosion.

  22. @ lokalreporter 25
    Ich hatte auch nicht behauptet allwissend zu sein, ich bin ja schließlich kein Qualitätsjournalist. Allerdings bin ich durchaus in der Lage Fakten miteinander zu verbinden.

    Wer allerdings die Kritik an der eigenen Truppe als Nestbeschmuzung bezeichnet offenbart damit etwas über den Stand des deutschen Journalismus, das ich persönlich so genau gar nicht wissen wollte, obwohl ich es geahnt habe.

    Käuflichkeit ist zwar eine allgemeine menschliche Untugend, aber es ist nicht unbedingt richtig sie als Nestwärme zu interpretieren. In der Scheiße ist es meist auch warm. Aber es stinkt.

  23. „Und sie schlossen messerscharf: Es kann nicht sein, was nicht sein darf.“ Das trifft diesmal wieder auf die indoktrinierten Pro-Tibet-Anti-China-Massen in Deutschland zu, die man eigentlich überall antreffen kann, gegen die ich seit Jahren anrede, ein ausgewogenes Bild zu zeichnen versuche, und die auch auf manchen Blogs sich als Kommentatoren tummeln. Zum Bilden einer eigenen Meinung möchte ich nun nochmal etwas in Erinnerung rufen, was eigentlich sehr offensichtlich aus den Bildbeweisen, die wir diesmal haben, hervorgeht, was aber immer wieder geflissentlich ignoriert wird: Wir haben Bild- und Videobeweise von tibetischen Jugendlichen, wie sie Han-Chinesen, die übrigens mitnichten alle zugereist sind, sondern durchaus lange Zeit dort schon wohnen und Tibet auch als ihre Heimat ansehen, wie sie also Han-Chinesen verprügeln, ihre Geschäfte plündern und anzünden, sie sogar bei lebendigem Leib verbrennen! Erst gerade las ich eine Meldung, daß 6 Mädchen im Alter bis 23 Jahren in einem Kleidungsgeschäft in Lhasa eingeschlossen und das Geschäft angezündet wurde. Nur die Älteste überlebte. Wer Chinesisch kann, kann das hier nachlesen: http://news.wenxuecity.com/messages/200803/news-gb2312-547744.html

    Ich kann einfach nicht verstehen, wie das die meisten Leute, die hier schreiben, nicht kümmert. Habt ihr schon so einen Haß auf die bösen, bösen Chinesen entwickelt, daß ihr ihnen implizit die Menschenrechte absprecht? Wer böse ist, mit dem kann man ja alles machen, v.A. mit „Besatzern“. Mit dem gleichen Argument könnten wir Folter, Pranger und Todesstrafe wieder einführen. Und Verbannung und Vogelfreiheit ebenso! So einfach werft ihr eure Grundsätze über Bord. Verabscheuenswert.

  24. #32 illustriert doch wirklich sehr schön und recht eindrücklich, was im SPON-Zitat aus #29 behauptet worden ist. 6 Mädchen unter 23 Jahren, leider nur auf chinesisch. Erinnert mich verdammt an kuweitische Brutkästen.

    Ich persönlich habe keine Ahnung, welche der gegnerischen Parteien aus welchem Anlass in welchem Maße inakzeptable Gewalt angewendet hat. Und ich werde mich hüten, mir ein konkretes Urteil anzumaßen.

    Allerdings ist meines Erachtens offensichtlich, dass in China ein in vielerlei Hinsicht menschenverachtendes Regime herrscht, welches tagtäglich brutale Gewalt anwendet, um seine Macht zu sichern. Tibet ist hierbei nur die vom Westen verherrlichte Spitze eines Eisberges.

    Insofern halte ich Kritik an den westlichen Medien bzgl. ihrer Berichterstattung für richtig und geboten – aber wenn sie dazu führt, dass jenes menschenverachtende Regime in Peking quasi Sympathiepunkte in der Blogosphäre sammelt, dann läuft irgendetwas verdammt falsch. Dann sind Priritäten verrutscht. Dann ist es höchste Zeit, dass manche Fechter ihre Spiegel putzen.

  25. @16/Nokia
    natürlich hat es Gewalt auch von tibetischer Seite gegeben. Daran zweifelt ja auch kein Mensch.

    Ach so? Wie soll man den das lesen:
    Ob es sich um einen „Angriff” handelt weiss niemand. Der Dalai Lama hat es ausdruecklich offen gelassen.

    Weiter: Es geht um die Frage, was es für eine Gewalt.
    Gegengewalt ist durch Gewalt moralisch legitimiert? Das widerstrebt eigentlich der Botschaft des Dalai Lama.

    Mehr habe ich dazu nicht mehr zu sagen, es ist schlichtweg absurd.
    Was ist absurd? Zu fragen, warum es wenige Monate vor den Olympischen Spielen einen solchen Aufstand nach mehr als 50 Jahren Besatzung gibt? Und wird nicht das von vielen geforderte „Free Tibet“, welches es tatsächlich für kurze Zeit gab, nicht vollkommen idealisiert? Kennen Sie die Aufzeichnungen von Harrer/Aufschnaiter, die keineswegs durchgehend dieses verkitsche Bild einer seinerzeit theokratischen Diktatur zeichnen, welches dann später daraus destilliert wurde?

  26. @Formwandler: Wenxuecity ist eine auslandschinesische Seite. Ich glaube, Beeinflussung durch die KP Chinas kann man denen nicht vorwerfen. Allerdings sagen manche Chinesen im Ausland, dass diese Seite immer recht radikalisierende Meinungen schreibt. Trotzdem glaube ich nicht, daß sie so eine Meldung einfach erfinden würden.

  27. Woher hat eine auslandschinesische Seite eine derart detailreiche Information aus einem informationsmäßig nahezu abgeschotteten Gebiet?

    Gibt es andere Quellen, die diese Story bestätigen?

    Von wem wird diese auslandschinesische Seite betrieben, finanziert, gesteuert?

    Könnten auch KP-kritische Auslandschinesen, und sei es auch nationalchauvinistischen Gründen, gegen Tibeter sein?

    Stimmte die Geschichte mit den kuweitischen Brutkästen?

    Cui bono?

  28. Guter Eintrag, Herr Niggemeier – diese Form von Meta-Berichterstattung könnte wohl auch im Falle anderer Krisenherde zu einer differenzierteren Einschätzung verhelfen.

    Ich darf mal die Büchse der Pandora öffnen und die mediale Rezeption des Tibet- und des Nahost-Konflikts vergleichen: Es scheint mir, dass sich das Merkmal „propalästinensisch“ eher mit „(tendenziell) prochinesisch“ bzw. „im Tibet-Konflikt neutral“ und das Merkmal „protibetisch“ eher mit „(tendenziell) proisraelisch“ bzw. „im Nahostkonflikt neutral“ verträgt – mal ganz abgesehen von den Kommentatoren, die sich prinzipiell auf die Seite des (nominell) Schwächeren stellen.

    Ich kann nicht ganz nachvollziehen, wie man im Hinblick auf den einen Konflikt eine parteiische Meinung vertritt, während man beim anderen Konflikt zur Ausgewogenheit mahnt, aber vielleicht kann es mir ja jemand erklären.

  29. Medienkritik schön und gut.

    Man muss sich aber auch mit den Hintergründen und den Ursachen beschäftigen. Der Aufstand der Tibeter kommt nicht aus einer Laune heraus, sondern hat seine Wurzeln in jahrzehntelang andauernden Zuständen, staatspolitisch verantwortet in Peking. Als ein Beispiel im Zustand der Besatzung Tibets sei nur die Umsiedlungspolitik Pekings unter dem Argument des Umweltschutzes erwähnt.

    Das ausgerechnet jetzt so kurz vor den Olympischen Spielen der Aufstand seine Form findet, ist doch legitim. Darüber kann man sich nicht wirklich wundern. Die imagefördernde Wirkung der Olympischen Spiele ist China äußerst wichtig. Alles wird unternommen, um China ab August möglichst so darzustellen, wie es das Image positiv macht. Schon die Nazis hatten es 1936 verstanden, die Olympischen Spiele imagefördernd zu nutzen, verbunden mit entsprechenden Verbergungsmaßnahmen ihrer Regimepolitik. Man hätte damals mal besser die Olympiade boykottiert.

    Entscheidender denn je wird die Frage sein, ob Tibet und die Tibeter Anspruch auf Autonomie oder gar Souveränität haben.

    Zur Berichterstattung aus Tibet, die wie schon so oft bei Schauplätzen anderer Konflikte unter zweierlei seitigen Einflüssen stehen, und die durch Ausweisung sämtlicher ausländischer Berichterstattung durch China ausgebremst wird, bleibt festzuhalten: wer etwas verstecken will, hat etwas zu verbergen.

    Genauso wie fast täglich in Israel oder Palästina unschuldige Menschen Opfer ausgetragener Konflikte werden, gibt es sie jetzt auch in Tibet. Statt gegenzurechnen – 8 Tibeter hier, 8 Chinesinnen da, wenn es dann mal stimmt, auf die Ursachen schauen.

  30. René: Mach nicht den umgekehrten Fehler: Weil A lügt, muss B noch lange nicht die Wahrheit sagen. Die Propaganda beider Seiten läuft auf vollen Touren – eine einzelne Meldung ohne genaue Quellenangaben hat keinerlei Glaubwürdigkeit

  31. Weil einige TV-Stationen falsche Bilder zu den Ereignissen in Tibet gesendet haben, dürfen die chinesischen Machthaber die Tibeter weiter unterdrücken?

  32. Hallo, zuerst herzlichen Dank fuer die vernuenftige Beobachtung! Viele Menschen muessen wirklich darueber nachdenken, wie man die Meinung der Medien behandeln sollte. Hoffe, dass man davon eine Lehre ziehen kann.

    Diese Kritik vom „Spiegel“ ist laechelich. Wir sind so schwach hier, aber wir wollen mit Videos unsere Aeger und unsere Gefuehle wegen der Erfindung der Medien ausdruecken.Die Beweise sind hier ueberall im Fernsehen… Die chinesische Regierung hat damit nichts zu tun.

    „Sag nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.“
    Matthias Claudius, dt. Dichter, 1740 – 1815.

    Li, eine chinesische Studentin in Deutschland

  33. Hallo Tobias B.,

    einige TV-Stationen? In diesen Tagen habe ich ueberall solche Berichten gesehen und gelesen, im Internet, Fernsehen, in den Zeitungen, Zeitschriften! Was wollen die Medien? Warum sind die Berichten so einstimmig? Warum habe ich keine Kritik an die gewaltigen Taten gehoert? Warum sind viele Nachrichten ueber die andere Seite der Krise (z. B. ueber den unfriedlichen Protest) in SpOn und anderen Foren nicht zugelassen? Ist das nicht auch eine Art von Zensur? Sollte man nicht darueber nachdenken? Ich bin eigentlich gegen die Meinungszensur in China, aber jetzt verstehe ich zum Teil, warum! Ich bin sehr enttaeuscht von der Erfindung und Verfaelschung der Medien!

    Ich moechte unsere Regierung nicht verherrlichen. Aber ich unterstuetze, dass sie die brutale Unruhe verhindert hat, damit das Leben der einfachen Leute nicht gefaehrdet ist. Ich bin sehr traurig, dass einfache Menschen (die meisten sind Han-Chinesen und muslimische Hui-Chinesen, s. viele Augenzeugenberichte) in dieser Krise ums Leben gekommen sind. Sie haben auch Wuerde als Menschen!

    Li

  34. Hallo Tobias B.,

    meiner Meinung nach hat unsere Regierung diesmal Recht, in die gewaltigen und blutigen Taten der Protestierenden einzugreifen! Es ist die Verantwortung eines Staates, das Leben des Volks zu schuetzen.

    Entsprechend deiner Logik: die chinesische Regierung hat die westlichen Medien verwiesen, dann koennen die absichtlichen Erfindungen und Verfaelschungen der westlichen Medien gerechtfertigt werden? Unmoralisch ist unmoralisch, niemand kann das verteidigen! Alle Menschen sind gleich, niemand hat moralische Ueberlegenheit!

  35. tja…..schade eigentlich….die nachrichten hätten wirklich seriös gewirkt,wenn die bilder passend gewesen wären ;)

    im nachhinein,…

    es wurden emotionen produziert….
    worfür? keine ahnung…

    ich finde diese unruhen sollten mehr menschen zum denken anregen ;)

    mfg

    @stefan: hab den text verbessert ;P

  36. aber habe Gänsehaut bekommen, als das Publikum bei Björks‚Declare Independance’ TIBET,TIBET riefen!

    Kriegst du auch Gänsehaut, wenn die Leute beim Fussball DEUTSCHLAND, DEUTSCHLAND rufen?

    Was sollen denn die Leute davon haben, wenn sie nicht mehr durch die chinesiche Staatsmacht zur kapitalistischen Verwertung herangezogen werden, sondern durch eine „eigene“ tibetatinsche (tibetische?) Staatsmacht?
    Von den ganzen völkischen Inhalten dieses Blödsinns mal abgesehen.

  37. Schon mal was von kulturellen Unterschieden und Eigenheiten gehört, die jedes Land und jedes Volk mit sich bringt, die das Leben in unterschiedlichen Ländern unterschiedlich gestalten, die den kleinen aber feinen Unterschied zwischen Regionen und nicht zuletzt das Gefühl von Identität ausmachen usw. Da ist viel mehr als nur „kapitalistische Verwertung“…

  38. Das ist allein Dein Problem und in der Sache eigentlich auch irrelevant, womit Du Dich (nicht) identifizierst. Das ist den Tibetern und allen anderen Menschen auf der Welt, die sich für ihre Kulturen und Identitäten interessieren und einsetzen mit Sicherheit schiet egal.

  39. Nö.
    Die sollen sich überlegen, was sie sich damit antun und den Unfug sein lassen.

    Auf jeden Fall sollte sich kein vernünftiger Mensch zum Parteigänger solcher Bewegungen machen.

    (Und für die Doofen: Nein, das heisst umgekehrt nicht, dass man Partei für die chinesische Staatsmacht ergreift.)

  40. egal was ihr behauptet, Tibet war, ist und wird immer ein Teil von China sein!

    Die deutschen Medien sind dieses mal auch ihre Wahrsicht ans Licht getreten, sie lügen sogar unverkleidet. Unglaublich!

    Die N24 verstümmelt die ganze Zeit nur.

    N24, Bitte nicht mehr die Zuschauer irreführen!!!

  41. danke stefan, danke für deine Mut, um die Wahrheit zu sagen, obwohl die ganze Deutschland verrückt ist.

  42. @61/Jochen Hoff
    Sie haben es nicht begriffen und wollen es nicht begreifen: Niemand kritisiert die Kritiker des Journalismus. Es geht um die Art und Weise. Der Beitrag auf Ihrem Blog strotzt vor Verbalinjurien, Behauptungen, Pauschalisierungen und Verallgemeinerungen. Sie begreifen sich offensichtlich als Antipode. Dass Sie dabei ihre „richtige Gesinnung“ instrumentalisieren und glauben, mit dem Zweck die Mittel zu rechtfertigen, ist ziemlich perfide.

    (Ich schreib‘ das hier, weil Sie offensichtlich kritische Kommentare bei sich nicht veröffentlichen. Habe ich schon zwei Mal erlebt. Darum.)

  43. @Tobias B. am 17.
    Bist du Tibeter??? Bist du schon mal da gewesen???
    Hast du alle Tibeter gefragt, ob sie kein Chinese sein wollen????
    Wer bist du denn?!!!!!!

    Jedes Land hat seine eigene Probleme, lass auch jedes Land seine eigene Probleme selbst lösen, nicht einmischen in die inneren Angelegenheiten anderer Landes.

  44. „Sag nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.“

    Matthias Claudius
    Leider haben viele von deutschen Medien die Zitate vergessen

  45. tagesschau-Chat
    Prof. Eberhard Sandschneider, China-Experte

    Frage:
    Horst: Welche Reaktion würden Sie der deutschen Bundesregierung empfehlen, wenn die VR China gewalttätige Demonstrationen in Deutschland für eine Unabhängigkeit – sagen wir: Bayerns – unterstützen würde?

    ____________________________________
    Antwort:
    Eberhard Sandschneider: Im Zweifelsfall dieselbe Reaktion, die auch China zeigt: Die deutsche Bundesregierung müsste sich mit allem Nachdruck eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten Deutschlands verbieten. Im Übrigen ist Ihr Hinweis durchaus berechtigt: Wenn es am 1. Mai in Kreuzberg randalierende Demonstranten gibt, die Schaufenster einschlagen und Fahrzeuge anzünden, greift auch in Deutschland die Staatsgewalt mit aller Konsequenz durch.
    Ihre Frage ist insofern hilfreich, als dass sie zeigt, wie wichtig es ist, nicht nur besserwisserisch nach China zu schauen sondern gelegentlich mal auch in den eigenen Spiegel.

    Quelle:
    http://www.tagesschau.de/interaktiv/chat/chatprotokoll60.html

  46. @scxs535: Ich bin keineswegs der Meinung, dass es sich um die inneren Angelegenheiten Chinas handelt, die uns nichts angehen. Und ich bitte um Mäßigung (und für den Anfang vielleicht weniger Satzzeichen!!!!!).

    @Jochen Hoff: Abgesehen davon, dass ich Gregor Keuschnig in seinem Urteil recht gebe, glaube ich, du hast die Positionen von „lokalreporter“ und „NewsMan“ hier nicht einmal richtig verstanden.

  47. Hallo Stefan,
    fuer mich sind Sie ein sehr anstaendiger und vertrauenswuerdiger Ansprechspartner. Ich habe mir ueberlegt, dass diese Enthuellung der Gesichte der westlichen Medien auch negative Wirkungen in sich traegt. China braucht Entwicklung, Fortschritt und eine politische Reform, in diesem Prozess braucht man Kritik von aussen. Jetzt glauben viele Chinesen aber nicht mehr, was die westlichen Medien sagen. In einer digitalen Gesellschaft ist Medienethik wirklich sehr wichtig geworden, man muss mit Muehe darueber nachdenken.

    Schoene Gruesse, Li

  48. Danke für Ihre Nachrichten, Ich freue mich endlich in Deutschland die Wahrheit über Tibet zu lesen.Herzlich danke!

  49. hehe, wir sind unterschiedliche Li, aber glaube ich wir sind beide aus China.

    ich bin die Li für Post nr. 73.

  50. Liebe(r) Li,
    genau das moechte ich auch sagen. Wir muessen unsere Stimmen nach aussen aeussern! Die Welt heute ist anders!

    Lg, Li

  51. finde ich auch so, dass es sich nicht um die inneren
    Angelegenheiten Chinas handelt. Wer steht hinter der Unruhen? Wer kann durch Erregung der Konflikt der beiden Rassen gewinnen? Selbst der beiden Seite? natürlich nicht!!

  52. hallo, Louisa,

    wir alle lieben unser Heimatland, obwohl sie noch nicht perfekt ist. Aber wir verteidigen uns für unsere schöne Heimatland gegen alle Provokation. wir sind nicht alleine!

    das Kommentar Nr. 73 ist von mir.

    lg. mimi li

  53. @ Gregor Keuschnig 66

    Es ist schon seltsam, das alle möglichen Leute bei mir kommentieren, auch die mit völlig anderer Meinung, mich auch ruhig beschimpfen dürfen, nur sie armer Mensch nicht.

    Das ihnen meine Sprache nicht gefällt bleibt ihnen unbenommen, es mag für sie ja auch ungewöhnlich sein das jemand klare Positionen bezieht. Selbstverständlich haben sie jetzt mit ihren Behauptungen, das was ich aufgezeigt habe widerlegt.

    Oder könnte es vielmehr sein, das ich sachlich recht, habe und sie deshalb auf eine Metaebene ausweichen in der sie hoffen nicht angegriffen zu werden. Diese Hoffnung täuscht. Es ist nämlich keine Gesinnungsfrage sondern eine Frage der Wahrheit.

    Was ich in dreißig Sekunden recherchieren kann, erwarte ich von einem Journalisten auch. Das er genau das nicht tut, zeigt seine Gesinnung und die Art wie er seine Arbeit versteht.

  54. @Stefan /71
    Wenn es sich um Tibet handelt, natürlich geht es um die inneren Angelegenheiten Chinas.

    Genau wie das Verhältnis zwischen Bayer und Deutschland.

    Danke trotzdem für den Bericht.

  55. @ 83
    Völlig unabhängig davon wie die Lage vor Ort denn nun tatsächlich aussieht, ist das Berufen auf „innere Angelegenheiten“ wenn es um Menschenrechte geht eigentlich seit spätestens Ende des Kalten Krieges völlig out.

    Und abgesehen davon kann ich mich auch nicht erinnern, dass die Bundesrepublik Bayern irgendwann mal militärisch besetzt hätte.

  56. @84
    Menschenrecht?
    Wegen Irag Krieg, „Ihr Deutschen tragt zumindest eine Mitschuld“, wurde der Mitarbeiter des damaligen Außenministers Colin Powell zitiert.
    http://www.n24.de/news/newsitem_556133.html
    Sauber?

    Ihr habt die Amis geholfen, um sie dort eine Hölle auf der Erde aufbauen zu können. Dort gibt es jeden Tag so viele Menschenrechtskatastrophen, es scheint alles bei Ihnen ganz normal?

    In Deutschland es gibt auch jeden Tag Rassismus, ihr habt selbst Menschenrechtsprobleme!

  57. Hallo Mini Li,

    natuerlich lieben wir alle unser Heimatland. Wir sollen hier praesentieren, lernen und nachdenken! Ich bin stolz, mit euch allen eine gemeinsame Wurzel zu teilen.

    Schoene Gruesse!
    Li

  58. @ stefan 71

    Ich glaube genau da liegt das Problem. Vielleicht kann jemand außerhalb dieser Medien sie wirklich nicht mehr verstehen.

    Ich kann nur interpretieren was ich sehe. Was ich sehe ist Manipulation. Nicht nur bei den großen Dingen sondern bei vielen kleinen Nebensächlichkeiten.

    Das Beispiel mit den Killerrochen ist typisch und damit halte ich, meine Schlussfolgerung daraus auch für richtig. Das heißt aber nicht, das ich andere oder sogar gegenteilige Meinungen ablehne, weil ich weiß, das andere Blickwinkel andere Ansichten bringen. Allerdings ist es mir zu wenig wenn von mir detaillierte Beweise gefordert werden und der erste im Grunde genommen lächerliche Beweis dann einfach abgetan wird. Das ist die Art von Hochmut, die den Konflikt zwischen Bürgern und Journalisten noch vertieft.

    Es ist ja nicht so, als ob ich mit meiner Meinung alleine da stünde. Auch du wirst ja nicht behaupten das du nicht morgen neben dem Bildblog einen Zeitblog oder einen FAZ-Blog aufmachen könntest. Sicher nicht mit den dicken Schoten, aber aufgrund der Achtung die diesen Blättern immer noch entgegengebracht wird um so schlimmer.

    Eins muss nämlich klar sein. Als Blogger veröffentliche ich meine Meinung, Journalist musst du Fakten bringen und deinen Kommentar deutlich kennzeichnen.

    Ich setze die Fakten wie sie berichtet werden in Anführungszeichen, der Rest ist Kommentar.

  59. Offensichtlich geschieht nun auch hier genau das, was Spon (fragwürdig formuliert) geschrieben hat: Regimetreue Claquere kapern die Kommentare.

    In China herrscht ein menschenverachtendes Regime, es gibt Tausende und Abertausende Hinrichtungen jedes Jahr, die Umweltzerstörung schreit zum Himmel, Hunderte Millionen von Menschen leben in bitterster Armut, Hunderte Millionen von Menschen werden aufs Ärgste ausgebeutet, Kritiker und Dissidenten werden zu grotesken Strafen verurteilt, das Internet und andere Medien werden zensiert, die schlimmsten afrikanischen Dikatoren werden hofiert, ethnische Minderheiten werden unterdrückt und zielgerichtet verdrängt, eine kaum verhohlene Kriegsdrohung gegen Taiwan steht im Raum … und und und …

    An der jetzigen Situation ist doch eigentlich nur bemerkenswert, dass eine vergleichsweise kleine „Verfehlung“ Pekings – nämlich die wahrscheinlich gewaltsame Unterdrückung eines wahrscheinlich gewaltsamen Aufstandes der Tibeter – einen Aufschrei des Westens verursacht, Der Grund ist die teilweise absurde Anbetung des Dalai Lama durch den Westen.

    Ist das seltsam, bescheuert, daneben? Selbstverständlich. Muss man sich deshalb auf die Seite Pekings schlagen? Nichts wäre falscher.

  60. Leider hat durch DDR kommnistische Patei ein schlechtes Vorbild auf eine Generation in Deutschland beeiflusst. Durch unberechtigten Medien kann man nur sehen, wie schlecht der Menschrechtzustand in China ist. Schade.Niemand hat Lust abzuhören, was wirklich die Wahrheit ist, sondern nur politische Interesse!

  61. Menschenrechte und Umwelt Schutz sollten keine Ausreden für eine Einmischung in die innern Angelegenheiten andere Ländern sein. Eine Rolle als “ Internationale Polizei“ hilft auch nicht die eignen Problem in Deutschland zu lösen.

    und @84 Smeik, jede Regierung kann nicht die good organisierte Messerstecherei auf Straßen aushalten, so wie Sarkozy zu der Unruhe Pariser Vorstädte gesagt hat, wenn sie Waffe in Hand haben, sie sind keine Studenten mehr, sie sind Terrorist! Gegen Terrorisums sind immer militärische Einsatz notwendig ! wir tun doch auch gleich was USA oder Deutschland getan haben oder?

    lg mimi li

  62. Ich möchte mich hier mit meiner eingeschränkten Deutsch Herrn Niggemeier herzlich bedanken, nicht nur weil er uns Chinesen etwas unterstützende ausgesprochen hat, sondern viel mehr, weil er unsere Stimmen zugehört und auf eigene Faust die Wahrheit herausgefunden hat. Was die Medien in den letzten Tagen gemacht haben, hat uns sehr verletzt und verärgert. Jedoch entschuldigt nicht mal eine Presse für Ihre Ungerechtigkeit. Leichtsinnig schenkten uns daraufhin Leute wie Herr Stöcker Wörte wie „Provokation“ oder „mutmaßliche regierungstreue Claqueure“. Ich möchte nur sagen, lieber Herr Stöcker, bitte Ihre bösliche Vermutungen sorgfähig zu untermauern bevor Sie sie veräußern wie es die gebildete Leute normalerweise tun.
    Ja, ich bin Chinesin. Aber Deutschland hat mich für fünf, sechs Jahre ausgebildet. Das Land ist für mich wie ein zweites Heimatland, der meisten Deutschen, die ich begegnet habe sind warmherzig, offen und gerecht. Diesmal war mir die einseitige deutsche Stimme jedoch sehr enttäuscht. Ich habe keine Angst vor Kritiken, ich bin einfach sehr erstaunt darüber, dass der Umfang der s.g. Meinungseigner so groß ist, die nur die Meinungen aus den Medien einfach kopieren. Die schöne Bilder über dieses Land und seine Leute, die auf der Welt wegen ihre Vernünftigkeit und eigenständige Analysesfähigkeit bekannt sind, wurden fast umgedreht. Ich möcht deswegen Herrn Niggemeier deswegen besonders danken, weil er mich dann eine kleine Hoffnung gibt, eine Hoffnung auf das Land, in dem ich lebe, eine Hoffnung auf die Leute, mit den ich zusammenlebe. Danke schön!

  63. Hallo Formwandler,
    Regimetreue Claquere? SpOn? Wenn Sie noch an dem Spiegel glaubt, sollen Sie wirklich Ihre Sichtweite eroeffnen! Viele von uns sind einfache Studenten hier, wir sind nur aergerlich ueber die irrefuehrenden Nachrichten der deutschen Medien, nicht gegen das Menschenrecht?

    Und: Wenn Sie ueber Menschenrechtsverletzung in China sprechen, darf ich Sie mal fragen, ob Sie irgendwann mal in China gewesen sind? Ich bin unzufrieden mit manchen Massnahmen der Regierung auch, wie alle Chinesen, aber man muss sehen, dass die Regierung Fortschritt macht. Dieser Fortschritt hat mein Leben verbessert. China kann nicht alles ueber Nacht schaffen, sowie hier die Verwicklichung der Menschenrecht auch ein Prozess ist, zumal gibt es im Westen noch Instrumentalisierung dieser schoenen Idee, z.B. der Irak-Krieg. Fuer Amerika ist vielleicht Menschrecht nur fuer Amerikaner. Wir Chinesen muessen auch selber fuer Menschenrecht kaempfen. Was den Menschen in China wirklich angeht, kuemmern Sie sich wirklich darum? Was haben Sie noch gemacht ausser der blossen Kritik?

    Lg, Louisa Li

  64. @84 und @89

    Umweltverschmutzung? OK.

    Wieviele deutschen, amerikanischen Firmen produzieren die Waren mit wenigem Geld in China, damit verdienen aber viel mehr Kohle?
    Und Ihr habt die Umwelt durch eure Fabriken in unserer Heimat zerstört, non sagen uns über Umwelt?

  65. @Louia Li

    Welche meiner Aussagen ist falsch?

    „… es gibt Tausende und Abertausende Hinrichtungen jedes Jahr, die Umweltzerstörung schreit zum Himmel, Hunderte Millionen von Menschen leben in bitterster Armut, Hunderte Millionen von Menschen werden aufs Ärgste ausgebeutet, Kritiker und Dissidenten werden zu grotesken Strafen verurteilt, das Internet und andere Medien werden zensiert, die schlimmsten afrikanischen Dikatoren werden hofiert, ethnische Minderheiten werden unterdrückt und zielgerichtet verdrängt, eine kaum verhohlene Kriegsdrohung gegen Taiwan steht im Raum“

  66. Ohne Wertung

    http://www.presseportal.de/pm/55903/1158847/westdeutsche_allgemeine_zeitung/rss

    WAZ: Essener Rucksacktourist berichtet aus dem abgeriegelten Lhasa

    Essen (ots) – Trotz der Versuche Pekings, Tibet von der Außenwelt abzuschotten, halten sich zwei Essener Rucksack-Touristen weiterhin in der tibetischen Hauptstadt Lhasa auf. Das berichtet die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) in ihrer Samstagausgabe. Die tibetische Hauptstadt sei fest in militärischer Hand, sagte der 27-jährige Benjamin Jacob, der mit Mandy Helmis (28) per Tandem das Land bereist, der WAZ. „Wir sehen sehr viele Militärkonvois. Einige Tibeter wurden abgeführt, andere berichten, dass sie während der Durchsuchung ihrer Häuser vom chinesischen Militär mit Eisenstangen geschlagen wurden“, sagte Jacob. Nachts herrsche eine Ausgangssperre, auf der Straße kontrolliere die Armee die Pässe der Passanten. Die Tibeter hielten sich überwiegend in ihren Häusern auf. Versammlungen von mehr als drei Menschen würden sofort aufgelöst. Ab und an fielen Schüsse, so Jacob.

    Das klingt nicht ganz so, wie das was wir hier lesen.

    Ohne Bestätigung erreichte mich gerade das Gerücht, das es gestern angeblich im Bereich Guangdong zu spontanen Protesten gekommen sei. Grund waren die Löhne, die den Lebenskosten zu weit hinterlaufen. Mein Informant konnte nur ca. 200 Leute und Polizei aber keine Armee sehen, hat sich aber nicht aus seinem Büro getraut, was ich verstehe.

    Gibt es Bestätigungen dazu?

  67. @82/Jochen Hoff
    Selbstverständlich haben sie jetzt mit ihren Behauptungen, das was ich aufgezeigt habe widerlegt.
    Das war gar nicht meine Absicht.

    Es ist nämlich keine Gesinnungsfrage sondern eine Frage der Wahrheit.
    Aha. Eine Frage der Wahrheit?

    Um es deutlich zu sagen (und auf die Gefahr hin, dass dieser Kommentar gelöscht wird): Die Aussage, dass die meisten Nachrichtentexte erstunken und erlogen sind ist genau so ein Blödsinn, wie die Behauptung, „die meisten Ausländer sind kriminell“ oder sonst etwas Pauschalisierendes in dieser Richtung.

    Ich hoffe, Sie verstehen, dass ich damit NICHT behauptet habe, dass Sie gehabt haben, dass die meisten Ausländer kriminell seien. Und ich behaupte das mitnichten. Ich sage aber, dass diese Pauschalisierungen meines Erachtens gleich sind: beides ist hanebüchender Unsinn.

    Dass Blogs Meinung aufzeigen, ist richtig. Man sollte sich aber mit einem Mindestmass an intellektueller Redlichkeit ausstatten, um nicht in den Ton derjenigen selber zu verfallen, die man mit unbändigem Furor attackiert. Wenn jemand immer aus dem Kino ruft „Es brennt!“, dann wird man irgendwann nicht mehr auf ihn hören – selbst wenn es dann mal brennt.

  68. @50 – Felix Deutsch)
    „Kriegst du auch Gänsehaut, wenn die Leute beim Fussball DEUTSCHLAND, DEUTSCHLAND rufen?“
    nein!
    eher wenn Oskar Matzerath auf seine Blechtrommel schlägt!

  69. Hallo Formwandler,
    in den letzten Jahren wird es hier auch sehr viel ueber Neokolonialismus von China in Afrika diskutiert, das hat Sie sicher auch angeregt. Aber haben Sie jemals gedacht, warum die deutschen Firmen nach China gekommen sind? Wollen sie die Chinesen beim Menschenrechtsproblem helfen? Die billigen Arbeitskraefte, die Resoucen, die billigen Angebote, die Umweltverschmutzung… Man muss gestehen, dass der Westen an der Menschenrechtsverletzung mitschuldig ist! Und wenn wir wirklich Menschenrecht verwirklichen wollen, brauchen wir eigene Kraft. Sorry, durch das Schicksal des Iraks glauben wir dem Westen nicht mehr. Die Politik ist dreckig.

    Ich bin selber keine Christin, aber die Tugenden vom Christentum-Geduld und Hoffnung, geben mir Kraft. Ich glaube, China wird sich verbessern, man muss es Zeit lassen! Und die Leute, die nicht aus gutem Willen und mit Machtgier oder anderen Zielsetzungen China kritisieren , wird frueher oder spaeter verlieren. Positive Kritik ist jederzeit willkommen.

    Lg, Louisa Li

  70. @Gregor Keuschnig: Warum sollte denn dieser, Ihr Kommentar gelöscht werden? Nachdem ich nicht einmal die wachsende und mir schwer erträgliche Zahl von Lobliedern auf das große chinesische Vaterland, das offenbar nur ein paar klitzekleine Anfängerfehler noch macht in Sachen Demokratie, Minderheitenschutz und Menschenrechte, gelöscht habe?

  71. So viele Kommentare in so kurzer Zeit?! Und es geht weder um den Islam noch um Scientology?! Die Niggemeier-Leserschaft ist immer wieder für eine Überraschung gut …

  72. Magst du ihn nicht selbst einfach noch einmal etwas weniger polemisch formulieren?

    Was soll ich denn entschärfen?
    Den „bauchlinken Esoscheissdreck“ oder den Verweis auf „religiöse Oberclowns“ der jeweiligen „irrationalen Wahnsysteme“?

    Oder ist’s der Hinweis auf die Bildstrecke der SZ, wo sich von den Tibetfotos der Nazi-Expedition und der transportierten völkischen Ideologie sachte mit dem Satz „Kritiker werfen dem Film vor, dass er die nationalsozialistische Ideologie auf die tibetische Gesellschaft projeziere, zum Beispiel wenn das „alte heldische Tibet“ und die „Kraft, Härte und Zucht“ der tibetischen Krieger beschworen wird.“ halbwegs distanziert wird?

  73. Die Links kann ich ja schonmal hier liefern:

    http://www.sueddeutsche.de/pan…..164358/p0/

    Als Ergänzung zur Kritik an den Medien:

    „Tibet und die freie Presse”
    http://redsurfer.blogsport.de/2008/03/19/tibet-und-die-freie-presse/

    „Die FR im Volkskrieg”
    http://redsurfer.blogsport.de/2008/03/20/die-fr-im-volkskrieg/

    „Tibet-Propaganda” (mit Video)
    http://redsurfer.blogsport.de/2008/03/20/tibet-propaganda/

    Bildstrecke der Naziexpedition in der Süddeutschen Zeitung:
    http://www.sueddeutsche.de/panorama/bildstrecke/821/164358/p0/?img=9.0

  74. Hallo Formwandler,
    ich moechte die Regierung wirklich nicht verherrlichen. Es gibt Menschenrechtsprobleme in China, das will ich nie leugnen. Aber die Fortschritt ist da, das moechte ich auch nicht leugnen. Ich bin kein Politiker, ich kann das System in China nicht aendern, was ich nach dem Studium machen kann, ist den Leuten zu helfen und gute Ideen zu verbreiten.

    Ausserdem finde ich, dass Sie sich nicht vorstellen koennten, was fuer ein grosses Land China ist und wie schwierig es ist es zu verwalten. Ich habe hier z.B. gelernt, dass man die Hinrichtung aufgrund der Wuerde des menschlichen Lebens abschaffen sollte. Die Argumente finde ich schoen und ich moechte es auch zustimmen. Aber wissen Sie, in China ist im Moment mit der Verwestlichungsprozess ein Ethikvakuum entstanden, und ohne strenge Strafen wird die gesellschaftliche Ordnung durch kriminalle Faelle zerstoert. So auch die Ein-Kind-Politik, wir wollen ein zweites Kind haben, aber das unkontrollierte Wachsen ist auch furchtbar . Und was den Minderheiten angeht, soweit ich weiss (ich kann nur aus den Erfahrungen von meinem Freundkreis was sagen), sind sie wirklich nicht zweirangige Buerger in China. Fuer vielen Han-Chinesen spielt es kaum eine Rolle, zu welcher chinesischen Volksgruppe man gehoert. Und von der Regierung haben die Minderheiten sogar Privilegen: sie duerfen mehr Kinder bekommen, sie haben zusaetzliche Noten bei der Hochschulaufnahmepruefung, bei kriminellen Faellen ist die Strafe locker, an der Universitaet bekommen sie Beihilfe…Ich bin nicht fuer diese Massnahmen, weil die Han-Chinesen dadurch einigermassen „unterdrueckt“ sind (manche haben deswegen sogar die Volksgruppe ueber Beziehungsnetz wegen dieser Privilegen geaendert), aber ich kann sie akzeptieren.

    Geduld und Hoffnung- Ich glaube an einer besseren Zukunft. Und ich muss die guten Ideen von mir an, mit meinem Wissen und Gewissen, in die Tat umsetzen.

    Lg
    Louisa Li

  75. vielen Dank für deinen Arkitel. ich bin eine chinesische Studentin aus China. Meine Landleute und ich sind sehr enttäuscht von den verfälschten Nachrichten in deutschen Medien zur Zeit. Sie verwechseln die Nationalität, sie haben keine Ahnung über chinesische Geschichte und die Entwicklung in Tibet von Vergangenheit bis heute. Sie sagen nur, was die deutsche Regierung hören will. Als wir dagegen demotrieren online oder per Emails, wurden wir ungerechtig behandelt. So ist die sogenannte tolle westliche Medien, auf die Deutsche sehr stolz sind?

    Die deutschen Medien machen uns chinesischen Studenten klar, worauf sie stehen und wie sie das Volk durch Propaganda beeinflussen. Ich möchte nur eins sagen: Demokratie ist nicht nur europäre oder amerikanische, Demokratie in China muss an chinesischer Wirtschaft, Politik, Geschichte und Kultur angepasst werden!

    und zu deutscher Medien: schämet euch für eure Lügen!

  76. Hallo Globo,

    die Tibetkrise ist uns allen Chinesen, die in Deutschland studieren und leben, betroffen. Die deutschen Freunde stellen uns Fragen, nachdem sie die Berichte vom Fernsehen geguckt haben. Wir sind alle darauf aufmerksam geworden. Und wir haben auch eigenes Forum zur Verbreitung jedes neuen Berichtes, und wir haben Aeger ueber die unfairen Erfindungen. Es ist nicht wahr, dass die meisten von der Regierung bezahlt werden um sie zu verherrlichen.

    Lg, Louisa Li

  77. Hallo otto,

    ich bin Chinesin. Um mich mit den anderen Li zu unterscheiden, habe ich meinen deutschen Namen hinzugefuegt. Nicht mit „?“.

    Lg, Louisa Li

  78. @Louisa Li..ich bin per se gegen die Todesstrafe und eine gesellschaftliche Ordnung wird nicht dadurch hergestellt, daß man Menschen tötet ganz gleich was sie getan haben. Ganz abgesehen davon ist die Justiz in China nicht unabhängig sondern dem kommunistischen System unterworfen.
    Das China ein sehr großes Land ist kann man sich leicht vorstellen wenn man in einen Atlas schaut. Dies darf aber nicht als Ausrede gelten für die systematische Verletzung der Menschenrechte.
    LG
    Dude

  79. Hallo Dude,

    es ist nicht Ausrede, es ist die Realitaet. Wir koennen nur schrittweise voranschreiten. Was kann man sonst machen? Mit Gewalt protestieren und ins Gefaengnis gehen?

    Lg, Li

  80. Hallo Li,
    leider kann ich momentan nicht erkennen wo sich China schrittweise verbessert hat in Bezug auf die Menschenrechte und die Hoffnung das die Ausrichtung von Olympia daran was ändern wird habe ich auch nicht..natürlich bin ich für zivilen Ungehorsam aber ich kann niemanden einen Vorwurf machen wenn er nicht gegen das System protestiert wenn er dabei Gefahr läuft gefoltert und getötet zu werden
    Lg
    Dude

  81. meiner Erfahrung nach ist es die tatsache, dass die Chinesen jetzt die Propaganda nicht nur zuhören sondern nachdenken. Louisa ist ein gutes Beispiel bei uns.
    Gehirnwäsche?? ^^ glaube ich nicht zumindest.

  82. Chinesen die außerhalb Chinas leben haben sicherlich ein differenzierteres Bild vom kommunistischen System in ihrem Land. Aber die einfachen Bürger innerhalb Chinas sind meiner Meinung nach schon einer Gehirnwäsche der Staatspropaganda ausgesetzt.

  83. Hallo Dude,

    mein Vater ist ein einfacher Arbeiter, ohne Bildung. Vor etwa 8 Jahren gab es fuer Leute wie ihn noch kein sicheres Versicherungssystem. Man hat zwar die Rentenversicherung ueber die Fabrik bezahlt, aber die Renten konnte man jederzeit verlieren. Jetzt hat er durch die Renten- und Krankenversicherungsreform schon eine Garantie durch den Staat. Ist es nicht ein Fortschritt? Ich weiss nur, dass die Leute wie sie sich sehr darueber freuen, und das ist eine riesige Zahl von Leuten. Wissen Sie, viele Chinesen haben nicht so viel Ansprueche wie die Westlichen, sie wollen nur ein einfaches und friedliches Leben fuehren.

    Der Westen kritisiert und kritisiert, es wird nicht berichtet, dass es Fortschritte gibt. Was bringt aber die Kritik? Wenn man die Investition Chinas in Afrika mit Neokolonialismus vorwirft, muss ich fragen, ob man auch die Geschaefte des Westens in China analogisch kritisiert? Hat jemand hier jeweils dies in Frage gestelltt? Die Leute geniessen hier einerseits die billigen Produkte mit dem Schweiss der Chinesen, andererseits haben sie kaum eingesehen, dass sie eigentlich mitschuldig an der Menschenrechtsverletzung da sind. Unmoralisch ist unmoralisch, man kann es nicht rechtfertigen. Ihr habt auch keine moralische Ueberlegenheit. Was ihr jetzt geniesst, kommt auch nicht ueber Nacht.

    Ich glaube China, ich glaube meinen Landsleuten, wir werden zusammen nach einer noch besseren Zukunft mit aller Muehe streben. Die Leute, die hier nichts wissen und kritisieren, bringt uns nichts.

    Lg, Li

  84. Hallo Li,
    natürlich ist es für deinen Vater eine gute Sache wenn seine Rente gesichert ist. Ich möchte das nicht klein reden. Ich finde es einfach nur schrecklich wie die kommunistische Partei mit ihren Landsleuten umgeht. Den Vorwurf, das ich nichts weiß kann ich nur mit Nachdruck zurückweisen :-). Das ich die chinesische Regierung kritisiere stimmt allerdings. Und ich bin froh das ich in einem Land lebe indem es mir auch ohne Probleme gestattet ist meine eigene Regierung zu kritisieren.

  85. Hallo Dude,
    wir Chinesen haben eine Redewendung, „bevor man was sagt, muss man sich zuerst dreimal ueberlegen“(von Konfuzius). Woher wissen sie, dass die Chinesen Inland bereits gehirngewaschen sind? Haben Sie irgend einen Beweis? Ich kenne viele gut ausgebildeten Leuten in China, sie sind intelligent, fleissig, nachdenkend, sie streben nach dem Ideal. Diese Generation ist im Wachsen. Beurteile eine Sache lieber nicht nach eigener Vorstellung, folge nicht immer den Medien hier. Sind viele Leute hier nicht auf irgendeine Weise auch von den Medien gehirngewaschen? Was immer die KP macht, ist falsch, selbst diesmal bei der Notwehr gegen die gewaltigen Protesten. Fuer mich sind diese Protesten nichts anders als Terroristen. Wenn ihr leugnet, koennen die Terroristen nach demselben Kriterium auch gerechtfertigt werden.

    Lg, Li

  86. Ich bin gespannt zu wissen, warum solche schöne Bilder bei uns (Zeitung oder Fernsehnsendung) auftreten können. Kann es, was dahinten steht auch eine politische Interesse sein? Ob solche „politische Gründe“ kann auch zur Gehirnwäsche führen. Das Singal scheint uns sehr gefährlich zu sein.

  87. Li, ist es nicht gerade deshalb, WEIL der Westen eine Mitverantwortung für die Menschenrechtsverletzungen in China hat, seine Pflicht, darauf kritisch hinzuweisen?

  88. Hallo Dude,
    siehst du, Menschenrecht, wie schoen es auch immer klingt, gilt es im Moment immer begrenzt. Du als Deutscher kannst Menschenrechte in Deutschland geniessen, die Deutschen wollen aber Geld in China verdienen und nehmen an der Menschenrechtsverletzung in China teil. Sowie auch Amerika in dem Irak. Wir haben auch Recht, ein Neokolonialismus vom Westen zu sprechen. Weisst du, was in der Geschichte passiert ist, damit der Westen jetzt so reich ist? Weisst du, in der Mitte des 18 Jh. war China noch das reichste Land auf der Welt, mit 1/3 des Weltreichtums? Wer hat da brutal alles zerstoert und alles nach Europa beraubt?

    Ich glaubte, glaube und werde immer glauben an meinen Landsleuten.

    Lg, Li

  89. Für mich sind diese Proteste nachvollziehbar. Natürlich ist es nicht okay wenn Tibeter auf wehrlose Chinesen einschlagen. Schuld an diesen Protesten ist aber China bzw. die KP, die jeden Dialog mit dem Dalai Lama ablehnt. Ich wünsche mir das diese Proteste auch in China Fuß fassen. Die Anliegen der Tibeter sind berechtigt.

  90. Hallo Li.
    was hat die Zerstörung des Reichtums in China mit dessen Menschenrechtsverletzungen zu tun? Ich denke gar nichts. Ich bin außerdem gern bereit für chinesische Produkte mehr zu bezahlen wenn ich mir sicher sein kann, daß dieses Geld den einfachen Arbeitern zu gute kommt und nicht den Fabrikbesitzern oder den Konzernen wie NIKE, Hilfiger, BOSS usw usf

  91. Hallo karina,
    Ethikvakuum bedeutet es, dass viele ungebildeten Leute jetzt einfach orientierungslos sind. Sie wollen Geld verdienen mit allen Mitteln, und die traditionellen Lehren, die das Gewissen kontrollieren, sind im Verschwinden.

    Ich bin nicht gegen die Kritik, aber bitte fair, und bitte erfahren Sie mehr. Und fuer mich ist die Tat immer ueberzeugender als blosse Aussage.

    Lg,Li

  92. wow, danke Dir! Stefan. Dein Beitrag ist bisher die einzige vernünftige und objektive Stimme über Tibet, die ich in Deutschland gehört haben. Leider ist Deutsch nicht meine Muttersprache und die Deutschen sind hier in Deutschland und bei den deutschen Medien offensichtlich hegemonisch. Was dein Beitrag berichtet hat, ist ja fast genau gewesen, was ich ausreden wollte.
    Ich muss ehrlich sagen, dass ich neulich von den deutschen Medien sehr enttäuscht wurde, obwohl ich mich vorhin schon mal sehr drauf verlassen hatte.
    Man darf ja China natürlich kritieren. Die Meinungsfreiheit ist sehr wichtig für jedes demokratisches Land. Dafür bin ich 100 Prozentig einverstanden. Aber die Kritik muss vernünftig und gleichberechtig sein. Die Argumente zur Diskussion sollten wissenschaftlich und beweissbar sein. Das habe ich doch in Deutschland gelernt und das hielt ich auch für richtig in Deutschland, soweit ich mich in Deutschland informierte. Keine aufregenden Beschimpfungen, keine dubiose Fatasien, angeblichen Informationen und gar kein Manipulieren und verfälsche Bilder.
    Viele in der Tibetischen Frage haben einfach die Haltung wie „Ich weiss alles und ich kenne alles“. Aber ich frage mich, kennt ihr die Gesichte von Tibet überhaupt? Habt ihr schon einmal mit irgendeinem Han-Chinesen und einem Tibet-Chinesen darüber gesprochen? Wie habt ihr einfach so einen Eindruck gewonnen und sogar daran fest glauben, dass alle Tibeter von den Chinesen verfolgt werden und die Tibeter momentan in der Hölle leben und warten auf euch, um sie zu retten? Woher ist die Quelle? Die übereinstimmigen deutschen Pressen?
    Schaut mal nach der Zeit, wo Dalai Lama Tibet regierte. Da wurden sogar die Foltern angewandt. Habt ihr davon gehört, als Dalai Lama Rituale machte, hatten seine Leute sogar die Haut von den lebenden Kindern und die Augen aufgerissen zu gebrauchen? Wenn das nicht Menschenrechtverleztung war, was denn noch? Und alle dieser sind beweissbar!! Immerhin hat er die Nobelprice für Frieden bekommen. Ist das nicht lächerlich, dass er in seinem Leben schon so was begangen hat?
    Ich gebe zu, dass die Menschenrecht in China noch nicht gut genug. Aber wie gesagt, die Reformen gehen langsam vor. Weil irgendwelche radikale Reform kann blutig sein. Um die meisten Menschen zu schützen, bin ich damit einverstanden, dass es schrittweise vorgehen. Wie man jetzt in China macht, halte ich für richtig. Im Vergleich mit Aufreissen der Haut von den Lebenden Kinder, ist die Menschenrecht in Tibet denkbar verbessert.

  93. @ Formwandler 89

    nur eine Frage, waren Sie schon mal in China?

    wenn nein, ich würde Sie bitten, Ihre Klappe bitte zu halten.

  94. Chaos in China ist aber nicht unsere Interesse, oder? Abgesehen davon, dass die Menschenrechte jetzt eine katastrophe erfahren, irgendwelche Seite. Die Bewölkerungen der beiden Seite haben gar nichts gewonnen außer Verletzungen. Erwarte ich einen neutralen, berechtigten Bericht über die Unruhen.

  95. Hallo Dude,
    ich moechte zeigen, dass die Ideen der Menschenrechte bei euch auch allmaehlich und mit dem Opfern der anderen entwickelt sind, so dass du heute es geniessen kannst. In der Demuetigungsgeschichte Chinas durch die westlichen Maechten waren Menschenrechtsverletzungen ungeheuer, und Chinas Weg, gesund in die Moderne einzutreten, ist unterbrochen. Damals in China war schon Entwicklungsphaenomen.

    Lg, Li

  96. Yan, erst fordern Sie Fairness und wissenschaftliche Methoden, und dann werfen Sie jemandem schwerste Verbrechen vor, ohne Belege oder Quellen zu nennen. So funktioniert das nicht.

  97. @Yan: Nein, er soll nicht die Klappe halten.

    Und vielleicht haben Sie es nicht gemerkt, aber ich gar nicht „über Tibet“ geschrieben, sondern über die deutschen Medien.

    Aber vielleicht können mir die vielen Experten hier erklären, warum es so wichtig ist, dass es keine Zeugen gibt in Tibet. Warum hält es dieses Regime nicht aus, dass ausländische Journalisten berichten über das, was in Tibet passiert. Warum hält es dieses Regime nicht aus, dass sich Chinesen aus anderen Quellen als dem Staatsfernsehen informieren über das, was in Tibet passiert?

  98. @Yan..woher sind den die Infos vom Aufreissen der Haut? Und wenn die Menschenrechte in Tibet um einiges besser sind wieso gibt es dann jetzt diese Proteste? Außerdem finde ich es schlicht pervers wenn von einer Verbesserung der Menschenrechte in Tibet gesprochen werden. Das ist schlicht Bullshit.

  99. @ Li
    Ich wünsche Deinem Land und Deinen Landsleuten von Herzen Glück und Erfolg für die Zukunft aber es ist ein schmaler, sehr schmaler Grat der begangen wird.

  100. @103 Gregor Keuschnig.
    Gern will ich Sören Kierkegaard komplett zitieren:

    „In einem Schauspielhause geschah es, dass die Kulissen Feuer fingen; der Bajazzo trat vor, um das Publikum davon zu benachrichtigen. Man glaubte, es sei ein Witz, und applaudierte. Er wiederholte die Anzeige: man jubelte noch lauter. So, denke ich, wird die Welt unter allgemeinem Jubel witziger Köpfe zu Grunde gehen, die da glauben, es sei ein Witz. „

  101. Ein Standbild aus dem im Artikel veryoutubetem (argh) N24-Bewegtmaterial wird bei N24 nach wie vor als Hintergrund für Tibet-Meldungen verwendet. Die lesen hier nicht mit, oder es juckt sie nicht weiter. Oder beides.

  102. Die Wahrheit soll sich von uns selbst finden lassen.Die Medien ist einfach bullshit finde ich jetzt. Ich bin nicht besonderes schlau, die chinesisch zu lernen aber will ich daher nachdenken was ich gehört und was ich gesehen.

  103. @Yan.. pervers ist kein Schimpfwort und ich lasse mir von jemanden der einem menschen der anderer Meinung ist, rät die Klappe zu halten sicherlich nicht erklären wie man zu diskutieren hat..ich lass mir ja auch nicht von einem Blinden Farben erklären..das ist doch Bullshit

  104. Hallo Dude,

    leider kann ich Yan’s Beschreibungen ueber diese brutalen Ritualen auch bestaetigen. Dalai Lama ist nicht der neue Jesus. Es gibt hier wissenschaftliche Publikationen, die diese Beschreibungen auch bestaetigen. Wenn du uns nicht glaubst, kannst du diese Artikeln von den westlichen Fachleuten selber suchen und lesen. Erst dann kannst du einen vollstaendigen Ueberblick bekommen. Und im Vergleich mit den Situationen damals kann man wirklich von einem Fortschritt sprechen.

    Damals waren 95% der Tibetaner Sklaven. Als die Volksamee kam, unterstuetzte diese Generation die KP, weil sie von der Sklaverei befreit worden sind. Dalai Lama ist mit den Herren ins Exil geflohen, bei denen die Privilegen abgeschafft wurden. Die jetzige Generation hat eher in der Kulturrevolution(nicht spezifisch gegen die Tibetaner) gelitten. Sie sind auch deswegen unzufrieden, weil die Konkurrenz mit der Einfuehrung der Marktwirtschaft kommt.

    Lg, Li

  105. Hallo Gregor Keuschnig,

    das Zitat kenne ich auch, ich habe es in dem Buch von dem jetzigen Papst „Einfuehrung in das Christentum“ gelesen. Man muss darueber nachdenken!

    Lg, Li

  106. Hallo Claus,
    herzlichen Dank fuer deine Wuensche. Ich weiss, dass es schwierig ist. Aber die Chinesen haben in der langen Geschichte alles Moegliche miterlebt, der Wille ist da, ich glaube ihnen.

    Lg, Li

  107. Hallo Li.
    es gibt auch wissenschaftliche Publikationen die die systematische Unterdrückung Tibets bestätigen..das der Dalai Lama der neue Jesus ist habe ich auch nie behauptet. Der Dalai Lama verhält sich momentan auch korrekter als die chinesische Regierung die noch zusätzlich Öl ins Feuer gießt. Außerdem würde mich die Antwort von Yan auf Stefans Fragen schon schwer interessieren..die sind nämlich durchaus berechtigt..vielleicht gibts die Antworten ja noch bevor ich Lost Highway gucken geh :-)

  108. Könnte vielleicht mal jemand (Li, Yan) auf die Fragen von Stefen (#140) antworten und ohne Ausflüchte zu den Ausführungen von Formwandler (#89) Stellung nehmen?

  109. @136 und @140
    Genau, niemand soll Klappe halten.
    Aber man muss aufpassen, was man sagt, mindestens soll man nicht andere täuschen, wie gegenwärtige deutsche Medien.

    Zurück zu Tibet,
    eine Seite habe wir gesehen, dass viele ausländischen Journalisten dort verlassen haben, draußen traut dem Staatsfernsehen nicht.
    Andere Seite haben wir gerade auch erlebt, dass die westlichen Medien sogar mit Bilder, Videos aus Nepal, Indien … schon so viele Lügen berichtet, weiss bedeutet den westlichen Medien schwarz. Es ist nicht schwer zu behaupten, mehr westliche Journalisten in Tibet, dann mehr Täuschungen.

  110. @scxs535: Einer der letzten, die gehen mussten, war Georg Blume. Gerade ihm verdanken wir differenzierte, vorsichtige, abwägende Artikel und Interviews zu den Ereignissen. Warum musste er gehen?

    Entschuldigung: Der Gedanke, dass China die Weltöffentlichkeit nicht dabei haben will, weil die westlichen Medien ja eh alle falsch berichten, ist grotesk.

  111. „ich lass mir ja auch nicht von einem Blinden Farben erklären“
    Es wäre cleve, einen Baum auf aller Art und Weise zu sehen.

  112. Hallo Stephan,

    sowie hier die Leute nicht der KP glauben, glauben die meisten von uns (inkl. einfache Leute) dem Westen auch kaum. In der Geschichte ist von der Demuetigungszeit Chinas unter den westlichen Maechten die Rede, das schlechte Image bleibt in unserem Kulturgedaechtnis -Dass die KP damals an die Macht kommen konnte, war kein Zufall. In der jetztigen Welt haben wir das Schicksal des Iraqs und der Jogoslavien gesehen. Die Deutschen verstehen wirklich sehr wenig, was die Chinesen denken, wir bleiben vorsichtig beim Umgang mit dem Westen. Es geht nicht nur um Propaganda. Ehrlich gesagt, verbreitet die KP z.T sogar die gute Seite vom Westen. Und die Manipulation der Medien heute verstaerkt diesen Eindruck. Deswegen habe ich Angst, dass es zu weiterem Dialog was Negatives beitraegt. Ueber die Medienethik muessen die westlichen Medien nachdenken, weil heute die Welt durch die Technik wie ein Dorf ist.

    Lg, Li

  113. Hallo Dude,

    die Unterdrueckung in der Kulturrevolution habe ich nicht geleugnet. Ich war gerade dabei, die Frage von Stephan zu beantworten, s. Oben. Die Haltung der Chinesen gegenueber dem Westen ist ein Komplex, der in den fast 200 Jahren entstanden ist. Wir brauchen Dialog.

    Lg, Li

  114. @158
    Es handelt sich nicht um Herrn Georg Blume, was er berichtet, ob er ein Deutsche ist.
    Wie schon gesagt, die Sache ist umstritten.

    Empfehlung:
    @90 und @127 von otto

  115. Man darf sicher China kritieren,.Die Meinungsfreiheit ist sehr wichtig für jedes Land. Aber die Kritik muss vernünftig und gleichberechtig sein. Was ich zur Zeit sehe, ist die deutsche Medien shit shit shit shit shit!!!

  116. #140
    So, am 10.03.08 begonnen die Mönche in Tibet zu demonstrieren, haben Sie viele Berichte darüber von Fernsehen oder Zeitungen erfahren? Nein. Warum? Weil damal nur einige Leute auf der Straße gingen, es gab keinen Wert zu berichten.
    14.03.08 war der spannenster Tag diesmaligen Rebellens. Hat die chinesiche Regierung die journalistische Reporte gesperrt? Nein. Warum verschwiegen die Pressen dann über den brutale Vorgang der „Demonstration“? Meinen Sie, dass die Journalisten damals schwieriger als nach der Sperrung die erste Hand Materials zu kriegen hatten? Nein. Weil am diesen Tag die chinesische Regierung noch keine Masse bewaffelneter Polizisten nach Lhasar geschickt. Es war noch nicht wertvoll genug zu berichten.
    Am 15ten. Gott sei Dank, die Armee kamm. Alle waren so aufgeregt wie Doping. Ohne Beweis wurde die gewaltige Absetzung des Rebellens von der chinesischen Regierung botont, mit Beweis wurden die Raube und Brandstiftungen durch die Gängster ignoriert. Die KP sei so evil, die Robber und Verbrecher werde zum Held gemacht, um die Töten der unschuldigen Zivilisten kümmerte niemand. So war alles, was ich in den letzten Tagen in den Medien gelesen und gesehen. Sowie ich sehe, viele Journalisten haben ihre Berufsmoral verloren. Wie dann erwartet die chinesische Regierung, solche Journalisten gerecht zu berichten? Am 16.03 kammen zufolge dann die Anweisung zur Sperrung. Das war alles, was ich weiss. Ohne Versprechung mit aller Richtigkeit.

  117. Liebe Leute,

    ich glaube an Tun-Ergehen-Zusammenhang. Warum wir zu einer solchen Haltung zum Westen gekommen sind, gibt es viele Ursachen in der Geschichte und in der Gegenwart. Und die moralische Ueberlegenheit, die ich waehrend meines Aufenthaltes in Deutschland oft spuere, ist eigentlich gefaehrlich.

    Lg, Li

  118. „Das ist der Wahrheit. Bruce, die. Das ist die Wahrheit“
    Aber beacht man nur darauf, ob Wahrheit die oder der.
    Leider schweigt man sich manchmal darüber aus, was die Wahrheit wirklich ist.

  119. @Luisa: Che-Nesen ist eine Anspielung auf eine andere „Diskussion“, die hier mal stattgefunden hat.

    @polyphem: Für mich klingen die anwesenden Chinesen/innen sehr viel vernünftiger und freundlicher als Du-weißt-schon-wer. (Ich ergreife damit nicht Partei für den chinesischen Staat, aber umgekehrt sollten chinesische Individuen nicht automatisch für dessen Handeln verantwortlich gemacht werden, und man sollte ihnen auch zugestehen, nicht nur Schlechtes an ihrem Land zu sehen.)

  120. @Li

    polyphem wollte wissen, ob Leute anwesend sind, die…
    -grundsätzlich nicht auf konkrete Fragen eingehen
    -keine nachvollziehbaren Argumente bringen
    -schnell beleidigt sind
    und/oder
    -unter verschiedenen Namen kommentieren…

    (der Begriff selbst ist ein Wortspiel und bezieht sich auf eine bestimmte Person)

  121. Hallo N. Li, @160
    die westlichen Medien sollten wirklich ihr eigenes Gewissen pruefen und ueber die Medienethik nachdenken. Es ist nicht seit Kurzem bekannt, dass sie in China durch die dunkleren Seiten immer so aufgeregt sind, weil sie mal berichten koennen, was die Leute hier gerne hoeren. Und dabei zeigen sie zugleich auch kein Mitleid mit den Chinesen, die leiden, sondern freuen sich nur, dass sie wiederum Sensationelles machen koennen und aus dem Leiden Geld verdienen koennen.

    Ich unterstuetze dein Argument, ich habe selber so gedacht.

    Lg, Li

  122. Olle Berta:

    Wurde gerade Zensiert, auf Spiegelfechter. Tut wirklich weh, so weh.

    Leider, kann die unheimlichen idiologisierten Pöbeleien von Leuten die gerade in manchen Blogs pro chinesische Pseudoargumente einflechten, nicht leiden.

    So in etwa wie – is ja schon richtig was die da ´59 gemacht haben, in Tibet regierte schließlich die Reaktion, die Feudale.

    Dann versuch ich halt nochmal hier meinen unflätigen Satz zu verewigen (lieber Jens, bitte sei ganz Ohr)

    Es ist wirklich beschämend, das auf manchen Blogs für Bücher von Albrecht Müller, John Perkins und Naomi Klein geworben wird, während der eigene bizzar berechnende geistige Erguß ungefähr so intelligent und einfühlsam ist, wie das blinde herumstochern in den eigenen Exkrementen.

    Noch ma was für die Aufklärung hinterher, in grenzenloser Demagogie:

    bei der Besatzung gings um:

    – gute strategische Laage zum schnellen abschießen von Atomraketen auf 7000 bis 8000m Höhe

    – Bodenschätze, Mmmmmh so viele Bodenschätze

    – Wald, Holz ja so viel davon, Herrlich gleich allet abholzen.

    – Raum, schlichtweg Raum

    – Quellflüsse – wurden tatsächlich auch schon umgeleitet + illegaler Mega – Staudammbau (mindestens 5 an der Zahl) – auswirkungen auf das asiatische Flußsystem unter Garantie.

    – + das nervt einfach wenn die Nachbarn die ganze Zeit herumbeten, während ma die eigenen Leute in den Gulag wirft

    usw.

    Also Jens, jute Nacht noch

  123. Hallo Karina,
    mit dem Tun-Ergehen-Zusammenhang meinte ich mehr als diesen biblischen Begriff in Wiki. Das glaubt man auch in Buddhismus. Mit einem Metapher, wie die Saat, so die Ernte. Was man gemacht hat, gibt es Folgerungen fuer ihn. So auch die Haltung der Chinesen gegenueber dem Westen.

    Lg, Li

  124. @Louisa Li
    Sei nicht zu streng mit den Deutschen. Wer im Tal der Ahnungslosigkeit lebt, weiß es eben nicht besser.

    Ich denke auch nicht, die Menschen im Westen würden nur Geld verdienen wollen und deshalb so sensationslüstern falsche Geschichten in den Medien verbreiten. Ich glaube, das ist etwas, was Leser und Journalisten glauben sollen.

    Ich glaube, bei den Eigentümern der Medien gibt noch tiefergehende Beweggründe, die meist im verborgenen liegen: z.B. Überzeugungen, Religion und nachrichtendienstliche Aufträge.

    Die Tibet-Kampagne gegen China halte ich nach wie vor – wir haben so schon vor einer Woche berichtet – für einen nachrichtendienstlichen Auftrag von CIA und MI6. Glücklicherweise kommt nun langsam ans Licht, was wirklich passiert ist.

    Mit besten Grüßen vom Parteibuch

    En Katzenfreund

  125. Hallo Herr Niggemeier,

    schöne Hinweise auf eine fehlerhafte und sehr verbessewrungsbedürftige Berichtserstattung.

    Könnten Sie bitte zumindest für Beispiele, die sie aus dem Internet zeigen, Quellenverweise (Hyperlinks) zur Primärquelle mit einfügen, um eine vollständige Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten.

    Zur Zeit kursieren zahlreiche Videos im internet, die eine Propaganda-Berichterstattung gegen China behaupten und zahlreiche Beispiele zeigen. Leider konnte ich kein einziges Beispiel trotz intensiver Suche auf den betreffenden Web-seiten verschiedener Medien nachvollziehen. Was ist nun wahr?

  126. @ Stefan
    „Aber vielleicht können mir die vielen Experten hier erklären, warum es so wichtig ist, dass es keine Zeugen gibt in Tibet. Warum hält es dieses Regime nicht aus, dass ausländische Journalisten berichten über das, was in Tibet passiert. Warum hält es dieses Regime nicht aus, dass sich Chinesen aus anderen Quellen als dem Staatsfernsehen informieren über das, was in Tibet passiert?“

    Bravo!

    Die Deutsche Medien WAREN schon in der Lage OHNE ZEUGEN, die Leute in Deutschland so viele falschen Bilder, Video zu zeigen. Warum brauchen sie noch selber in Tibet zu besuchen und berichten? Einfach Deutschland beleiben und sich vorstellen nach eigene Erfahrungen mit China wie immer, dann Bilder, Videos kopien und neu erstellen, egal wahr oder falsch, um die Public zu zeigen, dass wir deutsche Medien so gerecht waren und so stark Menschenrecht sorgen.

    ich vermute und gebe zu, dass China zu wenige Erfahungen mit ausländische Medien hat.

    Und vielleicht soll China einfach alle ausländische Journalisten und Touristen in Tibet bleiben lassen? Und erst dann wären sie dort verletzt und sogar sterben wegen Unruhen, kommt man noch sie zu retten.

  127. Liebe Leute,
    ich freue mich, mit euch diskutiert zu haben und euch kennengelernt zu haben, obwohl nicht persoenlich. Es hat meine Augen weiter geoeffnet. Leider habe ich die schwierige deutsche Sprache noch nicht so gut beherrscht, dass ich glatlos meinen Gedanken ausdruecken kann. Hoffentlich habt ihr alle mich verstanden. Und wenn ihr manchen meiner Aussagen Recht gaebt, leitet bitte auch weiter, um zu einem Dialog zu fuehren. Es ist immer sehr wichtig, mehr Buecher zu lesen und oefter nachzudenken, bevor man eine Meinung bildet. Das Wissen ist unendlich, und das Wissen ist Macht.

    Leider habe ich in den naechsten Tagen Klausuren und ich muss mich ab morgen wirklich lernen gehen. Die Tibetkrise hat meine Aufmerksamkeit zu sehr abgelenkt. Aber ich liebe mein Vaterland, it’s a place for us called home.

    Euch gute Nacht und Alles Gute!

    Li

  128. @191
    Meinen Sie das hier?

    Wegen Irag Krieg, „Ihr Deutschen tragt zumindest eine Mitschuld”, wurde der Mitarbeiter des damaligen Außenministers Colin Powell zitiert.
    http://www.n24.de/news/newsitem_556133.html

    P.S.:
    Die Amis hat eine Hölle auf der Erde aufgebauen. In Irak gibt es jeden Tag sooooooo viele Menschenrechtskatastrophen!
    Es ist nicht normal, oder?

  129. Habt ihr davon gehört, als Dalai Lama Rituale machte, hatten seine Leute die Haut von den lebenden Kindern und die Augen aufgerissen zu gebrauchen.
    Habt ihr die Geschichte von Tibet gelesen?! wenn nicht, bitte Mund zu!

  130. @Ogi
    Warum sollte eine Regierung Nachrichtenagenturen anderer Länder in einer Region zulassen, wo Nachrichtendienste fremder Länder gerade erst Menschen dazu angestachelt haben, Menschen zu Propagandazwecken zu ermorden?

    Du willst hier doch sicherlich nicht behaupten, die Ausschreitungen seien gerade jetzt spontan „ausgebrochen“ und nicht von Masterminds im Hintergrund zeitgenau gesteuert gewesen, oder?

  131. #200
    Wie beweisen Sie dass die Totesopfer Tibetan sind? Und wie erkennen wir, dass sie durch chinesiche Polizisten oder Soldaten zwischen 10.03.08 und 21.03.08 erscho0en(geschlagen) gestorben sind? Meinen Sie, dass die Soldaten es erlauben dürfen, dass die blutigen Leichen unter dem Himmel liegen und ihren Gegner zur Propaganda fotografieren lassen, wenn die Menschen tatsächlich von ihr getötet wurden? Du lächerlich.

  132. @Katzenfreund

    Wer hat wen angestachelt?Gibt es Beweise?
    Wenn jemand sein Land besatzt und oben drein sein Kultur zerstört und auch noch tötet , haben diese Menschen auch Recht zu wehren.
    Das sind nur Menschen,die Menschenrechte fordern.Weiter nichts.Erspar dir deine chinesische Hirnwäsche,das funktioniert hier nicht.In China vielleicht.

  133. @scxs535
    Zum Krieg gegen den Irak läuft eine noch viel brutalere Propaganda-Maschine der westlichen Medien als zu Tibet. Die Realität ist so grausam, dass sie das Vorstellungsvermögen der meisten Menschen übersteigt.

    Im Parteibuch gab es vorgestern einen Beitrag, wo ein paar gern verdrängte Fakten zum Irak-Krieg zusammengefasst wurden:

    http://www.mein-parteibuch.com/blog/2008/03/19/5-jahre-krieg-gegen-den-irak/

    Das ist genau das, was die USA und ihre Koalition der willigen Komplizen auch mit China gern machen würden.

  134. @Ogi
    Das Muster, wie und von wem solche separatistischen Bürgerkriege inszeniert werden, ist seit einigen Jahrzehnten immer das gleiche. Hier ist das zum Beispiel für Tibet nachzulesen:

    BUDDHA: The CIA’s secret war in tibet:

    http://www.timbomb.net/buddha/archive/msg00087.html

    Untrügliche Zeichen für Geheimdienstoperationen westlicher Nachichtendienste sind systematisch gefälschte Berichte in den von CIA und MI6 kontrollierten Medien zu Propaganda-Zwecken.

    Genau diese Fälschungen in den Medien, die schon lange im Verdacht stehen, Outlets der CIA zu sein – Springer und Bertelsmann waren bei der Propaganda mal wieder Vorreiter – können wir nun für Tibet nachweisen.

    Zu bedauern sind die armen Menschen, die bei dieser Aktion zu Propagandazwecken ihr Leben ließen oder sich als Gewalttäter mit Schuld beladen haben, ohne sich bewusst zu sein, dass sie Opfer von Propaganda wurden.

  135. #201 habe ich leider nicht die originelle Quelle, vielleicht Sie sollten sich beim Spiegel-Online darüber erkundigen. Ich weiss ganz sicher, dass die Polizisten auf den Video nicht aus China sind, weil keine chinesische Sicherheitskräfte solche Uniform tragen und das Gesicht mit typischer südasiatischen Braunfarbe für mich als Asiatin offenbar kein Gesicht der Chinesen ist.

  136. @Ogi
    Du bist wissenlos!!!In Tibet leben noch viele Leute, die nicht Tibeten,sonder aus andere Stadt von China.Die Tibeten toeten die leute, die Han Nationalitaet ist!!!!China gibt 56 Nationalitaet!
    HABE schon gesagt, less bitte Buch. Sag nicht zuviel.

  137. @Katzenfresser ehm Katzenfreund

    ´Solche CIA Geschichten kann man überal finden und ist auch leicht zu inszenieren.Tibet hat nichts mit CIA , oder irgendwas zu tun.Die friedlichste Menschen wollen einfach friedlich leben,wenn ihr endlich von dort abhaut.Schnall das endlich.

  138. @200 und @207
    Schauspieler ist auch kein schlechter Verdacht, oder?
    Liebe(r) Ogi, Sie glauben nicht, was die Staatsfernsehen in China gezeigte Videos, wie kann man die einpaar nicht aussagekräftigen Bilder galuben?
    Und gerade hier, lesen Sie vielleicht nochmal den Bericht von Herrn Niggemeier oben durch, schauen Sie mal wie die westlichen Medien den anderen täuschen.

  139. Das wird mir hier alles zu heftig, ich sag´ mal gute Nacht, kann mir aber abschließend den Hinweis nicht verkneifen, dass „originelle Quelle“ in #209 einigen Interpretationsspielraum lässt…

  140. @Han

    In Tibet haben nur Tibeter friedlich gelebt,bis ihr das Land mit Gewalt und Blut besatzt.
    Und wenn ihr denkt,ihr konnt einfach ein Volk auslöschen zu können,habt ihr gewltig geirrt.Ein Volk mit eigenem Land,Kultur und Sprache kann man nicht einfach ausradieren.Den Fehler Hitler gemacht und jetzt macht ihr es.Das ist vielleicht der Anfang des Ende eurer Partei-Dynastie.Die Zeit läuft immer den Diktatorn davon.Lernt aus der Geschichte.

  141. 207#
    Dann bist Du zu joung. In einer Verbrandung durch den Verbrecher waren fünf jounger Chinesin getötet, alle mit Namen und Familien, darunter eine 20 jährige Tibetin; die Verbrecher hatten sogar versuche eine Mittelschule mit 842 Schulern zu verbrennen, darunter es sowohl tibetische Lehrer als auch die tibetische Schuler gibt. Alles kann passieren, die Frage ist nur, ob Sie es vorstellen können oder nicht!
    Wenn Sie bißchen Chinesisch kennen, zeige ich Ihnen ein Bericht aus Hongkong: http://paper.wenweipo.com/2008/03/21/CH0803210002.htm
    Wo ist dann Ihre Sympathie zu den armen unschuldigen Zivilisten.

  142. @215
    Passen Sie auf, was Sie sagen!

    Tibet war, ist und wird immer ein Teil von China sein, in jedem Land hat seine eigene Probleme, lass auch jedes Land seine eigene Probleme selbst lösen, nicht einmischen in die inneren Angelegenheiten anderer Landes!

    In China nimand möchte irgendwelchen Volk auslöschen!

    Wenn Sie unbedingt über Völkerauslöschen sprechen möchte, dann war es Nazis mit Juden!

  143. @Ogi
    Hast du davon gehört, als Dalai Lama Rituale machte, hatten seine Leute die Haut von den lebenden Kindern und die Augen aufgerissen zu gebrauchen.
    Du bist ein Deutscher , du hast zuwenig gehoert, gelesen, gelernt, was damarls in Tibet war!

  144. #214
    Dann versuchen Sie es bitte die spiegel.de/politik/ausland/0,1518,542470,00.html ins Browser zu kopieren und vorner selbst mit www. zu ergänzen. Es funktioniert zumindest mal bei mir. Viel Glück!

  145. @221, @218
    Beruhigt euch!
    Liebe(r) SHABIDEGUOREN, bitte versuch sachlich zu sprechen.
    Liebe(r) Ogi, bitte nicht so aufregen.
    SHABIDEGUOREN macht kein Propaganda-Job, ganz in Gegenteil, finde ich, dass Sie ein Propaganda-Job für Dalai gerade machen.

  146. @223

    Tenzin Gyatso hat nie mit der CIA zusammengearbeitet.

    Die vom chinesischen Geheimdienst vorgelegten Dokumente sind FAELSCHUNGEN!

    Diskreditierung gehört zum Geschaeft totalitaerer Regime wie der cheinesischen Regierung.

    Glassklar durchsichtig un unglaubwuerdig!

  147. Erzaehlen kann man viel.

    Hoeren Sagen und Buecherschreiben ist noch lange kein Beweiss sondern nur eine Behauptung.

    Behauptungen auf unserer Welt gibt es viele. nur Beweise sehr wenige.

    Fakt ist, dass die chinesische Regierung eine totalitaere Diktatur ist, die Andersdenkende und Andersglaubende verfolgt. Wer ins Fadenkreus der Regierung oder Behoerden kommt, der ist Parteiwillkuer und Nicht-Rechtsstaatlichkeit ausgesetzt. Das fuehrt zu langen Haftstrafen fuer freie Meinungsaeußerungen und teils sogar zur Todesstrafe mit Organspende.

  148. So, zum Herrn Niggemeier habe ich Dankeschön gesagt. Was ich sage möchte, habe ich auch schon gesagt. Du liebe westliche Menschenrechtkämpfer, kämpfen Sie weiter für 0,0005% Chinesen gegen den restelichen 99,9995%. Meine Zeit möchte ich nicht mehr in diese unsinnige Debatte verschmeißen. Ciao und gute Nacht!

  149. @Otto
    Der Dalai Lama hat die Zusammenarbeit mit der CIA bereits öffentlich gestanden:

    Q: In Tibet, from the late 1950’s until the early 1970’s, one of your brothers was involved in leading a guerrilla movement against the Chinese. In fact, the guerrillas were supported by the C.I.A. How did you feel about that?

    A: I’m always against violence. But the Tibetan guerrillas were very dedicated people. They were willing to sacrifice their own lives for the Tibetan nation. And they found a way to receive help from the C.I.A. Now,
    the C.I.A.’s motivation for helping was entirely political. They did not help out of genuine sympathy, not out of support for a just cause. That was not very healthy.

    Quelle:
    http://www.sacred-texts.com/bud/tib/nytimes.htm

    Das ist ein Geständnis, nicht Hoeren-Sagen.

  150. @Otto

    Ich bin auch der Meinung.Und ich bin mir auch sicher das in nächsten Tagen das auch Chinas Ansicht sein wird.Wenn morgen ein Chinesischer Sprecher über CIA – Meldung und Tibetische Zusammenarbeit Meldung macht,ist das auch klar,dass diese chinesische Leute,die hier Kommentare abgeben, Propaganda-Jobber sind.Es arbeiten bestimmt zig tausende an Computer und versuchen vergeblich Medienkampagne zu gewinnen.Mit den Youtube Propaganda Videos sind auch von Profileuten hochzensiert hergesttellte Propaganda.Sieht man schin das Chinesische Regierung Müh gibt :D .Leider glaubt niemand dran .

  151. @231
    „Das fuehrt zu langen Haftstrafen fuer freie Meinungsaeußerungen und teils sogar zur Todesstrafe mit Organspende.“
    ?
    Sie suchen immer Beweis, dann zeigen Sie uns mal auch dies mal Ihr Beweis dafür, aber amtlich! Nicht irgendwoher einpaar nicht aussagekräftigen Bilder und Texte, oder „Ich habe gehört …“!

  152. @N. Li
    Nur 6500 Chinesen leiden unter der Diktatur?
    Da hat sich einer ziemlich verzählt.

    Alle Chinesen in der VR China können ihre Meinung nicht vollkommen frei in der Öffentlichkeit sagen, ohne systematische Repressalien des Staates befürchten zu müssen.

  153. @238
    Woher haben Sie dies mal wieder gehört, oder gelesen?
    Ich kann alles in China in der Öffentlichkeit sagen, bis jetzt habe ich noch kein Problem gehabt? Sind Sie auch Chinese? Und Wo genau kommen Sie her?

    Jedes Land hat seine eigene Probleme, lass auch jedes Land seine eigene Probleme selbst lösen, nicht einmischen in die inneren Angelegenheiten anderer Landes!

  154. @Otto
    Meinungsfreiheit gibt es in Deutschland auch nicht. Schau mal hier:

    http://www.buskeismus.de/

    Tausende von existenzbedrohlichen Zensurvorgängen – Abmahnungen, einstweilige Verfügungen, Klagen, Strafverfahren gibt es jede Woche in Deutschland. Mit weit mehr als 100.000 Beleidigungsstrafverfahren jährlich ist Deutschland Weltspitze bei der Verfolgung von missliebigen Meinungsäußerungen.

  155. @Ogi
    Chinesische Propagandaarbeiter? Da sind Leute, die eine giganitische mediale Falschbehauptungskampagne sehr zurückhaltend geradestellen, und Du nennst die Propagandaarbeiter?

    Ich glaube eher, Du bist hier einer der üblichen transatlantischen Propaganda-Arbeiter. Erklär mal dein Interesse an Tibet. Du gibst ja noch nicht mal eine Webseite an.

  156. Da ist man mal für eine Weile andersweitig beschäftigt und schon kann man dieser Diskussion über CIA und anderen Verschwörungen nicht mehr folgen..liegt das an mir oder an dem doofen Gesabel einiger Leute hier?
    Ich verstehe außerdem nicht wieso sich hier einige persönlich angegriffen fühlen wenn man die Diktatur in China anprangert. D.h. doch nicht, daß man gegen China ist. Ich verachte die Machthaber in China aber ich habe doch deshalb nichts gegen das chinesische Volk.

  157. @246 Ogi
    Bist du rassismus?

    Ist Beleidigung anderer Menschen eure Demokratie und Pressefreiheit?

    Liebe(r) Ogi, hören Sie auf!

  158. @Ein Katzenfreund

    Du hast Recht. Die Meinungsunterdrückungspolizei kommt in den nächsten Sekunden bei Dir vorbei. Deine IP-Adresse wurde ermittelt Dank Vorratsdatenspeicherung und Dein Satndort ermittelt.
    Wahrscheinlich ist das SEK schon bei Dir.

    Melde Dich bitte, ich bin besorgt um Dein Wohl.

  159. @katzenfreund..jetzt würde mich aber doch mal interessieren welche riesigen Missstände AI in ihrem Deutschlandteil schreiben sollten

  160. Ich habe vergeblich versucht über diese Stefan Niggemeier ausfindig zu machen.Die Links führen zu unbedeutenden Orten,was nicht mit Stefan Niggemeier zu tun.Ich glaube,diese Webseite wird mit gefälschten Angaben betrieben.

  161. @Otto

    Mit gefälschten Angaben eine Webseite zu betreiben ist,bestimmt ein Straftat oder?Sollen wir es Polizei melden?Die ermitteln die IP Adresse und schon sind die Agenten gefasst :D .

  162. Das ist so eine Sache mit Innen- und Justizministern und bestimmten Sicherheitsbeamten. Sie schießen immer wieder übers Ziel hinaus. Gut, dass es das Bundesverfassungsgericht gibt. Wievile Gesetze von Frau Zypris wurden in den letzten Monaten kassiert?

    Wieviele Gesetze werden in der VR CHina von einem Verfassungsgericht kassiert weil sie die Grundrechte einschränken?

  163. Auch von mir ein dankeschön an einen ausgewogenen Blog Beitrag, der etwas mehr Sachlichkeit in die Debatte bringt.

  164. Hui. Ich hoffe ich schreibe hier noch rechtzeitig rein bevor der Thread geschlossen wird, denn ich vermute stark, noch son 1000-Beitragsmonster möchte hier keiner haben, vor allem da es leicht humorloser abCHEt als an anderen Stellen.
    Zum Thema selbst hab ich wie so oft zu wenig Wissen, um was zu sagen, daher ist dies wohl OT, Meta oder nur mein Senf bzw. „Sonstoges“:

    „@Ogi
    wirklich ungebildet!
    so ein Deutscher!!!
    hahahahaha…..
    — han — 22. März 2008, 0:42 #“

    Ogi hat es ja selbst schon klargestellt, dass er keiner ist, aber selbst wenn er einer wäre: tolle Lache! Hört sich sehr gebildet an.
    Auf sprachlicher Ebene finden sich hier übrigens viele Einträge, die teilweise unfreiwillig lustig (doch n bisschen Humor dabei also, vielleicht schaffen wir ja 500 Beiträge bevor Stefan seinen morgendlichen Kaffee getrunken hat und sich ans Tageswerk macht), aber auch unfreiwillig kreativ sind, im Folgenden zwei von etlichen Beispielen (womit ich keineswegs anderer Leute sprachliche Fähigkeiten als Kriterium ihrer Glaubwürdigkeit oder Intelligenz heranziehen will, eher im Gegenteil ergeben sich meiner Meinung nach in interkultureller Kommunikation manchmal Wortneuschöpfungen, die das Betreffende genauer beschreiben als der sprachlich korrekte Dudeneintrag):

    „Meine Zeit möchte ich nicht mehr in diese unsinnige Debatte verschmeißen.“

    „Am besten scheissen Sie sich selbst (bisschen schwirig)“

  165. Gute Nacht,
    Ich bette für alle Menschen,die unschuldig in Todesgefahr und Gewalt leben.Nicht nur die Tibeten.Als Menschen dürfen wir es nicht zulassen,dass solche Fehler nicht immer wieder wiederholt.Wir dürfen nicht wegschauen.Die Welt darf auch nicht wegschauen.Die Welt ist gross genug für uns.Wir atmen gleiches Luft,wir leben unter einem Himmel und gleiche Sterne spiegeln uns jede Nacht,gleiche Sonne strahlen uns jeden Tag.Wozu sollen wir andere leiden lassen.Verzichtet auf Gewalt und redet wie Menschen.Wenn man seine Meinung nicht direkt sagen kann,wenn man immer wegzuschauen gezwungen wird,wenn Euch unrechtes getan wird,dann verzichtet auf dieses Regime und kämpft für eure Freiheit.In diesem Sinne Freiheit für Tibet als auch für China.Jeder Mensch hat das Recht friedlich zu leben.Kein Mensch ist illegal.In diesem Sinne Peace for all people over the world.

    gute Nacht alle und Gott segne EUCH.

  166. Ich habe übrigends die Primärquelle gefunden, mit der eine Zusammenarbeit des Dalai Lama mit der CIA unterstellt wird:
    http://query.nytimes.com/gst/fullpage.html?res=9F0CEFDA1331F93BA15752C1A965958260&sec=&spon=&pagewanted=2

    Er selbst hat nach der Quelle nach nicht mit der CIA zusammengearbeitet und sich gegen Gewalt ausgesprochen: „I’m always against violence.“

    Tibetische Guerillias wurden von der CIA nach seinen Aussagen unterstützt.

    Somit kann die Behauptung,der Dalai Lama würde mit der CIA zusammenarbeiten nicht belegt werden. Es bleibt eine unbewiesene Behauptung, die gerne für propagandistische Zwecke genutzt wird.

  167. @Ein Katzenfreund

    Das Abmahnrecht ist scheiße und muss umgehend verändert werden.

    Jedoch Deine Aussage, was Demokratie und Meinungsfreiheit angeht, kann ich in keinsterweise zustimmen. Oder wirst Du für Deine Kritik hier oder in der Öffentlichkeit verfolgt?

    Wenn irgendwo Unrecht geschieht, muss es öffentlich gemacht werden. Ob alles eine Schlagzeile wird, ist sicherlich nicht möglich und vom Zeitpunkt abhängig. Aber es gibt zum Glück heutztage das Internet.

    Was für mich essentiell ist, dass immer Primärquellen angegebn werden, um die Behauptungen überprüfen zu können.

  168. @Katzenfreund: Die Beharrlichkeit, mit der Sie dieses Forum mit verschwörungstheoretischen Absonderlichkeiten überziehen, legt den Schluss nahe, dass Sie selber ein Agent Provocateur sind, der von Diensten bezahlt wird.

    Falls nicht: Sind die Substanzen, die sie offensichtlich konsumieren, rezeptfrei erhältlich?

  169. Das hier von Stefan Niggemeier mit dem Titel „Lesenswert“ (vorher sogar: „sehr lesenswert“) auf einen Link verwiesen wird, der ein Pogrom der Tibeter unterstellt ist ungeheuerlich. Dem Konflikt fehlte alles systematische und und offenbar haben die Tibeter nicht nur Han-Chinesen angriffen, sondern auch sinisierte Muslime

  170. offenbar haben die Tibeter nicht nur Han-Chinesen angriffen, sondern auch sinisierte Muslime

    Eben. Alles fremdvölkische.

    Ach, das wird mir hier zu dumm.

  171. ???
    !!!
    :( :( :(
    @Administrator!

    ich glaube ich weiß schon, wo liegt Ihre Schmerzgrenzen ! :( :( :P

    mimi li

  172. @61/Jochen Hoff:

    Sorry, war Karfreitag nicht on und konnte nicht antworten, muss das aber einfach tun:

    „Zum Thema Journalismus habe ich gerade ein nettes Beispiel: http://www.duckhome.de/tb/arch…..ochen.html
    Mal sehen wie die Herren Lokalreporter und NewsMan sich da raus reden wollen.“

    Auf diesem Niveau kann ich nicht ernsthaft über Qualität im Journalismus diskutieren. (Post 63 von Gregor Keuschnig beschreibt das Niveau auch in Ihrem Blog anschaulich und treffend.)

    Nur weil ein Medium „Killerrochen“ schreibt, ist doch nicht die ganze Journaille mies – etliche andere haben die Nachricht von dem Rochen-Unfall ordentlich und ohne verfälschendes Killer-Präfix dargestellt. Undwas die Schlechtheit des deutschen Journalimus und das Gute in Österreich und der Schweiz angeht: Okay, die NZZ ist ein tolles Blatt, aber schon mal den Blick, die News o.ä. angeschaut? Da wünscht man sich fast den deutschen Boulevard – ach nee, lieber doch nicht…

  173. „Post 63 von Gregor Keuschnig beschreibt das Niveau auch in Ihrem Blog anschaulich und treffend.“

    „Post 63“?

  174. @280:

    Post 66 natürlich, sorry für den Verschreiber.

    Ein weiterer Beweis, dass Journalisten nicht mal bis 66 zählen können ;-)

  175. Dieser Artikel in der FAZ zeigt doch, daß die Chinesen die Chance vertan haben offen mit der Autonomiefragen umzugehen. Das nun diese Halbwahrheiten und Gerüchte die Runde machen ist die Schuld der Chinesen die alle unabhängige Journalisten (ja, die gibts auch) ausgewiesen haben. Und wenn dann die Führung in China von einem Krieg auf Leben und Tod spricht während der Dalai Lama zum Dialog aufruft dann wundert es mich nicht, daß die internationale Gemeinschaft das Schlimmste befürchtet.

  176. Leider schaden die angesprochenen verfälschten publizierten Informationen einiger TV-Sender dem Tibet Thema … der oben angesprochene FAZ-Artikel spricht mir aus der Seele …

    Allein, dass bis gestern von China behauptet wurde, dass die chinesischen Soldaten in Tibet nicht mit scharfen Waffen vorgegangen seien, obwohl nach Aussagen der tibetischen Exilregierung (die besteht nicht nur aus dem „auf einmal bösen“ Dalai Lama!) bereits bis zu 100 tibetische Tote Tibeter in Lhasa zu verzeichnen gewesen seien, zeigt mir leider immer wieder nur, in welche Richtung die chinesische Taktik hinsichtlich aktueller Menschenrechtsverstöße geht …

    Verzögern, verschleiern, verdrehen, vergessen – leider alles wie seit Jahrzehnten, siehe auch die Gruppe der Tiananmen Mütter unter http://www.goldfuermenschenrechte.de/einzelfall_tiananmen.html

    China hat im Rahmen der online Zensur mit dem blumigen Namen „Programm des goldenen Schutzschildes“ bis zu 300.000 Online Aktivisten, die u.a. auch aktiv „Online Marketing“ pro China betreiben – Infos dazu siehe z.B. hier: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/wib/624208/

    Sicher macht diese aktive Online Einflußnahme, in Verbindung mit der aktiven Behinderung einer freien Pressearbeit in China & Tibet, eine objektive Wahrnehmung der aktuellen Geschehnisse sehr schwierig.

  177. Eigentlich ist es erstaunlich, dass uns erst bei diesem Konflikt auffällt, wie unkritisch wir häufig mit den uns zur Verfügung stehenden Informationen umgehen. Das gilt übrigens auch für diejenigen Ereignisse, bei denen Vertreter der internationalen Presse anwesend sind. Denn leider werden ausländische Journalisten manchmal als Kronzeugen für eine propagandistisch gefärbte Botschaft missbraucht. Interessant in diesem Zusammenhang ist eine Passage aus einem TAZ-Interview mit der Reporterin Antonia Rados (Antwort auf die Frage „Inwiefern trügerisch?“)

    http://www.taz.de/1/leben/koepfe/artikel/1/ich-hatte-jeden-parasiten-dieser-welt/?src=TE&cHash=d689da9173

    Und wenn Frau Rados im selben Interview von einem Termin erzählt, der auf Einladung der Hisbollah in einem zerstörten Viertel Beiruts stattfand, dann wird einem auch mal wieder bewusst, wie sehr die an einem Konflikt beteiligten Parteien die Berichterstattung und damit die Wahrnehmung der Medien-Rezipienten lenken: Denn die Hisbollah wird zweifellos ein Viertel ausgesucht haben, in dem die Schäden massiv waren und das sich deshalb für propagandistische Zwecke am besten eignete.

    Nach dieser Mahnung zur kritischen Lektüre darf ich noch auf ein weiteres Interview verlinken – der Befragte ist der China-Korrespondent der TAZ, Georg Blume:

    http://www.taz.de/1/archiv/dossiers/dossier-tibet/artikel/1/die-moenche-werden-sich-radikalisieren/?src=MT&cHash=777f36d204

  178. Ein Vorgeschmack darauf, wie in Zukunft mit westlicher Meinung und Ansicht umgegangen wird. Und unsere dummen Medien tun alles um dieses Vorgehen zu förden. Der (sehr gute) Blogeintrag UND das Abgleiten der Kommentare sprechen Bände.

    The day after 1256 …

  179. @290 / Ogi

    Liebe(r) Ogi, Sie glauben nicht, was die Staatsfernsehen in China gezeigte Videos, wie kann man die einpaar nicht aussagekräftigen Bilder galuben?
    Und gerade hier, lesen Sie vielleicht nochmal den Bericht von Herrn Niggemeier oben durch, schauen Sie mal wie die westlichen Medien den anderen täuschen.

  180. @scxs..wie soll ich bitte dem staatsfernsehen glauben schenken wenn die Regierung nur scheibchenweise die Wahrheit preisgibt? Erst hieß es, daß von chinesischer Seite aus keine Schüsse fielen. Dann, kurze Zeit später gab man zu das doch Schüsse fielen. Diese jedoch nur aus Notwehr. Soll ich das wirklich glauben? Und ein Argument bleibt: Wenn die Chinesen nur versuchen mit rechtstaatlichen Mitteln einen Aufstand unter Kontrolle zu bringen: Wieso werden alle ausländische Journalisten ausgewiesen? Die mär von den bösen westlichen Medien die ja eh alle lügen und deshalb raus mussten ist wirklich aberwitzig und keine Antwort.

  181. Jetzt habe ich mir doch tatsächlich alle Kommentare in einem Rutsch durchgelesen, zugegebenermaßen mal mehr, mal weniger aufmerksam, weil sich doch so unglaublich viele Wiederholungen ergeben haben. Dennoch will ich es mal wagen, das alles um meine Meinung zu ergänzen.
    Im Voraus möchte ich mich entschuldigen, dass das wahrscheinlich länger wird, aber vieles, was ich hier gelesen habe, kann ich einfach nicht so stehen lassen.

    Zunächst in direktem Bezug auf den Blog-Eintrag von Stefan. Zugegebenermaßen hat mich diese Enthüllung nicht wirklich überrascht, doch musste ich mir gleichzeitig eingestehen, dass ich, wenn ich mich informieren wollte, zunächst vor allem die Artikel gelesen habe, die meine Meinung untermauern. Umso dankbarer bin ich, nochmal kritisch informiert und zum nachdenken angeregt worden zu sein.

    Trotzdem halte ich an meiner Einstellung fest und will, bevor ich das mal ausführe, festhalten, dass ich innerhalb der letzten Jahre mehrmals in China und auch in Tibet war und mit Chinesen (verschiedener politischer Einstellung) wie Tibetern persönlichen Kontakt hatte. Ich verachte weder alle Chinesen, noch liebe ich alle Tibeter. Ich kann durchaus unterscheiden zwischen einem chinesischen Bürger und den Mitgliedern der Regierung. Und, ja, ich habe mich mit der Geschichte Chinas und Tibets auseinandergesetzt.

    Ich bin äußerst betroffen über das, was mit der tibetischen Kultur innerhalb der letzten Jahrzehnte passiert ist. Wie die Anzahl der Mönche in tibetischen Klöstern streng vom Staat überwacht wird, wie die Inkarnation des Panchen Lama vom Staat entschieden wurde und der tibetische Kern von Lhasa immer kleiner, die Stadt „Han“-isiert wird. Ich war betroffen von der Symbolik, der chinesischen Flagge auf dem Platz vor dem Potala Palast und dem „Befreiungsdenkmal“ daneben. Ich denke, es ist unbestreitbar, dass die tibetische Kultur massiven Einschnitten ausgeliefert war und ist und dass das für die tibetische Bevölerung nur schwer akzeptabel ist und sich Unzufriedenheit und Groll aufstauen.
    Gewalttätige Auseinandersetzungen halte ich prinizpiell für falsch, so auch in diesem Fall. Die chiniesischen Bewohner von Lhasa, die hier angegriffen wurden, können wohl größtenteils nichts für die Fehler ihrer Regierung, waren das am einfachsten zu treffende Ziel für die frustrierten Tibeter. Ich denke, die chinesische Regierung musste in diesem Fall einschreiten, aber auch hier ist die Art und Weise fragwürdig.
    Das einzige, was ich an den Ausschreitungen begrüße ist die Tatsache, dass die Thematik wieder in die Gedanken der ausländischen Regierungen Einzug gefunden hat. Es handelt sich hierbei schlicht und ergreifend um eine Ungerechtigkeit, über die gesprochen werden muss. Tibet hat eine eigene Geschichte und die Aussage „Tibet war, ist und wird immer ein Teil von China sein“ (von cxs535 z.B. in 220) ist skandalös und kann so einfach nicht stehen bleiben!
    Dass der Dalai Lama im Westen so wenig hinterfragt wird, finde ich bedenklich. Genauso, wie Mahatma Gandhi, aber das ist ein anderes Thema.

    Alles in allem: Dass die Berichterstattung in einigen Teilen „manipulativ“ und „propagandistisch“ ist finde ich nicht gut. Genausowenig die massive Zensur und Propaganda in China, die ich am eigenen Leib erfahren habe.
    Dass die deutschen Medien in diesem Fall Fehler begangen haben, lässt aber noch lange nicht den Schluss zu, dass Arbeitsweise der chinesischen Medien korrekt ist und hat vor allem nichts mit den Verbrechen der KP zu tun.
    Zu allen chinesischen Kommentatoren, die ihr Vaterland so heiß und innig verteidigen möchte ich sagen, dass sie, obwohl sie jetzt in Deutschland leben, jahrelang, von Kindesbeinen an, der staatlichen Propaganda ausgesetzt waren und ich kaum glauben kann, dass sie sich tatsächlich objektiv äußern können. Ich finde es deshalb nicht gerechtfertigt, dass sie sich germaßen über die manipulative Berichterstattung echauffieren. Das soll kein persönlicher Angriff sein.

    Zum Schluss @Stefan: Habe ich dich richtig verstanden? Gehen unsere Meinungen insgesamt gar nicht allzu weit auseinander?
    Allen ruhige Osterfeiertage.

  182. And now for something completely different:

    Letzte Woche war ich im Programm „Bild lesen“ von Serdar Somuncu.

    Das wäre doch eine klasse Kooperation zwischen BILDblog.de und dem Türken, fiel mir damals so ein…

  183. Ist es so schwer mal zuzugeben, dass es bei den oben genannten Fällen an Professionalität gefehlt hat ????

    „Fehlende Information“ aus China/Tiebet ist sicherlich kein Pardon für die Verwendungen von FALSCHEN Bildern.

  184. Falsche Bebilderung ist nicht in Ordnung.
    Das ändert aber nichts daran, das die Volksrepublik China die Menschenrechte der Tibeter mit Füßen tritt.

  185. Ich denke man sollte immer auf einem fairen Niveau bleiben, ganz gleich wie sich die Gegenseite verhält.

    Die „Ja, aber die Chinesen….“ Kommentare zeigen eine rein westliche Denkweise. Gerade dies ist schädlich ein der Diskussion. Hier geht es um einen Jahrtausende alten und vollkommen anderen Kulturkreis. Ich hab selbst eine Weile ich China gelebt und kann gerade einmal in Ansätzen die ASIATISCHE Denkweise verstehen.

    Und dies ist auf jeden Aspekt zu beziehen, auch auf die Lösung der Menschenrechtsverletzungen.

  186. Wollt ihr nicht alle auf chinesisch weiter diskutieren?

    Ich krieg von den ganzen Grammatikfehlern sowas von extreme Kopfschmerzen. Selbst wenn ich es richtig verstehen wollte so kann ich es nur falsch verstehen, was hier so geschrieben wird, denn es ist zum Teil dermaßen mißverständlich ausgedrückt dass es weh tut.

    Auch finde ich, dass man lediglich über die journalistische Arbeit diskutieren sollte und nicht über die politische Seite. Jeder Chinese wird immer sagen „Du bist Westler, du kommst von zu weit weg, Du verstehst uns nicht“. Ist doch eh alles müßig und vor allen Dingen ein Sturm im Wasserglas.

    Das einzige, was uns doch im Endeffekt wirklich interessiert ist doch, ob ich weiterhin meinen Kaschmirpulli für saubillige Euro bekomme, egal wie viel chinesisches Weideland dafür vernichtet wird, und ob ich weiterhin meinen Fünferpack Socken für 4 5 Euro bekomme.

    Da muss man doch ehrlich gesagt rot anlaufen, wenn man sich dann über Olympia-Boykott unterhält. Ich persönlich frage mich schon die ganze Zeit, ob das ZDF und die ARD die Kanäle dicht machen, wenn eine Zahl x an Dopingfällen eintreten sollte. Die Antwort im Voraus: Nein.

    Es zählt doch eh nur Geld, also lasst doch bitte diese halbseidene Menschenrechtsdiskussion stecken, ich find’s lansam peinlich.

  187. @304/Sebastian
    Auch finde ich, dass man lediglich über die journalistische Arbeit diskutieren sollte und nicht über die politische Seite.
    Das bleibt offensichtlich nicht aus. Ähnliches konnte man bspw. bei den Threads über die Klimawandelskeptiker oder Eva Herman beobachten: Es geht sehr schnell nicht mehr um die Meta-Ebene des Medialen, sondern man kommt in die „Niederungen“ des jeweiligen Gegenstands selber (im Scientology-Thread war es Stefan Niggemeier selber schuld, da er kommentarlos das Video eingestellt hatte).

    Was Sie über die „halbseidenen Menschenrechtsdikussionen“ sagen, ist auch meine Meinung. Man hat vor sieben Jahren, als die Spiele China zugeschlagen wurden, gewusst, welches Regime dort herrscht. Nur naive Trottel konnten glauben, dass sich China aufgrund dieser Vergabe ändert. Die Erfahrungen zeigen, dass das Gegenteil eher der Fall ist. Seit dem hat sich die ökonomische Kraft Chinas potenziert. Die wohlfeilen Reden von Menschenrechtshyänen, die in Ermangelung anderer Ideen einen Boykott vorschlagen, erleichtern zwar das eigene Gewissen, tragen aber zur Lösung des Konflikts rein gar nichts bei.

    Wirtschaftlich kann man China schon gar nicht mehr boykottieren. Eher die uns – und dann gnade dem „Geiz ist geil“-Verbraucher Gott.

  188. Hallo Sebastian,

    Ich finde, dass du ein ehrlicher Deutscher bist.

    Aber nicht jeder Chinese wird immer sagen, wie du es beschrieben hast. Dialog ist notwendig.

    Entschuldigung, dass wir nicht so perfektes Deutsch wie du sprechen koennen.

    Lg, Li

  189. @Louisa Li,

    was denn für einen Dialog? Bisher hast du (habt ihr) das chinesische Regime nur in Schutz genommen und bist kritischen Fragen ausgewichen.

  190. Hallo G,
    das chinesische Regime hat viele Fehler gemacht. In den chinesischen Foren (z.B. Tianya) wird diese Seite von ihm so kritisch diskutiert, in einem Mass, dass du dir nicht vorstellen koennte. So eben wird es ueber Menschenrecht und Demokratie diskutiert. Ehrlich gesagt, da habe ich viel mehr gelernt als hier. Wir sind nicht gehirngewaschen. Aber angesichts der Tibetkrise muss man den gewalttaetigen Protest vorwerfen, und die einstimmige Berichterstattung mit Manipulation hat das Moralproblem der westlichen Medien enthuellt, was meines Erachtens ein grosses Problem ist. Das ist die Tatsache. Und erst wenn man ein ganzes und relativ neutrales Bild haben ohne jede Art apriorischer Stellungnahme, kann man diese Problematik beurteilen.

    Lg, Li

  191. @Louisa Li
    Das chinesische Regime hat nicht nur viele Fehler gemacht, sondern es macht immernoch Fehler.

    Du redest von „einstimmiger Berichterstattung“ und „neutralen Bildern“. Wie passt denn das mit dem Rauswurf von ausländischen Journalisten zusammen?

  192. Hallo G,
    in den vorherigen Kommentaren (160, 170) habe ich bereits analysiert. Das ist natuerlich nur meine Meinung. Nichts ist ohne Grund. S. zugleich auch 169.

    Lg, Li

  193. Hallo G,

    und noch ein wichtiges Argument: was will eigentlich der Western? Geht es wirklich nur Menschenrecht und Freiheit der Tibetaner, wie die einfachen Leute hier denken? Warum berichten die Medien, wie es in Nr. 169 beschrieben wird?

    Empfehlenswert: http://www.faz.net/s/Rub12B8DA96820F497992EEB0FCA66A2524/Doc~EC227C77322B146639BE35E0222E57F23~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Ich bin sehr sehr bewegt von den einfachen Deutschen waehrend meines Studiums in Deutschland, sie sind grossartig und grosszuegig. sie spenden Geld und unterstuetzen Karitaswerke, was mir zu Nachdenken fuehrt.

    Wenn die Tibetkrise ein isoliertes Ereignis waere, waere die Reaktion auch anders.

    Lg, Li

  194. Sorry: Geht es wirklich nur 【UM】 Menschenrecht und Freiheit der Tibetaner, wie die einfachen Leute hier denken?

  195. Ich finde es wirklich langsam amüsant wie hier die VerteidergerInnen des chinesischen Vorgehens den Rauswurf ausländischer Journalisten rechtfertigen. Das alte Lied von den bösen westlichen Journalisten die alle gegen China sind und deshalb weg mussten. Da glaubt man dann natürlich lieber dem chinesischen Staatsfernsehen. Das dieses aber noch weniger objektiv über die Situation in Tibet berichtet als die westlichen Medien wird nicht bedacht.

  196. Hallo dude,

    das ist nicht amuesant, das ist unser echtes Gefuehl, das ist die Mentalitaet der Chinesen. Ich verstehe die Chinesen mehr. Zu dem chinesischen Fernsehen haben wir auch eigene Meinung.

    Lg, Li

  197. Hallo Li,
    und wie ist deine Meinung zum chinesischen Fernsehen. Berichten diese objektiver als die westlichen Medien über Tibet?
    Lg dude

  198. Hallo dude,

    ich glaube an den Videos, in denen CCTV die gewalttaetigen Taten der Protesten gezeigt hat. Das haben auch mehrere auslaendische Augenzeugenberichte bestaetigt. Ich glaube auch, dass es hinter dem Protest eine Rivalitaet verschiedener Maechte gibt (nicht nur Dalai und das chinesische Regime). Ich glaube, dass die Armee nur wegen Notwehr eingreifen musste. Es ist eigentlich das chinesische Regime, das vor der Olympiade die Unruhe nicht gerne sehen will.

    Lg, Li

  199. Hallo Dude,

    zur Ergaenzung: und wer das gerne sieht, brauchst du Fatasie. Ich bin traurig, dass die einfachen Leute ums Leben gekommen sind, von beiden Seiten. Viele sind ausgenutzt worden.

    Lg, Li

  200. Hallo dude,

    wenn Du in Old-Germany die Osternfeiertage genießt, bist Du natürlich nicht qualifiziert, an die Objektivität der Berichte über Tibet zu kommentieren.

    Beides sind nicht objektiv, wobei ich würde sagen, die von chinesischem Fersehen gezeigten Bilder sind ja keine Fakes. Die Menschen wurden zugeschlagen, umgebracht, zum Tod verbrannt. Klar wird auch was von der anderen Seite versteckt. Dies wissen wir leider nicht.

    And this is no excuse for western media to accuse Chinese violence in Tibet by adopting photos from Nepal. Well, from rare footages shot and reported by independent western journalists/tourists, no violence from the authority could be spotted.

    Wenn Du glaubst, dass Du es einfach zuhause einschätzen kannst, ob die Medien objektiv, oder objektiver berichten, bist Du natürlich schon ein Opfer der Medien, egal von welcher Seite.

    Lg Takashi

  201. Hallo Leute,

    und Medienethik, warum habe ich es hier immer so betont? Nach der eigentlichen Verfassung sollten die Medien eine eigenstaendige Macht sein, unabhaengig vom Staat, vom Regime, von der Kommerz. Erst so koennen sie die eigentliche Funktion leisten. Ich verteidige nie was Unmoralisches, das entspricht nicht meinem Gewissen.

    Lg, Li

  202. Hallo Li,
    ich glaube auch das es zur Gewalt von tibetischer Seite kam. Aber ich glaube auch das das Staatsfernsehen nur sehr einseitig von den Protesten in Tiber berichtet. Über tibetische Opfer wird nicht berichtet. Und ich glaube auch nicht, das die chinesische Armee aus Notwehr geschoßen hat. Das das chinesische Regime kein Problem damit hat unschuldige und unbewaffnete Menschen zu erschießen hat sie schon 1989 bei der Niederschlagung der Demokratiebewegung auf dem Tiananmen-Platz gezeigt.
    Ich gebe dir aber Recht, daß das chinesische Regime so kurz vor Olympia keine Unruhen haben möchte. Deshalb gehen sie jetzt auch so brutal vor.

  203. Hallo dude,

    du hast schon Fatasie. Mehr moechte ich zu deinem Kommentar 320 nicht sagen. Es ist nicht mehr noetig. Ich weiss schon, was deine apriorische Stellungnahme ist.

    Lg, Li

  204. ich finde hier wird grösstenteils schlicht Polemik betrieben. meine allgemeine Einstellung zu den Medien ist so ablehnend geworden, dass ich schon seit langem kein Fernsehen schauen & Radio höre,
    meine Informationen hole ich fast ausschliesslich aus dem Internet.
    – deshalb bin ich auch dankbar für Eure Stimmen.

  205. Hallo Li,
    kein Problem das du nicht mehr sagen möchtest. Wenns unangenehm wird schweigt mal lieber als sich dem zu stellen.
    Lg dude

  206. Hallo dude,

    es ist nicht unangenehm. Ich moechte Tian’anmen auch nicht leugnen. Aber, ist es wirklich so recht und gerechtig, die beiden Sachen ohne Beweise im Kopf in Verbindung zu setzen? Die Welt heute ist anders, das Regime reagiert auch anders. Es ist nicht so dumm, es ist ihm auch klar, dass das Papier das Feuer nicht verstecken kann. Ich glaube ihm.

    Noch eine Tatsache: warum koennen die Leute vom Ausland (von der dritten Welt) mich besser verstehen? Weil die Fahne der Gerechtigkeit und des Menschenrechts bei ihnen nicht so tatkraeftig funktioniert, weil sie die Instrumentalisierung und deren Scheinheiligkeit dahinter vernuenftig gesehen haben, weil sie sich von der westlichen Welt auch unterdrueckt fuehlen.

    Ergebnis: Eine erfolgreiche westliche Gehirnwasche.

    Lg, Li

  207. Hallo Li,
    ich finde durchaus das man den Massenmord auf dem Tiananmen-Platz in Zusammenhang mit dem was jetzt in Tibet geschieht sehen darf. Ich möchte dir nur mitteilen weshalb ich dem chinesischen Regime nicht glaube wenn sie was von Notwehr faseln. Das chinesische Regime ist ein Unrechtsregime. Und es reagiert eben nicht anders als vor 19 Jahren. Die Tibeter haben ein Recht auf ihre Kultur. Dieses Recht wird ihnen aber genommen.
    An den Ausschreitungen in Tibet ist die KP schuld die jeden Dialog mit dem Dalai Lama ablehnt.

  208. Hallo Li,
    es ist doch ganz logisch, dass wenn man unabhängige Beobachter/Journalisten ins Land ließe, man der Wahrheit ein bißchen näher käme.

    Wenn du einen Aufsatz oder eine Hausarbeit über ein Thema schreibst, dann beschäftigst du dich doch auch mit mehreren Quellen!?

  209. Diese ganze Diskussion hier ist im Prinzip irrelevant. Wo Unrecht auch immer auf Erden herrscht und das Zepter des Diktates hält, da wird auch Unruhe bleiben, Unruhe bei den „Bestimmten“ über die Bestimmer. Da köchelt es unablässig im Verborgenen weiter, auch wenn Jahre des Deckelns dabei sind, die den Schein einer Lösung im Zusammenwachsen nach aussen suggerieren.

    Schein ist und war eben nie Sein !

    Das ist der Wahn von Fremdbestimmung : die tatsächliche Überzeugung zu haben, mit etabliertem Unrecht eine friedliche Gesellschaft erzeugen zu können, auf die Zeit als Mithelfer zu setzen, die doch bitteschön endlich Vergessen machen soll … das Vergessen an den Ursprung und Auslöser des Unrechtes.

    Tragischer Fehlschluss und unaufhörlicher Garant für weiteres Unrecht … andere Ergebnisse kann es da gar nicht geben. Das ist wie ein ehernes Gesetz !

  210. An alle Diskutanten, die immer noch das Thema im Auge behalten:
    Man sollte natürlich NICHT Fakten mit Bildern belegen, die etwas völlig anderes zeigen.
    Das heißt nicht, das die Fakten falsch sind. Liebe Chinesen: Allein die Tatsache, dass man es unter allen Umständen verbergen will (Ausweisung von Journalisten, Kontrolle aller Informationen, Hinauskomplimentierung sogar von Touristen, Abschottung) BEWEIST, dass die chinesische Staatsmacht selbst davon überzeugt ist, Unrecht zu tun. Die Argumente, mit denen das verschleiert wird, sind durchsichtig und unzutreffend („Das sind alles Lügner, die uns schaden wollen“).
    Das chinesische Vorgehen folgt bekannten Mustern, ist also nicht erlogen. China an sich geht gegen viele Kulturen in dieser Weise („überfremden“, chinesische Kultur überschwemmt die eroberten Gebiete) vor, deswegen gibt es in vielen dieser Gebiete immer wieder Unruhen.
    Tibet ein Teil Chinas? Die Tibeter sind keine Chinesen. Das weiß jeder der Einwanderer in Tibet selbst. Und dass die geschaffene Infrastruktur das Leben der Tibeter verbessert, das glaubt kein Tibeter. Das ist chinesische Infrastruktur für chinesische Besatzer. Im Endeffekt sind die Völker Gewinner der Geschichte, in denen die chinesische Agression nicht erfolgreich verlief, z.B. Vietnam und Korea. Und, nur um mal auf ein unter Chinesen beliebtes Argument zu verweisen, welches bei uns weitgehend ignoriert wurde: Wieso um alles in der Welt glaubt ihr denn, dass ohne euere militärische Besatzung Tibet noch immer ein feudaler Staat wäre? Die ganze Welt entwickelt sich, gerade das chinesische System ist doch ein gewaltiges Hindernis für gesellschaftliche Entwicklung!

  211. @333
    Ich denke man sollte immer auf einem fairen Niveau bleiben, ganz gleich wie sich die Gegenseite verhält.

    Die „Ja, aber die Chinesen….” Kommentare zeigen eine rein westliche Denkweise. Gerade dies ist schädlich ein der Diskussion. Hier geht es um einen Jahrtausende alten und vollkommen anderen Kulturkreis. Ich hab selbst eine Weile ich China gelebt und kann gerade einmal in Ansätzen die ASIATISCHE Denkweise verstehen.

    Und dies ist auf jeden Aspekt zu beziehen, auch auf die Lösung der Menschenrechtsverletzungen.

    Meint Roy — 22. März 2008, 23:14 @300

  212. @332/Nobilitatis
    Ich bin weit davon, dass chinesische Regime hier zu verteidigen, aber zwei Aussagen sind reichlich kühn:

    Im Endeffekt sind die Völker Gewinner der Geschichte, in denen die chinesische Agression nicht erfolgreich verlief, z.B. Vietnam und Korea.
    Was bedeutet denn Gewinner der Geschichte? Was ist das überhaupt für eine Klassifizierung? Meinen Sie das ökonomisch (dann stimmt es nur teilweise) oder politisch? Auch Vietnam ist ein kommunistischer Staat und wurde während des Vietnamkrieges lange von China unterstützt.

    Wieso um alles in der Welt glaubt ihr denn, dass ohne euere militärische Besatzung Tibet noch immer ein feudaler Staat wäre?
    Das ist eine hypothetische Frage (Tibet war ein theokratischer Feudalstaat). Fest steht, dass mit Bhutan und – in Abstrichen – Nepal Staaten, die zum Teil ähnliche (vor allem religiöse) Strukturen aufweisen, noch heute Feudalstaaten sind (in Nepal ändert sich das im Moment).

    Damit ist der Okkupation Chinas nicht das Wort geredet.

  213. Gewinner der Geschichte bedeutet, dass diese Völker ihre Geschicke, mit Abstrichen bzgl. der äußeren Umstände, wenigstens selbst bestimmen können. Das mag nicht zu allseitigem Wohlbefinden führen, aber man ist wenigstens nicht fremdbestimmt.
    Koreaner in Südkorea waren in der Lage, ihr Regime von innen zu verändern. Vietnamesen haben momentan diese Stimmung.
    Tibeter, Uiguren usw. werden dazu nie in der Lage sein, auch Hongkongchinesen usw. haben keine Möglichkeiten mehr, sich demokratisch zu entwickeln.
    Ich denke, das ist auch für Taiwan-Chinesen nicht attraktiv, obwohl die an ein China glauben.
    Warum antwortet Herr Keuschnig für die Chinesen?

  214. @335 /Nobilitatis
    Weil der Herr Keuschnig noch ein fairer Deutscher ist.
    P.S.: Hut ab!

    Liebe Nobilitatis, bitte kümmern Sie sich mehr um eure eignene Angelegenheiten, wie z.B.:Büsingen!

    Erklären Sie uns mal bitte, wieso die Einwohner in Büsingen NICHT frei und aus eigenen Willen entscheiden könnten, zu welchem Land sie gehören! Wo ist hier wieder die Demokratie und Menschenrecht von Deutschland geblieben?

    http://www.buesingen.de/buesingeneinst/nicht.ch.html

  215. Und in diesem Blog wurde ernsthaft eine Diskussion über die Qualität der Kommentare geführt? Sind das die Idioten, die den Raum nicht verlassen? Oder stecken in dieser Kommentarspalte tatsächlich unglaublich viele Anregungen, wie dieser Konflikt journalistisch behandelt werden könnte?

  216. Gab es in China schon jemals ein Regime, das die Menschenrechte einhielt ? ….das die journalistische Freiheit gewährleistete ? ….das freie Meinungsäußerung gestattete ? ….das faire Prozesse führte ? ….das keine Angst vor neutraler Berichterstattung hatte ?

    NEIN…. und deshalb ist China resp. sein Regime unglaubwürdig.

  217. # 336: Da gehört in Deutschland auch nicht viel dazu. Wir können ohne Gefahr für Leib und Leben fair bleiben. Dennoch bleiben meine Vorwürfe unwidersprochen.

    Nun, solange Sie nicht Stellung beziehen können zu ihrem eigenen Land, solange wird die Welt verstehen, was Sache ist. Wenn sie PR in eigener Sache machen wollten, haben Sie versagt.

  218. Mal ein Update zur Sache:

    Xinhua berichtete außerdem, der deutsche Sender N-TV habe in einem Bericht über die Unruhen in Tibet gezeigt, wie Demonstranten von der Polizei weggebracht worden seien. In Wirklichkeit seien es aber Aufnahmen aus Nepal mit der nepalesischen Polizei gewesen. Das Datum des TV-Berichts war zunächst nicht bekannt. Ein Sprecher von N-TV sagte dazu am Sonntag in Köln, der Sender werde dem Vorwurf nachgehen: «Wir nehmen das ernst und prüfen das.»

    http://www.netzeitung.de/politik/ausland/946057.html

  219. # 337, grey²³: Die Sachlage ist aber klar. In der Sache fair berichten und dabei keine Bilder verwenden, die mit der Sache nichts zu tun haben. Inwiefern sehen Sie da Klärungsbedarf?

  220. @Nobilitatis
    Da gibt es keinen Klärungsbedarf. Übliches Versagen der Macher. Lässt sich also in diesem Falle vielleicht nachtäglich verbessern, aber generell nicht ändern – diese Journalisten arbeiten eben so, das ist ihr Stil. Ein mieser Stil.
    Das überrascht mich ja gerade an diesen (nicht an allen) Kommentaren, da hat so eine Unwucht, mit der lässt sich doch etwas anfangen – wieso lese ich das nicht im Ansatz offline, das ist doch Material, mit dem ich als Journalist brillant sein kann?

    @Stefan
    Wir siezen uns? Bezüglich der Kommentare: Aufmachen, alles. Juristisch dann natürlich eine schwierige Sache, weiss ich. Ersetze ‚Kommentare ausblenden‘ durch den Button ‚junk comments‘. Und schiebe da das rein, was fehl am Platze ist. Könnte Deine Edit-Funktion dramatisch verbessern.

  221. Es gibt durchaus journalistische Qualitätskriterien. Man müsste in den Medienhäusern nur dafür sorgen, dass damit gearbeitet wird. Argument wäre, dass Glaubwürdigkeit ein hohes Gut ist, das man nicht im täglichen Geschäft aufs Spiel setzen sollte. Immerhin sind glaubwürdigere Medien auch kommerziell erfolgreicher als andere mit dem gleichen Konzept (d.h. nicht Bildzeitung mit FAZ vergleichen) :-)

  222. @grey²³: Sorry, hab ein bisschen den Überblick verloren, wer hier gesiezt und wer geduzt werden will. Aber dein (!) Vorschlag ist murks.

  223. @335/Nobilitatis
    Für Ihre kruden Geschichtstheorien habe ich weder Zeit noch verstehe ich sie. Liegt wohl beides an mir.

    Warum antwortet Herr Keuschnig für die Chinesen?
    Ich spreche prinzipiell für niemanden, ausser für mich selber.

    @336/scxs535
    Sie müssen lernen, dass Äusserungen wie „kümmert Euch um Eure eigenen Angelegenheiten“ in einer pluralistischen Gesellschaft obsolet sind.

    Ihre Gedanke, die deutsche Exklave Büsingen mit Tibet zu vergleichen, ist derart lächerlich, dass Sie als seriöser Diskussionspartner tatsächlich ausfallen.

  224. @350/ Keuschnig
    „krude Geschichtstheorien“ – wenn man sich für das Selbstbestimmungsrecht der Völker ausspricht?
    Das trifft dann wohl auch für die Forderung nach einem eigenen Staat für die Palästinenser zu. Ja, es gibt Leute, die das so sehen.

  225. @351 / Gregor Keuschnig

    Natürlich kann man die deutsche Exklave Büsingen mit chinesischem Tibet nicht vergleichen, die beide haben ganz unterschiedliche Geschichte, aber für manche Deutsche es gibt kein besseres Beispiel um die Situation zu verstehen.

  226. #352
    Es ist auch so ein sinnloser Vergleich.
    Mal ganz abgesehen davon, dass es sich dabei um Deutsche handelt, die in der deutschen Schweiz leben.

  227. @354
    damals wurde eine Volksabstimmung in Büsingen durchgeführt, in der 96 % der Büsinger Bürger für eine Angliederung ihres Dorfes an die Schweiz stimmten, Aber … … Diese Demokratie hat keine Rolle gespielt.

  228. @ Gregor Keuschnig 334 /350 und diverse

    Entschuldigung Herr Keuschnig, ihr Diskussionsstil erinnert mich ein wenig an jenen älteren Herren mit Hut, der mit Tempo 35 auf der falschen Seite der Autobahn fährt, und sehr erregt über die vielen Geisterfahrer schimpft, die ihm entgegen kommen.

    Natürlich haben Sie in all Ihnen Ausführungen vollständig recht und wenn nicht, werden Physik, Logik und alles andere eben angepasst, bis sie Recht haben.

    Das ist auch nicht weiter schlimm, aber glauben Sie wirklich, das dadurch eine Diskussion gefördert wird.

    Sehen Sie ich weiß auch so schon das ich blöd bin und anderen könnte es ähnlich ergehen, deshalb ist es, meiner unbedeutenden Meinung nach nicht nötig, das ständig in jeder Erwiderung zu wiederholen.

    Ja. Ich weiß, ich liege falsch mit meiner Meinung. Es war ja auch nur ein Versuch.

  229. Den Kommentaren würde eine Bewertungsfunktion gut tun. Wie auf heise.de oder http://www.tvsquad.com . Da werden zum Beispiel als schlecht eingestufte Kommentare in einer helleren Farbe dargestellt, die dann mehr mit dem Weiß des Hintergrunds verschmilzt – sprich mal liest leichter drüber weg.

    Funktionen, die so auch auf Slashdot.org seit Jahren verwendet werden. Unwichtige Beiträge werden einfach ausgeblendet. Das würde diesem Thread hier wirklich gut tun.

    Vor allen Dingen würde dann die schweigende Masse (wie war das noch bei Spreeblick? 97% der Leser kommentieren nicht oder so ungefähr) aktiv an der Diskussionskultur teilnehmen können, sprich Krakeler und Schwätzer werden abgewürgt vom Konsenz der Leserschaft und nicht nur wenn die Kommentare über ein gewisses Maß an Diskussionskulturmanel hinausgehen (sprich: EDIT: gelöscht würde noch vorhanden sein, aber evtl. fast nicht mehr nötig sein).

    Gerade weil in den letzten Wochen hier mehr als ein Beitrag über 300 Kommentare hatte wäre es glaube ich langsam an der Zeit für solcherlei Dinge. Die Kommentare komplett ausblenden halte ich für unsinnig, sie sind doch Teil dessen, was das Web 2.0 ausmachen. User-Beteiligung. Ich finde da geht der Button zum Abschalten in die falsche Richtung.

  230. @355/Jochen Hoff
    An was mich Ihr Stil erinnert, hatte ich schon gesagt. Trösten Sie sich: Ich bin gleich weg.

    @357/Sebastian
    Bewertungen bringen, falls sie nicht an bestimmte Kriterien gebunden sind, nichts. Es wird nämlich in toto nie die Schärfe des Arguments eines Kommentars bewertet, sondern nur die Ausrichtung – sprich die Meinung. Das kann man bei „Zeit“-Online und – in Grenzen – auch bei der FAZ sehen.

    Konkret auf diesen Thread bezogen hiesse das, Pro-Tibeter hätten die Pro-Chinesen-Kommentare abgewertet – und umgekehrt. Ausgleichende Kommentare würden von beiden Seiten abgewertet.

    Konsequent wäre es gewesen, alle Kommentare, die sich mit dem Fall der Unruhen in und um Tibet herum beschäfigten, zu entfernen, da der Thread die falsche Bebilderung in einigen Medien zum Thema hat. Durch den Link auf den „Spiegelfechter“ wurde das ein bisschen verwässert – die Leute fühlten sich animiert, über die Causa selber zu diskutieren.

  231. wann kommen die nächsten gazabilder aus der ehemaligen ddr ?^^ ich weiss…n ziemlich hinkemder vergleich….
    aber irgendwie vergleichbar …

  232. @ Gregor Keuschnig 358

    Ich bat nur um Mäßigung.

    Aber zur Sache. Genau das kann doch kein Mensch. Sich an die Seite stellen und zusehen. Ich habe zwar immer noch kein Bild dem ich traue, aber natürlich habe ich eine Position. Wir Menschen sind Kommentatoren und meist mit dem Herzen dabei. Im Guten wie im Bösen.

    Aber nur aus diesem Pro und Contra rundet sich mein Bild.

    Ich kann leider nicht mal eben in Tibet vorbeifahren und nachkucken was da wirklich läuft.

  233. Ich lese hier immer über Menschenrechte.
    Was sind überhaupt diese Menschenrechte ?

    Wer bestimmt diese moralisch ? (USA, Deutschland, Russland, China ?).

    Für mich ist es auch nicht Menschengerecht wenn ich einen Strafzettel nicht bezahle und deswegen in einem Raum mit vergitterten Fenstern eingespeert werde.

  234. .
    What CCP’s unskilled propaganda has achieved in the past 60 years, is even much worse than what western media have done within only one week.
    what a brilliant performance!
    .
    So I must say, all western media,
    many thanks.
    .

  235. Hallo Stefan,

    ich habe herausgefunden, dass Sie sehr gestoert von uns chinesischen Kommentatoren sind. Das entspricht nicht meinem Ausgangspunkt. Ich entschuldige mich fuer meine zum Thema unpassenden Kommentare. Sie koennen die gerne alle loeschen, weil ich selber nicht loeschen kann. Es tut mir sehr leid.

    Ich bitte noch einmal um Verzeihung.

    Lg, Li

  236. @Louisa Li: Nicht nötig. Ich fand viele Kommentare (aber nicht nur von chinesischen Kommentatoren) sehr abwegig und die Diskussion zwischenzeitlich (vor allem in der Nacht von Freitag auf Samstag) sehr heftig. Inzwischen habe ich nur noch das Gefühl, wir drehen uns im Kreis. Das passiert aber auch bei anderen Themen, scheint also keine chinesische Besonderheit zu sein ;-)

  237. @gregor keuschnig
    Die Kriterien bestimmt der Hausherr, und ergo die Art der Bewertung. Das zählt. Das machst Du doch genauso in Deinem Blog (falls nicht, bestelle ich den feed ab). Ist doch richtig so, das ist ein Bog, keine Seite vom Amt. Und am Thema geht die Diskussion doch gerne immer vorbei – wenn ich an die ersten Wochen dieses Blogs denke, es war da anders, aber es wurde immer viel drauflos geschwatzt.

    @Frank
    Menschenrechte sind unsere Rechte. Die kann man ggf auch nachlesen.

  238. Nur dass ich das richtig verstehe: Die chinesische Regierung verweist ausländische Journalisten des Landes (Fakt), zensiert das Internet im eigenen Land sowie das Fernsehen und sämtliche anderen Medienkanäle (ebenso Fakt, keiner komme hier mit das sei Hörensagen). Und nun beantworten anwesende hier kommentierende Chinesen jede aufkommende Menschenrechts- und Diktaturdiskussion mit „Hast Du (Bild)beweise dafür?“ Ja wie denn, Eure eigene Regierung garantiert doch, dass nichts nach außen dringt, was nicht vorher durch den Filter ging.
    Das Argument, China sei vorsichtig mit ausländischen Medien ist doch Augenwischerei, wir weisen doch auch keine chinesichen Journalisten aus, auch wenn wir vermuten müssen, dass sie Tatsachen verdrehen, so dass es im eigenen Staatsfernsehen gesendet werden kann. (Ich betone, ich sage „vermuten müssen“.)
    Das Argument dass hier ebenfalls immer wieder kommt: „Warst Du schon mal in China um das beurteilen zu können?“ Man muss nicht dort gewesen sein, um zu wissen, dass Dinge falsch laufen. Waren die hier anwesenden Chinesen, die dies als Argument benutzen, auch alle im Irak? Denn das wird ja hier als Gegenargument benutzt.

  239. @358/ Keuschnig
    Herzlichen Glückwunsch!
    Sie haben den Grundwiderspruch des WEB2.0 entdeckt. Sobald man dem Nutzer misstraut, ist der „user generated content“ plötzlich nichts mehr wert.

  240. Wehret den Anfängen.

    Diese Mahnung drängt sich immer, irgendwie, in meinen Kopf, wenn ich sehe, mit welcher Vehemenz hier ein vergleichsweise unbedeutendes deutsches Blog – Entschuldigung, Herr Niggemeier, ich meine nur den globalen Maßstab! – von regimetreuen Chinesen gehijackt wird, sobald Kritik, und sei es auch nur mittelbare Kritik, an Pekings Politik laut wird.
    Wie wird wohl das Internet in fünf, zehn, fünfzehn Jahren mit vergleichbaren Situationen, vielleicht gar ohne Tibet-Faktor, umgehen – gesetzt den Fall, Chinas „Aufstieg“ verläuft bis dahin so wie bisher? Eine Gänsehaut läuft mir über den Rücken… Vor allem, wenn ich daran denke, dass westliche Interessengruppen – die Politik, Konzerne. durchaus auch Medienkonzerne – dann noch weniger Interesse daran haben könnten, unsere chinesischen Freunde zu verärgern.

    Ohnehin halte ich es für falsch, schlichtweg falsch, kurzsichtig und gefährlich, angesichts der völlig offensichtlichen Situation – ein menschenverachtendes Regime schickt sich an, Weltmacht Nummer 1 zu werden und geht dabei buchstäblich über Leichen – sich mal eben auf die Meta-Ebene „Medienkritik“ zu flüchten.

    Natürlich haben die sogenannten TV-Journalisten mal wieder Mist gebaut, dilettiert, aus Dummheit/Faulheit manipuliert und damit sich und andere diskreditiert. Darüber kann man sich mit Recht aufregen, auch wenn das nun wahrlich keine überraschende Neuigkeit ist.

    Das eigentliche Problem ist m.E: jedoch: Warum verwenden solch klare Geister wie u.a. Niggemeier oder Keuschnig ihre Brillanz, Energie und Weitsicht auf solch einem Nebenkriegsschauplatz? Bei n-tv und Sat.1 sitzen die Dilletanten, geschenkt. Doch in Peking (und andernorts) sitzen die wahrhaft dunklen Gestalten.

  241. „Was sind überhaupt diese Menschenrechte ?

    Wer bestimmt diese moralisch ? (USA, Deutschland, Russland, China ?). “ Frank

    Definitiv e), Genf!

  242. Zapp hat übrigens zwei kurze Berichte zum Thema Berichterstattung über Tibet und die Schwierigkeiten, die es dabei gibt:

    Verbotene Bilder – Peking verbietet Berichte aus Tibet
    Fragwürdige Quellen – Korrespondenten suchen die Wahrheit hinter der Propaganda
    http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_std/0,,SPM2488,00.html?redir=1/

    Auch ansehenswert ist der schön etwas ältere Beitrag

    Dreist – Die Pressearbeit der Chinesen in Tibet
    http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_std/0,3147,OID4218692_REF2488,00.html

    Und natürlich ebenfalls diskussionswürdig:

    Großes Tabu – Journalisten als billige Leiharbeiter in Redaktionen

  243. Und noch was:

    Tibet watch haben sie 2006 Installiert. (auch das „about us“ Gibt keine Auskunft wer hier dahintersteht und finanziert. )
    http://www.tibetwatch.org/

    Aber schaut euch mal die Top-Leute an die sie eingestellt haben: Medien/Kommunikatiopns/Strategie/Werbe/Propagandaspeziaisten unter dem Link „Trustees“ Beeindruckend ! Absolute Propaganda-Profis!

    Eine davon::

    She has been a volunteer with Tibet Foundation since 1986 establishing the sponsorship programme for exiled Tibetans.

    da müßte man mal weiter recherchieren … über diese Tibet Foundation.

  244. Beitrag 373 ist mein eigener Artikel und bei 372 hätten sie ja wenigstens den Link drin lassen können – oder geht es Ihnen hier um Zensur ? Bitte sagen sie das. An zensierten Blogs bin ich nicht interessiert.

  245. So verkommen ist unsere angebliche „Pressefreiheit“ . Nachrichten und Information sind eine Ware ! Käuflich wie die Zeitungsverlage selbst. Zensurverbot ist doch ein Witz wenn die Zensoren sich nur die Zeitungs- oder sonstige Verlage oder ARDIO-TV-Sender kaufen brauchen. ! Die Journalisten sind NOCH abhängiger als als normale Arbeitnehmer weil in „Tendenzbetrieben“ die Tendenz des Eigentümers bedient werden muß. Informaition über die Welt und alles was für Staat und Dmeokratie wichtig ist muß frei sein, weil es ohne freie Information+ NAchrichten keine Demokratie geben kann. Reale demokratische Entscheidungen können nur getroffen werden wenn auch die Information nicht käuflich ist.

    Sonst ist es was es ist: Eine käufliche Deomkratie. Eine Kapitlaisten-Demokratie-.

  246. @Edgar..ich bin mit unserer vierten Gewalt im Staate ganz zufrieden..kleinere oder größere Verfehlungen unserer sogenannten Elite kommt doch immer wieder zum Vorschein ( siehe Liechtenstein)
    @stefan..nettes interview mit der Will in der FASZ..aber so schlimm wie die Christiansen ist die wirklich nicht

  247. Antwort zu :

    „What CCP’s unskilled propaganda has achieved in the past 60 years, is even much worse than what western media have done within only one week.“

    Das kann ich voll bestätigen. An die geschickten Lügen, aber die auch selbstorganisierten Nachrichten (Nachrichten-Generierung) , das Timing von Ereignis-Produktion und Berichte darüber, dagegen sind alle anderen Waisenkinder. die Methoden der Lügenproduktion ist jedoch schon bereits seit dem Jugoslaiwenkrieg bekannt geworden.

    Siehe hier:
    http://aussenpolitikforum.net/viewtopic.php?t=535

  248. @366/grey²³
    Die Kriterien bestimmt der Hausherr, und ergo die Art der Bewertung.
    Ich hatte Sebastian (#357) dahingehend verstanden, dass er Kommentarbewertungen vorschlug, die – hierin könnte mein Missverständnis liegen – von den Usern vorgenommen werden können (wie bei zeit.online und FAZ.net). Dies hielte ich – wenn man es ohne gewisse Voraussetzungen gestatten würde – für falsch, da der Manipulation Tür und Tor geöffnet würde.

    Bisher hat der Hausherr eigentlich nur zwei Möglichkeiten. Entweder er löscht den Kommentar (oder editiert ihn wenigstens teilweise) oder er lässt ihn stehen. (Zur Info: Ich kann auf meinem Blog nur löschen oder stehenlassen; nicht editieren.) Würde mit einem technischen Tool von Niggemeier eine Bewertung vorgenommen (z. B. die von Sebastian angesprochene Farbveränderung der Schrift), so würde die in der Sache persönliche Präferenz des Hausherren stärker sichtbar (im fast wörtlichen Sinne).

  249. @Formwandler:
    Wie wurden die USA „Weltmacht Nr. 1“? Millionen toter Indianer und Negersklaven lassen grüßen. Und die großen Schweinereien fanden alle nach der Deklaration der Verfassung und der Unabhängigkeit im Jahre 1776 statt.

    Hiermit will ich Staatswillkür und Menschenrechtsverletzungen in China nicht relativieren; aber auch die (meist freundlichen) Kommentare von vermutlich chinesischen Teilnehmern dieser Runde haben mir mal wieder klar gemacht, wie stark noch immer die Folgen des Kolonialismus in dieser Welt wirken. Viele Europäer und Amerikaner vergessen, dass nicht nur Afrika Opfer des „weißen Mannes“ war (und ist).

    Gibt es in China zur Zeit noch eine kommunistische Diktatur? Kann sein. In jedem Falle erleben wir dort ein Musterbeispiel, wie sich Feudalismus (wieder) entwickelt.
    In der Menschheitsgeschichte gab und gibt es den Feudalismus in aristokratischen, faschistischen, stalinistischen und anderen Ausprägungen. Stalinistischen Feudalismus finden wir z.B. noch in Nordkorea. Kapitalismus ist nur ein, und bisher vermutlich das effektivste, Vehikel des Feudalismus. Es gibt Meinungen und Lehren, die das, was wir in den „westlichen Demokratien“ zur Zeit als Staatsform haben, Feudaldemokratie nennen.

    P.S.: Wer beim Gedanken an China eine Gänsehaut bekommt, sollte mal nachsehen. Vielleicht ist er schon eine Pekingente. :-)

  250. „Ich teile nicht das für mich unerklärlich eindeutige Urteil des „Spiegelfechters”“

    @ Stefan
    Was bitte soll denn das sonst sein als ein Pogrom? Wenn Menschen aufgrund ihrer ethnischen Herkunft angegriffen werden, wenn Geschäfte unterschieden werden in „tibetische“ und „chinesische“ und die „chinesischen“ dann angezündet werden, wenn als fremd empfundene Moscheen angegriffen werden, dann ist das ja wohl mehr als eindeutig. Und darüber berichten eben nicht nur chinesische Medien, sondern auch unabhängige Augenzeugen (neben kadfly gibt es noch entsprechende Artikel im Economist, unter http://www.blisty.cz/2008/3/19/art39639.html berichtet ein tschechischer Augenzeuge das gleiche – wer sucht, wird sicher noch mehr finden). Die Reaktion des Dalai Lamas ist eine weitere Bestätigung („Der Dalai Lama hat für den Fall exzessiver Gewalt in Tibet seinen Rücktritt von der weltlichen tibetischen Führung angedroht….Es gehe darum, sich gegen die chinesische Politik zu stellen, NICHT ABER GEGEN DIE CHINESEN).
    Im übrigen – das Pogrom in Lhasa ist doch keine Überraschung, und zwar aus zwei Gründen nicht:
    1) Schon längere Zeit flackert in Tibet immer wieder die ethnische Gewalt auf, werden Moscheen angezündet usw.
    2) Pogrome sind eine logische Konsequenz des tibetischen Nationalismus. Wer die „Ansiedelung“ von „Chinesen“ als „kulturellen Völkermord“ ansieht, der möchte natürlich die Beseitigung dieser „fremden“ Elemente. Und natürlich sind Pogrome Peanuts, wenn es darum geht einen ausgewachsenen Völkermord zu verhindern.

  251. Hallo Stefan,

    wie sehen Sie die Rolle des Internets gegenueber den traditionellen Medien hinsichtlich der Aufbewahrung der Medienethik ? Ich finde das sehr positiv, weil jeder einfacher Buerger aktiv wirken kann, wenn er will. Im letzten Jahr war es in China auch ein verfaelschtes Bild durch Internetsuser enthuellt, und ein hoher Staatsbeamter von der Provinz musste sich unter Druck entschuldigen (Huanan-Tiger-Ereignis). Das hat sogar zu einer weit verbreiteten Diskussion ueber Ethik gefuehrt. In dem „Kampf“ mit den westlichen Medien habe ich wiederum die Kraft der einfachen Internetuser gesehen. Diese Kraft ist unglaublich, und sie kann sehr viel Fortschritte bringen, wenn man bewusst nachdenkt und wirkt.

    Lg, Li

  252. @ Dude und sein Beitrag: “ @Edgar..ich bin mit unserer vierten Gewalt im Staate ganz zufrieden.“

    Das geht nicht nur Dir so: Propaganda wird dort wo sie vorherrscht nie als solche empfunden.

  253. @ Jeeves,
    Ja, das kann ich auch bestaetigen. Die Muslimen (Hui) haben Dominanz in Fleischgeschaeften in Lahsa. Deutsche Welle hat berichtet, das Leben auf dem Dorf hat sich deutlich verbessert, in den Staedten sind die Tibetaner nicht so konkurenzfaehig gegenueber Han- und Hui-Chinesen.

    @polyphem: sowie die Deutschen sehr tief von ihren Geschichten gepraegt sind (das spuere ich hier so deutlich), ist es bei den Chinesen nicht anders. Der Kontrast zwischen der Glanz der Geschichte und der Demuetigungszeit und heute ist zu scharf. Zumal spielt das Verteufeln Chinas vom Westen im kalten Krieg auch eine Rolle.

    Lg, Li

  254. ich möchte hier mal etwas Herbes zur Sprache bringen, was im Übrigen nicht von mir stammt –
    mich aber in einer Diskussion zum Nachdenken gebracht hat : und zwar , dass China nur ‚Linientreue‘ ausreisen lässt ?!

  255. Hallo Karina,

    wenn du mal liest, wieviel s.g. chinesische Kaempfer der demokratischen Bewegung in den USA und in Frankreich sind und was sie geschrieben haben, dann ist deine Frage geloest. Dass es diesmal von uns so einstimmig ist, kommt daraus, dass fuer uns die staatliche Einheit ueber alles steht. Das ist eine chinesische Tradition, mehr als 2000 Jahre alt. Das wurzelt in unserem Herzen. Wenn es um andere Sachen geht, haben wir dann verschiedene Meinungen. Es ist jetzt sehr leicht fuer Chinesen, ins Ausland zu gehen, man braucht nur ein Visum von dem jeweiligen Land und die finanzielle Unterstuetzung.

    Ich warte auf die Antwort von Stefan und bin gespannt.

    Lg, Li

  256. Hallo Karina,

    ‚Linientreue’ bekommen leichte staatliche Unterstützung oder werden durch die große Partei finanziert. Absolute Loyalität ist für unsere Partei sehr wichtig.

    Lg, Wen

  257. Hallo an alle:

    Zumindest hat RTL endlich was über seine nicht die Wahrheit entsprechende Berichtserstattung gesagt.

    Zitat von RTLaktuell:

    „In der Tat hat RTLaktuell.de im Rahmen seiner umfangreichen Berichterstattung über den Tibet-Konflikt in einem Fall ein Bild in einem falschen Kontext verwendet.
    Tatsächlich zeigt die Aufnahme Sicherheitskräfte in Nepal, einem Nachbarland der chinesischen Provinz Tibet. “

    was aber die meisten Chinesen und auch viele Deutsche für unverständlich und unzufriedenstellend halten ist die Tatsache, dass dieser Artikel unter dem Themen „China kritisiert Westliche Medien“ und „RTLaktuell berichtet unabhängig“ steht, (das scheint keine offizielle entschuldigung zu sein! was aber schade ist für so eine große und glaubwürdige Nachrichtensender in Deutschland!) zudem können leider nur wahnsinnig eingeschränkte Anzahl der Seitenbesuchern diese Meldung tatsächtlich lesen und kommentieren, weil die Seite, egal aus welchen Gründen, bedauerlicherweise sehr tief versteckt bleibt.

    aber trotzdem haben bis jetzt über 100 Leute Ihre Kommentare loslassen. Links füge ich hier hinzu, Interessenten können gerne mal einschauen…

    ——————————————————–
    http://www.rtl.de/rtlaktuell/rtl_aktuell_artikel.php?article=18457
    ——————————————————–

    to Louisa Li,
    danke für deinen Beitrag hier in das Forum, als deiner Landsmann bin ich sehr stolz auf dich und halte deine vernünftige Stimme hier für sehr wichtig!
    die Völker Deutschland und China brauchen offene Dialog, offiziell und unoffiziell, um Missverständnis in vielen Bereichen abzubauen, wir sind wahrscheinlich die beste Brücke, das allmählich zu schaffen. du bist nicht allein… :-)

    dustofstar

  258. to Jasonzhang6248

    I am terroriblly sorry for your insulting words hier toward the others, I assume you are also a normal chinese student just like me, what do you expect your faul words could do? no one can hold you from showing your anger in public place, but to be frank and rational, it brings noting but hatred and destruction of trust between the two folks. is that what you want? what we need here is the truth, facts, arguments and rational discussion, please read the post here as much as possible before you give your own, especially the post from Louise Li for example, hope you understand what I mean! thanks.

  259. Was ich mich übrigens auch frage: Wieso können denn die tibetischen Nationalisten einfach so ein Pogrom durchführen, wo doch die „richtigen“ Tibeter angeblich schon eine „Minderheit im eigenen Land“ sind?

  260. @Karina und @ hier Alle

    NUR „Linientreue’ ausreisen???

    JA ,RICHGIT, DU BIST ECHT RICHGIT. Wir alle sind sehr LINIENTREUE.

    Darf ich mal fragen, weiss du was die Voraussetzungen von chinesische Auasreisen hier in D sind?

    Aber sicherlich kann ich das gut vorstellen, weisst du das stimmt nicht.

    Beispiel ein Chinesen für Studium in D:
    zuerst ist die zulassung von einer deutschen Uni
    und dann Visum von dem detusche Botschaft.

    Wenn DU meinst sogenannte LINIENTREUE dann müssen die deutschen unis und der Deutsche Botschaft auch dabei sein,die sogenannte LINIENTREUE zu überprüfen.

    ist es nicht wahr?

    Wenn es NICHT ist, wenn die Leute wie ich nicht sogenannt linientreue ist, kann man leider nicht hier sein, leider sicher keine mehre CHINESISCHE MUTTERSPRACHIGE auf deutsch hier mit euch über Tibetkrise zu diskutieren, leider sie müssten weiter ausgewählte Blinder sein.

    Man müsste immer Augen auf zu schauen,mit offen Ohr was zu hören. mit eigene Aspekt nachzudenken.
    Es ist wichtiges Sach für mich.

    NUR „Linientreue’ ausreisen??
    ehrlich gesagt sehr witzig!!!

    Wir alle die meisten haben hoche Freiheiten, dass das aber die meisten Western wie EUCH kaum glauben könnten, oder einfach kaum wollten.

    Welche Linien? es ist mir ganz egal. Ich versuche nur eine passende Linie mit meine völlig richtige moralische Standard und fair Beurteilung. Human beings are moral individuals. Die Zeit macht alles Echtheitsprüfung.

    Ich bin sehr stolz auf meine fast alle ausländische Chinese der Welt, egal ob sie in D in UK in USA…..sind , dass wir diesmal SPONTAN zusammenarbeiten gegen SIE die sogennant westlichen Medien, die mit herrlich Hülle der Meinungsfreiheit ist.

    Ja, es ist stimmt, chinesische Regierung ist nicht optimal, wer kann mir sagen, welche ist optimal??

    Für mich passende ist wichtigste.
    Ich kann euch sagen, im momentan chinesische Regierung ist passend zu heutige China. Manchmal Wöter ist unsinn, Resultat ist best Aussagen,nicht nur sagen sonder tun, habe ich davon gelernt.

    China ist ein SpezialKommunismus,es prägt chinsische Besonderheit. ich kenne viele Deutsch hat Angst von schlechte Vorbild wie DDR bekommen. Aber bitte dieses Mal mit andere Aspekt die chinesische Sitation zu schauen.

    viele Dank Herr Niggeneier, Sie haben eine Best FORM für uns alle angebot um Dialog zwischen Deutschland und China zu können,das freue mich sehr auch viele verschiedene Meinungen kennenzulernen.

    Mit beste Grüssen

    L.Z

  261. @han: wenn sie ‚ihr‘ sagen, dann nehme ich an sie selbst sind kein deutscher, geniessen aber die politische freiheit der demokratie, die soziale marktwirtschaft und all‘ die anderen vorteile eines freien systems. darf ich mal fragen: warum? gehen sie doch nach china wenn sie meinen dort ist es nicht schlechter als hier. tun sie uns einen gefallen, müllen sie doch bitte andere blogs voll, oder besser verschenken sie ihren computer an einen armen chinesen oder so und fallen sie uns hier nicht auf die nerven…danke.

  262. @han und andere…

    Leute… RTL, NTV usw. sind ja nun nicht das deutsche Staatsfernsehen… und auch wenn es noch so verwerflich ist, mit falschen Bildern eine Nachricht zu verfälschen, gibt es hier ja nun offensichtlich (HALLO? Was machen wir hier gerade?) Möglichkeiten, dies öffentlich zu diskutieren. Es ist total albern, deswegen die gesamte deutsche Medienlandschaft mit der chinesischen Einheitsberichterstattung zu vergleichen. Und ich hör´ schon den Aufschrei, ob ich denn jemals in China war: Nein, noch nie! Aber, um an #367Kat zu erinnern (dieser Kommentar hat mir ganz hervorragend gefallen…): Wenn hier ja eh jeder zweite ein Experte für den Irak, den Kosovo oder die Völkerkunde der letzten 2000 Jahre im Allgemeinen ist, bin ich halt auch Fernostexperte…

  263. Ich studiere Sinologie. Mich wundert es, wie viele Deutsche sich wirklich mal mit der chinesischen Geschichte, auch was Tibet angeht und mit der chinesischen Politik beschäftigt haben, daß sie meinen, eine Meinung äußern zu können. Das, was die meisten Deutschen wissen und kennen ist aus den Medien. Die Medien gibt uns unsere Meinung, eine eigene Meinung? Nein, wohl eher nicht! Ich bitte deshalb alle, die meinen, China und die Situation Tibets zu kennen auch sich mehr zu informieren, und zwar nicht nur von den Deutschen Medien, sondern auch die 5000jährige chinesischen Geschichte mal zu lesen und sich mal mit der heutigen chinesischen Regime auseinanderzusetzen!

  264. lieber stefen

    ich nehme an, daß Sie meine Beitrag #395 gelöscht haben, habe ich was gegen Vorschriften hier in das Forum geschrieben? die Politik von den USA über viele andere Länder sind keine Geheimnisse, oder was ich zu TID gesagt habe, gilt hier als nicht relevant? ich habe nur die Wahrheit gesagt, leider ist die Wahrheit manchmal gerade nicht beliebt, oder?
    persönlich bin ich nicht gegen Sie, wenn Sie meine Beitrag weiter nicht positive oder populär finden, können Sie es gerne wieder löschen, das ist wohl auch die deutsche Demokratie, das muß ich noch weiter lernen. danke!

  265. Noch einmal an die „Pro-China“-Fraktion, zwei Sachen muss ich noch loswerden:
    Erstens: Ihr versteht die meisten Kritiker hier falsch, wenn Ihr denkt, sie würden das chinesische Volk kritisieren. Im Gegenteil: Sie wünschen dem chinesischen Volk einfach eine bessere Regierung!
    Und zweitens, speziell noch mal an die, die den China-Regime-kritischen Stimmen die fehlende Nähe/Kenntnis vorwerfen: Könnten bitte alle, die sich jetzt gerade in oder um Tibet aufhalten, die Hand heben? Oder die in diesem Augenblick zumindest in China sind? Hallo? Irgendwer?

  266. @408/Superweib
    So, jetzt haben Sie uns mal gesagt, dass wir alle keine Ahnung haben. Leider haben Sie nicht einen Satz gesagt, der uns dann klüger macht. Würde mich interessieren.

  267. @408 Superweib
    @414 Gregor Keuschnig

    Tatsächlich hat Superweib uns darauf aufmerksam gemacht, das unser Blickwinkel und die uns zur Verfügung stehenden Informationen vielleicht falsch oder unvollständig sind, zumal unsere Medien ja nicht unbedingt zur Wahrheitsfindung beitragen, was ja die Grundlage des Artikels ist über den wir hier diskutieren.

    Natürlich kann niemand im Rahmen eines Kommentares die Geschichte Chinas aufdröseln und wer das verlangt, will eigentlich nur die Diskussion zerstören, weil seine eigene Meinung dabei zu kurz zu kommen scheint.

    Aber das ist eben das Problem bei offenen Kommentaren, das es so viele Selbstdarsteller gibt, die sich nur damit beschäftigen andere nieder zu machen, aber selbst nichts Substanzielles beitragen können.

  268. @ Olly

    „Es ist total albern, deswegen die gesamte deutsche Medienlandschaft mit der chinesischen Einheitsberichterstattung zu vergleichen.“

    Tatsächlich? Bei der (desinformierenden!) Berichterstattung über Lhasa trat die deutsche Medienlandschaft jedenfalls recht einheitlich auf. Natürlich gibt es Unterschiede. In China arbeitet man mit staatlicher Kontrolle und Zensur, in Deutschland ist es der Charakter der für die Meinungsmache entscheidenden Medien selbst, der für die entsprechende Hegemonie sorgt. Meinungen, die von der Generallinie abweichen, werden in Deutschland nicht verboten, sondern marginalisiert. Diese Differenz ist aber nicht wirklich beruhigend.

  269. An alle, die hier behaupten, in China gäbe es eine öffentliche und freie Diskussion:

    Ich empfehle ein einfaches Experiment zum Vergleich. Faht mal nach Berlin, stellt euch vor´s Kanzleramt oder den Reichstag mit Transparenten auf denen steht: „Ich finde Angela Merkel doof.“

    Dann fahrt nach Peking, stellt euch auf dem „Platz des himmlischen Friedens“ auf und haltet Transparente hoch auf denen steht: „Ich finde Wen Jiabao doof.“

    Danach reden wir weiter.

  270. @ cannon fodder

    „tatsächlich?“ Ja!

    „…in Deutschland ist es der Charakter der für die Meinungsmache entscheidenden Medien selbst, der für die entsprechende Hegemonie sorgt“ Geht´s noch ein kleines bißchen unverständlicher? Sorry, keine Ahnung, was damit gemeint sein soll!

  271. @ L.Z – sorry, ich wollte es, wie gesagt nur zur Sprache bringen. bitte keine persönlichen Angriffe.
    ich habe mit meiner Familie über Ostern diskutiert u. jemand brachte dieses Argument, als ich von dem Dialog erzählte, der hier stattfindet.
    aber es gibt eine wissenschaftliche Untersuchung, die besagt, dass bloggen bzw. kommentieren therapeutisch sein soll in der Separierung mit dem PC ( ich muss sie nochmal raussuchen ).
    anders kann ich mir einiges hier nicht erklären.

  272. Was soll man sagen, es ist nicht neu das Medien nicht objektiv berichten, neu ist allerdings; und das ist beruhigend, dass es in letzter Zeit immer oefter ans Tageslicht zu kommen scheint.
    Das kann jedoch auch rein subjektiv empfunden sein, weil a) die menge der nicht ans Tageslicht kommenden Unreinheiten dazu proportional steigt und b) man durch die (subjektiv) gesteigerte Ilumination wiederum gesteigerte Aufmerksamkeit hat.

  273. Hm… ich bin durchaus bereit, die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass ich einfach zu dämlich für die Diskussion hier bin. Ich verstehe nämlich noch immer nichts. Was soll ich denn aus #423 jetzt herauslesen? Dass RTL vom Dalai Lama bezahlt wird?

  274. Zugegeben, in China ist Menschenrecht immer noch ein kritisches Thema. Aber habt Ihr Euch schon mal Gedanken gemacht, in was für ein Chaos sich so ein Land wie China befinden würde, wenn auf einmal alle Ihre Klappe aufmachen würden? Auch das Sprechen und Reden mag gelernt sein und das Land sowie das Volk müssen sich drauf vorbereiten! Warum gibt Ihr China nicht etwas mehr Zeit, anstatt immer nur drauf rumzunörgeln?
    Zu Gregor Keuschnig: Ich glaub nicht, daß ich 5 Jahre lange Studium hier runtererzähle. Wenns dich interessiert, dann beschäftige Dich doch z.B. mal mit dem Thema, Tributländer in der chinesischen Geschichte oder chinesische politische Maßnahmen und Zielsetzung unter Wen-Hu Regierung!

  275. @ Olly

    Du sollst herauslesen, dass Journalisten von ihrem Brötchengeber abhängig sind. Und das kommerzielle Medien sich vor allem verkaufen wollen (wenn’s sein muss auf Kosten der Wahrheit). Und dass die öffentlich-rechtlichen Sender unter politischer Kontrolle stehen.

    Natürlich kenne ich nicht den Grund für die protibetische Parteinahme der deutschen Medien. An einen Zufall glaube ich aber auch nicht. Mit anderen Worten: Es gibt einen Grund und der hat ganz sicher nichts mit freiem Journalismus zu tun.

  276. @429/Superweib
    Ich erwarte natürlich nicht, dass man mehrere Jahre Studium mal so eben hier runterrasselt. Mir ist die Ambivalenz der Menschenrechtsforderungen sehr wohl bewusst; ich habe meine Meinung an anderer Stelle dieses Threads hierzu entsprechend geäussert.

    Ein Bashing à la „Ihr habt doch alle keine Ahnung – studiert erst mal fünf Jahre Sinologie“ ist mir dennoch zu wenig – selbst für einen Kommentar in einem Blog. Sorry.

  277. @Olly 410,
    zumindest habe ich euch nicht falsch verstanden. Ich weiss, dass die meisten hier wohlwollend sind. Ich habe auch eigenen Standpunkt zu meinem Regime und zu der Politikstrategie. Die Probleme moechte ich nie leugnen. Und ich bin sicher, dass ich die chinesische Mentalitaet besser verstehe, obwohl ich keine Expertin bin.

    @Superweib: Du bist sehr vernuenftig. Wer uns wirklich unterstuetzt, lass uns bitte Zeit. Manchmal kann eine wohlwollende Kritik den Prozess des Fortschritts verhindern. So ist es leider die Realitaet. Wenn die Stimmen des deutschen Volks mit der Strategie der Politiker uebereinstimmen wuerden(das Gleiche fuer China), haetten wir kein Problem auf der Welt mehr.

    @Stefan: es tut mir leid, dass meine Landsleute manchmal zu provokativ sind. Ich bitte um Ihre Verzeihung.

    @dustofstar: ich verstehe dich gut, aber deine Auffassung von Demokratie und Freiheit ist falsch. Stefan hat hier voellig Freiheit, alles zu machen, wie er will. Wenn du wirklich einen Dialog fuehren willst, bitte sei immer hoeflich und lerne mehr. Meine Kritik ist hier wohlwollend, bitte kein Missverstaendnis.

    Lg, Li

  278. Bild vom 19. September 2002 schrieb:

    „Sie waren besessen vom Wahn einer Partei, einem Volk, einem Reich, einem Führer und – einer Kirche! – Dies enthüllt ein neues Buch [Hitler-Buddha-Krishna]. Adolf Hitler und sein SS-Chef Heinrich Himmler holten sich aus aller Welt Bausteine für eine ‚Nazi-Religion’. Eine Mixtur sollte sie werden – ausgerechnet mit dem sanftmütigen Buddhismus als Grundstein. Darüber sich türmend ein indo-arischer Rassen- und Gewaltwahn.“

  279. @ cannon fodder
    Vielen Dank für die konkrete Aussage. Ich teile zwar nicht Deine Schlussfolgerung, dass die Unterschiede in der Presse- und Meinungsfreiheit in China und Deutschland im Endergebnis nur minimal sind, kann aber jetzt wenigstens nachvollziehen, was Du überhaupt meintest.

  280. Weltwoche vom 07. März 2003 (Schweiz) schrieb:

    Das „Verdienst [der Trimondis] ist viel mehr das Zurückholen der Tibeter auf die irdische Ebene aller Völker: Auch Tibeter, das ist eine historische Tatsache, haben Kriege geführt, gemordet, sich in internen Religionskonflikten abgeschlachtet, selbst wenn das in westlichen Medien oft anders dargestellt wird. Buddhismus wird wie jede Religion einmal als pazifistischer Erleuchtungspfad, einmal als militante Befreiungstheologie ausgelegt, je nach Großwetterlage. Auch wenn wir das im verklärenden Nebel kultureller Entfernung anders sehen wollen: Buddhismus ist eine Religion, wie jede andere auch.“

  281. @ Gregor Keuschnig
    Wenn ich Dir das Gefühl vemittelt hab, daß IHR ALLE KEINE AHNUNG habt, dann tut mir das Leid. Das ist nicht das, worauf ich hinaus möchte.
    Ich erlebe immer wieder, daß Leute mir erzählen, daß China 1950 Tibet erobert haben soll. Ich frage mich, woher die Leute das haben. Ja, ausm Fernsehen…
    Dann dieser Spruch „Freiheit für Tibet“. Was bedeutet das eigentlich? Soll China Tibet eine autonome Regierung gewähren? Wenn ja, wie soll das geschehen? Immerhin leben 50% Han-Chinesen in Tibet. Anhand der sogenannten „friedlichen Demonstration“ kann man wohl schon erkennen, daß die Tibeter die Chinesen wahrscheinlich noch „brutaler“ behandeln würden wie andersrum. Dann höre ich noch, daß die Han-Chinesen sich dann in ihr eigenes Land züruckziehen sollen. Dann erzähl das mal alle Türken und andere Ausländer, die ihr ganzes Leben lang in Deutschland gelebt haben, daß sie zurück müssen.
    Natürlich ist das, was Mao damals gemacht hat, sags mal auf gut Deutsch „unter aller Sau“. Als Herrschaftsland muss man die Tradition und Mentalität der Tibeter wahren. Aber selbst da ändert es sich heute vieles. Ganz ab gesehen davon, daß Tibet, auch wenn weniger als in den anderen Regionen, von dem Wirtschaftsschwung Chinas profitiert.
    Ich meine eigentlich nur die ganzen Schlaumeiers, die denken, nur weil sie Nachrichten schauen oder Zeitung lesen, schon voll den Durchblick haben!
    Also fühl Dich nicht persönlich angegriffen!!!

  282. Tibet wurde 1950 von der kommunistischen Volksarmee Chinas erobert und seitdem ist es ein besetztes Land. Die Tibeter hätten alles Recht der Welt sich dagegen auch mit einem Befreiungskrieg zu wehren.
    Aber der Dalai Lama ruft zu friedlichem Protest auf und will verhandeln. Die chinesischen Machthaber sollten darauf eingehen.

  283. Interessant ist doch dass die KP gar nicht an einer friedlichen Lösung interessiert ist.
    Wo wäre denn das Problem wenn sie mit dem Dalei Lama reden würden? Sie würden ihn damit als Autorität über die Tibeter anerkennen. Gut, das wollen sie nicht und das können sie sich nur schwer eingestehen, denn schliesslich ist ja offiziell Peking die Autorität.
    Aber noch hat der Dalei Lama Einfluss auf die meisten Tibeter und ruft öffentlich zum Frieden und Gewaltverzicht auf. Aber je weniger die KP zu Gesprächen bereit ist und stattdessen Gewehre sprechen lässt, werden (gerade die jungen) Tibeter wütender und gewalttätiger.
    Entweder der Dalei Lama tritt dann zurück (wie angekündigt), oder hat auf große Teile der Bevölkerung keinen Einfluß mehr, weil sie sich für die Gewalt entschieden haben.
    Und schwupps haben wir ein weiteres Palästina, die ersten Selbstmordattentate und das ganze Feuerwerk des modernen Terrorismus.
    Und DANN kann die KP zum eigenen „Krieg gegen den Terrorismus“ blasen und noch massiver militärisch agieren.
    Ich denke, das ist es was sie wollen.

  284. Von welcher Position sollte der Dalai Lama denn zurücktreten („completely resign“) können?

    Vom herbeiphantasierten Gottkönigstum?

  285. Es sind ja meistens chinesische Studenten im Ausland,die jetzt heftige
    Wortschlachten mit Pro-Tibetern im Internet liefern.Da bin ich mir ganz
    sicher.

    Die Auslandchinesen die in Europa oder Amerika aufgewachsen sind,haben
    wenig Lust auf die internationale Politik und sind auch keinesfalls
    nationalistisch.

    Die chinesischen Auslandsstudenten sind in China aufgewachsen und
    werden in den chinesischen Schulen streng patriotisch aufgezogen.Sie
    können sich mit dem Rot-China identifizieren,zumal sie sich jeden
    Morgen auf dem chinesischen Schulhof versammeln und die Nationalhymne
    singen mussten.Ein guter Schüler war einer,der sein chinesisches
    Vaterland,das chinesische Volk(inklusiv Tibeter) und die KPCH liebt.
    Die Idee,dass Tibet ein Teil Chinas ist und die Tibeter zum chinesischen Volk gehören ist fest in deren Köpfen verankert.

    Wenn ein normaler chinesischer Schüler aus dem Festland China über den
    Begriif „Chinese“ denkt,dann meint er den „Zhongguoren“,also Angehörige
    aller Völkern von China,inklusive den Tibetern und ethischen Chinesen.
    Derzeit dominiert der Begriff —das Staatsvolk:“Zhongguoren“,da die
    ethischen Chinesen-also Han Chinesen—die chinesische Herrschaft über
    Tibet und Ostturkistan rechfertigen wollen,werden die Uiguren und
    Tibeter einfach zu Chinesen gezählt und mittlerweile ist dieser Begriff
    in den Köpfen der Chinesen bereits verankert.Deshalb sind sie jetzt
    sehr wütend und können nicht verstehen warum die Tibeter Unabhängigkeit
    von China haben wollen,obwohl sie laut ihrer Meinung auch Chinesen sind.

    Zum genauen historischen Hintergrund habe ich hier einen Text verfasst.

    http://www.scifi-forum.de

    Also werden die Chinesen keinesfalls nationalistisch im Sinne vom
    ethischen Volk erzogen.Mittlerweiler ist das Bewusstsein als Han
    Chinese(ethischer Chinese)bei den jungen Chinesen fast gelöscht worden.

    Sie identifizieren sich mit dem Rot-China und Angehörige eines
    gemeinsamen Staatsvolkes(Zhongguoren),zu dem wie erwähnt auch der
    Tibeter hingehört.

    Das ist der eine Aspekt, der andere wichtige Grund für die heftige Reaktion dieser Studenten kann man wie folgt erklären:

    Viele jungen chinesischen Studenten in Deutschland haben in der Tat
    starke Minderwertigkeitskomplexe,was auch nicht komisch ist da sie ja
    aus einem wirtschaftlich relativ rückständigen Land kommen.

    Aber die Frage ist wie geht man richtig mit diesem Gefühl um?Leider
    haben sich viele chinesische Studenten von den anderen Volksgruppen(wie
    den Deutschen )und deren Gesellschaft isoliert,sei es auch wegen den
    enormen sprachlichen und kulturellen Unterschiede.Dennoch wollen sie
    nicht allein sein,was tun sie nun?Zum Glück gibt es inzwischen
    Zehntausende von chinesischen Studenten in Deutschland und sie nähern
    sich an.Es entsteht also feste Gemeinschaften für die chinesischen
    Studenten, und sie leben im kleinen engen Kreis.

    Da wird der eine oder andere von den Deutschen diskriminiert und alle teilen dann diese Wut.
    Ausserdem teilen sie die selben Werte und der Patriotismus dieser Studenten wird dadurch weiter vertieft.

    Nun kommt die Tibet Krise,wobei die westlichen Medien ziemlich
    einseitig gegen China berichtet haben.Sie trägt die emotionalen
    Explosion der chinesischen Studenten in Deutschland bei.

    Es gibt noch ganz viele Gründe für die heftige Reaktion der chinesischen Studenten…
    Dennoch finde ich wer in dieser Situation keinen kühlen Kopf bewahrt
    der kann nicht erwarten dass die Menschen aus anderem Kulturkreis durch
    ihre Argumente überzeugt werden,die doch ziemlich identisch sind wie
    die Propapanda der KPCH.

  286. „Die Tibeter hätten alles Recht der Welt sich dagegen auch mit einem Befreiungskrieg zu wehren.“

    Ja, auch die Tibeter haben das Recht, sich für ihr Vaterland den Kopf einschlagen zu lassen. Kein Grund pathetisch zu werden.

    Der Hauptgrund meiner tiefen Abneigung gegenüber der tibetische Nationalbewegung sind aber ihre völkischen Reinheitsvorstellungen. Wer Menschen für legitime Ziele hält, nur weil sie die falsche ethnische Herkunft haben, für den habe ich keinerlei Sympathie übrig.

  287. Die KPCh verlangt von mir dir mitzuteilen, dass deine Zeilenumbrüche kaputt sind.

    Es ist auch unerhört, dass China keinem „natürlichen“ völkischen Nationalismus das Wort redet.

    Das ist sicher nur einer dieser fiesen kommunistischen Tricks, wo doch auch viele westliche Nationen (darunter zum Teil seit kurzem auch Deutschland) ihre Untertanen und Nichtuntertanen nicht nach dem „ius sanguinis“ sortieren.

  288. an Louise Li

    bedauerlicherweise muss ich hier deine Vorwürfe zurückweisen, ich habe hier in diesen Forum bisher nur 3 Beiträge, #391, 393, 395. gegen eine unserer Landsleute, der in Englisch Schimpfwörter in Beitrag # 392 genutzt hat, habe ich anschließend heftig kritisiert, mein Beitrag #395 war nur eine Antwort zu #394, drin steht nichts anderes als meine eigene Meinung für die Politik von den USA gegen andere Länder wie China, und auch meine Kritisierung über die Organisation „Tibet Initiative Deutschland e.V“. für die Beiträge von denjenigen, die unverantwortungsvoll und unhöflich das Forum vollmüllen, bin ich auch für eine Saubere Löschung durch Stefan. aber ich frage mich, wieso bist du so sicher, dass ich unbedingt was unhöflich geschrieben habe? und wieso kann ich meine Meinung über den USA und TID nicht zu Ausdruck bringen? wir reden hier doch über die Meinungsfreiheit, oder? ich habe schon gesagt, ich bin persönlich nicht gegen Stefan, aber es ist eben nicht richtig, meine Beitrag so einfach weglöschen, nur weil meine Meinung hier nicht populär darstellt oder Stefan nicht gefällt. oder?

  289. hmmm

    Auf n-tv kam eben Vorschau für einen Bericht über neue Niederschlagungen in China oder so ähnlich und bei den gezeigten Bildern dachte ich spontan „die Uniformen kenne ich doch irgendwo her“… Wenn sie in China und Nepal nicht zufälligerweise die gleichen Uniformen haben, hält n-tv wohl eisern an der Fremdbilderstrategie fest.

  290. Yay, in den tatsächlichen Nachrichten berichten sie nun explizit über die Geschehnisse in Kathmandu. Damit nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil. \o/

  291. @louisa Li

    ich bin gegen jegliche unvernünftige Verhalten von unseren Landsleute, das bringt gar nichts, aber auf andere Seite kann ich Ihre Wut auch gut verstehen, weil Sie sich provoziert und beleidigt fühlen. das Imag von China leidet seit langen durch die manipulierte und verzerrte Berichtserstattung der westlichen medien, wir haben immer geschwiegen, diesmal haben Sie aber wirklich zu weit gegangen…

    deine Beiträge mit Argumente hier finde ich toll, aber langsam kreige ich das Gefühl, dass wir wirklich immer um einen Kreis drehen, ehrlich gesagt, ich bin sehr pesimistisch drüber, dass wir viele Deutsche überzeugen können. verschwende deine wertvolle Zeit nicht mehr, schau lieber doch mal den Link ein, den ich oben hinzugefügt habe, da gibts echt viele Vernünftige Stimmen über die Sache, auch von Deutschen.

    Gruss

  292. @Superweib/437
    Künstlich und/oder zwanghaft gefügte Staatengemeinschaften sind sehr zerbrechlich. In den letzten zwanzig Jahren konnten wir erleben, wie Jugoslawien und die Sowjetunion in ihre ursprünglichen Bestandteile „zer-vielen“.

    Der China/Tibet-Konflikt scheint mir sehr ähnlich und ich glaube, dass eine dauerhaft erzwungene staatliche Erhaltung der Einheit immer wieder zu blutigen Konflikten führen wird.

    Ein menschlicher Körper benötigt starke Medikamente, damit er implantierte Organe nicht abstößt. Vielleicht verhält sich ein Volkskörper (gefährliches Wort, ich weiß), ähnlich. Das Auseinanderfallen künstlich und wohlmöglich gewaltsam gefügter Staaten scheint fast etwas Naturgesetzmäßiges zu haben.

  293. Wenn menschenfreundliche Regime wie das chinesische alle Journalisten rausschmeißen und obendrein die Bloggerleitungen kappen, muss das Fernsehen halt improvisieren. Dass die Bilder Nepal zeigen, ist so offensichtlich, dass es diesen Eintrag nicht wert ist, Herr Medienjournalist…

  294. Ach Herr Journalist, wenn man derartige historische Inkompetenz an den Tag legt muss man sich nicht wundern, wenn die Gattung Journalist sich mehr und mehr der Lächerlichkeit preis gibt. Die Rollen von Gut und Böse sind eben recht genehm verteilt, weil es eben seit vielen Jahrzehnten derart verteilt ist, Fehlungen der eigenen Weggenossen anprangern ist das eine, Dinge zu relativeren ob Unkenntnis der Materie eine völlig andere. Schuster bleib bei deinen Leisten, das Heer von „Experten“ im journalisten Metier nimmt inzwischen ebensolche lächerlichen Ausmasse an wie jenes in der Politik.Bild färbt wohl ab?

  295. @437/Superweib
    Ich fühle mich nicht persönlich angegriffen.

    Meine Beoabchtungen (die sich nicht nur aus dem Fernsehen speisen) gehen eine ähnliche Richtung. Ich halte die „Free Tibet“-Plakatierungen für kompletten Unsinn und letztlich für Wasser auf die Mühlen der radikalen nationalkommunistischen Parteilinie.

    Eine kulturelle Freizügigkeit für die Tibeter muss es dennoch geben. Es ist bekannt, dass die Chinesen religiöse Aktivitäten sehr skeptisch betrachten und eher repressiv verfolgen. Das ist auch an Tibet nicht vorübergegangen.

    Hinzu kommt, dass man versucht hat, Gebiete zu sinisieren, in denen die Chinesen in der Minderheit waren. In einigen Regionen, wo man dies praktiziert, gilt nicht die „Ein-Kind-Politik“.

    Wenn der Dalai Lama vom „kulturellen Völkermord“ spricht (eine unglückliche Formulierung, die ein bisschen effekthascherisch daherkommt), so meint er, dass die kulturelle Identität der Tibeter gefährdet ist. Mögen die Unruhen gesteuert sein oder nicht: Ganz Unrecht hat der Mann nicht und die Chinesen wären sehr gut beraten, mit ihm, der ja keine Sezession betreibt, zu verhandeln. Denn alles, was politisch „nach ihm“ kommt, dürfte wesentlich radikaler sein.

  296. @dustofstar,
    bitte schreib mir unbedingt eine Email: louisali7@googlemail.com, ich moechte dir was sagen, habe aber keinen direkten Weg.

    Sei nicht pessimistisch, wir wollen niemand ueberzeugen, wir wollen nur unsere Stimmen-aus einer anderen Pespektive, nach aussen aeussern. Leider koennen viele nicht verstehen, was fuer ein Los fuer 1,5 Milliarden Chinesen waere, wenn ein Zusammenbruch des grossen Landes kaeme. Ich sehe nichts anderes als ein brutales Chaos, China hat eine andere, bessere Alternative, obwohl man uns Zeit lassen muss. Sie wollen auch nicht hoeren, dass wir auf vielen Kontinenten mit den dortigen Voelkern friedlich zusammen arbeiten, und werfen uns Neokolonialismus vor. Sie koennen unsere Logik nicht nachvollziehen, dass heute eine plurale Welt ist und die anderen Leute aus der Tradition ein anderes Ideal und andere Werte haben koennten, die wertvoller als das Leben sind. Wie kann man den Anderen immer die westichen Massstaebe aufzwaengen? Diese westliche Besserwisserei, was fuer andere Voelker besser sein sollte, ist nervend. Diese arrogante westliche Denkungsart, die im Ernst glaubt, sie darf sich ueberall einmischen, weil sie so intelligent und sogar ueberklug ist, bringt uns und auch der Welt nur Hindernis. Und, wenn wir nicht dieselbe Meinung mit ihnen teilen, sind wir gehiergewaschen worden und linientreu. Das sind meine letzten Worte hier, ich folge deinem Vorschlag.

    PS: heute ist eine Gruppe auslaendischer Journalisten nach Lahsa gefahren und wird von da aus berichten.

    Lg, Li

  297. Herrlich, herrlich, herrlich – was man nicht so alles für Sachen im Internet findet:

    „Pekings Politik trägt koloniale Züge“

    Ein äußerst interessantes Interview mit solch eindeutigen Äußerungen wie „Der wütende Aufstand der Tibeter ist Ausdruck ihres täglichen Überlebenskampfes.“, „Es ist die Politik der chinesischen Regierung, die zu einer Verarmung und Verelendung der Tibeter führt.“, „Die Begründung der chinesischen Regierung ist heuchlerisch. Sie will damit nur ihre Angst vor einer Ausweitung der Proteste verschleiern.“, „Für eine aufstrebende Wirtschaftsmacht wie China ist der Zugang zu Mineralien und Energie in der Tat ein „Kampf auf Leben und Tod“. Die Kontrolle über Tibet mit stabilen Verhältnissen bedeutet für China eine Autarkie bei der Rohstoffversorgung.“ oder „Auf der anderen Seite zeigt aber die Siedlungspolitik der Regierung, dass sie an einem Dialog mit den Tibetern eigentlich nicht interessiert ist. Der Vorwurf des Separatismus ist ein Versuch, die Proteste zu diffamieren. Die Tibeter kämpfen für die Erhaltung ihrer Kultur und gegen eine soziale Ausgrenzung.“

    und als Fazit

    „Pekings Politik in Tibet trägt koloniale Züge. Sie dient erstens dazu, den Widerstand gegen die chinesische Herrschaft zu brechen, indem die tibetische Bevölkerung marginalisiert werden soll. Sie soll zweitens die soziale und politische Unzufriedenheit im restlichen Teil Chinas kanalisieren, indem arbeitslose Chinesen unter finanziellen Anreizen nach Tibet gelockt werden.

    Sie dient drittens dazu, rücksichtslos und aus einem eigenen Profitinteresse die natürlichen Ressourcen auszubeuten. Und sie zielt viertens darauf ab, die Kontrolle über eine militärisch und strategisch wichtige Zone in Zentralasien auszuweiten und auf solide Füße zu stellen.

    Die Politik der chinesischen Regierung ist also durchaus vergleichbar mit der Besetzung von Irak oder Afghanistan. Linke sollten auf diese Parallelen hinweisen und klarmachen, dass sich die Hauptakteure imperialistischer Politik im Kern ähneln.“

    Und von wem stammt’s? Von der Sinologin und Landesvorsitzenden der LINKEN in Hessen Ulrike Eifler, veröffentlicht bei marx21, dem Netzwerk für internationalen Sozialismus!
    http://marx21.de/content/view/368/32/

    Um Dittsche zu zitieren: „Und jetzt kommst du!“

  298. @Louisa Li:
    Ich möchte Dich nicht falsch verstehen, kann ja sein, dass Deine Worte nicht ganz glücklich gewählt waren. Meinst Du folgendes wirklich ernst?

    „Sie koennen unsere Logik nicht nachvollziehen, dass […] die anderen Leute aus der Tradition ein anderes Ideal und andere Werte haben koennten, die wertvoller als das Leben sind.“

    Ideale die wertvoller als das Leben sind?
    Wenn einer sich selbst für irgendwas opfert, ja, gerne. Soll er doch.
    Aber ANDERE Leben für ein Ideal einsetzen? Meinst Du das ernst?
    Ich frage ja nur, um Mißverständnisse zu vermeiden.

  299. @462:“Der Commander“

    Um Dittsche zu zitieren: „Und jetzt kommst du!”

    Dass die Linke (als demokratische Partei) auf Wählerstimmen auch von bauchlinken Esodeppen und anderen nationalistischen Kulturvolksfreunden angewiesen ist (bzw. sie auch aus ebensolchen Mitgliedern besteht), ist ja kein Wunder und auch nix Neues.

    Dass die Freunde der trotzkistischen Folklore, die den Namen des armen, alten Marx in irreführender und missbräuchlicher (oder auf einem Missverständnis über die Inhalte der Kritik der politischen Ökonomie beruhender) Absicht in ihrem Gruppennamen führen, einen solchen, den deutschen (allg. westlichen) Imperialismus affirmierenden Bockmist (der auch von den Grünen stammen könnte) veröffentlichen, fügt deren anderweitigen Fehlern nun auch nichts wesentlich Dümmerers hinzu.

  300. @Simme,
    um Missverstaendnis zu vermeiden, noch ein Wort hinzu: „Wenn einer sich selbst für irgendwas opfert, ja, gerne. „, das meinte ich. Nicht das Leben der anderen. Die Asiaten denken kollektiv.

    Lg, Li

  301. @ Keuschnigs Gregor:

    „Denn alles, was politisch „nach ihm” kommt, dürfte wesentlich radikaler sein.“

    Die Anführungszeichen sind in diesem Satz irgendwie überflüssig, oder nicht?

  302. Sehr geehrter Herr XXX,

    vielen Dank für Ihre E-Mail und das damit gezeigte Interesse an unserem N24 Programm.

    Ihren Hinweis und die damit verbundene Kritik leiten wir gerne zur Kenntnisnahme an die Nachrichten-Redaktion weiter.

    Freundliche Grüße
    N24-Zuschauerredaktion
    Simone Schöck

    http://www.n24.de
    „Wir kommen zur Sache.“

    Vertraulichkeitshinweis – Diese Nachricht und jeder übermittelte Anhang beinhaltet vertrauliche Informationen und ist nur für die Personen oder das Unternehmen bestimmt, an welche sie tatsächlich gerichtet ist. Wir weisen Sie darauf hin, dass die Verbreitung, das (auch teilweise) Kopieren sowie der Gebrauch der empfangenen E-Mail und der darin enthaltenen Informationen gesetzlich verboten ist und gegebenenfalls Schadensersatzpflichten auslösen kann. Sollten Sie diese Nachricht aufgrund eines Übermittlungsfehlers erhalten haben, bitten wir Sie, den Sender unverzüglich hiervon in Kenntnis zu setzen.

    Von: XXXX
    Gesendet: Samstag, 22. März 2008 18:08
    An: info@n24.de
    Betreff: N24 Kontaktanfrage

    Name: XXX
    Subject: Beschwerde
    Nachricht: Warum werden bei Ihnen komplette Videobeiträge gefälscht? siehe: http://www.stefan-niggemeier.de/blog/ein-nepal-fuer-ein-tibet-vormachen/ verärgerte grüße, m.
    URL: http://www.stefan-niggemeier.de/blog/ein-nepal-fuer-ein-tibet-vormachen/

  303. Jetzt melde ich mich noch mal zu Wort mit folgenden Punkten:
    1. Territoriumfrage: Tibet war sehr lagen ein Tributland von China. Leider habe ich nicht recherchiert wie lange. Aber bereits in der Qing-Dynastie hat der chinesische Kaiser Tibet auf die chinesische Landkarte zeichnen lassen. Also lässt sich über die Frage streiten, wie lange Tibet bereits zu China gehört. Erst seit der Invasion durch Mao oder war es schon vorher.
    2. Strategiefrage: die Tradition und Politik Chinas ist einfach zu durchschauen, nämlich „Probleme? Tür zu! Und das wird intern schon irgendwie geregelt!“ Diese Devise hilft heute aber nicht mehr, nur das Umdenken scheint den chinesischen Politiker sehr schwer zu fallen. Ich glaube, daß keiner von uns hier leugnen wird, daß die sogenannten friedlichen demonstrierende Tibeter auch auf han-chinesischen Zivilisten losgegangen sind. Wenn China klug gewesen wäre, hätten sie sich an den Dalai Lahma gewandt und der Öffentlichkeit gezeigt, daß sie auch Frieden wollen. Aber das haben sie nicht gemacht. Warum? Weil so was eine interne Angelegenheit ist. China braucht nicht „in den Arsch“ von Rest der Welt zu kriechen. Man muss schließlich in China immer das Gesicht wahren. Leider ist es auch so, daß je mehr Druck von Außen kommt, desto mehr verschließt sich China. Und ich denke, daß ist genau das, was viele hier in Europa nicht erkennen.
    3. Die KP-Frage: Allein das Wort KP ruft bei vielen negative Gedanken hervor. Lange ging es mir genauso. Aber die KP zu Maos Zeit ist nicht mehr die KP heute. Die Gemeinsamkeit habe ich ja bereits oben erwähnt, Menschenrechte, außenpolitische Strategien etc. die sogenannten Negativen. Aber die Führung heute in China tun wirklich vieles, damit es den armen Menschen besser geht. Ich finde eben, daß es etwas ist, was man den hoch anerkennen muss.

  304. Was mich bei der ganzen Sache sowie auch bei vielen anderen Sachen am meisten nervt ist, daß kaum jemand objektive und neutral ist. Entweder Pro oder Contra. Niemand versucht die Sache von der anderen Seite zu sehen und bleibt auf seiner Ansicht einfach hängen. Natürlich wird man nicht schlauer, wenn man nur das liest, was für seine Meinung spricht! Ich bin nicht wie es hier scheint Pro-China! Ich wollte nur ein paar Ansichten bringen, damit Ihr Euch mal Gedanken drüber macht!

  305. Der Artikel gefällt mir – trotz meiner eindeutig pro-tibetischen Einstellung – sehr gut. Danke dafür!

    Klarheit ist in dieser Sache definitiv besser als wilde Skandalheischerei, und alle pro-Tibet-Fans haben die Sorge, daß die Wahrheit durchaus für sich selbst spricht.

    Die größte Quelle von Unklarheit in dieser Angelegenheit sind allerdings nicht Journalisten, sondern die chinesische Regierung. Sie könnte einfach für Klarheit sorgen, indem Journalisten ins Land gelassen werden und siche eine eigene Meinung bilden. (naja… manchmal wahrscheinlich auch BILDen).

    Nachrichten- und Bildfälschungen nützen nur dem Kommerz, aber Nachrichtensperre nützt niemandem.

  306. @Superweib:
    @471:
    „Also lässt sich über die Frage streiten, wie lange Tibet bereits zu China gehört.“
    Eine mögliche Antwort unter @472.

    „… daß die sogenannten friedlichen demonstrierende Tibeter auch auf han-chinesischen Zivilisten losgegangen sind.“
    Woher wissen Sie dass?

    „Man muss schließlich in China immer das Gesicht wahren.“
    In Sachen Menschenrechte hat den Westen diese angebliche asiatische Eigenheit herzlich wenig zu interessieren (eine Regierung das Gesicht verlieren???).

    Sinologie und Weltpolitik sind zwei verschieden Dinge. Worüber bitte (@476) soll ich mir Ihren Ansichten nach Gedanken machen?

  307. @479/Haarspalter
    In Sachen Menschenrechte hat den Westen diese angebliche asiatische Eigenheit herzlich wenig zu interessieren (eine Regierung das Gesicht verlieren???).
    Das ist mitnichten eine „angebliche“ Eigenheit – sie ist im übrigen nicht einmal exklusiv asiatisch. Sie hat natürlich – wie in jeden Verhandlungen – sehr wohl zu interessieren, und zwar beide Seiten.

    Im übrigen warne ich vor der Vereinnahmung der Menschenrechte als quasi ausschliessliches westliches Gedanken- oder Ideengut. Das führt regelmässig zu unliebsamen Retourkutschen (Guantanámo beispielsweise; aber auch die EU bekleckert sich im ein oder anderen Fall nicht unbedingt mit Ruhm).

  308. Huch, da war ich zu schnell.
    Mit „herzlich wenig zu interessieren“ meinte ich, dass deswegen Kritik und Maßnahmen nicht unterlassen werden dürfen. Bei Verhandlungen drüber habe sie „sehr wohl zu interessieren“ (merci G.K.)

  309. Pro und Kontra ist nicht schlecht, sondern gut. Es sollte immer Informationsbeschaffungsprinzip Nummer 1 sein. Immer BEIDE Seiten hören oder gar noch mehr läßt erahnen wo die Wahrheit liegt.
    Chiesische regierung soll Journlisten zulassen und Bilder raus rücken ? Es GAB doch massenhaft Fotos und Videos obwohl sie wie immer vollautomatisch das Gegenteil berichten – auch wenn sie selbst Fotos hatten! Die Zeitungen und Webseiten waren voll mit Bildern und Videos von massivster Gewalt der cia-tibetischen Agenten – nur die wollte man ja nicht wahrnehmen ! DAS ist doch das Problem! Alle Massenmedien sedner berichten ja HEUTE NOCH von der „Gewalt der Chinesen“ gegen die Tibeter …. statt umgekehrt !!!
    Sie wissen, daß die MAsse nicht weiß was die Leute hier wissen und ignorieren Euch /uns einfach. WIR sind eben die Spinner oder Extremisten mit abgedrehten Weltbildern – nicht die ! So machen die das ! Und es funktioniert !!!

    Gruß
    Edgar

  310. äh sorry – nur die nicht-Massenmedien (ausgenommen dieses Englische Blatt und ein SPIEGEL-Artikel) waren voll von den Tibetischen Gewalttätern und sehr zurückhaltender chinesischer Polizei. .

    Mit „Die Zeitungen und Webseiten waren voll mit Bildern“ meinte ich nicht die MAssenmedien.

  311. komisch, erst war angeblich kein Journalist da, einer von einer großen Englischen Zeitung und einer beim Spiegel berichteten jedoch von massivster Gewalt der angeblich „friedlichen Proteste“ und sehr zurückhaltende (anfangs völlig) Polizei. Dann heißt es Journlaistensperee und jetzt kommt diese Meldung in Axel Springers (BLÖD-Zeitung) WELT:

    Neuer Protest in Tibet
    Mutige Mönche demonstrierten vor den Augen von Journalisten“

    Das soll eine organisierte Reise gewesen sein um die Journalisten vor der Realität abzuschirmen – doch die Realität kam doch ?!?!?!? also was jetzt ?

  312. @473
    • ich habe chinesisch Landskarte vom Jahr 1891, der vom deutschen Verlag Stielers Hand-Atlas herstellte worden.
    http://www.maproom.org/00/09/present.php?m=0062
    Ich möchte über diese Karte nicht viele schreiben, wenn man Augen hat, sieht man sofort, was Wahrheit ist.
    @469/Iago
    „Ich hol Ihnen auch Karten von Deutschland in den Grenzen von 1937 heraus. Was „beweisen” die heute? Nichts.“

    Es gibt große Bedeutung
    Das heißt, im Jahr 1891 der Welt anerkennt hat, der Tibet zur China gehört!
    Anderseits: wenn die Karten von Deutschland in den Grenzen von 1937 nicht vergleichbar wie heute sind, konnten nur zwei Möglichkeiten. Entweder Deutscher damals Traume zu groß hatte, aber der Welt nicht damit einverstanden waren, in diese Fall sollen Sie die Karte aus USA, England holen, schauen Sie, was los ist, oder nachdem Krieg Deutschland leider Land als eigene Schuld bezahlen mussten. Ist das logisch, oder?

  313. @khc:

    „Land bezahlen“?
    Das ist den Menschen die da leben doch völlig egal!
    Lasst die Tibeter / Chinesen in Tibet doch eine Volksabstimmung in der ganzen Region machen und dann wird man sehen wofür sie sich entscheiden.
    Aber wenn die chinesische Regierung weiter Teile der Bevölkerung unterdrückt, wird die Wut nicht weniger.
    Ist doch logisch, oder?

  314. Leider ist das so, Sonst gibt’s keinem sudetendeutschen Problem
    In Nordirland oder Basken in Spanien hat schon mal Volksabstimmung gemacht?

  315. Grgor in 473:

    „@469/Iago
    Ja. (Ich fand’s zu salopp.)“

    In diesem Fall hätte ich salopp vorgezogen, da die Gänsefüßchen den ominösen Eindruck erzeugen, nach dem Dalai käme nichts mehr…;)

  316. Soll natürlich „Gregor in 473“ heissen. Meine Tastatur, die Uhrzeit und diese Hitze…äh Kälte! Na ihr wisst schon, ich selber bin auf jeden Fall nicht schuld.

  317. Menschenrechte interessieren nur Luxus-Linke, Grüne und die Toskana-Fraktion, die Moral predigen und Prosecco trinken. Bürger die auf Hartz IV angewiesen sind, haben keine Zeit dafür. Für ihre Rechte müssen sie jeden Tag kämpfen, sie können sich keine Moralpredigt leisten.

  318. Solche Diskussion über Boykott oder Sanktionen gegen China ist wirklich sehr reizend für Deutsche und Europäer. Der Grund liegt darin, dass China seit lange ihre Jobs wegen Globalisierung und billigerer Arbeitskraft vernichtet. Nun hat man die Chance diesen Hass auf China los zu werden.

    Eins ist aber klar. Diese spontane politische Polarisierung des Tibet-Problems hat auch was positives geschafft, nämlich Vereinheitlichung aller Han-Chinesen sowie noch mehr Hass der Han-Chinesen gegen Dalai Lama. Auch die meisten Han-Chinesen in Ausland merken schon die einseitige Berichterstattung über Tibet und die unfaire Haltung der westlichen Medien China gegenüber.

    Die Kluft zwischen Tibeter und Han-Chinesen ist dadurch immer breiter und tiefer. Olympia ist pures Werkzeug der Propaganda von China und westliche Länder geworden. Was für eine Tragödie.

    Die Chinesen haben solche Neigung, je stärker ist die Pro-Tibet-Kritik in westlichen Ländern, desto stärker ist der Wille, Tibeter stärker zu unterdrücken und erobern. Wieviele Menschen in Deutschland wissen, dass Dalai Lama in China einen Ruf wie Bin Laden hat. Es klingt schrecklich und unvorstellbar, aber es ist pure Wahrheit. Solche Mentalität ist durch Olympia nicht überwindbar, das ist klar!

  319. ach scheiße… wer interessiert sich denn hier wirklich noch für das Schicksal der Tiber / Han Chinesen und will net einfach nur die Meinung die ihm irgendwann mal gebildet wurde möglichst laut rumschreien?… der einzige der mit hier leid tut ist der Herr Niggemeier der die ganze sülze auf Spam und Beleidigungen durchgucken muss…

    die Ländergemeinschaft hat sich noch nie ernsthaft um das Schicksal irgend eines unterdrückten Volkes gekümmert, es sei denn es können dadurch irgendwelche Interessen umgesetzt werden…

    warum kräht denn bitte kein Hahn nach dem Völkermord in Afrika? Rischtisch, da gibbet nix zu holen…

    aber im Moment kann China geschwächt und möglicherweise noch mehr Seperatismusbewegungen in und um China angestoßen werden… also sind wir diesmal alle Tibeter…

  320. nach dem Massaker an 11 Israelis (Olympia-Spiele 1972 in München) wurden die Spiele fortgesetzt…
    Doppelmoral der Deutschen, wenn es Juden sind, scheiss egal, aber Buddhisten (die dicke Freunde der Nazis waren), dann soll Boykott herrschen. Das kotzt mich an.

    Das Volk ist über den Sekten-Führer Dalai Lama falsch informiert. Er war ein guter Freund der SS-Führung.

    Siehe hier: http://www.lizaswelt.net/2007/07/der-freundliche-skinhead.html

    [EDIT: Rebecca, verschwinde.]

  321. @502 Rebecca
    Der derzeitige Dalai Lama wurde lt Wikipedia 1935 geboren. Mit welchen SS-Führern war der kleine Junge gut befreundet?

  322. Meine HartzIV Bezüge haben mein Bildungsniveau bisher noch nicht soweit nach unten gezogen, dass ich nicht nachvollziehen könnte, dass man engen Kontakt zu seinem Ziehvater und ehemaligen Minister hält. Durchaus menschlich.

  323. @ Rebecca #502:

    Es ist zwar nur ein kleiner – aber für manchen bemerkenswerter – Unterschied, ob ausländische Terroristen während der olympischen Spiele Sportler eines anderen ausländischen Teams töten und die Weltöffentlichkeit dabei zuschauen muss, als wenn das Militär/die Polizei des gastgebenden Landes andere „Inländer“ vor den Spielen umbringt und die Weltöffentlichkeit dabei nicht zuschauen darf.

    Aber Ihnen kann ich diesen Unterschied sowieso nicht erklären. Sie haben ja schon eine Meinung, da zählen dann Argumente sowieso nicht mehr.

  324. @ David

    „Es lebe China und das chinesische Volk!“

    Dem chinesischen „Volk“ geht es aber in China ziemlich beschissen. Also entweder lässt man China hochleben, oder das chinesische „Volk“. Beides geht nicht.

    Und was den Dalai angeht. Wenn’s man eine Sekte wäre! Iss es aber nicht. Ist ausgewachsener Nationalismus.

  325. „Willi Daume, president of the Munich organizing committee, initially sought to cancel the remainder of the Games, but in the afternoon Brundage and others who wished to continue the Games prevailed, stating that they could not let the incident halt the games. Brundage stated “the Games must go on”, a decision ENDORSED by the Israeli government and Olympic team’s chief.“

    Englische Wikipedia, „Munich massacre“

    Hat man eigentlich derzeit in China Zugriff auf Wikipedia & YouTube?

  326. Aus:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Sieben_Jahre_in_Tibet:

    Politisches [Bearbeiten]

    Für ihren Film „Sieben Jahre in Tibet“ erhielten der Regisseur Jean-Jacques Annaud sowie die Darsteller Brad Pitt, David Thewlis und Jamyang Jamtsho Wangchuk ein lebenslanges Einreiseverbot in die Volksrepublik China.
    ___________________________________________________


    Die Ehtikkommission der Bundesregierung berät derzeit über ein lebenslanges Einreiseverbot für Tom Cruise …

    Dieser Beitrag ist zu finden unter
    [Vermischtes/Satire/Kommentar]

  327. @ Gregor Keuschnig

    Ja, was denn? Erwarten Sie jetzt einen Aufsatz über die Enstehung meines China-Bildes, gespickt mit Verweisen auf konkrete Artikel?

    Ich kann nur sagen, dass ich mir meine Informationen in der Regel aus verschiedenen Quellen zusammensuche und dass bei Themen wie Ausbeutung, Wanderarbeiter, soziale Aufstände, Umweltzerstörung, Korruption oder rechtliche Unsicherheit ein ziemlich eindeutiges Bild entsteht.

  328. Es liegt doch auf der Hand, dass man bei dieser Art von Meinungsbildung ein völlig verzerrtes, einseitiges Bild bekommt.

    Bissl Schbass muss soi, cannon fodder. Keuschnigs Frage habe ich so verstanden wie ich Ihren auslösenden Beitrag verstanden habe: sarkastisch.

  329. @514/cannon fodder
    ein ziemlich eindeutiges Bild entsteht.
    was sich so zusammenfasst:
    Dem chinesischen „Volk” geht es aber in China ziemlich beschissen.
    Und dieses Bild ist in dieser Pauschalisierung schlichtweg Blödsinn. Informieren Sie sich mal über die wirtschaftliche Entwicklung Chinas, die naturgemäss grosse soziale Probleme mit sich bringt, allerdings auch eine sehr wohlhabende Mittel- und Oberschicht hervorbringt.

  330. Thank you very much for your article. As a chinese in Europe, I am so angry to see everybody reading the newspaper containing the lies.

    Hu

  331. Ja. Schön. Ich fasse mal zusammen: Nix genaues weiß man nicht.

    Ich persönlich denke aber, dass man in der Gesamtheit die Zustände im heutigen China genau so zusammenfassen kann: „Dem chinesischen „Volk” geht es aber in China ziemlich beschissen.“
    Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel.
    Da hat die CIA wahrscheinlich recht wenig zu tun. ;-)

  332. #518/Hu-hu!
    Dieser Blogeintrag beschäftigt sich aber eher mit TV und Internet-News. Und dabei hauptsächlich mit falschen Bildern zu im Großen und Ganzen zutreffenden Nachrichten. Die Lügen findet man nach menschlichem Ermessen eher in den chinesischen Staatsmedien. Und zwar in einigen Fällen eingestandenermassen (Schusswaffengebrauch).

  333. @kommentare
    Nicht alles, zu dem sich die eigenen Gedanken hinreissen lassen sollte man im Internet veröffentlichen.

  334. @ Georg Keuschnig

    „Und dieses Bild ist in dieser Pauschalisierung schlichtweg Blödsinn.“

    Also erst einmal war das ganze eine Kritik an einer Gleichsetzung von David (Bevölkerung Chinas = chinesischer Staat). Hätte ich ein Bild von den Zuständen in der VRCh zeichnen wollen, hätte ich nicht nur einen Satz geschrieben.

    Trotzdem halte ich diese Pauschalisierung für legitim. Man muss auch Sachen auf den Punkt bringen dürfen.

    „Informieren Sie sich mal über die wirtschaftliche Entwicklung Chinas, die naturgemäss grosse soziale Probleme mit sich bringt, allerdings auch eine sehr wohlhabende Mittel- und Oberschicht hervorbringt.“

    Ich behaupte mal ganz frech, dass die Unterschicht in China zahlenmäßig überwiegt, schließlich basiert der Boom auch auf billiger Arbeitskraft. Außerdem ist es nicht nur eine rein quantitative Frage. Die rund 200 Millionen Wanderarbeiter werden doch regelrecht durch den Fleischwolf gedreht. Und was ist eigentlich mit den anderen Punkten. Auch reiche Leute sind gegen Umweltverschmutzung nicht immun.

    @ Haarspalter

    „Es liegt doch auf der Hand, dass man bei dieser Art von Meinungsbildung ein völlig verzerrtes, einseitiges Bild bekommt.“

    Ja, ein bisschen Spaß muss sein. ;-)

  335. ich glaube Klaus Zumwinkel steckt dahinter, er hat den Dalai Lama finanziert, damit er einen Aufstand inszeniert und die Öffentlichkeit die Steuerhinziehungsstory aus Liechtenstein vergisst…

  336. Ist das richtig? Der Spiegel hat am 20.03.2008 der gefälscht Video in Programm Spiegel TV weltweiter auf dem Fernsehen, Internet verbreitet. wegen des heftigen Protests hat dieses Video endlich am 25.03 von der http://www.spiegel.de verschwunden.
    Aber die Entschuldigung find man in Internet fall nicht, nur wenn man die Adresse von alte gefälscht Video hat, http://www.spiegel.de/video/video-28444.html
    dann sieht man folgend Text.

    Video-Wochenrückblick vom 20.3.2007 – Korrektur
    In dem Video-Wochenrückblick, der unter dieser Adresse erreichbar war, wurden Bilder von nepalesischen Sicherheitskräften gezeigt, die mit Einsatz von Gewalt gegen Demonstranten vorgingen. Im Sprecherton zu diesen Szenen war zu hören, in Tibet eskaliere die Gewalt zwischen chinesischen Truppen und der Bevölkerung. Dadurch konnte irrtümlich der Eindruck entstehen, dass das Video Zusammenstöße zwischen Chinesen und Tibetern zeigt.
    Wir bedauern dies und bitten, das Versehen zu entschuldigen.

  337. @Timo und Superweib,

    ich sehe genau so. Fuer uns ist nicht die Kritik der alten These, sondern die Herstellung einer neuen These wichtiger ( “先破后立”). Es ist entscheidend, eine realisierbar bessere Alternative zu finden, nicht Chaos zu verschaefern! Und wer von dem Chaos profitieren kann, sehen wir mit unseren scharfen Augen. Die Armee schuetzt die einfachen Buerger, ich sehe keine Schuld drin. Wenn es in Deutschland passiert waere, wuerde der Staat genau so reagieren.

    Habt ihr den Appell von Dalai Lama gelesen? Er ist wirklich sehr Schlau. Er moechte nichts anders als mehr Seperatismusbewegungen in und um China anstossen, diese Absicht verstecket in den Zeilen!

    @Dude, kannst du uns eine Alternative anbieten? Hast du dich jemals um die Menschenrechte der leidenden Tuerken hier gekuemmert (Empfehlenswert: Buch „Ganz Unten“)? Und zu 89′ Tian’anmen: Wie uebertrieben die Medien damals war, wissen wir auch. Es wurde berichtet, dass 200,000 Studenten getoetet worden waeren (VOA), aber in der Tat gab es insgesamt nur 100,000 Studenten in Peking! Ich moechte mit einer Entwicklungsperspektive die Tibet-Krise betrachten. Die westlichen Medien moechten nur Sensationelles und Geschaeft machen.

    Lg, Li

  338. @Li..wieviel Studenten und andere Personengruppen auch immer 1989 von der Armee getötet wurden ist nicht das Thema. Das kommunistische Regime in China ließ auf unbewaffnete und friedliche Demonstranten schießen!! Das zeigt doch wie abscheulich dieses Regime ist. Danke für deinen Buchtipp „Ganz Unten“, aber das Buch habe ich schon gelesen. Die hier lebenden Türken werden übrigens nicht von der großen Koalition in Deutschland verfolgt und gefoltert. Dein Vergleich ist also mehr als absurd. Das du eine Entwicklungsperspektive in Tibet sehen magst ehrt dich. Nur leider sehe ich momentan keine positive Veränderung der Lage in Tibet.
    Lg dude

  339. @Dude,
    ich moechte auch nicht mit dir ueber die Zahl der Studenten diskutieren. Ich moechte nur zeigen, wie die Medien ihre Ethik verloren haben und Spielzeug der politischen und kommerziellen Maechte geworden sind. Ist nicht die Objektivitaet der eigentliche Massstab? Darf man so uebertrieben berichten?

    Was in Tibet passiert ist, wissen die USA mit den Satelliten schon Bescheid. Die chinesische Regierung hat diesmal besser gehandelt als 89′ Tian’anmen.

    Ich moechte auch nicht die Tibet-Situation mit der der Tuerken hier vergleichen. Ich moechte nur zeigen, dass man sich am besten um die Leute in der Umgebung zuerst kuemmert, was man sich leisten kann. Das bringt mehr. Das moechte ich nach dem Studium auch in China machen.

    Ich bin fest ueberzeugt, jeder sei seines Glückes eigener Schmied. Fuer einen Menschen ist es so, fuer einen Staat ist es nicht anders. Das chinesische Volk verdient eine bessere Zukunft und nicht das Schicksal des Iraks.

    Lg, Li

  340. Li,

    ich kann mich noch gut an die damalige Berichterstattung erinnern und habe noch NIE die Zahl von 200.000 getöteten Studenten gehört. Die deutsche
    Wikipedia erwähnt folgende allgemeine Zahlen:

    „Die geschätzten Opferzahlen gehen sehr weit auseinander. Offiziell war von insgesamt 300 toten Soldaten und Zivilisten die Rede und etwa 5000 Soldaten und 2000 Zivilisten waren verletzt. Amnesty international schätzte 700 bis 3.000 Tote, das chinesische Rote Kreuz meldete am 4. Juni den Tod von 2.600 Zivilisten.“

    Die englischsprachige Wikipedia schreibt:

    „The reported tolls ranged from 200–300 (PRC government figures), to 400–800 (The New York Times), and to 2,000–3,000 (Chinese student associations and Chinese Red Cross).“

    Da inzwischen diverse Online-Archive, z.B. vom Spiegel, frei zugänglich sind, kannst du dir ja selbst ein Bild von den damaligen westlichen Medienberichten machen, auch was die geschätzte Anzahl der Opfer angeht. Falls du eine entsprechende Quelle findest, die deine Behauptung stützt, kannst du sie ja gerne hier posten.

  341. @undertaker,

    ich habe verschiedene Augenzeugenberichte gelesen. Diese Zahl wurde damals von VOA (Voice of America, speziell fuer Chinesen) erwaehnt. Viele Chinesen hoerten damals heimlich das auslaendische Radio und wurden dann enttaeuscht.

    Lg, Li

  342. mir gefiel bzgl. dieses Themas bislang der Artikel
    auf Spreeblick am besten – herrlich unaufgeregt.
    nicht zu vergessen ist, dass noch andere Kriege in der Welt toben. klar ist der aktuelle Konflikt in das Interesse gerückt, aber
    ich verstehe nicht was es hier bringen soll über historische Fakten bzw. Feinheiten zu streiten?
    meine Meinung – do something against it or leave it.

  343. @Li..da sind wir uns ja mal einig ;-): das chinesische Volk verdient eine bessere Zukunft..und das jeder seines eigenen Glückes Schmied sein soll ist auch richtig..vielleicht sollte sich das chinesische Unrechtsregime das Sprichwort zu Herzen nehmen und den Tibetern den Schmiedehammer überreichen damit sie ihre Zukunft selbst in die Hände nehmen können
    lg dude

  344. Die deutsche Regierung kann nur nicht erklären, warum 20 Jahre nach der Wiedervereinigung im Osten immer kein Aufschwung zu sehen ist, und warum die Wessis immer wieder den Ossis beschuldigen, sie seien schuld daran, dass den Wessis schlecht geht‘. Seid ehrlich, die Regierung hat doch nichts für das Land getan, nichts wirklich wesentliches, was soll das bringen, die anderen nur den Tisch überziehen????????????????????
    Nur unfähige Regierung lenkt ihre eingene Probleme mit Problemen von anderen Ländern, das ist leider in Deutschland momentan der Fall

  345. Neid macht alles kapput!
    Deutsche Medien haben mich enttäuscht, indem sie mehrmals falsche Bilder verwendet habn, inem sie immer Nachrichten von den EXIL-Tibeten glauben, indem sie es einfach behaupten, dass die Studenten, die hier die Medien widersprechen, von der KP gekauft sind, indem sie immer wieder die Menschen hier als Blöde verkaufen…

    Chinese sind kein Teufel, die Randalierer in Tibet sind keine Engels.

    Seien sie fair, deutsche Medien, um zu zeigen, dass sie ein kleines bisschen anders als unsere KP in China.

    Die Kp in China ist zwar Diktatur, aber sie sind nicht blöd, das was in Tibet passiert ist kein Zufall, die Zeit, die Art, die Folge, die Organisation, die Miteinander …Die KP weiß ganz genau ,was die Westen danach erwartet, deswegen haben Sie auch nicht geschoßen, das werden sie auch nicht tun.

    Glauben Sie einfachmal, dass die KP überhaupt nicht dumm ist. nicht dümmer oder schlimmer als Plitiker in allen anderen Ländern, egal ob Demokratie oder Diktatur herrschenden Länder.

    Chinesiche Medien waren mir langweilich und nicht glaubwürdig, die westlichen Medien sind mir einfach nicht mehr wie Sie sich immer bezeichnen, solange die Lage nicht in ihrem Kramm passt.

    Westlichen Medien sind nicht besser, nicht mehr, durch Lüge, und das zum Hauptteik. des Themas über Tibet!

  346. Da entschuldigt sich RTL an dem einen Tag und am Donnerstag um 20.00 werden auf RTL 2 munter weiter Tibetberichte mit Nepalbildern angekündigt (erkennbar an den Uniformen). Und das ist nur der eine Fall, der mir jetzt aufgefallen ist …

  347. Mir fällt es auf:
    1989 haben Studenten gegen die KP demonstriert, überall hört man von den Chinesen im Ausland negative über die KP reden.
    Heute, fast 20 Jahre später, man sieht und hört von den chinesischen Studenten fast nur noch Positives über die KP.
    Woran liegt das?

  348. @ karina marlena sareyka
    Trotzdem würden viele dann erst recht schlecht von der KP reden, wenn sie im Ausland sind, oder?! Denn blöd sind diese chinesischen Studenten bestimmt nicht!

  349. In der Tat haben die westlichen Medien trotz der Gewaltanwendung der tibetischen Protestanten viel Mitleid mit den Tibetern.Das liegt vor allem daran dass die tibetische Bevölkerung laut der westlichen Vorstellung seit Jahrzehnte von China unterdrückt wird und dass den Tibetern sehr viel Unrecht von China getan wurde.Deshalb zeigen die westlichen Medien trotzdem Verständnisse für die Wut der tibetischen Jugend.

    Die Chinesen rechtfertigen sich mit der Aussage dass Tibet schon immer ein Teil von China sei und deswegen die „seperatischen“Ziele der „Dalai Clique“ rechtswidrig seien.

    Jedoch beruhen sie sich auf die falsche Interpretation der Geschichte.

    Die wahre Geschichte:

    Die Chinesen (Han Chinesen) waren in der Geschichte nie an Tibet interessiert.Ein Agrarvolk wie die Chinesen fand Tibet uninteressant.Also war Tibet in der Geschichte NIE ein Teil Chinas.
    1)Die meisten Chinesen wollen nicht zugeben dass die Yuan Dynastie,die Tibet erstmals erobert hatte,eigentlich gar keine chinesische Dynastie war. Sie war eine mongolische Dynastie.Ein mongolisches Reich,das im Laufe des 13.Jahrhunderts sowohl China und Korea, als auch Tibet mit der maßlosen Gewalt eroberte.
    Tibet und China wurden beide von den Mongolen besetzt.Aber das heißt nicht dass Tibet ein Teil von China war.Es ist genauso absurd zu sagen dass Ägypten ein Teil von Griechenland sei,nur weil die beiden Länder Teile vom Osmanischen Reich waren.

    2)Nachdem die Mongolen im 14.Jahrhundert aus China vertrieben worden waren, wurde Tibet auch unabhängig.Tibet hat nie zu dem darauf folgenden Ming Reich von China gehört.

    3)In der Mitte von 17. Jahrhundert eroberten die Halbnomaden Mandschu aus der Mandschurei das chinesische Reich(Ming Reich),das zuvor vom Bürgerkrieg zertrümmert worden war. Im 18. Jahrhundert nahmen die Mandschu Truppen auch Tibet ein.

    Ich denke nicht dass man das Mandschu Reich(1636-1911) mit dem Begriff „China“ gleichsetzen darf.

    Die Mandschu sprachen eine andere Sprache,hatten eine ganz andere Kultur und Schrift und hatten seit der Besetzung Chinas die chinesische Bevölkerung kulturell unterdrückt.Die Chinesen wurden als Menschen zweiter Klasse behandelt.

    Sun Yat-sen,der Staatsvater der chinesischen Republik,hat während der Revelution von 1911 ausgerufen:“Vertreibt die Tataren und Stellt China wieder her!“

    Demzufolge kann man sich feststellen dass das Mandschu Reich nicht „China“ war.

    Die Geschichte wurde aber in China später nach der Umstürzung des Mandschu Reiches uminterpretiert:Das Mandschu Reich wurde plötzlich als „China“ in die Geschichte interpretiert.

    Ein entscheidender Grund dafür war dass die Mandschu im 1911 schon sehr sinisiert waren sodass man sie kaum von den Chinesen unterscheiden konnte.Ein weiterer Grund war dass die Mandschurei,das Heimatland der Mandschu, mit der Auflösung des Reiches auch in die Hände der Chinesen gefallen war. Die Chinesen wollten diese Gebiete plus andere Gebiete (Tibet) gerne behalten,die zu Erben des Mandschu Reiches gehörten.

    Folge:Das Mandschu Reich Qing und das Mongolenreich Yuan wurden allesamt als chinesische Kaiserreiche interpretiert.Plötzlich hieß es:Tibet war seit Jahrtausend ein Teil von China.

    Zu dieser Zeitpunk(1911-1912) hat Tibet bereits unabhängig erklärt.Die Republik China hatte Tibet nie als ein unabhängiges Land anerkannt und beanspruchten zugleich das Land.Jedoch war die Republik so schwach,dass sie militärisch nicht eingreifen konnte.

    1950—–Nach dem Sieg der Kommunisten in China und der Staatsgründrung der VR.China marschierten chinesische Truppen in Tibet ein.Der Westen hat aber kaum auf diese Invasion reagiert.Das verdanken die Kommunisten den KMT der Republik China.

    Denn die Republik China war international anerkannt und hatte durch ihre Verdienste im zweiten Weltkrieg hohes internationales Ansehen erworben.Der Anspruch der Republik China auf Tibet war selbstverständlich auch von dem Westen teilweise anerkannt worden.

    Die Republik China saß im 1950 in Taiwan fest,aber sie hob ihren Anspruch an Tibet nicht auf.Deshalb war auch nichts „Verwerfliches“ für den Westen,wenn die chinesischen Truppen der VR China Tibet besetzten.Schließlich waren die chinesischen Kommunisten auch Chinesen.

    Nach dem blutigen Aufstand in Tibet in 1959,bei dem allein in der Region von Lhasa 87.000
    Tibeter umkamen,kritisierte der Westen VR.China scharf. Nachdem der Dalai Lama später im Westen hohes Ansehen errungen hat, unterstürzen die westlichen Medien seither für die Freiheit der Tibeter.

    ……………………………………………………………………………………………………..

    So viel zur Geschichte.Nun komme ich auf die Frage zurück,warum die meisten Chinesen denn so überhaupt kein Verständnis für die Unabhängigkeitswünsche der Tibeter zeigen.

    1) Die Chinesen dachten sie hätten die Tibeter von einer finsteren Sklavengesellschaft des Lamatums befreit und hätten den Tibetern schließlich Wohlstand und Glück gebracht.

    Dabei übersehen sie bewusst die tiefe Religiosität der Tibeter.Sie waren auch keines Falls dankbar für die sogenannte Befreiung durch die Chinesen.

    Dass die Chinesen überhaupt nichts von der Religiosität der Tibeter verstehen,zeigt sich durch folgendes Beispiel:

    In den 80er Jahren wurde die Unterdrückung der Tibeter von China bisschen nachgelassen.
    Da kehrte der Bruder von dem Dalai Lama wegen einer Einladung der VR China mit einer Delegation nach Tibet zurück.Die Funktionäre der KPCH befahlen der tibetischen Bevölkerung,diesen Mann nicht mit stein oder Eiern zu bewerfen,da er ein Gast der Partei sei.Sie dachten wirklich dass die Tibeter sonst das tun würden,da sie ja seit 20 Jahren von den Chinesen die Gehirnwäsche verpasst bekommen, die seperatistische „Dalai Clique“ zu hassen.

    Was passierte da?

    Tausende Tibeter gingen auf die Straße,weinten und flehten den Mann an,sie zu berühren.

    Die Funktionäre der KP waren von diesem Bild total schockiert.

    2)
    Die Minderheitspolitik der VR. China war in der Tat günstig für die Tibeter.Zumindestens laut der Verfassung werden sie bevorzugt.Zum Beispiel bekommen die Angehörige der Minderheiten(ink.Tibetern) mildere Strafen als die ethischen Chinesen(Han Chinesen),wenn diese Straftaten begehen.Ausserdem werden viele Angehörige der Minderheiten oft von dem Gericht von der Todesstrafe begnadigt,die sonst wegen der Straftaten zum Tode verurteilt werden würden.

    Ob alle chinesischen Behörden in Tibet tatsächlich diese Politik durchsetzen ist eher
    fragwürdig.

    Laut der Aussagen vieler Exil-Tibeter werden die Tibeter von den chinesischen Militärpolizisten oft misshandelt.Auch heißt es dass die Chinesen in Tibet von den chinesischen Firmen bevorzugt werden.Das kann alles möglich sein,da die Chinesen immerhin besser Chinesisch sprechen können und dadurch oft bessere Schulausbildung haben.

    Auch kommen jährlich nach der Eröffnung der China-Tibet-Bahnstrecke viel mehr chinesische Einwanderer auf der Jobsuche nach Tibet.Sie sind den Tibetern im Konkurrenz oft überlegen.Die Tibeter haben langfristig gegen die Zuströmung chinesischer Einwanderer auf dem Arbeitsmarkt keine Chance.

    Die chinesische Kultur,die die hunderttausenden chinesischen Zuwanderer mitbrachten veränderte das Bild Tibets auf sehr dramatische Weise.Tibetische Kultur wird mehr und mehr nur ein Show für die chinesischen Touristen.

    Diese Fakten wollen die meisten Chinesen leider nicht gestehen oder verstehen.Viele chinesische Kleinbürger fühlen sich sogar als Menschen zweiter Klasse im Vergleich mit den Tibetern, die laut ihrer Meinung von der „Gesetzgebung“ bevorzugt werden.

    Sehr kontrovers,nicht wahr?

    Dennoch sind beide Sachen Realitäten.Die Chinesen verstehen die Tibeter nicht,da sie der Ansicht sind dass die Tibeter schon von dem Staat so gut behandelt werden.

    Die Tibeter sehen ihre alte Kultur in akuter Gefahr.Sie sehen auch keine Zukunftspespektive,wenn die chinesische Zuwanderung nach Tibet weitergehen sollte.

  350. @ Superweib
    ‚Linientreue’ bekommen leichte staatliche Unterstützung oder werden durch die große Partei finanziert. Absolute Loyalität ist für unsere Partei sehr wichtig.
    KP ueberall wie octopus.

    Solche Kommentare bzw. Antworten machen mich nachdenklich…

  351. @ karina marlena sareyka
    Deiner Aussage nach werden alle hier studierende chinesische Studenten vom chinesischen Staat bestochen. Die hier lebende Chinesen lesen aber auch deutsche Zeitungen und hören deutsche Nachrichten. Wie soll man sich denn das erklären? Gerade hier ist doch die Linietreue leichter zu unterbrechen denn je, oder?

  352. @ karina marlena sareyka
    Ich meine nicht nur hier oder im Internet. Ich höre es auch oft von meinen chinesischen Freunden.
    Eigentlich ist es doch so, daß es in jedem Land Leidende gibt, ob China Deutschland, USA erst recht. Es ist nur wichtig, daß der Staat Politik betreibt, so daß es gerade den Armen besser geht. Wie der Staat da vorgeht, lässt sich immer streiten. Was mich dazu bringt, ein gutes Wort für China einzulegen ist das Sprichwort: „der Zweck heiligt den Mittel.“
    Oh,je jetzt bekomme ich bestimmt zu hören, daß dies bestimmt nicht der einizige Zweck ist oder so was. Ich bezweifele gar nicht, daß die Komms einfach nur an der Macht bleiben wollen, aber momentan ist China noch nicht bereit für einen Wechsel. — Dies ist meine persönliche Meinung!
    Jetzt gehe ich erst mal schlafen und träume von den Armen, den es besser geht.:)

  353. bestochen habe ich nicht erwähnt – das ist Quatsch! ( sorry ) ich denke eher an Angst – Angst um die Familie, Freunde etc., dass ihnen plötzlich etwas zustossen könnte? rein menschliche Ahnungen…
    gut, dass China für Olympia nominiert wurde – so rückt das Ganze in die Weltöffentlichkeit. vielleicht ändert sich unter diesem Druck etwas?

  354. @ Superweib,
    du kannst Chinesisch, wenn du in den chinesischen Foren die verschiedenen Stimmen von den Minderheitsvolksgruppen liest, dann weisst du, es ist nicht nur ein Privileg der Gesetzgebung (z.B. http://www.anti-cnn.com/forum/cn/thread-2535-1-1.html). Du verstehst vielleicht auch, dass wir die Einheit unseres Vaterlandes wichtiger als unser Leben betrachten.Das ist der Grund, warum die chinesische Zivilisation in 5000 Jahren dauernd existieren kann. Daher ist die Stimme im Moment so einig gegen den Separismus. Dazu braucht man nicht linientreu zu sein, zumal Bestechung und Druck von der KP. In anderen Faellen gibt es immer verschiedene Meinungen.

    Hast du vielleicht mal Qianmu’s Buch gelesen(《国史大纲》)?
    Lg, Li

  355. @Karina,

    wenn du Chinesen kennst, die schon ueber 20 Jahre nicht mal nach Hause gefahren sind, oder Falungong-Anhaenger, dann wuerde ich mich nicht wundern, dass sie so was gesagt haben.

    Lg, Li

  356. Es bringt nichts wenn Deutschland allein die olympischen Spiele boykottiert.Wenn aber andere westlichen Großmächte das mitmachen,wäre das wahrlich ein Schlag ins Gesicht für die Chinesen.

    Du weisst wahrscheinlich auch dass die Chinesen sehr empfindlich und wütend sein können wenn es darum geht das Gesicht zu verlieren.

    Die Folge eines gemeinsamen Boykotts des Westens wäre verheerend.Denn dann hat der Westen nicht mehr mit der chinesischen Regierung zu tun,sondern mit dem chinesischen Volke.Das chinesische Volk will die Spiele,und wer da nicht mitmacht,wird als „china-feindlich/Chinesen-feindlich“ verstanden.

    Aber dennoch glaube ich dass ein derartiger Boykott tatsächlich den Tibetern in China helfen kann.
    Die meisten Chinesen kennen den Ernst der Lage noch gar nicht.Das chinesische Staatsfernsehen hat bisher immer von „einigen Saboteuren und Randaliern der Dalai Clique“ gesprochen.Niemand in China glaubt im Ernst dass der Westen deswegen die olympischen Spiele boykottiert.
    In China wird zur Zeit auch recht wenig über die Ursachen des Aufstandes gesprochen,da man der Ansicht ist dass die Unruhen nur von der „Dalai-Clique“ angeheuert wurde und nicht aus dem Willen des tibetischen Volkes.

    Wenn also jetzt der Westen die olympischen Spiele boykottiert, werden die einfachen Bürger in China erst dann ernsthaft über die Situation in Tibet und die Tibet-Politik der Regierung nachdenken müssen,da viele dann selber davon betroffen sein werden.

    Auf diese Weise kann der Olympia-Boykott tatsächlich den Tibetern helfen,jedoch riskieren die boykottierenden Länder auch zugleich mit der Feindlichkeit des chinesischen Volkes.

  357. @ Louisa Li:
    Gegenüber besetzten Ländern und unterdrückten Völkern, die im eigenen Land verdrängt werden, von „Einheit des Vaterlandes“ und „Separatismus“ zu sprechen ist schlimmster Zynismus. Eine solche Position kann man im eigenen Land einnehmen, weil die Nationalisten eine solche Haltung („Das gehört alles uns“) schlucken, aber gegenüber Nicht-Chinesen hat das eine Glaubwürdigkeit von Null.
    Es gibt auch in Deutschland ethnische autochthone (eingeborene) Minderheiten, z.B. Sorben, Friesen, Dänen, vielleicht informierst Du Dich mal, wie mit denen umgegangen wird.

  358. @Nobilitatis,
    in den chinesischen Foren sind auch Stimmen von den chinesischen Tibetern, die die Einheit sehr unterstuetzen! Was man sich hier informiert hat, kommt von der Exil-Regierung, die im Ausland ist. Sie sind viel mehr die Nachkommenschaft von den Adligen, die damals abgeschafften wurden. Sollte man nicht die Entscheidung der Tibeter, die in Tibet leben, hoeren? Ich wuerde lieber warten, was sie denken!! Beurteile alles nicht so schnell!

    Lg, Li

  359. Dennoch bedeutet das nicht, dass die Tibeter sich als untrennbaren Teil des chinesischen Volkes betrachten. Ich vermute, die glauben, dass man so viel Blutvergießen verhindern kann, dass China durch die Verleihung eines Autonomiestatus das Gesicht nicht verliert. Sie wollen in ihrem eigenen Land ein lebenswertes Leben führen.
    Außerdem ist die Vorstellung, dass mit einer tibetischen Unabhängigkeit ein Feudalstaat wiedererstehen würde, völlig absurd. Das ist noch in keinem Land passiert, das unabhängig wurde. Alle ex-sowjetischen Staaten haben eine Art Demokratie. Gleiches trifft zu auf Osttimor und alle afrikanischen Ex-Kolonien. Man kann das Rad der Geschichte nicht zurückdrehen. Aber bei Wiedervereinigung mit China (Hongkong, Macao, vielleicht mal Taiwan) mussten die Menschen demokratische Rechte abgeben.

  360. Ich glaube nicht, dass die Tibeter unfähig sind, Religion und Macht zu trennen. Sonst wäre die chinesische Einmischung in die Religion für sie doch okay. :-)

  361. @Nobilitatis,
    dein Argument ist absurd. In Hongkong und Macao ist Demokratie behalten. Die Hongkonger sind zufrieden mit der Rueckkehr, obwohl man in 1997 wirklich Angst hatte. Sonst wuerde man demonstrieren. Ich kenne hier Mitstudenten aus Hongkong und habe ihre Meinungen gehoert. In der Schneekatastrophe haben sie auch die groessten Spende initiiert, so ein zusammenhoerendes Gefuehl kann nur ein Chinese verstehen! Und die Beispiele der einfuehrenden Demokratie von dir, scheinen mir leider nur negativ. Jetzt ist in dem Irak auch Demokratie, na und? Wir wollen auch Demokratie, aber mit unseren eigenen Haenden! Ich habe gelernt, Demokratie ist nur das Mittel, nicht das Ziel. Gegen Demokratie an sich bin ich auf jeden Fall nicht, aber ich bin gegen jede Art Instrumentalisierung durch manche groessen Maechten fuer eigene Interessen. Ich bin sehr bewegt von der Rede Ma Yingjius nach der Wahl. Demokratie ist der wertvollste Schatz von Taiwan.

    Man sollte mehr die Stimmen aus Tibet an sich hoeren. Die Tibeter, die niemals in Tibet gelebt haben, vertreten nicht alle Leute da. Das ist mein Standpunkt.

    Lg, Li

  362. @Karina,

    ich meinte nur das Gefuehl Hongkongs zu China, trotz der 100-jaehrigen Trennung. Nicht anderes, bitte kein Missverstaendnis.

    Lg, Li

  363. Die Menschen in Hongkong und Macao haben Selbstbestimmungsrechte abgegeben. Das solltest Du wissen, Frau Li. Das sagt nichts über Zufriedenheit aus, wenn man sie denn zuverlässig messen könnte in China. Auf jeden Fall ist ein Hinweis darauf alles andere als absurd.
    Und warum sollten alle Beispiele für Unabhängigkeit negativ sein?

    Die Stimmen aus Tibet würde ich auch gern hören. Aber da hat man die unabhängigen Berichterstatter ja ausgesperrt.

  364. Moment, es wurden ja ein paar Journalisten herumgefahren. Denen wollte die chinesische Regierung das chinesische Tibet zeigen. Und da kamen dann plötzlich ein paar nicht kontrollierte Mönche, haben etwas anderes gesagt. In Tibet. DIE werden jetzt bestraft. Trotz gegenteiligen Versprechen der Regierung. Ja, wem werde ich da jetzt glauben?

  365. @Nobilitatis,

    von amerikanischem Menschenrechtsweissbuch? Oder welche Quelle denn? Ich weiss nur, dass die Hongkonger ueber das Weissbuch lachen. Hatte man unter der Kolonialzeit in Hongkong Demokratie?

    Ich habe die Nachrichten von den Moenchen auch gesehen. Ob sie bestraft wuerden, weiss ich nicht. Sie sagten aber, dass sie keine Freiheit haette. Woher bekaemmen sie dann Nachrichten von Aussen? Woher wuessten sie dann, dass daraussen Gewalt von den Tibetern begangen wurde? Ich weiss auch nicht, aber ich habe Zweifel, ob die Moeche wirklich nicht luegen, wie der Spiegel berichtet. Ich habe zumindest Bilder gesehen, wie die Moenche Gewalt ausuebten. Und ich bin ueberzeugt, wenn die Regierung zu verstecken versuchte, wuerde man nichts davon kriegen.

    Die Hongkonger Journalisten haben dieselbe Szenen berichtet. Da wurde erklaert, dass die Beamten das Interview nicht zu stoppen versuchten und dabei alle daraussen standen. Hier habe ich wieder das Gegenteil gehoert. Ich glaube mehr an den Hongkonger Berichten. Die westlichen Medien sind in dieser Hinsicht sehr schlau, dass sie immer Tatsache und Vermutungen/Manipulationen gemischt berichten. Davor habe ich „Respekt“.

    China hat viele Probleme, aber diesmal (ich meine nur die Reaktion auf die Unruhe) habe ich keine Schuld von der Regierung gesehen.

    Lg, li

  366. @Louisa Li: Bei aller Toleranz, ich habe wenig Lust, diesen Ort der Diskussion Menschen zur Verfügung zu stellen, die schreiben, dass „wir die Einheit unseres Vaterlandes wichtiger als unser Leben betrachten“.

  367. @ Stefan,
    tut mir Leid, ich moechte nur erklaeren, wie die Chinesen denken und warum die Reaktion jetzt so einstimmig ist -da habe ich nicht gelogen. Sie koennen gerne meine Antworten loeschen.
    Lg, Li

  368. @ Louisa Li:
    Ihr amerikanisches Weißbuch kenne ich nicht. Es sieht aber so aus, als würden Sie selbst nicht recherchieren, sondern Ihre Informationen von der chinesischen Regierung beziehen. Man sollte immer alle zur Verfügung stehenden Informationen zur Kenntnis nehmen.

    Ihr Argument bezüglich der Mönche verstehe ich nicht. Das sieht unzusammenhängend aus. Ich hatte argumentiert, dass a) diese Mönche das einzige nicht von Regierungsseite gesteuerte Zusammentreffen der Journalisten in Tibet waren und dass b) die Regierungsseite erst behauptet hatte, die Mönche würden dafür nicht bestraft (gegenüber der Weltöffentlichkeit), jetzt werden sie aber doch betraft. Dies ist nur eines von zahlreichen Beispielen, dass die chinesische Seite ein Problem mit der Wahrheit hat. Daraus wird jeder unabhängige Denker schließen bezüglich der Argumente die von chinesischer Seite kommen und den Informationen, die alle anderen Quellen liefern. Und da haben wir über Inhalte noch gar nicht geredet.
    Was die Probleme von China angeht, es ist nicht schlimm, Probleme zu haben. Aber es kommt darauf an, wie man mit den Problemen umgeht. Und hier scheint das Hauptproblem Chinas zu liegen.

    Nichts für ungut. An und für sich kenne ich mehrere (sympathische) Chinesen, aber keinen einzigen Tibeter. Nur sind DIE Chinesen (die Menschen) eben nicht CHINA (die Regierung).

  369. @Louisa Li: Die Reaktion der Chinesen ist „einstimmig“? Haben Sie mal überlegt, ob das daran liegen könnte, dass Menschen, die eine andere Meinung haben und sie öffentlich sagen, dafür in China gerne ins Gefängnis kommen?

    Ich schenken Ihnen gerne noch einmal diesen Link: http://www.rsf.org/article.php3?id_article=25234

    Wollen Sie nicht woanders kommentieren? Bitte?

  370. @ Stefan
    bzgl Louisa Li: Bitte bestrafe sie nicht so hart (Ausschluss), ich glaube die inkriminierte Formulierung ist eine inhaltsleere Floskel in ihrem Heimatland, die sie gedankenlos verwendet. So ähnlich wie die „Völkerfreundschaft“ oder die „Waffenbrüderschaft“ in der DDR. Da stecken keine echten Inhalte dahinter.

  371. @ Stefan,

    um Missverstaendnis zu vermeiden, noch ein letztes Wort: ich meinte, die Reaktion der meisten Chinesen ist einstimmig, sie stehen jetzt fast alle fuer die chinesische Regierung, obwohl ihnen klar ist, KP gleicht nicht China. Wie der Westen reagiert, weiss ich genau. Ich bin nie gegen Ideale an sich. Ich bitte um Entschuldigung, ich wollte hier nur einen Dialog fuehren. Haben Sie bitte keine Aerger, ich kommentiere nicht mehr.

    Lg, Li

  372. @Louisa Li

    finde ich einfach schade, dass du hier weiter kommentierst, hehe, siehst du was jetzt passiert? deine Beträge sind nicht mehr beliebt hier, du hast was Gutes gemeint, aber glaubst du wirklich dass viele das verstehen? politisch gesehen sind alle Auseinandersetzung hier total sinnlos, man muss einfach stark genug und die Tatsache unter die Lupe nehmen, dass die Missverständnise zwischen beiden Völker nie mit einigen Wörter abbauen lassen.

    so, wie gesagt, es lohnt sich nicht, noch was zu sagen, behalte bitte nur eins in Kopf, was getan werden muß, müssen wir tun…

    wünsche dir alles gute!
    Grüße aus Dortmund.

  373. ???
    Es ist also total sinnlos zu argumentieren?

    Der Subtext von „Wir müssen tun, was getan werden muss“ ist beängstigend.

  374. Und dann noch solche Greuelpropaganda.
    Der Dalai Lama ist Friedensnobelpreisträger. Sein Gedankengut kann jeder leicht nachlesen. Gibt es einen chinesischen Friedensnobelpreisträger?

  375. an Stefan.

    mit allen Respekt, finde ich schade, daß du Li von diesen Ort ausweist! nachdem du meinen Beitrag gnadenlos weglöscht hast, habe ich schon deine Logik gezwungen gelernt, du hast jetzt keine Lust mehr, Leute wie Li und ich, deinen Platz für Diskussion zur Verfügung zu stellen. na gut, wir haben auch keine Lust, in einen Ort wie diener hier noch was auszusprechen, Dialog ist bis jetzt zu Ende, genießt bitte ab jetzt nur Ihre einseitige und populäre Meinungen wie Ihr wünscht. die Demokratie habe ich bei euch gelernt, ich muß weiter lernen…

  376. Sehr geehrter Herr Niggemeier,
    was halten Sie davon, für diesen Ihren Beitrag die Möglichkeit zum Kommentieren jetzt zu beenden?

  377. @ karina marlena sareyka
    Ich meine damit. daß es für mich zumindest nur wichtig ist, daß die KP sich zum Ziel gemacht hat, den Großteil des chinesischen Volks einigermaßen Wohlstand zu geben. Und sie haben zumindest kleine Erfolge. Die Mitteln, die dabei eingesetzt werden, ist bestimmt nicht jedem Gerecht, aber c’est la vie, egal wo, egal wie, egal wann!
    Übrigens finde ich mich auch ein wenig … wie soll ichs sagen… vielleicht…übergeschnappt… immerhin bringen diese sinnlosen Diskussionen überhaupt nichts und ich spende hier meine wertvolle Schlafzeit:( Wie auch immer wünsche Euch allen schöne Träume!

  378. Eins muß ich noch los werden. Ich wollte mir mal ein Buch von Dalai Lamas Weißheiten kaufen. Ist schon etwas länger her. War aber schockiert, daß die so teuer sind. Finde ich traurig, daß auf dieser Welt sich alles nur um Geld und Macht dreht!

  379. Erstaunlich zu sehen, wie heftig die Diskussion hier ist. Erstaunlich zu erfahren, wie wenig die Leute im Westen von China wissen.

    Ich weiß, dass Chinas politisches System immerhin sehr viele Probleme hat, aber dieses System existiert bis heute, weil dieses System auch der heutigen chinesischen Gesellschaft passt. Die chinesische Gesellschaft befindet sich im raschen Wandel und das politische System muss sich in der Zukunft auch entsprechend ändern. Aber alles braucht Zeit!

    Freiheit und Menschenrecht sind niemals Leitmotiv in der chinesischen Geschichte. Vielmehr sind dies die Einheit, die Sicherheit, die Stabilität, die Harmonie und der Wohlstand.

    Selbst im Westen, z.B. in Deutschland wurde der Schutz des Menschenrechts schon am Anfang des 19. Jahrhunderts in die z.B. Bayerische Verfassung geschrieben, aber alle wissen, was nach mehr als hundert Jahren Tradition des Menschenrechtsschutzes später im 20. Jahrhundert im Dritten Reich passiert. Die staatliche Ordnung in China wurde erst 1949 nach hundert Jahren Demütigung, Krieg und Chaos wiederhergestellt. Der Schutz des Menschenrechts wurde erst nach vielen politischen Bewegungen z.B. der Kulturrevolution sehr später in die chinesische Verfassung eingenommen. Wir brauchen also Zeit! Deswegen sind Pressezensur und viele andere freiheitliche Beschränkungen im heutigen China manchmal sogar nötig für die gesellschaftliche Stabilität.

    Wir haben von unserer langen Geschichte gelernt, dass ein starkes China immer ein vereinigtes China ist und die Zersplitterung immer gleichzeitig ein schwaches China und sogar Chaos bedeutet. Das ist auch wieso die Chinesischen die staatliche Einheit so viel schätzen. Die Europäer haben nicht diese Tradition wenn man die europäische Geschichte betrachtet. Aber in China vor 2000 Jahren hat der erste Kaiser die heutige europäische Integration in China schon viel weiter durchgeführt und diese Tradition der Einheit geschaffen.

    Die Tibeter sind nicht Han, aber sie sind Chinesen! Wir haben immerhin 56 verschiedene Völker, viele mit eigenen Sprachen und Schriften. Denken Sie dass China in 56 Länder zersplittert werden soll? Der Begriff von der „Nation“ ist eben auch eine Erfindung der Europäer und die modernen Nationalstaaten stammten aus Europa im 19. Jahrhundert. Die These dass das Mandschu Reich nicht China war ist lächerlich, selbst für die Mandschu. Die Mandschu haben alle chinesische Kultur übernommen bis auf die Kleidungen usw. Viele Mandschu Kaiser später können nur Chinesisch schreiben und sprechen. Was später Sun Yat-sen mit „Vertreibt die Tataren und Stellt China wieder her!“ meint, ist dass die Mandschu kaiserliche Herrschaft und die Mandschu Privilegien abgeschafft werden müssen. Er hat selbst beim Amtstritt „五族共和“ (Zusammenschluss von Han, Mandschu, Mongolen, Hui und Tibeter) proklamiert. Tibet hat ja damals Unabhängigkeit geklärt, aber in einer Zeit von gegenseitigen Kriegsführungen haben damals nicht nur Tibet, sondern auch viele andere chinesische Provinzen Unabhängigkeit erklärt.

    Wir wissen, dass es Probleme in unserer Tibet-Politik gibt, aber jedes Land hat bei jeder Politik Probleme zu begegnen und wir brauchen auch noch Zeit Freiheit und Menschenrechtsschutz nicht nur in Tibet sondern auch in ganzem China effektiv zu gewährleisten.

  380. Wir Chinesen haben auch nicht gefordert, dass Südtirol frei von Italien sein soll. Wenn Sie von einer mehr als 50 Jahren chinesischen Besatzung von Tibet sprechen, dann können wir von einer mehr als 50 Jahren russischen Besatzung von Königsberg sprechen. Die Russen haben sogar die Deutschen von Königsberg vertrieben. „Free Tibet“ ist uns erst überzeugend wenn die Deutschen zuerst „Free Königsberg“ verlangen.

    Ich hoffe ich habe niemand sehr viel geärgert. Aber wenn Sie Ärger bekommen, dann kann ich nur sagen, jetzt Sie verstehen wie viel Ärger wir bekommen.

  381. Nicht, dass ich Ihre hanebüchene Ansicht aus #588 auch nur im Mindesten teilen würde, aber… wäre dafür dann nicht Russland der korrekte Adressat?

  382. @Jingren..wie armselig muss ein Regime sein wenn es um eine politische Stabilität herstellen zu können die Freiheitsrechte beschränken bzw ignorieren muss? Mir scheint du betest einfach das nach was das kommunistische Regime immer wieder anbringt wenn es darum geht Andersdenkende zu bestrafen: Sie gefährden die politische Stabilität..wie armselig

  383. Kai? Ist das auch ein chinesischer Name?

    Nur um das endlich mal zu klären: Tibeter sind keine Chinesen. Turkvölker sind keine Chinesen. Mongolen sind keine Chinesen. Vietnamesen sind keine Chinesen (ja, auch die Idee wird in China vertreten.); man kann nicht einfach Dutzende Länder besetzen und sagen, das sind jetzt alles Chinesen (oder Sowjetmenschen). Und wieso sollten auch die Tibeter plötzlich Chinesen sein, die haben mit denen gar nichts gemeinsam. Eher mit den Völkern von Bhutan, Nepal, China. Demnächst werden dann auch noch Afrikaner zu Chinesen erklärt, wenns die Wirtschaft will?

  384. zu 585 – Ihre Argumentation hinkt ein wenig….
    erst propagieren Sie das Ziel ‚Wohlstand für das Volk‘ und ein paar Sätze beschweren Sie sich, dass sich alles um Geld und Macht dreht. dass es hier Büchereien gibt, brauche ich Ihnen wohl nicht zu sagen. über das ’nicht jedem gerecht‘ könnte ich mich fast aufregen. bisher hat keiner, der hier mit-diskutierenden Chinesen konkret Stellung genommen zu den Menschenrechtsverletzungen.
    ich war interessiert und offen – nun scheinen mir alle Meinungen wie instrumentalisiert. aber das sollte ich vielleicht nicht zu laut sagen, sonst habe ich demnächst wieder irgendwelchen Scheiß auf dem Rechner…?

  385. spinne ich od. meine ich das nur?! ich hab‘ Fotos von meiner Heimat in Masuren ( Ostpreußen) auf meiner Seite und dann kommt so ein Argument, wo doch Königsberg ( heute Kaliningrad ) früher die Hauptstadt war.

  386. Salve
    Danke für den Bericht, doch, vergesst bitte nicht die Zustände in Tibet und andere „Provinzen“ Chinas. Das Regime kontrolliert die Berichterstattung und die Erziehung der Kinder und macht damit Meinungen. Für mich klar: Olympia 2008? Ich schaue weg und werde NICHTS konsumieren, wenn der Sponsor mit dem IOK oder einem NOK verbandelt ist.

    Christian

  387. @Nobilitatis,

    Deine Antwort ist sinnlos und anmassend. Hiermit drei Buecher von den besten akademischen Tibetforschern in US.

    Grunfeld, A. Tom(The Making of Modern Tibet);

    Goldstein, Melvyn C. (A History of Modern Tibet / The Snow Lion and The Dragon).

    Das Chinesische Buch (http://www.tangben.com/Himalaya.htm) ist von einem KPC-Kritiker geschrieben. Er lebt heute in US. Seine vierjaehrige Arbeit in Tibet war Strafe der KPC. Ich halte seine Analyse fuer relativ objektiv.

  388. Leserbrief zum Bericht: Ein Fackellauf unter Polizeischutz
    Am Dienstag den 1 April 2008 wieder eine Schlagzeile mit der kürzung sid/ dpa die nur Emotionen wecken soll, aber eine Tatsache beschreibt die ganz normal ist.

    Nach meinen Erkundigungen hat noch nie ein Olympischer Fackellauf ohne Polizeischutz stattgefunden.

    Olympiade“ ist entgegen einem weit verbreiteten Irrtum nicht synonym mit „Olympische Spiele“, sondern bezeichnet den Zeitraum von vier Jahren, der mit den Spielen abgeschlossen wird.

    Die Einführung der Olympischen Spiele der Neuzeit wurde 1894 als Wiederbegründung der antiken Festspiele in Olympia auf Anregung von Pierre de Coubertin beschlossen. Der Hintergrund war die Ertüchtigung der Franzosen, weil sie den Krieg verloren hatten. Als „Treffen der Jugend der Welt“ sollten sie dem sportlichen Vergleich und der Völkerverständigung dienen. Seit 1896 finden alle vier Jahre Sommerspiele und seit 1924 Winterspiele statt. 1992 wurden Winter- und Sommerspiele letztmalig im selben Jahr veranstaltet, seitdem alternieren sie im zweijährigen Rhythmus (1994: Winterspiele).

    Bei den Olympischen Spielen der Neuzeit wurde das erste Mal bei den Olympischen Sommerspielen 1928 in Amsterdam ein Olympisches Feuer entzündet. Ohne Fackellauf. Nach einer Idee von Carl Diem wurde der erste Fackellauf bei den Olympischen Sommerspielen 1936 in Berlin von den Nationalsozialisten veranstaltet. Nachdem die Flamme, das Olympische Feuer, im antiken Olympia durch einen Brennspiegel entzündet worden war, wurde sie über 3187 Kilometer von 3331 Läufern, die zusammen die Staffette bilden, in zwölf Tagen und elf Nächten von Griechenland nach Berlin getragen. Die Fackeln waren aus Holz und Metall und wie das Blatt eines Olivenbaums geformt. Von dieser Zeit an waren der Fackellauf und die Entzündung des Olympischen Feuers Teil jeder Eröffnung von Olympischen Sommerspielen. Nach Angaben der Zahlen des Polizeieisatzes war in Berlin nicht nur die Polizei sodern auch die Wehrmacht zum Schutze des Fackellaufes aufgerufen.Wir sollten also nicht mit Steine werfen wenn wir selbst im Glashaus sitzen.

    Als 137 Tage vor Beginn der Sommerspiele 2008 in Peking die Flamme traditionell in Olympia entzündet werden sollte, unterbrachen drei Demonstranten der Organisation Reporter ohne Grenzen, darunter ein Tibeter, die Zeremonie und entrollten ein Spruchband, auf dem zu lesen war: „Boykottiert das Land, das die Menschenrechte mit Füßen tritt.“ Auch eine Fahne mit der Darstellung der Olympischen Ringe als Handschellen wurde gezeigt. Nun ich kann nicht beurteilen ob die Menschenrechte eingehalten worden sind bei dem Konflikt in Tibet aber in der Zeit vor 1949 in Tibet wurden wohl die Menschen nicht getötet, aber bei lebendigen Leib die Haut abgezogen als Strafe oder Glieder vom Körper getrennt, Augen ausgestochen und es gab vor der Befreiung durch die Chinesen die Leibeigene die keine Menschenrechte hatten. Auch hier hat sich vieles zum guten Verändert. Aus eigenen Erfahrungen, die jedoch nun ein Jahr zurückliegen berichteten mit Tibeter die früher nicht zur Herschenden Klasse gehörten wie gut es Ihnen jetzt nach der Befreiung durch die Chinesen geht. Es gibt somit immer zwei Gesichter und wir und unsere Volksvertreter sollten uns nicht immer zu Richtern machen nur weil es im Moment inn ist.
    Weltweit bekannte Unternehmen sponsern seit den 1990er-Jahren den olympischen Fackellauf. So investierten Coca-Cola und Samsung 2004 etwa 18 Millionen Euro in den Fackellauf.
    Erhard Rau

  389. Danke Ingren für deine Ausführungen, es ist doch seltsam wie wir Europäer die Geschichte nach unserer Meinung auslegen wollen und nur weil einer einen Friedenspreis von uns bekommt laufen wir blind nach, ohne nach Hintergründe zu fragen. Wir können ja mal die Hintergründe in der NS Diktatur bezüglich Tibet und das damalige Oberhaupt Tibets und die geplante Hintergründe mit Japan anschauen.

  390. Sehr geehrter Herr Rau,
    was soll denn Ihr Geschichts-update ausdrücken?
    „Wir sollten also nicht mit Steine werfen wenn wir selbst im Glashaus sitzen.“ nach den Anführungen ‚Olympiade-Berlin mit Wehrmacht‘ ist unhaltbar.
    sicherlich gibt es immer mehrere Wahrheiten;
    aber eine klare Meinung zu haben, finde ich persönlich wichtiger, als sich in Vergleichen zu verlieren.

  391. @erhars rau..dafür das du nicht beurteilen kannst ob momentan die Menschenrechte in Tibet eingehalten werden weißt du aber ganz gut Bescheid was vor 1949 in Tibet passiert ist..man sieht halt nur das was man sehen mag, gell?

  392. @ Kai/ 602
    Ich empfinde meine Antwort als absolut zutreffend. Und Sie haben sie in nichts widerlegt.

  393. @ Kai
    Heißt das, Sie können das nicht selbst lesen, und dann die Aussage zusammenfassen, damit ein Argument da ist?
    Bücher werden von Autoren geschrieben, und die haben eine Meinung und Argumente. Wenn man sie gelesen hat, kennt man sie.
    Noch mal zur Erinnerung die Frage: Wodurch wird man ein Chinese?

  394. Hab mir das hier alles durch gelesen, interessante Argumente fuer und wieder…

    Hier in Shanghai bekommt man von dem ganzen Trubel garnichts mit, weder der Aufstand in Tibet noch die Proteste gegen den Fackellauf…

    aber na ja, wie so vieles in den Nachrichten scheint dieses Thema auch in Deutschland in vergessenheit zu geratet, denn jeder hat sich mit den Nachrichten abgefunden, wenn es denn ueberhaupt noch nachrichten gibt….. sieht man auch daran, das hier der letzte Beitrag vor 5 Tagen geschrieben wurde…

    Have a nice day and greezzzz from Shanghai

  395. Was soll das sein, eine Religion? Ich bin nicht gläubig. Ich gehe nur mit offenen Augen durch die Welt.

    Das Gewaltverbrechen in Deutschland, die durch Migranten begangen werden, in den Medien aufgrund irgendwelcher, gutmenschlicher Pressegesetze gerne kaschiert werden, ist doch kein Geheimnis mehr. Ihre Reaktion auf meinen vorigen Beitrag zeigt das übrigens auch gut. Ich wette, dieser Beitrag ist auch gleich wieder verschwunden.

    Ich hoffe, die anderen Kommentatoren bemerken diese Methoden hier und bilden sich ihre eigene Meinung darüber!

  396. Nachdem ich un schon lange nicht mehr mitdiskuttiert habe, kann ich bei diesem thema nicht wirklich gut schweigen:

    Tibet ist in einem unrechtmäßigen Angriffskrieg von China annektiert worden. – In mittlerweile Jahrzehnten gewachsenen Strukturen machen es nicht einfach für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösungen zu finden – aber während einer solchen Situation verbietet es sich von selbst, dort Olympische Spiele stattfinden zu lassen. DAS haben sich die „Griechen“ -die es damals ja auch nicht gab- in keinem Fall unter friedlichen Spielen vorgestellt, das muss jedem klar sein.

    Das die Medien in diesem Thema zwischen Werbeverträgen und Mangel an Originalbildern zu schieren Verzweiflungstaten und Tibetsurrogaten wie Nepal, (scheissegal-hauptsache-uniform-und-irgendwie-gelbe-haut) greifen ist leider tägliche Praxis. Wer es nicht das richtige Leben, wäre es sogar belustigend – erinnert mich an die Wochenschau von Herrn Göbbels…

  397. @Nobilitatis, manche engstirnigen und intoleranten Leute koennen niemals verstehen, wie ein Zusammenleben von 56 Volksgruppen moeglich ist. In der Geschichte haben sie doch ihre Massnahmen und Haltung gezeigt. Ja, 56 Volksgruppen machen zusammen Chinesen aus.

  398. Tibet war und ist ein Teil Chinas seitdem 12. Jahrhundert
    Viele Forumteilnehmer wollen versuchen, die jahrtausende lange chinesische Geschichte umzuschreiben.
    China ist ein Multikultistaat, u. das bereits seit der Gründung Chinas im Jahre 221 vor Christus durch den ersten chinesischen Kaiser Qin Shi Huangdi. Er hatte die Königreiche Wei, Zhao, Yan, Qi, Han, u. Chu unterworfen u. China gegründet. Seitdem hat China nie aufgehört zu existieren. Die Herrscher, welcher Nationalitäten auch immer, kamen u. gingen, aber der Staat China blieb. Auch die Qing- Dynastie ist eine Chinesische, ob es einem passt oder nicht. Sie hatte Ihren Hauptstaat in Peking u. das chinesische Staatssystem war beibehalten worden. Der mongolisch- stammende Kaiser Kublai Kahn empfing den Marco Polo in Peking als Kaiser von China. Und der Herr Marco Polo hat auch nach seiner Rückkehr von China u. nicht von der Mongolei berichtet!

    Die Auslandstibeter, angeführt von den Mönchen u. Lamas sehen durch die Olympischen Spiele ihre Gelegenheit gekommen, Tibet vom China abzulösen, um ihre alte Previlegien u. Macht wieder zuerlangen. Ein Traum, der nie wahr wird.

    Der größte Feind ist ihnen nicht nur der chin. Staat, sondern auch der Wohlstand, den die Chinesen mit nach Tibet bringen. Wenn man jetzt durch Lhasa geht, sieht man das Erwachen einer modernen Stadt, wo die Feudalherrschaft der Vergangenheit angehört.

    Hierbei sehen sie die Gefahr, u. furchten, dass die Tibeter mit der Zeit lieber Wohlstand, Bildung und Stabilität wollen, als den Dalai Lama anzubeten.

    Mit der Unterstützung der sepa. Bewegung der Exiltibeter durch den Westen, zieht man gleichzeitig Mauer zwischen dem Westen u. dem chinesischen Volk hoch. Viele chin. Mitbürger in Westen, die beide Seiten der Berichterstattung kennen, fühlen sich missverstanden u. vom Westen abgestossen zu sein. Sie wurden nicht manipuliert, sondern wollen nicht zusehen, wie man ihr Land missredet oder es sogar zerstören zu wollenl.
    Tibet gehört zu China, seitdem sie, egal, ob sie in China oder in Westen leben, denken konnten, u. es soll auf einmal nicht mehr so sein, weil einige Tausend Exiltibeter was Anderes behaupten?!
    Wie Sie sicherlich von vielen Foren u. auch Berichterstattungen gehört haben, stehen die Chinesen hinter der Einen China inkl. Tibet Politik. Es ist mittlerweile so, dass sie sich selber angegriffen fühlen, wenn der Westen den Separatisten unterstützt.

    Olympia kommt u. geht, aber die Freundschaft zu einem Mrd. Volk ist auf langer Sicht doch wichtiger als eine kurze Veranstaltung!

  399. @ Kai und andere Chinesen:
    Dass irgendwelche Gebiete in der dunklen Geschichte erobert wurden, das ist keine sinnvolle Grundlage für Herrschaftsphantasien. Die Mongolen kamen ja bekanntlich auch nach Europa. Außerdem gehört China keineswegs heute zur Mongolei, sondern ein Teil der Mongolei zu China.
    Sinnvolle Nationalitätenpolitik sieht mit Sicherheit nicht so aus wie in China. Es gibt Länder, in denen mehr als 56 Nationalitäten leben, und die sind zufrieden. Außerdem sind einige dieser Völker in China tatsächlich Chinesen (nur keine Han), andere unterscheiden sich grundlegend (Tibeter, Uiguren usw.). Sie werden durch Ansiedlungspolitik zu Minderheiten in ihrem eigenen Land, von den fremden Chinesen regiert, zur Unterklasse degradiert. Schon das Leben der normalen Chinesen unter dem Unrechtsregime ist schwer, die „Volksrepublik“ vertritt nicht ihr Volk. Aber in den besetzten Gebieten ist es noch schlimmer. China bestimmt sogar in den Religionen, wo es lang geht. Egal ob Buddhismus, Islam oder bei den Katholiken.

    Wenn Sie historisch argumentieren, haben Sie schon deshalb unrecht, weil Sie heute nicht mehr chinesisch besetzte Gebiete (z.B. Vietnam) und heute chinesisch besetzte Gebiete (z.B. die zuvor indischen Gebiete – Beispiel Kaschmir) entgegen ihrer Argumentation behandeln.
    Die Idee, nach einer Unabhängigkeit würden feudale Verhältnisse restauriert, ist völlig weltfremd. Das kann man nur einer durch Propaganda verblendeten Bevölkerung erzählen, nicht aufgeklärten Europäern. Und Wohlstand gibt es in Tibet nur für eingewanderte Chinesen. Wenn die Tibeter entscheiden könnten, würden sie sich selbst regieren. Und dann würde wenigstens Gleichberechtigung herrschen, nicht Zwangsassimilierung als Unterschicht.
    Eigentlich ist das nicht der richtige Platz hier, so etwas zu diskutieren, aber man sollte so eine ekelhafte Propaganda einfach nicht so stehen lassen. Medienkritik ist wichtig, aber Demokratie und Menschenrechte sind noch viel wichtiger.

  400. @Nobilitatis, Sie wissen nichts von China und der chinesischen Geschichte. Es ist sinnlos mit Ihnen weiter zu diskutieren. S. 622, PS: Vietnam war niemals von China besetzt, wohl mal von den Franzosen. Wie laechelich!

  401. @ kai
    Nun, sie haben sich selbst entlarvt. Sie sind es, die durch Nichtwissen glänzen. Und Argumente können Sie auch nicht verarbeiten. Von Ihnen ist nur Propaganda zu erwarten.

  402. @ Edgar/ #630
    Das halte ich für eine häßliche Propagandaseite. Unabhängige realistische Informationen sehen anders aus.
    Nicht, dass ich die Tibeter für Engelchen halte, aber man merkt schon an der Terminologie und der gezielten Auswahl, worauf eine Informationssammlung abzielt. Und das was Sie ausgewählt haben, wirkt ausgesprochen verlogen. Ganz abgesehen davon, dass ich generell skeptisch bin, wenn immer CIA und die Deutschen an allem schuld sein sollen.
    Einfache Frage: Wo ist sie denn, die frei geäußerte Meinung von Tibetern?
    Nach der Peking eigenen Ideologie müßten die ja ganz glücklich sein, insoweit sie nicht zur „Dalai Lama Clique“ gehören. Das ist wohl der Hauptgrund, warum man ihnen keine eigene Meinung zugesteht.

  403. Das deckt sich mit dem was ich auch mitkriege.

    Ach ja, es gab in Deutschland mittlerweile mehrere Demos von Chinesen gegen die Westlichen Medien gerichtet.
    Erst am letzten Wochenende (Samstag) war eine in Düsseldorf.

    Anbei noch ein weiterer Link, zusammengefasst von im Ausland lebenden chinesischen Studenten.

    http://tw.youtube.com/watch?v=uSQnK5FcKas

    Desweiteren hat sich RTL mittlerweile entschuldigt falsche Informationen weitergegeben zu haben.
    Allerdings nur auf deren Internetseite in einem kleinen Beitrag.

    Gruß

  404. Wir sollten uns weniger Gedanken um China und Tibet machen, sondern lieber mal vor der eigenen Türe kehren. Was in unseren Metropolen inzwischen für multikrim…, ähh, ich meine, multikulturelle Zustände herschen, macht mir mehr Sorgen. In Berlin-Neuköln gibt es Straßenzüge, in der die deutsche Polizei KEIN Recht mehr durchsetzen kann. Da könnte nur noch RoboCop rein…

  405. Von Ihnen lasse ich mir gar nichts sagen. Lesen Sie mal lieber nach, was ein Troll überhaupt ist. Sie sind wohl selber einer von der Sorte, die in Hartz IV „eingewandert“ sind…

    [EDIT: Das war der letzte Beitrag von Ihnen in diesem Blog.]

  406. Ich halte es für sinnlos in so einem Blog gegen Massenmedien-Mainpulationen anzukämpfen, selbst wenn sie immer billiger werden. Das zeigt m.E: dieser Diskussionsstrang. Es ist einfach so daß im Grunde doch immer der Tenor der Aussage der angeblich seriösen Medien zu 85 % geglaubt wird – und das reicht. Dieser Spiegel-Artikel ca. 5 Beiträge zurück ist schön und professionell gemachte Propaganda und das bleibt bei den meisten unbedachten Lesern mit wenig Zeit völlig unbemerkt. Zumal die richte Information, die wirklichen Fakten ja gar nicht bekannt sind.
    Das sind Dinge, die betreffen sogar mich selbst als kritischen Leser. Meine ersdten China-Aufenthalte haben mich eigentlich schockiert – das China-Bild das ich (durch „unsere“ Medien mitgenommen hatte, hatte nichts mit der Realität zu tun. Die Chinesen wirken (zumindest heute) alles andere als unterdrückt, haben einen sehr guten Lebensstandard, Infrastruktur, im Vergleich sind wir eher der Poliziestaat, alles was wir über China wissen ist systematisch in jeder Hinsicht einseitig negativ. Wir sind die die nichts erfahren was in der Welt vorgeht. Wir wußten nicht, daß es diese tibetischen Schläger, Brandstifter und Mörder die Gewaltausübenden waren – nicht die chinesische Polizei. Der Polizei ist der Vorwurf zu machen, daß sie diese Toten nicht berhindert haben! .. und in „unsere“ „unabhängigen“ Medien, die in Wirklichkeit frei käüflich auf dem Verlagsmarkt sind, die sich Lohnschreibsklaven halten, die ihrerseits natürlich nicht Körper, sondern Ihre Denke und Ideologie verkaufen. Sie kaufen auch auf dem MArkt die Nachrichten und Fotos wie jede andere Ware (!) um die politische Mission des oder der Besitzer/Anteilseigner – oft auch Großkunden und Direkt bzw. deren

  407. Großanzeigenkunden mit 200.000€ Imageanzeigen. Was auf oder zwischen Pressebällen gekungelt und geschoben wird könnte man sich nur denken, wenn man wüßte wie die Dinge wirklich in der Geschichte gelaufen sind – aber das weiß ja auch keiner – auch ich kaum. Nur wenn ich mir mal unzumutbar viel Zeit nehme stoße ich sehr mühsam in die Oberfläche eines Meeres von – durchaus plausiblen und stimmigen Lügengebäuden. Je weiter ich gehe, desto mehr Pfeiler der Lügengebäude stützen ein – das zeigt mir daß ich noch lange nicht alles weiß.

    Wir haben alle die Gehirnwäsche abbekommen von Kindheit an und jeden Tag aufs Neue.

    Auf die Aussagen oben wäre ich gerne eingegangen – ich muß aber arbeiten. Sorry – mehr ist nicht drin.

    Propaganda wird dort wo sie wirkt nicht als solche erkannt.

  408. Wovor ich noch warnen möchte:

    Wir zahlen den Preis, wenn wir uns manipulieren lassen !

    Wir sind Objekt der Politik und Meinungsmacher.

    Wir können gar nichts beeinflussen in der angeblichen Deomkratie.
    Auch wen wir wählen bestimmen DIE.

    Die wirklichen politischen Entscheidungen werden im Hintergrund gemacht. Ein politischen inputs kommen aus den Vorstandsetagen, deren Wirtschaftsverbänden, den Politik vorbereitenden Polit-Think-Tanks wie Bertelsmannstiftung, CAP München, in den USA CATO und eine Latte vieler anderer die Ihre Politikstrategien ebenfalls wie eine Ware verkaufen. Die beraten für viel Geld die Wirtschaft und dann „beraten“ sie auch die Regierungen, übernehmen mit ihren Politik-Pamphleten die Programmierung und Gleichschaltung der Journalisten – sofern die Eigner niicht andere Strategien verfolgen. Denn wer zahlt hat das sagen.

  409. @Edgar

    Schön, dass Du die Verschwörung erkannt hast. Dann bist Du der einzige, der noch denken kann und die WAHRHEIT kennt. Ich beneide Dich.

    Gruss
    Anne

  410. @ Anne
    Danke für die Bestätigung wie perfekt und psychologisch geschickt dieses System der Meinungs- und Überzeugungsbildung funktioniert. Die Pflege der Ideologie „der Guten“ und der „Bösen“ und das Teilen der Menschen in möglichst viele Gruppen und möglichst auch gegnerische gehört natürlich auch dazu. Selbst wie verständnisvoll die „Guten“, wie Du, sind gehört dazu. Wie könnte man sonst feststellen wer der Idiot oder Spinner – nein: „Verschwörungstheoretiker“ ist.

  411. @ theo

    Nein – nicht wie in SIE. Das ist vielmehr die beliebte „alle anderen sind Doof“-Masche. WER „DIE“ sind folgt unmittelbar darauf: ich zitiere mich:
    „Die wirklichen politischen Entscheidungen werden im Hintergrund gemacht. Ein politischen inputs kommen aus den Vorstandsetagen, deren Wirtschaftsverbänden, den Politik vorbereitenden Polit-Think-Tanks wie Bertelsmannstiftung, CAP München, in den USA CATO und eine Latte vieler anderer die Ihre Politikstrategien ebenfalls wie eine Ware verkaufen. Die beraten für viel Geld die Wirtschaft und dann „beraten” sie auch die Regierungen (sprich: sagen ihnen was „zur Rettung Deutschlands“ zu tun ist., und liefern auch die geschliffenen Thesen für die so genial überzeugenden Politikerreden. und: ) übernehmen mit ihren Politik-Pamphleten die Programmierung und Gleichschaltung der Journalisten – sofern die Eigner niicht andere Strategien verfolgen.“

    Ich gestehe es ist etwas kompakt geschrieben und paßt nicht immer in bestehende Weltbilder – daher auch der Abstoßungseffekt und die spontane Reaktion die Müllkübel über Leute die sowas sagen auszuschütten.

    Insofern … wie gesagt – vielen Dank an Anne für die schöne Bestätigung. Dieser Aspekt hat in meinem Beitrag noch gefehlt.

  412. […] Gut gebrüllt Löwe! Friedensjournalismus wie er bei friedensnews.at entwickelt wird ist aber das bislang einzige theoretische und praktische Konzept, um Markt- und Staatsversagen von Medien zu erklären und aufzuheben. “So haben unter anderem die deutschen Nachrichtensender N24 und n-tv Bilder von gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Protestanten in Indien und Nepal als Aufnahmen aus China oder Tibet ausgegeben“. […]

  413. Mit Erschrecken habe ich heute in einem chinesischen Forum
    gelesen wie die chinesischen Internet-Nutzer die persönlichen Akten einer
    chinesischen Studentin,die in Amerika studiert, veröffentlicht haben,weil sie sich öffentlich bei einer Demonstration für die tibetische Freiheit Partei ergriffen hat.
    In San Francisco hat die chinesische Studentin Wang Qian Yuan sich bei einer Demonstration öffentlich für die Freiheit der Tibeter Partei ergriffen und hat dabei auf einem Plakat niedergeschrieben:“Free Tibet“.
    Die anderen anwesenden chinesischen Studenten die für China demonstriert haben waren darüber empört und haben die Szene fotografiert und aufgenommen und später im Internet veröffentlicht.
    Sofort wurde diese Tat von Wang Qian Yuan als “Vaterlandsverrat“ in den bekannten chinesischen Internet Foren verbreitet und erregte enormes Aufsehen.Schließlich fand man heraus dass sie aus der Insel Qingdao der chinesischen Provinz Shandong stammt und dass sie das Gymnasium „Qingdao second Middle school“besucht hat.Man hat sogar alle persönlichen Akten über sie und ihre Eltern herausgefunden und dann ins Internet gestellt.
    Die Emotionen vieler Chinesen sind dabei explodiert, fast
    alle bezeichnen sie als „Verräter“,beschimpfen sie als „Hure“,manche schimpfen ihre Eltern,manche wollen sie umbringen.

    Mittlerweile hat sich das ehemalige Gymnasium in China,das Wang Qian Yuan besucht hat,für das chinesische Volk entschuldigt und betonte gleichzeitig dass die Schule nichts mit dem „Verrat“ dieses Mädchens zu tun habe.

    Ich finde das wirklich erschreckend,dass Wang Qian Yuan und
    ihre Eltern in China wegen ihrer Meinungsäußerung jetzt von tausenden
    Leute gejagt und gedroht werden.

    Was ist das denn für ein Ultranationalismus?

    Wie kann man damit umgehen?

    Wieso erlauben die Chinesen persönliche Meinungsäußerungen ihrer
    Landsleute nicht?

    Soviel steht fest: die Familie von Wang Qian Yuan hat sich für die „verräterischen Taten“ ihrer Tochter teuer bezahlt.

    Wie gesagt, nur weil sie sich bei der Fackellaufdemonstration in San Francisco für die Tibeter Partei ergriffen hat.

    Ich werde mich deshalb davon hüten auch sowas zu tun.Denn ich will meine Verwandte in China nicht in Gefahr bringen.

    Quellen:

    http://www.98866.net/?p=252
    http://junshi.club.xilu.com/emas/msg…1010886-1.html

    http://bbs.tiexue.net/post_2703998_1.html

  414. Zitat Vorredner: „Was ist das denn für ein Ultranationalismus?“ Wie unschön das auch sein mag, was Du beschreibst – Dieser Schluß ist nicht gerechtfertigt und eher das Gegenteil richtig. Eins wollen wir mal festhalten: Die Gewalttätigen und Nationalisten sind die Tibeter gewesen! Die Chinesen sprechen sich für ein friedliches Zusammenleben der Völker in einem Vielvölkerstaat aus. Vielvölkerstaaten waren – wie jegliche konstruierbare „ungleichheiten“ und sind schon immer der Ansatzpunkt für CIA und auch NATO-Länder wie Deutschland bei der Bürgerkriegsanzettelung – kürzlich in Jugoslawien. So stört man das freidliche Zusammenleben im Namen von Freiheit – obwohl es um Nationalismus und Imperialismus geht.

    Auch Milosevic hatte in der berühmten Amselfeldrede eine überzeugende Rede GEGEN den Nationalismus gehalten – wer Krieg will und ihn zum Nationalisten abstempeln will und die FAZ besitzt, der kann natürlich einfach das Gegenteil verbreiten – was willig von der restlichen Meute des Kriegspropagandajuornalismus aufgegriffen und ungeprüft nachgebetet wird … wiel alle das Gleiche wollen.

  415. @Edgar

    Für ideologisch Zerfressene zählt der Mensch, das Individuum nie etwas. Es sind ja immer nur einige Prozent oder Promille der Bevölkerung betroffen, die in der Diktatur unterdrückt und verfolgt werden. Nicht wahr, Edgar?
    Gut, dass Du und wir uns in einer Demokratie frei äußern können, ohne Repressalien wie in China befürchten zu müssen.

  416. […] fährt Ministerin Schavan ins schurkische China?). Mein Parteibuch Blog (Wenn Bilder Lügen) und Stefan Niggemeier (Ein Nepal für ein Tibet vormachen) schreiben über Medienmanipulationen – nicht nur bei Springer. […]

  417. @ Johanna ich komme hier nicht gegen einige Jahrzehnte Indoktrination von Schule und Medien an, deshalb mache ich es kurz: Alles was du weißt und deine tiefsten und nie hinterfragten Grundüberzeugungen die sich durch jede neue tägliche Nachricht weiter bilden – alles das, alles was Du weißt ist … falsch.

    Ich glaube zwar nicht daß Dir das hilft, aber was anderes hilft auch nicht.

    Propaganda wird da wo sie wirkt, fast NIE als solche empfunden.

    Übrigens ! Voltairenet hat einen aktuellen Artikel von Castro zum Thema ins Netz gestellt ! :-)

    Auch Fidel Castro hat recherchiert im Internet u.a Quellenund einen – wie immer sehr gründlichen Artikel geschrieben, der auch die Historie um China/Tibet etc. abdeckt … um auch die Gegenwart zu verstehen.

    http://www.voltairenet.org/article156299.html

    Sowas findet man im China -Bereich im http://www.aussenpolitikforum.net

  418. Die Neue Kultur von Chinas Jugend:Gewalt und Radikalextremismus

    Ich bin schon als kleines Kind fasziniert gewesen von der alten chinesischen Kultur,Klassik und Geschichte.
    Ich las viel alte Texte auf Altchinesisch.Ehrlich gesagt bin ich immer noch sehr stolz auf das was die alten Chinesen in der Kultur und Wissenschaft und Literatur erreicht haben.

    Es ist wahrlich ein Vergnügen die tausend Jahre alten chinesischen Romane und Texte zu lesen,die verständlich genug sind dass jeder durchschnittlicher Chinese noch lesen kann.

    Es gibt so viel Weisheit und so viel Gutes in der chinesischen Philosophie und Tugend,die bis heute noch auf einen Menschen sehr positiv einwirken kann.

    Doch nicht mehr viel von dem ist in der heutigen chinesischen Generation übrig geblieben.

    Man sagt,die Mandschu Herrschaft hat viel Fortschrittliches,kreatives in der chinesischen Kultur zerstört.Übrig geblieben sind die ultrakonservative Sachen.

    Durch Maos Kulturevolution war die chinesische Kultur im Festland China endgültig ausgelöscht worden.

    Zwar versuchen die chinesischen Behörden nun die chinesische Kultur wieder zu förden,doch die fatale Nachwirkungen der Kulturrevolution sind im Bewusstsein vieler heutigen Chinesen verwurzelt.Dies zu überwinden bedarf es vielen weiteren Generationen.

    Als Kind wird der heutige Chinese von den Mutter immer wieder ins Ohr eingeflüstert:“Vertrau niemandem!Sei immer achtsam vor Betrug“

    Man ist stets misstrauisch zu den Mitmenschen.Tatsächlich gibt es heute in China so viele Betruge wie nirgenswo sonst in der Welt.

    In der Kulturrevolution haben viele Jugendliche ihre Eltern verraten und sie vor der Öffentlichkeit gedemütigt.

    Eltern tun dasgleiche.Mein Großvater erzählte mir dass in unserer kleinen Stadt einst ein 7 jähriges Kind gab das mit tausend anderen Leuten bei einer Versammlung laut gebrüllt hat:“Es lebe die Volksbefreiungsarmee,nieder mit den Konterevolutionären!“

    irgendwann war dann die Parole aus der Zunge des Jungen aus Versehen verrutscht worden und er rief stattdessen „nieder mit der Volksbefreiungsarmee!“

    Das arme Kind wurde sofort ergriffen und dann vor der Öffentlichkeit gedemütigt.Sogar die Eltern wurden gezwungen das Kind als „schlechter Mensch“zu beschimpfen.

    Die Kindesliebe und Kinderliebe waren die wichtigsten chinesischen Tugende.Welch eine Ironie der Geschichte.

    Die chinesische Gesellschaft ist derzeit im Umbruch.Der Wandel in eine moderne kapitalistische Gesellschaft hat sich in Teilen Chinas allmählich vollzogen.Und er fordert seinen hohen Preis.

    Es herrscht eine große Nervosität unter den Chinesen.Soziale Ungerechtigkeiten sind größer wie nie zuvor.

    Die chinesische Regierung fordert die Menschen die ganze Zeit auf am „Aufbau einer harmonischen Gesellschaft“teilzunehmen.Das bedeutet zugleich dass China derzeit keineswegs harmonisch ist.

    Die schrecklich große Kluft zwischen Arm und Reich hinterläßt ein verzerrtes Bild der Emotionen in China.Die Bevölkerung sucht einen Sündenbock um den Haß und Unzufriedenheit auf ihn auszulassen.

    Das Bildunssystem der chinesischen Schulen wird von Millionen Menschen gehaßt.
    Starres Auswendiglernen,kaum selbstständiges Denken und der enorme Druck seitens der Eltern tragen zur krankhaften Emotion der chinesischen Jugend bei.

    Die meisten chinesischen Jugendlichen sind Einzelkinder.Die Eltern setzen ihre Zunkunft auf sie,denn anders als in Europa sind die meisten chinesischen Eltern später im Rentenalter von ihren Kindern finanziell abhängig.Sie zwingen deshalb ihre Kinder zu lernen. Prügeleien und Beschimpfungen wegen schlechter Note sind keine Seltenheit.Ich selber habe damals gesehen wie ein Freund von mir von seinem Vater mit Stock immer wieder aufs Hintern geschlagen wurde,weil er schlechte Note in einer Arbeit bekommen hat.

    Liebe-Beziehungen der Schüler in Gymnasien sind verboten.Wer die Regel verstößt wird bestraft.

    Ich erinnere mich noch dass einmal ein Mitschüler von mir einen Liebesbrief an ein schönes Mädchen geschrieben hat.Der Brief wurde entdeckt und dann ins Lehrerzimmer gebracht.Der Junge wurde zum Klassenlehrer gerufen und hart kritisiert.Ich habe nur mitbekommen dass der Lehrer gesagt hat dass solche Tat nur dem Mädchen schaden kann,und wenn die Eltern des Mädchens das mitkriegen, wird der Junge richtig Ärger bekommen.

    Sowas ist gegen die Natur des Menschen.

    Und die Unterdrückung solcher Emotionen führt letztendlich nur in ein anderes Extreme,sobald sie aufgehoben wird.

    Wer sagt dass die chinesischen Jugendliche in solchen Sachen anders sind als die Europäer?

    Die chinesischen Jugendlichen haben in der Tat große Intressen zum Thema „Liebe“,“Sex“.Sie tun dies nur heimlich.

    Schließlich sind wir Chinesen auch Menschen,wie andere auch.

    Als ich vor 3 Jahren China besuchte fragte mich ein Freund ob ich in der deutschen Schule schon eine Freundin hätte.Als ich „Nein“ antwortete,war er sichtlich enttäuscht.Er