Leif is Leif

06 Mai 08
6. Mai 2008

Weiß gar nicht, was sich alle so über Thomas Leifs Film aufregen. War doch wie immer.

Und das sind nur die letzten zwei Minuten.

(Und wenn jemand das als richtiges Memory programmieren könnte, würde er mir die größte Freude bereiten. Ach nee: ihm.)

28 Gedanken
  1. 1
    Anja says:

    Großartig :-))

  2. 2
    Mozalini says:

    Endlich lese ich mal was über den Film, wusste gar nciht wohin mit meinem Ärger.

  3. 3
    Michael says:

    Mir waren Herr Leif bzw. seine Filme vorher nicht (sehr) bekannt und ich war ob der Vorschau von „Quoten, Klicks & Kohle“ sehr interessiert und hab den Film extra aufgenommen, um ihn nicht zu verpassen. Was ich dann allerdings gesehen hab, hat mir dann doch sehr die Sprache verschlagen. Lange nicht mehr so Unobjektives und Unsachliches bei den Öffentlich-Rechtlichen gesehen. Was ich insbesondere deshalb sehr schade finde, da ich eigentlich deren Ziele im Online-Bereich unterstützenswert finde und der Meinung bin, dass es dafür auch gute Gründe gibt. Mit diesem Film hat aber Herr Leif meiner Meinung nach den Öffentlich-rechtlichen einen Bärendienst erwiesen.

  4. 4
    Twipsy says:

    Danke Stefan, kaum zurück, haust Du wieder richtig rein! Auch mit dem neuesten Beitrag. Gut so!
    @mozalini: Versuchs mal bei http://www.quotenklicks.de im offiziellen Forum. Falls da jemand von den ÖR reinschaut. Oder bei uns ;))

  5. 5
    Robert says:

    Ich fand den Bericht gar nicht so unsachlich.

  6. 6
    SvenR says:

    Thomas Leif versteht es hervorragend, jemandem (z. B. mir) ein Thema anschaulich so zu verkaufen, dass man (ich) hinterher seinen Standpunkt leicht übernehmen kann, und glaubt, objektiv unterrichtet worden zu sein – aber nur, wenn man (ich) keine Ahnung von dem Thema hat.

    Ich bin ihm schon mehrmals auf den Leim gegangen. Bei solchen Stücken, wie dem hier zu diskutierenden, fällt es mir leicht, das zu bemerken.

  7. 7
    Micha says:

    Ich muss sagen, ich verstehe die Aufregung über Leifs Film auch nicht. Selbst wenn man seine früheren Werke nicht kannte (wie ich) war doch vorher schon abzusehen, in welche Richtung der „ARD-Chefreporter“ geht. Ich fand’s herrlich überzeichnet, eine wunderbare Diskussionsgrundlage.

  8. 8
    Philipp says:

    Mo. 5.5. | 22.30 Uhr
    SWR Fernsehen

    Wiederholungen:
    Fr. 2.5. | 22.02 Uhr
    EinsExtra

    Sollten Wiederholungen nicht auch bei den öffentlich rechtlichen NACH der Erstausstrahlung laufen?

  9. 9
    Martin Rath says:

    Ich habe mich vor einiger Zeit wegen eines falschen Zitats, das zudem leicht abstrus in der ersten Auflage von „Beraten & verkauft“ verwendet wurde, über den Doktor Leif geärgert. Danach keine Lust mehr, mir das televisionäre Werk des Doktors anzuschauen.
    Aber immerhin steht der Mann doch für Qualität:
    „Das Netzwerk Recherche verfolgt das Ziel, die journalistische Recherche in der Medien-Praxis zu stärken, auf ihre Bedeutung aufmerksam zu machen und die intensive Recherche vor allem in der journalistischen Ausbildung zu fördern.“
    Und dort steht dann der Doktor:
    http://www.netzwerkrecherche.de/verein/index.php?pageid=33

  10. 10
    Nordtroll says:

    Könntest Du eine Aussage dazu treffen wieviel bzw. welcher Teil deines eigenen Statements / Interviews Herr Leif im fertigen Film verwendet hat, Stefan? Fühlst Du deine Meinung richtig oder falsch wiedergegeben?

  11. 11
    Stefan says:

    @Nordtroll: Ich habe höchstens zehn Minuten mit Herrn Leif geredet, das gezeigte Statement ist repräsentativ und ich fühle meine Meinung auch im Kontext richtig wiedergegeben.

  12. 12
    Gregor Keuschnig says:

    Leif tauchte in dieser Reportage immer und überall auf; auch dann, wenn es absolut unnötig war. Ich weiss, dass das „modern“ ist und irgendwelchen angelsächsischen Serien abgeschaut (der Reporter als Rettungsanker sozusagen), aber es ist nervig.

    Der Film selber war nicht anders als so viele, die man inzwischen gezeigt bekommt: Der Reporter hatte eine feste Meinung und die wurde offensiv vertreten. Eine Abwägung gab es nicht. Bei „Zapp“ vorher wurden noch Online-Angebote ö-r Anstalten ähnlich wie diese hier gezeigt und die Frage nach der Sinnhaftigkeit gestellt. Bei Leif davon nichts.

    Der Titel war falsch gewählt – um „Quoten“ ging es gar nicht bzw. vom Spagat, dem die ö-r ausgesetzt sind, war keine Rede. Ich fürchte, Leif hat seinem eigentlich berechtigten Anliegen einen Bärendienst erwiesen (das bspw. die FAZ kein gutes Haar daran liess – was erwartete man von dieser Seite?).

  13. 13
    Alberto "Lukas" Green says:

    Zum Titel: Herr Niggemeier, seit wann sind eigentlich Namenswitze wieder erlaubt?

  14. 14
    untergeek says:

    Die inhaltliche Diskussion mal völlig beiseite: ich finde es gar nicht so falsch, dass Thomas Leif sich selbst mit ins Bild nimmt, und nicht nur, weil es „modern“ ist. Schließlich ist er als ARD-Chefreporter in dieser Frage befangen – eingestandenermaßen. Wenn er nun selber durch die 16:9 tapert, erinnert er daran, dass hier er, der Autor, seine Sicht präsentiert.

    Man stelle sich mal vor, er hätte seinen Text als Autorität aus dem Off verlesen…

  15. 15
    Michael Kostic says:

    Hallo,

    ich persönlich fand die „Doku“ gut gemacht. Sie weisst auf die Gegebenheiten hin, zeigt auf das weder ARD noch ZDF sich weiterhin schweigsam verhalten werden. Auch die Aussage des Inhabers dieses Blogs, sollte den einen oder anderen Internet-Fanatiker zu Denken geben.

    Mir fällt hierzu nur dieser sehr alte Werbespot von HAL ein, in der ein seriöser älterer Geschäftsmann schweigend, stehend zum Fenster hinaussieht und seine wesentlich jüngere Entsprechung locker auf dem Ledersofa sitzend ruhig sagt:

    „Wir müssen in‘s Internet!“

    Woraufhin sich der ältere Herr umwendet und höflich interessiert fragt:

    „Wieso?“

    Der vermeintliche Yuppie antwortet daraufhin eher gelangweilt:

    „Das steht hier nicht…“

    Gruß

  16. 16
    Stefan says:

    @Alberto „Lukas“ Green: Anfang März.

  17. 17
    Twipsy says:

    Die Öffentlich-rechtlichen sollen natürlich im Internet aktiv sein. Aber programmbegleitend! Was heißt das? Nachdem die Grundversorgung nach und nach in die Spartenkanäle wie Phoenix, Theaterkanal etc. gegangen ist, besteht die Gefahr, dass weitere Teile nun auch noch ins Internet wandern. Mit der Folge, dass ARD/ZDF im Fernsehen noch mehr Richtung Sterbebegleitung geht (Tierdokus, Silbereisen, Pilcher).
    Wenn die ÖR also „programmbegleitend“ ernst nehmen, sollten sie als Erstes mal ihr Programm verbessern. Wenn das nicht gelingt, wird man von diesem üblen Propagandafilm einst sagen, „Das war das letzte Aufbäumen der ÖR“. Wäre vielleicht gar nicht schlecht.

  18. 18
    Alberto Green says:

    @ Stefan: Das erklärt auch das „Lobo loben“ bei Spreeblick.

  19. 19
    Thomas says:

    Lustig, dass sich der Knüwer drüber beschwert. Auch wenn er immer (so auch hier bzw. dort drüben) das Gegenteil behauptet: so ist es doch so, dass es zwischen dem was Knüwer schreibt (oder unterlässt zu schreiben) und dem was man als Interesse seines Verlages vermutet eine gewisse Korrelation besteht. Dazu muss kein Auftrag oder Weise erteilt wurden sein, das liegt ein bisschen in der Natur der Sache. Nicht anders ist es bei Leif und der ARD. Und Recht hat er ja vermutlich (der Leif, ich habs noch nicht gesehen). Ob das journalistisch war: Kriegt man ganz einfach über ne Inhaltsanalyse raus. Diskussionen bringen da nix.

  20. 20
    Lukas says:

    Was für ein gigantisches Missverständnis dem Film (und eigentlich der ganzen Diskussion) zugrunde liegt, zeigt sich in der Szene, in der Mercedes Bunz (Chefin vom Dienst bei zoomer.de) sagt, dass man gerne die Interviews mit den eigenen Mitarbeitern autorisieren würde und Leif mit dem Hinweis ablehnt, dass wäre ja „die totale Aufhebung von Journalismus“. In dieser Szene reden ein Rundfunkmann und eine Printfrau über das gleiche Thema und doch völlig aneinander vorbei, weil sie eben aus so völlig unterschiedlichen Richtungen kommen und vermutlich beide für ihren jeweiligen Bereich völlig Recht haben.

    Als Leif dann Ulrich Wickert fragte, ob der denn mit seiner journalistischen Vita kein Problem damit habe, dass bei zoomer.de die Leser so stark eingebunden sind, offenbarte sich dann das öffentlich-rechtliche Selbstverständnis (oder zumindest das eines Teils öffentlich-rechtlicher Vertreter): „Wir machen, die sollen gucken.“ Sollten ARD und ZDF so auch im Internet vorgehen wollen, nützt die größte Online-Offensive nichts.

    Mal davon ab, dass ich beide Seiten ein bisschen verstehen kann und die ÖR-Konkurrenten auch nicht immer sympathisch rüberkamen (was aber natürlich auch an der bedrohlichen Musik gelegen haben kann, die jedes Mal lief, wenn sie etwas zu sagen hatten), wirkten Leif und seine Suggestivfragen in dem ganzen Setting ungeheuer arrogant, albern und selbstverliebt, der ganze Film so betont modern, dass man sich bei jedem crazy Schwenk fremdschämen wollte. Sind das eigentlich die gleichen Macher, die auch dieses schreckliche „Druckfrisch“ produzieren?

  21. 21
    frolleinwunder says:

    Meiner Meinung nach ergibt sich folgende Problematik:

    Es gibt im Privat-Fernsehen keine Sendung, die auch nur annähernd die Qualität von Formaten wie den folgenden erreicht:
    Tracks,
    Kulturzeit,
    3 nach 9,
    Weltspiegel,
    Zimmer Frei,
    Polylux,
    Aspekte,
    Metropolis,
    Literatur im Foyer,
    Durch die Nacht mit…??

    Wir können auf keinen Fall hinnehmen, dass die journalistischen und künstlerischen Gestaltungsmöglichkeiten der Ö.-r. gesetzlich beschränkt/reglementiert werden.

    Schon gar nicht aufgrund pekuniärer Interessen privater Medienkonzerne!! Diese produzieren meines Eindrucks nach ohnehin nahezu ausschließlich inszenierten Müll.

    Es wäre meines Empfindens nach ein Armutszeugnis, wenn wir in Zukunft via Internet keinen uneingeschränkten Zugang zu TV-Journalismus mit tatsächlichen Inhalten hätten.

    Man mag von Persönlichkeiten wie dem promovierten Politikwissenschaftler Thomas Leif und dem Professor für Literaturkritik Denis Scheck halten was man will. Aber wenn deren Sendungen so direkt und massiv zur Auseinandersetzung mit und der Diskussion über ihre Inhalte anregen (wie sie es in meinem Bekanntenkreis tun), handelt es sich hier eindeutig um intelligenten und kritischen TV-Journalismus.

  22. 22
    Gregor Keuschnig says:

    @22/frolleinwunder
    Der Aufzählung der hervorragenden Sendungen (oder „Formate“) der öffentlich-rechtlichen Anstalten könnte man noch einige hinzufügen. Aber darum geht es nicht. Fest steht, dass die ö-r in den letzten jahren eine schleichende Banalisierung ihres Hauptprogramms vorgenommen haben. Teilweise aus Gründen der „Quote“ (man kann nicht vollständig diesen Blick abwenden, da sonst umgehend ein Legitimationsproblem entsteht), teilweise wohl aus einer gewissen Trivialisierung der Medien generell heraus.

    Herausragende Angebote gab es auch (und vor allem) zu Zeiten, als es noch gar kein Internet gab. Einen Kausalzusammenhang zwischen der Qualität von Programmen und der Verbreitung dieser (oder programmbegleitender Aktivitäten) existiert nicht. Die privaten Anbieter – und auch die Zeitschriftenverlage befürchten nun eine Art Wettbewerbsverzerrung durch die ö-r, die mit Subventionen (= Gebühren) ein Internetangebot schaffen, welches sie (die „Privaten“) eben auch privat zu finanzieren haben. Dies geschieht u. a. durch Werbung, was diese Portale bei vielen Lesern deutlich unattraktiver macht als die werbefreien Portale von ARD und ZDF. Diesen Einwand verstehe ich und halte ihn in Grenzen durchaus für berechtigt.

    Der Kern der Frage geht dahin: Was ist „Programmbegleitung“? Wo zieht man die Grenze? Will man überhaupt eine Grenze ziehen? Kann es sein, dass es Flirtforen von ö-r Rundfunksendern gibt, die sich zwar – pflichtschuldigst – auf eine Radiosendung beziehen, aber ansonsten nichts mit dem Sender zu tun haben?

    Warum muss ich in der „tagesschau“ oder „heute“ immer öfter den Hinweis hören und lesen, dass man weitere Informationen im Internet finde, um dann einen Themenwechsel zu einem vollkommen lächerlichen und unwichtigen Boxkampf zu sehen, der vier Tagen später stattfindet? Wieso können die Hintergrundinformationen und/oder Kulturprogramme nicht im Programm von ARD und ZDF integriert werden? Stattdessen „hält“ man sich mehrere Spartenkanäle, in denen man „Kultur“ praktiziert. Warum ghettoisiert man hervorragende Sendungen in arte, 3sat oder – noch schlimmer – „Theaterkanal“ (dort huldigt man auch stark der Austrahlung klassischer Musikkkonzerte)?

    Auf all diese Fragen hat Herr Leif keine Antworten gegeben. Das ist nicht schlimm. Schlimm ist: Er hat noch nicht einmal die Fragen danach gestellt!

    Stattdessen taumelt er gefühlte 35 Minuten (von 45) durch sein Feature, fragt den einen oder anderen, nur um seine schon vorher feststehenede These zu untermauern. Das ist – mit Verlaub – zu billig.

    Am Rande: Denis Schecks „druckfrisch“ als kritischen TV-Journalismus zu bezeichnen, ist ganz falsch. Ich habe von ihm noch nie eine kritische Frage gehört, wenn er sich mit einem Schriftsteller oder Autor über sein Buch unterhält. Irgendwann könnte man „Werbesendung“ obendrüber schreiben – wenn er dann nicht mit einer grossinquisitorischen Geste die „Spiegel“-Beststeller in „gut“ und „schlecht“ einsortiert (die schlechten wirft er nonchalant weg). So stellt sich Lieschen Müller das auch schon immer vor. Professor hin oder her.

  23. 23
    dummyblogger says:

    Gut, dass das hier einfach visuell erledigt wurde, für diese Realsatire fehlten einem die Worte.

  24. 24
    vier zu drei says:

    Kurze Klugscheißerei: Thomas Leif ist nicht ARD-Chefreporter, sondern SWR-Chefreporter.
    (Gibt es eigentlich einen ARD-Chefreporter? Und wenn ja, wer ist das eigentlich?)

  25. 25
    Twipsy says:

    @22/23 Danke Gregor, das nimmt mir (fast) die Worte aus dem Mund. Polylux wurde auch erwähnt, nun ja, siehe der jüngste Vorfall mit dem Speed-Opfer ;-)
    Ich will dann mal, nach der Auflstung der „Rosinen“ oben, auflisten, worauf die ÖR (hier mal „Das Erste“ rausgepickt) den Hauptteil ihrer Zeit oder Gebühren verwenden:
    Rote Rosen, Sturm der Liebe, Giraffe, Erdmännchen&Co, Leopard, Seebär&Co, Seehund, Puma&Co, Brisant, Das unglaubliche Quiz der Tiere (hält man ca. 5 min. aus); Pilawa, Fußball-Bundesliga, DFB-Pokal, Bruce (abgesetzt, aber Vertrag hat er wohl noch), Musikantenstadl, Das Frühlingsfest der Volksmusik, Das Sommerfest d.V., Das Herbstfest d.V., Das Winterfest d.V., Da wo es noch Treue gibt, Einmal Toskana und zurück, etc. etc….
    Ach ja, neulich lief die Erstausstrahlung des Films „Die Wolke“ (2006), gefördert mit unseren Steuergeldern. Hat keiner mitgekriegt?? Lief Sonntag um 0:00 Uhr!
    @22 Nächster Absatz. Wir MÜSSEN die ÖR reglementieren und kontrollieren, das geht sowohl aus dem Rundfunkstaatsvertrag hervor als auch aus den Auflagen der EU-Kommission. Allein durch die Tochterfirmen wie Degeto behindern sie den Wettbewerb.
    Es will auch niemand den ÖR verbieten, ins Netz zu gehen. Nur WIE ist die Frage. Das hat Gregor ja schon ausgeführt.
    Und die Tatsache sich über einen Film auseinandersetzen zu können, besagt nicht, dass es sich dabei um intelligenten und kritischen TV-Journalismus handelt. Über Kurt Gerrons letzten Film lässt sich auch hervorragend streiten, aber kritisch ist er dadurch nicht (intelligent vermutlich schon).

  26. 26
    Lukas says:

    Ich finde, dass auch Unterhaltung und Sport durchaus zu den Aufgaben öffentlich-rechtlicher Sendeanstalten gehören (andernfalls hätten sie katastrophale Quoten und erst recht ein Rechtfertigungsproblem), bin aber sehr entschieden dafür, dass die nicht jeden Preis für Film- und Sportrechte zahlen. Bei Sportübertragungen wäre ich sogar dankbar, wenn sie zukünftig ohne Beckmann, Kerner und Steffen Simon stattfänden.

    Darüber hinaus finde ich, dass man als Gebührenzahler das Recht hat, Sendungen, die man mitfinanziert hat, auch dauerhaft sehen zu können. Außerdem stellt ein Großteil dessen, was die ÖRs produzieren, keine Konkurrenz zu privaten Anbietern dar – siehe die Liste unter #22.

    Insofern bin ich auch der Meinung, dass Leif mit seinem, oh, das wollte ich immer mal schreiben: „Machwerk“ den ÖRs zumindest in der öffentlichen Debatte einen Bärendienst erwiesen hat. Andererseits kann sowas auch von den anderen Seiten noch kommen.

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