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Stefan Niggemeier | Programmhinweis (15)

Programmhinweis (15)

08 Mai 08
8. Mai 2008

Ich habe für eines der drei Internet-Sonderhefte der „Zeit“ einen Artikel geschrieben. Das vorgegebene Thema lautete („grob umrissen“):

Medien und Blogs, Blogs und Medien — neue Öffentlichkeit und Diskussionskultur versus Schimpfkultur und Zersplitterung der Gesellschaft.

Und das Ergebnis steht hier.

35 Gedanken
  1. 1
    SD says:

    Ich bin dagegen.

  2. 2
    Optimist says:

    Der Artikel ist der einzige Lichtblick im zweiten Teil der Sonderheft-Reihe. Hat mir sehr gut gefallen!

  3. 3
    Sonya T. says:

    Schönes Stück.
    Muss ich mich jetzt schämen wegen meines Anekdoten-Gestänkers gegen Herrn Junker?
    Was macht man denn, wenn die Wahrheit so drastisch ist, dass ihr Aussprechen wie eine Beleidigung klingt?

  4. 4
    Peter Viehrig says:

    @3

    Fishing for compliments? :-)

    Was macht man denn, wenn hier jemand fleißig, stets leidenschaftlich engagierte (daß manchem ob des Anekdoten-Gestänkers die Wahrheit wie eine Beleidigung scheint), patente, argumentativ fast immer schlüssige, intelligente… Beiträge schreibt?

    Mitdiskutieren? Loben???

    Riskierend, ein „fast“ wie eine Beleidigung klingend um die Ohren gehauen zu bekommen: LOB!

  5. 5
    Tobias M. says:

    Schon interessant, wie SN seine Kommentatoren mit etwas Abstand beurteilt (zumal seine Begeisterung fürs Bloggen ja schon mal uneingeschränkter war http://www.stefan-niggemeier.de/blog/uebers-bloggen/). Für Leute, die im Internet nicht so zu Hause sind – offensichtlich die Zielgruppe dieser Zeit-Serie – setzt der Artikel vielleicht etwas viel Vorwissen voraus.

  6. 6
    Micha says:

    @Tobias M.:
    Ich finde nicht, dass der Artikel viel Vorwissen voraussetzt. Stefans Text ist ja bis dato nicht der erste in dieser Serie übers Bloggen, wenn jeder bei Adam und Eva anfangen würde, wär’s schnell langweilig. Was vieles da drin übrigens meiner Meinung nach trotzdem ist. Wenig Neues, manches sogar zweitverwertet.

  7. 7
    laso says:

    fand ihn super den Artikel! (auch wenn ich ausnahmsweise zu erst über einen lawblog Kommentar drauf gekommen bin)

  8. 8
    SvenR says:

    @ Tobis M. #5:

    Ich glaube, dass er Kommentatoren im Allgemeinen und nicht nur seinen eigenen meint.

    @ Stefan:

    Man, man, man! Jetzt haben sogar die Programmhinweise eine Durchnummerierung, wenn jetzt noch die Bindestrichersetzung wieder richtig funktioniert – dann ernenne ich Dich zu meinem Idol unter den Medienjournalisten, dass ich gegen jede Majestätsbeleidigung mit so oft übersteigerten Empörungsritualen verteidigen werde.

    Schöner Artikel übrigens. Meine Mutter (67) sagte nach dem lesen wörtlich: „Jetzt weiß ich endlich, wofür Du diese Blogdings immer brauchst.“

  9. 9
    Taskaf says:

    Ein sehr guter, differenzierter und treffender Artikel! Vor allem der Kneipenvergleich am Ende hat mir sehr gut gefallen!

  10. 10
    Sonya T. says:

    @ 4:
    *Grinst über beide Backen*

    Danke!
    Selber.

    Es war aber kein Fishing for Compliments. Ich hab noch ein Weilchen länger drüber nachgedacht, obwohl weiß Gott nicht zum ersten Mal, aber irgendwie lässt sich dieses Thema endlos wenden, weil es so viele Menschen gibt, die so viele Seiten haben und dann gibt es auch noch „Situationen“ und „Hintergründe“ und hui…

  11. 11
    Pengyou says:

    Sie schreiben von einer „üblen Mischung aus Ressentiments, Unwahrheiten und tatsächlich besorgniserregenden Nachrichten über im Namen des Islams begangene Untaten“ in Bezug auf „PI“, nennen aber für Ihre drei Kategorien nicht ein einziges Beispiel.
    Also soll der gebildete Zeitleser selber bei den „Islamfeindlichen“ nachsehen und sich sein eigenes Urteil bilden?
    Der Link zu Ihnen, zum Lawblog und zu denen ist ja am Ende des Artikels gesetzt.
    Der Link zum bösen Blog

  12. 12
    Pengyou says:

    „Der Link zum bösen Blog“ sollte eine Überschrift sein, aber das ist in Ihren nach unten offenen Kommentarspalten leider nicht vorgesehen.

  13. 13
    Armin says:

    Lieber Stefan, wieso habe ich noch in keinem „Bericht aus der Welt des Internet“ für klassische (Print-)Publikationen gelesen, dass der Mob sich umfangreichst bei WELT- und SPIEGEL-Online rumtreibt? Es ist doch egal, ob ich die Kommentare auf Welt.de oder bei PI lese. Sind das die selben Menschen? Schwärmen sie auch in solche Gefilde aus oder kommen sie von dort? Warum fühlen sich Rassismus-Blogger auch den Dependencen des Qualitätsjournalismus so wohl? Ist Henryk M. Broder ein Geschöpf der Print- oder der Online-Welt?
    Ich stelle hier mal die Gegenthese auf: die Welt der Blogs war heil und gut, bis die Journallie den Schmutz reingeschleppt hat!

  14. 14
    Stefan says:

    @Pengyou: Ich bin nicht glücklich über den direkten Link auf zeit.de, aber, in der Tat: Im Zweifel kann der gebildete Zeitleser selber nachsehen und sich ein eigenes Urteil bilden.

  15. 15
    Stefan says:

    @Armin: Dass sich der Mob bei Welt Online herumtreibt, habe ich in der FAS geschrieben:

    Auch die Kommentarbereiche auf Welt Online sind ein unwirtlicher Ort – und gelten teilweise als Spielwiese für Rechtsradikale, Spinner und Hetzer aller Art. Angeblich wird hier jeder Kommentar nachträglich überprüft. Doch das ist angesichts der Vielzahl von unfassbar aus dem Ruder gelaufenen Diskussionen schwer zu glauben.

    Aber ich glaube schon, dass die Kommentatoren dort von „PI“ und Konsorten mit frischem Material für ihren Rassismus versorgt werden. Und ich glaube auch, dass der Henryk M. Broder von heute eher ein Geschöpf der Online-Welt ist.

  16. 16
    Armin says:

    Ich geb’s zu, jetzt wo du’s sagst kann ich mich an das FAS-Stück erinnern, aber ist das danach von irgendwem in einem selbstkritischen Diskurs aufgegriffen worden?
    Und die „Schuld“ für omnipräsente Print- und Fernseh-Nasen der Online-Welt zuzuschieben ist gemein. Zum Vergleich: in den USA sind die Fernseh- (und Radio-)sender die Hauptverbreiter von Michelle Malkin, Ann Coulter, Rush Limbaugh und co. – die haben das Internet gar nicht gebraucht. Wieso sollte das hierzulande anders sein? Wir haben es vorher vielleicht bloss nicht bemerkt.

  17. 17
    Sonya T. says:

    @ 5: Es hat sich auch bestimmt für ihn verändert….

    Und ich wünsch mir ja nachwievor eine ausufernd persönliche Reflektion zu diesem Thema. Aber vielleicht lässt sich die Erkenntnis auch in einem Satz zusammenfassen: „Stündlich anders und doch immer wieder alt.“

    Gestern habe ich bei Lucas den Eintrag zum Landesmediendingsbums gelesen und mit Erstaunen, wie engagiert die Geo-Redakteure an ihren Online-Beiträgen arbeiten. Ich hätte eher gedacht, dass Kommentare so ziemlich jeden abturnen, der im Netz eine Vorlage bietet. Und in genau diesem Moment fällt mir auf, dass ich gar nicht weiß, ob es bei geo.de Kommentare gibt, ich Dummerchen, und geh mal nachschauen.

  18. 18
    Pengyou says:

    Die ZEIT hat nicht nur den Link gesetzt, sondern ihm auch diesen Text gewidmet: „«Politically Incorrect« wurde mit einer Mischung aus wahren und ressentimentgetriebenen Nachrichten über im Namen des Islam begangene Untaten zu einem der größten deutschen Blogs“.
    Wie gefällt Ihnen das?

  19. 19
    Stefan says:

    So mittel. Haben Sie noch viele Fragen?

  20. 20
    Dennis says:

    Der Artikel gefällt mir zum Grossteil, allerdings habe ich bei dieser Formulierung etwas nachdenken müssen:

    „Dank der hyperaktiven und in alle Richtungen ausschwärmenden Kommentatoren von PI scheint an vielen Orten im Internet eine sachliche Diskussion über Themen wie den Islam, Ausländerfeindlichkeit oder Ausländerkriminalität kaum noch möglich. “

    Ich denke nicht, dass man dieser Seite „die Schuld“ geben kann, denn soviele tägliche Leser um in den Weiten des WWW keine „sachliche Diskussion“ stattfinden zu lassen, kann die Seite doch niemals haben. Man sollte andere Meinungen ruhig tolerieren und keinen Schuldigen dafür suchen. Jeder Mensch sollte in der Lage sein, sich ein eigenes Bild zu machen und eine Meinung zu bilden. zB SpOn dürfte eine wesentliche grössere Reichweite als das o.g. Blog haben. Zudem macht es mir – nach einem flüchtigen Blick auf die Seite – nicht den Anschein, als würde dort zu Kommentar-Spam aufgerufen. Die Seite wird nur interessant sein für Leute, die dem Islam kritisch gegenüber stehen, amerikanische Politik gut finden und Israel respektieren. Sie geht ja nicht mit agressiven Fernsehwerbespots auf „Stimmenfang“, sondern sind nur ein Treffpunkt.
    Leute mit diesen Einstellungen gegenüber dem Islam gibt es und das ist auch ihr gutes Recht, denn wer wünscht sich schon eine Meinungsdiktatur ?!
    Es gibt keine guten und bösen Kommentatoren. Es gibt nur verschiedene Meinungen.
    Natürlich gibt es auch Trolle, Leute die gerne provozieren und nur spammen, aber das dürfte ja nicht auf einen Blog zurückzuführen sein, sondern ist ein ganz menschliches Problem.

  21. 21
    Stefan says:

    @Dennis: Es gibt nicht nur „verschiedene Meinungen“. Es gibt auch Unwahrheiten und Rassismus. Für die Kombination von beidem ist „PI“ eine der ersten Adressen.

  22. 22
    grey²³ says:

    Ich taste mich mal vorsichtig an den Artikel heran. Wie kommst Du darauf, zu schreiben, ‚die neuen Formen‘ würden die öffentliche Debatte bereichern? Diese ’neuen Formen‘ sind die öffentliche Debatte. In einer Zeit, wo eine Methode dieses öffentlichen Posaunens endlich für jedermann zugänglich ist. Wenn diese Formen etwas bereichern, dann bereichern sie ein bislang exklusiv hinterm Zaun gehaltenes Produkt, dass sich – grössenwahnsinnig geworden – Massenmedien nennt um den Faktor ‚Ich!‘. Schade, dass sich die Gesellschaft nicht ganz so schnell daran gewöhnen will.

    Ich bin nicht zufrieden mit Deinem Artikel, der wirkt halbherzig, unfertig. Ich kann da keine Richtung erkennen, wo ist da der Ansatz – Du bist doch Alpha-Blogger, erzähle mal was – wo ist denn der Gegensatz, und was wird da eigentlich gegengesetzt. Schimpfkultur ist keine Diskussionskultur? Echt? Das möchte die Zeit mit ihren Lesern besprechen? Wo geht denn diese Reise hin?

  23. 24
    Stefan says:

    @grey²³: Aber zu sagen, die „neuen Formen“ sind die öffentliche Debatte — würde das nicht bedeuten, dass es vor Blogs und außerhalb von Blogs keine öffentliche Debatte gab? Wäre das nicht tatsächlich größenwahnsinnig?

    Und was ist zum Beispiel eine Zeitung wie „Bild“, die täglich rund 11,5 Millionen Menschen erreicht, wenn nicht ein „Massen“-Medium?

    Was Du im zweiten Absatz kritisierst, verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Natürlich gibt es einen Unterschied zwischen Diskutieren und Schimpfen. Und beides ist leichter geworden durch das Web 2.0. Ja, das ist eine banale Erkenntnis, aber in den meisten Diskussionen wird doch so getan, als ob Blogs per se etwas Schlechtes wären. Dem wollte ich eine differenzierte Haltung entgegen setzen.

  24. 25
    Chris says:

    PI ist doof, und Broder ist auch doof. Sowieso sind alle doof, die undifferenziert über andere urteilen und derart pauschalisieren, dass es weh tut. Wie war das nochmal mit dem Glashaus und der Panzerfaust, Hr. Niggemeier? Wenn Sie in Ihrer Bigotterie schon den Internetpolizisten spielen, dann einigen Sie sich doch mal auf eine Leitlinie: Entweder den überkorrekten Korinthenkacker – oder ziehen Sie den Stecker aus der Telefonbuchse.

  25. 26
    Gregor Keuschnig says:

    Das Problem ist (man sieht das an Kommentar #20), dass „Meinung“ schon als ein Wert an sich gesehen wird. Rassistische Kommentare gelten als „menschliches Problem“ – ich frage mich dann allerdings, wieso sie nicht gelöscht werden.

    Früher waren solche „Meinungen“ an den (berühmt-berüchtigten) Stammtischen zu finden. Wenn einem das als Gast nicht gefiel, was da von der Seite ‚rüberkam, dann trank man sein Bier aus und ging. Heute gibt es diese virtuellen Stammtische. Und es ist ein Unterschied, ob ich mich virtuell über meine Kühlschrankinhalt oder ein neues Strickmuster auslasse oder offensiv (bis an die Grenze – und gelegentlich darüber hinaus) Fremdenhass als „Meinungsfreiheit“ ausgebe.

    Blogs (und Internetforen) haben die öffentlichen Debatten enorm beschleunigt. Der Leserbriefredakteur der Zeitung, der früher nach ausgewogenen Kriterien die Zuschriften veröffentlichte, ist fast obsolet geworden. PI ist exemplarisch für eine bestimmte Entwicklung ausgewählt worden, was ich richtig finde (die Verlinkung muss man in Kauf nehmen; die Leserschaft der „Zeit“ dürfte ausreichend differenzierungsfähig sein).

    Den Artikel finde ich dahingehend gut, weil er Möglichkeiten und Risiken von Blogs aufzeigt, allerdings ohne in die Tiefe zu gehen (das war vermutlich aus Platzgründen nicht möglich – wie immer). Ich habe nur das erste „Zeit“-Sonderheft zum Internet gelesen – das erschien mir arg hausbacken und irgendwo zwischen Löwenzahn und Sendung mit der Maus. Da war das hier schon ein grosser Sprung.

  26. 27
    grey²³ says:

    Nein, die gab es so noch nie, die öffentliche Debatte. Das ist neu und hoffentlich die Zukunft, dieser Lärm von uns allen. Ich finde das gut. Möglicherweise werden wir noch Zeiten erleben, da es keiner mehr für nötig hält, eine Meinung (und wenn sie mir noch so zuwider ist) zu löschen, sondern sie stehen lässt.

    Bild. Muss das sein? Ich würde mir ja gern die Copytests von denen reinziehen. Was diese angeblich millionenfache Masse da eigentlich liest, was diese Masse ausmacht. Diese Leserzahl ist doch kein Wert. Niemand liest Bild wirklich gründlich und bildet sich aus diesem Unsinn eine Meinung, ausser die Leute, die das Blatt für sich benutzen zu meinen glauben. Da sind wir wieder bei denen hinter dem Zaun.

    Zu Deinem dritten Absatz. Ich verstehe es auch nicht, was ich eigentlich will. Ich bin nur etwas enttäuscht. So eine Plattform, wie die Zeit – es ist mir einfach zu wenig, der Text. Blogs sind natürlich schlecht. Blogs sind was ganz anderes als auf Rendite abgestimmter Medienzirkus, sie sind persönlich, sie sind arm, sie fassen an, sie langweilen oder machen sich interessant, wir werden da mit Zeugs konfrontiert, das kann richtig ekelhaft sein. Aber gerade weil sie so sind, gibt es sie – Blogs werden halt gemacht von ‚Ich’s‘, nicht von bezahlten Möchtegerns. Darüber wird im Internet gesprochen, diskutiert, geschimpft, geflamt, gelöscht – das wäre ein Thema für die Zeit, warum wir das alle eigentlich genauso wollen.

  27. 28
    grey²³ says:

    @ Gregor Keuschnig (26)
    Ich sehe da keinen Sprung, ansonsten konform. Würde mich übrigens auch freuen, wenn Du die Zeit findest, mal wieder das eine oder andere Buch zu besprechen.

  28. 29
    Kommentator says:

    Der Artikel passt in Stil, Thematik und Thesentiefe zum publizierenden Medium und seinen Abonnenten/antizipierten Rezipienten – „empfängerorientiertes Kommunizieren“ nennt man das wohl. Ich finde den Artikel auch ohne diese Bewertungsbrille gut.

    Der (in seinen weltanschaulichen Dimensionen geradezu olympische) Dreisprung zwischen PI, Udo Vetter und (u.a.) spiegel.de (im Artikel und hier in den Kommentaren) strapaziert die weltanschaulichen Gelenke und intellektuellen Muskeln aufs Äußerste – aber auch gerade wegen dieser Anspannung ist „Internet“ als Breitensport (und nicht nur als Hochleistungssport, wie ihn die „klassischen“ Medien betreiben) ein fast ideales Trainingsgelände der geistigen* Bewegungs- und Bildungsmöglichkeiten.

    *Meinungsbeitrag absolut persönlicher Natur: PI hat für mich weniger mit „Sport“ und mehr mit „Frühschwimmern“ zu tun (wer regelmäßig Kacheln zählen geht, weiß, was ich meine) – da wird gerempelt, was das Zeuch hält, und lieber einmal zu oft als zu wenig geduckt und getreten als geredet.**

    ** An alle frühschwimmenden Oberlehrer: Den Vergleich mit PI habt ihr dann eigentlich doch nicht verdient. „Fettes Sorry“ dafür!

  29. 30
    Jeeves says:

    @25 Chris

    Hä?

  30. 31
    Thomas says:

    PI hat das Wortergreifen der extremen Rechten im Internet ja nicht erfunden, allerdings ist es das erste Mal, dass es öffentlich derart wahrgenommen wird, zumindest in Deutschland. Die Rechten, sowie Terroristen und religiöse Fanatiker nutzen das Internet seit Beginn an intensiv, siehe etwa Stormfront oder faktisch alle deutschen Politikforen. In allem was mit Politik zu tun hat, scheinen Rechtsextremisten im Internet die Platzhirsche zu sein.

    Insofern finde ich die herausgehobene Stellung von PI im Artikel erstmal seltsam. Allerdings und das spricht für die Argumente, dass es sich um eine Bereicherung der öffentlichen Debatte handelt oder darum, dass es normal ist/sein Blogs wahrzunehmen und sich aus Ihnen zu informieren, PI wird über Gebühr hinaus wahrgenommen.

  31. 32
    Erkan P. says:

    Warum machen Sie eigentlich so viel Reklame für PI? Einige Leser verdanken die bestimmt Ihren dauernden Warnungen.

  32. 33
    Agamemnon says:

    Hmmm das mit der Reklame scheint irgendwie net zu stimmen, es wurde in der Vergangenheit schon so oft über PI berichtet. Daraufhin hat sich PI immer für die kostenlose Werbung bedankt…aber interessanterweise werden die Besucher von Woche zu Woche immer weniger….Ich finde es net bedenklich wenn über PI berichtet wird, so erfahren immer mehr Menschen um was für ein widerwärtiges rechtes Blog es sich bei PI handelt

  33. 34
    AgentOrange says:

    Zum Thema Pornobilder (welcher Art auch immer) auf Rechnern von Internetnutzern:

    Erst kürzlich berichtete ein Bekannter, daß sein kleiner Internetgateway (Firewall) gehackt und auf diesen versteckte Verzeichnisse mit diversen Filmchen in Data Streams angelegt wurden bis dieser daran erstickte (Platte voll). Er zog einen Profi zu rate, der diese Verzeichnisse dann auf der Maschine fand. Der Shock saß tief.

    So passiert es täglich tausendfach mit normalen Dealin-Rechnern. Warum sollten diese perversen Individuen auch dicke auffällige und gut administrierte Server im Netz für Ihre Zwecke nutzen, wenn es doch einfachere und vielversprechendere Möglichkeiten gibt.
    Auch an meiner Türe wird nachts gerüttelt.
    Bei vielen unwissenden Internetnutzern werden sich ähnliche Szenarien abspielen ohne das diese überhaupt davon Kenntnis nehmen. Ein kleiner Trojaner mit Keylogger öffnet Türen und Tore. Das Argument „Ich habe doch einen guten Virenscanner“ ist schlichter Blödsinn. Einer rutscht immer durch. Diverse Schadprogramme holt man sich heute nicht mit dem Besuch einer Pornobildchenseite auf den Rechner, sondern auch oft von ganz normalen Webseiten im Internet, die täglich von Botdrohnen aufgesucht und infiziert werden. Das sind auch keine Einzelfälle. Alleine über 5000 bekannte Forenspambots treiben täglich Ihr Unwesen auf diversen Seiten. Die Zahl der Rootkitplazierungsversuche beläuft sich auf einer von mir betreuten Seite auf etwa 1200 innnerhalb von 3Tagen;) Dabei handelt es sich nicht nur um Schleudern aus .ru .pl oder .ro. Nein, auch benachbarte Rechner spucken unbemerkt vom Admin weitere Kinder aus.

    Was ich damit sagen will:

    Viele Internetnutzer vor dem heimischen PC wissen gar nicht, was sich so alles auf dem Rechner tummelt. Die lange Nase dürfte spätestens dann sichtbar werden, wenn die Staatsanwaltschaft den Rechner beschlagnahmt. Was sagen Sie dann Ihrer Frau oder Ihren Kindern? Wer wird den Betroffenen im Angesicht von tausenden Schmuddeleien Glauben schenken?
    Die Initiatoren verlieren nur ein Stück Bandbreite, der betroffene Familienvater steht als perverse S. im Regen.
    Wer prüft denn dann noch genauer nach, wie diese Dinge auf den Rechner des Verurteilten gelangt sind?
    Die Interllektuellen haben in der Zwischenzeit vier fette Seiten in die Zeitung gekackt…

    Viele Grüße Rico

  34. 35
    Peter says:

    Können Sie ein paar Beispiele von „Fehlinformationen“ auf Pi nennen?

    Tatsächlich ist es so, daß eine Diskussion über Islam, Einwanderung „Jugend-„kriminalität schwer möglich ist, weil die offiziellen Medien gerne wesentliche Information (zB den Migrationshintergrund bei Gewalttätern) weglassen.

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