Geht sterben! (3)

06 Jun 08
6. Juni 2008

„Abendzeitung“:

Bild.de:

„Augsburger Allgemeine“:

„B.Z.“:

„Berliner Kurier“:

MensHealth.de:

„Österreich“:

„Express“:

· · ·

sueddeutsche.de:

sueddeutsche.de: Eine Tageszeitung titelte kürzlich: „Jede zweite Ehefrau geht fremd“ …

Beer: Woher wissen die das?

sueddeutsche.de: Die berufen sich auf Ihre Theratalk-Studie.

Beer: Dann haben die wohl etwas falsch verstanden.

sueddeutsche.de: Moment, in dem Artikel steht, dass 55 Prozent der Frauen und 49 Prozent der Männer schon einmal eine Affäre hatten.

Beer: An unserer Studie nahmen aussschließlich Untreue teil. Davon sind 55 Prozent Frauen, 45 Prozent Männer. Mit dem Anteil der Untreuen in der Gesamtbevölkerung hat das nichts zu tun.

[via BILDblog]

52 Gedanken
  1. 1
    ldeora says:

    Beste S.N.-Überschrift bisher!

  2. 2
    Gregor Keuschnig says:

    Ich mag die Überschrift auch. Weil sie den Nagel auf den Kopf trifft. (Immer wieder.)

  3. 3
    SvenR says:

    Als ob der Unterschied zwischen 55 und 49 Prozent oder von mir auch 55 und 45 Prozent so wahnsinnig groß wäre, dass man die Frauen thematisiert, die Männer aber nicht. Oder erwartet der normale „Redakteur“, dass Männer ihre Partnerinnen (und Partner?) betrügen?

    Und die können nicht einmal eine Eiszeit als Grund für ihren kollektiven Tod angeben…

  4. 4
    HerrVorragend says:

    Qualitätsjournalismus 2008…

    Ps. Wo gibts die Adressen der Damen? ^^

  5. 5
    Jochen Hoff says:

    Mensch, seit Tagen habe ich schon gerechnet und überlegt was ich falsch mache. Wenn jede zweite Frau fremdgeht, warum dann nicht mit mir? Ich war schon echt am verzweifeln. Ich habe Frauen in Kneipen, an Bushaltestellen und im Supermarkt abgezählt und dann gleich gefragt. Zwei Ohrfeigen, ein paarmal ein Lächeln, eine hätte wohl ganz gerne, wohnt aber in Bochum und fuhr am gleichen Abend wieder weg. Ja gut. Da gab es dann doch noch eine. Aber eine bei fünfzig Prozent. Das erschien mir dann doch sehr mager.

    Nun hab ich die Erklärung. Aber die Sache macht Spaß, ich frage weiterhin jede zweite.

  6. 6
    Jens Steinbrink says:

    Wir haben 2008. Klickzahlen / kurzfristige Verkaufssteigerungen sind wichtiger als Fakten. Ich glaube, so lässt sich ein Großteil der (deutschen) Zeitungslandschaft zusammenfassen.

    Geht sterben – man muss es einfach sagen: es ist nicht mehr wirklich schade drum. Was auch immer der ‚freie‘ Online-Journalismus falsch macht, schlimmer kann es nicht sein.

  7. 7
    Marco says:

    Irre, fast schon absurd in diesem Zusammenhang, daß offenbar der Focus sich ausnahmsweise die Zahlen hat erklären lassen und schreibt:

    „Viele Fremdgänger sind zudem Wiederholungstäter. Für nur 49 Prozent der untreuen Männer und nur 55 Prozent der untreuen Frauen ist der aktuelle Seitensprung der erste in der jetztigen Partnerschaft.“

    Wie soll das nur so weitergehen?

  8. 8
    feigenblatt says:

    Das geht ganz schnell, dass so eine Meldung geschrieben ist: Sex + pseudowissenschaftliche Statistik = viele Klicks …

    Bin gespannt, ob’s irgendjemand korrigiert. Übrigens auffällig, dass sich keiner für die (nach dieser Logik) 49% fremdgehende Männer interessiert hat.

  9. 9
    Damone says:

    Oh Herr wird Hirn vom Himmel!

    Unfassbar. Ein Hoch auf unsere Medienlandschaft.
    Wenn wir Glück haben berichten heute Abend die Tagesthemen darüber.

  10. 10
    Twipsy says:

    Demnächst: Jede 2. Frau geht fremd, Bilderstrecke mit Umfrage („Geht diese Frau fremd? Ja oder nein“) ca. 200 Frauen.

  11. 11
    Sebastian says:

    Das ganze Problem ließe sich denkbar einfach lösen, indem man jeder Überschrift ein „oder so“ anhängte. Das ließe sich sogar leicht automatisieren. Jeder könnte weitermachen wie bisher und alle wüssten, woran sie sind.

  12. 12
    nona says:

    79% aller Statistiken werden übrigens spontan frei erfunden.

  13. 13
    Stefan says:

    Diese Geschichte ist keine (reine) Online-Journalismus-Geschichte. Das steht so auch in den Printausgaben von „Abendblatt“, „B.Z.“, „Express“, „Berliner Kurier“ und vermutlich auch der „Augsburger Allgemeinen“.

  14. 14
    Lukas says:

    Langsam gehen mir die Tischplatten aus. Und die Zähne …

  15. 15
    Bauer vom Dreigestirn says:

    Das verlinkte Interview in der SZ tut nebenbei auch ganz schön weh. Die nächste Frage nach dem im Eintrag veröffentlichten Ausschnitt:

    sueddeutsche.de: Angenommen, es wäre aber so: Ließe das darauf schließen, dass die Frauen in ihrer Sexualität selbstbewusster geworden sind?

    Au au au au au. Auch wenn es im Leben-Teil steht.

  16. 16
    Jan says:

    Diesmal find ich die Sache auch noch problematischer als sonst, da das Thema durchaus sehr direkten Bezug auf viele Millionen Beziehungen in Deutschland hat. Ich will nicht wissen wieviele Teller heut wegen diesem Anlass unnötig kaputt gehen, da nun ein falscher Grund für Meta-Eifersucht die Köpfe von Verliebten belastet.

    Journalismus zerstört Liebe!

    Das wär mal ne reisserische Schlagzeile. Bringt bestimmt auch Klicks und ist sogar wahr. Wow.

  17. 17
    Miscal says:

    Ich weiß gar nicht, was Ihr alle habt. Bestimmt weit über 61.4 % aller Medien haben nicht nicht richtig über diese Studie berichtet.

  18. 18
    AgentOrange says:

    Ich dachte immer, studierte Redakteure haben deshalb studiert, damit sie lernen, Aussagen/Indizien entsprechend zu hinterfragen bzw. richtig zu interpretieren.
    Wie es aussieht, erlernt man während des Studiums lediglich „Abschreiben“ und das noch nicht einmal richtig. Oder werden die etwa auch geklont?

    Na wie denn nun? Jede zweite untreue Frau oder jede zweite untreue Ehefrau aus dem Pool der Untreuen?

    Immerhin, die redaktionelle Mitarbeiterin von express.de(nun kenne ich das auch…) geht die Sache mit einer gewissen Leidenschaft an und übermalt den Text mit zwei verschlungenen Körpern unter der (heißen) Dusche.
    Der untermauernde Psychologe, dem natürlich alles klar ist, fügt hinzu „Meistens ist die Ursache sexuelle Unzufriedenheit in der eigenen Beziehung“.
    Da schau an! Und ich dachte immer, sie langweilt sich ;).
    Der obligatorische Selbsttest am Ende des Artikels darf natürlich nicht fehlen…klick, klick, klick.

    Bei der Studie sind auch wieder so Spezln am Werk gewesen -> 5934 befragte Fremdgeher . Dabei könnte man mit 6000 Personen den Kram wunderbar im Kopf ausrechnen. Aber dann ist es vermutlich nicht mehr wissenschaftlich genug. Schließlich hat man lange studiert…

  19. 19
    schoschie says:

    Uff. Ich hätte nicht gedacht, dass völlig kritikloses Abschreiben so gängig ist. Nach den ganzen Posts zu dem Thema hab ich keine Illusionen mehr darüber. Danke für die Erheiterung/Warnung/Aufklärung.

  20. 20
    Nobilitatis says:

    Journalisten haben keinerlei Ausbildung bezüglich der Interpretation und Qualitätsmerkmalen von den von ihnen regelmäßig verarbeiteten Umfragen und Studien. Ihre Verarbeitung dient ausschließlich der Generierung von möglichst reißerischen Inhalten. Das wird bewußt gemacht, es hat ja keinerlei ökonomisch negative Auswirkung auf die Medien.
    Ich erinnere mich an eine Schlagzeile in der Sächsischen Zeitung, man hatte eine halbe Titelseite des Kulturteils verwendet: „Fernsehen macht Kinder traurig“ Gemeint war ein Zusammenhang beider Werte. Nach allem, was man von Mediennutzung weiß ist da Ursache und Wirkung verwechselt worden. Man macht sich einfach nicht die Mühe IRGENDETWAS zu überprüfen.

    @ AgentOrange:
    Eine seltsame Idee. Also wenn man wahrheitsgemäß angibt, wie viele Teilnehmer die Studie hatte (vielleicht haben ja genau 66 die Teilnahme abgebrochen), dann zählt man bei Ihnen als „Spezl“? Damit Sie besser im Kopf rechnen können? In der Tat, das ist nicht wissenschaftlich genug. Genauer gesagt, unwissenschaftlich. Sie Spezl. (Was immer das bedeuten mag)
    Und um Ihnen das mit „jede zweite“ nochmal spezlsicher zu erklären: Von allen Teilnehmern der Studie sind 55% Frauen. Das ist etwa jede zweite. Und da ALLE von denen fremdgegangen waren, hat man das dann so (falsch) zugespitzt. Und manche von den Frauen waren eben verheiratet, andere nicht.

  21. 21
    Alman says:

    ja ja, bei dem heutigen Kostendruck haben unsere journalisten natürlich nur noch wenig zeit ihre infoquellen ordentlich zu recherchieren.Da schreibt dann der Eine vom Anderen ab.Diese extremen Zahlen waren mir von Anfang an suspekt.

  22. 22
    Stefan B. says:

    Bei aller berechtigter Kritik wuerde mich aber mal interessieren, wo die Informationen denn urspruenglich hergekommen sind. Nach einer halben Stunde Suche im Netz konnte ich naemlich diese ominoese Studie immer noch nicht finden. Nur eine ueber die Sicht der Betrogenen. Noch nicht einmal auf der Theratalk Webseite gibts was dazu. Hat jemand einen Link? Als Journalist wuerde ich dann vermutlich auch sagen, dass ich fuer die paar Zeilen, die ich dafuer von meinem Redakteur zugestanden kriege, nicht versuche diesen Herrn Beer ans Telefon zu kriegen. Aber vermutlich waere ich deshalb auch kein guter Journalist. Oder vielleicht gerade deshalb ein sehr erfolgreicher… oder beides?

  23. 23
    grey²³ says:

    @ Alman #24

    So extrem sind die Zahlen gar nicht. Wenn ich mich bei google umschaue, bewegt sich die Zahl der Fremdgeherinnen über 40 Prozent. Das hatte auch stern.de im Jahr 2003 schonmal gewusst, wie man im Archiv nachlesen kann. Bei Männern sind es um die 35 Prozent – wahrscheinlich sind wir glücklich oder zu hässlich oder wir lügen.

    Die Scheidungsrate von über 40 Prozent in Deutschland kommt ja nicht von ungefähr. Die Geschichte wäre auch spannend geblieben, wenn ein Journalist die zu Grunde liegende Studie begriffen und mit Hirn im Kopf aufgearbeitet hätte – aber was verlange ich da eigentlich…

    Ich habe die 55 Prozent gestern auf Seite 1 der Nachtausgabe der Mopo zu Gesicht bekommen, und dachte mir gleich, dass das Zirkus ist. Was sich dann heute abgespielt hat, stellt meine Befürchtungen allerdings (mal wieder) völlig in den Schatten.

  24. 24
    zaphodia says:

    @25

    Naja es werden nicht alle Studien gleich im Netz veröffentlicht, aber wenn ich mir das Registered Trademark Verkaufsmodell von Theratalk so ansehe, sehe ich im Netz nur viel Eigenlob, aber fast keine Zitate einer Veröffentlichung der vielen Studien im Projekt, zumindest bei der Suche nach „Theratalk“.
    Von daher sowieso suspekt, da würde sich eher eine richtige Tiefenrecherche lohnen, z.B. wieviel Kohle die Göttinger eigentlich damit machen.

    Trotzdem hier ein Link vom Focus aus dem Jahre 2006 (!) mit eingehenderer Berichterstattung zur
    Studie.

  25. 25
    Stefan W. says:

    Statistik hatte ich im Mathe-Leistungskurs in der 12. Klasse.

    Zu der Zeit haben die meisten das Abschreiben schon gelernt, und können so auf’s Begreifen verzichten.

  26. 26
    zaphodia says:

    Hm, probier ich das noch mal mit dem Link, Spamschutz zugeschlagen?

    Focus-Bericht zur Studie

  27. 27
    Stefan B. says:

    @31 zaphodia: Danke, den Link hatte ich noch nicht. Da stimmt die Prozentuale Verteilung. Waren aber erheblich weniger Teilnehmer in der Studie. Ob Hr. Beer seine Ergebnisse einfach schon mal mittendrin veroeffentlicht hat? Ich bin verwirrt.

  28. 28
    Matthias says:

    @ Stefan B.: Laut „Focus“ wurden 2601 Fremdgeherinnen und Fremdgeher befragt. Weiter oben im Artikel wurde das auf 2600 abgerundet (oder die 1 ist ein Tippfehler). Hinzu kommen laut Website von „Theratalk“ 3334 befragte Betrogene. Addiert man diese beiden Zahlen, kommt man auf die bei „Bild“ erwähnten 5934.

  29. 29
    kreske says:

    Was mich ja noch interessieren wuerde ist, wie die von den 45% Männeranteil plötzlich auf einen Wert von 49% kommen

  30. 30
    zaphodia says:

    @36

    Ich tippe auf akustischen Fehler bei Telefoninterview mit Beer. Oder Sauklaue beim Aufschreiben ;-)

  31. 31
    ?! says:

    Ohne Worte. Insbesondere das komplette Interview bei der SZ (Danke 18), das der Sache noch den richtigen satirischen Drive gibt.

    Wage trotzdem zu behaupten, dass das schon immer so war. Sobald Stars, Aliens oder Sex ins Spiel kommen stoppt jede Recherche (man denke nur an die großen BUNTE-Geschichten unter F.J. Wagner). Die Internetverbreitung macht die Abkupferei halt nur noch transparenter – dankenswerterweise oder eben auch…leider.

  32. 32
    gestaendiger says:

    guten morgen,
    sooo, nachdem sich die dame meiner 1. ehe (1994-2006) einen ups-fahrer gekrallt hatte – ich es herausfand und mich ca. 3 wochen, einem polizeilich ausgesprochenen, 10-taegigen wohnungs- und kontaktverbot, sowie diversen grenzwertigen situationen spaeter auf der strasse wiederfand, sagte ich mich nach knapp 35 lebensjahren vom persoenlichen treue-schwur los – und ging ebenso „fremd“:

    1 friseuse (klassisch)
    1 joggerin (strasse angesprochen)
    1 netz-perle (netz angesprochen)
    1 edel-hure
    4 strassen-nutten
    1 spaziergaengerin (strasse angesprochen)
    1 badende (oeffentl. bad angesprochen)

    spaeter, kehre ich nun mit 37 jahren wieder zu meinen treue-vorstellungen zurueck.

  33. 33
    Peter H. says:

    @geständiger: Na die Experimentierphase hatte ichd ann doch etwas eher im Leben. Aber aus ähnlichem Anlaß.

    Ansonsten, die Statistik stimmt doch. Meine Frau ist mir treu, und meine Freundin betrügt mit mir ihren Mann. :-) Macht „jede zweite“! Oder wollt ihr etwa sagen, ich sei statistisch nicht repräsesentativ? Oder glaubt gar, ich könne mir bei meiner Frau ja nicht sicher sein? Also wirklich…

  34. 34
    Hasigogo says:

    Die Zahlen und Ergebnisse aus den sexualbezogenen Studien der Uni-/Klinik-Institute haben scheinbar die seltsame Eigenheit, irgendwie ständig schwer verwurstet durch den Medienwald zu wandeln.

    Im letzten Sommer wurde z.B. das Thema „Sex-Mangel & Arbeitswut“ durchs Mediendorf getrieben, wie ich selbst anhand einer kleinen Recherche feststellen durfte. Theratalk hatte im Frühling veröffentlicht, und keiner hatte es mitbekommen. Erst als die Apotheken-Umschau sich im Sommer daraus ne Story bastelte, sprangen SPON, taz, FR und Netzeitung (u.v.a) auf den Zug auf. Theratalk wird mit keinem Wort erwähnt, und alle haben nur von der Apo-Umschau abgeschrieben, anstatt mal Original-Studie und PM dazu zu konsultieren. Spätes Abschreiben ersetzt keine frühe Recherche …

    Ähnlich erging es einer Charité-Studie von Nov. 2004, die von GMX im März 2007 (!) im Fließtext mit „Was bringt Sie so richtig auf Touren?“ mal so richtig auf den reisserischen Punkt gebracht wurde – gemeint waren Frauen. „Hygiene“ und „Schutz vor Krankheiten“ waren ziemlich weit vorne bei den Heißmachern, was sich aber nur durch die PM der Charité letztendlich nachvollziehen ließ. Der Text war einfach „angereichert“ worden, damit aus einer normalen sexualwissensschaftlichen Studie doch noch was rauszuprügeln ist.

    Insgesamt kommt das auch im Lichte der oben gezeigten Beispiele bei mir so an, daß der Recherchegrad sinkt, sobald der Sexgehalt einer Nachricht steigt. Je toller das (vermeintliche) Ergebnis, desto eher wird übernommen, anstatt mal das eigene Hirn einzuschalten. Scheinbar übernimmt dann das zweite Hirn die Regie. ;-)

  35. 35
    Peter H. says:

    Sex-Mangel und Arbeitswut? Eher zuviel Arbeit und daher weder Zeit noch Lust für Sex.

  36. 36
    arahf says:

    unglaublich :p

    denkt sich denn keiner was dabei? wenn jede 2. Frau und jeder 2. Mann fremdgeht ist die Wahrscheinlichkeit dass es noch intakte Ehen/Beziehungen gibt sehr klein. Manoman

  37. 37
    Peter H. says:

    Naja, wenn jeweils die richtigen miteinander fremdgehen, ist nur jede 2. Beziehung im Ors. Und das wiederum entspricht ja wohl den Tatsachen. Aber aus anderen Gründen.

    Ich warte ja nur noch auf eine Headline „jede zweite Fremdgeherin ist weiblich“ :-)))

  38. 38
    Xaerdys says:

    Ich finde es echt bedenklich, wie oft so ein Mist in vorkommt. Man darf doch schon an Deutschlands journalistischer Qualität zweifeln – nunja das tut man in Zeiten, in denen sich BILDmitarbeiter Journalisten nennen dürfen, ohnehin.

  39. 39
    Moss says:

    Hmm, wäre das nicht eher ein Beitrag der Rubrik «Zwei Nullen sind keine Acht und drei Nullen keine Redaktion»?

  40. 40
    Nordtroll says:

    Zu 45: Auf die hatte ich eigentlich auch gewartet. Oder noch weiter interpretiert „Lesbisch: Zehn Prozent der Frauen betrügen ihren Mann mit einer anderen Frau“. Denn bei 55 gegen 45 Prozent sind ja gar nicht genug Männer da fürs Betrügen.

  41. 41
    7an says:

    @ Nobilitatis

    „Journalisten haben keinerlei Ausbildung bezüglich der Interpretation und Qualitätsmerkmalen von den von ihnen regelmäßig verarbeiteten Umfragen und Studien.“

    Diese Behauptung kommt aber mindestens so freizügig daher wie die falsch interpretierte Meldung, um die es hier geht.

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