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	<title>Kommentare zu: Alternativen zur Alternativlosigkeit</title>
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	<description>Medienjournalist</description>
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		<title>Von: Harald Eisenmann</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/alternativen-zur-alternativlosigkeit/#comment-65857</link>
		<dc:creator>Harald Eisenmann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 19:16:46 +0000</pubDate>
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		<description>@47: Entschuldige wenn ich da mal widerspreche, aber wenn jemand die Bild Zeitung liest, dann steht da gross drüber &#039;BiLD Zeitung&#039; und man weiss, aha, hier erfährt man nicht immer die (ganze) Wahrheit. Wenn ich eine Seite absurfe, die Google Analytics im Hintergrund am laufen hat, so nehme ich davon ÜBERHAUPT KEINE KENNTNISS wenn nicht der Betreiber so gnädig ist es im Impressum oder sonstwo versteckt zu erwähnen. Das ist leider eine ganz andere Qualität. Dennoch hat der Herr Stefan N. nun seine Verlinkungen auf besagte Seite in weiteren Blogbeiträgen wiederholt OHNE auf diese Datenschutzproblematik hinzuweisen. Für mich eine nicht erklärbare Fehlleistung eines sonst absolut integeren Journalisten mit hervorragender Reputation. Bis jetzt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@47: Entschuldige wenn ich da mal widerspreche, aber wenn jemand die Bild Zeitung liest, dann steht da gross drüber ›BiLD Zeitung‹ und man weiss, aha, hier erfährt man nicht immer die (ganze) Wahrheit. Wenn ich eine Seite absurfe, die Google Analytics im Hintergrund am laufen hat, so nehme ich davon ÜBERHAUPT KEINE KENNTNISS wenn nicht der Betreiber so gnädig ist es im Impressum oder sonstwo versteckt zu erwähnen. Das ist leider eine ganz andere Qualität. Dennoch hat der Herr Stefan N. nun seine Verlinkungen auf besagte Seite in weiteren Blogbeiträgen wiederholt OHNE auf diese Datenschutzproblematik hinzuweisen. Für mich eine nicht erklärbare Fehlleistung eines sonst absolut integeren Journalisten mit hervorragender Reputation. Bis jetzt.</p>
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		<title>Von: meykosoft</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/alternativen-zur-alternativlosigkeit/#comment-64301</link>
		<dc:creator>meykosoft</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 09:59:14 +0000</pubDate>
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		<description>Bin zufällig auf noch einen weiteren Alternativvorschlag, auch &quot;Zeitungsfluchtplan&quot; genannt, gestossen. Aus der Neuen Welt. (hier die übersetzte Version): 

http://www.stilstand.de/archives/1503

&quot;Dead-Tree Journalism&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bin zufällig auf noch einen weiteren Alternativvorschlag, auch »Zeitungsfluchtplan« genannt, gestossen. Aus der Neuen Welt. (hier die übersetzte Version): </p>
<p><a href="http://www.stilstand.de/archives/1503" rel="nofollow">http://www.stilstand.de/archives/1503</a></p>
<p>»Dead-Tree Journalism«</p>
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		<title>Von: r3lite</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/alternativen-zur-alternativlosigkeit/#comment-63370</link>
		<dc:creator>r3lite</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jan 2009 16:03:50 +0000</pubDate>
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		<description>Alternativen aufzeigen. Dann verblasst jede sogenannte &quot;Tina&quot;-Argumentation. Ist doch eigentlich ganz simpel, wird aber meistens von genau denen nicht gemacht, die anderen vorwerfen, sie würden mit &quot;Tina&quot; argumentieren. Vermisse ich übrigens auch im Beitrag. Was sind denn jetzt die möglichen Alternativen zu der angeblich doch nicht alternativlosen Methode?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Alternativen aufzeigen. Dann verblasst jede sogenannte »Tina«-Argumentation. Ist doch eigentlich ganz simpel, wird aber meistens von genau denen nicht gemacht, die anderen vorwerfen, sie würden mit »Tina« argumentieren. Vermisse ich übrigens auch im Beitrag. Was sind denn jetzt die möglichen Alternativen zu der angeblich doch nicht alternativlosen Methode?</p>
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		<title>Von: NoDoubt</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/alternativen-zur-alternativlosigkeit/#comment-63051</link>
		<dc:creator>NoDoubt</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 22:16:05 +0000</pubDate>
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		<description>Ach ja, zu diesem Blog gibt es wirklich keine Alternativen. Weiter so, Stefan!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach ja, zu diesem Blog gibt es wirklich keine Alternativen. Weiter so, Stefan!</p>
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		<title>Von: NoDoubt</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/alternativen-zur-alternativlosigkeit/#comment-63050</link>
		<dc:creator>NoDoubt</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 22:10:16 +0000</pubDate>
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		<description>Einige Kommentare hier sind unter aller S..., aber erst einmal zum Kern der Niggermeierschen Frage: Gibt es Alternativen? Ich sage: Ja. 

Erstens: Die Medien hätten sich nicht auf Google einlassen dürfen (siehe SZ-Kommentar vom 10.1., S.3). Hier siegt die Technik über den Inhalt. Wenn alles kostenlos ist, weil man ja alle News verlinken kann, braucht sich keiner wundern, wenn die Vielfalt stirbt.

Zweitens hätte man sich vorher nicht schon so abhängig machen dürfen von Werbung, sondern um den Leser buhlen sollen. Und dann wundert man sich, wenn das Ganze in einem Abschwung nicht mehr rentabel ist. Schön blöd! Und machen wir uns nix vor: Börse Online wird schon seit Jahren am Markt für nen Appel und ein Ei angeboten (zuletzt wollte man wohl 3,9 Mio. Euro) und niemand schlägt zu. Warum wohl? Qualität allerhöchstens mittelmäßig, Management miserabel, zu große und leicht störrische Redaktion, dazu Schleichwerbung en masse. Die meisten Leser merken es, wenn Sie vera... werden. Da steht dann die Einschätzung zum Öl und daneben die Werbung fürs Zertifikat (am besten von Lehman?). 

Drittens: Die Lohnunterschiede in der Branche sind gravierend. 1999 sind die Manager rumgerannt und haben jedem Dödel ein fantastisches Gehalt angeboten, der keine Rechtschreibschwäche (!?) hat. Von denen hocken noch etliche in den Redaktionen (z.B. bei der FTD, HB, Bö usw.). Und dann wundert man sich, warum das Ganze in einem Abschwung nicht mehr rentabel ist. Schön blöd! Die jungen Leute haben dann sicher keinerlei Bock, irgendeinem untertänigen Ressortleiter irgendwelche Ideen zu geben, damit der sich mit Alternativen brüsten kann. Die Verlagsbranche dürfte nebem dem universitären Zirkel (der Prof, der von der Arbeit seiner Doktoranten profitiert) die einzige &quot;Branche&quot; sein, in der Ideen zwar hochgehalten werden, die Ideengeber oft aber nicht einmal verbale Anerkennung dafür ernten. In anderen Branchen gibt es dafür KVP-Programme und wer ne gute Idee hat, kriegt echte Kohle dafür und wird auch eher bei Beförderungen berücksichtigt. Dies gilt für weite Teile der Medienbranche (insbesondere große Verlage) defintiv nicht.

Viertens: Die meisten Manager haben keine Ahnung mehr von den Inhalten. Wer die Inhalte nicht wirklich versteht, kann auch kein Geschäft machen. Keine keine erfolgreiche Autowerkstatt, die von einem Bäckermeister geführt wird. Zudem handeln alle prozyklisch. In schwierigen zeiten wird nicht gefragt, wie man seine Einnahmen erhöhen könnte (mehr Leser, neue Geschäftsmodelle, whatever), sondern wo man am besten Sparen kann. So viel zu diesen &quot;kreativen Zerstörern&quot;.

Fünftens: Niemals hätte die Branche ihre Inhalte zu einem großenTeil im Internet anbieten sollen. Aber man glaubt ja, dass der Werbemarkt größer ist als der Abomarkt. Mag sein, aber er ist ein Derivat der Konjunktur. Das weiß jeder Depp. Und dann wundert man sich, warum das Ganze in einem Abschwung nicht mehr rentabel ist. Schön blöd!

Sechstens: Nochmals zur Vielfalt. Wenn alle dasselbe machen und die gleiche politisch korrekte Kriecher-Meinung haben (auch im Wirtschaftsteil oder dem Feuillton), kämpfen alle um die gleichen, eher uninformierten und sprunghaften Leser. Die sind dann mal weg und informieren sich bei den Sparnews von Web.de oder bei tina.de (;-) (konnte ich mir jetzt nicht verkeifen). Und dann wundert man sich, warum das Ganze in einem Abschwung nicht mehr rentabel ist. Schön blöd!

Siebtens: Das Ganze mit Palästina oder der Commerzbank in einen Topf zu werfen, ist etwas weit hergeholt, aber die TINA-Frage stellt sich trotzdem.

CoBa: Jeder in Frankfurt weiß, dass die Coba wegen der Problempapiere in den eigenen Büchern und ihrer Tochter Eurohypo (Aufgepasst: Spezialisiert auf Gewerbeimmobilienkredite, ähnlich wie die in Abwicklung befindliche Hypo Real Estate) keine Chance mehr hatte, die Dresdner samit ihrer eigenen Probleme zu übernehmen. Denen fliegt eh grad alles um die Ohren, da hat Blessing halt keine Wahl gehabt und ist unter den Staatsschirm geschlüpft. Der hätte wirklich einpacken können. Und wenn das Gehalt eh schon auf 500 große Scheine begrenzt ist, dann kann man sich die Übernahme auch durch den Staat finanzieren lassen. Wenn man kein Gesicht mehr hat, kann man es auch nicht verlieren! Schade nur, dass die Regierung die Allianz nicht zur Kasse gebeten hat (Finanzmittelbestand zum 30.9.: +26,4 Mrd. Euro; siehe Q3-Bericht, S. 51). Aber die Versicheurngslobby war in Berlin halt schon immer stärker als die Bankenlobby!!! Die haben einfach den Mund gehalten und etwas Geld hintergeschoben. Schon waren sie ihre Probleme auf Kosten des Steuerzahlers los. Hatte also nichts mit fehlenden Alternativen (langsame Abwicklung über Garantien oder Verkauf der Drsdner an ne kapitalstarke Bank), sondern mit Geschacher und ganz viel Schmierenkomödie zu tun. 

Gaza/Israel: Es ist schon erschreckend, wie wenig man in Deutschland gegen Israel sagen darf. Ein hochgerüsteter Militär- und - wie einige bereits sagen - Apartheidsstaat, der in dicht besiedelten Gebieten Krieg führen darf, ohne Sanktionen zu befürchten. Danke Staatsräson, und wir haben es ja mitfinanziert, das Arsenal. Staatsräson ist ja auch eine TINA-Sache. Die Argumente zählen nicht, hauptsache man fühlt sich ewig schuldig und drückt permanent beide Augen zu und wundert sich, dass die nächste Generation in Palästina eher zu den Waffen greift als zum Wort. Siehe hierzu auch den Kommentar bei den ARD-Tagesthemen (der beste seit zehn Jahren!!). Denn allen neutralen Beobachtern ist klar, dass Israel sich nicht an die Abmachung mit der Hamas gehalten hat. Aber unsere Kanzlerin hatte ja schon im Georgien-Konflikt kräftig daneben gelegen. Sie macht mit dem Unfug einfach weiter. Keine Argumente, nicht die Sachlage klären, sondern: Erst mal blind Partei ergreifen. ... Aber wie sagte Barak (heute Israels Verteidigungsminister) vor sechs Jahren (oder fünf??): Wenn ich Palästinenser wäre, wäre ich auch ein Terrorist. In diesem Sinne wird es wohl noch einige Kriege so weitergehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Einige Kommentare hier sind unter aller S…, aber erst einmal zum Kern der Niggermeierschen Frage: Gibt es Alternativen? Ich sage: Ja. </p>
<p>Erstens: Die Medien hätten sich nicht auf Google einlassen dürfen (siehe SZ-Kommentar vom 10.1., S.3). Hier siegt die Technik über den Inhalt. Wenn alles kostenlos ist, weil man ja alle News verlinken kann, braucht sich keiner wundern, wenn die Vielfalt stirbt.</p>
<p>Zweitens hätte man sich vorher nicht schon so abhängig machen dürfen von Werbung, sondern um den Leser buhlen sollen. Und dann wundert man sich, wenn das Ganze in einem Abschwung nicht mehr rentabel ist. Schön blöd! Und machen wir uns nix vor: Börse Online wird schon seit Jahren am Markt für nen Appel und ein Ei angeboten (zuletzt wollte man wohl 3,9 Mio. Euro) und niemand schlägt zu. Warum wohl? Qualität allerhöchstens mittelmäßig, Management miserabel, zu große und leicht störrische Redaktion, dazu Schleichwerbung en masse. Die meisten Leser merken es, wenn Sie vera… werden. Da steht dann die Einschätzung zum Öl und daneben die Werbung fürs Zertifikat (am besten von Lehman?). </p>
<p>Drittens: Die Lohnunterschiede in der Branche sind gravierend. 1999 sind die Manager rumgerannt und haben jedem Dödel ein fantastisches Gehalt angeboten, der keine Rechtschreibschwäche (!?) hat. Von denen hocken noch etliche in den Redaktionen (z.B. bei der FTD, HB, Bö usw.). Und dann wundert man sich, warum das Ganze in einem Abschwung nicht mehr rentabel ist. Schön blöd! Die jungen Leute haben dann sicher keinerlei Bock, irgendeinem untertänigen Ressortleiter irgendwelche Ideen zu geben, damit der sich mit Alternativen brüsten kann. Die Verlagsbranche dürfte nebem dem universitären Zirkel (der Prof, der von der Arbeit seiner Doktoranten profitiert) die einzige »Branche« sein, in der Ideen zwar hochgehalten werden, die Ideengeber oft aber nicht einmal verbale Anerkennung dafür ernten. In anderen Branchen gibt es dafür KVP-Programme und wer ne gute Idee hat, kriegt echte Kohle dafür und wird auch eher bei Beförderungen berücksichtigt. Dies gilt für weite Teile der Medienbranche (insbesondere große Verlage) defintiv nicht.</p>
<p>Viertens: Die meisten Manager haben keine Ahnung mehr von den Inhalten. Wer die Inhalte nicht wirklich versteht, kann auch kein Geschäft machen. Keine keine erfolgreiche Autowerkstatt, die von einem Bäckermeister geführt wird. Zudem handeln alle prozyklisch. In schwierigen zeiten wird nicht gefragt, wie man seine Einnahmen erhöhen könnte (mehr Leser, neue Geschäftsmodelle, whatever), sondern wo man am besten Sparen kann. So viel zu diesen »kreativen Zerstörern«.</p>
<p>Fünftens: Niemals hätte die Branche ihre Inhalte zu einem großenTeil im Internet anbieten sollen. Aber man glaubt ja, dass der Werbemarkt größer ist als der Abomarkt. Mag sein, aber er ist ein Derivat der Konjunktur. Das weiß jeder Depp. Und dann wundert man sich, warum das Ganze in einem Abschwung nicht mehr rentabel ist. Schön blöd!</p>
<p>Sechstens: Nochmals zur Vielfalt. Wenn alle dasselbe machen und die gleiche politisch korrekte Kriecher-Meinung haben (auch im Wirtschaftsteil oder dem Feuillton), kämpfen alle um die gleichen, eher uninformierten und sprunghaften Leser. Die sind dann mal weg und informieren sich bei den Sparnews von Web.de oder bei tina.de (;-) (konnte ich mir jetzt nicht verkeifen). Und dann wundert man sich, warum das Ganze in einem Abschwung nicht mehr rentabel ist. Schön blöd!</p>
<p>Siebtens: Das Ganze mit Palästina oder der Commerzbank in einen Topf zu werfen, ist etwas weit hergeholt, aber die TINA-Frage stellt sich trotzdem.</p>
<p>CoBa: Jeder in Frankfurt weiß, dass die Coba wegen der Problempapiere in den eigenen Büchern und ihrer Tochter Eurohypo (Aufgepasst: Spezialisiert auf Gewerbeimmobilienkredite, ähnlich wie die in Abwicklung befindliche Hypo Real Estate) keine Chance mehr hatte, die Dresdner samit ihrer eigenen Probleme zu übernehmen. Denen fliegt eh grad alles um die Ohren, da hat Blessing halt keine Wahl gehabt und ist unter den Staatsschirm geschlüpft. Der hätte wirklich einpacken können. Und wenn das Gehalt eh schon auf 500 große Scheine begrenzt ist, dann kann man sich die Übernahme auch durch den Staat finanzieren lassen. Wenn man kein Gesicht mehr hat, kann man es auch nicht verlieren! Schade nur, dass die Regierung die Allianz nicht zur Kasse gebeten hat (Finanzmittelbestand zum 30.9.: +26,4 Mrd. Euro; siehe Q3-Bericht, S. 51). Aber die Versicheurngslobby war in Berlin halt schon immer stärker als die Bankenlobby!!! Die haben einfach den Mund gehalten und etwas Geld hintergeschoben. Schon waren sie ihre Probleme auf Kosten des Steuerzahlers los. Hatte also nichts mit fehlenden Alternativen (langsame Abwicklung über Garantien oder Verkauf der Drsdner an ne kapitalstarke Bank), sondern mit Geschacher und ganz viel Schmierenkomödie zu tun. </p>
<p>Gaza/Israel: Es ist schon erschreckend, wie wenig man in Deutschland gegen Israel sagen darf. Ein hochgerüsteter Militär– und — wie einige bereits sagen — Apartheidsstaat, der in dicht besiedelten Gebieten Krieg führen darf, ohne Sanktionen zu befürchten. Danke Staatsräson, und wir haben es ja mitfinanziert, das Arsenal. Staatsräson ist ja auch eine TINA-Sache. Die Argumente zählen nicht, hauptsache man fühlt sich ewig schuldig und drückt permanent beide Augen zu und wundert sich, dass die nächste Generation in Palästina eher zu den Waffen greift als zum Wort. Siehe hierzu auch den Kommentar bei den ARD-Tagesthemen (der beste seit zehn Jahren!!). Denn allen neutralen Beobachtern ist klar, dass Israel sich nicht an die Abmachung mit der Hamas gehalten hat. Aber unsere Kanzlerin hatte ja schon im Georgien-Konflikt kräftig daneben gelegen. Sie macht mit dem Unfug einfach weiter. Keine Argumente, nicht die Sachlage klären, sondern: Erst mal blind Partei ergreifen. … Aber wie sagte Barak (heute Israels Verteidigungsminister) vor sechs Jahren (oder fünf??): Wenn ich Palästinenser wäre, wäre ich auch ein Terrorist. In diesem Sinne wird es wohl noch einige Kriege so weitergehen.</p>
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