Wie nennt man den Beruf, den Daniela Aschenbach und andere abends in der Anrufsendung „Quiz-Zone” auf dem Kindersender Nick ausüben? Sie selbst nennen sich Moderatorinnen, aber das ist angesichts stundenlanger Monologe, mit denen die Zuschauer teils aggressiv zum Anrufen animiert werden, ein bisschen abwegig. „Betrüger” kann man auch nicht sagen, denn die Art, wie sie systematisch die Zuschauer über Gewinnhöhe, Gewinnchancen und Ablauf des Spiels in die Irre führen, würde man zwar landläufig Betrug nennen, juristisch womöglich auch — aber man müsste es ihnen natürlich erst beweisen.
Was also ist Daniela Aschenbach? Mitglieder des Forums call-in-tv.de hatten eine Idee: Sie nannten sie „Animöse”.
Darüber war Frau Aschenbach nicht glücklich.
Sie schaltete einen Anwalt ein, der für den „Quiz-Zone”-Produzenten Callactive bereits in einer anderen Sache gegen call-in-tv.de und seinen Betreiber Marc Doehler vorgegangen war. Er mahnte Doehler im März wegen „schwerer Persönlichkeitsrechtsverletzungen” ab: Frau Aschenbach sei durch die Beschreibung im Forum als „AVD – Animöse vom Dienst” beleidigt und auf übelste Weise herabgewürdigt worden.
Doehler wollte die geforderte Unterlassungserklärung allerdings nicht abgeben. „Selbstverständlich nicht”, wie sein Anwalt schrieb. Er hatte offensichtlich größeres Vergnügen beim Formulieren seiner Antwort:
Mir ist völlig unklar, welcher schmutzigen Phantasie die Annahme entsprungen ist, das Wort „Animöse” setze sich aus „Animateurin” und einer abwertenden Bezeichnung für die weibliche Vagina (…) zusammen – ich muss angesichts der im Namen Ihrer Mandantin ausgesprochenen Abmahnung jedoch zu meiner Irritation annehmen, dass diese Phantasie auf den Vorstellungen Ihrer Mandantin beruht. (…)
Sie wollen bitte zur Kenntnis nehmen, dass uns im Rahmen der ungeliebten Rechtschreibreform so manche unerfreuliche „Eindeutschungen” begegnen, so für die Friseurin, hergeleitet aus dem Französischen statt Friseuse „Frisöse”. Ebenso aus Masseuse abgeleitet „Massöse”. Weitere Beispiele wollen Sie freundlicherweise dem „Duden” in einer aktuellen Auflage entnehmen. Ich finde diesen Sprachverfall ebenso bedauerlich wie Sie, vermag hieraus jedoch kein abmahnfähiges Verhalten zu entnehmen.
Es folgte eine längere Ausführung, ob es sich bei dem Wort „Animöse” nicht sogar um eine „intellektuell brillante Wortschöpfung” aus „Animateurin” und „Animosität” halten könne.
Doehler hatte, nachdem Callactive-Geschäftsführer Stefan Mayerbacher das Wort „Animöse” moniert hatte, im Forum von call-in-tv.de eine Wortsperre eingerichtet. Sein Anwalt erklärte, er habe Doehler sogar dazu geraten, „diese Wortsperre wieder zu entfernen”. Einer „instruktiven Auseinandersetzung mit der semantischen Bedeutung des Wortes ‚Animöse’ im Rahmen eines Urteils” sähe er gerne entgegen.
Vor drei Wochen erreichte Marc Doehler eine weitere Abmahnung. Diesmal beklagt „Quiz-Zone”-”Moderatorin” Anneke Dürkopp „schwere Persönlichkeitsrechtsverletzungen”. Frau Dürkopp sei durch die Beschreibung im Forum als „rätselanimöse” beleidigt und auf übelste Weise herabgewürdigt worden. Auch ihre Kollegin Miriam Wimmer vom Schwesterprogramm „Money Express” wehrt sich dagegen, dass ihre Tätigkeit in den Protokollen auf call-in-tv.de „Animöse” genannt wurde.
Inzwischen haben Dürkopp und Aschenbach beim Landgericht Hamburg einstweilige Verfügungen gegen Doehler erwirkt.
— 24. April 2007, 10:03 — 82 Kommentare
· · ·



wo kommen wir denn da hin, wenn sich jeder selbst aussuchen kann, wie er genannt wird?
— leo kirch — 24. April 2007, 10:15 #
Persönlich bezeichne ich die Herren und Damen in diesen Sendungen als „Nervendes Pack die offensichtlich nichts anständiges gelernt haben”.
— Armin — 24. April 2007, 10:19 #
„Friseuse” oder „Masseuse” sagt man aber auch nicht mehr, wenn man als politisch korrekt gelten will. Die offizielle Berusbezeichnung von Haareschneiderinnen lautet wohl „Friseurin”.
Deshalb heißt es jetzt auch „Friteurin”.
Und „Mörin”.
— Lars — 24. April 2007, 10:25 #
Stefan, weiter so!
Deine Einträge sind immer sehr erheiternd. :-)
— G — 24. April 2007, 10:27 #
Ich bitte, diesen Blogeintrag nicht mit Satire zu verwechseln. Den schrieb das wahre Leben…
Wenn ich die Sache nicht am eigenen Leibe erfahren müsste, könnte ich dem Ganzen aber auch ein Lächeln abgewinnen ;-)
— Marc Doehler — 24. April 2007, 10:57 #
So weit scheint es mit dem Frau Aschenbachs Selbstbewusstsein (nennt sie selbst als erste ihrer „Stärken”) nicht her zu sein, wenn Sie diese geniale Bezeichnung Anim*** nicht aushält.
Vielleicht sollte sie unter „Schwächen” noch Humorlosigkeit ergänzen…
Was ist denn bitte dieses 1-2-3-TV, für das Frau Aschenbach auch arbeitet?
— h. aus f. — 24. April 2007, 10:58 #
Meine dunkle Seite hofft gerade inständig, dass Stefans Pagerank ausreicht, um bei Google eines Tages bei der Suche nach Daniela Aschenbach diesen Artikel an erster Stelle zu finden.
— Chris — 24. April 2007, 11:05 #
Zitat:
„Im deutschsprachigen Raum gibt es ein sehr großes Wachstumspotenzial für Call TV, insbesondere als Programmteppiche in Vollprogrammen”, so die Prognose von Stephan Mayerbacher, die Free-trade-TV-Sender auf Grund von Werbung unabhängiger Einnahmen sicherlich freuen wird, die Zuschauer aber möglicherweise zunehmend verärgern könnte.
Quelle: loogie.net/news/20041206/de0_mayerbacher.html
„die Zuschauer aber möglicherweise zunehmend verärgern könnte”….
Ist schon lustig, er hat es 2004 schon „vorhergesehen” und kann nun gegen jeden und alles mit der großen Abmahnklatsche bei Fuss stehen.
War das planlos oder eher zukunftsorientiert?
— Rainer — 24. April 2007, 11:18 #
Interessant ist ja auch die Internetpräsenz der Dame. Sie hat eine Rubrik „a bis z”, wobei sie allerdings x und y ausgelassen hat. Gut, das kann ich verstehen. Wem fällt schon was zu x und y ein?
Bei R beispielsweise „R wie Realist (schon eher)”. Dann bei U folgendes „U wie Ungerechtigkeit (bringt mich auf die Palme)”. Also eigentlich verbringt sie dann ihre „Sendungen” allesamt auf einer Palme sitzend.
Meine Hoffnungen ruhen auf Marc Doehler und seinem Anwalt, auf dass sie einen kleinen Achtungserfolg gegen die ganze Bande erzielen.
— Stefan mit f — 24. April 2007, 11:24 #
Als Ergänzung zur Internetpräsenz der Dame: Kann es sein, dass die junge Frau immer sagt: „Schön, dass Du eingeschalten hast?”
Dagegen klage ich, Frechheit!
Ansonsten: Herr Doeler, ich wünsche ebenfalls viel Erfolg, auf dass die andere Partei bald nichts mehr zu mo(e)sern hat!
— Chris — 24. April 2007, 11:42 #
Die Aschenbach hat bei Neunlive nichts getaugt, das wird wo anders genauso sein egal wo sie zu sehen ist, und das Betrifft auch die anderen herrschaften dieser art.
— karlo — 24. April 2007, 11:53 #
Groß!
Frank Zappa kriegte mal ähnlichen Ärger, als er vor Gericht einem Richter sagte: „You can sit on my face”, was ja per se, Wort für Wort, erst mal nichts unanständiges ist. Es folgten sehr schöne Wortklaubereien.
— Jochen — 24. April 2007, 12:30 #
Ich verfolge diese durchaus interessanten und gut recherchierten Call-TV-Einträge jetzt ja schon länger, aber so langsam nimmt dieses einst unterhaltsame Thema doch ungeahnt ernste Züge an.
Da ich in meiner „journalistischen Ausbildung” noch vergleichsweise am Anfang stehe, kann ich hier nur aus meinem Studienalltag berichten. In unserem Seminar „Medienrecht” behandeln wir des Öfteren Persönlichkeitsrechtsverletzungen und deren Folgen. Dass ein so harmloser und nachweislich nicht bösartig abgeleiteter Begriff wie „Animöse” nun Abmahnungen mit genanntem Wortlaut zur Folge hat, würde an dieser Stelle wohl sogar meiner Rechts-Professorin ein Schmunzeln entlocken.
Was das Call-TV an sich betrifft, kann ich nur den Kopf schütteln. Oder man hält es wie ein berühmter Entertainer, der „9Live” und Konsorten humoristisch mit Exkrementen in Exponentialdarstellung zu beschreiben versuchte. Aber besser ist immer noch: Einfach wegschalten!
— Eddy — 24. April 2007, 12:44 #
Was Menschen halt so tun, wenn sie nichts besseres zu tun haben und nichts anständiges[1] gelernt haben …
[1] Oder ist das schon eine justizable Unterstellung?
— Lukas — 24. April 2007, 12:45 #
Das deutsche Justizsystem gemahnend, rate ich Marc schonmal ordentlich Geld beiseite zu sparen, deutsche Gerichte neigen dazu, jemandem Recht zu geben, der sich beleidigt fühlt, da er sich offensichtlich so beleidigt fühlt, dass er sogar vor Gericht zu ziehen bereit war, dass muss reichen. Wenn nicht, addiert sich die Humorlosigkeit des durchschnittlichen deutschen Vorsitzenden zur Abscheu vor amüsierten, haarspaltenden Rechtsanwälten mit Affinität zur kreativen Verwendung der deutschen Sprache hinzu.
Einziger Ausweg: Beleidige sie richtig, dann hast Du wenigstens etwas für Dein Geld.
(z.B.: Animatrice, Wortspielgespielin, Quotenkonkubine, Bildschirmtelefonadaptöse, Vernunftsedativum…) – obwohl ich Animeuse in der alten Schreibweise viel chiquer finde.
— Dominik — 24. April 2007, 13:12 #
gegen frau aschenbach ist nichts zu sagen. mit ihr kann man mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit pferde stehlen. und vieles mehr.
— malte — 24. April 2007, 13:59 #
„… beim Landgericht Hamburg einstweilige Verfügungen gegen Doehler erwirkt”
Zufällig wie immer bei dem deutschlandweit beliebtesten Meinungsfreiheitsbeendigungsgerichtshof mit dem ungemein geschätzten Verrichter Buske.
Siehe auch http://www.buskeimus.de
— Will Kür — 24. April 2007, 14:02 #
Korrekt natürlich: http://www.buskeismus.de/
— Will Kür — 24. April 2007, 14:05 #
Wenn du mit Pferde stehlen indirekt reiten meinst: Vermutlich.
Scheinen auch so die sich selber verewigenden XY-Chromosomenträger in den entsprechenden Gästebüchern der betroffenden Damen zu sehen.
Darüberhinaus würde ich eh Animörser bevorzugen… im Sinne von Animateurin mit mörserähnlich wirkender Dummlabergeschosswirkung. Psychische Kolleteralschäden sind, wenn nicht schon vorher beim Zuschauer und insbesondere Anrufer vorhanden, zu erwarten.
Mit einer derartigen Bezeichnung wäre das ganze auch Fall für die Genfer Konvention. Ein erweitertes Zusatzprotokoll zum Grundprinzip „Verbot von Angriffen gegen die Zivilbevölkerung” ist dann nicht mehr weit entfernt.
In diesem Sinne: Schönen Nachmittag noch ;-)
Bestes,
Steffen
— Steffen — 24. April 2007, 14:16 #
Natürlich müsste es korrekt heißen: „das Ganze auch ein Fall..”
Sorry.
— Steffen — 24. April 2007, 14:17 #
Wer kann mir die Aktenzeichen der Einstweiligen Verfügungen zumailen?
— Rolf Schälike — 24. April 2007, 15:55 #
„Flunkerfürst” wurde ebenfalls mal von der Pressekammer Hamburg verboten. Ein viel diskutiertes Urteil.
— Rolf Schälike — 24. April 2007, 17:08 #
Wie finanziert Marc Doehler denn seinen Anwalt? Hat er genug Geld odere durch Spenden?
— Jemand — 24. April 2007, 17:29 #
Die Worte „Hamburg” und „Gericht” zusammen in einem Artikel lassen einen aber auch immer nur Unangenehmes erfahren…
Schade, dass es in Deutschland kein Gesetz gegen öffentliche Dummheit und geistige Beschränktheit gibt – damit könnte man gewissen Personen sicher schnell einen ordentlichen Dämpfer verpassen.
Tut mir Leid für Marc, aber anscheinend leben wir einfach in einem Staat, in dem Meinungsfreiheit nichts mehr gilt. Allein schon das man auf die Idee kommen kann, in einem solchen Prozess ein Wort verbieten zu können, ist ein peinliches Armutszeugnis für unser Justizsystem.
— Simon Columbus — 24. April 2007, 18:07 #
Wenn es nicht so ernst wäre, wäre es ganz wunderbar.
Animöse klingt doch ganz nett, geht auch Animoese oder Animeurin?
Den Abgemahnten viel Glück und so.
— sven — 24. April 2007, 18:16 #
[...] ich bei Stefan lese, haben offenbar diverse in die Kamera plappernde Mitarbeiterinnen verschiedener [...]
— Animöse - schwere Persönlichkeitsrechtsverletzung oder brillante Wortschöpfung? | nervend | XSBlog2.0beta — 24. April 2007, 18:45 #
Da fällt mir doch auch glatt der folgende Witz ein, mit dem ich von der siebenten bis zur achten Klasse ordentlich punkten konnte:
Unterhältet sich ein Typ mit einer Blondinen in der Disco. Nach den ersten zwanzig Minuten des Flirts fragt der Typ: „Du entschuldige, ich bin leicht vergeßlich. Wie war Dein Name doch noch gleich?” Sie schaut verschmitzt lächelend in Richtung ihres Genitalbereich und flüstert ihm dann ins Ohr: „So wie das kleine Süsse hier unten bei mir, dass du vielleicht heute noch kennenlernen wirst, bloss ohne den ersten Buchstaben.” Der Typ macht daraufhin verzweifelt große Augen und brüllt: „Otze??? Du heißt Otze???”
In diesem Sinne,
Dr. House
— Steffen — 24. April 2007, 19:49 #
Na klasse, meine Kollegen nennen mich schon seit langen Zeiten, schon vor der Rechtschreibdeform „unsere Redaktöse”.
Wieviel kann man da nochmal erklagen? Dann kann ich mal ein paar Monate Urlaub machen.
— Rita K. — 24. April 2007, 21:05 #
Okay okay.. ;) Animöse, ein schon leicht irritierendes Wörtchen. Da ist einmal „Ani”. Das könnte die Genetivdeklination von Anus (m) sein. Und dann „möse”… tzzz…
Meines Wissens heißt es doch nicht mehr „die Frisöse”, sondern nur noch „die Friseurin”. Allerdings wundert mich die Empfindsamkeit der Damen schon. Wirken sie doch nicht unmaßgeblich an einer Zuseher-Verarsche mit.
— Martina — 24. April 2007, 21:14 #
Der Anneke scheint es peinlich zu sein, was sie da so treibt. Auf ihrer Website steht unter „Aktuelles” beispielsweise „Nickelodeon 21h bis 24h” – was kompletter Blödsinn ist, da der Sender nunmal Nick heißt. Und mit Nick hat das nichts zu tun, was diese Moderatöse da treibt.
— Daniel Große — 24. April 2007, 21:35 #
Tja, wenn es für Marc nicht so ein großes finanzielles will Risiko wäre, die Fahne der Meinungsfreiheit hochzuhalten, könnte man über die Aufgeregtheit der Brötchengeberin der drei – hmm, wie nennt man sie nun? – Privatfernsehdamen nur schmunzeln.
Wenn man sich, wie der Geschäftsführer der Brötchengeberin in seinem Interview hier im Blog glauben machen will, so regelkonform und vorbildlich verhält, warum meint man dann, als Fernseh-Goliath einen Foren-David bekämpfen zu müssen?
— Metzing — 24. April 2007, 21:56 #
Mir gefällt die Wortschöpfung.
Schließlich ist es ja kene normale ANIMation was die Damen da treiben, sondern regelrechtes getÖSE. ;-)
So denn, vel Glück.
— Daniel — 24. April 2007, 22:21 #
anni möse, deutsche meisterin im elongieren!
— lokalreporter — 24. April 2007, 23:21 #
übrigens dr house, der witz geht so. die totalversiefte braut sagt zu dem total versieften typ: ich heiß wie meine muschi, aber ohne m. sagt er: hää, otze?
— lokalreporter — 24. April 2007, 23:30 #
Mal abseits der juristischen Auslegung des Wortes „Animöse”:
Wenn Leute Scheiße produzieren, warum können sie dann nicht einfach einsehen, daß andere Leute diese Scheiße erkennen und diesen Scheiß scheiße finden? Zumal die Animateurinnen genau wissen, was sie da tun, aber das viele Geld, das es im florierenden Call-TV-Markt zu holen gibt, blendet das wohl problemlos aus.
Mit großem Bedauern über die Wortwahl, aber bei diesem Thema kann ich nicht anders.
— 2_Ekelpakete_für_Sie! — 25. April 2007, 12:17 #
Nachtrag: Wenn ich mich als Hütchenspieler auf die Straße stelle und es den starken Anschein hat, daß ich Passanten bzw. Mitspieler täusche und betrüge (z.B. durch einen schier unmöglich erreichbaren ausgelobten Gewinn oder durch Fake-Mitspieler) dann brauche ich mich doch auch nicht zu wundern, wenn mir die Leute nicht gerade ins Ohr hauchen, was für ein toller Mensch ich bin – sondern es ist in diesem Fall einfach der Preis für die erbeuteten Tantiemen, daß es ein paar Beobachter nicht so gut finden, was ich mache.
— 2_Ekelpakete_für_Sie! — 25. April 2007, 12:21 #
[...] Mimeusen [...]
— Meskalinopolis » Blog Archive » Böse, böse! — 25. April 2007, 15:55 #
Ich erinnere:
Semantik – Lehre von Sinn und Bedeutung.
Als ich das Wort Animöse bei Google zum ersten mal gelesen habe, musste ich an 9Live und Konsorten denken. Unabhängig davon, was vorher vorgefallen ist. :)
— SalvatoreG — 25. April 2007, 23:11 #
Interessante auch, dass die Dürrköpfige Anneke in Ihrer Vita mit keinem Wort von der tollen Anstellung bei Callactive berichtet.
http://www.dieanneke.de/vita.htm
animösitäre Beschäftigungen scheinen sich in der CV nicht so gut zu machen
— Stefan — 26. April 2007, 16:44 #
@39: Sie nennt stattdessen die Sender, bei denen sie moderiert (hat). Das ist nicht ungewöhnlich. Oliver Geissen wird ja auch nicht als „Norddeich-TV-Moderator” bezeichnet, sondern als RTL-Moderator.
— hewi — 26. April 2007, 19:26 #
Ob die Tanten beim DSF es als Persönlichkeitsverletzung ansehen, wenn ein zahlender Anrufer sabbernd in die Muschel röhrt:
„Na mein kleines Animöschen
ohne BH nur noch im Höschen,
besäuselst mich mit deinem Bla-Bla
sag ich Dir die Automarke „LILA”
Schon sehr verwirrend diese Doppelmoral bekommt man doch im sexuellen Leibesspiel zur gegenseitigen Anregung viel derbere Wortschöpfungen ins Ohr gehaucht, aber fühlt sich plötzlich wegen eines simplen Wortspiel in der eigenen Persönlichkeit verletzt.
Meine Meinung:
Den Moderatorinen wurde angeraten, sich plötzlich und ganz schwer in ihrer Persönlichkeit „verletzt” zu fühlen um einen Grund für eine Abmahnung zu haben, Kritiker des kapitalistischen Geldbeschaffungsformat „Call-in” Mundtot zu machen!
Es lebe die deutsche Demokratie und ihre, im Grundgesetz verankerte Meinungsfreiheit.
Wie wäre es mit einer Massenabmahnung des Call-in Betreibers CA in Bezug auf die gröbste Persönlichkeitsverletzung der Zuschauer in einem als P 18 ausgegebenen Programms, den Zuschauer aber auf respektloser Weise „DUzt”, als wäre er ein dummer kleiner Junge, der aber schon telefonieren kann.
— GlowingHeart — 27. April 2007, 22:59 #
wird eine moderatorin böse meist,
sie im forum animöse heisst….
so ging doch der spruch, oder verwechsele ich da gerade etwas….
gruß
der friese
— DerFriese — 28. April 2007, 2:53 #
Naja, laut Wikipedia kommt das Wort Moderator/in aus dem Lateinischen. Moderare bedeutet also „mäßigen”, „steuern” und „lenken”…. Bis auf „mäßigen” könnte man die Tätigkeit des CI-Animierpersonals durchaus als Moderation bezeichnen. Obwohl…im Wort Moderator steckt ja auch der Tor, zu dem ebenfalls Wikipedia Folgendes zu sagen hat: Der Tor als Person handelt also aus Beschränktheit töricht (”… aufsässig, frech, unbelehrbar, aggressiv, unreif …”).
So gesehen könnte auch der Begriff ModeraTOR „beleidigend und auf übelste Weise herabwürdigend” ausgelegt werden.
— krueger — 28. April 2007, 12:29 #
[...] Daniela Aschenbach [...]
— Daniela Aschenbach at no-panic - Weblog — 28. April 2007, 16:06 #
verlinkt doch mal alle daniela aschenbach auf diese seite, ein bischen spass muss sein.
http://de.wikipedia.org/wiki/Google-Bombe
— icke — 28. April 2007, 16:08 #
[...] ausüben, aber das versteht sich ja von selbst! Solche Ehrbeleidigungen wie jene, von denen Stefan berichtet verbitte ich mir auf’s [...]
— Anim-…atorinnen | icewind's Blog ³ — 29. April 2007, 17:02 #
@ No. 46: Ganz genau, schon die Berichterstattung an sich sollte verboten werden…
— Wer ist Stephan Mayerbacher? — 30. April 2007, 3:04 #
Interessant dürfte auch sein, das der Webmaster von Anneke Dürkopp auf seiner offiziellen Seite http://www.rimmrodt.com/ einen Trojaner-Downloader hat (Trojan-Downloader.VBS.Small.cw).
Bei Miriam Wimmer ist wohl die Impressumspflicht für deutsche Web-Seiten vergessen worden.
Wer da wohl im Glashaus sitzt und mit Steinen wirft.
Bin gespannt wer den Spiess umdreht.
Gruß Grimp
— Grimp — 30. April 2007, 12:40 #
Manueller Trackback: http://amendedestages.blogspot.....e-sen.html
[...] Wie dem auch sei: Endlich mal jemand, der zeigt, mit welchen Methoden 9Live, DSF und Konsorten arbeiten. Und die Bezeichnung für die „Moderatorinnen”, die ich hier aus rechtlichen Gründen nicht nenne, ist eine erste schöne Rache. Weiter so, Herr Niggemeier. [...]
— Christian — 5. Mai 2007, 0:00 #
[...] der Callactive GmbH: er soll mal wieder etwas unterlassen. Doch diesmal geht es nicht um schnöde “Animösen”, die juristischen Trompetenstöße zielen in eine andere Richtung. Die Callactive GmbH möchte [...]
— Stephan Mayerbacher… | CALL-IN-TV BLOG — 24. Mai 2007, 2:58 #
[...] produziert. Zu den Spezialitäten seiner Sendungen, die von Frauen moderiert werden, die man nicht “Animösen” nennen darf, gehört es, über einen längeren Zeitraum mit sehr hohen Gewinnsummen zu locken, die [...]
— CallActive will Kritiker mundtot machen « Stefan Niggemeier — 24. Mai 2007, 19:12 #
[...] die von ihrer Arbeitgeberin dem Anschein nach verpflichtet worden sein könnten, sich durch die Bezeichnung als “Animösen” persönlich angegriffen zu fühlen, waren nicht ganz der Anfang, begleitet von höhnischen e-Mails [...]
— Tian’anmen, … | CALL-IN-TV BLOG — 5. Juni 2007, 3:22 #
[...] Sender der MTV-Gruppe in Deutschland mehrstündige Anruf-Sendungen produziert, versucht auch weiterhin, eine kritische Auseinandersetzung mit ihren Geschäftsmethoden zu erschweren. Am Montag [...]
— Warum Callactive versucht, Kritiker mundtot zu machen « Stefan Niggemeier — 6. Juni 2007, 18:59 #
Heute (20.07.07) hat Miriam Wimmer vor dem Landgericht Hamburg (324 O 339/07) im Widersprichsverfahren gegen die Einstweilige Verfügung obsiegt. Die Einstweilige Verfügung wurde bestätigt.
Stolpe musste helfen.
Richte Buske, Dr.Korte und Richterin Frau Käfer hatten kein Verständnis für Humor. Sie machten einen verklemmten Eindruck.
Die Klägerin und der Beklagte waren natürlich nicht anwesend,
— Rolf Schälkike — 20. Juli 2007, 17:18 #
[...] In ihrer unendlichen Weisheit haben die Hamburger Zensurrichter Buske, Dr. Korte und Käfer entschieden, dass die Bezeichnung “Animöse” das Persönlichkeitsrecht der Tochter des [...]
— Mein-Parteibuch.com » Die “Stalin-Kammer” hat wieder zugeschlagen — 22. Juli 2007, 14:05 #
[...] Das Hamburger Landgericht hat ihr am Freitag Recht gegeben (was die Animöse angeht, nicht das Messerablecken). Es bestätigte eine einstweilige Verfügung gegen den Betreiber des Forums call-in-tv.de, die auch Wimmers Kolleginnen Daniela Aschenbach und Anneke Dürkopp erwirkt hatten. (Mehr zur Vorgeschichte hier.) [...]
— Call-TV-Mimeusen gewinnen vor Gericht « Stefan Niggemeier — 22. Juli 2007, 17:26 #
[...] Die sog. Moderatorinnen dürfen freilich nach gültiger Rechtssprechung nicht als "Animösen" bezeichnet werden. Daran ändert auch jedes noch so feinsinnige linguistische Gutachten [...]
— Querverweise » Fundstücke, Lesenswertes & Links - 06 | Wissenswerkstatt — 2. August 2007, 18:45 #
[...] geht um einen Kommentar, den ein Nutzer am vergangenen Sonntag um 3.37 Uhr früh unter diesem Eintrag abgegeben hat. Ich habe diesen Kommentar unmittelbar, nachdem ich ihn gesehen habe, gelöscht: [...]
— In eigener Sache (2) « Stefan Niggemeier — 14. August 2007, 20:20 #
Mal ehrlich, wer guckt sich den so’n gestörten Mist im tv an? Die Quasselstrippen – egal in welchem sender – kann man sich doch nicht wirklich reinziehen wollen!
— patrick — 15. August 2007, 0:57 #
wer sich sowas ansieht?
die leute die vorher in spielhöllen 10-cent weise ihre existenz in vorprogrammierten automaten verjubelt haben.
die müssen nicht mehr in der öffenltichkeit ihrer sucht nachkommen und sich den peinlichen blicken des spielhöllenpersonals aussetzen.
die können jetzt komfortabel anonym von zuhause ihrer spielsucht nachgehen. per telefon.
— jan — 15. August 2007, 9:09 #
Was passiert, wenn das mit den Abmahnungen Schule macht, zeigt folgendes Beispiel.
Ich habe mich heute morgen in dem im Beitrag „In eigener Sache 2″ verlinkten Blog F!XBR an der Diskussion beteiligt. Obwohl Autor Chris die derzeitige Abmahnwelle nach eigenem bekunden „schnuppe” ist, hat er besser mal eine „Prüfung vor Veröffentlichung” vorgeschaltet.
Mein erste Beitrag ging noch durch. Im zweiten habe ich den ignoranten und selbstherrlichen Umgang der Blogbetreiber mit Kommentatoren beklagt. Guess what? Dieser Eintrag fiel der vorherigen „Prüfung” zum Opfer und wurde nicht veröffentlicht.
Auch hier wird leider und aus verständlichen Gründen die Kommentarfunktion immer öfter geschlossen. Diese Tendenz macht mir Angst.
— kohli2703 — 15. August 2007, 14:38 #
@61. [...]Diese Tendenz macht mir Angst.[...]
….und diese bewusst geschürte Angst ist das Ziel!
Ängstliche Menschen geben schneller klein bei. Und hat sich das einmal ins Bewusstsein eingebrand, wirkt sich das auch auf viele andere Bereiche aus, an die man z.Z. noch gar nicht denk.
Und in 5 Jahren fragst du dich vielleicht, warum du so und nicht anders handelst ohne an deinen heutigen Kommentar zu denken. Und dann wird sich hingestellt und gesagt, jeder wäre für sein Handeln selbst verantwrtlich und das in einer Gesellschaft, wo man massiven direkten und suggestiven indirekten Einflüssen unterliegt.
— GlowingHeart — 15. August 2007, 16:07 #
[...] Stefan Niggemeier vor. Gegenstand ist diesmal – nach Niggemeiers Angaben – ein Kommentar, der zu diesem Eintrag in seinem Blog abgegeben wurde. Zwar löschte der Blogger den Kommentar, trotzdem will Callactive [...]
— Callactive: Neue Abmahnung für Niggemeier : mediareloaded — 15. August 2007, 17:14 #
[...] dazu: Es geht um einen Kommentar, den ein Nutzer am vergangenen Sonntag um 3.37 Uhr früh unter diesem Eintrag abgegeben hat. Ich habe diesen Kommentar unmittelbar, nachdem ich ihn gesehen habe, gelöscht: Das [...]
— Meinungsfreiheit / Web Adventures — 15. August 2007, 23:13 #
[...] blog ich mal über meine Friteuse (öse ist bäh) die, des alten Fettes überdrüssig der Reinigung harrte. Und was macht der alte Mann? Fett [...]
— Oldblog » Verdammt, schon Montag ich muß ‘was bloggen — 20. August 2007, 18:46 #
[...] berichtete der Journalist und Blogger (”Bildblog”) unter der Überschrift “Call-TV-Mimeusen” über einen Rechtsstreit zwischen einer Moderatorin und dem kritischen Internetforum [...]
— Landgericht fordert Vorabkontrolle von Foren-Kommentaren | Augsblog.de — 30. November 2007, 14:04 #
[...] zu verbreiten oder verbreiten zu lassen, die ein Unbekannter am 12. August 2007 in einem Kommentar unter diesem Eintrag in meinem Blog gemacht hat. Dass dieser Kommentar unzulässig war, ist unstrittig. Die [...]
— Callactive GmbH ./. Niggemeier II « Stefan Niggemeier — 5. Dezember 2007, 20:46 #
[...] zu verbreiten oder verbreiten zu lassen, die ein Unbekannter am 12. August 2007 in einem Kommentar unter diesem Eintrag in meinem Blog gemacht hat. Dass dieser Kommentar unzulässig war, ist unstrittig. Die [...]
— Blogger müssen Vorabzensur leisten Hallo: Grundgesetz??? | www.tutsi.de — 6. Dezember 2007, 18:09 #
[...] Blogger werden kriminalisiert siehe: Call TV Mimeusen siehe: Foren [...]
— Animöse und Animösen oder doch nur Animösität oder was jetzt? | Tutsi und der tägliche Irrsinn — 6. Dezember 2007, 19:29 #
[...] ist geschehen? Stefan Niggemeier, Medienjournalist und Blogger, hat in seinem Blog einen kritischen Beitrag über Call-in-TV-Sendungen geschrieben. Am 12.8.07 schrieb ein Unbekannter nachts um 3:37 Uhr [...]
— Staatsspion Erneut spannende Rechtsauslegung durch das Landgericht Hamburg — 7. Dezember 2007, 1:58 #
[...] hat es nun den bekannten Blogger Stefan Niggemeier erwischt: Er soll dafür haften, dass er „diffamierende Kommentare“ nicht vor Veröffentlichung kontrolliert und gelöscht [...]
— Der Hönower » Blog Archiv » Bitte recht freundlich — 7. Dezember 2007, 11:55 #
[...] des Anstoßes war der Kommentar eines unbekannten Lesers zu einem Artikel über Call-TV Betreiber. Der Kommentator hinterließ an einem Wochenende zu nachtschlafender Zeit einen derben Kommentar [...]
— Dennis’ Internet World 2007 » Hamburg mal wieder — 7. Dezember 2007, 13:05 #
[...] am 12. August 2007 um 3.37 Uhr eine rechtswidrige Äußerung als Kommentar unter einen Blog-Beitrag gesetzt, Niggemeier hatte sie am Folgetag entdeckt und bereits um 11.06 Uhr entfernt. Dies [...]
— mediaoffice.net ™ » Blog Archiv » Blogger sollen Leserkommentare vorab kontrollieren — 10. Dezember 2007, 12:25 #
[...] am 12. August 2007 um 3.37 Uhr eine rechtswidrige Äußerung als Kommentar unter einen Blog-Beitrag gesetzt, Niggemeier hatte sie am Folgetag entdeckt und bereits um 11.06 Uhr entfernt. Dies [...]
— » Blogger sollen Leserkommentare vorab kontrollieren Seelen Spaziergänge — 10. Dezember 2007, 12:26 #
[...] zu verbreiten oder verbreiten zu lassen, die ein Unbekannter im August 2007 in einem Kommentar geäußert hat. Wie Niggemeier in seinem Blog schreibt, geht es aber nicht um den Kommentar selbst, da dessen [...]
— Hans-Jürgen Beerfeltz » Blog Archiv » Schlag gegen die Meinungs- und Pressefreiheit in Deutschland — 10. Dezember 2007, 18:08 #
[...] schreibt Stefan Niggemeier in seinem Blog einen Artikel ueber irgendwas im TV (wie altmodisch - Fernsehen!) und in den Kommentaren klinkt ein Troll aus. [...]
— Sprblck » Die Leiden des Herrn Meier — 10. Dezember 2007, 19:55 #
[...] ‘ Nach Ansicht der Richter hätte ich mit rechtswidrigen Kommentaren zu meinem Eintrag „Call-TV-Mimeusen” rechnen müssen. Das ergebe sich aus seiner Brisanz und zeige sich auch darin, dass schon vor dem [...]
— Standpunkte » Forenhaftung: Hamburger Urteil gegen den Journalisten Niggemeier katastrophal für die Bloggerszene — 12. Dezember 2007, 7:38 #
[...] Spielabläufe, Schwierigkeitsgrade und Gewinnchancen, und nicht in Rage zu geraten. Sich nicht fiese Synonyme auszudenken für die Menschen da auf dem Bildschirm, die sich womöglich für Moderatoren halten, [...]
— Spendenaufruf « Stefan Niggemeier — 12. Dezember 2007, 13:45 #
[...] am 12. August 2007 um 3.37 Uhr eine rechtswidrige Äußerung als Kommentar unter einen Blog-Beitrag gesetzt, Niggemeier hatte sie am Folgetag entdeckt und bereits um 11.06 Uhr entfernt. Dies [...]
— juergen-christ.de » Blogger sollen Leserkommentare vorab kontrollieren — 13. Dezember 2007, 19:59 #
[...] online hat ein Unbekannter im August 2007 eine rechtswidrige Äußerung als Kommentar unter einen Blog-Beitrag gesetzt welche vom Blogbetreiber selbst entdeckt und bereits kurze Zeit später entfernt [...]
— Blogger soll Kommentare laut Urteil vom Landgericht Hamburg vorab kontrollieren | Webwilderer.de — 15. Januar 2008, 23:15 #
[...] Call-TV-Produzenten Callactive und mir wegen eines unzulässigen Kommentars, der nachts hier unter diesem Eintrag abgegeben wurde und den ich am nächsten Morgen gelöscht habe, liegt jetzt die [...]
— Callactive ./. Niggemeier II, Urteilsbegründung « Stefan Niggemeier — 12. Februar 2008, 15:04 #
[...] Was dürfen wir bloggen? mit Stefan Niggemeier, Thorsten Feldmann und Till Jaeger in der neben dem Callactive-Fall Rechtsfragen der Blogosphäre geklärt [...]
— re:publica 2008 am zweiten Tag durchweg multithematisch | Blogforscher — 3. April 2008, 18:39 #