Meine erste Flattr-Abrechnung ist da: 352,89 Euro sind im Juni zusammengekommen. Darin enthalten sind 44,57 Euro für Oslog.tv — dafür kriegt man in Oslo fast schon ein Bier (das ich mir natürlich mit Herrn Heinser teilen würde). Vielen Dank!

Das ist mehr, als ich erwartet hatte und eigentlich eine ganz schöne Summe — vor allem, da ich im vergangenen Monat wirklich sehr, sehr wenig zum Bloggen gekommen bin. Und 100 Euro für einen Beitrag wie meinen Kommentar zur »Sie hat Reichsparteitag gesagt«-Hysterie ist ein besseres Honorar, als viele Zeitungen für einen Artikel gezahlt hätten.

Die Frage, ob Flattr oder ähnliche Modelle der freiwilligen Bezahlung eine ernstzunehmende Finanzierungsmöglichkeit für Blogs und andere Internetangebote werden können, ist damit natürlich noch lange nicht beantwortet. Aber wenn man bedenkt, dass sich Flattr immer noch in einer Beta-Phase befindet, die Menschen, die nicht zu den Hardcore-Internet-Nutzern gehört, eher abschreckt, finde ich diese Zahlen schon anständig und einen Anlass zur Hoffnung, dass sich mittelfristig auf diese Weise vielleicht ein echtes Zubrot verdienen lässt.

Andere Flattr-Einnahmen im Juni: