Jörg Mandt hat sich etwas einfallen lassen, um für seine Zeitschrift »Das Neue« ein bisschen Aufmerksamkeit zu generieren, die die dringend gebrauchen kann.
Er hat etwas Lustiges gemacht: Am vergangenen Samstag kam eine Sonderausgabe heraus, die die Bibel im Stil einer Klatschillustrierten nacherzählt — schließlich sei das Buch auch »der erfolgreichste Yellow der Welt«.
Und er hat etwas Lustiges gesagt: »Wir recherchieren so gut wie der ›Spiegel‹. Bei uns finden Sie keine einzige erfundene Geschichte.«
Er hat das zum Braanchendienst »Meedia« gesagt, insofern stimmt der letzte Satz vermutlich.
Allerdings war da zum Beispiel im Heft der vergangenen Woche dieses dramatische Stück:

Ein »trauriges Geständnis« habe die dänische Kronprinzessin abgelegt:
Es ist selten, dass eine Prinzessin unverblümt über Gefühle spricht. Mary von Dänemark (39) tat jetzt genau das. Kurz bevor sie in ihre Heimat flog, öffnete sie als Rednerin auf einer Konferenz ihr Herz: »Einsamkeit tut weh. Es gibt einen Stich ins Herz, wenn man abgewiesen wird oder erleben muss, außerhalb der Gemeinschaft zu stehen. Wir haben das Bedürfnis nach einem Freund, der auf uns aufpasst.«
Ja, Mary scheint sich nach alldem zu sehnen.
Und dann zählt »Das Neue« auf, wie einsam die Welt von Mary ist, und mir fehlt jede Fachkenntnis, um beurteilen zu können, was davon erfunden ist. Nur ein klitzekleines Detail haben Mandts Wahrheitsprofis weggelassen: Die Konferenz, auf der Mary »ihr Herz öffnete« und Worte sprach, die »wie ein verzweifelter Hilferuf an die Welt klingen«, war eine zum Thema Einsamkeit.
Ihre eigene Stiftung hatte sie organisiert. Die Mary Foundation will helfen, das Tabu Einsamkeit brechen, und wies zum Beispiel darauf hin, wie viele Schüler und Studenten sich einsam fühlen. Marys Worte waren ein Hilferuf ganz anderer Art, als »Das Neue« suggeriert. Die Prinzessin berichtet zwar tatsächlich auch von der Erfahrung eigener Einsamkeit — aber bezogen auf den Tod ihrer Mutter vor 14 Jahren.
Natürlich ist es nicht völlig ausgeschlossen, dass »Das Neue« trotzdem gelegentlich so gut recherchiert wie der »Spiegel«, und dass zum Beispiel all die aufregenden Fakten stimmen, die hinter der großen Titelgeschichte »Wie tragisch! MICHELLE HUNZIKER — Verliert sie jetzt ihre Tochter?« stecken: Dass also Aurora, Hunzikers 14-jährige Tochter, der Fernsehmoderatorin »seit Monaten auf der Nase herumtanzt«. Dass »immer wieder dicke Luft herrscht«. Dass die Moderatorin »ihre Tochter beim Rauchen erwischte« und sich sorgt, »weil Aurora oft stundenlang im Internet chattet«. Und dass Michelle »bei gewissen Sache keinen Spaß versteht« und nun »wie Millionen andere Frauen die große Erziehungskrise erlebt«.
»Das Neue« hat sogar ein Paparazzifoto gefunden, das Aurora beim Rauchen zeigt, und veröffentlicht ihr vorläufiges Rechercheergebnis: »Michelle war sicher sauer.«
Es ist natürlich alberner Quatsch, was Chefredakteur Mandt über sein Knallblatt gesagt hat. Noch alberner ist es womöglich nur, ihm ernsthaft nachzuweisen, dass es alberner Quatsch ist. Und deshalb machen wir uns wenigstens einen Spaß daraus und spielen das beliebte Titelseiten-Bingo. Die Frage bezieht sich diesmal auf die Titelseiten-Ankündigung zu Uschi Glas: »Hoffen und Bangen — Todesdrama!« und lautet schlicht: Was ist passiert?

(Tipp und Beruhigung für Laien: Uschi Glas lebt. Sie lag und liegt auch nicht im Sterben.)
5. Dezember 2011
0:59
Uschi Glas spielt die Hauptrolle in einer Mundartversion von Horvaths Drama Glaube Liebe Hoffnung am Münchner Volkstheater!
Für alle Nichtkenner: die Protagonistin stirbt am Ende des Stückes.
5. Dezember 2011
1:01
Sie hat von ihrer eigenen Creme…nein, dass wäre zu abwegig :-)
5. Dezember 2011
1:38
Uploaded by OeffiTV on Jun 5, 2009
„ZDF Frontal 21: Toll! Volksbibel von BILD und Weltbild “
http://www.youtube.com/watch?v=ZoqEyGFvuB0
5. Dezember 2011
1:43
Paparazzi haben Uschi beim Verlassen einer Buchhandlung fotografiert. Die Frau an der Kasse meinte, Frau Glas habe die gesammelten Werke von JK Rowling erstanden.
5. Dezember 2011
2:14
Ihr Hund/Kaninchen/Golfisch/sonstiges Haustier ist gestorben?
5. Dezember 2011
5:01
Manfred Teubner, Unterhaltungszombie beim ZDF, entwickelt als demnächst freier Produzent mit besten Verbindungen zum ZDF, eine x-beliebige TV-Schmonzette mt ihr. Leider hat Frau Glas übersehen, dass im Vertrag ihr tatsächliches Ableben vereinbart wurde, um dem ZDF mal wieder Top-Quoten zu garantieren.
5. Dezember 2011
6:22
Jan Fedder trinkt zu viel Mineralwasser?
5. Dezember 2011
7:08
Das »Todes-Drama« ist, entsprechend der von Videotext-Nachrichtentickern als »Todesgruppe« bezeichneten Gruppe der dt. Nationalmanschafft bei der Fußball-EM, ein sehr anspruchsvolles Drama, wo Frau Glas zwar nicht mitspielt/mitgespielt hat, sich auch nicht angesehen hat, was aber in einem Kino läuft, das nur wenige Kilometer von ihrem Wohnort entfernt liegt.
Nein, ich muss mehr wie die aktuelle (mit dem namen »das neue«) denken — dieses Drama würde in Glas‹ Fernseher laufen, wenn sie zur entsprechenden Uhrzeit das entsprechende Programm einschalten würde. Das ist die Verbindung von ihr zum Todes-Drama!
5. Dezember 2011
8:08
Schon wieder einfach:
Frau Glas engagiert sich für die Hospizbewegung und hat dafür vor ein paar Tagen irgendeine Auszeichnung bekommen.
5. Dezember 2011
8:37
Naja, es geht mit Sicherheit nicht um Frau Glas selbst. Wahrscheinlich hatte einer Ihrer Angehörigen/Freunde einen Unfall oder gesundheitliche Probleme und musste daher ins Krankenhaus. In Wirklichkeit war diejenige Person zwar nie in Lebensgefahr, aber »Uschi hatte Todesangst« um ihre geliebte Person.
5. Dezember 2011
8:56
@FG #9: Schade, zu früh aufgelöst (http://www.hospize.de/servicepresse/2011/mitteilung453.html)
Ich hätte gern mehr Vorschläge wie die von MiniMoppel #7 gelesen…
5. Dezember 2011
9:01
@FG, Ernst: Gute Idee, aber falsch.
5. Dezember 2011
9:09
»Und er hat etwas Lustiges gesagt: „Wir recherchieren so gut wie der ‚Spiegel‘. Bei uns finden Sie keine einzige erfundene Geschichte.“
Er hat das zum Braanchendienst „Meedia“ gesagt, insofern stimmt der letzte Satz vermutlich.«
Hähä, was für ein hübscher Seitenhieb!
5. Dezember 2011
9:10
Vielleicht Angst davor, totrecherchiert zu werden?
5. Dezember 2011
9:24
Uschi spielt demnächst die Hauptrolle im Film »Todes-Drama!«. Produziert wird der Streifen vom sehr erfolgreichen Produzentenduo Manuel Hoffen und Gerhardt Bangen.
Über den Inhalt des Films kann man derzeit allerdings nur spekulieren. (Wahrscheinlich irgendwas mit Hitler.)
5. Dezember 2011
9:25
@1 Marian: Was für eine langweilige Erklärung wenn die Realität so langweilige wäre dann würde es doch ständig Verschwörungtheorien geben um sie spanender zu machen. Außerdem würde die „das Neue“ so etwas doch nicht derart hochgeigen. Oder?
Also da muss man viel analytischer herangehen und eine logische Beweiskette aufbauen: Uschi Glas ist eine ältere Frau, ältere Frauen haben/mögen Gärten, Uschi Glas muss also auch einen Garten haben, jetzt wird es Winter, im Winter wird es kalt, in vielen Gärten gibt es Teiche, Uschie Glas’s Garten muss also auch einen Teich haben, ältere Frauen lieben Goldfische, Uschi Glas hat also auch Goldfische im Teich, die Teiche sind aber häufig recht flach, wird der Winter also kalt friert der Teich schnell zu, friert er zu sterben die Goldfische — Quod erat demonstrandum
Uschi Glas sterben die geliebten Fische – Todes-Drama!!!!!
5. Dezember 2011
9:32
@Wilz: Das ist bisher mein Favorit, aber ganz kalt.
5. Dezember 2011
9:47
Frau Glas wird wohl in den letzten Wochen eine romantische Herbstwanderung an/in irgendeinem bayrischen/österreichischem/schweizer Berg/Gebirge/Hügel gemacht haben, an welchem vor 34 Jahren mal ein Wanderer bei einem Unfall ums Leben gekommen ist. Die Schlucht bzw. der Abhang, (in) die/der der Wanderer (hinunter) gestürzt ist, wird seitdem natürlich ausreichend gesichert bzw. ist überhaupt nicht mehr zugänglich. Dies lässt »Das Neue« natürlich völlig außer Acht, wenn Frau Glas trotz dieser Vorgeschichte und mit einem örtlichen Guide todesmutig den Wanderpfad (immerhin rund 2km!) in Angriff nimmt. Das »Hoffen und Bangen« bezieht sich dann natürlich auf die Frage, ob sie es rechtzeitig (und vor allem lebend) zur nachmittäglichen Brotzeit zurück ins Hotel geschafft hat.
5. Dezember 2011
9:50
Man sollte den wwf mal darauf ansetzen, dass jedesmal, wenn diese Zeitschriften einen Titel brauchen, irgendwo Hunde von nahen Verwandten von Schwägerinnen einiger deutscher Prominente »zu Tode kommen«.
5. Dezember 2011
10:03
Uschi hat ja einen Sohn der mal in der deutschen Kopie von »JackAss« Mitgemacht hat. Und in der mexikanischen Kopie von »JackAss« hat ein Junge gleichen Alters mitgemacht der dann beim Schwimmen im Badesee (hat nichts mit JackAss zu tun) ertrunken ist, da er Drogen genommen hat.
Nun hat Uschi angeblich Angst um Ihren Jungen.
Achnee, dann Würde da ja was mit Drogen-Schock stehen. MIST
5. Dezember 2011
10:46
Ich weiß nicht was schlimmer für wen wäre..
Uschi Glas: Todes-Drama!
oder
Todes-Drama: Uschi Glas!
Aber egal. Ich vermute mal, sie war bei einem Verkehrsunfall anwesend. Vor 2 Jahren oder so. Da wo mit Hund tot. Oder so. Wie geht das hier weiter? Wird das auch aufgelöst oder muss ich zum Friseur, gucken, was dahinter steckt. Ich muss nämlich nicht zum Friseur.
5. Dezember 2011
10:49
@Rudi: Ich lös es auf. Spätestens morgen früh.
5. Dezember 2011
10:54
…verdammt!
:-)
5. Dezember 2011
10:57
Auf der Landstraße zwischen den verträumten Allgäuer Dörfern Hoffen und Bangen hat Uschi mit ihrem BMW bei Tempo 230 ein Reh angefahren.
Dank fachkundiger Mund-zu-Mund-Beatmung durch Frau Glas und einen kräftigen Schlag auf den Schädel durch Beifahrer Ben Tewaag konnte das Tier jedoch zum Glück reanimiert werden und entschwand in die idyllischen Wälder.
Uschi kam mit dem Schrecken davon.
5. Dezember 2011
11:06
vielleicht sagt »so gut wie der spiegel« auch eher was über die heutige qualität des spiegel aus als über die von Das Neue…
5. Dezember 2011
11:32
Ihre Oma hatte mal eine Bekante, die an Wundstarrkrampf gestorben ist, weil sich eine durch ein Messer am Finger zugefügte Wunde entzündete, das war so um 1930. Todesdrama!
Jetzt hat sich Uschi auch in den Finger geschnitten und dachte natürlich, sie muss jetzt sterben. Dann hat ihr aber jemand erzählt, dass man seit Einführung der Tetanus-Impfung nicht mehr an sowas sterben muss. Gehofft und gebangt! Zum Glück ist alles nochmal gut gengangen!
5. Dezember 2011
11:42
Dieser Hintergrund… hinter der Uschi da auf dem Cover… das sieht doch fast aus wie Flammen oder? Gartenhuette der Cousine von Uschis Putzfrau abgebrannt? Wobei, das waere zu einfach. Ausserdem staende da dann »Flammen-Drama« oder so.
Aber vll soll uns das trotzdem was sagen. Vll war die Aussage von Mandt ja auch ein Tipp uns wir muessen wie die Spiegel Redaktion denken. Ok, spon.de… Topschlagzeile Sigmar Gabriel, auch ein komischer Hintergrund… vll hat Frau Glas gesagt, dass sie nicht die CSU waehlen will? DRAAAMAAAAA!
5. Dezember 2011
11:57
Da ist ein Vogel gegen Glas geflogen, sagen wir, ein Täubchen. Passiert ja häufiger. Uschi ist dann mit dem versehrten Vogel zum Tierarzt gefahren, wo sie voller »Hoffen und Bangen« wartete, während sich in der Chirurgie das »Todes-Drama« abspielte.
5. Dezember 2011
12:00
V. a. finde ich lobenswert, dass die vorliegende Illustrierte auf Niggemeiers Bingo-Zug aufgesprungen ist. Steht ja oben rechts: Star-Magazin UND Rätsel-Zeitschrift. Lieber Herr Niggemeier: Man hört auf Sie.
5. Dezember 2011
12:13
Uschi Glas hat 1997 in dem Film »60 Minuten Todesangst« die Hauptrolle übernommen. Das ZDF plante nun eine Fortsetzung (»120 Minuten Todesangst«), wegen eines schwachen Drehbuchs wurde der Film aber abgelehnt. Der ZDF-Programmdirektor merkte nun in einem Interview mit der »Zeit« an, dass die Filmidee noch nicht gestorben ist (Todes-Drama!) und vielleicht im nächsten Jahr nochmals aufgegriffen werden wird.
5. Dezember 2011
12:26
@mok120:
Das klingt doch sehr naheliegend. Allerdings denke ich, dass »Todes-Drama« das Filmgenre bezeichnet.
Kurz gesagt: Programmhinweis auf das neueste Fernsehspiel mit Frau Glas, die eine Witwe spielt, die um das Erbe (Dirndlfabrik in der Steiermark oder so) ihres verstorbenen Mannes kämpfen muss und dabei ihre Kinder in Gefahr bringt…
5. Dezember 2011
12:34
Viele schöne Vorschläge, aber: weder Tiere noch Filme sind involviert.
5. Dezember 2011
12:38
Jemand ist nach der Anwendung von Hautcreme aus Uschi’s Kosmetikserie gestorben?
5. Dezember 2011
12:43
Uschi Glass war mal im Osten. Da wir wissen ist der Osten voll von »Killer-Nazis« und »Nazi-Killern« und das ist höchst gefährlich.
»Killer-Nazis« und »Nazi-Killer« bringen Menschen um.
Uschi Glas hat diese Reise in den Osten überlebt.
Daraus folgt: Uschi Glas: Todes-Drama.
5. Dezember 2011
12:52
Ganz abgesehen davon, dass Uschi Glas sich offenbar an einem Keks beim Nachmittagskaffee verschluckt hat und mal so richtig Husten musste (aber jetzt mal echt hey), gefällt mir im Zusammenhang mit diesem Bingo auch die Zeile Unter dem Titel, die so eine ganz andere Bedeutug bekommt…
5. Dezember 2011
12:53
Die Kuh Elsa ist gestorben.
5. Dezember 2011
12:54
P.S. Die Kuh Elsa ist kein Tier, sondern eine Celebrity.
5. Dezember 2011
13:14
..sie spielt die Mutter von Veronica Ferres und beide kämpfen um die Liebe von Heino Ferch.
Weiterer Bezug zur Schlagzeile nicht nötig.
5. Dezember 2011
13:14
Keine Filme, keine Tiere? Wo ist denn da dann der Nachrichtenwert?!
Mal was ganz anderes: Die Nutzungszeit von Uromas Grab ist abgelaufen und Frau Glas musste hart dafür kämpfen, dass die Grabstätte bestehen bleiben kann. Aber nach langem Bangen hat der Bürgermeister von Was-weiß-ich-denn-Wo höchstpersönlich die Friedhofssatzung angepasst.
5. Dezember 2011
13:39
Ich verbitte und verbiete hiermit weitere Diskussionen über das.
Wer mehr wissen will:
http://das-neue.wunderweib.de/bildergalerie/1260738/Tischkarten-basteln.html
Damit ist alles gesagt. Das gilt für alle.
Suschi G.
5. Dezember 2011
14:24
Tja, da filme ausscheiden wirds freilich etwas schwieriger..
Zugegeben, profan einfach, aber: Vielleicht ein tödlicher Verkehrsunfall auf der A995, dessen anschließender Verkehrsstau auch Glas eine erheblich dramatische zeitliche Reiseverzögerung kurz vor der Abfahrt Oberhaching bescherte (und möglicherweise weitaus erheblicher dramatische Folgewirkungen wie verpasste Lieblingssendungen, verspätete Einnahme des Abendessens oder erheblich dramatisch verkürzte Schmusezeit mit was auch immer — Tiere sind ja nicht involviert — nach sich zog).
Ich werde aber den Verdacht nicht los, dass am Ende dann doch irgendwo Chuck Norris seine Finger im Spiel…
5. Dezember 2011
15:36
Ein Mitarbeiter vom Internet Kartenverkauf deutschland-tikkets.de hat eine Buchung für zwei Karten des Stücks »Tod eines Handlungsreisenden« bei den Kammerspielen in Bochum am 09.12.2011 für dem Namen U. Glas bearbeitet.
Jetzt stellt sich die dramatische Frage ob Frau Glas die Karten via Einschreiben auch wirklich bekommt, ob ihr das Stück gefällt und ob es sich wirklich um Frau Uschi Glas handelt.
5. Dezember 2011
15:53
Irgendetwas ganz banales vermutlich: Der heißgeliebte Wellensittich der Familie Glas flattert nicht mehr wie sonst aufgeregt ans Käfigdach, wenn Uschi sich mal wieder botoxen hat lassen und nach Hause kommt um das Resultat zu präsentieren. Uschi hat einer Journalistin erzählt, dass das Tierchen schon 15 Jahre alt ist (was 78 Menschenjahren entspricht) und vermutlich bald sterben wird. Jetzt wartet sie täglich darauf, dass das Tierchen den Geist aufgibt.
5. Dezember 2011
16:14
Todesfall durch Uschi Glas Hautcreme! Rentnerin (68) von eigenem Augenlid erschlagen.
5. Dezember 2011
16:50
Gehe ich richtig in der Annahme, dass der gesuchte Artikel rein gar nichts mit Uschi Glas zu tun hat?
5. Dezember 2011
17:20
@Johannes: Doch, er hat mit Uschi Glas zu tun. Obwohl ihr in keiner Hinsicht etwas passiert ist.
5. Dezember 2011
17:35
Was es auch immer sein mag, es wird niemals herankommen gegen die #1 der Todes-Dramen von »das neue«:
»SCHLAGER-STAR ANDREA BERG
Todes-Drama überschattete ihre Traum-Hochzeit
Es sollte der schönste, der strahlendste Tag ihres Lebens werden: Doch ein dunkler Schatten lag über der Traum-Hochzeit von Schlager-Star Andrea Berg (41)…
Der Bruder der ersten Frau ihres Mannes Uli Ferber (43) wurde im August 2006 brutal mit einem Golfschläger erschlagen. Unter Verdacht: Seine Ehefrau. Sie nahm sich in der Untersuchungshaft das Leben!«
Vielleicht ist ja auch hier der »Bruder der ersten Frau ihres Mannes« (!) betroffen…
5. Dezember 2011
17:48
Ein Vorfahr von Uschi Glas ist Kreuzritter gewesen und im Kampf um den heiligen Gral getötet worden.
5. Dezember 2011
18:27
Das Grabnutzungsrecht für die Ruhestätte ihrer Urgroßtante wird evtl. nicht verlängert …?
5. Dezember 2011
18:52
@ 49: LOL
5. Dezember 2011
19:01
»Todes-Drama« ist nur ein Versehen…
Der polnische Praktikant hatte versehentlich »To jest dramat« (das ist ein Drama) im Kopf, als er beim Gestalten der Titelseite eine kurze, griffige Zusammenfassung des Artikels über Glas‹ schauspielerische Leistungen finden sollte. Dann übergab er die Titelseite zur Kontrolle seinem Chef, der wiederum den Inhalt des Artikels nicht kannte, mangels Polnischkenntnissn schlicht einen Rechtschreibfehler vermutete — und ihn in seinem Sinne korrigierte.
5. Dezember 2011
19:49
uschi will, wenns denn dann so weit ist, sich selbst den stecker ziehen.
das ist der bingo. ganz sicher.
5. Dezember 2011
20:14
Mal was ganz abwegiges: Herr Todes und Frau Drama haben geheiratet und sich für einen Doppelnamen als gemeinsamen Nachnamen entschieden. Uschi Glas steht da nur, damit man ein Foto von ihr auf der Titelseite bringen kann. Tatsächlich hat diese Hochzeit nichts mit uschi Glas zu tun.
5. Dezember 2011
20:18
Mist #45 nicht gelesen, daher Korrektur: Uschi Glas kennt den Bruder des Bräutigams (im Sinne von: »ist schonmal in weniger als 10m Entfernung von ihm gesichtet worden«)
5. Dezember 2011
20:19
Uschi stand an der Abendkasse eines gefragten Heavy Metal Konzertes, vor ihr wurden die letzten Karten knapp und sie begann sich zu sorgen, wollte sie doch endlich einmal wieder so richtig die Haare fliegen lassen.
5. Dezember 2011
20:29
Jetzt hab ich’s: Uschi Glas hofft auf weniger Zimmerbrände zu Weihnachten, die durch Adventsbeleuchtung ausgelößt werden. (andere Prominente hoffen natürlich mit)
5. Dezember 2011
21:37
Die Stadthalle von Lüneburg wurde für den 23. April 2012 versehentlich zwei Veranstaltern zugesagt. Einer davon ist der lokale Hospizverein, der an diesem Abend eine Charitygala mit Uschi Glas organisieren möchte. Nun muss eventuell ein anderer Veranstaltungsort gesucht werden.
5. Dezember 2011
21:37
Vorschlag an alle Rätselrater: Einfach ein paar Zeilen weiter lesen. Da präsentiert er doch die Antwort auf dem Silbertablett. »Was ist passiert?« — »Es ist nichts passiert.« .… Sorry, passte gerade so schön.
5. Dezember 2011
21:41
Im Sommer verunglückte Ryan Dunn (»Jackass«) tödlich. Benjamin Tewaag, Uschis Sohn, moderierte das deutsche Pendant zu »Jackass«.
5. Dezember 2011
21:44
Sorry, hatte #20 ja schon vorgeschlagen.
5. Dezember 2011
22:00
Dann vielleicht doch was Offensichtliches: In Uschi Glas‹ Nachbarschaft soll ein Krematorium errichtet werden, sie hat allerdings Bedenken wegen des Baulärms.
5. Dezember 2011
23:37
Uschi Glas hatte erstaunlicherweise, wie viele andere Prominente auch, einen Vater und eine Mutter. Ein Elternteil ist nach längerer Krankheit (deshalb »Hoffen und Bangen«) in den vergangenen 30 Jahren dann doch an irgendeinem Tag gestorben, vermutlich so um 1980. Und da nun bald Weihnachten ist und sie Plätzchen backend mit ihrem Mann in der Küche steht (dazu gibt’s drei Belegfotos auf den Innenseiten) und total glücklich ist, erinnert sie sich dann doch in diesen Tagen so manches Mal wehmütig an ihre Kindheit, als ihre Eltern noch lebten.
6. Dezember 2011
1:21
Uschi Glas hat sich eine neue Stereoanlage gekauft von BANG & Olufsen. Die einzige mitgelieferte CD war von David Hasselhoff (»The HOFF«). Und deshalb befinden sich ihre Ohren jetzt in einem Todes-Drama! Stimmt’s?
6. Dezember 2011
8:16
Okay, ich werd dann mal lösen.
Uschi Glas setzt sich seit langem für eine Deutsche ein, die in den USA vor 20 Jahren unter zweifelhaften Umständen zum Tode verurteilt wurde, weil sie zwei Männer angestiftet haben soll, ihren vierjährigen Jungen umzubringen.
Angeblich — behauptet »Das Neue« — gibt es nun Indizien, dass diese Frau eventuell freikommen könnte.
Anders gesagt:
6. Dezember 2011
9:28
Jetzt habe ich tatsächlich so was wie Respekt vor Frau Glas. ಠ_ಠ
6. Dezember 2011
10:38
@ Wilz, #65
Da kann ich mich nur anschließen.
6. Dezember 2011
16:41
… und jetzt …? Das grosse Schämen angesagt .-)
6. Dezember 2011
17:53
@ #67
Von Glas‹ schauspielerischen Leistungen halte ich weiterhin nicht viel. Was aber nicht ausschließt, dass ich ihr für anderes Engagement Respekt bezolle.
6. Dezember 2011
18:05
@68 Die schauspielerischen Leistungen waren nicht angeschrieben, dreht sich um die jahrelange Verächtlichmachung einer Person durch die Journaille und das Aufspringen auf diesen Zug.
Mit allerfreundlichstem Grusse
Carl
8. Dezember 2011
15:31
Ich finde es nicht gerecht, daß hier immer nur für eine bestimmte Zeitschrift Reklame gemacht wird! Seit Jahrzehnten versorgen »Das Goldene Blatt« und »Das Neue Blatt« ihre Leserinnen mit qualitätsvoller Berichterstattung, und es wird kein Piep um sie gemacht.
9. Dezember 2011
10:54
Warum war das erste Wort, an das ich beim Lesen der letzten Zeilen des obigen Textes gedacht habe »Goldfisch«?
9. Dezember 2011
20:10
»Ich werde aber den Verdacht nicht los, dass am Ende dann doch irgendwo Chuck Norris seine Finger im Spiel…«
Ich glaube der Satz trifft es genau !
11. Dezember 2011
15:30
[…] 7. Gilly›s playground (20) 8. iFun/iPhone (23) 9. Minds Delight (39) 10. blog.rebellen.info (47) 11. Stefan Niggemeier (52) 12. Fünf Filmfreunde (53) 13. saschalobo.com 55) 14. Der Schockwellenreiter (63) 15. […]
12. Dezember 2011
9:57
DER Yellow?
Naja, und sonst stimmt der Vergleich etwa so, als wäre Fußball das erfolgreichste Bergsteigen der Welt, nicht?
12. Dezember 2011
10:55
[…] allerlei Themen in einem für ihn typischen, leicht sarakstischen Tonfall. So gibt es zum Beispiel „Das Neue“-Bingo , bei dem der Leser erraten muss, was es mit einer Schlagzeile wirklich auf sich hat (wer hätte es […]
14. Dezember 2011
15:34
Neu-Ulm: Seit nunmehr 20 Jahren begleitet der schwarz glänzende Grundig-Fernseher Uschi Glas, durch ihren wohlverdienten Feierabend.
Die 42jährige Ausnahme-Actrice hatte ihn zu ihrem bestandenen Abitur (Durchschnitt 2,1) von ihrem geliebten Vater (+2001) geschenkt bekommen.
Doch nun der Schock: Seit 3 langen Tagen braucht die Röhre mehr als doppelt so lange nach dem Einschalten bis sie ihr allabendliches Bild liefert.
Laut gut informierter Kreise wurde Uschi G. letzten Mittwoch im Mädchenmarkt Braunschweig-Nord in der Fernsehabteilung gesichtet.
Ist das das Ende ihrer Röhrenzeit?
Das Neue hat exclusiv mit dem Radio– und Fernsehtechniker ihres Vertrauens gesprochen und wird nächste Woche ein 2seitiges Interview abdrucken.
20. Dezember 2011
21:21
Ein Töpfchen von Uschis Creme hatte zu leben begonnen.
Jener Creme, die sie so gerne hat. Im Töpfchen auf ihrer Kommode.
In die Flubbermasse kam Atem, Form, Bewegung, Augen.
Blicke, die Uschi ansahen und ihr folgten.
Ein Mund, der aussah, als würde er »Mama« sagen.
Dann schmolz alles dahin, als letztes verschwanden nach zwei Tagen die winzigen glasigen Augen.