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	<title>Kommentare zu: ddp hat sich öffentlich nichts vorzuwerfen</title>
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	<description>Medienjournalist</description>
	<lastBuildDate>Mon, 13 Feb 2012 13:26:19 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: zaphodia</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/ddp-hat-sich-oeffentlich-nichts-vorzuwerfen/#comment-20559</link>
		<dc:creator>zaphodia</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Sep 2007 22:44:42 +0000</pubDate>
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		<description>Also ich finde es schon mal sehr erfreulich und möchte mich dafür bedanken, dass sich ddp der Diskussion stellt. So etwas ist keine Selbstverständlichkeit, wie man z.B. bei &lt;a href=&quot;http://www.stefan-niggemeier.de/blog/programmaenderung/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Herrn Keese&lt;/a&gt; sieht.

Ich versuche die Antwort mal andersherum zusammenzufassen:

ddp kann es sich nicht leisten, nicht überprüfbare Vorabmeldungen von BILD zu ignorieren (das wäre die schlußgefolgerte Forderung einiger Kommentatoren hier), schon allein deshalb weil sie stimmen könnten. Das ist ein soweit nachvollziehbarer Umgang mit Vorabmeldungen auch von der BILD, als Streitpunkt bleibt eher die Frage, ob diese bestimmte Vorabmeldung tatsächlich nicht überprüfbar war. Und vielleicht noch, ob die verantwortlichen Mitarbeiter/innen bei ddp gegenüber der erstaunlichen &quot;Fehlerquote&quot; bei der BILD ausreichend sensibilisiert sind. Denn ich denke die Meinung der meisten Bildblogleser/innen ist klar: Auch hinter den Fehlern bei der Bild steckt System, sie sind kein Zufallsprodukt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also ich finde es schon mal sehr erfreulich und möchte mich dafür bedanken, dass sich ddp der Diskussion stellt. So etwas ist keine Selbstverständlichkeit, wie man z.B. bei <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/programmaenderung/" rel="nofollow">Herrn Keese</a> sieht.</p>
<p>Ich versuche die Antwort mal andersherum zusammenzufassen:</p>
<p>ddp kann es sich nicht leisten, nicht überprüfbare Vorabmeldungen von BILD zu ignorieren (das wäre die schlußgefolgerte Forderung einiger Kommentatoren hier), schon allein deshalb weil sie stimmen könnten. Das ist ein soweit nachvollziehbarer Umgang mit Vorabmeldungen auch von der BILD, als Streitpunkt bleibt eher die Frage, ob diese bestimmte Vorabmeldung tatsächlich nicht überprüfbar war. Und vielleicht noch, ob die verantwortlichen Mitarbeiter/innen bei ddp gegenüber der erstaunlichen »Fehlerquote« bei der BILD ausreichend sensibilisiert sind. Denn ich denke die Meinung der meisten Bildblogleser/innen ist klar: Auch hinter den Fehlern bei der Bild steckt System, sie sind kein Zufallsprodukt.</p>
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		<title>Von: Bauer vom Dreigestirn</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/ddp-hat-sich-oeffentlich-nichts-vorzuwerfen/#comment-20558</link>
		<dc:creator>Bauer vom Dreigestirn</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Sep 2007 22:13:46 +0000</pubDate>
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		<description>@53:

Ich bin mir nicht sicher, ob Ihnen klar ist, dass vielen die hier mitlesen und vielen Lesern von Nachrichten gemeinhin die Sensibilität für die kleinen definitorischen Feinheiten des Geschäfts abgeht - das mag auch mit Grund dafür sein, warum dann manche Leserzuschriften in einem &quot;unangemessen inquisitorischen&quot; Tonfall verfasst sind.

Was Sie und der Rest der Branche unter Überprüfen verstehen, läuft beim gemeinen Leser teilweise unter Inspizieren oder auch &quot;Drüberschau&#039;n&quot;. Wer nun Recht hat ist dabei eigentlich gar nicht so wichtig, diesen Unterschied in Erinnerung zu behalten dürfte aber hilfreich sein, wenn es darum geht, in Zukunft das warum und wie des Zustandekommens einer Meldung zu kommunizieren.

Ich möchte Ihnen aber dafür danken, dass sie nun doch die konkrete Frage nach BILD hinreichend beantwortet haben. Ich möchte vermuten, dass die Antwort für viele, wenn nicht überraschend, so aber doch enttäuschend ist.

Zuletzt noch ein Hinweis: So wie von in diesem Blogeintrag von Stefan verlinkt, nämlich als redaktionell völlig unbearbeiteter &quot;Feed&quot;, werden von Ihnen und Ihren Kollegen in anderen Agenturen verfasste Meldungen dieser Tage immer häufiger konsumiert. Die Missverständnisse und darauf folgenden Verstimmungen könnten sich also in Zukunft häufen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@53:</p>
<p>Ich bin mir nicht sicher, ob Ihnen klar ist, dass vielen die hier mitlesen und vielen Lesern von Nachrichten gemeinhin die Sensibilität für die kleinen definitorischen Feinheiten des Geschäfts abgeht — das mag auch mit Grund dafür sein, warum dann manche Leserzuschriften in einem »unangemessen inquisitorischen« Tonfall verfasst sind.</p>
<p>Was Sie und der Rest der Branche unter Überprüfen verstehen, läuft beim gemeinen Leser teilweise unter Inspizieren oder auch »Drüberschau’n«. Wer nun Recht hat ist dabei eigentlich gar nicht so wichtig, diesen Unterschied in Erinnerung zu behalten dürfte aber hilfreich sein, wenn es darum geht, in Zukunft das warum und wie des Zustandekommens einer Meldung zu kommunizieren.</p>
<p>Ich möchte Ihnen aber dafür danken, dass sie nun doch die konkrete Frage nach BILD hinreichend beantwortet haben. Ich möchte vermuten, dass die Antwort für viele, wenn nicht überraschend, so aber doch enttäuschend ist.</p>
<p>Zuletzt noch ein Hinweis: So wie von in diesem Blogeintrag von Stefan verlinkt, nämlich als redaktionell völlig unbearbeiteter »Feed«, werden von Ihnen und Ihren Kollegen in anderen Agenturen verfasste Meldungen dieser Tage immer häufiger konsumiert. Die Missverständnisse und darauf folgenden Verstimmungen könnten sich also in Zukunft häufen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Joachim Widmann</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/ddp-hat-sich-oeffentlich-nichts-vorzuwerfen/#comment-20543</link>
		<dc:creator>Joachim Widmann</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Sep 2007 15:05:23 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber anonymer Bauer vom Dreigestirn,

ich habe Ihre Fragen in meinem Kommentar eigentlich schon beantwortet. Um den Satz, den Sie herausgreifen, klarer zu interpretieren: Jede, wirklich jede Vorabmeldung wird einer Prüfung unterzogen. Manche erledigt sich gleich von selbst, weil wir sie für unwichtig halten oder weil sie offenkundig nicht korrekt ist. Andere sind gleich klar, weil sie - aus Interviews, der deutschen Regel nach also fast immer autorisiert - korrekte Zitate wesentlicher Akeure enthalten. Andere behaupten, oft unter Berufung auf exklusive Recherchen, plausibel bislang unbekannte Tatsachen: Hier wird der Versuch unternommen, die Meldung zu verifizieren. Im Früh-, Spät- oder Wochenenddienst ist das nur gelegentlich möglich, weil der Ansprechpartner schlicht nicht erreichbar ist. Wenn das Meldungen zu wichtigen Themen sind, müssen wir sie aber schnell bringen, so wollen das unsere Kunden. Daher weisen wir dann darauf hin, dass eine Bestätigung nicht zu erlangen war. Das heißt nicht, dass wir die Meldung für falsch halten. Es heißt, dass wir nicht wissen, ob sie richtig ist. Die Regel lautet: Berichte nur, was Du sicher weißt. Daraus leitet sich ab: Wenn Du etwas kolportierst, wovon Du nicht sicher weißt, ob es stimmt, weise genau darauf hin. Etwas vertrackt, ich weiß - aber solche Agenturmeldungen sind auch nicht für den End-Leser bestimmt, sondern unsere Leser sind zunächst vorwiegend andere Journalisten, die unsere Meldungen weiterverarbeiten.

Ich kenne einige Medien, deren Vorabmeldungen immer richtig sind - dennoch bekommen auch sie, wenn nicht verifizierbar, den einschränkenden Nachsatz, denn ein handwerklicher Lapsus ist nie ganz auszuschließen. Ich kenne kein Medium, dessen Vorabmeldungen immer falsch sind. Daraus folgt für mich: Ich behandle alle relevanten Vorabmeldungen, so weit sie überhaupt für uns geeignet scheinen, mit der gleichen Sorgfalt und stelle in der Organisation unserer Arbeitsabläufe so sicher es irgend geht, dass uns nicht dabei selbst ein Unfall unterläuft.

Dahinter, ja, dahinter steckt System.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber anonymer Bauer vom Dreigestirn,</p>
<p>ich habe Ihre Fragen in meinem Kommentar eigentlich schon beantwortet. Um den Satz, den Sie herausgreifen, klarer zu interpretieren: Jede, wirklich jede Vorabmeldung wird einer Prüfung unterzogen. Manche erledigt sich gleich von selbst, weil wir sie für unwichtig halten oder weil sie offenkundig nicht korrekt ist. Andere sind gleich klar, weil sie — aus Interviews, der deutschen Regel nach also fast immer autorisiert — korrekte Zitate wesentlicher Akeure enthalten. Andere behaupten, oft unter Berufung auf exklusive Recherchen, plausibel bislang unbekannte Tatsachen: Hier wird der Versuch unternommen, die Meldung zu verifizieren. Im Früh-, Spät– oder Wochenenddienst ist das nur gelegentlich möglich, weil der Ansprechpartner schlicht nicht erreichbar ist. Wenn das Meldungen zu wichtigen Themen sind, müssen wir sie aber schnell bringen, so wollen das unsere Kunden. Daher weisen wir dann darauf hin, dass eine Bestätigung nicht zu erlangen war. Das heißt nicht, dass wir die Meldung für falsch halten. Es heißt, dass wir nicht wissen, ob sie richtig ist. Die Regel lautet: Berichte nur, was Du sicher weißt. Daraus leitet sich ab: Wenn Du etwas kolportierst, wovon Du nicht sicher weißt, ob es stimmt, weise genau darauf hin. Etwas vertrackt, ich weiß — aber solche Agenturmeldungen sind auch nicht für den End-Leser bestimmt, sondern unsere Leser sind zunächst vorwiegend andere Journalisten, die unsere Meldungen weiterverarbeiten.</p>
<p>Ich kenne einige Medien, deren Vorabmeldungen immer richtig sind — dennoch bekommen auch sie, wenn nicht verifizierbar, den einschränkenden Nachsatz, denn ein handwerklicher Lapsus ist nie ganz auszuschließen. Ich kenne kein Medium, dessen Vorabmeldungen immer falsch sind. Daraus folgt für mich: Ich behandle alle relevanten Vorabmeldungen, so weit sie überhaupt für uns geeignet scheinen, mit der gleichen Sorgfalt und stelle in der Organisation unserer Arbeitsabläufe so sicher es irgend geht, dass uns nicht dabei selbst ein Unfall unterläuft.</p>
<p>Dahinter, ja, dahinter steckt System.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Bauer vom Dreigestirn</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/ddp-hat-sich-oeffentlich-nichts-vorzuwerfen/#comment-20545</link>
		<dc:creator>Bauer vom Dreigestirn</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Sep 2007 14:41:34 +0000</pubDate>
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		<description>@43: Sie haben die wichtigste Frage immer noch nicht beantwortet. Warum übernehmen Sie Vorabmeldungen von Bild? Noch dazu ungeprüft?

In Ihrem Kommentar finde ich genau einen Satz, der vielleicht, vielleicht irre ich mich auch, dazu indirekt Stellung bezieht:

&quot;Ich bitte daher um Verständnis dafür, dass wir an einer öffentlichen Debatte nicht teilnehmen können und wollen, in deren Rahmen einzelnen Medien unterstellt wird, vorsätzlich zu lügen.&quot;

Bezieht sich das auf die BILD-Zeitung? Ich glaube, Sie haben da etwas missverstanden: BILDblog dokumentiert lediglich, dass BILD einfach bemerkenswert oft danebenliegt. Oft genug und bemerkenswert genug, dass es ein Nachrichtenlieferanten wie der, dessen Chefredakteur Sie sind, daraus Konsequenzen ziehen müsste.

Vielleicht verstehe ich Ihren Satz aber auch falsch, und Sie fühlen sich selbst mit dem Vorwurf der vorsätzlichen Lüge konfrontiert. Auch in dem Fall liegt ein Missverständniss vor - der Vorwurf ist lediglich, dass der ddp schlechte Arbeit abliefert - weil er sich auf die BILD-Zeitung verlässt. Ob dahinter System oder Inkompetenz steckt, ist auch nach Ihrer Stellungnahme weiterhin Spekulationssache.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@43: Sie haben die wichtigste Frage immer noch nicht beantwortet. Warum übernehmen Sie Vorabmeldungen von Bild? Noch dazu ungeprüft?</p>
<p>In Ihrem Kommentar finde ich genau einen Satz, der vielleicht, vielleicht irre ich mich auch, dazu indirekt Stellung bezieht:</p>
<p>»Ich bitte daher um Verständnis dafür, dass wir an einer öffentlichen Debatte nicht teilnehmen können und wollen, in deren Rahmen einzelnen Medien unterstellt wird, vorsätzlich zu lügen.«</p>
<p>Bezieht sich das auf die BILD-Zeitung? Ich glaube, Sie haben da etwas missverstanden: BILDblog dokumentiert lediglich, dass BILD einfach bemerkenswert oft danebenliegt. Oft genug und bemerkenswert genug, dass es ein Nachrichtenlieferanten wie der, dessen Chefredakteur Sie sind, daraus Konsequenzen ziehen müsste.</p>
<p>Vielleicht verstehe ich Ihren Satz aber auch falsch, und Sie fühlen sich selbst mit dem Vorwurf der vorsätzlichen Lüge konfrontiert. Auch in dem Fall liegt ein Missverständniss vor — der Vorwurf ist lediglich, dass der ddp schlechte Arbeit abliefert — weil er sich auf die BILD-Zeitung verlässt. Ob dahinter System oder Inkompetenz steckt, ist auch nach Ihrer Stellungnahme weiterhin Spekulationssache.</p>
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		<title>Von: Nachhilfe von ddp (3) &#171; Stefan Niggemeier</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/ddp-hat-sich-oeffentlich-nichts-vorzuwerfen/#comment-20544</link>
		<dc:creator>Nachhilfe von ddp (3) &#171; Stefan Niggemeier</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Sep 2007 14:31:00 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Widmann, Chefredakteur der Nachrichtenagentur ddp, schreibt zu dieser Debatte:  Lieber Herr [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[…] Widmann, Chefredakteur der Nachrichtenagentur ddp, schreibt zu dieser Debatte:  Lieber Herr […]</p>
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