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	<title>Kommentare zu: Die Peking-Enten des sid</title>
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	<description>Medienjournalist</description>
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		<title>Von: trebor</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-peking-enten-des-sid/#comment-41120</link>
		<dc:creator>trebor</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 12:32:30 +0000</pubDate>
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		<description>...zwei Sichtweisen in der heutigen Ausgabe des ND

Diese Eröffnung wird die Welt in Atem halten, Dieter Hennig (sid)
http://www.neues-deutschland.de/artikel/133194.diese-eroeffnung-wird-die-welt-in-atem-halten.html

Kritik ist ein Fremdwort, Rainer Braun (freier Medienpublizist)
http://www.neues-deutschland.de/artikel/133196.kritik-ist-ein-fremdwort.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>…zwei Sichtweisen in der heutigen Ausgabe des ND</p>
<p>Diese Eröffnung wird die Welt in Atem halten, Dieter Hennig (sid)<br />
<a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/133194.diese-eroeffnung-wird-die-welt-in-atem-halten.html" rel="nofollow">http://www.neues-deutschland.d.….alten.html</a></p>
<p>Kritik ist ein Fremdwort, Rainer Braun (freier Medienpublizist)<br />
<a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/133196.kritik-ist-ein-fremdwort.html" rel="nofollow">http://www.neues-deutschland.d.….dwort.html</a></p>
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		<title>Von: sid beruft Olympia-Mann ab &#171; Stefan Niggemeier</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-peking-enten-des-sid/#comment-41132</link>
		<dc:creator>sid beruft Olympia-Mann ab &#171; Stefan Niggemeier</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 11:18:20 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Informationen in Jens Weinreichs Blog. Mehr zur Vorgeschichte hier und [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[…] Informationen in Jens Weinreichs Blog. Mehr zur Vorgeschichte hier und […]</p>
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	<item>
		<title>Von: Gregor Keuschnig</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-peking-enten-des-sid/#comment-41130</link>
		<dc:creator>Gregor Keuschnig</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 11:09:29 +0000</pubDate>
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		<description>@28/ruhrpottjunge
Es geht in den beiden Beiträgen von Stefan Niggemeier um die Berichterstattung der &quot;sid&quot; zum Thema Internetzensur bei ausländischen Journalisten anlässlich der Olympischen Spiele. Niggemeier macht eine Nähe des &quot;sid&quot; bzw. dessen Chef zum IOC (bzw. DOSB) aus. Hieraus mutmasst er eine bewusst &quot;freundliche&quot; Berichterstattung des &quot;sid&quot; über den Tatbestand dieser Internetzensur. Desweiteren macht er einige Konfusionen bei den Meldungen aus, die dieser Nähe geschuldet sein könnte. Das hat mit &lt;i&gt;Sinophobie&lt;/i&gt; gar nichts zu tun.

Einige Kommentatoren benutzen dieses Thema nun, um es zu erweitern. Ein Vorgang, der sehr häufig auftritt. Die Meta-Ebene des Medienkritischen wird verlassen und stattdessen in die tatsächliche Diskussion eingestiegen. Diese aber wiederum ist auch mindestens auf zwei Ebenen zu führen: Was wusste das IOC, bzw. hat Rogge gelogen oder nur eine sprachliche Ungenauigkeit begangen, als er vom ungehinderten Internetzugang sprach? Die zweite Ebene ist grundsätzlicher Natur: Wie stellt man sich dazu, in einem zweifellos diktatorisch regierten Land, welches u. a. Internetzensur betreibt, Olympische Spiele abzuhalten? Diese Frage ist vor acht Jahren beantwortet worden – und müsste inzwischen von jedem Teilnehmer für sich geklärt sein.

Der Verweis, dass auch in Deutschland Zensur stattfindet mit der Sperrung rechtsradikaler Seiten zu begründen, ist schwach. Interessanter finde ich, dass das IOC es zwar erstmals ermöglicht, dass Sportler ein Internettagebuch (also einen Blog) betreiben dürfen – dies jedoch ausdrücklich mit der Auflage, sich bspw. nicht politisch zu äussern. Letzteres gilt übrigens schon immer – das Verbot, sich während der Spiele nicht politisch äussern zu dürfen, hat nichts mit den aktuellen Spielen in Beijing zu tun. Diese Regelung ist ähnlich der von Soldaten der Bundeswehr, die sich – mindestens nicht in Uniform – ohne Rückversicherung mit dem jeweiligen Vorgesetzten ebenfalls nicht politisch äussern dürfen.

Wenn man also Zensur – zu Recht! – beklagt, so müsste man sich doch zunächst einmal fragen, warum man Sportler selber mit ähnlichen Maßnahmen gängelt. Aber auch das hätte mit den Artikeln und dem &quot;sid&quot; und dessen Hofberichterstattung nichts mehr zu tun.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@28/ruhrpottjunge<br />
Es geht in den beiden Beiträgen von Stefan Niggemeier um die Berichterstattung der »sid« zum Thema Internetzensur bei ausländischen Journalisten anlässlich der Olympischen Spiele. Niggemeier macht eine Nähe des »sid« bzw. dessen Chef zum IOC (bzw. DOSB) aus. Hieraus mutmasst er eine bewusst »freundliche« Berichterstattung des »sid« über den Tatbestand dieser Internetzensur. Desweiteren macht er einige Konfusionen bei den Meldungen aus, die dieser Nähe geschuldet sein könnte. Das hat mit <i>Sinophobie</i> gar nichts zu tun.</p>
<p>Einige Kommentatoren benutzen dieses Thema nun, um es zu erweitern. Ein Vorgang, der sehr häufig auftritt. Die Meta-Ebene des Medienkritischen wird verlassen und stattdessen in die tatsächliche Diskussion eingestiegen. Diese aber wiederum ist auch mindestens auf zwei Ebenen zu führen: Was wusste das IOC, bzw. hat Rogge gelogen oder nur eine sprachliche Ungenauigkeit begangen, als er vom ungehinderten Internetzugang sprach? Die zweite Ebene ist grundsätzlicher Natur: Wie stellt man sich dazu, in einem zweifellos diktatorisch regierten Land, welches u. a. Internetzensur betreibt, Olympische Spiele abzuhalten? Diese Frage ist vor acht Jahren beantwortet worden – und müsste inzwischen von jedem Teilnehmer für sich geklärt sein.</p>
<p>Der Verweis, dass auch in Deutschland Zensur stattfindet mit der Sperrung rechtsradikaler Seiten zu begründen, ist schwach. Interessanter finde ich, dass das IOC es zwar erstmals ermöglicht, dass Sportler ein Internettagebuch (also einen Blog) betreiben dürfen – dies jedoch ausdrücklich mit der Auflage, sich bspw. nicht politisch zu äussern. Letzteres gilt übrigens schon immer – das Verbot, sich während der Spiele nicht politisch äussern zu dürfen, hat nichts mit den aktuellen Spielen in Beijing zu tun. Diese Regelung ist ähnlich der von Soldaten der Bundeswehr, die sich – mindestens nicht in Uniform – ohne Rückversicherung mit dem jeweiligen Vorgesetzten ebenfalls nicht politisch äussern dürfen.</p>
<p>Wenn man also Zensur – zu Recht! – beklagt, so müsste man sich doch zunächst einmal fragen, warum man Sportler selber mit ähnlichen Maßnahmen gängelt. Aber auch das hätte mit den Artikeln und dem »sid« und dessen Hofberichterstattung nichts mehr zu tun.</p>
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		<title>Von: zaeppelin</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-peking-enten-des-sid/#comment-41118</link>
		<dc:creator>zaeppelin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 11:06:42 +0000</pubDate>
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		<description>@undertaker
danke, aber Deine Verniedlichung von Zensur auf deutschen Seiten würde ich noch mal überdenken (und zur Sicherheit nochmal: wegen mir müßten Lauck-Seiten weder on- noch offline verfügbar sein).

Es gehr mir nach wie vor nur um die generelle Befürchtung, dass Zensur a) Präzendenzcharakter haben und b) auch einen gewissen (unliebsamen) Märtyrer-Effekt mit sich bringen kann.

Dass man Zensur zu allen Zeiten immer wieder mit mehr oder weniger und zur Not &quot;krimineller&quot; Energie umgangen hat, macht Zensur weder besser noch unbedenklicher.

Und @Stefan: Sorry, wenn das hier jetzt evtl. ausgeufert hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@undertaker<br />
danke, aber Deine Verniedlichung von Zensur auf deutschen Seiten würde ich noch mal überdenken (und zur Sicherheit nochmal: wegen mir müßten Lauck-Seiten weder on– noch offline verfügbar sein).</p>
<p>Es gehr mir nach wie vor nur um die generelle Befürchtung, dass Zensur a) Präzendenzcharakter haben und b) auch einen gewissen (unliebsamen) Märtyrer-Effekt mit sich bringen kann.</p>
<p>Dass man Zensur zu allen Zeiten immer wieder mit mehr oder weniger und zur Not »krimineller« Energie umgangen hat, macht Zensur weder besser noch unbedenklicher.</p>
<p>Und @Stefan: Sorry, wenn das hier jetzt evtl. ausgeufert hat.</p>
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		<title>Von: Der Sport-Informations-Dienst im Fegefeuer : jens weinreich</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-peking-enten-des-sid/#comment-41129</link>
		<dc:creator>Der Sport-Informations-Dienst im Fegefeuer : jens weinreich</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 11:04:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.stefan-niggemeier.de/blog/?p=1071#comment-41129</guid>
		<description>[...] Der Grund für die Suspendierung liegt offensichtlich in Differenzen über die Berichterstattung. Hennig hatte zuletzt am Freitag in Texten und einem Kommentar behauptet, China hätte die Internet-Zensur für olympische Berichterstatter aufgehoben. Tags darauf zog der sid fünf Texte vom Freitag zu diesem Thema zurück. Ich hatte in meinem ersten Blogeintrag aus Peking auf die Problematik aufmerksam gemacht, am Sonnabend ebenfalls berichtet. Stefan Niggemeier hat das Thema grundsätzlicher behandelt. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[…] Der Grund für die Suspendierung liegt offensichtlich in Differenzen über die Berichterstattung. Hennig hatte zuletzt am Freitag in Texten und einem Kommentar behauptet, China hätte die Internet-Zensur für olympische Berichterstatter aufgehoben. Tags darauf zog der sid fünf Texte vom Freitag zu diesem Thema zurück. Ich hatte in meinem ersten Blogeintrag aus Peking auf die Problematik aufmerksam gemacht, am Sonnabend ebenfalls berichtet. Stefan Niggemeier hat das Thema grundsätzlicher behandelt. […]</p>
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