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	<title>Kommentare zu: Die Rügen-Routine, journalismusfrei</title>
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	<description>Medienjournalist</description>
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		<title>Von: Weder informiert, noch redigiert, nur durchkopiert &#8230; &#124; Stammhirnrinde</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-ruegen-routine-journalismusfrei/#comment-118357</link>
		<dc:creator>Weder informiert, noch redigiert, nur durchkopiert &#8230; &#124; Stammhirnrinde</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 11:20:58 +0000</pubDate>
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		<description>[...] aber scheint dieses damals eher seltene Erfolgserlebnis zur Serie zu werden. Wie Stefan Niggemeier in seinem Blog an einem sehr schönen Beispiel fest macht, werden Pressemeldungen heute sehr oft durchkopiert. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[…] aber scheint dieses damals eher seltene Erfolgserlebnis zur Serie zu werden. Wie Stefan Niggemeier in seinem Blog an einem sehr schönen Beispiel fest macht, werden Pressemeldungen heute sehr oft durchkopiert. […]</p>
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		<title>Von: gerrit</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-ruegen-routine-journalismusfrei/#comment-118322</link>
		<dc:creator>gerrit</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 02:57:12 +0000</pubDate>
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		<description>Was ich bei Meedia nie verstehe: Warum cut&#039;n&#039; pasten die nicht gleich? 

Hätte den Nachteil, dass SN weiter spottet. Aber den Vorteil, dass wenigstens keine Fiptehler dazukommen. Die Denkleistung bleibt ja dieselbe ;)

Inspiriert von der Meldung über die Stiftung für Verteibung. So flüchtich kann man eigentlich nicht lesen, dass es nicht auffällt. Meeeedius schafft et.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was ich bei Meedia nie verstehe: Warum cut’n‹ pasten die nicht gleich? </p>
<p>Hätte den Nachteil, dass SN weiter spottet. Aber den Vorteil, dass wenigstens keine Fiptehler dazukommen. Die Denkleistung bleibt ja dieselbe ;)</p>
<p>Inspiriert von der Meldung über die Stiftung für Verteibung. So flüchtich kann man eigentlich nicht lesen, dass es nicht auffällt. Meeeedius schafft et.</p>
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		<title>Von: benedikt</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-ruegen-routine-journalismusfrei/#comment-118313</link>
		<dc:creator>benedikt</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 21:33:41 +0000</pubDate>
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		<description>so traurig das ist, aber der mehrheit der menschen, die online nachrichten lesen wollen, geben anscheinend nichts drauf, ob das alles nachrecherchiert wurde. wie soll kunde 0815 denn den mehrwert eines journalistisch recherchierten artikels erfahren oder erkennen, wenn er nicht grundsätzlich medienkritisch eingestellt oder niggemeier-konsument ist? das ist eine ernst gemeinte frage, keine polemik. setzt sich wahrheit zwangsweise durch?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>so traurig das ist, aber der mehrheit der menschen, die online nachrichten lesen wollen, geben anscheinend nichts drauf, ob das alles nachrecherchiert wurde. wie soll kunde 0815 denn den mehrwert eines journalistisch recherchierten artikels erfahren oder erkennen, wenn er nicht grundsätzlich medienkritisch eingestellt oder niggemeier-konsument ist? das ist eine ernst gemeinte frage, keine polemik. setzt sich wahrheit zwangsweise durch?</p>
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		<title>Von: Martin</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-ruegen-routine-journalismusfrei/#comment-118309</link>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 18:48:17 +0000</pubDate>
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		<description>Vor zehn Jahren habe ich für eine 5000-Zeichen-Geschichte inkl. Recherche vor Ort und Zitate-Abgleich für ein Print-Wirtschafts-Magazin (das heute nicht mehr existiert) etwa sieben Tage gebraucht,  heute - oft ohne Zitate-Abgleich - für ein großes Online-Portal etwa drei Stunden. Es ist nicht nur die kürzere Zeit, die die Artikel unterscheidet. Auch die inhaltliche Tiefe fehlt. 
Aber nicht, weil ich es nicht kann oder nicht will, sondern weil die vergangenen Jahre zeigten, dass &quot;tiefe&quot;, ausrecherchierte Geschichten nicht &quot;mehr&quot; gelesen wurden. Die Leserschaft wird &quot;immer weicher inner Birne&quot; und will offenbar &quot;seichtere&quot; Artikel. - Und das bediene ich erfolgreich - im Sinne meiner Chefs und Marketiers. 
Dein Artikel &quot;erinnerte&quot; mich daran, dass auch ich allmählich &quot;weich gespült&quot; bin. Danke.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vor zehn Jahren habe ich für eine 5000-Zeichen-Geschichte inkl. Recherche vor Ort und Zitate-Abgleich für ein Print-Wirtschafts-Magazin (das heute nicht mehr existiert) etwa sieben Tage gebraucht,  heute — oft ohne Zitate-Abgleich — für ein großes Online-Portal etwa drei Stunden. Es ist nicht nur die kürzere Zeit, die die Artikel unterscheidet. Auch die inhaltliche Tiefe fehlt.<br />
Aber nicht, weil ich es nicht kann oder nicht will, sondern weil die vergangenen Jahre zeigten, dass »tiefe«, ausrecherchierte Geschichten nicht »mehr« gelesen wurden. Die Leserschaft wird »immer weicher inner Birne« und will offenbar »seichtere« Artikel. — Und das bediene ich erfolgreich — im Sinne meiner Chefs und Marketiers.<br />
Dein Artikel »erinnerte« mich daran, dass auch ich allmählich »weich gespült« bin. Danke.</p>
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	<item>
		<title>Von: treets</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-ruegen-routine-journalismusfrei/#comment-118289</link>
		<dc:creator>treets</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 12:39:11 +0000</pubDate>
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		<description>@61:

Man hätte besser, wenn schon über Journalismus in Afghanistan diskutiert wird, sich der Reisegruppen aus Berlin annehmen sollen - also der Hauptstadtjournalisten, die Minister X auf Dienstreise begleiten. Da kommt zuweilen wirklich viel Blödsinn heraus. Und nicht selten auf den Schirm.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@61:</p>
<p>Man hätte besser, wenn schon über Journalismus in Afghanistan diskutiert wird, sich der Reisegruppen aus Berlin annehmen sollen — also der Hauptstadtjournalisten, die Minister X auf Dienstreise begleiten. Da kommt zuweilen wirklich viel Blödsinn heraus. Und nicht selten auf den Schirm.</p>
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