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	<title>Kommentare zu: Die Rum-mein-medien</title>
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	<description>Medienjournalist</description>
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		<title>Von: Arni ist Arni &#171; pyrrhussieg</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-rum-mein-medien/#comment-96656</link>
		<dc:creator>Arni ist Arni &#171; pyrrhussieg</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 18:20:44 +0000</pubDate>
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		<description>[...]  Daniel Erk &#252;bernahm vor Kurzem die Urlaubsvertretung f&#252;r Stefan Niggemeier – und startete mit einem lesenswerten Beitrag, der Bezug auf die diffuse Meinungsmache in den (deutschen) Medien nahm. Dabei wurde u.a. der [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...]  Daniel Erk &#252;bernahm vor Kurzem die Urlaubsvertretung f&#252;r Stefan Niggemeier – und startete mit einem lesenswerten Beitrag, der Bezug auf die diffuse Meinungsmache in den (deutschen) Medien nahm. Dabei wurde u.a. der [...]</p>
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		<title>Von: Meinung und Fakten &#171; Apanat&#8217;s Weblog</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-rum-mein-medien/#comment-95357</link>
		<dc:creator>Meinung und Fakten &#171; Apanat&#8217;s Weblog</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 15:02:08 +0000</pubDate>
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		<description>[...] und&#160;Fakten By apanat  Daniel Erk hat auf Stefan Niggemeiers Blog ein Pl&#228;doyer gegen Meinungsjournalismus gehalten. Dagegen h&#228;lt mspro: Als Leser lese ich [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] und&nbsp;Fakten By apanat  Daniel Erk hat auf Stefan Niggemeiers Blog ein Pl&#228;doyer gegen Meinungsjournalismus gehalten. Dagegen h&#228;lt mspro: Als Leser lese ich [...]</p>
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		<title>Von: Morten</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-rum-mein-medien/#comment-94704</link>
		<dc:creator>Morten</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 11:37:38 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Auf Spiegel Online werden Hintergrund und Urteil beinahe grunds&#228;tzlich gemeinsam serviert&quot; – Der Apfel f&#228;llt nicht weit vom Stamm, kann man da nur sagen: Wie tendenzi&#246;s die &quot;Berichterstattung&quot; auch im gedruckten Spiegel oft ist, wie oft Redakteure nur ihre vorgefertigte Meinung zur eigenen Best&#228;tigung ihrer Zeitschrift lesen wollen, das merkt man leider erst in den F&#228;llen, in denen man den dargestellten Sachverhalt aus eigener Anschauung besser kennt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Auf Spiegel Online werden Hintergrund und Urteil beinahe grunds&#228;tzlich gemeinsam serviert&#8221; – Der Apfel f&#228;llt nicht weit vom Stamm, kann man da nur sagen: Wie tendenzi&#246;s die &#8222;Berichterstattung&#8221; auch im gedruckten Spiegel oft ist, wie oft Redakteure nur ihre vorgefertigte Meinung zur eigenen Best&#228;tigung ihrer Zeitschrift lesen wollen, das merkt man leider erst in den F&#228;llen, in denen man den dargestellten Sachverhalt aus eigener Anschauung besser kennt.</p>
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		<title>Von: wilko0070</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-rum-mein-medien/#comment-94045</link>
		<dc:creator>wilko0070</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 19:59:31 +0000</pubDate>
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		<description>Nachtrag Poschardt:

Zur Unterhaltung habe ich gerade noch zwei alte Videos aus der &quot;Niels Ruf Show&quot; &#252;ber Poschardts beste Zeiten (bei &quot;Vanity Fair&quot;) entdeckt:

http://www.myvideo.at/watch/1048943
http://www.myvideo.at/watch/1454910

Vielleicht sollte &quot;Posh&quot; lieber eine neue Zeitschrift f&#252;r die &quot;Mover &amp; Shaker&quot; aufmachen als sich mit d&#252;mmlicher Propaganda bei &quot;WamS&quot; durchzuschlagen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachtrag Poschardt:</p>
<p>Zur Unterhaltung habe ich gerade noch zwei alte Videos aus der &#8222;Niels Ruf Show&#8221; &#252;ber Poschardts beste Zeiten (bei &#8222;Vanity Fair&#8221;) entdeckt:</p>
<p><a href="http://www.myvideo.at/watch/1048943" rel="nofollow">http://www.myvideo.at/watch/1048943</a><br />
<a href="http://www.myvideo.at/watch/1454910" rel="nofollow">http://www.myvideo.at/watch/1454910</a></p>
<p>Vielleicht sollte &#8222;Posh&#8221; lieber eine neue Zeitschrift f&#252;r die &#8222;Mover &amp; Shaker&#8221; aufmachen als sich mit d&#252;mmlicher Propaganda bei &#8222;WamS&#8221; durchzuschlagen&#8230;</p>
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		<title>Von: wilko0070</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-rum-mein-medien/#comment-94028</link>
		<dc:creator>wilko0070</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 18:01:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.stefan-niggemeier.de/blog/?p=5628#comment-94028</guid>
		<description>Ich habe mir einmal kurz den Aufstieg des &quot;Alpha-Journalisten&quot; Ulf Poschardt angeschaut. Bei &quot;Wikipedia&quot; hei&#223;t es: &quot;Bekannt wurde Poschardt 1995 durch seine Doktorarbeit &#039;DJ Culture&#039;&quot;, eine &quot;diskursanalytische&quot; Schwafelei &#252;ber das Hantieren am Mischpult als &quot;Konstruktion und nicht Dekonstruktion von Bewu&#223;tsein&quot;, &#252;ber dessen wissenschaftlichen Erkenntniswert man vielleicht geteilter Meinung sein kann.
Aber immerhin, mit dem Doktorgrad sah sich Poschardt nun offensichtlich als &quot;Leistungstr&#228;ger einer Leistungselite&quot; an und begann, selbstbewusst in die Welt der Journalistik einzusteigen. Na gut, beim &quot;SZ-Magazin&quot; ist er wieder rausgeflogen, weil er den Interviewf&#228;lschungen von Tom Kummer auf dem Leim ging. 
Aber was soll&#039;s, sein Motto lautet: &quot;Thinking Big!&quot; und so schrieb er erst einmal B&#252;cher &#252;ber neokonservatives Coolsein und &#252;ber Sportwagen mit ihrer &quot;mythischen Strahlkraft&quot;.
Sein gr&#246;&#223;ter Karriere-Coup war dann wohl seine T&#228;tigkeit als Chefredakteur der deutschen Ausgabe von &quot;Vanity Fair&quot;, einer Zeitschrift f&#252;r &quot;Mover &amp; Shaker&quot; (sprich: die konsumgeile Schicki-Micki-Society). Als er merkte, dass das Blatt floppt, ist er zumindest rechtzeitig abgesprungen und rannte mit seiner Ideologie bei &quot;WamS&quot; offensichtlich offene T&#252;ren ein.
Seine Aufgabe war klar: neokonservative Propaganda verbreiten, aber wie soll jemand, dem Politik vollkommen egal ist und der demzufolge auch &#252;berhaupt keinerlei Schimmer von der Materie hat, jetzt pl&#246;tzlich in &quot;politische Hetze&quot; machen?
Als Ergebnis dieses Problems lesen sich die fr&#252;hen Poschardt-Texte bei der &quot;WamS&quot; auch eher lustig (z. B. die &quot;Stilkritik&quot; vom 01.06.2008 http://www.welt.de/wams_print/article2054613/Ihr_Morgen_war_gestern.html):
- &#252;ber Sarah Wagenknecht: &quot;Nicht ihren kruden politischen &#196;u&#223;erungen verdankt Wagenknecht ihre Prominenz und ihre Stellung in der Partei, sondern ihrer Performance als kalter Engel des Kommunismus: eine M&#228;nnerfantasie, die verstaubte Rechte wie revolutionsm&#252;de Linke ergl&#252;hen l&#228;sst.&quot;
- &#252;ber Oskar Lafontaine: &quot;Die Villa von Oskar Lafontaine vermengt eine vulg&#228;re Missinterpretation der Formensprache Palladios mit der Farbigkeit des Legolands und besitzt einen Ausguck, der an einen DDR-Grenzturm erinnert.&quot;
Mittlerweile hat &quot;Posh&quot; aber gemerkt, dass selbst diese Art des &quot;Linken-Bashings&quot; f&#252;r seine Leser viel zu anspruchsvoll ist, und dementsprechend beschr&#228;nkt er sich in seinen aktuellen Kommentaren auf &quot;klassische Linken-Klischees&quot; und &quot;gemeine Lobhudelei&quot; der Herrschenden (z. B. &quot;Guttenberg k&#228;mpft standhaft den einsamen Kampf&quot; vom 30.05.2009 http://www.welt.de/politik/article3833623/Guttenberg-kaempft-standhaft-den-einsamen-Kampf.html):
&quot;Aber viele hatten wohl jene Art von Ehrgeiz untersch&#228;tzt, die Herkunft vor allem als Verpflichtung versteht. Selbst unbeugsame Kritiker staunten &#252;ber Flei&#223; und Auffassungsgabe des Neulings.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mir einmal kurz den Aufstieg des &#8222;Alpha-Journalisten&#8221; Ulf Poschardt angeschaut. Bei &#8222;Wikipedia&#8221; hei&#223;t es: &#8222;Bekannt wurde Poschardt 1995 durch seine Doktorarbeit &#8218;DJ Culture&#8217;&#8221;, eine &#8222;diskursanalytische&#8221; Schwafelei &#252;ber das Hantieren am Mischpult als &#8222;Konstruktion und nicht Dekonstruktion von Bewu&#223;tsein&#8221;, &#252;ber dessen wissenschaftlichen Erkenntniswert man vielleicht geteilter Meinung sein kann.<br />
Aber immerhin, mit dem Doktorgrad sah sich Poschardt nun offensichtlich als &#8222;Leistungstr&#228;ger einer Leistungselite&#8221; an und begann, selbstbewusst in die Welt der Journalistik einzusteigen. Na gut, beim &#8222;SZ-Magazin&#8221; ist er wieder rausgeflogen, weil er den Interviewf&#228;lschungen von Tom Kummer auf dem Leim ging.<br />
Aber was soll&#8217;s, sein Motto lautet: &#8222;Thinking Big!&#8221; und so schrieb er erst einmal B&#252;cher &#252;ber neokonservatives Coolsein und &#252;ber Sportwagen mit ihrer &#8222;mythischen Strahlkraft&#8221;.<br />
Sein gr&#246;&#223;ter Karriere-Coup war dann wohl seine T&#228;tigkeit als Chefredakteur der deutschen Ausgabe von &#8222;Vanity Fair&#8221;, einer Zeitschrift f&#252;r &#8222;Mover &amp; Shaker&#8221; (sprich: die konsumgeile Schicki-Micki-Society). Als er merkte, dass das Blatt floppt, ist er zumindest rechtzeitig abgesprungen und rannte mit seiner Ideologie bei &#8222;WamS&#8221; offensichtlich offene T&#252;ren ein.<br />
Seine Aufgabe war klar: neokonservative Propaganda verbreiten, aber wie soll jemand, dem Politik vollkommen egal ist und der demzufolge auch &#252;berhaupt keinerlei Schimmer von der Materie hat, jetzt pl&#246;tzlich in &#8222;politische Hetze&#8221; machen?<br />
Als Ergebnis dieses Problems lesen sich die fr&#252;hen Poschardt-Texte bei der &#8222;WamS&#8221; auch eher lustig (z. B. die &#8222;Stilkritik&#8221; vom 01.06.2008 <a href="http://www.welt.de/wams_print/article2054613/Ihr_Morgen_war_gestern.html)" rel="nofollow">http://www.welt.de/wams_print/.....tern.html)</a>:<br />
- &#252;ber Sarah Wagenknecht: &#8222;Nicht ihren kruden politischen &#196;u&#223;erungen verdankt Wagenknecht ihre Prominenz und ihre Stellung in der Partei, sondern ihrer Performance als kalter Engel des Kommunismus: eine M&#228;nnerfantasie, die verstaubte Rechte wie revolutionsm&#252;de Linke ergl&#252;hen l&#228;sst.&#8221;<br />
- &#252;ber Oskar Lafontaine: &#8222;Die Villa von Oskar Lafontaine vermengt eine vulg&#228;re Missinterpretation der Formensprache Palladios mit der Farbigkeit des Legolands und besitzt einen Ausguck, der an einen DDR-Grenzturm erinnert.&#8221;<br />
Mittlerweile hat &#8222;Posh&#8221; aber gemerkt, dass selbst diese Art des &#8222;Linken-Bashings&#8221; f&#252;r seine Leser viel zu anspruchsvoll ist, und dementsprechend beschr&#228;nkt er sich in seinen aktuellen Kommentaren auf &#8222;klassische Linken-Klischees&#8221; und &#8222;gemeine Lobhudelei&#8221; der Herrschenden (z. B. &#8222;Guttenberg k&#228;mpft standhaft den einsamen Kampf&#8221; vom 30.05.2009 <a href="http://www.welt.de/politik/article3833623/Guttenberg-kaempft-standhaft-den-einsamen-Kampf.html)" rel="nofollow">http://www.welt.de/politik/art.....ampf.html)</a>:<br />
&#8222;Aber viele hatten wohl jene Art von Ehrgeiz untersch&#228;tzt, die Herkunft vor allem als Verpflichtung versteht. Selbst unbeugsame Kritiker staunten &#252;ber Flei&#223; und Auffassungsgabe des Neulings.&#8221;</p>
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