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	<title>Kommentare zu: Die Zukunft des Journalismus</title>
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	<description>Medienjournalist</description>
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		<title>Von: Solon</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-zukunft-des-journalismus/#comment-12330</link>
		<dc:creator>Solon</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 May 2007 20:56:07 +0000</pubDate>
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		<description>So lange es keine Anstrengung gibt, neutrale Ansprechpartner zwischen Journalisten und Leser zu etablieren, so wie Omudsleute das sein können, so lange wird es auch nicht helfen, mal da oder dort eine kleine Korrekturspalte einzuführen.

Medien haben enorme Macht. Und Journalisten sind häufig nicht in der Lage, mit Kritik an ihrer Arbeit umzugehen. Außerdem verstehen Leser häufig nicht, die Schwierigkeiten und Zwänge, denen Journalisten begegnen. Genug Konfliktpotenzial ist also vorhanden.

Omudsmänner/-frauen könnten hier vermitteln. Könnten Anlaufstelle für Kritik der Leser oder von Leuten sein, die durch einen Artikel direkt betroffen sind und diese Kritik weitervermitteln innerhalb der Redaktion und andersherum Lesern beispielsweise in eigenen Kolumnen einen Blick hinter die Kulissen gewähren.

Wichtig ist hierbei die Unabhängigkeit des Ombudsmanns von der Redaktion.

Fehlt ein Ombudsmann, so wächst die Entfremdung zwischen Leser und Journalist. Dass dies so ist, fällt in Deutschland nur niemandem auf, weil man diese Entfremdung als normal betrachtet. Die Nichtreaktion von Journalisten auf Kritik, oder das Unverständnis, mit dem Journalisten auf Leserkritik reagieren (weil sie eben nur ihre Sichtweise sehen), ist dabei genau so ein Beispiel wie mancher Umgang von manchen Journalisten mit Menschen, die freiwillig oder unfreiwillig Teil ihrer Artikel oder Fernsehbeiträge werden und sich in ihnen ungerecht behandelt fühlen. Der Journalist kann genauso überfordert sein mit Kritik wie jemand, der beispielsweise in einem TV-Beitrag dank unfairem Schnitt in ein völlig falsches Licht gerückt wird.

Ombudsmänner sollen helfen, die Hilflosigkeit auf beiden Seiten (Journalisten, Leser/Zuschauer) im Umgang mit der jeweils anderen Seite zu mildern. Das stärkt die Glaubwürdigkeit. Und außerdem geht es ja - jenseits möglicher wirtschaftlicher Aspekte - auch schlicht um Menschen.

Der Ombudsmann ist dabei für beide Seiten ein direkt erreichbarer Ansprechspartner. Er ist greifbarer und schneller und direkter einbeziehbar als irgendjemand oder irgendeine Institution außerhalb einer Zeitung oder eines Senders.

Um Konflikte zwischen Journalisten und Kunden oder sonstigen durch einen Artikel/Beitrag Betroffenen konstruktiv zu lösen, sollte es in jeder größeren Zeitung und erst recht bei den TV-Sendern Ombudsleute geben. Dass es sie nicht gibt, sagt im Umkehrschluss viel aus über die Entfernung und Entfremdung der Medien von ihren Kunden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So lange es keine Anstrengung gibt, neutrale Ansprechpartner zwischen Journalisten und Leser zu etablieren, so wie Omudsleute das sein können, so lange wird es auch nicht helfen, mal da oder dort eine kleine Korrekturspalte einzuführen.</p>
<p>Medien haben enorme Macht. Und Journalisten sind häufig nicht in der Lage, mit Kritik an ihrer Arbeit umzugehen. Außerdem verstehen Leser häufig nicht, die Schwierigkeiten und Zwänge, denen Journalisten begegnen. Genug Konfliktpotenzial ist also vorhanden.</p>
<p>Omudsmänner/-frauen könnten hier vermitteln. Könnten Anlaufstelle für Kritik der Leser oder von Leuten sein, die durch einen Artikel direkt betroffen sind und diese Kritik weitervermitteln innerhalb der Redaktion und andersherum Lesern beispielsweise in eigenen Kolumnen einen Blick hinter die Kulissen gewähren.</p>
<p>Wichtig ist hierbei die Unabhängigkeit des Ombudsmanns von der Redaktion.</p>
<p>Fehlt ein Ombudsmann, so wächst die Entfremdung zwischen Leser und Journalist. Dass dies so ist, fällt in Deutschland nur niemandem auf, weil man diese Entfremdung als normal betrachtet. Die Nichtreaktion von Journalisten auf Kritik, oder das Unverständnis, mit dem Journalisten auf Leserkritik reagieren (weil sie eben nur ihre Sichtweise sehen), ist dabei genau so ein Beispiel wie mancher Umgang von manchen Journalisten mit Menschen, die freiwillig oder unfreiwillig Teil ihrer Artikel oder Fernsehbeiträge werden und sich in ihnen ungerecht behandelt fühlen. Der Journalist kann genauso überfordert sein mit Kritik wie jemand, der beispielsweise in einem TV-Beitrag dank unfairem Schnitt in ein völlig falsches Licht gerückt wird.</p>
<p>Ombudsmänner sollen helfen, die Hilflosigkeit auf beiden Seiten (Journalisten, Leser/Zuschauer) im Umgang mit der jeweils anderen Seite zu mildern. Das stärkt die Glaubwürdigkeit. Und außerdem geht es ja — jenseits möglicher wirtschaftlicher Aspekte — auch schlicht um Menschen.</p>
<p>Der Ombudsmann ist dabei für beide Seiten ein direkt erreichbarer Ansprechspartner. Er ist greifbarer und schneller und direkter einbeziehbar als irgendjemand oder irgendeine Institution außerhalb einer Zeitung oder eines Senders.</p>
<p>Um Konflikte zwischen Journalisten und Kunden oder sonstigen durch einen Artikel/Beitrag Betroffenen konstruktiv zu lösen, sollte es in jeder größeren Zeitung und erst recht bei den TV-Sendern Ombudsleute geben. Dass es sie nicht gibt, sagt im Umkehrschluss viel aus über die Entfernung und Entfremdung der Medien von ihren Kunden.</p>
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		<title>Von: Die Zukunft des Journalismus</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-zukunft-des-journalismus/#comment-12328</link>
		<dc:creator>Die Zukunft des Journalismus</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 May 2007 15:48:06 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Stefan Niggemeier. [...]</description>
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		<title>Von: roninarts</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-zukunft-des-journalismus/#comment-12329</link>
		<dc:creator>roninarts</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 May 2007 00:36:12 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Die Zukunft des Journalismus « Stefan Niggemeier (tags: zeitungsgestalter29 newspaperdesign editorial journalism) [...]</description>
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		<title>Von: Max</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-zukunft-des-journalismus/#comment-12327</link>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 May 2007 22:22:44 +0000</pubDate>
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		<description>Mathias Doepfner ist ja scheinbar noch nicht dort angekommen, inklusive unverzichtbarem yin-yang chart.

Mathias Doepfner at Zeitgeist Europe 2007
http://www.youtube.com/watch?v=stJ2VBLUJC8</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mathias Doepfner ist ja scheinbar noch nicht dort angekommen, inklusive unverzichtbarem yin-yang chart.</p>
<p>Mathias Doepfner at Zeitgeist Europe 2007<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=stJ2VBLUJC8" rel="nofollow">http://www.youtube.com/watch?v=stJ2VBLUJC8</a></p>
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		<title>Von: Mercedes Bunz</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-zukunft-des-journalismus/#comment-12315</link>
		<dc:creator>Mercedes Bunz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 May 2007 21:48:39 +0000</pubDate>
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		<description>Hey, Danke für das Posting, muss ich jetzt mal wirklich sagen. Rusbridger ist einfach schon ganz woanders. Beeindruckend. Wird man wohl noch einige Male drauf zurückkommen müssen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hey, Danke für das Posting, muss ich jetzt mal wirklich sagen. Rusbridger ist einfach schon ganz woanders. Beeindruckend. Wird man wohl noch einige Male drauf zurückkommen müssen.</p>
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