Der Mediendienst „Meedia” bringt die Diskussion um Nikolaus Brender auf ein neues Niveau:

Nachtrag, 13.17 Uhr. „Meedia”-Chef Georg Altrogge kommentiert:
Bei der „Ente” handelt es sich um einen nicht zur Veröffentlichung frei gegebenen Text, der durch einen internen Fehler für wenige Minuten online war. MEEDIA distanziert sich von der Formulierung im Zusammenhang mit Roland Koch. [Wir] überprüfen derzeit den Vorgang und werden dafür sorgen, dass sich Derartiges nicht wiederholt.
— 25. November 2009, 11:28 — 51 Kommentare
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lol? Ernsthaft?
— BloodyFox — 25. November 2009, 11:40 #
ach, dabei hatte ich mich gerade an „der schlumpf mit dem herpes” gewöhnt: http://www.youtube.com/watch?v.....re=related (min. 4.00).
— Alberto Green — 25. November 2009, 11:43 #
das finde ich grandios! :-)
— killroy — 25. November 2009, 11:44 #
Entweder der Link ist faslch oder die haben den Artikel schon rausgeschmissen.
— Forodrim — 25. November 2009, 11:44 #
„Meedia” hat die Ente jetzt entfernt.
— Stefan Niggemeier — 25. November 2009, 11:47 #
Hatte ich nicht irgendwo die Woche gesehen, dass Roland Koch die ‚hässliche Fratze des Kapitalismus’ ist?
— Dierk — 25. November 2009, 11:54 #
Unglaublich…
Es gibt für „Ente mit Akne” genau einen Google-Treffer, und das ist der Artikel von Meedia. Denken die sich sowas aus? Oder hat von Euch schonmal jemand diesen „Alias” gehört?
- Oliver
— Oliver — 25. November 2009, 11:57 #
man fragt sich wirklich immer öfter, ob die leute in den redaktionen dieser welt noch ganz bei trost sind. vielen scheint ein bewusstsein für ihre tätigkeit und deren folgen zu fehlen.
— benedikt — 25. November 2009, 12:01 #
MMMD :D
— paul — 25. November 2009, 12:03 #
Nicht vergessen – es gibt noch ein anderes prominentes Opfer dieser Talgdrüsenfollikel-Erkrankung.
Ich würde übrigens in dem Fall den Terminus „Tigerente mit Akne” vorschlagen.
— der gespaltene westen — 25. November 2009, 12:08 #
You made my day!
Ente mit Akne: Ich bin mir nicht sicher, ob es nicht vielleicht doch eine (treffende) Satire ist.
— wilmer — 25. November 2009, 12:08 #
Also, ich kannte RoKo bisher nur unter dem Alias „brutalstmöglicher Aufklärer”.
— Christian — 25. November 2009, 12:11 #
Und ich dachte, das wäre der Westerwelle.
Naja so unbeliebt wie Koch ist, wundert einen dann eigentlich auch gar nix mehr ;)
— Benjamin Stöcker — 25. November 2009, 12:16 #
Ich finde es nicht verwunderlich, dass sich viele über den Einfluss vom Verwaltungsrat auf die Personalfragen in den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunkanstallten aufregen, ein Foto des stellvertretenden ZDF-Verwaltungsratsvorsitzenden mit einem Schnabel und fiesen Punkten im Gesicht bemalen und an die Pinnwand/Dartscheibe im Büro hängen. Habe ich jetzt eben mal ausprobiert, sieht lustig aus!
Oder es ist nur das interne Wording von Meedia Mitarbeitern, die den Namen „Roland Koch” noch immer nicht richtig zuordnen können.
„… Roland Koch?!? Der vom Promi-Dinner…?!?”
„…?!?… Die Ente mit Akne!”
Hm, schon merkwürdig, das.
— JO — 25. November 2009, 12:26 #
Dieses Attribut ist völlig unangebracht. Jedes Kindes aus Hessen weiß, dass es „Schwein mit Akne” und nicht „Ente mit Akne” heißen muss…
— stan — 25. November 2009, 12:31 #
*gulp*
Großes Fernesehen, das.
Wie würden die wohl den Pofalla nennen?
— knorke — 25. November 2009, 12:32 #
Skurril ;)
— David — 25. November 2009, 12:32 #
Ist schon gemein: da sitzt man in der Redaktion, ist kurz abgelenkt und schon kommt die S. Freud und führt einem die Finger über die Tastatur….
Als Ente geht das ja nicht durch, oder?
— M. Haarburg — 25. November 2009, 12:36 #
erinnert mich an ein „Gemischtes Doppel” im SZ-Magazin:
Frackhesse – Hackfresse
Bebildert mit Koch und einem hübschen Batzen Hackfleisch.
— Mart — 25. November 2009, 12:40 #
Mein Gott, ein einfacher Buchstabendreher halt. Weiß doch jeder, dass Roland Kochs Ehefrau Anke heißt.
— Lukas — 25. November 2009, 12:42 #
Bei der „Ente” handelt es sich um einen nicht zur Veröffentlichung frei gegebenen Text, der durch einen internen Fehler für wenige Minuten online war. MEEDIA distanziert sich von der Formulierung im Zusammenhang mit Roland Koch. Der überprüfen derzeit den Vorgang und werden dafür sorgen, dass sich Derartiges nicht wiederholt.
— Georg Altrogge — 25. November 2009, 13:15 #
Wenn die schon die „Ente” aus ihrem Artikel entfernen, sollten sie wenigstens auch das Komma dahinter rausnehmen. Jetzt steht da: „Im vorliegenden Fall hatte allerdings der hessische Ministerpräsident Roland Koch, angedeutet, dass [...]„
— unbekannt — 25. November 2009, 13:15 #
Korrektur: Es soll im letzten Satz heißen: Wir überprüfen derzeit…
— Georg Altrogge — 25. November 2009, 13:17 #
na, ob demnächst ein Redakteur aufgrund einer Anpassungsstörung o.ä. beim Psychiater antreten muss? *Akte x Melodie pfeift*
— Mark — 25. November 2009, 13:19 #
Ab heute werde ich Meedia-Leser :D
— paul — 25. November 2009, 13:57 #
Man kann Roland Koch aus gutem Grund für seine Politik kritisieren. Aber für sein Aussehen kann er nichts. Deshalb sind solche pseudowitzigen Titel meiner Meinung nach völlig daneben. Jedes Mal, wenn ich sowas lese, denke ich unweigerlich: Fallen denen denn wirklich keine handfesten Argumente mehr ein.
— Thomas — 25. November 2009, 14:18 #
viele kommentare erschließen sich mir hier nicht. jeder kann seine meinung zu koch haben, meine ist ebenfalls negativ, aber geht ja wohl darum das es peinlich ist, wenn sich ein mediendienst, der ernstgenommen werden möchte, in einer solchen art und weise in einem artikel äussert.
und wenn herr altrogge hier in bester pressesprecher-kauderwelsch-wisch-wasch-taktik-manier von einem „internen fehler” spricht, und davon das dieser text „nicht freigegeben” war, unterstreicht er nur die peinlichkeit und unprofessionalität von meedia.de.
— stefan t. — 25. November 2009, 14:21 #
@21.
DAS glaubt mittlerweile doch kein mensch mehr. Lieber nichts sagen, als so einen Schwchsinn von sich zu geben. Erst scheisse bauen, und dann nicht in der Lage sein, den Fehler einzugestehen. Das immer alles auf „unglückliche” Zustände oder „menschliches Versagen” zurückgeführt werden muss.
Wobei das „menschliche Versagen” ja durchaus bei einer Stellenbeschreibung bei Meedia als Vorteilhaft ausgelobt werden könnte…
Danke. Wirklich danke. Lügen und Mist bauen – aber nicht mal den Ansatz von Schneid zu haben, das auch zuuzugeben. ARMSELIG, Meedia, armselig!
Hurra:
„Am Mittwoch vormittag stand für wenige Minuten eine nicht freigegebene Fassung des Artikels online. MEEDIA distanziert sich ausdrücklich von einer darin enthaltenen Formulierung im Zusammenhang mit Roland Koch. Wir überprüfen derzeit den Vorgang.”
— Dominic — 25. November 2009, 14:49 #
@26: Wenn man da mit handfesten Argumenten irgendwie weiter käme wäre Roland Koch ja kein Ministerpräsident mehr. Da dem aber nicht so ist habe ich zumindest dann durchaus Spaß an so etwas, vor allem an einer Stelle, an der es eigentlich nichts zu suchen hat, bei aller Unsachlichkeit und Unangebrachtheit.
— Felix K — 25. November 2009, 15:04 #
wieso ente? pinocchio wohl eher
— mihau — 25. November 2009, 15:17 #
Nun ja, eigentlich könnte Roland Koch froh sein, wenn „Ente mit Akne” das schlimmste wäre, womit man ihn bezeichnen kann. Mir fallen da noch viele andere Sachen ein, und es würde dem Journalismus gar nicht schlecht zu Gesicht stehen, wenn er einige dieser Dinge mal offen nennen würde. Koch kriegt viel zu wenig Gegenwind aus den Medien, das könnte man so mal ausgleichen.
— Klopfer — 25. November 2009, 15:31 #
Also ich kann diese ständige Häme gegen den hässlichen Ministerpräsidenten allmählich nicht mehr hören.
— rauskucker — 25. November 2009, 16:11 #
Wunderte mich schon. Uns „titanic”-Lesern ist er ja nur als „Hessen-Hitler” bekannt.
— Johannes — 25. November 2009, 16:33 #
@29:
Wenn die politische Gegenseite eine halbwegs brauchbare Alternative auf die Beine gestellt hätte, wäre RoKo 2008 weg gewesen. Aber SPD und Linkspartei mussten sich ja selbst zerlegen. Habe die Welle der Peinlichkeiten als politischer Journalist in Wiesbaden letztes Jahr hautnah mitbekommen. Da hatten die Wähler wirklich mal die Wahl – zwischen Pest und Cholera.
— Thomas — 25. November 2009, 16:46 #
sowas passiert meiner Frau immer auf Facebook. Wenn sie Dinge, die in eine E-Mail gehoeren, auf die Wand ihrer Freunde schreibt, dann ist die Verwunderung gross, warum ich das jetzt wieder lesen konnte.
— Michael Schmidt — 25. November 2009, 16:54 #
Ich finde das lustig. Allerdings würde ich als Weltentenverband dagegen vorgehen.
— vib — 25. November 2009, 16:59 #
nb: eigentlich hat RK immer an Greulix erinnert. Nur mit Brille. http://www.comedix.de/lexikon/db/greulix.php
— Michael Schmidt — 25. November 2009, 17:10 #
Geben Sie’s zu, Herr Niggemeier, das Präsentieren dieser Formulierung hat Ihnen aber schon diebischen Spaß gemacht, oder? Ich hatte ihn jedenfalls beim Lesen! ;)
Und danke an Michael Schmidt (#37): das ist der treffendste RK-Vergleich ever!
— Aufrechtgehn — 25. November 2009, 17:34 #
#7 Oliver
Inzwischen sind es schon ein halbes Dutzend Google-Treffer, die letzten Endes aber alle hierhin führen. Bin mal gespannt, ob das weitere Kreise zieht; ich für meinen Teil habe jedenfalls herzhaft gelacht, vielen Dank. Ohne jeden persönlichen Groll gegen Roland Koch zu hegen, aber die Formulierung ist einfach nur klasse ^^ Ich hoffe nur, dass der kreative Kopf dahinter deswegen nicht seinen Stuhl räumen muss…falls aber doch, sollte er mal bei der Titanic nach einer neuen Heimstatt schauen ;)
— Nimuan — 25. November 2009, 17:35 #
Wo beginnt menschlicher Journalismsus?
— Sebastian S. — 25. November 2009, 18:48 #
Wer hier aufmerksam mitgelesen hat sollte die Erklärung doch kennen:
dpa Kinder-Redaktion
Meldungen in kindgerechter Aufmachung
— annarose — 25. November 2009, 20:38 #
Merkwürdig, daß Koch so wenig Fürsprecher in D zu haben scheint. Ich finde ihn jedenfalls große Klasse – wir brauchen mehr Leute mit diesem Profil. Ein gnadenloser Aufklärer, in Zeiten der Political Correctness (lest nur mal die veröffentlichten recht einseitigen Kommentare durch) eine Seltenheit. Oder posten hier nur Hartz-4er und PDS-Linientreue?
Herr Koch, nicht aufgeben, das Linkskartell scheint nur eine Mehrheit zu haben!
— Jofes — 26. November 2009, 9:15 #
@ 42: Haha, ja klar, nur Hartz-4er und PDS-Linientreue. Da kommt so ein brutalstmöglicher Aufklärer wie sie ja gerade richtig, um dem Gesocks mal den
rechtenrichtigen Weg zu zeigen…— DerOnkel — 26. November 2009, 9:38 #
Da ist ein interner Witz aus versehen für kurze Zeit öffentlich gestellt worden.
Das ist peinlich für media, lustig für uns, aber kein Medienskandal.
— Hörnchen — 26. November 2009, 10:53 #
Herr oder Frau Hörnchen: +F sagen mir, dass Sie erst einen Medienskandal drausgemacht haben. Das ist peinlich für Sie, ärgerlich für uns und nur so ein typischer „Was soll die Aufregung”-Kommentar.
— Alberto Green — 26. November 2009, 11:06 #
Die Ente mit Akne ist doch Westerwelle, Koch ist bekanntermaßen der Schlumpf mit dem Herpes.
— Twipsy — 26. November 2009, 12:51 #
Alberto, das bringt meine Zugriffskurve jedes mal ganz schön in Wallung, wenn das verlinkt wird. Glaubt man garnicht, wiviele bis hierhin lesen und dann noch wild drauflosklicken. Aber was ist dieses lustige Symbol vor dem + F, und warum steht das da? Ein Vokal ist das ja wohl kaum!
— Sebastian S. — 26. November 2009, 14:14 #
oh, das ist
die dinger sind doch auch nur ein prozessor aus taiwan in einem billigen alugehäuse und wenn man sich die software anguckt, alles geklaut!apfel. er ist sehr gesund. Oder für die Jüngeren „cmd”.— Alberto Green — 26. November 2009, 14:37 #
Ich gebe zu, dass ich gelacht habe – aber unter meinem Niveau!
Ich schäme mich.
— Hatem — 26. November 2009, 22:01 #
[...] nicht zurückschreckt, wenn er meint, das nütze ihm. Und ich bin mir ziemlich sicher, es geht sehr vielen Kollegen so. Nach meinem Empfinden erklärt allein die Tatsche, dass mit Roland Koch der Böse in dieser [...]
— Die Partei, die Partei, die ist immer schlecht — 29. November 2009, 12:10 #
Die Ente mit Akne… das ist mal richtig hart!
Gruß
Thomas
— Thomas — 1. Dezember 2009, 20:51 #