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	<title>Kommentare zu: Eine Zeitung sagt Sorry!</title>
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		<title>Von: Lesestoff 11/05/2009 &#187; ich:AG</title>
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		<dc:creator>Lesestoff 11/05/2009 &#187; ich:AG</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 11:53:07 +0000</pubDate>
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		<description>[...]  Eine Zeitung sagt Sorry! Der „Evening Standard” entschuldigt sich bei den Lesern für die schwachen letzten Jahre. [...]</description>
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		<title>Von: Lesestoff 11/05/2009 &#171; ich:AG</title>
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		<dc:creator>Lesestoff 11/05/2009 &#171; ich:AG</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 20:12:50 +0000</pubDate>
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		<description>[...]  Eine Zeitung sagt Sorry! Der „Evening Standard” entschuldigt sich bei den Lesern für die schwachen letzten Jahre. [...]</description>
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		<title>Von: Quatsch mit Soße (15.05.09) &#124; Qlog</title>
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		<dc:creator>Quatsch mit Soße (15.05.09) &#124; Qlog</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2009 08:46:52 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Sorry [...]</description>
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		<title>Von: Buenalog &#187; Blog Archiv &#187; Sorry, so kann man doch nicht werben &#8230;</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/eine-zeitung-sagt-sorry/#comment-85354</link>
		<dc:creator>Buenalog &#187; Blog Archiv &#187; Sorry, so kann man doch nicht werben &#8230;</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2009 12:42:08 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Via: Stefan Niggemeier [...]</description>
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		<title>Von: journalist</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/eine-zeitung-sagt-sorry/#comment-85334</link>
		<dc:creator>journalist</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2009 10:04:59 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Losing touch&quot;, &quot;Being predictable&quot; und &quot;Taking [readers] for granted&quot; könnte man tatsächlich den meisten Lokalzeitungen in Deutschland und anderswo vorwerfen. Wobei das schlechteste deutsche Lokalblatt, das ich kenne, noch immer besser ist als die besten französischen oder britischen, die mir bislang untergekommen sind. 
Das Problem ist vor allem der Abstraktionsgrad der Berichterstattung. Die meisten Journalisten gehen nicht nah genug heran und berichten aus einer hochmütig wirkenden Distanz zu ihren Lesern, die Lokalteile geradezu lähmt. Gerade da, wo die übliche regional oder lokal führende Zeitung ihre Stärken haben könnte (und haben müsste), weil ihr in ihrer Region sonst niemand die Position des Platzhirschen streitig machen kann, legt sie sich mit den örtlichen Eliten ins Bett, ignoriert sie weitgehend Bürger-Initiative und Bürgerinitiativen, schreibt nur affirmativ für solche Leser und bildet deren Lebenswirklichkeit ab, deren Bindung sie sich sicher fühlt (also die älteren, die den Verlautbarungsstil gewohnt sind), und setzt längst auch in ihren Etats und Geschäftsentwicklungsplänen auf stetig sinkende Auflage. In deutschen Lokalblättern gibt es noch mehr lokalpolitische Kritikfähigkeit und journalistische Kompetenz als anderswo in Europa, aber &quot;relativ gut&quot; ist zumeist trotzdem nicht gut genug.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>»Losing touch«, »Being predictable« und »Taking [readers] for granted« könnte man tatsächlich den meisten Lokalzeitungen in Deutschland und anderswo vorwerfen. Wobei das schlechteste deutsche Lokalblatt, das ich kenne, noch immer besser ist als die besten französischen oder britischen, die mir bislang untergekommen sind.<br />
Das Problem ist vor allem der Abstraktionsgrad der Berichterstattung. Die meisten Journalisten gehen nicht nah genug heran und berichten aus einer hochmütig wirkenden Distanz zu ihren Lesern, die Lokalteile geradezu lähmt. Gerade da, wo die übliche regional oder lokal führende Zeitung ihre Stärken haben könnte (und haben müsste), weil ihr in ihrer Region sonst niemand die Position des Platzhirschen streitig machen kann, legt sie sich mit den örtlichen Eliten ins Bett, ignoriert sie weitgehend Bürger-Initiative und Bürgerinitiativen, schreibt nur affirmativ für solche Leser und bildet deren Lebenswirklichkeit ab, deren Bindung sie sich sicher fühlt (also die älteren, die den Verlautbarungsstil gewohnt sind), und setzt längst auch in ihren Etats und Geschäftsentwicklungsplänen auf stetig sinkende Auflage. In deutschen Lokalblättern gibt es noch mehr lokalpolitische Kritikfähigkeit und journalistische Kompetenz als anderswo in Europa, aber »relativ gut« ist zumeist trotzdem nicht gut genug.</p>
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