Einer geht noch, einer geht noch raus

07 Okt 08
7. Oktober 2008

Am heutigen Dienstagvormittag hat „RP Online“, das Internetangebot der „Rheinischen Post“, seinen sechsten Text über die „Wetten dass“-Sendung vom vergangenen Samstag veröffentlicht (die vier Bildergalerien nicht mitgerechnet). Es sind allesamt Texte, die man am besten verstehen kann, wenn man sie sich in der schnörkeligen Handschrift einer Elfjährigen vorstellt: fröhlich gedankenlos hingeschrieben, staunend, plappernd und voller Flüchtigkeits– und Rechtschreibfehler.

Es begann noch am Abend der Sendung:

Frankfurt/Main (RPO). ((Es scheint, als hätte die Düsseldorfer Zeitung einen Korrespondenten vor Ort gehabt. Also, nicht vor Ort der Sendung in Nürnberg. Sondern in Frankfurt/Main.)) Mit sanfter Stimme hauchte sie ihren Song „L’Amoureuse“ ((Richtig.)) in das Mikrofon und verzauberte die Zuschauer mit ihrer Stimme. Carla Bruni wirkte bei ihrem Auftritt bei „Wetten dass…?“ am Samstagabend ungezwungen, natürlich und sympathisch.

(…) Überraschend nahm sich Carla Bruni Zeit für einen kurzen Plausch mit dem Monderator ((sic)). Ihre Augen strahlten, als sie zwischen Karl Lagerfeld und Thomas Gottschalk auf dem „Wetten dass…?“-Sofa saß und mit französischem Akzent „Guten Abend Deutschland“ flüsterte. Spätestens in diesem Moment hatte sie die Herzen der deutschen Zuschauer entgültig ((sic)) erobert. (…)

Das Fazit des Abends: Spannende Wetten, schöne Frauen und erfreulich wenig „Küsschen-Küsschen-Szenen“ von Moderator Thomas Gottschalk.

Am Sonntagmorgen hatten die Bildergalerieproduzenten von „RP Online“ die erste Bildergalerie produziert. In insgesamt 37 Teilen informierte sie die Leser darüber, dass Carla Bruni „bei ihrem Auftritt ungezwungen, natürlich und sympathisch wirkte“. Dazu veröffentlichte „RP Online“ einen zweiten Text:

Düsseldorf (RPO). Mhh, lecker! Thomas Gottschalk musste am Samstagabend bei seiner „Wetten, dass…?“-Sendung in einem riesengroßen Topf mit Senf baden. Gottschalk konnte trotzdem noch lachen. Kein Wunder, schließlich hatte er drei wunderschöne Frauen in seiner Sendung zu Gast.

(…) Sylvie van der Vaart, die Ehefrau des niederländischen Fußballprofis Rafael van der Vaart, rauschte in einem goldenen Kleid — tiefer Ausschnitt inklusive — die Studiotreppe herunter. Thomas Gottschalk verschlug es bei ihrem Anblick kurz die Sprache. Später verlor er sogar seine Moderationskarte und vergaß den Text. Ob das an Sylvie lag? Wer weiß. Jedenfalls schlawenzelte ((sic)) er in typischer Gottschalk-Manier um das Model herum. (…)

[Carla Bruni] hauchte mit sanfter Stimme ihren Song „Comme si de rien n’était“ ((Falsch.)) („Als ob nichts gewesen wäre“) ins Mikrofon und verzauberte die Zuschauer. Bruni wirkte ungezwungen, natürlich und sympathisch. Neben der glitzernden, braungebrannten Sylvie sah sie in ihrem züchtigen Nadelstreifen-Outfit schon fast blass aus.

Angesichts dieses hohen Besuchs wahrte sogar Thomas Gottschalk höflich Distanz — keine Küsschen-Küsschen-Szene und keine schmalzigen Komplimente. Stattdessen ein züchtiges Händeschütteln und der Satz: „Wir haben uns schon mal gesehen, da habe ich Carla noch geduzt. Nun werde er die Gattin des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy aus Respekt siezen“. Brav, Herr Gottschalk. (…)

Das Fazit des Abends: Spannende Wetten, schöne Frauen und am Ende: Thomas Gottschalk in Senf.

Es wurde Nachmittag, und dieselbe Autorin veröffentlichte zu einer weiteren Bilderstrecke („So schön ist Salma im Dirndl“) einen weiteren Artikel:

Nürnberg (RPO). Ein echter Bayer würde wahrscheinlich sagen: „Die hat ordentlich Holz vor der Hütt’n“. Und damit hätte er verdammt recht. Schauspielerin Salma Hayek lag am Samstagabend bei „Wetten, dass..“ mit ihrem Tipp falsch und musste ihr „kleines Schwarzes“ gegen ein Dirndl eintauschen. Es war wie für sie gamacht ((sic)) .

(…) Sylvie van der Vaart, die Ehefrau des niederländischen Fußballprofis Rafael van der Vaart, rauschte in einem goldenen Kleid — tiefer Ausschnitt inklusive — die Studiotreppe herunter. Thomas Gottschalk verschlug es bei ihrem Anblick kurz die Sprache. Später verlor er sogar seine Moderationskarte und vergaß den Text. Ob das an Sylvie lag? Wer weiß. Jedenfalls schlawenzelte ((sic)) er in typischer Gottschalk-Manier um das Model herum. (…)

Am Ende der Sendung hieß es für Thomas Gottschalk: „Ab in den Senftopf, Herr Gottschalk“. Der Moderator hatte die Saalwette verloren und musste deshalb in einem Senftopf abtauchen. Pech für Gottschalk, lustig für die Zuschauer.

Dann war das Wochenende vorbei, aber „RP Online“ hatte seine Chronistenpflicht noch nicht erfüllt. Am Montagmorgen erschien ein neuer Artikel — der vierte:

Nürnberg (RPO). Selten war ein Dirndl so üppig gefüllt. Der Anblick von Salma Hayeks Dekolletee bei „Wetten, dass..?“ am Samstag war eine Augenweide — keine Frage. Das scheint auch die Schauspielerin selbst so zu sehen, denn sie wählte genau dieses Dirndl aus mehreren Kleidern aus.

(…) Salma ist insgesamt eine zierliche Person. Doch seit der Geburt ihrer Tochter im September 2007 trägt sie obenherum Körbchengröße 80 C. Das Kleid war für diese Maße „etwas“ zu eng und wurde hinter der Bühne für Salma passend gemacht — fast zumindest. Ein klitzekleines bisschen zu eng war es bei ihrem Auftritt noch immer. Frau Hayek gefällt es trotzdem. Sie will das original bayrische Dirndl offenbar sogar für 2600 Euro kaufen.

Vielleicht sieht man die Schauspielerin ja bald im Dirndl auf einem roten Teppich in Hollywood. Ihre Kolleginnen würde sie mit diesem Outfit jedenfalls reihenweise in den Schatten stellen.

Ja, vielleicht, reihenweise.

Am Abend desselben Tages war es dann mal wieder Zeit für eine neue Bildergalerie: „Die schönsten Dirndl auf dem Oktoberfest“ heißt sie verwirrenderweise, zeigt zunächst vor allem Frau Hayek in Nürnberg, nicht beim Oktoberfest, um dann eine scharfe Kurve zu nehmen: „Doch auf dem Oktoberfest 2008, das am Sonntag zuende ging, tummelten sich noch jede Menge anderer Dirndl-Schönheiten.“

Passend zur Bilderstrecke gab es auch einen neuen Artikel:

Düsseldorf (RPO). Seit ihrem Auftritt bei „Wetten, dass..?“ am Samstagabend steht es fest: Salma Hayek ist die unangefochtene Dirndl-Königin. Mit ihrem Super-Dekolletee können selbst eingefleischte Dirndl-Trägerinnen, wie die Wahl-Münchnerin Veronika Ferres oder Vickey ((sic)) Leandros nicht mithalten. Aber: Nicht nur Salma ist im Dirndl-Rausch.

(…) Auch Salma gefiel sich in dem Kleid und kaufte es für 2600 Euro. Ihr Outfit wurde extra auf ihre Körpermaße zugeschnitten. Ob sie damit im nächsten Jahr auf dem Münchner Oktoberfest erscheinen wird, verriet sie noch nicht.

Fest steht: Mit ihrem Auftritt bei „Wetten, dass..?“ klettert Salma an die Spitze der schönsten Dirndl-(Trägerinnen) ((Bitte beachten Sie auch die mutige Idee, das Wort „Trägerinnen“ einmal in Klammern zu setzen.)) 2008 und lässt prominente Dirndl-Trägerinnen, wie Veronika Ferres, Vickey ((sic)) Leandros und Sarah Brandner, die Freundin von Bastian Schweinsteiger, hinter sich. (…)

Heute nun haben wir Dienstag, aber es gibt ja noch so viel zu sagen zur „Wetten dass“-Sendung vom vergangenen Samstag. Und so wurde aus den bekannten Versatzstücken und Bildern eine weitere Fotostrecke gewirkt („Salma Hayek stiehlt Carla Bruni die Show“) und Artikel sechs veröffentlicht:

Düsseldorf (RPO). Vor der jüngsten Ausgabe des Erfolgsformats „Wetten, dass ..?“ wurde Carla Bruni als absoluter Stargast gehandelt. Doch über die Sängerin und Ehefrau des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy spricht nach ihrem Auftritt niemand mehr – Salma Hayek stahl ihr eindeutig die Show.

(…) Hayek stellt Carla Bruni nicht nur wegen ihrem aktuellen Engagement [für Unicef] in den Schatten. Da sie als Wettpatin verlor (ein BMX-Fahrer schaffte den Sprung über ein mit Rampen versehenes Haus nicht), musste sie in ein knappes Dirndl schlüpfen, das die Männerherzen höher schlagen ließ. Bruni zeigte sich hoch geschlossen, in dunkler Bluse und dunkler Hose.

Da bleibt ein großes Dekolletee und ein schwingender Rock doch eher im Gedächtnis. Und wenn das dafür sorgt, dass auch das Unicef-Engagement Hayeks nicht vergessen wird, können wir froh sein, dass sie die Wette verloren hat.

Nachtrag, 19:00. Soeben ist bei „RP Online“ ein neuer Artikel mit einer weiteren Bildergalerie veröffentlicht worden, diesmal nicht im Ressort „Gesellschaft“, sondern „Digitale Welt“:

Düsseldorf (RPO). Seit ihrem Auftritt bei „Wetten, dass ..?“ ist Schauspielerin Salma Hayek Gesprächsthema Nummer eins – nicht nur in Deutschland. Ihr üppiges Dekolletee, das ein Dirndl formte, geht um die Welt.

Als „Sexy Milkmaid“ wird Hayek in einem US-amerikanischen Blog genannt ((sic)) . (…)

_____________
FUSSNOTEN („sic“ in Auswahl)

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74 Gedanken
  1. 1
    Thomas Lobig says:

    Stefan, GNADE!
    Ich wills nicht zu genörgelt formulieren, ich mein, ist doch langsam mal gut. RPO ist wirklich unsäglich, doch wir haben schon genug Beispiele. „Passive aggressive“ bin ich jetzt genug ^^. Mir fehlt das große ganze Bild. Immer wieder nur Beispiele, da fehlt doch was. Hör auf, Bitte! Gib lieber Anleitung zu Gegenmaßnahmen. *

    Gruß,
    Thomas Lobig

    (*Nein, ich weiß auch nicht wie man seiner Hilfslosigkeit angesichts dieser journalistischen Exzellenz (von RPO) ander/besser entgegentreten soll.)

  2. 2
    nona says:

    Macht einen etwas waalkesquen Eindruck.

    (Otto (Waalkes) hat in einem seiner Bücher einen fiktiven, krakeligen Schüleraufsatz über die gerade erlebten Sommerferien in Spanien, in dem konsequent jede Iteration von „Spanien“ auf jedesmal andere Art falsch geschrieben und natürlich vom fiktiven Lehrer rot angestrichen ist. Der Aufsatz endet mit/gipfelt in dem Satz „das war mein schönstes Ferienerlebnis in Portugal“…)

  3. 3
    Alph says:

    Ich denke die Klammer um ‚Trägerinnen‘ sollte wohl als Platzhalter herhalten, um die Doppelung im Nebensatz danach zu verhindern. Wurde natürlich vergessen. ;-)

  4. 4
    Kommentator says:

    Hat die Autorin vielleicht was mit dem Chefred.? Das könnte zum einen das Trommelfeuer erklären und zum anderen heitere Spekulationen über beider journalistisches Ethos und Niveau befeuern.

  5. 5
    tmp says:

    Das in der Einleitung zum Artikel „Salma Hayek im Dirndl, Gottschalk im Senftopf“ vorkommene „gamacht“ fehlt noch deiner Fußnoten-Orgie. :-)

  6. 6
    Stefan says:

    @tmp: Die Anmerkungen sind ja eh nicht vollständig. Aber „gamacht“ ist nun dabei.

  7. 7
    Westaflex Markenwelt und Familienbetrieb » Blog Archiv » Nach der Wiesn ist vor der Wiesn says:

    […] Janker und Lederhose, hat in den letzten Wetten-dass-Sendung erneut von sich reden gemacht. Nicht weil Salma Hayek es nicht tragen könnte! Nein, sie hat bewiesen (Sakra, ist das ein Weibsbild!), dass sie genügend […]

  8. 8
    Stefan B. says:

    Ich versteh die Klammer so, dass Salma jetzt auch an der Spitze der schoensten Dirndl (bayrisch fuer „Maedchen“) steht. Ich haette blos den Bindestrich noch in die Klammer gezogen.

  9. 9
    Torsten says:

    Gedankenlos, staunend, plappernd — das passt doch prima zur Sendung.

    Thomas Gottschalk schlawenzelt (sic!) zwischen ein paar vermeintlichen Superstars auf einer Couch herum — und zwischendurch gibt es ein paar Wetten, die aus dem Reportoire von „galileo“ stammen.

  10. 10
    Torsten Dewi says:

    Ich fände es wichtig, mal Namen zu nennen, die Sprachschinder ausfindig zu machen, und zur Rede zu stellen! Über sowas darf doch nicht einfach Gras wachsen. Erst wenn man die Schreiber ins grelle Licht der Öffentlichkeit zerrt, fühlen sie sich vielleicht bemüssigt, künftig etwas sorgfältiger zu arbeiten.

    Ich habe mir mal den Spass gemacht, Barbara Lamberty zu googeln, und gleich als ersten Treffer bei stayfriends diesen schönen und mehrdeutigen Satz gefunden: „Barbara Lamberty hat die Schule Nikolaus-von-Kues-Gymnasium bis zum Jahr 2011 besucht.“

  11. 11
    ruhrpottjunge says:

    Ein klarer Fall für Bastian (Sic!).

  12. 12
    Twipsy says:

    @10: RP ist das QM des SN. ;-))

  13. 13
    Stefan says:

    @Torsten: Ja, aber „Wetten, dass“ ist dann nach ein paar Stunden vorbei. Bei „RP Online“ hört es nie auf!

    @Torsten Dewi: Ich finde nicht, dass man die Autorin auf diese Weise bloßstellen muss. „RP Online“ ist offenkundig ein Medium, in dem die Texte nicht gegengelesen werden, in dem es keine automatische Rechtschreibprüfung gibt, in dem anscheinend ungelernte (und vermutlich — reine Unterstellung — unterbezahlte) Kräfte arbeiten, in dem die Autoren alle paar Stunden noch einmal dasselbe nur etwas anders aufschreiben müssen, in dem nichts zählt als die Produktion von sinnlosem Content im Akkord. Das Schreiben kluger Texte ist in dem System einfach nicht vorgesehen, fürchte ich.

  14. 14
    Torsten Dewi says:

    @ 12: Jau, das trifft es ganz gut ;-)

  15. 15
    Ich says:

    Also ich würde mich freuen wenn bis zur nächsten „Wetten, dass…“ Sendung weiterhin jeden Tag ein Artikel erscheint. Dann würde ich bis zum nächsten mal nicht vergessen was für eine grausame Vergewaltigung von Augen und Ohren die letzte Sendung war und mir die nöchste garantiert nicht ansehen…

  16. 16
    dfIas says:

    Das ist doch alles Spam. Ab damit in den Papierkorb und bitte endlich Ruhe geben mit diesem RP o.

  17. 17
    Jeeves says:

    Vielleicht leben wir in einer anderen Welt? Und RP und „Wetten dass“ in einer anderen eigenen? Die Donaldisten haben ja schon vor Jahrzehnten festgestellt, dass Entenhausen in einer Parallel-Welt existiert. Mit eigenen Gesetzen. Also bitte, sich nicht allzusehr lustig machen über diese uns fremde Welt; wie bei anderen Sachen, die wir auch nicht verstehen: Stichworte erspar ich mir lieber, sonst wird’s wieder off-topic.

  18. 18
    dfIas says:

    … bzw. mir dieser RP o. Ist ja ‚ne Frau.

  19. 19
    Philipp says:

    Ich muss beschämenderweise mal fragen: Was heißt eigentlich „sic“ ??

  20. 20
    dfIas says:

    mit, nicht mir.

  21. 22
    Thomas says:

    „@Torsten Dewi: Ich finde nicht, dass man die Autorin auf diese Weise bloßstellen muss.“

    Ja, finde ich auch.

    Vickey, das erinnert mich an Southpark, also den behinderten Jungen, der immer seinen Namen ruft (Timmeyyyyyyyyyy!). Ich musste lachen.

  22. 23
    Stefan says:

    @Franzy: Danke!

  23. 24
    Torsten Dewi says:

    @ Stefan: Aber macht man sich nicht mitschuldig, wenn man sich diesem System anbiedert? Kann man mit deinen Argumenten nicht die Verantwortung für wirklich jeden Rotz auf die Auftraggeber schieben, aber niemals auf die Autoren?

    Vor allem aber: Die Menge der Texte, die diese Dame anscheinend für RP abliefern „muss“, und der Mangel an Lektorat — das ist doch kein Freibrief für schlechte Schreibe und die fehlende Verantwortung, selber nochmal gegenzulesen. „Vickey“ Leandros kann man googeln, auch wenn es zeitlich knapp wird…

  24. 25
    Stefan says:

    @Torsten: Nein, das ist kein Freibrief und soll auch keiner sein. Es war nur meine persönliche Begründung dafür, warum ich fand, dass man die Kritik hier nicht personalisieren muss.

  25. 26
    Jan says:

    @19/Philipp: „sic“ schreibt man immer dann, wenn in einem Zitat eine seltsame Formulierung oder ein Rechtschreibfehler tatsächlich so aufgetaucht ist. Man zeigt, dass man das nicht etwa selbst versehentlich so getippt hat, sondern drückt aus: „Ist nicht auf meinem Mist gewachsen, das steht da WIRKLICH so!“ :o)

  26. 27
    Uli says:

    Ich habe das starke Gefühl, der Stefan hat bei dem ganzen RP-Bashing unheimlich viel Spaß. Ich gönn’s ihm. Schon lange habe ich keinen Beitrag mehr so gerne gelesen.

  27. 28
    Heinz Holz says:

    Was ist blöder? Sechs Texte über eine einzige Sendung zu schreiben oder diese zu lesen und darüber zu schreiben?

  28. 29
    Thomas says:

    „Was ist blöder? Sechs Texte über eine einzige Sendung zu schreiben oder diese zu lesen und darüber zu schreiben?“

    Das ganze zu kommentieren vielleicht :)

  29. 30
    Sebastian S. says:

    @Heinz Holz (28): Ersteres, eindeutig.

  30. 31
    creezy says:

    Mir als Dekoltée-Trägerin ist das jetzt nach einem Glas Prosecco schon zu hoch!

  31. 32
    Ommelbommel says:

    Ich finde es furchtbar, wie hier Vorurteile gegenueber Elfjaehrigen geschuert werden. Ich habe damals nicht so einen Scheiss geschrieben und weniger Rechtschreibfehler gemacht. So nicht, Herr Nickelmeier!

  32. 33
    Nr. 33 says:

    Die letzte Ausgabe von „Wetten dass..?“ war mehr als mittelmäßig:
    Langweilige und/oder gelangweilte Gäste auf Promo-Tour, Autowerbung, ein Gottschalk der krampfhaft versucht auszusehen wie mit 20, verpatzte Wetten, unnötige Überziehung, Musikantenstadlhumor, Schleichwerbung für die Wiesen und und und…
    Sicher es gab auch gute Ausschnitte (die eine Sängerin und der Junge mit den Bierkisten), aber sonst war es eher mau.
    Weiß auch nicht, warum ich es jedesmal angucke…
    Nostalgie vielleicht?!

  33. 34
    Sebastian says:

    @1: Herr Lobig, also so langsam kommen mir die Tränchen. Übersetzen Sie mir mal „passive aggressive“ ins Deutsche.. Ich find’s ja irgendwo sogar noch recht putzig :-D

  34. 35
    Christoph says:

    Reden wir doch mal über das eigentliche Problem: Alle wollen PIs machen und das teilweise eben um jeden Preis. Und manchen wir uns nichts vor, solche Geschichten werden eben geklickt und die männlichen User klicken eben solche Bilderstrecken durch, weil sie die Oberweite der Frau in allen Facetten bewundern wollen. Wenn ich mir ansehe, wie andere da vorgehen, dann ist die RP noch so ehrlich, es mit Bilderstrecken zu machen. Andere machen Sudoko bis zum Umfallen und nennen sich Qualitätszeitung.

  35. 36
    Marzipan-Crossiant | Fehlerleser.de says:

    […] ging es heute auch bei Stefan Niggemeier zu, der mit gezücktem Rotstift bei der RP Online auf Fehlersuche gegangen […]

  36. 37
    Jonas Schaible says:

    „Hayek stellt Carla Bruni nicht nur wegen ihrem [sic!] aktuellen Engagement [für Unicef] in den Schatten“

    Könnte man auch noch in die Liste aufnehmen. Und ich finde, die hohe Zahl an „Artikeln“ an einem Tag rechtfertigt das ungeprüfte Schreiben von Namen, das dann in Fehlern wie „Vickey“ mündet, nicht — denn immerhin dürfte die copy&paste-Funktion jeden der dem ersten Artikel folgenden Ergüsse in Rekordzeit entstehen lassen, so dass für eine kurze Befragung von Onkel Google doch Zeit genug bleiben sollte…

  37. 38
    Twipsy says:

    @21: Wobei der Artikel ja noch eine gewisse Recherche vorraussetzt, auf Yellowpress-Niveau natürlich. Vielleicht hofft RP ja auch, auf die Trackbackliste der verlinkten Presseerzeugnisse (nenn ich jetzt mal so) zu kommen?

  38. 39
    Stefan W. says:

    Beim Blättern durch meinen Fernseher bin ich auch in die Sendung gestoßen, und sah Gottschalk, wie er ein Werbetafel für ca. 30s in die Kamera hielt (Produkt habe ich vergessen)- da dachte ich noch an diesen Blog und Herrn Bankhofer.
    Da müssen ja auch von Gottschalk über den Schildermaler, den Kameramann und die Bildregie alle wissen, daß hier Werbung geplant ist — ist das denn so statthaft? Für meinen Geschmack: nein.

    Dieser ganze Verlosungszinnober gehört weg — es war meine ich ein Werbegeschenk, um das es ging.

  39. 40
    Sebastian says:

    Na na Herr W., es gibt ja wohl einen Unterschied zwischen einer Sendung, in der offensichtliche Partnerschaften bestehen, und die einen herausgestellten, werblichen Charakter haben, und Menschen, die vorgeblich neutral über medizinische Dinge als Experte referieren.

    „Wetten, Dass…“ ist eine Dauerwerbesendung seit Gottschalk dort arbeitet. War es schon immer. Wie „TV Total“ auch. Das weiß jeder Zuschauer.

    Jetzt können wir uns darüber streiten, ob „Dauerwerbesendung“ eingeblendet werden sollte oder nicht, aber es hat doch ein ziemlich unterschiedliches Kaliber, ob ich von einem Doktor Melisse empfohlen bekomme von einem bestimmten Hersteller und ob der blonde Tommi sich ein paar Gummibärchen reinschiebt, während er Salma in den Ausschnitt sabbert…

  40. 41
    Thomas Lobig says:

    @34 Sebastian: Das ist dem US-Wahlkampf entnommen. Meiner Meinung nach eine sinnbefreite Floskel, die an der Stelle als satirisches Mittel eingesetzt wurde. Meine Aufforderung war ja auch mir Anleitung für „active aggressive(nes)“ zu geben. ;o)
    PS: Putzigness intended *cough, cough*

  41. 42
    Stefan says:

    Horst Seehofer und die CSU ist aber ein langweiliges Thema. ;)
    Da schreibt und vor allem druckt man eben mehr über die amüsanten Dinge im Leben.

  42. 43
    Olly says:

    @ Nr.33, #33

    „Sicher es gab auch gute Ausschnitte “

    Oh ja, besonders ein Ausschnitt war hervorragend ;)

  43. 44
    ruhrpottjunge says:

    Meine Lieblingsrechtfertigung für dererlei Wortmüll: Da arbeiten ja auch ganz viele ganz schlimm unterbezahlte Menschen. Und vor dem geistigen Auge erscheint die knopfäugige Praktikanten mit den Mädchenzöpfen, die so gerne etwas mit Journalismus machen wolllte und die jetzt über alternde Showstars copy&pasten muss.

    Muss ich da Mitleid haben? Gibt es eine Entschuldigung für miserable Arbeit? Besteht denn nicht die Chance, einfach nur gut zu sein und sich für entsprechend gute Arbeit auch gut bezahlen zu lassen?

    Es gibt einfach zu viele gerade mal Mittelmäßige in dieser Branche. Was für die noch nicht einmal Mittelmäßigen übrigbleibt ist das journalistische Pendant zum Pfandflaschensammeln.

  44. 46
    Foxxi says:

    Dank Herrn Niggemeier habe ich die Superbilder von Super-Salma gesehen. Ohne Ihn hätte ich davon gar nichts gewußt … nochmals Danke!

  45. 47
    Klaus Helfrich says:

    Ist „schlawenzeln“ vielleicht nur ein Wortspiel? Dann wäre es recht kreativ:

    Duden Sinn– und sachverwandte Wörter:
    Schlawiner
    Schlawiner Versager.

    Wenzel
    Wenzel Penis.
    © Dudenverlag.

  46. 48
    felix says:

    lasst mich doch mit der scheiße in ruhe!

  47. 49
    SoEinTyp says:

    Der Vollständigkeit halber:
    „Wir haben uns schon mal gesehen, da habe ich Carla noch geduzt. Nun werde er die Gattin des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy aus Respekt siezen“.
    äh, (sic)
    ?

  48. 50
    Matthias says:

    Ebenfalls der Vollständigkeit halber @ Klaus Helfrich:
    „Schlawenzeln“ ist, zumindest hier in Sachsen, ein in der Umgangssprache gängiges Wort. Es heißt soviel wie „schlendern“, wird aber vor allem in der Redewendung „um jemanden (herum-)schlawenzeln“ verwendet, um auf nonchalante Weise ein Umgarnen oder Becircen (d.h. eine klare Flirt-Absicht) anzudeuten.

  49. 52
    Sebastian says:

    Ach das wird mit zwei w geschrieben?

    War mir jetzt auch neu… ich kenne das Wort nur aus dem Sprachgebrauch.

    Auf der anderen Seite bringt’s mit einem w 500 Treffer, mit zweien 5000 bei Google. Wirklich beliebt ist das Wort wohl nicht mehr…

  50. 53
    Matthias says:

    Da bin ich sehr sicher, immerhin werde ich wohl meinen eigenen Dialekt kennen. ;-) Vielleicht ist „schlawenzeln“ eine lokale Variation von „scharwenzeln“? (Danke für den Link, das letztere kannte *ich* nämlich nicht). Keine Ahnung, wie verbreitet „schlawenzeln“ in anderen Regionen Deutschlands ist, aber Google findet zumindest fast 500 Treffer. Möglich, dass die Autorin der RP gar nicht aus dem Rheinland stammt.

  51. 54
    Matthias says:

    Die regionalen Unterschiede von „scharwenzeln“ können wir dann ja heute abend beim „Journalistengespräch“ in Halle (Saale) erörtern… ;-)

  52. 55
    Kuang says:

    „Mit sanfter Stimme hauchte sie ihren Song „L’Amoureuse”2 in das Mikrofon und verzauberte die Zuschauer mit ihrer Stimme.“

    Der Satz ist so schön, dafür hätte ich in der Realschule eine schlechte Note bekommen.

    In der sechsten Klasse.

    Cheers, Kuang

  53. 56
    Stefan W. says:

    http://germazope.uni-trier.de/Projects/WBB/lemmasearch:

    schlawenzeln ‚´˘ Trier (Mos), Geld-Capellen schw.: schlendernd gehen, affektiert tun, scharwenzeln. – Abl.: die Schlawenzel(er)ei, dat Geschlawenzel(s).

    Google ist kein Wörterbuch. Da findet man nähmlich auch und „den sie wissen nicht was sie tuen“.

  54. 57
    Eullchen says:

    Danke, Stefan! Jetzt bin ich bestens informiert. Und das obwohl ich am vergangenen Samstagabend auf einem Berg in Österreich saß, und froh war, mir die Bussi-Wett-Welt von Gottschalk nicht antun zu müssen. Aber mir scheint, man kommt einfach nicht dran vorbei. Und sei es nur aus dem Grund, sich über RPO aufzuregen… Ach, herrlich, es ist immer wieder schön hier zu stöbern.
    Dankbare Grüße vom Eullchen

  55. 58
    Ille says:

    @ Stefan B., 8:

    Entschuldigung, aber Sie haben in mir den Klugscheiß-Modus ausgelöst.
    Ein bay(e)risches Idiom gibt es nicht, es existiert lediglich die bairische Dialektgruppe.
    In manchen bairischen Mundarten bedeutet „Dirndl“ tatsächlich „Mädchen“, das Trachtenkleid wird zur Unterscheidung hiervon „Dirndlg’wand“ genannt. Andernorts wird „Dirndl“ allerdings wie in der Hochsprache für das Trachtenkleid verwendet, da für das Mädchen andere Bezeichnungen in Gebrauch sind. Schließlich ist mir noch der Fall bekannt, dass in gewissen Ortsdialekten „Dirndl = Trachtenkleid für Frauen“ und „Deandl = Mädchen“ gilt.

    Der Trend zur Trachtenuniformierung ist übrigens nicht nur auf der Wiesn, sondern neuerdings auch auf Provinz-Volksfesten zu beobachten. So etwas nennt man dann wohl Event– oder Party-Traditionalismus.

  56. 59
    Stefan B. says:

    @58 Ille: Zu Ihrem ersten Satz: sei Ihnen verziehen! Zum Rest: Das mag alles zutreffen. Als ehemaliger Bewohner des Alpenvorlandes kenne ich den Begriff Dirndl allerdings als beides: Bekleidung und Maedchen. Wobei ich allerdings ueber die Schreibweise, ob Dirndl oder Deandl, leider absolut nichts sagen kann.

  57. 60
    Ille says:

    @ Stefan B., 59:

    Mag sein, dass es auch Regionen gibt, in denen „Dirndl“ sowohl für „Mädchen“ als auch für „Trachtenkleid für Frauen“ verwendet wird. Oft dürfte diese Polysemie aber auch aus einer Mischung der Sprachvarietäten resultieren: Wenn sich ein Bairischsprecher auf Hochdeutsch ausdrückt, wird er das Trachtenkleid „Dirndl“ nennen; im Basisdialekt gewisser Landstriche ist „Dirndl“ aber stets das Mädchen.

    Meines Wissens gibt es in den allermeisten Regionen des bairischen Sprachraums (zumindest im alten Dialekt) unterschiedliche Wörter für die beiden Begriffe. Gerade in München sagt(e) man (so klärte mich dereinst meine Mutter auf, eine gebürtige Münchnerin) für „Mädchen“ nicht „Dirndl“, sondern „Madl“.

    Und bei „Dirndl“/„Deandl“ handelt es sich in den besagten Gegenden um zwei verschiedene phonetische Realisierungen desselben Etymons, wobei dieser Unterschied in der Aussprache eine Bedeutungsdifferenzierung widerspiegelt.

  58. 61
    Jimbo says:

    Wahlweise „fast so“ oder „noch ermüdender“ als die RP Online ist das Blog von Stefan Niggemeier geworden. Erinnert in Anflügen an den nimmermüden Oliver Kalkofe, der seit Jahrzehnten mit Zornesröte die Hirni-Volksmusiker „kritisiert“, ohne zu bemerken, dass er a) nichts bewirkt, und es b) eben genug Menschen gibt, die ihr Recht auf seichte Unterhaltung in Anspruch nehmen und sie konsumieren.

  59. 62
    Olly says:

    Jimbo, failure on so many levels…

  60. 63
    Jimbo says:

    Ach so. Gut. Hast recht. Überzeugt!

  61. 64
    Jimbo says:

    Und im Ernst: Überflüssiger geht’s nimmer. Bloggerpolizei und Krämerseele gehen Hand in Hand — was noch fehlt, war den Namen der Autorin zu googlen und auf Social Networks zu verlinken. Wenigstens hier hat der Herausgeber seine Groupies gebremst. Ansonsten frage ich mich aber, wo man hinwill. „Such den Fehler!“ macht doch auch 9Live, und die mögt ihr doch alle gar nicht leiden.

  62. 65
    Thomas Lobig says:

    Was „Jimbo“ in #61 formuliert würde ich als „zu genörgelt formuliert“ bezeichnen. Ich hab mich zwar auch an diesem Blogeintrag gerieben, aber so schlimm isses hier bei Onkel Stefan dann doch noch nicht. Außerdem lebt der Blog für mich vor allem wegen der Kommentatoren.
    Leider ist dieser Eintrag letztlich über Dirndl totkommentiert worden. Was solls, gibt ja genug andere schöne Einträge.

  63. 66
    Olly says:

    Ich hab´ geahnt, dass ich mir den Kommentar hätte schenken sollen! Allerdings hatte ich nur damit gerechnet, dass mir das Aufdröseln und Auseinanderklamüsern meines Vorwurfs abverlangt wird (und darauf hab´ ich gerade eigentlich kein Bock, deshalb: Ich hab´ geahnt, dass ich mir den Kommentar hätte schenken sollen…)

    Na ja, selbst schuld, also… wo fange ich an? Zunächst mal ist „Zornesröte“ Blödsinn. Ich hab´ Kakofe noch nie ´n böses Gesicht machen sehen. Dann ist es schon merkwürdig, ausgerechnet den grandiosen Kalkofe als Vergleich heranzuziehen, um jemandem den gleichen Ermüdungsfaktor wie RP online zu bescheinigen. Ferner glaube ich nicht, dass Kalkofe nicht merkt, wie viel er erreicht und wie viele Menschen diese seichte Unterhaltung konsumieren. Weiter geht´s: Selber von „Hirni-Volksmusikern“ zu sprechen, aber deren Konsum zu verteidigen, halte ich auch für Blödsinn. Und um noch eine Satzbauebene dazuzupacken: Entweder „Wahlweise „fast so ermüdend” oder „noch ermüdender”…“ oder „Wahlweise „fast so” oder „noch“ ermüdend(er)…“, sonst fehlt dem „fast so“ die Ermüdung…

    Mir hingegen fehlt sie nicht, daher werde ich auf Deinen letzten Kommentar nicht mehr groß eingehen, mir hat diese Antwort schon keinen Spaß gemacht… Nur soviel: Ich finde mich in Deiner Beschreibung nicht wieder.

    Sorry für meinen abgrundtief böswilligen Kommentar, der unmöglich mit einem Augenzwinkern hätte verstanden werden können. Da hab´ ich´s natürlich verdient, als Groupie (was habt Ihr Niggemeier-Blog-Meckerfritzen nur immer alle für eine Riesenfreude daran, diejenigen, die nicht nur zum Meckern hier sind, wie Scheiße der Blog doch ist, als Groupies zu bezeichnen?), Autorinnenanprangernwollender und 9Live-Methodenverwender bezeichnet zu werden.

  64. 67
    Olly says:

    Ts ts ts, jetzt hab´ ich doch glatt die Hauptebene des Scheiterns vergessen. Ein Blick auf die Kommentare 28–30 lässt erahnen, was ich meine. Gute Nacht!

  65. 68
    Ille says:

    @ Thomas Lobig, 65:

    „Leider ist dieser Eintrag letztlich über Dirndl totkommentiert worden.“

    Wie schön das klingt: „totkommentiert“ — als ob die Beiträge hier in aller Regel einen wunderbar kohärenten, konstruktiven Diskurs bilden würden.
    Erst wurde ein bisschen über das Wort „schlawenzeln“, „scharwenzeln“ oder wie auch immer spekuliert, dann über „Dirndl“. Ich halte das für nicht sinnvoller oder sinnloser als so manche feierabendmissionarische Einlassung zu weltbewegenden Problemen wie Henryk M. Broders Polemiken, RP-Klickstrecken oder Sarah Palins Lidschlussreflex.

    Sie können das natürlich anders sehen. Solange Herr Niggemeier keinen Aufschrei des Unmuts loslässt, schaufelt jeder in der Ecke des Sandkastens weiter, in der er sich am wohlsten fühlt, auf die Gefahr hin, dabei einen Kommentarstrang zu Grabe zu tragen. Möge er in Frieden ruhen.

  66. 69
    Thomas Lobig says:

    Ok, ich gebe zu hier ist noch gar nichts tot. Im übrigen finde ich Herrn Niggemeiers Engagement gegen RPO begrüßenswert. Ich habe durch ihn schon viele Beispiele über die Qualität von RPO erfahren und will ungern noch mehr davon, zumindest in dieser unerträglichen Länge. Mir fehlte im Blogeintrag der Mehrwert. Irgendwie hab ich das alles schon in meinem ersten Kommentar, da ganz oben, beschrieben.

    Herrn Henryk Meisterpolemiker Broders Stimme schallte eben noch durch mein Wohnzimmer. Gruselig, jedes Mal. Der Freitagskommentar auf RadioEins, ein Tip zum Nicht-Einschalten.

    @Olly: Das beste ist doch wie ich mich über den Text von Stefan aufrege, der schlechte Texte referenziert, um dann später auf mich selbst zu referenzieren. Ich schäm mich schon ;o)

  67. 70
    Olly says:

    @ Thomas Lobig

    „Ich schäm mich schon“
    Meinetwegen nicht nötig, dein Beitrag war ja konstruktiv, und außerdem, wer bin ich, den Leuten das Thema ihres Kommentares vorschreiben zu wollen? Aber bei Jimbo hatte ich bei seiner Wortwahl schon das Gefühl, dass er zu genau den Leuten gehört, die Kommentator #15 im „Breaking News: New York abgestürzt“-Thread („Wo bleiben die „Unfassbar!!!”- und „Und das nennt sich Journalismus”-Kommentare?“) so schön vermisst hat (und Jimbos letzter Kommentar hat mich da auch, glaube ich, voll und ganz bestätigt). Dieses dämliche Rumgenörgel um des Rumgenörgels Willen dann auch noch schwachsinnig zu begründen war mir dann halt zu viel. Ich hätt´s mir trotzdem schenken sollen, darauf zu antworten…

  68. 71
    Michael says:

    Er musste in Senf baden? Wo sind die Wetteinsätze hin, wo die „Promis“ noch was soziales oder anderweitig sinnvolles gemacht haben? *kopfschüttel*

  69. 72
    Stefan W. says:

    Wer kennt noch das Kinderlied mit den Zeilen „spannenlanger Hansel, nudeldicke Dirn,
    gehn wir in den Garten, pflücken wir die Birn“?

    Richtig — früher hat man Birnen in Gärten gepflückt. Aber von Dirndl, Dirn, zu Dirne und schon wird es schlüpfrig.

    ‚Spannenlang‘ habe ich aber auch noch nie verstanden. Man könnte natürlich googeln usw.…

    @Olly: Sicher fast noch mehr zunehmend ermüdendender als wie 9live … — sehr schön, sehr schön, auch das noch.

  70. 73
    Schlechter Online « Stefan Niggemeier says:

    […] (aber nageln Sie mich nicht drauf fest, ob das noch der aktuelle Stand in dieser Minute ist). Wieder und wieder und wieder staunte die Redaktion in einer Sprache, die entfernt an deutsch erinnerte, über das Dirndl, das Salma Hayek trug, […]

  71. 74
    Eine coole Aktion « Philipp Henn’s Weblog says:

    […] Klickstrecke. Dafür ist das Thema dann wohl doch nicht wichtig genug. Geht ja auch nicht um Salma Hayek. Dann poste ich halt noch ein paar Bilder. Aber nicht als Klickstrecke. .gallery { margin: auto; } […]

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