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	<title>Kommentare zu: Entsetzen in Bombay, symbolisch (2)</title>
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	<description>Medienjournalist</description>
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		<title>Von: Jörg Friedrich &#124; Der korrekte Name</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/entsetzen-in-bombay-symbolisch-2/#comment-59005</link>
		<dc:creator>Jörg Friedrich &#124; Der korrekte Name</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Nov 2008 14:19:32 +0000</pubDate>
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		<description>[...] dieser Überlegungen waren übrigens Diskussionen bei Stefan Niggemeier. F&#252;r Links auf diesen Artikel bitte wegen der Umlaut-Domain die [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[…] dieser Überlegungen waren übrigens Diskussionen bei Stefan Niggemeier. Für Links auf diesen Artikel bitte wegen der Umlaut-Domain die […]</p>
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		<title>Von: Zynik</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/entsetzen-in-bombay-symbolisch-2/#comment-58919</link>
		<dc:creator>Zynik</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Nov 2008 19:42:53 +0000</pubDate>
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		<description>Ach Stefan.. solangs genug Leute kaufen, ist der Effekt doch garantiert - Du als Journalist kannst doch auch nicht an der Auflage vorbei arbeiten. Bilder wie diese und entsprechende Artikel begreife ich vielmehr als Kundepflege rsp. journalistisches marketing. Zu einem gewissen Gradmuss man sich damit identifizieren können, gleichzeitig darf das ganze aber nur einen Teilbereich der eingefangenen Emotion in unser Leben transportieren - gerade soviel, dass der Kunde (LEser) sich kurz aufregt, kurz mitschwingt und danach wieder in seine Alltagslethargie verfallen kann. Danach kann man bei der entsprechenden Bürodiskussion nochmal kurz den Arm heben, besorgt dreinschauen und kurz zum besten geben, dass man ja diese ENTSETZLICHEN Fotos gesehen hat.. bis zum nächsten Tag ist alles wieder vergessen - es sei denn, die Zeitung macht ne Serie rsp. nen Mehrteiler aus der headline. Fühlt sich fast ein wenig an wie BRAVO-Fotolovestories aus den frühen 90ern.. man möge mir diesbezüglich fehlenden Respekt vorm Thema verzeihen, ich hatte meine Dosis Terrorangst heute schon und im Endeffekt betrifft uns das ja doch nur solangs direkt vor uns liegt. Wer ehrlich zu sich selbst ist, wird das schnell feststellen, sich ob seiner Gleichgültigkeit kurz schuldig fühlen und danach dann doch wieder in den Normalzustand zurückkehren. Wie war das Wetter heute noch gleich in Berlin?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach Stefan.. solangs genug Leute kaufen, ist der Effekt doch garantiert — Du als Journalist kannst doch auch nicht an der Auflage vorbei arbeiten. Bilder wie diese und entsprechende Artikel begreife ich vielmehr als Kundepflege rsp. journalistisches marketing. Zu einem gewissen Gradmuss man sich damit identifizieren können, gleichzeitig darf das ganze aber nur einen Teilbereich der eingefangenen Emotion in unser Leben transportieren — gerade soviel, dass der Kunde (LEser) sich kurz aufregt, kurz mitschwingt und danach wieder in seine Alltagslethargie verfallen kann. Danach kann man bei der entsprechenden Bürodiskussion nochmal kurz den Arm heben, besorgt dreinschauen und kurz zum besten geben, dass man ja diese ENTSETZLICHEN Fotos gesehen hat.. bis zum nächsten Tag ist alles wieder vergessen — es sei denn, die Zeitung macht ne Serie rsp. nen Mehrteiler aus der headline. Fühlt sich fast ein wenig an wie BRAVO-Fotolovestories aus den frühen 90ern.. man möge mir diesbezüglich fehlenden Respekt vorm Thema verzeihen, ich hatte meine Dosis Terrorangst heute schon und im Endeffekt betrifft uns das ja doch nur solangs direkt vor uns liegt. Wer ehrlich zu sich selbst ist, wird das schnell feststellen, sich ob seiner Gleichgültigkeit kurz schuldig fühlen und danach dann doch wieder in den Normalzustand zurückkehren. Wie war das Wetter heute noch gleich in Berlin?</p>
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		<title>Von: Peter Viehrig</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/entsetzen-in-bombay-symbolisch-2/#comment-58858</link>
		<dc:creator>Peter Viehrig</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Nov 2008 11:05:11 +0000</pubDate>
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		<description>@nox

Das ist doch mal Aufklärung im besten Sinne! Es ist also, wie vermutet: Irgendwie haben alle recht.

Zeit, das Kriegsbeil zu begraben. Oder für weniger Verbissenheit in der Debatte.

Vielen Dank!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@nox</p>
<p>Das ist doch mal Aufklärung im besten Sinne! Es ist also, wie vermutet: Irgendwie haben alle recht.</p>
<p>Zeit, das Kriegsbeil zu begraben. Oder für weniger Verbissenheit in der Debatte.</p>
<p>Vielen Dank!</p>
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		<title>Von: dovid</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/entsetzen-in-bombay-symbolisch-2/#comment-58856</link>
		<dc:creator>dovid</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Nov 2008 10:44:30 +0000</pubDate>
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		<description>gibt ja mehr als genug photos, um das ganze Ausmaß der vorgänge deutlich zu machen.
http://www.boston.com/bigpicture/2008/11/mumbai_under_attack.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>gibt ja mehr als genug photos, um das ganze Ausmaß der vorgänge deutlich zu machen.<br />
<a href="http://www.boston.com/bigpicture/2008/11/mumbai_under_attack.html" rel="nofollow">http://www.boston.com/bigpictu.….ttack.html</a></p>
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		<title>Von: nox</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/entsetzen-in-bombay-symbolisch-2/#comment-58852</link>
		<dc:creator>nox</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Nov 2008 09:22:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.stefan-niggemeier.de/blog/?p=3160#comment-58852</guid>
		<description>@52

das dilemma in dieser angelegenheit ist in der tat, dass es *die* eine korrekte lösung bei orts-/staatsbezeichnungen schlicht nicht notwendigerweise gibt.

eine alternative bezeichnung (insb. in einer anderen sprache) ist nicht unbedingt &quot;falsch&quot; - und was sollte ein staat oder ort auch dagegen tun? sollte Mailand die deutschen medien auf die &quot;korrekte&quot; benennung &quot;Milano&quot; verklagen? 

&quot;falsch&quot; und &quot;richtig&quot; wird also in erster linie von der sprachpraxis (!) definiert - d.h. durch den mitunter langwierigen und nicht immer konvergierenden prozess der herausbildung einer &quot;gängigen&quot; bezeichnung im sprachgebrauch, insb. also in den medien. nicht viel anders funktioniert das mit sprachkonventionen an sich, die sich dann u.a. von zeit zu zeit im duden manifestieren.

dass eine politisch motivierte namensänderung (KMS=&gt;Chemnitz) sich in ihrem eigenen sprachraum also schneller etabliert, als die umbenennung eines entfernten ausländischen ortes, der ansonsten eher selten in den medien auftaucht, ist also kein grosses wunder.

auf das aktuelle beispiel übertragen würde also auch nichts dagegen sprechen, wenn der deutsche sprachgebrauch an &quot;Bombay&quot; als bezeichnung für &quot;Mumbai&quot; festhielte, so wie das für eine ganze reihe anderer städte ebenfalls gilt (vgl. z.b. http://de.wikipedia.org/wiki/Exonym).

noch ist aber nichts entschieden ;-)

my 2 cents...
nox</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@52</p>
<p>das dilemma in dieser angelegenheit ist in der tat, dass es *die* eine korrekte lösung bei orts-/staatsbezeichnungen schlicht nicht notwendigerweise gibt.</p>
<p>eine alternative bezeichnung (insb. in einer anderen sprache) ist nicht unbedingt »falsch« — und was sollte ein staat oder ort auch dagegen tun? sollte Mailand die deutschen medien auf die »korrekte« benennung »Milano« verklagen? </p>
<p>»falsch« und »richtig« wird also in erster linie von der sprachpraxis (!) definiert — d.h. durch den mitunter langwierigen und nicht immer konvergierenden prozess der herausbildung einer »gängigen« bezeichnung im sprachgebrauch, insb. also in den medien. nicht viel anders funktioniert das mit sprachkonventionen an sich, die sich dann u.a. von zeit zu zeit im duden manifestieren.</p>
<p>dass eine politisch motivierte namensänderung (KMS=&gt;Chemnitz) sich in ihrem eigenen sprachraum also schneller etabliert, als die umbenennung eines entfernten ausländischen ortes, der ansonsten eher selten in den medien auftaucht, ist also kein grosses wunder.</p>
<p>auf das aktuelle beispiel übertragen würde also auch nichts dagegen sprechen, wenn der deutsche sprachgebrauch an »Bombay« als bezeichnung für »Mumbai« festhielte, so wie das für eine ganze reihe anderer städte ebenfalls gilt (vgl. z.b. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Exonym" rel="nofollow">http://de.wikipedia.org/wiki/Exonym</a>).</p>
<p>noch ist aber nichts entschieden ;-)</p>
<p>my 2 cents…<br />
nox</p>
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