Fakten sind uns Wurst

04 Mrz 08
4. März 2008

Wer mag es wohl unbesehen geglaubt haben und weiter verbreiten, das „Bild“-Schauermärchen von dem Jungen, der nur nett und unwissend seine Schweinefleisch-Würstchen mit den muslimischen Schulkameraden teilen wollte und böse dafür bestraft wurde — ein weiterer Schein-Beleg für unsere Kapitulation vor dem Islam, der mindestens zweifelhaft ist?

Also, mal abgesehen von den Hassbloggern von „Politically Incorrect“?

Richtig, und ich hätte darauf gewettet: die „Achse des Guten“. In diesem Fall Dirk Maxeiner.

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196 Gedanken
  1. 1
    Michael says:

    Danke für den PI-Screenshot, so kann ich mich über den grauenhaften Artikel ärgern, ohne diesen Hetzern eine weitere Page Impression gönnen zu müssen…

  2. 2
    Uato says:

    Man könnte doch glatt den Eindruck gewinnen das gewisse Hassbloger, Gutachsler und diverse andere Selbsternannte Islamkritiker sich weitere Vorfälle dieser Art herbeisehnen um so wieder die Gelegenheit zu haben, ihre widerlichen geistigen Ergüsse zu präsentieren.

  3. 3
    Olly says:

    Konnt´s mir bei PI (trotz screenshot, war aber ´n Versuch Wert…) nicht verkneifen, da mal kurz in den Kommentaren zu stöbern. Nr. 33 ist „Was sagt eigentlich Kommissar Erbsenzähler zu dem Vorgang?“ Hihi, ich wär gerne dabei, wenn er´s erfährt…

  4. 4
    Marcel says:

    oh gott, danke fuer den lacher, hat meine nachtschicht gut aufgelockert :)

  5. 5
    Der Dude says:

    Ich verstehe das nicht. Wird der Junge jetzt instrumentalisiert, weil er hiesige Esskultur verbreitet hat?

  6. 6
    Der Dude says:

    Wenn er dies mit Vorsatz getan hat, so ist er doch nicht dafür verantwortlich zu machen. Die Strafe, so sie verhängt wurde, halte ich nicht für gerechtfertigt, er ist ja immerhin nur ein Junge, minderjährig. Da sollten die Eltern in Verantwortung gezogen werden.

  7. 7
    Wombel says:

    @ Der Dude
    Wieso soll die Strafe nicht gerechtfertigt gewesen sein ?
    Wenn der Junge sich regelmäßig daneben verhält, wie soll er vermittelt bekommen dass das was er tut falsch ist, wenn sein verhalten keine konsequenzen hat ?

  8. 8
    mursksator says:

    @Der Dude

    Und weil jemand minderjährig ist, darf er nicht zur Strafe den Pausenhof säubern? Lehrer haben erstaunlich oft mit minderjährigen zu tun, willst du ihnen jede Sanktionsmöglichkeit nehmen?

    Wer sich — wiederholt — nicht benimmt, der gehört bestraft. Und wer sich wissentlich über Gläubige einer anderen Glaubensgemeinschaft lustig macht, der ist mit Pausenhof aufräumen ganz gut bedient. Eine auf’s Maul würde ich ihm zusätzlich auch noch gönnen.

    Zumal zusammen mit der Reaktion der Mutter der Versacht nicht fern liegt, dass ihm derartiges Verhalten anerzogen wurde.

  9. 9
    Tribble says:

    Vor langer Zeit nannte man Verhalten wie das des Jungen einen Streich. Und mit Sicherheit hätte dieser keine annähernd so starke Bestrafung erfahren.

    Offenbar wird einerseits über angeblich angeblich steigende Jugendgewalt geklagt, andererseits normales „ungezogenes“ Verhalten von Kindern völlig überbewertet und maßlos sanktioniert: Soviel Schulhöfe gibt es gar nicht, wie sie „Michel aus Lönneberga“ hätte fegen müssen.

  10. 10
    Willy says:

    Man sollte bei der ganzen Geschichte auch nicht vergessen, dass es völliger Quatsch ist, jemandem den Genuss von Schweinefleisch zu verbieten; neunjährigen Kindern zumal.

    Bei aller Kritik am Verhalten dieses Jungen sollte auch diese unsinnige religiöse Vorschrift und die Art und Weise, wie sie Kindern aufotroyiert wird, kritisiert werden.

  11. 11
    murksator says:

    [EDIT: gelöscht]

  12. 12
    Kinch says:

    Die Kommentare hier werden auch suspekter.

    Ich finde es ziemlich bedenklich, dass PI mal wieder in alter Manier die Adresse veröffentlichte und dann anscheinend auch noch falsche. Es ist eigentlich nut eine Frage der Zeit bis einer von den Kommentatoren dort die implizite Aufforderung zur Selbstjustiz ernst nimmt.

  13. 13
    murksator says:

    @Willy

    Schön, dass Sie wissen, welche religiösen Vorschriften unsinnig sind und welche nicht. Mir wäre es ehrlich gesagt lieber, wenn eher mehr oder weniger Kinder schon mit jungen Jahren lernen würden, dass es Vorschriften (jedweder Art) gibt, an die man sich halten muss.

    Mit 9 Jahren kann man sich an Vorschriften halten. Mit 9 Jahren weiß man auch, dass es für andere diese Vorschriften gibt. Wer sich über diese Vorschriften lustig machen kann, der muss davon gewusst haben.

    Schade, dass so etwas heute Thema in den Medien wird. Eine kleine Strafe, gegebenenfalls noch eine Abreibung durch die ausgelachten Muslime, und er hätte seine Lektion gelernt. Heute stürzen sich PI und ähnliche auf so etwas und inszenieren den Kampf der Kulturen als Cocktail-(Würstchen)-Gespräch.

  14. 14
    Zonk says:

    Da wir alle nicht wissen, was da nun genau los war und ob der Junge nun ein „Michel“, ein „Kleines Arschloch“ oder vielleicht ein missverstandener „Harry Potter“ ist, finde ich es ziemlich sinnlos, darüber zu diskutieren, ob die Lehrer angemessen gehandelt haben oder nicht.

    Der Punkt ist doch, dass die Bild eine solche (mindestens sehr zweifelhafte) Geschichte nutzt, um letztlich gegen Muslime zu hetzen.

  15. 15
    G says:

    @murksator

    Ich frag mich ja wie alt Sie sind. Ihrer Ausdrucksweise nach zu Urteilen, würd ich sagen fünf oder sechs. Auf jeden Fall ist „Aufs Maul“, „Ar***loch“ PI-Niveau, aber das scheint Sie nicht zu stören.

  16. 16
    Hans says:

    @Tribble: Nun lassen sie mal die Kirche im Dorf. Einmal den Hof fegen, und zwar — wie auch Sie hätten nachlesen können — nicht nur für diesen einen Vorfall sondern als zusammenfassende Strafe für eine ganze Reihe von Vorfällen, ist nun wirklich nicht zu hart.

  17. 17
    murksator says:

    [EDIT: gelöscht. Gehen Sie weg.]

  18. 18
    Hans says:

    @Tribble: Ach, und dass sie das ganze als „Streich“ verharmlosen ist ganz schön armselig. Vielleicht lesen sie doch mal nach, der Junge hat genau gewusst was er tut und die Muslime danach noch aufgezogen. Das ist kein Streich mehr, dass ist schon Ausländerfeindlichkeit in den Kinderschuhen. Besser jetzt eingreifen bevors noch schlimmer wird.

  19. 19
    Haarspalter says:

    @14 Zonk
    Der Punkt ist doch, dass die Bild eine solche (mindestens sehr zweifelhafte) Geschichte nutzt, um letztlich gegen Muslime zu hetzen.

    Man kann den Artikel der B**d-Zeitung als Strafbestand der Volksverhetzung sehen. Gegen das EIGENE Volk.

  20. 20
    Sebastian says:

    @Olly, 3: Da kommt doch nichts an. Es handelt sich dann halt um einen armseligen Vertuschungs-/Relativierungsversuch der Appeaser vom Bildblog, der mal wieder alles bestätigt.

  21. 21
    Mozalini says:

    seit wann wird denn hier gesiezt? :)

  22. 22
    Globo says:

    Ein Satiriker hätte sich das nicht besser ausdenken können: Jetzt geht es in der Debatte über die Islamisierung Europas wirklich um die Wurst.

    Wie diese Geschichte überhöht wird, wie eine wirklich nicht drakonische Strafe für einen (mutmaßlichen) Pausenhof-Rüpel als Beleg für den Untergang des Abendlandes gewertet wird, wie andererseits das Fehlverhalten eines Kindes, das sich wohl (zumindest aus der Sicht der Schulleitung) auch gegenüber anderen Mitschülern von seiner unangenehmen Seite zeigt, im Kommentar # 18 als „Ausländerfeindlichkeit in den Kinderschuhen“ bezeichnet wird und wie für das Kind „eine aufs Maul“ (# 8) gefordert wird — das alles zeigt mir doch, dass diese Debatte zu nichts führen wird.

    Und während diese Spiegelfechterei in vollem Gange ist, geraten die realen Herausforderungen, die sich aus der Migration bzw. dem Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Religionen und Traditionen ergeben, wieder mal in den Hintergrund. Aber die wirklich wichtigen Themen sind leider weit weniger schmackhaft als ein gut gewürztes Cocktailwürstchen — selbst dann, wenn dieses nur verbal in den Mund genommen wird.

  23. 23
    Klabautermann says:

    Erst einmal, wo ist der Link oder der Screenshot, mit dem man auf die „Leine Zeitung“ kommt.

    Wenn das stimmt, was dort stehen soll:

    „Der religiöse Hintergrund sei im Übrigen unerheblich. „Es geht darum, dass sich der Junge über seine Mitschüler lustig gemacht hat“, sagte die Schulleiterin gegenüber der „Leine Zeitung“.“,

    dann stellt sich die Angelegenheit natürlich in völlig anderem Lichte dar und die demütigende Bestrafung von Philipp war völlig gerechtfertig und notwendig. Die armen moslemischen Mitschüler waren offenbar nicht in der Lage, ähnlich mit Witz auf Phillips Verhalten zu reagieren, so dass es unumgänglich war, dass hier die Staatsmacht in Person der Direktorin einschreiten musste, um diese ungeheuerliche Provokation von Phillip zu bestrafen.

  24. 24
    Kati says:

    Michel wurde für seine Streiche regelmäßig bestraft, indem er in den Schuppen gesperrt wurde, wo er sich die Zeit mit dem Schnitzen von Holzfiguren vertrieb.

    Ich wundere mich ja, dass die PI-Bande und die Bild plötzlich zu antiautoritären Laissez-Faire-Verfechtern mutieren. Jetzt geht das Abendland endgültig unter. Die letzte Bastion ist gefallen — sogar PI und Bild sind mit wehenden Fahnen zu den linksfaschistischen Gutmenschen übergelaufen!

    O tempores, o mores!

  25. 25
    Stefan Schmidt says:

    Sorry, aber da hat PI teilweise mehr Niveau als dieses Kommentatoren.

  26. 26
    paselacke says:

    Mit welchem „Witz“ die Mitschüler auf das Verhalten des schlecht erzogenen Jungen angemessen hätten reagieren sollen, ist mir völlig unklar. Es gibt Sachen, die sind nicht witzig — mögen wir als Nicht-Muslime das auch noch so wenig nachvollziehen können.

    Man stelle sich vor, die Opfer hätten ihn etwas vergleichbar Ekeliges fressen lassen — der Skandal hätte nioch ganz andere Ausmaße angenommen.

    Und was ist am Saubermachen des Pausenhofs „demütigend“?

  27. 27
    Globo says:

    @ Kati:

    [Schulmeister– und Ironiemodus ein, außerdem off topic:]

    Für mich ist es schon eher ein Zeichen für den Untergang des Abendlandes, wenn jemand die alte Bildungssprache des Okzidents (Latein) nicht richtig beherrscht!

    Es muss heißen: O tempora, o mores!

    Die Neutra haben im Nom. und Akk. Pl. (fast?) alle ein –a.

    Nichts für ungut.

    [Schulmeister– und Ironiemodus aus]

  28. 28
    Stefan says:

    So. Hat geklingelt. Zurück in die Klassenzimmer, alle!

  29. 29
    Globo says:

    Aber erst, wenn Ihr Euer Pausenbrot (-würstchen) aufgegessen habt!

  30. 30
    Klabautermann says:

    @paselacke

    „Man stelle sich vor, die Opfer hätten ihn etwas vergleichbar Ekeliges fressen lassen“

    Ja natürlich, Philipp hat seine Mitschüler mit vorgehaltener und geladener Pistole gezwungen, diese übelriechenden und verdorbenen Würste zu essen. Genau so muss es sich abgespielt haben.

  31. 31
    Martin Hiegl says:

    Tribble, ist die bewusst, wie früher „Streiche“ sanktioniert wurden? Ich denke, der Junge ist mit Müllsammeln ganz gut davon gekommen …

  32. 32
    elena says:

    @30
    anscheinend hat er den jungs zumindest weisgemacht, die würste enthielten kein schweinefleisch…
    also etwas ähnlich ekliges wäre dann meiner Ansicht nach z.B. ein Brötchen auf das heimlich draufgespuckt wurde (andere Ferkeleien siehe „Road Trip“)
    und ich muss sagen, andere etwas Widerliches verzehren lassen ist wohl sehr viel demütigender als den Pausenhof zu kehren.
    zum Vergleich: an meiner Schule, die ich vor erst knapp 2 Jahren verließ, musste man den Hof kehren für Vergehen wie ‚rennen auf dem Gang‘ oder ‚zu spät zum Unterricht erscheinen‘.…

  33. 33
    Jörg Friedrich says:

    Inwiefern Maxeiner an der verlinkten Stelle „unbesehen ein Schauermärchen geglaubt und weiterverbreitet hat“ ist mir unklar geblieben. Die Fakten, die er darstellt, decken sich mit den Fakten, die du hier darstellst, oder?

    Ich denke, zunächst sollte in einer freiheitlichen gesellschft jeder selbst dafür verantwortlich sein, dass er die Tabus, die er sich auferlegt, auch einhält. Und dass ein Junge dafür bestraft wird, dass er sich über andere lustig macht, ist nach meiner Erfahrung mit dem bundesdeutschen Schulsystem (habe gerade zwei Kinder über die Schwelle zum Erwachsensein geführt) wenigstens überraschend zu nennen. Müll sammeln für einen Schabernack? Was für Strafen gibt es für Kinder, die anderen was wegnehmen, beschmieren, zerstören oder die ihre Schulkameraden schlagen?

  34. 34
    Stefan says:

    @Jörg Friedrich: Hast du den verlinkten BILDblog-Artikel mit der Version der Schulleitung gelesen?

  35. 35
    Tobias B. says:

    Die Version der Schulleitung hätte von der Bildzeitung auch dargestellt werden müssen.
    Ob sie allerdings glaubwürdiger ist als die andere Version, wage ich zu bezweifeln.
    Zur Verifizierung des Themas „schleichende Islamisierung“ tragen die Schweinewürstchen und ihre Verwurstung durch Bildgläubige und Antibildjünger wenig bei.

  36. 36
    Zonk says:

    Warum wird hier eigentlich konsequent nur über einen Sachverhalt diskutiert, der niemandem hier bekannt ist?
    Bin ich der Einzige, dem egal ist, wie sich irgendwelche einzelnen Schulkinder oder Schulleiter verhalten?

  37. 37
    Haarspalter says:

    Wollen Sie sich wirklich mit der Form der Berichterstattung der Bildzeitung auseinandersetzen?

  38. 38
    Jörg Friedrich says:

    @Stefan: Hab ich gelesen. Ich sehe aber bezüglich der schlichten Fakten keinen Unterschied.

    Wenn die Schulleiterin bezüglich des Jungen, der die Würstchen hergab, „kindliche Naivität“ ausschloss, warum dann nicht bei den muslimischen Kindern? Wenn das Thema so bekannt ist, warum wissen diese Kinder dann nicht, dass Würstchen im Allgemeinen tabu sind? Das ist doch nicht plausibel.

  39. 39
    Marcus says:

    Wenn man sich fraget warum bildblog.de den online Grimmepreis bekommen hat, dann eindeutig für Beiträge wie diesen. Exemplarisch wird hier die schamlose Hinterhältigkeit und der Versuch der subtilen Meinungsmache durch Unterlassen (nicht mal durch prophane Lüge) und Unterschlagung des vollen Sachverhaltes offengelgt. Genau das ist es was das bildblog so unverzichtbar macht, und wir fragen uns alle wie wir früher ohne das Blog leben konnten. Weiter so!

  40. 40
    Thorsten says:

    Dass Maxeiner den Bild-Quatsch glaubt, spricht Bände. Ausgerechnet der „Klima-Skeptiker“, der so gerne vor medialen Inszenierungen warnt und sich den wenigen Durchblickern zugehörig fühlt, nimmt auf einen Bild-Artikel Bezug und fördert auf diese Art subtil Fremdenfeindlichkeit.

    @Jörg Friedrich: Du tust gerne so, als seist du nachdenklich und „überparteilich“. Ich habe allerdings mittlerweile das Gefühl, dass du gerne Fragen stellst, die schon längst beantwortet (siehe Bildblog-Artikel) oder ziemlich uninteressant sind. Da helfen auch Worthülsen wie die der „freiheitlichen Gesellschaft“ nichts.

  41. 41
    Thorsten says:

    @ Marcus #39: So isses! :-)

  42. 42
    Haarspalter says:

    @ Marcus #39: geenau!

    Früher hab‘ ich die Bild nicht ernst genommen.

  43. 43
    Jörg Friedrich says:

    Ist die Frage,ob jeder zunächst selbst für die Einhaltung seiner Tabus zuständig ist, bereits durch den Bildblog artikel beantwortet oder ist sie uninteressant?

  44. 44
    Kati says:

    @Globo: Ups. Danke für die Lektion — ich weiß schon, warum ich damals Französisch gewählt habe…

    @Jörg Friedrich: Sie empfehlen also den Kindern, immer misstrauisch zu sein und grundsätzlich davon auszugehen, dass ihre Mitschüler sie reinlegen wollen? Und wenn sie reingelegt wurden, dann sollen den Kakao, durch den sie gezogen wurden, auch noch trinken und sich sagen, dass sie ja selbst Schuld daran sind, weil Würstchen ohnehin pfui sind? Was ohnehin falsch ist, weil es genügend Fleischprodukte gibt, die ganz ohne Schweinefleisch auskommen. Es ist davon auszugehen, das moslemische Kinder solche Produkte nicht gerade als exotisch kennengelernt haben.

    Was der Junge aber erreicht hat: Die Kinder, die er reingelegt hat, werden nicht mehr so vertrauensselig sein und ein ungesundes Misstrauen entwickeln. Ich bin froh, dass die Schulleiterin klar gemacht hat, dass so ein unsoziales Verhalten Sanktionen nach sich zieht und nicht gedeckt wird.

  45. 45
    Mirko says:

    @Jörg Friedrich: Dass Schüler für „lustig machen“ (das oft die Grenze zum Mobbing streift, wenn nicht weit darüber hinaus geht) (zu) selten bestraft werden, ist sicher richtig. Deswegen muss man es aber nicht schlimm finden, wenn es doch mal einen trifft. Ich denke, das hängt hier wesentlich mehr mit der Schulleitung zusammen als mit der Religionszugehörigkeit der Schüler. Zumal die wenigsten Direktoren Moslems sind.

    Mal abgesehen davon möchte ich nicht wissen, was PI von sich gelassen hätte, wenn ein Moslem einem streng gläubigen Katholiken in der Fastenzeit ein Wurstbrötchen als Tofu untergeschoben und sich dann darüber lustig gemacht hätte…

  46. 46
    Frl.Pseudo says:

    Nach Darstellung der Schulleitung war der Wurst-Vorfall nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte und das Pausenhof kehren war, wie oben schon mal gesagt, eine zusammenfassende Strafe für das Fehlverhalten des Schülers, das er schon vorher an den Tag gelegt hat. Ob es dabei nur gegen moslemische/ausländische Mitschüler ging oder der Junge einfach nur allgemein ein Rabauke ist, konnte ich jetzt dem Bildblog-Artikel nicht ganz entnehmen (ich glaube aber eher an letzteres, also finde ich, dem Jungen gleich „Ausländerfeindlichkeit in Kinderschuhen“ anzuheften, auch etwas heftig).

    UND also BITTE ( jetzt mal wirklich ausnahmsweise in Caps): was ist an Schulhofkehren schon so schlimm?? Ich bin auch nicht sooo weit entfernt von den Schultagen und bei uns am Gymnasium (!) hat man jeden Tag irgendwen mit nem Picker auf dem Schulhof rumlaufen sehen, wenn er Mist gebaut hat — Kleinmist wohlgemerkt. Was daran so drakonisch/demütigend/was auch immer ist, kann ich mir bei bestem Willen nicht vorstellen. Aber ich bin ja auch in Bayern, da ist man halt wohl etwas ruppiger, auch im Umgang mit frechen Minderjährigen ;) Die wirklich schlimme Strafe war ein Verweis!!

    Interessant finde ich aber, wie dieser Vorfall überhaupt in die Hände von Bild kam? Hat die Mutter da in der Redaktion angerufen? Wie kommt man auf so eine Idee?? Wie kommt ein stinknormaler Alltagsvorfall in die Presse??

  47. 47
    Augusten says:

    @Jörg Friedrich
    Selbst wenn man annimmt dass die Kinder irgendwo auch selbst schuld sind, wenn sie so naiv und leichtgläubig sind und einfach glauben, dass in den Würstchen kein Schweinefleisch drin ist — so what? So mancher (und da würde ich mich gar nicht ausnehmen) meint auch, dass bspw. eine Frau, die zu einem Wildfremden ins Auto steigt, irgendwo auch selbst schuld ist, wenn sie vergewaltigt wird. Deswegen ist weder eine Vergewaltigung gut und richtig, noch sollte der Vergewaltiger nicht bestraft werden.

    Ist das wirklich im Ernst eine Meldung wert dass ein Schulkind als Strafe für $irgendwas den Schulhof saubermachen muss? Das schafft wohl nur die Achse des Blöden, sich über sowas zu echauffieren.

  48. 48
    Jörg Friedrich says:

    @kati: Da stimme ich im Grundsatz sogar zu. Wenn die Schulleiterin so konsequent bei allen Scherzen und Gemeinheiten ist, die neunjährige sich auf diesem Niveau zufügen — Hut ab. Der Schulhof dort dürfte äußerst sauber sein.

    Aber: Wenn ich Kinder hätte, die kein Schweinefleisch essen dürfen, dann würd ich ihnen einschärfen: Finger weg von Würstchen.

  49. 49
    Hag says:

    @Jörg Friedrich (43)
    Wenn man der Aussage der Schuldirektorin glauben darf, haben die Kinder das sehr wohl versucht.

    „Die Frage der Kinder, ob die Würstchen Schweinefleisch enthielten, habe [Philipp] verneint. Als seine Mitschüler die Würstchen gegessen hatten, habe er sie ausgelacht und sich lustig darüber gemacht, dass sie trotz ihres religiösen Verbots Schweinefleisch gegessen hätten.“

    Dass Würstchen unabhängig von ihrer Bezeichnung (Geflügel– Rinder– etc-Wurst) ohnehin immer einen Gammel– und Restefleischmixanteil haben, müssen 9-Jährige vermutlich noch nicht wissen.
    Insofern ist der „Streich“ doch ziemlich eindeutig. Über die „Bestrafung“ des Schulhofsaubermachens kann man vielleicht streiten, aber ich habe früher für deutlich harmlosere Vergehen schon den Schulhof gesäubert. ;-)

    Und wenn ich mir vorstelle, mir hätte damals z.b. jemand in meine Milch gespuckt und mir das erst anschließend gesagt, hätte ich mir durchaus auch 2–3 Std als Strafe für den Vollpfosten gewünscht.

    Im Grunde sollte aber gar nicht der konkrete Vorfall das Thema sein, sondern wie man aus weniger als einer Randnotiz („Schüler wird für Streich bestraft“) einen meinungsbildenden Aufmacher strickt. DAS ist erschreckend!

  50. 50
    Jörg Friedrich says:

    @Augusten:

    So mancher (und da würde ich mich gar nicht ausnehmen) meint auch, dass bspw. eine Frau, die zu einem Wildfremden ins Auto steigt, irgendwo auch selbst schuld ist, wenn sie vergewaltigt wird.

    Wie bitte? Das kann ich aber überhaupt nicht nachvollziehen. Hat wohl auch nichts mit dem Fall hier gemein.

  51. 51
    Gregor Keuschnig says:

    Ich weiss im Moment nicht, ob man ein Land, in dem ein Schülerstreich derart emotional diskutiert wird, als ein glückliches Land bezeichnen soll (‚Die haben Sorgen‘) oder als ein extrem unglückliches (‚jetzt darf man schon keinen Schabernack mehr machen, ohne dass er in eine weltweite Verschwörungstheorie hineinprojiziert wird).

    Wie so oft glaube ich aber gar nicht, dass Niggemeiers Artikel die Causa an sich hier diskutabel machen möchte, sondern dass ihm primär um die medialen Verzerrungen und die damit einhergehenden Alarmismen gelegen ist. (Aber vielleicht irre ich mich.)

    Wirklich drollig, dieser Maxeiner: Klimawandel ist nicht so schlimm — aber das Würstchen eines „Schölers“!

  52. 52
    Jörg Friedrich says:

    Klar, Stefan geht es immer nur um die Mechanismen der medialen Verzerrung. Auch wenn es überrascht, dass r die Sache für so bedeutend hält, dass er sie zweimal aufgreift, ist mir schon klar: Dort geht es um die einseitige Darstellung der Bild, hier um die kleine Notiz Maxeiners.

    Mir, das geb ich zu, ging es um die Sache selbst.

  53. 53
    Thorsten says:

    Jörg Friedrich, die Frage, „ob jeder zunächst selbst für die Einhaltung seiner Tabus zuständig ist“, ist in diesem Zusammenhang in der Tat uninteressant.
    Aber ich schätze, das weißt du selbst.

    Kann es sein, dass es dir — ähnlich wie Broder und Maxeiner — vor allem um Aufmerksamkeit geht? Dann hast du dein Ziel ja erreicht.

  54. 54
    Globo says:

    @ Mirko:

    „Mal abgesehen davon möchte ich nicht wissen, was PI von sich gelassen hätte, wenn ein Moslem einem streng gläubigen Katholiken in der Fastenzeit ein Wurstbrötchen als Tofu untergeschoben und sich dann darüber lustig gemacht hätte…“

    Soweit ich weiß, gilt der generelle Fleischverzicht in der Fastenzeit nicht mehr. Ein gläubiger Katholik soll vom Aschermittwoch bis zum Karsamstag auf irgendetwas verzichten, das er sich normalerweise gerne gönnt. Das kann natürlich der Fleischgenuss sein, aber auch Alkohol (außer natürlich Starkbier und Gutedel), Fernsehen, Bloggen …

    Mit anderen Worten: Wer als gläubiger Katholik in der Fastenzeit Fleisch isst, verletzt nicht unbedingt seine religiösen Pflichten.

  55. 55
    Augusten says:

    @Jörg Friedrich
    Ich gebe zu dass dieses Beispiel um Größenordnungen krasser ist als der Würstchen-Fall, aber wieso kannst Du das nicht nachvollziehen? Ich finde die Parallelen zu Deiner Argumentation eigentlich ziemlich klar. In beiden Situationen kann man sagen, das Opfer hätte sich der Gefahr besser nicht aussetzen sollen (zu fremden Männern ins Auto steigen / unbekannte Würstchen essen). Das macht das Verhalten der Täter aber doch nicht richtiger?

    Ich bin selbst eine Frau und schon als Mädchen wurde mir eingeschärft, nicht zu Fremden ins Auto zu steigen. Trotzdem hab ich’s später hin und wieder gemacht (trampen). Einmal habe ich in meinem Leichtsinn völlig fremde Menschen mit in meine Wohnung genommen, von denen ich dann einen nur mir Mühe losgeworden bin. Mir wurde tatsächlich erst hinterher klar, was für eine ausserordentliche Dummheit das war.

    Aber wie ich schon sagte ist das erstaunlichste daran, dass eine Lappalie wie Schulhof-Kehren tatsächlich eine Meldung wert ist.

  56. 56
    unerwünscht says:

    Wes Geistes Kind sind Eltern, die einen derartigen „Vorfall“ an die Presse geben?

  57. 57
    Jörg Friedrich says:

    @Augusten: Der Normalfall ist, dass unbekannte Würstchen Fleisch enthalten, aber der Normalfall ist nicht, dass unbekannte Männer Vergewaltiger sind. Das Vertrauen in Männer ist berechtigter als das in Würstchen.

  58. 58
    J. S. says:

    Es werden an deutschen Schulen so viele Streiche gespielt, die keine Erwähnung in der Presse finden.
    Aber diese eine Szene wird plötzlich zum Tagesthema in der meistgelesenen Zeitung. Was läuft hier eigentlich schief?
    Oder liegt es einfach daran, dass Muslime beteiligt sind und man die Hetze gegen den Islam aufrecht erhalten kann?

  59. 59
    Jörg Friedrich says:

    Und wenn der Junge so ein Rabauke war, dann dürfte der Normalfall auch sein, dass er Späße auf Kosten anderer macht, dass man seinen Würstchen nicht trauen kann.

  60. 60
    Augusten says:

    @Jörg Friedrich
    Wenn der Normalfall ist, dass unbekannte Männer mich nicht vergewaltigen, wieso sollte dann der Normalfall nicht sein, dass bekannte Schüler mich nicht anlügen? Ist das Vertrauen in unbekannte Männer tatsächlich berechtigter als das Vertrauen in bekannte Mitschüler?

  61. 61
    Petra says:

    Eine Sache ist ja, dass der Junge „bestraft“ wurde. Dies liegt nunmal im Ermessen der Lehrer. Die andere Sache ist, dies öffentlich auseinander zu nehmen! DAS ist eine Strafe zuviel für den Jungen in der Zeitung derart blos gestellt zu werden (auch von seiner Mutter)!

  62. 62
    J. S. says:

    @Globo

    Es stimmt schon, was du sagst, aber es ist nach christlichem Glauben nicht erlaubt am Freitag, Aschermittwoch und besonders Karfreitag Fleisch zu essen. Die meisten halten sich nicht daran (ich auch nicht).

    Aber man stelle sich vor, ein Kind aus einer streng gläubigen Familie bekommt von muslimischen Kindern an einem Freitag Fleisch untergeschoben. Die Familie wird da sicherlich sehr erzürnt sein.

    Bloß weil die Christen ihre Religion nicht mehr so ernst nehmen, heißt das noch lange nicht, dass Gläubige aller Religionen dies auch tun. Es ist doch bekannt, dass Muslime besonders Streng-Gläubige sind.

    Aber was solls. Der Jung hat eine harmlose Strafe erhalten und damit ist das Thema doch erledigt.

  63. 63
    Jörg Friedrich says:

    @Augusten: Ob man jemandem, den man kennt, vertrauen kann, hängt ja davon ab, wie man ihn jeweils einschätzt. Das ist bei unbekannten anders. So, wie der Knabe von der Schulleitung dargestellt wurde, war er ja für Streiche bekannt. Um in deinem Beispiel zu bleiben: würdest du zu jemandem ins Auto steigen, von dem du weißt, dass er Frauen vergewaltigt?

  64. 64
    Augusten says:

    @Jörg Friedrich
    Das führt jetzt ein bisschen weit, aber es gibt schließlich genug Frauen die immer wieder zu den Typen zurückkehren, die sie schon öfter misshandelt haben. Irgendwo selbst schuld, aber ist das Verhalten der Männer deswegen wirklich in Ordnung? Was meinst Du?

  65. 65
    unerwuenscht says:

    „Bloß weil die Christen ihre Religion nicht mehr so ernst nehmen, heißt das noch lange nicht, dass Gläubige aller Religionen dies auch tun. Es ist doch bekannt, dass Muslime besonders Streng-Gläubige sind.“

    Erst so ein wichtiger Satz: Denn Religionsfreiheit bedeutet heute für die meisten in Deutschland nicht mehr, andere Religionen zu tolerieren, sondern überhaupt die Ausübung von Religionen zu tolerieren. Das geht so weit, dass sich die Moslems fast rechtfertigen müssen, weil sie „aus irgendwelchen veralteten Ansichten heraus“ etwas nicht essen.

    Und dann so ein Blödsinn: „Moslems“ alle als streng gläubig zu bezeichnen, ist einfach nur plump und entwertet das vorher Geschriebene.

  66. 66
    Jojo ohne Blog says:

    Ich weiß eigentlich gar nicht, was es da großartig zu diskutieren gibt, über die Sache nämlich. Der bestrafte Knabe hat zwei anderen Knaben Seelenqualen zugefügt. Klingt pathetisch und übertrieben? Man darf aber davon ausgehen, daß Neunjährige, die muslimisch erzogen werden, ungefähr glauben, sie kämen in die Hölle, wenn sie gegen elementare Glaubensvorschriften des Islam verstoßen, so wie auch christlich erzogene Kinder bei bestimmten Vergehen derart peinigende Schuldgefühle haben. Das mag man als aufgeklärter Nichtreligiöser für albern halten, ändert aber nichts.

    Abgesehen davon würde dir ein Vegetarier auch die Freundschaft kündigen, wenn du ihm unter dem Vorwande, es sei fleischlos, etwas Fleischhaltiges zu essen gäbest, um ihm hinterher feixend ins Gesicht zu lachen: „Siehste, war doch gar nicht so schlimm, wa?“ Vertrauen zu mißbrauchen ist immer schlimm.

    Zum Abschluß der Vorlesung nun noch ein jiddischer Witz, dessen Pointe nun so vorhersehbar ist, wie nur was. Dennoch:

    Gehen der Priester und der Rabbi miteinander spazieren. Als sie an einer Metzgerei vorbeikommen, aus welcher es herrlich nach Schinken duftet, sagt der Priester zum Rabbi: „Ach, Rabbi, wann werden Sie endlich dieses alberne Schweinefleischverbot aufgeben?“ Antwortet der Rabbi: „Auf Ihrer Hochzeit, Hochwürden.“

  67. 67
    Jörg Friedrich says:

    @Augusten: Nein. Ich habe auch nicht gesagt, dass der Junge sich richtig verhalten hat, falls er denn seine Mitschüler getäuscht hat (was ich mir vorstellen kann). Ich kann mir allerdings auch vorstellen, dass dem Jungen die Konsequenz des Tabubruchs für die Psyche seiner Mitschüler nicht klar war, im Gegensatz zum Vergewaltiger.

  68. 68
    Stefan says:

    @Jörg Friedrich: Das ist aber ein lustiger Versuch der Manipulation, zu sagen, mir gehe es „immer nur um die Mechanismen der medialen Verzerrung“, dir aber „um die Sache selbst“.

    Wenn Du mit „die Sache selbst“ den Vorfall auf dem Schulhof meinst, müssen wir alle passen: Wir wissen einfach nicht, was auf dem Schulhof passiert ist, wie der Junge sonst so ist, welche Vorgeschichte es gibt. Meiner Meinung nach ist „die Sache selbst“, wie und warum aus einer so kleinen Geschichte eine solche Aufregung wird, die von einer Seite dazu benutzt wird, massive Ängste zu schüren.

    „Die Sache selbst“ ist meiner Meinung nach das, was Globo oben in #22 geschrieben hat.

  69. 69
    SD says:

    Schüler die andere Schüler ärgern und deshalb den Schulhof fegen müssen?

    Wow!

    Das muss dringend näher recherchiert werden!

  70. 70
    Jörg Friedrich says:

    @Stefan (#68) ok, hab mich unpräzise ausgedrückt: Deine Sache ist die mediale Verzerrung und deren Konsequenzen, meine Sache war das, was da auf dem Schulhof passiert sein könnte. Von Manipulation würde ich da nicht gleich reden.

  71. 71
    Gregor Keuschnig says:

    @68/Stefan
    Naja, dieser Gedanke (nebst Zitat) ist ja eher von mir (#51). Mit „Causa an sich“ meinte ich die Vorkommnisse auf dem Schulhof nebst Bestrafungen, usw. Und wenn dann hier gleich das Fass des Schweinefleischverbots aufgemacht wird, so ist das — vermute ich mal — nicht Intention dieses Postings.

  72. 72
    Augusten says:

    @Jörg Friedrich
    Das wollte ich auch nicht andeuten. Im Gegenzug glaube ich aber auch nicht, dass eine Stunde Schulhoffegen eine Strafe ist, über die man berichten müste, egal wofür sie verhängt wird.

  73. 73
    Stefan says:

    @Gregor Keuschnig: Ja. Nee. Aber als ob euch das interessieren würde ;-)

  74. 74
    G says:

    [EDIT: gelöscht. Ich bitte um Mäßigung.]

  75. 75
    Olly says:

    Hat sich eientlich schon jemand die domain „Achse der Naiven“ sichern lassen?

  76. 76
    O.Mertens says:

    Man muss D. Maxeiner verstehen. Sein Feld ist wohl eher „Brumm, brumm mit dem Bugatti 35″. http://www.maxeiner-miersch.de/maxeiner_siebziger_3.htm

  77. 77
    Sky says:

    Bedrohung wegen Schweinefleischslami gibts aber im deutschen Schulalltag. Das kann ich bestätigen.

    Davon abgesehen, klar, die Moslems sind schon OK. Nur bei Schweinefleisch (und anderen Nebensächlichkeiten) kennen die kein Pardon!

  78. 78
    unerwuenscht says:

    @Sky

    Sie haben aber zur Kenntnis genommen, dass hier nicht die Moslems sich daneben benommen haben, oder?

    Selbst die Tatsachenverdreher von PI haben es nicht geschafft, den „Moslem-Kindern“ die Schuld in die Schnabelschuhe zu schieben.

  79. 79
    Stefan says:

    @Sky: Bitte geh weg.

  80. 80
    Sebastian Sachse says:

    @67:„Ich kann mir allerdings auch vorstellen, dass dem Jungen die Konsequenz des Tabubruchs für die Psyche seiner Mitschüler nicht klar war, im Gegensatz zum Vergewaltiger.“

    Jepp. Das kann man sich nicht nur vorstellen, das ist sogar sehr wahrscheinlich. Deswegen kommt er auch nicht ins Gefängnis, sondern muss den Schulhof fegen, damit ihm das klar wird. Und nu?

  81. 81
    Augusten says:

    Zur ganzen „schleichende Islamisierung vs. die Fakten“-Debatte ist das hier vielleicht auch ganz interessant.

    http://www.gallup.com/press/104206/WHO-SPEAKS-ISLAM.aspx
    ’The result is Who Speaks for Islam? What a Billion Muslims Really Think , based on six years of research and more than 50,000 interviews representing 1.3 billion Muslims who reside in more than 35 nations that are predominantly Muslim or have sizable Muslim populations. Representing more than 90% of the world’s Muslim community, it makes this poll the largest, most comprehensive study of its kind.

    What the data reveal and the authors illuminate may surprise you:

    * Muslims and Americans are equally likely to reject attacks on civilians as morally unjustifiable.
    * Large majorities of Muslims would guarantee free speech if it were up to them to write a new constitution AND they say religious leaders should have no direct role in drafting that constitution.
    * Muslims around the world say that what they LEAST admire about the West is its perceived moral decay and breakdown of traditional values — the same answers that Americans themselves give when asked this question.
    * When asked about their dreams for the future, Muslims say they want better jobs and security, not conflict and violence.
    * Muslims say the most important thing Westerners can do to improve relations with their societies is to change their negative views toward Muslims and respect Islam.

    The research suggests that conflict between Muslims and the West is NOT inevitable and, in fact, is more about policy than principles. „However,“ caution Esposito and Mogahed, „until and unless decision makers listen directly to the people and gain an accurate understanding of this conflict, extremists on all sides will continue to gain ground.„‚

  82. 82
    Philipp says:

    Hmm…die Würstchenfrage wurde in der Erhebung wahrscheinlich nicht gestellt?!

  83. 83
    arahf says:

    hehe danke an Bildblog, wir hätten die wahrheit wohl nicht so schnell erfahren

    1) wow was BILD alles eine Meldung wert ist um gegen den Islam und co zu wettern.
    2) wow wie BILD skrupellos die Meldung einseitig rüberbringt damit das wettern auch schön gelingt.

  84. 84
    Haarspalter says:

    OT oder net: kranker als der o.g. Artikel gehts wirklich nicht mehr:
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/islam_ist_frieden_und_solide_handarbeit/

  85. 85
    Augusten says:

    @Haarspalter
    Wow. Wenn in Saudi-Arabien ein Irrer aus Motiven der persönlichen Rache ein Kind enthauptet, dann ist der Islam schuld? Tiefer kann der Broder langsam nicht mehr sinken.

  86. 86
    unerwuenscht says:

    @Haarspalter

    1. Wie wäre es, den Artikel zu verlinken und nicht den Link auf den Artikel? Oder möchten Sie gerne ein paar Links für „die Achse des Guten“ erzeugen?

    2. In einem muslimischen Land geschieht ein abscheuliches Verbrechen. Jeden Tag geschehen in nicht-muslimischen Ländern abscheuliche Verbrechen. Was soll uns das sagen? Oder anders gefragt: Der einzige Zusammenhang, den ich sehen kann, ist, dass in beiden Fällen (der Berichterstattung über Cocktail-Würstchen und der Verlinkung des Artikels über die Enthauptung durch „die Achse des Guten“) Ängste vor dem Islam geschürt werden sollen.

  87. 87
    DerOnkel says:

    Also, mir ist das alles Wurst, ich feier jetzt meinen Geburtstag.
    Und wenn mein Kumpel Ashraf nachher kommt, mix ich ihm heimlich etwas Cola in seinen Whisky, das kann er auf den Tod nicht ausstehen…

  88. 88
    Haarspalter says:

    @86: siehe 85 und:

    Angesichts des Verlinkers und des Verfassers des diskutierten Artikels habe ich vor dem Islam schon lange keine Angst mehr.

  89. 89
    Thommy says:

    Mal ganz im Ernst. Geilt Sie das auf immer wieder auf diese Schande von PI zu verlinken?

  90. 90
    Haarspalter says:

    Wen meinen Sie?

  91. 91
    Iago says:

    „Das Vertrauen in Männer ist berechtigter als das in Würstchen.“ Jörg Friedrich, 2008

    Das sind große Worte, vor allem wenn man berücksichtigt, dass manche Menschen ja Männer mit Würstchen gleichsetzen; ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen :)

    @ Keuschnig: „Schöler“

    Auch ein :D. „Drei f, eins vor dem Ei, zwei danach“

  92. 92
    vaLe says:

    Gester habe ich meiner Mitbewohnerin — einer Veganerin — heimlich einen Löffel Ragout unter ihre Spinatpasta gemischt. Macht eine diebische Freude, unbedingt beim Muselmanen/Veganer/Spezi ihres Vertrauens ausprobieren!

  93. 93
  94. 94
    schläfer says:

    @ vaLe/92

    Du bist ja witzig! *kopfschüttel*

  95. 95
    Sky says:

    @Stefan
    “@Sky: Bitte geh weg.“

    Warum? — Also, wenn meine Kommentare nicht erwünscht sind, no prob, ich kommentiere dann nicht, verstehe meine Nachrichtungen ja eher als Unterstützung fürs Inhaltsangebot.

    Ich habe ja nur eine kleine Geschichte aus der Grundschule berichtet, die habe ich ja selbst erlebt. War die zu verkürzt wiedergegeben? Soll ich ins Detail gehen?

  96. 96
    Stefan says:

    Meinetwegen nicht. Ich finde deine Kommentare, gelinde gesagt, anstrengend, rätselhaft, missverständlich. Für die zweite Hälfte von #77 fällt mir vor allem „gaga“ ein.

  97. 97
    Globo says:

    @ J.S. (62)

    Dass der Aschermittwoch und der Karfreitag strenge Fasttage sind, weiß ich. Aber ich dachte, dass an normalen Freitagen der Fleischverzicht nicht mehr obligatorisch ist. Hat mir zumindest mal ein (katholischer) Theologe gesagt.

    Wieder on topic, aber nicht ganz bierernst: Man könnte ja das verdorbene Cocktailwürstchen als Preis für den skrupellosen (oder netter formuliert: nonchalanten) Umgang mit bzw. das skrupellose (nonchalante) Umgehen von Fakten vergeben. Ich nominiere in der Kategorie Politiker Herrn Koch und Herrn Erdogan, in der Kategorie Medien BILD und Hürriyet — man will ja schließlich niemanden diskriminieren, der sich redlich um einen Spitzenplatz bemüht hat. Weitere Nominierungen werden gern entgegengenommen.

  98. 98
    Sky says:

    Ich bin aber ziemlich harmlos, vielleicht gelegentlich etwas giftig, aber ich schätze Deine Arbeit.

    Mit meinem Sohn hat es da mal eine Geschichte gegeben, die ich aber nicht näher schildern werde.

    Ich würde mich freuen, wenn ich geduldet bleiben könnte. Ich bin dann zukünftig etwas weniger anstrengend und „gaga“, OK?

  99. 99
    Thomas says:

    Gibt es eine Internetfassung des zitierten Beitrages der „Leine-Zeitung“ und stelle ich mich bei der Suche danach zu blöd an?

  100. 100
    Globo says:

    Glaubt Ihr eigentlich, dass es sich bei dem Corpus Delicti um ein Deutschländer-Würstchen handelte? Das würde der ganzen Angelegenheit ja eine noch höhere Brisanz verleihen.

  101. 101
    Achse der Dunning-Kruger-Opfer « Brodaganda says:

    […] über den Weg. Ein aktuelles Beispiel dafür ist gerade wieder im Blog von Stefan Niggemeier unter Fakten sind uns Wurst nachzulesen: Dirk Maxeiner hält sich bekanntlich für ganz besonders informiert, aber er tut das […]

  102. 102
    Marcus says:

    zu „@Sky: Bitte geh weg.“

    Sind jetzt nur noch Kommentare erwünscht, die Applaus spenden? Ich schlage dann vor, ähnlich wie bei bildblog, einfach die Kommentar-Funktion einzustellen. Nervt doch, sich mit Leuten auseinandersetzen zu müssen, die anderer Meinung sind …

  103. 103
    Stefan says:

    @Markus: Du wirst in diesem Blog Hunderte, Tausende Kommentare finden, die mich kritisieren, angreifen, beschimpfen, mir widersprechen. Es geht nicht um die Frage, wer mir Applaus spendet, sondern auf welchem Niveau wir diskutieren.

  104. 104
    meykosoft says:

    @103

    Denn: NIVEAu ist keine Creme! ;-)

    (ich finde Stefan liegt richtig, aber ich konnts mir nicht verkneifen…)

  105. 105
    lychee says:

    Irgendwie schade, dass es in der so weiten Welt des WWW für mich keine akzeptable Position zum „Thema“ (so es denn eines ist) Islamisierung gibt: PI, Broder und deren Anhänger schleudern eine Ungeheuerlichkeit nach der anderen aus der Feder, und als Replik steht nur das zwar gut gemeinte, mangelns (verständlicherweise!) fehlender Themenkenntnis aber viel zu kurz greifende Werk von Niggemeier und ähnlich kolorierten Schreibern gegenüber.

    Vielleicht setzt ich mich mal dran und schreib ‚was über Schweinefleisch, Schulhof, Scharia und Schiiten.

  106. 106
    Marcus says:

    @Stefan: Warum gibt’s beim bildblog eigentlich keine Kommentare. Das würde ich mir hin und wieder mal wünschen. Gerade im Bildblog wären die Kommentare sicherlich eine Bereicherung …

  107. 107
    Zonk says:

    Wahrscheinlich kämen die Leute sonst zu nichts anderem mehr.

    Aber wurde irgendwo erklärt, warum das Bildblog-Logo jetzt so militärisch aussieht? Ist das „l“ ne Patrone? Oder ne Weinflasche?

  108. 108
    Kati says:

    Das sieht aus wie das Gutedel-Grün und das „L“ würde ich dann für eine Weinflasche halten.

    Schätze ich.

  109. 109
    Torsten says:

    Eine einfache Strafarbeit an der frischen Luft nicht verhältnismäßig? Für jemanden der sich andauernd seine Mitschüler trietzt?

  110. 110
    Torsten says:

    @lychee: selber machen heißt die Devise. Das WWW besteht übrigens nicht nur aus zwei Blogs. Unsachliches und Niveauloses findet man sicherlich leichter — aber wer ersthaft an Informationen und Diskussionen interessiert ist, findet relativ schnell entsprechende Foren.

    Dabei empfehle ich aber sich nicht auf Wiedererzählungen zu verlassen.

  111. 111
    Stefan says:

    @Zonk, Kati: Draufklicken macht schlau.

  112. 112
    Sven says:

    So, ich hab nun die meisten Kommentare durch, aber irgendwie wird mir noch nicht ganz klar, wieso angenommen wird, das der Neunjährige Täter genau weiss, das in einem Cocktailwürstchen Schweinefleisch ist, von den beiden „Essern“ jedoch so ein Wissen nicht erwartet wird.

    Für mich sind beide Versionen irgendwie merkwürdig und wahrscheinlich liegt die Wahrheit wie so oft zwischen dem ganzen Gesagten.

  113. 113
    Torsten says:

    Sven: Neunjährige können lesen und Fragen stellen. Und lügen.

  114. 114
    Kati says:

    @Stefan: Danke!

    @Sven: Lies mal den Bildblog-Artikel. Da steht ein Auszug aus einem Artikel der Leine-Zeitung:

    „Die Variante der Schule: Die Frage der Kinder, ob die Würstchen Schweinefleisch enthielten, habe [Philipp] verneint. Als seine Mitschüler die Würstchen gegessen hatten, habe er sie ausgelacht und sich lustig darüber gemacht, dass sie trotz ihres religiösen Verbots Schweinefleisch gegessen hätten. Die Mutter erzählt das anders. Sie sagt, ihr Sohn kenne das muslimische Gebot nicht. [Die Schulleiterin] dagegen sagt, dieses Thema begegne den Kindern im Schulalltag immer wieder. Sie schließt kindliche Naivität bei dem Neunjährigen aus.„
    http://www.bildblog.de/2826/auch-bei-den-moslems-hat-die-wurst-zwei

  115. 115
    knorke says:

    @Sven,
    zur Merkwürdigkeit: Das sehe ich ähnlich. Das wird man hinterher nichtmehr zweifelsfrei feststellen können, und beide Seiten sehen ja vielleicht auch Notwendigkeit, ihr Verhalten / ihren Standpunkt zu begründen. Insofern bleibt einem wahrscheinlich wirklich nur, auf möglichst vielschichtige Berichterstattung zu hoffen, und dann ein Mittelding zu vermuten. Wenn innerhalb meines Freundeskreises gezickt und gestritten wird, ist die Wahrheit erfahrungsgemäß auch immer irgendwo dazwischen.
    und woher weiß der Junge dass das Schwein drin ist? Vielleicht hat ers ja im Plus um die Ecke gekauft? Vielleicht mit Absicht eins mit Schwein? Hast du als Kind nie unter Vorsatz irgendwelchen Mist gebaut um andere zu ärgern?

  116. 116
    Rabl says:

    Ich hoffe keineswegs auf „möglichst vielschichtige Berichterstattung“. Vielmehr hoffe ich darauf, dass belanglose Themen wie Schulhofstreiche und deren Sanktionen den ihnen gebührenden Raum erhalten: In einem Elternbrief, in einer Diskussion mit dem Elternbeirerat oder dergleichen. In der Tagespresse hat soetwas nun wirklich nichts verloren, und zwar ganz egal, wie sich die Sache da nun wirklich zugetragen hat.

  117. 117
    ruhrpottjunge says:

    Was mich am meisten anwidert: Die Eltern, bestensfalls ein wenig kleingeistige Menschen, haben die gewünschte Aufmerksamkeit (für was auch immer) und/oder ein paar Scheine von der BILD.

    Und das Volk (latinisiert: Der Pöbel) hat wieder einen Aufreger rund ums Lieblingsaufregerthema Islam.

    Und ich träum davon, dem Vater des Jungen ins Bier zu pinkeln…

  118. 118
    polyphem says:

    @ruhrpottjunge: Wer mag schon warmes Bier?

  119. 119
    ruhrpottjunge says:

    @polyphem

    wer verkauft schon die Schulstreiche seines Sohns und die „Strafe“ dafür an die Boulevardpresse?

    ;-)

  120. 120
    lesender arbeiter says:

    Gibt es in der Runde einen Juristen? Erfüllt die Bild-Berichterstattung nicht den Tatbestand der Volksverhetzung nach § 130 StGB?

  121. 121
    HerrVorragend says:

    Die (V)erzieher des Jungen sagen so, die Rektorin sagt das Gegenteil. Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo dazwischen…

    Die Leser von PI und Bild glauben der Version des Jungen, die Leser dieser (und anderer ganz brauchbarer) Seite(n), meinen die Version kann nur falsch sein und die Rektorin muss es ja wissen…
    Aber war die Rektorin dabei? War die Mutter des Jungen dabei? Wart IHR dabei? Nein ? Keiner? na sowas, so wie hier einige posten hört es sich an als wären sie die Würstchen gewesen ;-)

  122. 122
    lesender arbeiter says:

    Wenn man eine solche ungesichterte Fakten– und Beweislage zugesteht, bleibt das Problem, warum in der Bild-Berichterstattung nichts von dieser ungesicherten Fakten– und Beweislage erkennbar wird. Wenn gar nicht beweisbar ist, was Bild behauptet, ist die Berichterstattung unseriös, oder?

  123. 123
    Olly says:

    @121
    Ich fände Ihren Nickname noch eine Spur humorvoller, wenn ein Leerzeichen dazwischen wäre…

    Darüber hinaus haben Sie zwar wahrscheinlich recht damit, dass niemand der hier Kommentierenden dabei war. Aber selbst wenn die Wahrheit am Ende irgendwo in der Mitte liegen mag (ich vermute eher eine eindeutige Schieflage in Richtung Schulversion…), würde sich diese nicht mehr dazu eignen, die Abendlanduntergangstheorien von Bild, PI und der AdG zu stützen. Und das scheint mir der interessante Punkt zu sein.
    Natürlich finden sich hier viele Leser, die der Bildversion eher kritisch gegenüberstehen. Und genauso natürlich finden sich bei Bild, PI und der AdG viele Leser, die der Bildversion glauben. Der qualitative Unterschied besteht darin, dass die Leser hier (oder des Bildblogs (oder der Leine-Zeitung)) zumindest die Chance haben, ihre persönliche Wahrheit aus BEIDEN Versionen zu bilden (soweit ich das sehe, gab´s bei keinem der drei Beispielmedien eine Relativierung oder so).
    Und daraus würde ich dann folgern, dass der Standpunkt von PI oder AdG (…Untergang des Abendlandes steht kurz bevor, weil wir in einem kollektiven Wahn der Unterwürfigkeit…) so schwach ist, dass man seinen Lesern lieber keine zweite Variante zumutet…
    Oder um es andersherum (und etwas pathetisch) zu sagen: Wenn man von seinem Standpunkt wirklich überzeugt ist, kann man seiner „Anhängerschaft“ auch die gesamte Faktenlage präsentieren (oh Gott, klingt das naiv…). Wenn man aber Stimmungen erzeugen will…

    (und bevor Sie mich missverstehen, HerrVorragend, die zweite Hälfte bezieht sich nicht mehr auf Sie persönlich, Ihr Kommentar klang keinesfalls PI-nah…)

  124. 124
    Olly says:

    mit den „drei Beispielmedien“ meinte ich natürlich Bild, PI und dAdG (hatte die „Leine-Zeitung“ nachträglich eingefügt, dadurch wurden´s auch drei, die meinte ich aber nicht…)

  125. 125
    cyberfreak77 says:

    Werden in diesem Land tatsächlich Kinder großgezogen bei denen man bereits im Alter von 9 Jahren kindliche Naivität ausschliessen kann? Wenn dem so sein sollte, sind wir wirklich am Arsch…

  126. 126
    SvenR says:

    @ cyberfreak77 #125:

    Haben Sie Kinder? Können Sie sich noch an die Zeit erinnern, als Sie ein Kind waren? Haben Sie anderen Kindern „Streiche“ gespielt? Waren Sie mit neun von morgens bis abends ausschließlich „kindlich naiv“, oder zwischendurch auch mal egoistisch, beleidigt, frech, fordernd, laut, aufgedreht, übermüdet, verschmust, unerträglich oder gar zornig?

  127. 127
    Willy says:

    Das es in Deutschland neunjährige Kinder gibt, die seelische Qualen erleiden, weil sie glauben, wegen Schweinefleischgenuss in die Hölle zu kommen, scheint niemanden zu stören; dabei ist das doch eigentlich ein ziemlicher Hammer, oder?

    Muss man eigentlich jeden noch so absurden Mist akzeptieren, wenn er nur von Muslimen kommt?

  128. 128
    Philipp says:

    @127 Willy: Solange auch Katholiken ihren Schmarn von Fegefeuer und Beichte verbreiten dürfen hoffentlich ja. Gut finden muss man es natürlich nicht.

  129. 129
    ruhrpottjunge says:

    @127

    In Deutschland gibt es Religionsfreiheit. Das heißt: Eltern dürfen den eigenen Kindern alles Mögliche erzählen — und bei Androhung von allem Möglichen auch alles Mögliche verbieten. Schweinefleisch ist da eine Möglichkeit, Selbstbefriedigung eine andere. Eltern dürfen eigenen Kindern auch erzählen, dass der galaktischer Herrscher Xenu Vulkane ausbrechen lässt.

    Zum Glück!

    Ich mag mir keinen Staat vorstellen, der das eine Gebot oder Verbot als absurd zurückweist, während andere (weil mehrheitsfähig) jedoch nicht.

  130. 130
    Torsten says:

    @Willy: Ersetze „Muslimen“ durch „Vegetarier“ oder gar „Veganer“. Oder nimm einfach an, der Streich hätte darin bestanden, den Mitschülern einen halben Regenwurm ins Essen zu schmuggeln.

    Immer diese Ideologiebrille.

  131. 131
    Willy says:

    Ich bin Anhänger der Religion der Azteken; mein Gott verlangt von mir, ihm die Herzen frisch getöteter Menschen zum Opfer zu bringen. Da in Deutschland Religionsfreiheit herrscht, verlange ich, mir dies auch hier zu ermöglichen, alles andere wäre Diskriminierung.

    Mein Gott, ist es denn so schwer einzusehen, dass es etwas ganz anderes ist, selber aus freiem Entschluss eine Religion zu praktizieren, oder unmündige Kinder durch Gehirnwäsche dazu zu bringen, absurde religiöse Vorschriften einzuhalten, die nicht vernünftig zu rechtfertigen sind? Wie wäre es wenn wir muslimischen Schülern in Zukunft eine Schulspeisung mit Fleisch von geschächteten Rindern oder Lämmern anbieten? Immerhin fordert ihre Religion das auch.

  132. 132
    Philipp says:

    Das ist doch albern. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie nicht wissen, wie in Deutschland verschiedene Rechtsgüter gegeneinander aufgewogen werden. Dass dann Menschenopfer vs. Religionsfreiheit einen ganz anderen Wert hat als (in mancher Leute Augen vielleicht unsinnige) Nahrungs– oder Erziehungsregeln vs. Religionsfreiheit sollte wohl klar sein, oder?

  133. 133
    cosmo says:

    Und obendrein: Wenn man schon anprangert, dass „unmündige Kinder durch Gehirnwäsche“ dazu gebracht werden, „absurde religiöse Vorschriften einzuhalten, die nicht vernünftig zu rechtfertigen sind“, dann doch bitte generell.
    Also auch für christliche (Masturbationstabu, Ächtung von Homosexualität) und andere Religionen.

  134. 134
    Armin says:

    @133
    Der Unterschied ist doch, dass fast nie (also sehr selten) ein fundamentaler christlicher Vater seine Tochter oder seinen Sohn tötet nur weil er homosexuell ist. Im schlimmsten Fall reden die Eltern nicht mehr mit Ihren Kindern oder enterben sie. Im Gegensatz zu muslimischen Vätern/Brüdern/Cousins die dann doch gern mal zum Messer greifen um die Familienehre wieder herzustellen. Stichwort Ehrenmorde.

    Das ist der entscheidende Unterschied. Die christliche Religon (so verbissen und verstaubt sie bei Manchem auch daherkommt) ist im 21. Jahrhundert angekommen. Der Islam wird von den meisten Muslimen interpretiert und gelebt wie im Mittelalter.

  135. 135
    ruhrpottjunge says:

    @willy

    Das Lehren religiöser Ge– und Verbote ist „Gehirnwäsche“? In diesem Sinne ist jede Erziehung Gehirnwäsche. Es ist nicht möglich, Kinder zu erziehen, ohne gewisse Werte explizit oder implizit als Orientierung zu verwenden. Religionen als fertige, quasi „Instant-„Wertesysteme sind da (mit Recht?) bsonders beliebt.

    Sind sie ähnlich scharf auch in der Beurteilung christlicher Werte? Wahrscheinlich nicht, das Christentum ist ja hierzulande kein Feindbild.

    Und wer um Himmels willen gibt Ihnen das Selbstbewusstsein/die Dreistigkeit, über den Sinn und Unsinn von Ge– und Verboten zu urteilen? Es ist immer so leicht, dasjenige als unsinnig zu verwerfen, das einem fremden Wertesystem (einem gar nicht so fremden Wertesystem, im übrigen) angehört. Chauvinismus ist noch das freundlichste Wort für eine derartige Einstellung.

    Falls Ihnen nach Applaus gelüstet: Ich weiß, wo sie welchen bekommen. Ganz sicher. Wenn Sie mich lieb bitten, verrat ich es Ihnen.

  136. 136
    ruhrpottjunge says:

    @Armin

    Ich verrat Ihnen mal ‚was: Auch „die“ muslimischen Väter bringen in den allermeisten Fällen ihre Söhne nicht um. Wobei: Möchten Sie das überhaupt wissen?

    Zum 21. Jahrhundert: „Das Christentum“ ist auch nur dort im 21. Jahrhundert angekommen, wo es kaum noch wirklich existiert: in Mitteleuropa. Überall, wo die Menschen besonders gläubig sind, herrschen noch noch archaisch rückständige Sitten und Gebräuche vor: im ländlichen Süd– und Osteuropa, manchmal sogar im ländlichen Mitteleuropa, in Lateinamerika, in Christianisierten Gebieten Afrikas… Ihr ach so aufgeklärtes Christentum, das sind ein paar Länder um uns rum, in denen Menschen ihre Religion maximal noch an drei Tagen im Jahr ausleben.

  137. 137
    Armin says:

    @ruhrpottjunge
    Wir leben aber in Mitteleuropa. Die Wurst-Geschichte hat sich hier bei uns ereignet. Also rede ich von den Zuständen hier bei uns. P.S. auch in Brasilien werden keine Hexen mehr verbrannt.…aber im Iran werden noch heute Frauen gesteinigt.

    Fragen Sie doch mal einen türkischen Jugendlichen ob er mit seinem Vater offen über seine Homosexualität sprechen kann. Selbstverständlich bringen nicht „alle“ ihre Söhne dann gleich um. Das habe ich doch gar nicht behauptet, das haben nur Sie in meine Worte hereininterpretiert.

  138. 138
    cosmo says:

    @Armin
    Und wenn man einen „deutschen Jugendlichen“ (Wie kommen Sie jetzt eigentlich plötzlich auf Nationalitäten? Gerade waren wir doch noch bei Religionen?) fragt, ob er mit seinen Eltern offen über seine Homosexualität reden kann, sagt der natürlich „Klar, ist gar kein Problem!“

    So einen offenkundigen Unsinn, wie Sie ihn hier verbreiten, kann man doch bei genauem Hinsehen nicht wirklich glauben, oder?

  139. 139
    Armin says:

    @cosmo
    Geht´s noch?? Der „türkische“ Jugendliche war doch nur ein Beispiel. Und Sie wissen das genau! Was soll die Polemik? Es hätte auch ein ägyptischer sein können. Oder ein Deutscher aus einer Konvertiten-Familie.

    Und ja, ich behaupte 90 % der Jugendlichen in Deutschland können mit Ihren Eltern inzwischen ganz offen über Sexualität reden. Auch über Homosexualität.

  140. 140
    ruhrpottjunge says:

    @cosmo

    Sie verstehen aber auch gar nichts: Deutsche Jugendliche, das sind die großgewachsenen, hellblonden Jungs, die mit ihren modernen, aufgeschlossenen Vätern immer so offen über ihre Homosexualität sprechen.

    „Die anderen“, dass sind die kleinwüchsigen mit den krummen Beinen, deren schnauzbärtige Väter immer sofort mit dem Dönersäbel rasseln, wenn sich mal einer der zahlreichen Söhne weigert, eine Frau zu schlagen.

    Das Schlimme: Menschen wie dieser Armin rühmen sich auch noch, aufgeklärte Menschen in einer aufgeklärten Gesellschaft zu sein.

  141. 141
    Philipp says:

    @Armin 139: Ich behaupte einfach mal das Gegenteil, kann es aber nicht beweisen, ebensowenig können Sie das (allerdings kenne ich nur wenige Homosexuelle, die ihre Orientierung offen zugeben wollen oder können, oder es lange nicht konnten) gerade was Beruf und Familie angeht. Aber darum geht es doch gar nicht, oder?
    Es geht darum (zumindest in den letzten paar Kommentaren) ob bestimmte Wertsysteme schützenswerter sind, nur weil sie uns vertrauter sind. Und das muss ich für mich persönlich verneinen. Solange keine Gesetze überschritten werden (in vermittelter Gesinnung oder Erziehungsmethoden), hat jeder das Recht, seinen Kindern beizubringen, was er will, sei es christlicher, muslimischer oder was auch immer für ein „Glaube“. Das muss mir nicht passen, aber das ist das gute Recht der Eltern.

  142. 142
    Philipp says:

    Da ist mir doch glatt die Klammer verrutscht.

  143. 143
    Armin says:

    @ruhrpottjunge
    Es ist Schade dass Sie nichts von Aufklärung halten.

  144. 144
    Gregor Keuschnig says:

    @143/Armin
    Definieren Sie doch einmal, was für Sie „Aufklärung“ ist.

  145. 145
    Iris says:

    @Willy (#10)

    Man sollte bei der ganzen Geschichte auch nicht vergessen, dass es völliger Quatsch ist, jemandem den Genuss von Schweinefleisch zu verbieten; neunjährigen Kindern zumal.

    Bei aller Kritik am Verhalten dieses Jungen sollte auch diese unsinnige religiöse Vorschrift und die Art und Weise, wie sie Kindern aufotroyiert wird, kritisiert werden.

    Das sagen sie mal meiner Schwägerin. Die ist Vegetarierin und enthält ihren Kindern, die sogar noch ein paar Jahre jünger sind, jedes Fleisch vor. Wieso engagiert sich eigentlich keiner gegen die schleichende Vegetarisierung Europas?

    Ab Kommentar 20 oder so hab‘ ich hier mal aufgehört zu lesen. Ist eh immer der gleiche Sermon, sobald das Stichwort PI im Raum steht. Bis dahin kann ich mich aber Zonk anschließen. Es geht BILD & Co. bei der Geschichte natürlich nicht um die Wurst. Die nimmt im Club der Islamophobiker nur den Platz des Sparschweins ein, dass sich ja leider als Ente herausgestellt hat ;o).

  146. 146
    Armin says:

    @144
    Es gibt Leute die können das besser als ich:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitalter_der_Aufkl%C3%A4rung

  147. 147
    Gregor Keuschnig says:

    @146/Armin
    Dachte ich mir, dass sie Prothesen verwenden, wenn’s Ernst wird. Wikipedia kenn‘ ich schon. Ich wollte wissen, wie Sie Aufklärung definieren. Denn das, was Sie hier von sich geben, hat soviel mit Aufklärung zu tun, wie ein Schnitzel beim Veganertreffen.

  148. 148
    theo says:

    @127: Stimmt. Entsetzlich diese Juden. Moment, achso die nicht? Na gut Recht haben sie, die kämpfen ja wenigstens an erster Front für unsere Cocktailwürstchen. Irgendwie.
    Aber diese fürchterlichen Hindis, die ihre heiligen Kü…wie jetzt die auch nicht? Irgendwie putzig das, meinen sie? Altes Kulturvolk, müsse man verstehen?
    Hm na gut, wenn sie meinen. Aber ich sage ihnen, diese Katholiken! Fastenzeit und Fegefeu… Was, aber Willy, jetzt entäuschen Sie mich. Auch die Katholiken darf ich nicht verdammen?

  149. 149
    cyberfreak77 says:

    Vielleicht wollte der Junge auch nur einen homoerotischen Annäherungsversuch starten. Wegen der Sprachbarriere hat er eine Metapher verwendet und lediglich angefragt ob nicht Interesse besteht ein bisschen an seinem Cocktailwürstchen ´rumzukauen…

  150. 150
    Olly says:

    Daf ich #149 für den Award in der Kategorie „bescheuertster Kommentar aller Zeiten“ nominieren?

  151. 151
    Olly says:

    das „r“ muss man sich dazudenken… (verdammt…)

  152. 152
    Armin says:

    @147
    Versuchen Sie eigentlich hier den Award für die dümmlichsten Vergleiche zu gewinnen (Schnitzel/Veganertreffen)?

    Nur ganz speziell für Sie: Allgemein gebräuchliche Begriffe wie Aufklärung muss man nicht definieren. Ich setzte von meinen Gesprächspartnern voraus dass diese geläufig sind. So wie z. B. Menschenrechte. Wenn hier jemand das Wort Menschenrechte erwähnt antworte ich doch nicht „erläutern Sie mal Ihren Begriff von Menschenrechten“.

    Man, man, man Ihre ideologischen Scheuklappen sind so groß wie Scheunentore (habe mit diesem saudummen Vergleich eine Chance gegen Sie den Award zu gewinnen?)

  153. 153
    ruhrpottjunge says:

    @Armin

    Wenn Ihre Aufklärung sich darin äußert, dass Sie auf andere Glaubensrichtungen, auf andere Lebensweise derart unwissend herabblicken, dann können Sie diese (!) Aufklärung gerne für Sie alleine haben.

    Wie weit es mit der Aufklärung, mit den Menschenrechten in rückständigen christilich geprägten Regionen ist, haben Sie mir auch noch nicht beantwortet. Nicht, dass ich damit gerechnet hätte.

  154. 154
    Armin says:

    @ruhrpottjunge
    Ich blicke mitnichten auf Irgendjemand oder Irgendwas herab. Weder auf Religionen noch auf Menschen noch auf Nationalitäten. Ich schaue nur den Tatsachen und der Wirklichkeit ins Auge und lebe nicht (wie Sie?) in einer Traumwelt in der sich alle Menschen lieb haben und es keine Probleme gibt. Durch ignorieren der Misstände wird die Welt nicht besser.

    Christliche Welt:
    1. Ich bin Atheist und habe weder mit der christlichen noch sonst irgendeiner Religon was am Hut! Ich bin ein Verfechter von „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“.

    2. Nirgends in der christlichen Welt werden Menschen wegen Ihrer sexuellen Neigung gehängt. Sowas gibt es nur in islamischen Ländern.

    3. Nirgends in der christlichen Welt werden Frauen wegen Ehebruchs (oder was die Männer dafür halten) gesteinigt. Das gibt es nur im Islam. Weder die Hindus noch die Buddhisten noch sonst jemand tut das noch heutzutage. Haben Sie mal Bilder einer Steinigung gesehen? Die 40.000 jubelnde „Gläubige“ im Stadion die bei jedem Steinwurf ekstatisch Beifall spenden? Falls Sie schwache Nerven haben: Tun Sie sich das nicht an!

    4. Wie lange ist es her (egal wo auf der Welt, egal wie christlich rückständig) ein christlicher Fundamentalist in eine Schule läuft, die Kalaschnikow auspackt und „Ungläubige“ Kinder niedermetzelt? In Israel ist das erst wieder Gestern passiert. Der Attentäter kam als orthodoxer Jude verkleidet.. Sowas ist dort Alltag.

    5. Wie lange ist das letzte christlich motivierte Bombenattentat her (in Irland herrscht ja jetzt Ruhe)? Zur Erinnerung: Bali, New York, Istanbul, Madrid, London.….die Liste ist verdammt lang.

  155. 155
    Armin says:

    Nachtrag zu Punkt 5: Das ist die Reaktion auf dieses abscheuliche Verbrechen:

    Freudenfeiern im Gazastreifen und im Libanon

    An mehreren Orten im Gazastreifen sowie im Libanon kam es nach Bekanntwerden des Attentats zu spontanen Freudenkundgebungen und Hupkonzerten. Menschen schossen in die Luft und verteilten Süßigkeiten. Die radikal-islamische Hamas in Gaza sprach von einer „Heldentat“. Diese sei die „normale Antwort auf die Verbrechen der Besatzungsmacht“ Israel. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas verurteilte den Gewaltakt hingegen.
    Aus:
    http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~EAB92279B36594575AC46018DF41CB0D4~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Soviel zu: „das sind doch Radikale, die normalen Menschen verurteilen sowas doch“.…ja, mit Süssigkeiten. Einfach nur ekelerregend!

  156. 156
    Torsten says:

    Hmm — ich kann der Diskussion nicht mehr ganz folgen. Weil in Saudi-Arabien ein unmenschliches Regime herrscht, sind muslimische Kinder Freiwild auf unseren Schulhöfen?

  157. 157
    ruhrpottjunge says:

    Unbestritten: Es gibt Staaten, in denen herrscht ein muslimisches und zugleich unmenschliches Regime: Saudi-Arabien ist da wohl an unrühmlicher erster Stelle zu nennen. Inwiefern andere Regime in nicht muslimischen Staaten aber „besser“ sind oder ob Grausamkeiten überhaupt gegeneinander aufgewogen werden können, möchte ich nicht beurteilen.

    Was Israel und die Palästinenser engeht: Die Palästinenster werden von Israel seit Jahrzehnten wie Dreck behandelt. Da ist es kein Wunder, dass sich manche dann auch wie Dreck benehmen. Aus dem sicheren und saubern Mitteleuropa die Reaktionen eines seit mehr als einer Generation auf widerwärtigste unterdrückten Volkess zu verurteilen: Das ist ekelerregend.

    Für endet die Diskussion mit Armin an dieser Stelle. Es macht mich zu traurig, mitlesen zu müssen, wie sich einige ihr Weltbild aus Versaatzstücken der Realität zusammenbasteln und das dann auch noch als aufgeklärt empfinden.

    Bitte, tun Sie mir aber noch einen Gefallen: Bringen Sie doch noch den Begriff „Gutmensch“. Dann wäre wirklich alles gesagt.

  158. 158
    Armin says:

    @156
    Freiwild? Jemand hat ein Würstchen gegessen! Mehr nicht. Die ganze Aufregung darüber ist nicht gerechtfertigt. Weder von Der Bild noch von der Schulleitung. Es ist ein ganz normaler Schülerstreich. Deshalb muss der ungezogene Bald jetzt den Schulhof kehren. Recht so! Mehr ist da nicht.

  159. 159
    Gregor Keuschnig says:

    @152/Armin
    Gehen Sie besser jetzt weiter spielen.

  160. 160
    Torsten says:

    Armin: Schüler A ärgert Schüler B und C andauernd und spielt ihnen einen Streich. Schüler A wird zu ein wenig Beschäftigung an der freien Luft eingeteilt. Ich kann mich anstrengen wie ich will, das regt mich nicht auf — egal wer die Eltern von A, B oder C sein mögen.

  161. 161
    Stefan says:

    @Torsten: Wenn ich es richtig verstehe (aber ich kann mich da täuschen), bist du dir in dem Punkt mit Armin einig.

  162. 162
    Armin says:

    @159
    Ich spiel doch schon die ganze Zeit — mit Ihnen :-)

  163. 163
    Torsten says:

    Stefan: Also ist die Aufzählung der Grausamkeiten dieser Welt gewöhnlicher Smalltalk ohne jeden Zusammenhang zum Thema des Beitrags? Man stelle sich das im Offline-Alltag vor vor.

    „Wollen Sie Fritten dazu?“ „
    „Der CIA unterstützt korrupte Regime! Ja, bitte — eine kleine Tüte“

    „Schatz, soll ich das rote oder das blaue Kleid anziehen?„
    „In Kuba verhungern Kinder! Das blaue Kleid ist toll.“

  164. 164
    Gregor Keuschnig says:

    @162/Armin
    Da irren Sie sich aber. (Nicht nur da.)

  165. 165
    ruhrpottjunge says:

    Eins der grundlegenden Probleme bei der Diskussion: Die muslimischen Kinder (wenn im Glauben erzogen) unterliegen einigen mehr oder minder strengen Regeln. Vergleichbare Regeln gibt es für die nicht-muslimischen Kinder nicht: „Christliche“ Erziehung im Deutschland des 21. Jahrhunderts besticht vielmehr durch ihre Beliebigkeit.

    Es treten also längst nicht mehr die Regeln von Religion A gegen die von Religion B an: Dann wäre Toleranz immer noch nicht einfach, aber denkbar. Im Sinne von „So ist das bei euch? Interessant. Bei uns ist das so.“ Wo aber klare Regeln auf weitgehende Regellosigkeit (und ethische Desorientierung) treffen, da werden aus Cocktailwürstchen Kulturkämpfe.

    Ich werde den Verdacht nicht los, dass die weitverbreitete Ablehnung muslimischer Regeln (Zitat Armin „absurde religiöse Vorschriften“) entweder Ausdruck einer allgemeinen Regellosigkeit oder (oder: und) einer tiefen Sehnsucht nach Regeln ist.

  166. 166
    Torsten says:

    „Wo aber klare Regeln auf weitgehende Regellosigkeit (und ethische Desorientierung) treffen, da werden aus Cocktailwürstchen Kulturkämpfe.“

    Was ein Blödsinn: Wo Leute BILD lesen, werden aus Cocktailwürstchen Skandale.

    Bei den berühmten Karikaturen hatten wir tatsächlich eine Art „Kulturkampf“. Aber dazu musste die Hetzer AFAIK erst über ein Jahr hausieren gehen, bis ihnen jemand zuhörte.

  167. 167
    Armin says:

    @165 ruhrpottjunge
    Wenn Sie zitieren dann aber bitte richtig: „absurde religiöse Vorschriften” ist NICHT von mir.

    Von mir aus kann jeder seine Vorschriften haben so viel er will. Solange er damit nicht andere Menschen in Mitleidenschaft zieht! Dann hört meine Toleranz auf: Steinigungen oder sonstige Gewalt kann und WILL ich nicht tolerieren. Weder bei uns noch sonst wo.

  168. 168
    ruhrpottjunge says:

    @Armin

    Stimmt, tut mir leid, da habe ich etwas durcheinandergebracht.

    @Torsten
    Leute, die „AFAIK“ in einem deutschen Kommentar benutzen, lass ich grundsätzlich nicht über meine Gedanken urteilen.

    Spinner.

  169. 169
    Christian says:

    warum wird hier eigentlich nur über Belanglosigkeiten geredet?
    Viel wichtiger wäre es zu klären, woher man diese leckeren Cocktailwürstchen bekommt.

  170. 170
    Philipp says:

    @169 Christian: Gab es da nicht mal diese von „Susi & Strolch“ geklaute Meica-Werbung mit dem Kindergeburtstag und den Cocktailwürstchen?

  171. 171
    Ommelbommel says:

    Nur mal kurz on topic: Ich finde die Diskussion darüber, ob man nun weiß, was da wirklich passiert ist, oder nicht, für diesen Fall völlig unwichtig.

    Im Zentrum der Berichterstattung seitens der Bild und damit im Zentrum der Kritik stand doch die Entscheidung der Schulleitung, den Jungen den Schulhof säubern zu lassen. Die Bild hat das so dargestellt, als hätte sie dies entschieden, weil er mit muslimischen Jungen ein Cocktailwürstchen gegessen hat, und das ist nunmal mit Sicherheit falsch.

    Die Schulleitung musste sich zur Entscheidung, ob eine Strafe angebracht ist, ein Bild von der Situation machen und auf dieser Grundlage eine Entscheidung treffen. Es mag sich ja tatsächlich so zugetragen haben, dass der Junge seinen Mitschülern nichts Böses wollte, aber die Entscheidungsgrundlage für die Strafe war doch nun eindeutig die Meinung der Schulleitung, der Junge habe seinen Mitschülern absichtlich und um sich über sie lustig zu machen diesen Streich gespielt.

    Wenn nun wirklich die Version des Jungen stimmt, er also nicht die Absicht hatte, sich über seine Mitschüler lustig zu machen, dann kann man der Schulleitung vorwerfen, sich nicht das richtige Bild von der Situation gemacht zu haben, also einen Irrtum. Ganz bestimmt blödsinnig ist aber der Vorwurf, dass sie einen Jungen wegen der Verletzung muslimischer Vorschriften den Schulhof säubern lässt.

  172. 172
    Torsten says:

    „Leute, die „AFAIK” in einem deutschen Kommentar benutzen, lass ich grundsätzlich nicht über meine Gedanken urteilen.“

    Soviel zum Thema absurde Glaubensregeln :-)

  173. 173
    Ommelbommel says:

    @Torsten 172: Guter Punkt.

  174. 174
    polyphem says:

    q172:
    Sims àla Bimms ist ansteckend, (soweit ich weiß).

  175. 175
    Frl.Pseudo says:

    zu #172:
    ich mag es nicht, wenn diese abkürzungen von nicht-muttersprachlern verwendet werden, wobei diese aber gar nicht genau wissen, wofür die stehen, wie IMO, IMHO (urgs), AFAIK, ASAP .. und liest sich in deutschsprachigen blogs in der tat seltsam.

    IMHO? IMHO-TEP?

  176. 176
    Iris says:

    zu #175

    Und wer will das wissen? Ich jedenfalls nicht. Ob die Verwendung von Akronymen mögen, die imo zur Netzkultur gehören, interessiert mich — mit Verlaub — einen feuchten Kehricht. Und wer nicht weiß, was sie bedeuten oder wie sie entstanden sind, soll’s nachschlagen oder wieder ins Off gehen. Da gibt’s das nicht.

    Immer diese Sprachpolizisten … grummel

  177. 177
    Willy says:

    Erzewihung ist sehr wohl möglich, ohne Kindern „religiöse Werte“ zu vermittlen, zumal diese in der Regel nur zur Abgrenzung (und herabsetzung) anderer Menschen dienen. Richard dawkins hat darauf hingewiesen, dass die rede von „christlichen“ oder „muslimischen“ Kindern (die wie selbstverständlich die Religion ihrer Eltern übernemen müssen)völlig akzeptiert ist, während höchstes Befremden herrschen würde, wenn jemand etwa von liberalen oder konservativen Kindern spräche. Es wird halt vorausgesetzt, dass man sich seine politsche Überzeugung selber bildet, während man die Religion der Eltern gefälligst zu übernehmen hat.

    Anstatt solchen Schwachsinn auch noch zu stützen, indem man den, der es wagt, sich darüber lustig zu machen, bestraft, sollte die Schule Kinder in die Lage versetzen, sich von den Folgen der Gehrinwäsche zu befreien, bzw. ihr entgegenzuwirken.

  178. 178
    ruhrpottjunge says:

    Jetzt wird abstrus: Man spricht von christlichen oder muslimischen Kindern, weil Religionszugehörigkeit an mehr oder minder festgelegte Beitrittsrituale gebunden ist — und weil es später z.B. auch im Personalausweis und auf der Steuererklärung steht. Anders bei politischer Ausrichtung.

    Dennoch sind Kindern nicht nur der religiösen Erziehung der Eltern „ausgesetzt“, sondern ebenso deren politischer Erziehung. SO gibt es eben doch liberale Christen, konservative Moslems und alle erdenklichen weiteren Kombinationen. Noch schlimmer: Kindern sind auch noch der Intelligenz der Eltern ausgesetzt: So gibt es Dumme und noch Dümmere und ein paar Schlaue.

    Aber: Es gibt ein Alter, da beginnen Kinder/Jugendliche sich gegen die Erziehung zu wehren — wenn sie es denn wollen. Und das gelingt erstaunlichweise bei Religionsausübung ganz gut, bei politischer Ausrichtung auch, beim Intellekt: nun ja.

    Ihr Vorschlag? Einheitseltern? Wertelose Erziehungsmaschinen?

  179. 179
    Iago says:

    @ Ruhrpottjunge:

    „Bitte, tun Sie mir aber noch einen Gefallen: Bringen Sie doch noch den Begriff „Gutmensch”. Dann wäre wirklich alles gesagt.“

    Nicht ganz, da müsste noch „Kulturbereicherer“ dazu, dann wärs PIrfekt ;).

    @Abkürzungsdiskussion:

    „ich mag es nicht, wenn diese abkürzungen von nicht-muttersprachlern verwendet werden„
    o_0
    Versteh ich nicht, diesen Satz, wie erkennt man einen Nicht-Muttersprachler im Internet, der des Deutschen mächtig ist und englische Abkürzungen benutzt?

    Ansonsten finde ich die meisten sinnvoll, allerdings scheint es ein Toleranzgefälle entsprechend der Verbreitung zu geben: an häufig verwandten Begriffen wie „OT“ oder „off topic“, „k“ oder „afk“ stören sich weniger Leuts als bei weniger bekannten Dingern wie „afaik“.
    Man sollte auf der einen Seite immer beachten, dass viele nicht den Chat– oder sonstwie extensiven Interneterfahrungshintergrund (<–das Wort abzukürzen wär jetzt ja mal praktisch) haben, um alle Abkürzungen zu kennen. Aber jemanden nicht meine Gedanken kennenlernen zu lassen, weil er diese Abkürzungen einsetzt, finde ich sehr überzogen, dafür schätze ich ihren praktischen Aspekt zu sehr.

    In diesem Sinne: AWOL.

  180. 180
    Frl.Pseudo says:

    #176, #179:

    öhm .. O_o

    das war jetzt nur meine eigene persönliche Meinung und kein persönlicher Angriff auf einzelne Blogger/Kommentatoren. Jeder darf ja seine Meinung haben:) Und seinen Schreibstil. Mich interessiert es ja auch nicht, ob es jemanden einen feuchten Kehricht interessiert oder nicht.

    Mit „Nicht-Muttersprachlern“ meinte ich jetzt diejenigen, denen Englisch nicht die Muttersprache ist (komischer Satzbau). Wer IMO oder IMHO einwirft aber nicht weiß, was es heißt .. also ich find’s komisch. Man kann ja auch abkürzend (!) schreiben: „m.M.n…“ oder meinetwegen „m.b.M.n. ..“ Die deutsche Sprache liebt Abkürzungen ohnehin, ich verweise nur auf das hübsche Fanta 4 — Lied „MfG“ :) Aber es gibt diese Tendenz, dass Leute gewisse Symbole (ich meine nicht nur Abkürzungen) verwenden, ohne deren Ursprung oder Sinn genau zu kennen.

    In diesem Sinne,
    mfG!

  181. 181
    Iago says:

    @Frl.: War ja nicht gegen dich im besonderen gerichtet, sondern meine Meinung zum Thema im Allgemeinen.

    „Mit „Nicht-Muttersprachlern” meinte ich jetzt diejenigen, denen Englisch nicht die Muttersprache ist (komischer Satzbau).“

    Na solange Grammatik und Stil stimmen wird der Satzbau nebensächlich… ;)

    Und bei den deutschen Abkürzungen fehlt (noch) die Geläufigkeit, m.E. hab ich schon ein paarmal gesehn, aber die andern deiner Vorschläge nocht nicht.

    Und ohne es gezählt zu haben, behaupte ich mal dass in „MFG“ über die Hälfte der Abkürzungen Firmen– oder Markennamen sind. C&A, ARD und BMW, die tun keinem WE.

  182. 182
    Torsten says:

    Hmmm… BILD-Enten -> die furchtbaren Seiten des Islamismus -> Deutsch–BesserwissereiVorlieben…

    Ich hab da eine These: Wenn mehr als 150 Kommentare zusammenkommen ist es völlig egal, wovon der Beitrag handelte — es schreibt ein jeder zu seinem Lieblingsthema. Und es sind immer die gleichen.

  183. 183
    Iago says:

    @ Torsten:
    Da würde ich dich korrigieren und sagen, es geht schon ab dem zehnten Beitrag in diese Richtung.
    Aber so ist das Leben, so ist der Mensch: schon mal versucht, mehrere Stunden lang abends mit Freunden sachlich bei einem Thema zu bleiben? Dat klappt nie, es geht vom hundertsten ins tausendste und wenn Frauen dabei sind in noch ungeahntere Dimensionen, es ist für Assoziationsfetischisten ein orgiastischer Rausch und für alle anderen der normale Diskussionsalltag. Dynamisch, flexibel, unplanbar. Und here we are, in a Nussschale, und sind nichts mehr als ein kleines Abbild des Großen Ganzen, bilden ein paar Tropfen in der Welle der äonenalten Zyklen, reden unbeirrt am Thema vorbei über unsere immer gleichen Lieblingsthemen, und werden doch eines Tages nicht mehr sein.

    So wenig Sinn diese Sätze ergeben mögen, soviel sei gedacht: Hast Recht, Torsten, komm, lass uns den anderen leuchtende Beispiele sein und die Fähre wieder zurück zum Hauptthema reissen, und dabei noch en passant neue Reisewillige aufnehmen, so dass die nicht immer gleichen auch mal was zu der tollen Strömung sagen können und wie man das ja manchal mit Wörtern hat, die einem zu lang im Kopf rumschwirren, erkennen, was für ein unschönes und SELTSAMES Wort Wurst doch ist. Wurst. Wurst. W U R S T. Wie Durst, bloss nicht für alle…

  184. 184
    EU says:

    „Politically Incorrect” verdienen nicht einmal die Erwähnung.

  185. 185
    Torsten says:

    lago: :-)

    Wie nennen wir das Phänomen? Die Instantmessengisierung der Kommunikation? Oder „Das Web als Kneipe“?

  186. 186
    Iago says:

    Oder „Kneipe 2.0″ ;) …

  187. 188
    Iago says:

    Oh danke Torsten, dann ändere ich meinen Vorschlag um in: „Per Internetzugang von zu Hause aus betreibbare Kneipe mit wildfremden Diskussionsteilnehmern“. Und das ominöse 2.0 taucht dann nur noch als Promillewert auf, allerhöchstens.

  188. 189
    polyphem says:

    Bitte etwas mehr Standhaftigkeit, Iago. Der von Torsten gelinkte Text ist ja ok. Aber wo zwo-null sinnvoll ist, darf/soll/kann man das verwenden. Ich finde den Begriff „Kneipe 2.0″ als Umschreibung für „nach unten offene Blog-Kommentare“ Klasse und werde ihn zukünftig gern verwenden. :-)

  189. 190
    Iago says:

    ah Klasse. Dann schmeiß ich die erste Runde selbstverzapften .Null-Gesöffs. Schmeckt n bischen nach nichts, aber ist ja erst Mittag.

  190. 191
    Sky says:

    @Stefan:
    Da ich leider keine Antwort bekommen habe und anscheinend „das Niveau“ nicht halten kann verabschiede ich mich mal hier.

    „Es geht nicht um die Frage, wer mir Applaus spendet, sondern auf welchem Niveau wir diskutieren.“ (Stefan Niggemeier)
    Diese Aussage spricht nicht für Dich, Stefan.

    Also, ich bin dann mal wech.

  191. 192
    ruhrpottjunge says:

    Uns verlässt Sky. Leider ohne über die „Bedrohung wegen Schweinefleischsalami im deutschen Schulalltag.“ Näheres zu berichten.

  192. 193
    cosmo says:

    Und er findet es scheinbar schade, dass es nicht darum geht, wer Stefan Applaus spendet.

  193. 194
    theo says:

    Oder findet er es schade, dass es um das Niveau geht?

  194. 195
    azadur says:

    aber wehe einer deutscher Junge hätte hunde oder katzten gegessen, auch wenn ihm geschmeckt hätte.

  195. 196
    sebastian says:

    @ Jörg Friedrich

    Seitenlang konsequent und knallhart am Thema vorbei zu diskutieren und dabei doch immer wieder jemanden zu finden, der einem antwortet, das verdient schon auch ein bißchen Respekt! Biddeschön, hier isser!

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