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Frühling

Wenn im März die Schafe lämmern
und Spechte ihre Höhlen hämmern,
Wenn Kraniche auf Nordland-Reise
und Fluss und Bach befreit vom Eise,
Wenn Amsel wieder singt und Meise,
dann jauchzt der Mensch auf seine Weise.
(der eine laut, die andre leise)

Wenn Blumen aus der Erde gucken,
die Gärtner in die Hände spucken
und wieder ackern, volle Pulle,
dann freut sich Stavermann in Rulle.

[polyphem, aus den Kommentaren, Link von mir]

 
— 3. März 2009, 0:55 — 24 Kommentare

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Kommentare:

  1. Ich hab Lyrik schon in der Schule gehasst. Damit moechte ich allerdings nicht das Koennen und die Muehe des Verfassers in Abrede stellen…

    Ach, Stefan. Entfernt doch mal diese »Neu«-Tags auf Bildblog.de von diesen uralten Links zu BILD-verwandten Themen… Wortvogel ist glaube ich schon ueber 6 Wochen alt…

    BloodyFox — 3. März 2009, 2:59  #
  2. Bullshit hier.

    — Spackofatz — 3. März 2009, 4:44  #
  3. Ach Leute lasst doch mal den Frühling, an uns ran.Nun haben wir solange auf den Kerl gewartet.Und nun ist auch nicht recht!Immer nur harte Medienfakten, na das macht das Gemüt auch nicht froher.

    Danke für diese Einstreuung!

    martina wiebitte — 3. März 2009, 6:34  #
  4. Großartig gereimt!

    — Bernie — 3. März 2009, 9:07  #
  5. …dann freuen wir uns doch wie Hulle.

    — Dotkor Oekter — 3. März 2009, 10:28  #
  6. nein, kein bullshit. satirisch-emotionaler rückbezug auf das, wofür es sich zu leben lohnt.

    mäh!

    .~.

    — dot tilde dot — 3. März 2009, 11:19  #
  7. polyphem schreibt hier eh immer so tolle Gedichte, entweder braucht er ein eigenes Blog oder hier eine eigene Rubrik :-)

    Sebastian S. — 3. März 2009, 12:02  #
  8. Wenn der holde Frühling lenzt,
    Und man sich mit Veilchen kränzt,
    Wenn man sich mit frischem Muth
    Schnittlauch in das Rührei tut,
    Kreisen durch des Menschen Säfte
    Neue ungeahnte Kräfte -
    Jegliche Verstopfung weicht,
    Alle Herzen werden leicht
    Und das meine fragt sich still:
    »Ob mich dies Jahr einer will?«

    - Friederike Kempner

    P.S.: Sorry, sind ja gar keine Flauscheschafe drin ;-)

    — andreas — 3. März 2009, 13:50  #
  9. @8 Das ist sehr schön.

    — Martin — 3. März 2009, 15:22  #
  10. Heilig ist die Unterhose,
    wenn sie sich in Sonn und Wind,
    frei von Ihrem Alltagslose,
    auf ihr wahres Selbst besinnt.
    Es lebe der Frühling.

    — hobelmann — 3. März 2009, 16:27  #
  11. Cool, Heimatcontent!

    — Mirko — 3. März 2009, 16:27  #
  12. Was sagt 4-Liter-Klaus aus Belm dazu?

    — Ansgar Brinkkötter — 3. März 2009, 17:43  #
  13. I woke up early one morning,
    The earth lay cool and still
    When suddenly a tiny bird
    Perched on my window sill.
    He sang a song so lovely,
    So carefree and so gay,
    That slowly all my troubles
    Began to slip away.
    He sang of far off places,
    Of laughter and of fun,
    It seemed his very trilling
    Brought up the morning sun.
    I stirred beneath the covers,
    Crept slowly out of bed,
    Then gently shut the window,
    And crushed his fucking head.

    (nicht von mir)

    — nona — 3. März 2009, 18:12  #
  14. Och. Das wäre jetzt aber auch nicht nötig gewesen.

    Stefan — 3. März 2009, 18:13  #
  15. Was ist schon nötig…

    — nona — 3. März 2009, 18:44  #
  16. Apropos »nötig« — mir scheint, die Abteilung »Neu auf fernsehlexikon.de« rechts oben müsste mal repariert werden. Da sind längst mehr neue Einträge aufgeschlagen als hier angezeigt werden.

    — nona — 3. März 2009, 18:54  #
  17. @nona: Danke, nun geht’s wieder.

    Stefan — 4. März 2009, 12:47  #
  18. sehr schön gedichtet. aber ist das nicht eher eine werbeanzeige für stavermann?

    Michael — 4. März 2009, 12:53  #
  19. Aber sowas von!

    Stefan — 4. März 2009, 14:11  #
  20. Kindergartenlyrik deluxe ;). Aber etwas Unseriosität tut dem Blog hier auch mal gut :).

    Raventhird — 4. März 2009, 21:11  #
  21. wobei wir bei dem Uraltkaluer wären:
    Das Gegenteil von Frühlingserwachen ?
    richtig: spät rechts einschlafen

    ballmann — 4. März 2009, 21:11  #
  22. Der Rabe kennt den Frühling nicht, drum krächzt er auch im Winter.
    Der Hilfspoet, der schert ein Schaf und aus der Wolle spinnt er
    die schönsten Fäden die es gibt, und webt daraus Geschichten.

    »Mein Pferd mit Flügeln, Brüderlein, komm, hilf mir doch beim dichten.
    Du, Pegasus, ach flieg mit mir, denn wir sind mythologisch,»
    Doch Kindergartenlyrik, die sei stets auch pädagogisch.

    — polyphem — 5. März 2009, 23:01  #
  23. @polyphem:

    Viel besser! Geht doch ;).

    Raventhird — 7. März 2009, 0:42  #
  24. A propos Schaf-Inhalt.
    Die ist auch nicht schlecht:
    http://www.nerdcore.de/wp/2009.….p-led-art/

    Aber vorsicht: Nicht »niedlich«.

    — Jeeves — 19. März 2009, 10:35  #

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