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	<title>Kommentare zu: Ganz simpel</title>
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	<description>Medienjournalist</description>
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		<title>Von: rw</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/ganz-simpel/#comment-33666</link>
		<dc:creator>rw</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Apr 2008 12:05:15 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin der, der BWL studiert hat und Organisationsstrukturen versteht, weil er in ihnen arbeitet anstatt Konspirationstheorien über Vorstandsetagen in Blogs zu verfassen</description>
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		<title>Von: Matti</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/ganz-simpel/#comment-33640</link>
		<dc:creator>Matti</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Mar 2008 23:51:39 +0000</pubDate>
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		<description>Und derjenige Vorteil besteht weiterhin, eventuelle Fehlverhalten beliebig zuordnen zu können.

Letztentlich ist derjenige der zu verurteilende, den der allmächtige Vorstand dafür finden möchte.

Natürlich kann sich Wiele auf diese Weise fast jedweder Verantwortung entziehen - es sei denn er würde bei noch mächtigeren (Döpfner, vielleicht Diekmann oder Springer) persönlich in Ungnade fallen.

Aber speziell die nebulöse Vermischung von redaktionellen und werblichen Inhalten wird bei den Springer-Blättern selbst bei den allerhöchsten Obrigkeiten wohl eher auf Zustimmung (wohlmöglich auch nur Duldung) begründet sein.

Thats the reason why.

Die machen graue Geschäfte - und schafft es tatsächlich jemand, denen an den Karren zu fahren, rollt sich kein kopf Namens Wiele, sondern ein deutlich  funzeligeres Licht.

Wer ein reines Gewissen hat, kann sich auch klar zu Kompetenzen und vor allem Pflichten äußern.


rw, wer sind sie eigentlich? Sicher kein normales Leser hier, nehm ich an.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und derjenige Vorteil besteht weiterhin, eventuelle Fehlverhalten beliebig zuordnen zu können.</p>
<p>Letztentlich ist derjenige der zu verurteilende, den der allmächtige Vorstand dafür finden möchte.</p>
<p>Natürlich kann sich Wiele auf diese Weise fast jedweder Verantwortung entziehen — es sei denn er würde bei noch mächtigeren (Döpfner, vielleicht Diekmann oder Springer) persönlich in Ungnade fallen.</p>
<p>Aber speziell die nebulöse Vermischung von redaktionellen und werblichen Inhalten wird bei den Springer-Blättern selbst bei den allerhöchsten Obrigkeiten wohl eher auf Zustimmung (wohlmöglich auch nur Duldung) begründet sein.</p>
<p>Thats the reason why.</p>
<p>Die machen graue Geschäfte — und schafft es tatsächlich jemand, denen an den Karren zu fahren, rollt sich kein kopf Namens Wiele, sondern ein deutlich  funzeligeres Licht.</p>
<p>Wer ein reines Gewissen hat, kann sich auch klar zu Kompetenzen und vor allem Pflichten äußern.</p>
<p>rw, wer sind sie eigentlich? Sicher kein normales Leser hier, nehm ich an.</p>
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		<title>Von: rw</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/ganz-simpel/#comment-33665</link>
		<dc:creator>rw</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Mar 2008 22:45:34 +0000</pubDate>
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		<description>@54: Witzbold. Wiele ist doch sowieso im Vorstand für die Zeitschriften zuständig. Meinst Du, da kann er sich durch irgendeine Organisationsform der Verantwortung entziehen?!

Ansonsten ist Dein Einwand gegen eine Matrixorganisation natürlich etwas dürftig, wenn Du nicht eine Alternative aufzeigst. Schaffst Du den Verlagsgeschäftsführer ab, fehlt Dir die funktionale Klammer auf Verlagsebene, verzichtest Du auf zentral gesteuerte verlagsübergreifende Funktionen, hast Du redundante und dadurch teure Organisationseinheiten und Dir entgehen Skalenvorteile.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@54: Witzbold. Wiele ist doch sowieso im Vorstand für die Zeitschriften zuständig. Meinst Du, da kann er sich durch irgendeine Organisationsform der Verantwortung entziehen?!</p>
<p>Ansonsten ist Dein Einwand gegen eine Matrixorganisation natürlich etwas dürftig, wenn Du nicht eine Alternative aufzeigst. Schaffst Du den Verlagsgeschäftsführer ab, fehlt Dir die funktionale Klammer auf Verlagsebene, verzichtest Du auf zentral gesteuerte verlagsübergreifende Funktionen, hast Du redundante und dadurch teure Organisationseinheiten und Dir entgehen Skalenvorteile.</p>
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		<title>Von: Ferdi</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/ganz-simpel/#comment-33627</link>
		<dc:creator>Ferdi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Mar 2008 20:57:44 +0000</pubDate>
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		<description>Tut mir leid, etwas unpassend, aber vielleicht trotzdem interessant.

Wir sind auch Menschen – Gespräche über Mobiltelefon geben einen dramatischen Einblick in die Realität vor Ort in Tibet

Sehr geehrter Herausgeber,

Ich bin eine Radiojournalistin, die sich gegenwärtig in Dharamsala aufhält. Ich füge einen Artikel bei, den ich im Anschluss an ein Treffen mit jungen tibetischen Mönchen schrieb, die täglich mit ihren Verwandten in Tibet über Mobiltelefon in Kontakt stehen und die Berichte so festhalten. Sie wollten sie mir vorspielen und dies ist ihre Geschichte.

Mit freundlichen Grüßen

Rebecca


„Gewaltlosigkeit ist in den Tibetern tief verwurzelt, sie gehört zu unserer Lebensweise. Aber wir sind auch Menschen.“

In der letzten Zeit war Dharamsala, eine Stadt in Nordindien, die Tausende von Exiltibetern beherbergt, ein Ort hektischer Aktivität, mit ständigen Sympathiekundgebungen für die in ihrem Heimatland zurückgebliebenen Tibeter. Ich habe eine Reihe dieser Ereignisse gefilmt und für verschiedene Nachrichtenmedien darüber berichtet. Am Abend des 16. März wurde ich von einer kleinen Gruppe junger tibetischer Mönche im Haupthof der Residenz des Dalai Lama angesprochen. Ihre Gesichter waren angespannt und ernst. Sie wollten eindeutig reden.

Meine Übersetzerin Kyizom sagte mir, dass sie vom Kloster Kirti in Amdo im Nordosten Tibets kämen. Am Morgen war eine Pressemitteilung herumgegangen, dass 2500 Mönche aus dem Kloster Kirti und 8000 Laien in Ngaba, Amdo, einem Bezirk in Nordsichuan, spontan demonstriert hatten. Das chinesische Militär hatte Tränengas eingesetzt, um die Demonstranten zu zerstreuen und Truppen waren lastenwagenweise in die Gegend entsandt worden.

Die Mönche in Dharamsala, alle in den Zwanzigern, erhielten Anrufe von Leuten aus Amdo, die Augenzeugenberichte über dieses und andere dramatische Ereignisse abgaben, und diese hatten die Mönche auf ihren Telefonen gespeichert. Wir saßen auf den steinernen Stufen, während einer von ihnen, Lobsang (Name geändert), mir vorspielte, was ihm ein Mann aus Amdo eine Stunde vorher am Telefon erzählt hatte. Der Mann auf der anderen Seite der Leitung hörte sich verzweifelt an und obwohl ich die einzelnen Wörter nicht verstehen konnte, nahm ich den Ton deutlich wahr. Danach erklärte mir meine Übersetzerin, was er gesagt hatte.

„Wieviel Leute wurden heute getötet?“, fragte Lobsang. Der Mann antwortete: „Acht Menschen, zwei Mönche, ein Mädchen und fünf Laien. Sie haben gerade eben zwei mehr erschossen. Drei von ihnen waren Schülen der Amdo Ngaba Mittelschule.“

Der Bericht hörte plötzlich auf und Lobsang steckte sein Handy wieder zurück in seine rotbraune Robe. „Ich bin wirklich bestürzt, über das, was in Tibet geschieht“, sagte er, „jetzt nachdem Mönche und Laien gemeinsam demonstrieren, werden die Chinesen noch mehr Menschen töten.“ Seine Familie lebt in Amdo und ich fragte ihn, ob er wegen der Sicherheit seiner Familie besorgt sei. „Ich mache mir nicht nur Sorgen um meine Familie, alle Tibeter sind wie meine Familie.“

Ein anderer Mönch, nennen wir ihn Tashi, war besorgt, dass die Demonstrationen in Amdo in Gewalt enden könnten. „Die Chinesen erschießen Leute, die friedlich demonstrieren und die Tibeter könnten meinen, dass sie keine andere Wahl haben, als zur Gewalt zu greifen, um sich selbst zu schützen. Gewaltlosigkeit ist tief in uns verwurzelt, sie ein Teil unserer Lebensweise. Aber wir sind auch Menschen.“

Während wir redeten, klingelte Lobsangs Telefon erneut. Der Anruf kam aus Tibet. Er beugte seinen Kopf tief herunter, um die Stimme trotz der Störungen besser verstehen zu können. Kyizom sagte mir, dass der Mann am Telefon gerade mitgeteilt hätte, dass er soeben gehört habe, dass 20 Leute auf einer Brücke erschossen worden seien. Die Leitung war tot. Lobsang versuchte zurückzurufen, doch es klappte nicht. „Es ist sehr schwierig, den Kontakt mit Leuten in Tibet aufzunehmen. Viele Anrufe kommen nicht durch, aber wir tun unser Bestes“, meinte er.

Das Telfon klingelte wieder und Kyizom übersetzte, während der Mann am anderen Ende schnell sprach, offensichtlich im Bewusstsein, dass die Verbindung jeden Moment abbrechen könne. „Ungefähr 1000 Menschen schlossen sich heute dem Protest am Kloster Kirti an. Einige von ihnen wurden verhaftet und ins Gefängnis gebracht. Die Leute forderten, dass die Polizei sie freiließe. Die Polizei weigerte sich und einige Tibeter zündeten einen Polizeiwagen an und legten Feuer an einem Gefängnis. Ich sah fünfzehn Tote in Klostert Kirti liegen. Eine Menge Schüler der Purkyi Laptan Schule nahmen an der Demonstration teil. Ein Mädchen und ein Junge wurden erschossen.

„Hat er nicht Angst, darüber am Telefon zu sprechen?“, fragte ich, weil ich weiß, dass viele Tibeter berichteten, dass ihre Telefone überwacht werden. Lobsang übersetze meine Frage. „Nein, ich habe keine Angst“, antwortete der Mann.

Lobsang sagte etwas, was Kyizom nicht übersetzte. Tränen traten ihr in die Augen. Dann fuhr sie mit belegter Stimme fort: „Machen Sie sich um mich keine Sorgen, sagte der Mann. Bitte rufen Sie mich weiter an und ich will ihnen mitteilen, was immer ich kann.“

„Ich werde für Ihre Sicherheit beten“, sagte Lobsang und legte auf.

Für einen Augenblick waren alle still, bis Tashi wieder anfing zureden. Er wollte noch einmal etwas zur der Zerstörung von Eigentum sagen.

Was ich hörte, war, dass etwa 7000 chinesische Soldaten das Kloster Kirti abriegelten und mit militärischen Übungen begannen. Die Menschen waren wirklich eingeschüchtert, sie standen nur da mit ihrem Foto vom Dalai Lama und einer auf die Brust gehefteten tibetischen Fahne. Die Soldaten stürzten sich auf sie und fingen an, unterschiedslos auf sie einzuschlagen und schossen mit scharfer Munition in die Menge. So geschah es nur aus dem Gefühl der Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung heraus, dass die Tibeter dann chinesisches Eigentum angriffen. Es war nicht vorsätzlich.“

weiter unter:
http://www.igfm-muenchen.de/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tut mir leid, etwas unpassend, aber vielleicht trotzdem interessant.</p>
<p>Wir sind auch Menschen – Gespräche über Mobiltelefon geben einen dramatischen Einblick in die Realität vor Ort in Tibet</p>
<p>Sehr geehrter Herausgeber,</p>
<p>Ich bin eine Radiojournalistin, die sich gegenwärtig in Dharamsala aufhält. Ich füge einen Artikel bei, den ich im Anschluss an ein Treffen mit jungen tibetischen Mönchen schrieb, die täglich mit ihren Verwandten in Tibet über Mobiltelefon in Kontakt stehen und die Berichte so festhalten. Sie wollten sie mir vorspielen und dies ist ihre Geschichte.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Rebecca</p>
<p>„Gewaltlosigkeit ist in den Tibetern tief verwurzelt, sie gehört zu unserer Lebensweise. Aber wir sind auch Menschen.“</p>
<p>In der letzten Zeit war Dharamsala, eine Stadt in Nordindien, die Tausende von Exiltibetern beherbergt, ein Ort hektischer Aktivität, mit ständigen Sympathiekundgebungen für die in ihrem Heimatland zurückgebliebenen Tibeter. Ich habe eine Reihe dieser Ereignisse gefilmt und für verschiedene Nachrichtenmedien darüber berichtet. Am Abend des 16. März wurde ich von einer kleinen Gruppe junger tibetischer Mönche im Haupthof der Residenz des Dalai Lama angesprochen. Ihre Gesichter waren angespannt und ernst. Sie wollten eindeutig reden.</p>
<p>Meine Übersetzerin Kyizom sagte mir, dass sie vom Kloster Kirti in Amdo im Nordosten Tibets kämen. Am Morgen war eine Pressemitteilung herumgegangen, dass 2500 Mönche aus dem Kloster Kirti und 8000 Laien in Ngaba, Amdo, einem Bezirk in Nordsichuan, spontan demonstriert hatten. Das chinesische Militär hatte Tränengas eingesetzt, um die Demonstranten zu zerstreuen und Truppen waren lastenwagenweise in die Gegend entsandt worden.</p>
<p>Die Mönche in Dharamsala, alle in den Zwanzigern, erhielten Anrufe von Leuten aus Amdo, die Augenzeugenberichte über dieses und andere dramatische Ereignisse abgaben, und diese hatten die Mönche auf ihren Telefonen gespeichert. Wir saßen auf den steinernen Stufen, während einer von ihnen, Lobsang (Name geändert), mir vorspielte, was ihm ein Mann aus Amdo eine Stunde vorher am Telefon erzählt hatte. Der Mann auf der anderen Seite der Leitung hörte sich verzweifelt an und obwohl ich die einzelnen Wörter nicht verstehen konnte, nahm ich den Ton deutlich wahr. Danach erklärte mir meine Übersetzerin, was er gesagt hatte.</p>
<p>„Wieviel Leute wurden heute getötet?“, fragte Lobsang. Der Mann antwortete: „Acht Menschen, zwei Mönche, ein Mädchen und fünf Laien. Sie haben gerade eben zwei mehr erschossen. Drei von ihnen waren Schülen der Amdo Ngaba Mittelschule.“</p>
<p>Der Bericht hörte plötzlich auf und Lobsang steckte sein Handy wieder zurück in seine rotbraune Robe. „Ich bin wirklich bestürzt, über das, was in Tibet geschieht“, sagte er, „jetzt nachdem Mönche und Laien gemeinsam demonstrieren, werden die Chinesen noch mehr Menschen töten.“ Seine Familie lebt in Amdo und ich fragte ihn, ob er wegen der Sicherheit seiner Familie besorgt sei. „Ich mache mir nicht nur Sorgen um meine Familie, alle Tibeter sind wie meine Familie.“</p>
<p>Ein anderer Mönch, nennen wir ihn Tashi, war besorgt, dass die Demonstrationen in Amdo in Gewalt enden könnten. „Die Chinesen erschießen Leute, die friedlich demonstrieren und die Tibeter könnten meinen, dass sie keine andere Wahl haben, als zur Gewalt zu greifen, um sich selbst zu schützen. Gewaltlosigkeit ist tief in uns verwurzelt, sie ein Teil unserer Lebensweise. Aber wir sind auch Menschen.“</p>
<p>Während wir redeten, klingelte Lobsangs Telefon erneut. Der Anruf kam aus Tibet. Er beugte seinen Kopf tief herunter, um die Stimme trotz der Störungen besser verstehen zu können. Kyizom sagte mir, dass der Mann am Telefon gerade mitgeteilt hätte, dass er soeben gehört habe, dass 20 Leute auf einer Brücke erschossen worden seien. Die Leitung war tot. Lobsang versuchte zurückzurufen, doch es klappte nicht. „Es ist sehr schwierig, den Kontakt mit Leuten in Tibet aufzunehmen. Viele Anrufe kommen nicht durch, aber wir tun unser Bestes“, meinte er.</p>
<p>Das Telfon klingelte wieder und Kyizom übersetzte, während der Mann am anderen Ende schnell sprach, offensichtlich im Bewusstsein, dass die Verbindung jeden Moment abbrechen könne. „Ungefähr 1000 Menschen schlossen sich heute dem Protest am Kloster Kirti an. Einige von ihnen wurden verhaftet und ins Gefängnis gebracht. Die Leute forderten, dass die Polizei sie freiließe. Die Polizei weigerte sich und einige Tibeter zündeten einen Polizeiwagen an und legten Feuer an einem Gefängnis. Ich sah fünfzehn Tote in Klostert Kirti liegen. Eine Menge Schüler der Purkyi Laptan Schule nahmen an der Demonstration teil. Ein Mädchen und ein Junge wurden erschossen.</p>
<p>„Hat er nicht Angst, darüber am Telefon zu sprechen?“, fragte ich, weil ich weiß, dass viele Tibeter berichteten, dass ihre Telefone überwacht werden. Lobsang übersetze meine Frage. „Nein, ich habe keine Angst“, antwortete der Mann.</p>
<p>Lobsang sagte etwas, was Kyizom nicht übersetzte. Tränen traten ihr in die Augen. Dann fuhr sie mit belegter Stimme fort: „Machen Sie sich um mich keine Sorgen, sagte der Mann. Bitte rufen Sie mich weiter an und ich will ihnen mitteilen, was immer ich kann.“</p>
<p>„Ich werde für Ihre Sicherheit beten“, sagte Lobsang und legte auf.</p>
<p>Für einen Augenblick waren alle still, bis Tashi wieder anfing zureden. Er wollte noch einmal etwas zur der Zerstörung von Eigentum sagen.</p>
<p>Was ich hörte, war, dass etwa 7000 chinesische Soldaten das Kloster Kirti abriegelten und mit militärischen Übungen begannen. Die Menschen waren wirklich eingeschüchtert, sie standen nur da mit ihrem Foto vom Dalai Lama und einer auf die Brust gehefteten tibetischen Fahne. Die Soldaten stürzten sich auf sie und fingen an, unterschiedslos auf sie einzuschlagen und schossen mit scharfer Munition in die Menge. So geschah es nur aus dem Gefühl der Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung heraus, dass die Tibeter dann chinesisches Eigentum angriffen. Es war nicht vorsätzlich.“</p>
<p>weiter unter:<br />
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan B.</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/ganz-simpel/#comment-33639</link>
		<dc:creator>Stefan B.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Mar 2008 20:26:54 +0000</pubDate>
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		<description>@53: Er hat vor allem gut erklaert, dass er nur wenn er will fuer irgendetwas Verantwortung traegt (und zwar bei &quot;uebergreifenden Vermarktungszielen&quot;), und dass selbiges auch fuer alle Leute seiner Organisation gilt. Im uebrigen ist es interessant dass er sich dabei noch immer als Dienstleister sieht, der aber das Recht hat seinen Kunden zu ueberstimmen. Ich stimme zu, dass es dies sehr haeufig heutzutage gibt, ich kann mich aber nicht erinnern, dass ich jemals etwas positives fuer die Firma dabei herausgespringen haette sehen. Es werden keine besseren Entscheidungen getroffen, sondern es dauert nur laenger durch den Abstimmungsprozess. Aber es haben mehr Leute das Gefuehl, dass sie was zu sagen haben. Und wenn was schief laeuft, kann jeder alles auf nen anderen schieben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@53: Er hat vor allem gut erklaert, dass er nur wenn er will fuer irgendetwas Verantwortung traegt (und zwar bei »uebergreifenden Vermarktungszielen«), und dass selbiges auch fuer alle Leute seiner Organisation gilt. Im uebrigen ist es interessant dass er sich dabei noch immer als Dienstleister sieht, der aber das Recht hat seinen Kunden zu ueberstimmen. Ich stimme zu, dass es dies sehr haeufig heutzutage gibt, ich kann mich aber nicht erinnern, dass ich jemals etwas positives fuer die Firma dabei herausgespringen haette sehen. Es werden keine besseren Entscheidungen getroffen, sondern es dauert nur laenger durch den Abstimmungsprozess. Aber es haben mehr Leute das Gefuehl, dass sie was zu sagen haben. Und wenn was schief laeuft, kann jeder alles auf nen anderen schieben.</p>
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