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	<title>Kommentare zu: Geht sterben (8)</title>
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	<description>Medienjournalist</description>
	<lastBuildDate>Mon, 13 Feb 2012 01:20:17 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Raventhird</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/geht-sterben-8/#comment-92024</link>
		<dc:creator>Raventhird</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 08:51:40 +0000</pubDate>
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		<description>@Sebastian: &quot;während Sie mit einem Nick an der Diskussion teilnehmen, der mich grinsenderweise die ganze Zeit an “The Next Uri Geller” erinnert.&quot;

Seit wann siezen wir uns hier? Dass Dich mein Nick an Trash-TV erinnert ist sicherlich nicht meine Schuld. Da würde ich an Deiner Stelle evtl. mal meinen Medienkonsum überdenken ;).

&quot;Auch als in Mölln Aussiedlerheime brannten und ich nicht stumpf mit meinen Mitschülern “Für die internationale Solidarität” auf einer Demo brüllen wollte&quot;

Oh, damit drehst Du die ganze Sache um. Auch nett. Nur zum Verständnis: Ich bin hier derjenige, der nicht mit der Herde brüllen will, wie wahnsinnig toll doch diese neue Piratenpartei ist. Und Nazivergleiche lassen wir doch bitte weg, sonst wird die Diskussion irgendwann darauf hinauslaufen, dass noch irgendjemand irgendwen damit vergleicht. Was übrigens dieser ganze Absatz jetzt mit der Diskussion zu tun hat, erschließt sich mir auch noch nicht.

&quot;Ich bin hier lediglich der Ansicht, dass die Piratenpartei mit “learning by doing” durchaus genau so weit kommen kann, wie es Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke demonstriert haben.&quot;

Sicherlich. Nur mit den Unterschied, dass diese beiden Partein umfassende Wahlprogramme hatten und haben, auch wenn sie zu Beginn jeweils Schwerpunkte gelegt haben. Und dass diese beiden Parteien jeweils zu Beginn auch schwer wählbar waren. Ich kann doch nicht eine Partei mit einem radikalen und einseitigen Programm wählen, in der Hoffnung, dass sie sich vielleicht in Zukunft mal in die bessere Richtung entwickelt (!).

&quot;Ich wähle “Protest” in dem Sinne, dass ich der Ansicht bin, dass CDU und SPD, die derzeitige Regierungskoalition, medienpolitisch absolut versagt, und die Parteiprogramme der Opposition nicht annähernd das widerspiegeln, was ich gerne vertreten sehen würd&quot;

Mit dem Argument kann man die Wahl jeglicher radikaler Partei begründen. Politikverdrossenheit als Grund dafür, eine Partei zu wählen, die vor allem dadurch auffällt, dass sie extreme und einseitige Forderungen zu einem Thema stellt? Nein, keine gute Idee. Ich bezweifle übrigens auch, dass Du zb. die Programme der Grünen oder eben der Linken in dieser Hinsicht mal gelesen hast. Wenn schon &quot;Protest wählen&quot;, dann doch bitte ungültig wählen.

&quot;Durch die Wahl erhoffe ich mir, dass die großen Parteien den Willen des Volkes erkennen, selbst unglücklich aufgestelllte Parteien zu wählen, damit die großen Parteien die Ideen dieser kleinen Parteien adaptieren, ihre Richtung ändern, um bei der nächsten Wahl wieder gewählt zu werden.&quot;

Du wählst also eine Partei, damit die anderen Parteien evtl. ihr Programm ändern, kann man das so zusammenfassen? Das ist ein etwas umwegiger Gedanke, aber lassen wir ihn mal so stehen. Zu dem Nazivergleich sage ich mal nichts, denn der stimmt so einfach nicht. Wegen ein paar extremen Stimmen ändert sicher noch keine der beiden großen Parteien ihren Kurs. Wie wäre es statt der &quot;Anti-Protest-&quot;Haltung mal mit eigenständigem politischem Engagement? Muss ja nicht in einer Partei sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Sebastian: »während Sie mit einem Nick an der Diskussion teilnehmen, der mich grinsenderweise die ganze Zeit an “The Next Uri Geller” erinnert.«</p>
<p>Seit wann siezen wir uns hier? Dass Dich mein Nick an Trash-TV erinnert ist sicherlich nicht meine Schuld. Da würde ich an Deiner Stelle evtl. mal meinen Medienkonsum überdenken ;).</p>
<p>»Auch als in Mölln Aussiedlerheime brannten und ich nicht stumpf mit meinen Mitschülern “Für die internationale Solidarität” auf einer Demo brüllen wollte«</p>
<p>Oh, damit drehst Du die ganze Sache um. Auch nett. Nur zum Verständnis: Ich bin hier derjenige, der nicht mit der Herde brüllen will, wie wahnsinnig toll doch diese neue Piratenpartei ist. Und Nazivergleiche lassen wir doch bitte weg, sonst wird die Diskussion irgendwann darauf hinauslaufen, dass noch irgendjemand irgendwen damit vergleicht. Was übrigens dieser ganze Absatz jetzt mit der Diskussion zu tun hat, erschließt sich mir auch noch nicht.</p>
<p>»Ich bin hier lediglich der Ansicht, dass die Piratenpartei mit “learning by doing” durchaus genau so weit kommen kann, wie es Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke demonstriert haben.«</p>
<p>Sicherlich. Nur mit den Unterschied, dass diese beiden Partein umfassende Wahlprogramme hatten und haben, auch wenn sie zu Beginn jeweils Schwerpunkte gelegt haben. Und dass diese beiden Parteien jeweils zu Beginn auch schwer wählbar waren. Ich kann doch nicht eine Partei mit einem radikalen und einseitigen Programm wählen, in der Hoffnung, dass sie sich vielleicht in Zukunft mal in die bessere Richtung entwickelt (!).</p>
<p>»Ich wähle “Protest” in dem Sinne, dass ich der Ansicht bin, dass CDU und SPD, die derzeitige Regierungskoalition, medienpolitisch absolut versagt, und die Parteiprogramme der Opposition nicht annähernd das widerspiegeln, was ich gerne vertreten sehen würd«</p>
<p>Mit dem Argument kann man die Wahl jeglicher radikaler Partei begründen. Politikverdrossenheit als Grund dafür, eine Partei zu wählen, die vor allem dadurch auffällt, dass sie extreme und einseitige Forderungen zu einem Thema stellt? Nein, keine gute Idee. Ich bezweifle übrigens auch, dass Du zb. die Programme der Grünen oder eben der Linken in dieser Hinsicht mal gelesen hast. Wenn schon »Protest wählen«, dann doch bitte ungültig wählen.</p>
<p>»Durch die Wahl erhoffe ich mir, dass die großen Parteien den Willen des Volkes erkennen, selbst unglücklich aufgestelllte Parteien zu wählen, damit die großen Parteien die Ideen dieser kleinen Parteien adaptieren, ihre Richtung ändern, um bei der nächsten Wahl wieder gewählt zu werden.«</p>
<p>Du wählst also eine Partei, damit die anderen Parteien evtl. ihr Programm ändern, kann man das so zusammenfassen? Das ist ein etwas umwegiger Gedanke, aber lassen wir ihn mal so stehen. Zu dem Nazivergleich sage ich mal nichts, denn der stimmt so einfach nicht. Wegen ein paar extremen Stimmen ändert sicher noch keine der beiden großen Parteien ihren Kurs. Wie wäre es statt der »Anti-Protest-»Haltung mal mit eigenständigem politischem Engagement? Muss ja nicht in einer Partei sein.</p>
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		<title>Von: Torsten</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/geht-sterben-8/#comment-91994</link>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 06:19:39 +0000</pubDate>
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		<description>Sebastian: Ich bitte zu bedenken: Die Grünen gab es genau einmal. Und 100 Mal so etwas wie die STATT-Partei.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sebastian: Ich bitte zu bedenken: Die Grünen gab es genau einmal. Und 100 Mal so etwas wie die STATT-Partei.</p>
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		<title>Von: Sebastian</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/geht-sterben-8/#comment-91926</link>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 20:03:21 +0000</pubDate>
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		<description>@Morgenstund: insofern die ungünltigen Stimmen als abgegebene Stimme gezählt werden ja. Das ist aber nicht bei allen Wahlen so, von daher sollte man sich vorher informieren, das ist dabei noch zu beachten.

@treets: ich fand meine Argumentationskette recht schlüssig. Wie anders soll ich&#039;s denn bitte beweisen? Abhörbänder von CSU-Sitzungen, wo die Parteioberen Dinge sagen wie &quot;Die DVU-Wahlprogramme müssen wir studieren und deren Themen belegen, dann bekommen wir deren 4 Prozent auch noch&quot; oder wie?

Dass die Parteien versuchen, Themen durch Wahlkampfaussagen zu belegen, ist doch wohl unstrittig. Als ob #zensursula ihren schönen Filter nicht passend zum Superwahljahr positioniert hätte... als ob Guttenzwerg sich nicht extra gegen die Rettungspläne für Opel gestemmt hätte (FDP-Wähler einkassieren...). Das sind so Dinge die Teil meines Politikverständnisses sind. Klar war das mit &quot;Den Nazis&quot; überspitzt formuliert, nicht jeder DVU-Wähler ist Nazi und nicht jeder Protestwähler wählt DVU.

Eins muss ich dann noch hinzufügen: wenigstens bin ich hingegangen. Mehr als jeder Zweite hier sollte sich was schämen (mit einem kleine Ironiezwinkern). Auf der anderen Seite zählt meine Stimme dadurch doppelt, und wenn ich damit den Anteil der DVU verringere sogar noch mehr. Von daher hab ich mein Kreuz mit bestem Gewissen gemacht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Morgenstund: insofern die ungünltigen Stimmen als abgegebene Stimme gezählt werden ja. Das ist aber nicht bei allen Wahlen so, von daher sollte man sich vorher informieren, das ist dabei noch zu beachten.</p>
<p>@treets: ich fand meine Argumentationskette recht schlüssig. Wie anders soll ich’s denn bitte beweisen? Abhörbänder von CSU-Sitzungen, wo die Parteioberen Dinge sagen wie »Die DVU-Wahlprogramme müssen wir studieren und deren Themen belegen, dann bekommen wir deren 4 Prozent auch noch« oder wie?</p>
<p>Dass die Parteien versuchen, Themen durch Wahlkampfaussagen zu belegen, ist doch wohl unstrittig. Als ob #zensursula ihren schönen Filter nicht passend zum Superwahljahr positioniert hätte… als ob Guttenzwerg sich nicht extra gegen die Rettungspläne für Opel gestemmt hätte (FDP-Wähler einkassieren…). Das sind so Dinge die Teil meines Politikverständnisses sind. Klar war das mit »Den Nazis« überspitzt formuliert, nicht jeder DVU-Wähler ist Nazi und nicht jeder Protestwähler wählt DVU.</p>
<p>Eins muss ich dann noch hinzufügen: wenigstens bin ich hingegangen. Mehr als jeder Zweite hier sollte sich was schämen (mit einem kleine Ironiezwinkern). Auf der anderen Seite zählt meine Stimme dadurch doppelt, und wenn ich damit den Anteil der DVU verringere sogar noch mehr. Von daher hab ich mein Kreuz mit bestem Gewissen gemacht.</p>
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	<item>
		<title>Von: Morgenstund</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/geht-sterben-8/#comment-91915</link>
		<dc:creator>Morgenstund</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 18:56:25 +0000</pubDate>
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		<description>@56 Sebastian

Die beste Art &quot;Protest zu wählen&quot; und den etablierten Parteien zu zeigen was man von ihnen hält (ebenso wie den nicht etablierten) ist es eine ungültige Stimme abzugeben. 

Sonst kann ich Ihnen zustimmen. Wenn man sich Bündnis90/Die Grünen und ihre Anfänge ansieht....kann man die Piratenpartei durchaus wählen und abwarten was noch kommt. :D</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@56 Sebastian</p>
<p>Die beste Art »Protest zu wählen« und den etablierten Parteien zu zeigen was man von ihnen hält (ebenso wie den nicht etablierten) ist es eine ungültige Stimme abzugeben. </p>
<p>Sonst kann ich Ihnen zustimmen. Wenn man sich Bündnis90/Die Grünen und ihre Anfänge ansieht.…kann man die Piratenpartei durchaus wählen und abwarten was noch kommt. :D</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: treets</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/geht-sterben-8/#comment-91914</link>
		<dc:creator>treets</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 18:55:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.stefan-niggemeier.de/blog/?p=5557#comment-91914</guid>
		<description>@Sebastian:

&quot;Nazis wählen schließlich auch DVU, damit die CDU ruckizucki das Asylrecht verschärft. Hat doch prima geklappt.&quot;

In der Form ist das neu für mich. Insofern würde mich interessieren, ob Sie das irgendwie belegen könnten.

Mit Dank im voraus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Sebastian:</p>
<p>»Nazis wählen schließlich auch DVU, damit die CDU ruckizucki das Asylrecht verschärft. Hat doch prima geklappt.«</p>
<p>In der Form ist das neu für mich. Insofern würde mich interessieren, ob Sie das irgendwie belegen könnten.</p>
<p>Mit Dank im voraus.</p>
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