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Good Causes Gone Wild (I)

— von Daniel Erk

Mal angenommen, Sie wären Sabine Bätzing, die schlaue, durchsetzungsfähige Drogenbeauftragte der Bundesregierung. Und mal angenommen, Sie hätten sich in dieser Funktion vor allem die Steigerung des Problembewusstseins rund um die legalen Drogen – Alkohol und Nikotin vorneweg – zum Ziel gemacht. Und um eben die Aufmerksamkeit für dieses Thema zu verbessern, würden Sie eine Woche mit Vorträgen und Abendveranstaltungen und eine Homepage mit weiteren Informationsmöglichkeiten ins Leben rufen – welchen Titel würden Sie der ganzen Veranstaltung geben? Und welchen Slogan würden Sie darunter schreiben?

Vielleicht so?

Kenn dein Limit

Und wo Sie schon dabei sind, die Menschen von den Vorzügen der Abstinenz zu überzeugen – wie würden Sie dafür werben, einfach mal einen netten Abend zu haben, ohne Alkohol zu trinken?

So?

Lange Nacht

Oder würde Ihnen das dann doch zu sehr nach einem großen Tisch mit sehr müden Menschen bei der siebzehnten Virgin Mary klingen? Warum eigentlich nicht mal schlafen gehen? Aber es muss ja nicht alles dröge und bieder klingen, so ohne Alkohol – man kann ja schon auch mal ein bisschen dramatisieren, auf den Putz hauen und überspitzen, oder?

Vielleicht mit einem irre abgefahrenen Wortspiel – und einem drastischen Vergleich?

Komasaufen war gestern — Kom(m)a klar ist heute (Untertitel — Komasaufen — der Krebs der Jugend) (Link)

Und wenn Sie wirklich Sabine Bätzing wären: Würden Sie nicht spätestens jetzt denken, dass es besser wäre, den ganzen Quatsch einfach sein zu lassen?

[gefunden von Katja]

 
— 26. Juni 2009, 12:30 — 54 Kommentare

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Kommentare:

  1. Da passt, dass eine der Veranstaltungen in den »Schloss-Arkaden Brauschweig« stattfindet …

    Ivo — 26. Juni 2009, 12:50  #
  2. Ich kann auch Alkohol trinken, ohne Spaß zu haben.

    onlime — 26. Juni 2009, 12:55  #
  3. Frau Bätzing ist sowieso ein Thema für sich.…Herr Niggemeier hat darüber bei Bildblog auch schonmal geschrieben
    http://www.bildblog.de/search/b%C3%A4tzing/

    Auf ihrer Seite im StudiVz gibts sogar einen eigenen Wahlsong *lach*

    — Anne — 26. Juni 2009, 13:08  #
  4. Kenn dein Limit! Klingt wie eine Einladung zum Komasaufen — mal testen wieviel reingeht.

    — Militürk — 26. Juni 2009, 13:09  #
  5. Frau Bätzing ist Abgeordnete aus meinem Wahlkreis und seit sie mir, genau wie allen anderen Erstwählern, zu meiner ersten Bundestagswahl eine Snoopykarte geschickt hat hat meine Ver…äh…Bewunderung in Anbetracht ihres weiteren Weges mit jeder weiteren medialen Begegnung mit ihr immer weiter zugenommen.

    — Felix K — 26. Juni 2009, 13:18  #
  6. Ich hatte zuerst »Kenn kein Limit« gelesen

    — Malte — 26. Juni 2009, 13:19  #
  7. Ich möchte mir nicht vorstellen, Sabine Bätzing zu sein.

    Trotzdem finde ich, dass Aufklärung wichtig und richtig ist. Die Frage ist nur eben, wie man es macht… So ein Slogan ist sicher kontraproduktiv.

    Andi — 26. Juni 2009, 13:25  #
  8. Um Jugendliche vom Saufen abzuhalten sind zwei Dinge nötig:
    1. Es ihnen nichtmehr verbieten
    2. Klar machen dass Erwachsene im Alter 40+ Saufen cool finden.

    Alternativ:
    1. Ihnen vorschreiben, dass sie Alkohol trinken müssen, weil das zur Lei(d/t)kultur gehört.
    2. Siehe oben

    Das führt dann zu heimlich veranstalteten Anit-Alk Parties.

    — Ivor Bigbotty — 26. Juni 2009, 13:28  #
  9. *lach* Das ist grandios, einfach grandios. Bätzing ist ohnehin ein Fall für sich. Eine Drogenbeauftragte, die nicht einmal weiß (?), aus welchem Jahr eigentlich ihre letzte Statistik stammt, auf die sie sich beruft, lässt zumindest stutzen. Was die Schockbilder auf der Zigarettenpackungen angeht, sind sie selbst aus meiner Nichtrauchersicht ein billiger Versuch, durch dumpfsinnigen Aktionismus eine konsequente Haltung zu vermeiden. Und dass sie Internetzensur mit dem Argument verteidigt, dass man doch im »ungerechtfertigten« Einzelfall dagegen klagen könne, macht es nicht besser.

    Darüber könnte ich mich ärgern, wenn sie es nicht durch herzhafte Lacher wie diesen wieder aufwiegen würde.

    — Nimuan — 26. Juni 2009, 13:44  #
  10. »Kenn dein Limit»
    Hat da jemand Babelfish benutzt?
    http://units.nhs.uk/

    — asdrubael — 26. Juni 2009, 13:54  #
  11. Also bei dem Drink-Test komme ich auf rot.
    – damn -
    Aber die Fragen reißen einen auch voll rein^^

    — Isabell — 26. Juni 2009, 13:57  #
  12. Good Causes Gone Wild ist schön, und passt ja im Gegensatz zur letzten Überschrift auch prima zum Text.
    Dieser Klammer-auf-Klammer-zu-Humor ist überhaupt eine ganz schlimme deutsche Krankheit. Wir erinnern uns an diesen (un)fassbar (un)erträglichen Filmtitel »Ein (un)möglicher Härtefall«, der nun wirklich vollkommen (un)sinnig ist.

    Muriel — 26. Juni 2009, 13:59  #
  13. Im Übrigen ist das vernünftige Limit für Alkohol klar: Nahezu Abstinenz. Alkohol ist ein Gift, vor allem die langfristige Einnahme verursacht physiologische Schäden. Die von den WHO als unbedenklich genannten Werte liegen bei bis zu 24 Gramm reinen Alkohols am Tag, für Frauen die Hälfte. Eine 0,33-Flasche Bier mit 5% enthält schon 17 Gramm, und ein Wein mit dem doppelten Alkoholgehalt gestattet gerade mal ein Glas am Tag.

    Angebracht wäre vielmehr ein Öffentlichkeits– und Werbeverbot, denn gesundheitsschädlichen Drogenkonsum muss man weder zur Schau stellen noch dazu ermuntern lassen (bei Zigaretten kommt noch das Passivrauchen dazu). Soweit gehe ich bei Jugend– und Erwachsenenschutz noch mit. Umgekehrt würde das allerdings bedeuten, dass andere Drogen wiederum unter den gleichen Bedingungen zu legalisieren wären. Alles andere wäre Messen mit zweierlei Maß.

    — Nimuan — 26. Juni 2009, 14:05  #
  14. Ich dachte zuerst, dieses Wortspiel sei von dir und wusste noch nicht genau, wohin diese Kritik führen sollte. Dann klickte ich auf den Link und wurde sehr traurig.
    Naja, ich kenne ja Mittel und Wege, mich wieder aufzuheitern, vor allem Mittel.

    — Ommelbommel — 26. Juni 2009, 14:06  #
  15. @Ommelbommel: Günstige Gelegenheit. Sind ja gerade Alkohol-Aktionswochen.

    Muriel — 26. Juni 2009, 14:13  #
  16. aktionswochen alkohol, schloss-arkaden brau(n)schweig — das wird die punks auf der treppe aber freuen.

    .~.

    — dot tilde dot — 26. Juni 2009, 14:26  #
  17. kann ich nur zustimmen.

    — Wolfgang Burgard — 26. Juni 2009, 14:33  #
  18. Das passiert, wenn der Geist der Werbung die Köpfe der Politiker erobert.

    Gedankenpflug — 26. Juni 2009, 14:34  #
  19. Komasaufen war gestern — heute halte ich meinen Pegel

    — gnaddrig — 26. Juni 2009, 14:38  #
  20. Den Test hatte ich mal gemacht. Lebe eigentlich fast durchgehend alkoholfrei, nehme aber wegen ADS Ritalin, und da soll man ja nichts trinken. Als ich geschrieben hab, dass ichs trotzdem tu, war der Test plötzlich sehr hektisch ^^

    — vivec — 26. Juni 2009, 14:43  #
  21. @3 (Anne)
    Nicht nur Herr Niggemeier hat sich ausführlich zu Frau Bätzing geäußert, auch bei Herrn Berger kommt sie nicht besonders gut weg:

    Würde man das deutsche Volk hassen, so würde man sagen, es hat mit Sabine Bätzing genau die Politiker, die es verdient. Kein Volk der Erde hat allerdings Politiker wie Sabine Bätzing verdient. Warum eine lustfeindliche Puritanerin vom Posten der Bundesdrogenbeautragten aus gegen ihre sinnenfrohen Mitmenschen Amok laufen kann, ist allerdings unerklärlich. Wer bei Frau Bätzing nach irgendeiner noch so geringen Qualifikation für das Amt einer Drogenbeauftragten sucht, sucht vergebens.

    Welche subtile Botschaft steckt eigentlich dahinter, dass man Tita von Hardenberg für das Headerlogo gewonnen hat? :)

    — mööp — 26. Juni 2009, 14:45  #
  22. sabine bätzing ist, das weiß ich aus verlässlicher quelle (titanic), eine tiefenbescheuerte person.

    mal ehrlich, wer von sich sagt er hätte noch nie alkohol getrunken, der darf wirklich nicht bundesdrogenbeauftragte werden. wenn peter struck sagt, er hätte zwar alkohol getrunken, war aber nie betrunken, dann ist das was anderes. das ist ein sympathische lüge. dem belzebub, äh, der bätzing fehlt eine wichtige einsicht: radikalität ist kontrollverlust. wer also radikal keinen alkohol trinkt um kontrollverlust zu vermeiden, ist auf dem holzweg.

    — Hexagrammaton — 26. Juni 2009, 14:54  #
  23. Öhm, ich nehme »radikal« kein Kokain/Heroin/sonstiges –in. Wusste nicht, dass das bedeutet, dass ich unter Kontrollverlust leide.

    Sollte die Frau Bätzing es selbst als »radikal« darstellen, dass sie keinen Alkohol trinkt, nehme ich alles zurück.

    — Matthias — 26. Juni 2009, 15:01  #
  24. wenigstens benutzen sie schon mal einen KLAMMER AUF halb KLAMMER ZU wegs deutschen satz mit »Kenn dein Limit« (man hätte auch »Kenn deine Grenzen« schreiben können, aber das wäre ja nicht denglisch genug)

    Schlimmer ist da noch die anti komasaufen aktion der polizei namens »STAY GOLD — Don’t drink too much« (http://www.staygold.eu/) von der ich erst dachte, es sei eine neue werbekampagne von Beck’s (davon abgesehen, dass »stay gold« überhaupt keinen sinn macht)

    — nobbi — 26. Juni 2009, 15:03  #
  25. @23 Matthias: huch, ich hab den das erklärenden satz rauseditiert, so, dass es missverständlich geworden ist. ich denke hierbei besonders an eine south park folge: stans vater wird alkoholiker und geht dann zu den anonymen alkoholikern, woraufhin er radikal alkohol ablehnt. stan sagt dazu, dass er dann keine kontrolle über den alkohol hat, der alkohol hat immernoch macht über ihn. kontrolle bedeutet in dem fall: genuss in maßen. jetzt da ich darüber nachdenke, komme ich aber zu dem schluss: ich habe mich wohl vertan. für härteres zeug gilt das wohl nicht. überhaupt hinkt alles, was ich da oben in meinem ersten kommentar geschrieben habe. ich setz das mal auf null und behaupte: die bätzing hat einen weg und die anonymen alkoholiker sind nicht das gelbe vom ei.

    — Hexagrammaton — 26. Juni 2009, 15:20  #
  26. Bätzing ist in meinem Wahlkreis gewählt worden, und obwohl ich natürlich gegen Alkohol– und Drogenmissbrauch bin (wer ist das nicht?), werde ich den Teufel tun und SPD wählen — allein, um diese Frau nicht mehr in den Medien sehen zu müssen. Die »Titanic« hat vor einigen Monaten einen interessanten Artikel über Bätzing veröffentlicht; danach behauptet sie laut ihrer Website z.B. selbst, niemals betrunken gewesen zu sein. Gesetz dem Fall, das entspräche der Wahrheit, wundere ich mich schon, wie so jemand dann die Folgen von Alkohol einschätzen will oder ob das Ganze nicht eher der Selbstdarstellung und Profilierung dient.

    — KimZ — 26. Juni 2009, 15:24  #
  27. Um die vielen Fragen aus dem Artikel abschließend zu beantworten: Yes, we can!

    Sebastian S. — 26. Juni 2009, 15:50  #
  28. Ach, ich finde Frau Bätzing schlägt sich gut – es ist ja eine undankbare Aufgabe, für die Vernunft (es stimmt ja alles), gegen den Spaß und gegen die Genussmittellobby zu arbeiten. Vor allen Dingen ist das ja ein Job – in denen die Öffentlichkeit die ganze Zeit das Privatleben mitreinzerrt. Ich wollte das nicht machen müssen. Aber das alles rechtfertigt natürlich nicht die Fehler wie sie im Bildblog aufgeführt worden sind (Danke für den Hinweis!) – und nicht die grenzdebile Kampagne, siehe oben.

    — Daniel Erk — 26. Juni 2009, 16:47  #
  29. Ha ha… kenn Dein Limit… was ist denn da der Maßstab?

    »Ab wann schlaf ich mit noch-so-hässlichen Kerlen?»
    »Ab wann hab ich nen Filmriss?»
    »Ab wann setz ich meinen Führerschein auf’s Spiel?»
    »Mit wie viel Alkohol kann ich noch geradeaus fahren?«

    Aktionswochen Alkohol… Aktionswochen Abstinenz müsste es doch wohl eher heißen. Oder gar nix mit Aktion-Irgendwas sondern warum nicht gleich »Drink Responsibly«? Verantwortungsbewusstseinswochen! Kenne die Regeln, kenne Deine Verantwortung, halte die Gesetze ein Du kleine Schnappsnase.

    Wie dem auch sei: wo ist Stefan? Die IVW will die Pageimpressions reformieren und wir sind ggf. demnächst unsere Klickstrecken und Sudokus los und die Durchklick-Hurerei hat ein Ende — das muss kommentiert werden!

    Sebastian — 26. Juni 2009, 16:47  #
  30. »Aktionswoche(n) Alkohol«

    Kenn‹ ich, heißt hier »Wiesn«.

    — Patrick — 26. Juni 2009, 17:31  #
  31. Also, einige hier gehen aber nicht nur am Thema vorbei, sondern schreiben sich auch ziemlichen Müll auf unseren Seelen. Nur weil die Frau keinen Alkohol trinkt [zumindest nicht bis zum Umfallen], darf sie sich zum Thema nicht kritisch äußern? Was ist das denn für ein Quark? Oder sprecht ihr dann auch nicht über

    - Nikotinvergiftung
    – Suizid
    – Tod
    – Kokain»sucht»
    – Heroinsucht
    – Sex [für diejenigen hier, die meinen Sex zu haben, setzt: Kindersex]
    – gutes Autofahren?

    — Dierk — 26. Juni 2009, 17:40  #
  32. #24 Die Aktion kontrastiert Trunkenheit mit sportlichen Leistungen. Ironischerweise fließt der Alkohol bei den Fans ja ausgerechnet dann in Strömen, wenn ihre Idole absolut nüchtern sind. Wer also seinen Alkoholkonsum runterschraubt, ist kein »Weichei« oder »Loser«, sondern reiht sich in dieser Hinsicht bei erfolgreichen Athleten ein. Die Botschafter der Kampagne sind ja nicht zufällig allesamt Sportler.

    Die Kampagne richtet sich an junge Menschen, und die suchen nach Identitäten und Vorbildern. Mit biederen Worten oder Abschreckungen kommt man nicht weit, stattdessen muss man ein Image bieten, eine Einstellung, Slogans, Marken. Da finde ich den Ansatz auf jeden Fall gelungen.

    # 31 Man sollte Kompetenz zu einem Thema besitzen, um eine fundierte Position dazu vorweisen zu können. Ideal sind dabei Erfahrungen aus erster Hand. Manches kann man sich anlesen, manches muss man sich anlesen, aber die persönliche Erfahrung kann dadurch nicht ersetzt werden.

    Die Drogenberater, die bei uns damals in der Schule waren, haben selbst für unsere damaligen Maßstäbe eine richtig üble Drogenkarriere gehabt. Das hat ihnen aber eben auch Glaubwürdigkeit verliehen, denn die wussten genau, wovon sie sprachen. Wenn ich mir dagegen anschaue, was Medien und Politik zum Thema »Killerspiele« sagen, sehe ich blinde Vorurteile von mit Berührungsangst geschlagenen Dummschwätzern. Da ist Misstrauen bei Leuten, deren Sichtweisen nicht auf Erfahrungen beruhen, mehr als angebracht.

    — Nimuan — 26. Juni 2009, 18:00  #
  33. Inwiefern eine eigene Drogenkarriere eine Voraussetzung für den Job als Drogenbeauftragte ist, lasse ich mal dahingestellt, aber wem solche Slogans ([…] Kom(m)a klar ist heute […]) nüchtern ein– bzw. gefallen, hat Probleme…

    — Olly — 26. Juni 2009, 18:26  #
  34. Unglaublich. Besser als jede Satire, die der Titanic zu diesem Thema einfallen würde.

    — Jakob H. — 26. Juni 2009, 19:19  #
  35. Ach, Frau Bätzing. Man könnte drüber lachen wenn die Dame nicht ne Menge sinnvolle Sachen im Bereich Drogen verhindern würde. So sind ihre Aktionen nur etwas traurig.

    Aber dass der Staat aufgrund zunehmender Kompetenzverluste in vielen relevanten Politikbereichen nun seine Erfüllung in der (Gesundheits-) Erziehung seiner (auch volljährigen) Bürger sucht ist ja leider schon länger zu beobachten. Volksgesundheit galore.

    — Irreversibel — 26. Juni 2009, 20:09  #
  36. Welche Werbeagentur ließ eigentlich nach dem Gewinn des Etats
    die Champagnerkorken knallen?

    — hjg — 26. Juni 2009, 20:14  #
  37. Die schlaue Sabine Bätzing. Gibt’s davon mehrere? Ich kenne nur eine ziemlich dumpfe, plumpe.

    — Thom — 26. Juni 2009, 20:41  #
  38. Wo schon »Kenn dein Limit« anscheinend geklaut wurde (s.o.) meine ich auch, die Quelle vom »Krebs der Jugend« zu kennen: 4chan und »the cancer that is killing /b/«… ein recht abgegriffenes aber trotzdem noch lustiges meme…

    — Marian — 26. Juni 2009, 21:11  #
  39. zu »kenn dein limit« fällt mir da auch nur der gute harry enfield ein.… passt ja auch in dem fall: »women, know your limits!»
    http://www.youtube.com/watch?v=LS37SNYjg8w

    — Egon — 26. Juni 2009, 23:34  #
  40. Oh nein, noch ein Stopp-Schild!
    Nachdem ich mir diesen Alkoholtest dort angetan habe, musste ich erstmal ›nen Kurzen kippen. Dank des bekloppten 16-Seiten-Klickstrecken-Designs mit nur jeweils einer einzigen Frage habe ich es anders leider nicht durchgehalten.
    Und zu guter Letzt heißt’s dann »Rot; STOPP! Alkoholabhängigkeit.«

    Das richtige Stopp-Schild wird von der Stopp-Schild-Regierung sicher noch nachgereicht.

    — SvenG — 26. Juni 2009, 23:56  #
  41. #36 s’isses. nemornochein? einehmernoch.
    »Das passiert, wenn der Ungeist der Werbung die Geldsäcke der Politiker erobert.« (s– #18)

    — sleepcontent — 27. Juni 2009, 1:13  #
  42. Immer wenn ich traurig bin, trink ich einen Korn.
    Wenn ich dann noch traurig bin, trink ich noch’n Korn.
    Wenn ich dann noch traurig bin, trink ich noch’n Korn.
    Und wenn ich dann noch traurig bin, fang ich an von vorn.

    (Heinz Erhardt)

    — nona — 27. Juni 2009, 3:46  #
  43. Was ist schlimmer als „Komasaufen”?

    Komazutexten, Komaregulierung, Komabevormundung von irgendwelchen Politiker und sich selbst damit ins Koma reden.

    Hoffentlich wachten die niemals nie nicht wieder auf.

    Wie viel Politik/er kannst (musst) du (v)ertragen?

    Die Abhängigkeit scheint hier wohl viel größer als die Abhängigkeit irgendeiner Droge zu verfallen mit dem Unterschied — den Drogen kannst du selbstbestimmend versagen — die Politik musst du hinnehmend ertragen.

    Politik ist Ersatz der weggebrochenen, natürlichen Auslese unter Beibehaltung des Gesetzes der Stärke.

    — GlowingHeart — 27. Juni 2009, 10:48  #
  44. Wieso hab ich eigentlich keine Snoopy Karte bekommen als ich Erstwähler war?

    — Anne — 27. Juni 2009, 11:03  #
  45. Wieso ist die Überschrift in Englisch, ist das lustiger? oder gar »cooler«?
    (Ebenso der nächste Eintrag: »Bad Cover…«)

    — Jeeves — 27. Juni 2009, 12:13  #
  46. @Jeeves: Wahrscheinlich hat Daniel nicht allen zugetraut, die Anspielung zu verstehen, wenn er die Sprache nich beibehält. Ich glaube, das war die richtige Entscheidung.

    Muriel — 27. Juni 2009, 13:54  #
  47. ich über die aktion schon an dieser stelle: (http://166mhz.blogspot.com/200.….ppier.html) virtuell mit dem kopf geschüttelt.

    166mhz — 27. Juni 2009, 16:39  #
  48. Bitte: Das hat doch nicht Frau Bätzing selber erfunden. Selbst, wenn das alles extern vergeben wurde, dürften da einige Mitarbeiter des BMG beteiligt gewesen sein und erst eine Aufgabenstellung ersonnen sowie am Ende dann das Produkt abgenommen haben. Die hier in den Vordergrund gerückte Frau Bätzing ist da doch nur das letzte Glied des Verwaltungsapparats, zugleich auch dessen Aushängeschild.

    Wieviel Planstellen hat das Ressort „Drogenbeauftragter“ im BMG eigentlich, weiß das jemand?

    — Blogbeobachter — 27. Juni 2009, 16:52  #
  49. Diese eitle Lenina Crowne hat keine eigene Brut, war nie betrunken und geraucht hat sie auch noch nie. Und das andere wird sie sicher auch bald verbieten ohne es je selbst gemacht zu haben. Wenn sie aufgedonnert im Bundestag die Showtreppe zum zigsten Fernsehinterview runter kommt, dann offenbart sie ihr eigenes Suchtverhalten. Sie leidet an einem schweren Fall nymphomaner Medienlust und Sprechdurchfall sobald sie ein Mikrofon und eine Kamera auch nur erahnt. Begleitet wird sie dabei von einer Gang ewig grinsender Smarties, die ausschauen als hätten sie gerade eine ganze Hanfplantage weggekifft. Wie ist diese dämliche Plaudertasche bei der SPD gelandet? Wahrscheinlich weil sie in irgendein Haus mit einem dicken S über der Tür wollte. Vermutlich Scientology , da hätte sie viel besser hingepasst. Aber die Tür mit dem SPD Schild , die lag einfach näher.

    — mustapha mond — 27. Juni 2009, 17:05  #
  50. Die »Ha, ha«-Kommentare hier nerven gewaltig! Was Frau Bätzing versucht, ist im Kern genau richtig. Wir sollten das unterstützen! Alkohol hat schon viel zu viele ruiniert (und es verdient nicht nur die (Werbe-) Industrie daran).

    Lest das, und das Lachen wird Euch hoffentlich im Halse stecken bleiben:

    http://www.spiegel.de/wissensc.….05,00.html

    Wir sollten endlich beginnen umzukehren!

    — non.testatum — 27. Juni 2009, 23:13  #
  51. Das stimmt, die Alkoholindustrie zum Beispiel verdient da auch ganz gut mit.

    Sebastian S. — 27. Juni 2009, 23:23  #
  52. Frau Bätzings Arbeitgeber bitte nicht vergessen. Der verdient nämlich ebenfalls blendend am Alkohol-Business ;-)

    — Irreversibel — 28. Juni 2009, 19:14  #
  53. »Komasaufen war gestern – Kom(m)a klar ist heute« — find ich gar nicht schlecht
    Muss man ja nicht klasse finden, aber sich drüber aufregen? versteh ich nicht.

    Der Artikel macht auf mich den Eindruck, als wäre die Idee dazu langsam herangereift, die konkreten Beispiele (wie der Kampagnen-Spruch) morgens vor dem ersten Kaffee fix zusammengegoogelt — und dann aber raus damit.

    — christoph — 29. Juni 2009, 9:34  #
  54. Obwohl ich fast keinen Alkohol trinke — bin ich ROT und mir droht die Alkoholabhängigkeit. Villeicht sollten die Fragen eindeutiger gestellt werden?

    — Willy — 30. Juni 2009, 15:18  #

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