Hademar Bankhofer und die Arschlöcher
Vor zwei Wochen hat Marcus Anhäuser in zwei Artikeln in der »Süddeutschen Zeitung« noch einmal zusammengetragen, wie untrennbar der ehemals beliebte »Experte« Hademar Bankhofer Werbung und scheinbar unabhängige Gesundheitstips miteinander verbunden hat. Man müsste seine Bereitschaft, Werbebotschaften unters Volk zu bringen, bizarr nennen — wäre nicht »geschäftstüchtig« das viel treffendere Wort.
Allerdings gehen ihm langsam die Medien aus, die ihm eine Bühne bieten. Nachdem sich der WDR endgültig von ihm getrennt hat, kommt Bankhofer nun auch sein Magazin »Spektrum Gesundheit« abhanden, das die Produktionsfirma CAMP-TV in ihren Schleichwerbeprogrammen auf Sat.1 und RTL in Bayern ausstrahlt. Auch der österreichische Sender TW1 hat Bankhofers Pharma-PR-Sendung »Die gesunde halbe Stunde« eingestellt.
Aber der Werbeexperte hat noch Freunde. Zum Beispiel den Morgenshowmoderator Hary Raithofer vom Wiener Hörfunksender 88.6 (»Wir spielen was wir wollen«), der anscheinend auch Förderer von Hademar Bankhofers Sohn Hademar Bankhofer ist. (Letzterer wird, kein Witz, »Hadschi« gerufen.) Bei Raithofer durfte Bankhofer Senior dieser Tage für sein neues Buch werben und sich als Opfer einer von langer Hand geplanten Piefke-Intrige darstellen.
Auf Bankhofers eigener Homepage »Gesundheitswelten« wird der Inhalt des Gesprächs [mp3] mit den Worten zusammengefasst: »Über das neue Buch ›Ihre Gesundheit liegt mir am Herzen‹, über die besten und wichtigsten Tipps für Sie darin, über die Rufschädigung Bankhofers durch Arschlöcher in Deutschland und deren laufende Vermehrung.«
Konkret klingt der Teil mit der Rufschädigung so:
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Das Schöne an Leuten wie Bankhofer ist, dass sie den letzten Rest der Demontage nie anderen überlassen.
[via Mastermind in den Kommentaren]
— 30. Juni 2009, 19:55 — 68 Kommentare
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[…] http://www.stefan-niggemeier.d.….chloecher/ […]
— chris97's status on Tuesday, 30-Jun-09 18:15:47 UTC - Identi.ca — 30. Juni 2009, 20:16 #
Allerdings ;)
— Manfred — 30. Juni 2009, 20:16 #
[…] http://www.stefan-niggemeier.d.….chloecher/ […]
— lanu's status on Tuesday, 30-Jun-09 18:28:36 UTC - Identi.ca — 30. Juni 2009, 20:28 #
Zumindest kann ihm niemand nachsagen er sei rückgratlos..
— flau — 30. Juni 2009, 20:37 #
[…] http://www.stefan-niggemeier.d.….chloecher/ […]
— chris97's status on Tuesday, 30-Jun-09 18:45:16 UTC - Identi.ca — 30. Juni 2009, 20:45 #
Habe ich das richtig verstanden, dass er behauptet, man hätte ihn loswerden wollen, weil er so nachdrücklich für Naturheilmittel eingetreten ist?
— Muriel — 30. Juni 2009, 20:46 #
Du meinst den Sender TW1, nicht TF1.
— Patrik — 30. Juni 2009, 20:48 #
@Patrik: Absolut. Danke.
— Stefan Niggemeier — 30. Juni 2009, 20:51 #
> Hademar Bahnkhofers Sohn Hademar Bankhofer
Hier stimmt ›was nicht. ;)
— Neuhier — 30. Juni 2009, 20:56 #
» Hademar Bahnkhofers Sohn Hademar Bankhofer
>
> Hier stimmt ‘was nicht. ;)
Doch, klick den Hadschi und du wirst verstehen.
— Lurker — 30. Juni 2009, 21:01 #
Lurker, das war mir schon klar. Aber der Kerl ist entweder ein »Bahn-Koffer« oder ein »Bank-Hoffer« — aber nicht beides. ;)
Nun ist’s ja korrigiert.
— Neuhier — 30. Juni 2009, 21:15 #
Schlimm genug, dass weder dem Moderator noch Bankhofer selbst auffällt, wie hanebüchen seine Argumentation ist:
- Woher »hat fast jeder gewusst«, dass er einen Beratervertrag mit Klosterfrau hat? Und selbst wenn — was macht das für einen Unterschied? Product Placement ist nun mal in den ÖR nicht gerne gesehen.
– 12 Jahre hat Bankhofer für das Morgenmagazin gearbeitet — und nun plötzlich will man ihn wegen der Verbreitung von Kräuterwissen loswerden? Das passt nun gar nicht zusammen.
– Mag sein, dass Hildegard von Bingen von Klostermelisse geschrieben hat — damals war es aber keine geschützte Marke.
– Wo genau ist die Intrige? Hat jemand gelogen, üble Nachrede verbreitet, manipuliert? Das sehe ich nicht.
Er verkneift sich ja auch jede genauere Festlegung, WER ihn da schassen wollte.
Und ach ja: Die Selbstgerechtigkeit dieses Mannes ist schlimm. Der anti-deutsche Ton von Moderator und Talkgast ist aber so richtig zum kotzen.
— Wortvogel — 30. Juni 2009, 21:15 #
@Neuhier: Jau, ich hab’s korrigert. Danke!
— Stefan Niggemeier — 30. Juni 2009, 21:20 #
Wenn du jetzt noch @2 korrigierst bin ich glücklich ;)
— rob — 30. Juni 2009, 21:44 #
Ich finde ja, dass es die Attraktivität der Kommentare nicht erhöht, wenn da jeder Tippfehler diskutiert wird, aber gut.
— Stefan Niggemeier — 30. Juni 2009, 21:55 #
@Neuhier: Ich sollte wohl besser Lesen lernen. Aber ich fand den Hademar Hademar schon ungewöhnlich genug.
— Lurker — 30. Juni 2009, 22:00 #
Ach, seh‹ es positiv: Gibt anscheinend nichts am Inhalt zu mäkeln…
— Tellerrand — 30. Juni 2009, 22:01 #
Hademar ne Mark?
Ein äußerst sympathischer Mensch. Ich weiß wirklich nicht wieso man solch einen tollen Profi absägt und irgendwelche Arschlöcher dafür ins Fernsehn stellt. Na gut, der Teil mit der Selbstmedikation ist schon kritisch.. Immerhin ist er nicht eingebildet.
— Thomas Lobig — 30. Juni 2009, 22:08 #
Das Gefährlichste an »Professor Bank-Kloster« war m. E. gar nicht so sehr seine Schleichwerbung, sondern dass er mit seinem österreichischen Ehrenprofessor-Titel als »Gesundheitsexperte« in den öffentlich-rechtlichen Medien reine Quacksalberei (z. B. Krebsmedikamentation durch Kräutermischungen) betrieb. Man müsste hier eigentlich auch die Rolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hinterfragen.
— wilko0070 — 30. Juni 2009, 22:50 #
Ist das nicht ein Pleonasmus in der Überschrift?
— Twipsy — 30. Juni 2009, 23:27 #
Serdar Somuncu bezeichnete Österreich in einer seiner Hatenights als Bergdeutschland.…
— Thearcadier — 30. Juni 2009, 23:30 #
Nachdem es hieß, Klostermelisse existiere ausschließlich als eingetragener Markenname des bekannten Rentnerschnapsherstellers, finde ich die Literaturhinweise des geschassten WDR-Schamanen höchst interessant. Mir scheint, da hat es den umtriebigen Schleichwerbeträger deutlich härter getroffen als manche seiner Kollegen. Immerhin werden Dauerwerbeformate wie »Gallleo« unbeanstandet weiterproduziert. Die sind allerdings auch deutlich geschickter organisiert. Erstens bezahlen Subway und McDonalds nicht direkt an Herrn Aballah, zweitens unterliegt das privatrechtliche Fernseh keiner so strengen Kontrolle wie das öffentliche,
— Fellow Passenger — 1. Juli 2009, 0:13 #
Aballah=Abdallah
— Fellow Passenger — 1. Juli 2009, 0:14 #
Charles Lewinsky hat doch auch gesagt, dass in einer beliebig großen Großen Gruppe die Zahl der Arschlöcher immer die größere sei.
Ich persönlich fände es daher riskant, mich in einem Zweiergespräch auf diesen Mann zu beziehen …
— Lukas — 1. Juli 2009, 2:17 #
Ich wußte gar nicht, daß Du Geld dafür bekommen hast. Kann ich was abhaben? Ich habe damals mit Stimmung gegen den Schamanen gemacht. :)
Für den letzten Satz gebührt Dir aber noch ein Nachschlag durch die chemische Industrie, die doch sicher dahintersteckt. Oder Schnapskonkurrenten wie Jägermeister?
Wer war’s denn?
— Stefan W. — 1. Juli 2009, 2:22 #
Ich finde auch eine einzige Sendeminute von Prosieben unangenehmer als eine Flasche Klosterfrau auf Ex.
— Helen — 1. Juli 2009, 4:25 #
Hary Raithofer ist ja selbst ein ziemlicher Zivilversager, der geglaubt hat nach dem Radiomorgenmoderatordasein bei Ö3 Pilot und Werbeargenturchef werden zu können. Hat nicht so sehr geklappt — jetzt muss er wieder als unmotivierter Moderator herumtingeln.
Und das er Bankhofer ein Forum bietet ist nicht weiter übrraschened. Nicht nur ist er wie gesagt der Förder vom Junior, sondern auch ein sehr guter Freund der Familie. Nepotismus wie in Österreich üblich.
— Strabo — 1. Juli 2009, 7:17 #
[…] 2. Hademar Bankhofer vs. viele rückgratslose Feiglinge (gesundheitswelten.com) Der österreichische “Journalist” Hademar Bankhofer empfiehlt 30 Sekunden langes Händewaschen und nennt seine Absetzung eine “ganz hundsgemeine Intrige”: “Ohne Unschuldsvermutung” habe man sich sofort von ihm getrennt. Er habe da “zum ersten Mal gemerkt, wie viele rückgratslose Feiglinge, (…) wie viele Arschlöcher es gibt.” Und: “Es wurden sogar Leute dafür bezahlt, im Internet recht viel Wirbel darum zu machen.” (Audio-File auf gesundheitswelten.com / Ausschnitt daraus bei stefan-niggemeier.de) […]
— 6 vor 9: Netzwerk Recherche, Blick, Bankhofer » medienlese.com — 1. Juli 2009, 9:25 #
Ich find’s erschreckend, wie die beiden Österreicher dort einvernehmlich von der Sachebene auf die Ebene nationaler Ressentiments wechseln. Dieses »wir Österreicher gegen die Deutschen« ergibt da mit der liebend gern angenommenen Rolle des ungewollten Kräuter-»doktors« eine reichlich ekelhafte Michung.
Ansonsten bin ich ganz bei Kommentar #19: Als öffentlich-rechtlicher Sender muss ich wissen, dass bei vielen Zuschauern die Meinung dort sich äußernder »Experten« als so etwas wie die allgemein anerkannte Wahrheit hingenommen wird — auch und vielleicht gerade bei der Zielgruppe von Gesundheitssendungen. Dort einem Möchtegern-Mediziner mit mehr als nur fragwürdigen Vorstellungen durch das Prädikat »öffentlich-rechtlicher Rundfunk« auch noch zu mehr Glaubwürdigkeit zu verhelfen, halte ich für ein Unding.
— noir.desir. — 1. Juli 2009, 9:37 #
@noir.desir.: Bei dem Salbader davor von einer »Sachebene« zu sprechen, halte ich aber auch für gewagt ;-)
— Stefan Niggemeier — 1. Juli 2009, 10:00 #
Zum Junior
Keine Ahnung, vielleicht bin ich auch einfach nur mit den Gepflogenheiten des Geschäfts nicht so recht vertraut, aber… ist es üblich, auf der eigenen Homepage Sätze wie „Der beliebte österreichische Moderator Hadschi Bankhofer…“ und „Mit Charme und Witz versteht es Hadschi Bankhofer…“ zu formulieren? Mir wäre das zu… selbstgefällig. Nichts gegen ein gesundes Selbstbewusstsein, aber solche Lobeshymnen in der dritten Person auf der eigenen Homepage?
— Olly — 1. Juli 2009, 10:13 #
ist doch toll, wie albern rhetorische strategien aus den oligopolmedien ohne rückkanal heutzutage wirken. hademar senior sollte ernsthaft überlegen, ins unterhaltende fach zu wechseln. er zeigt da vielversprechende qualitäten. der junior kann ihn da bestimmt gut beraten.
.~.
— dot tilde dot — 1. Juli 2009, 10:30 #
Bin jetzt wirklich kein Fan von Bankhofer, aber das Deutschland-Bashing sei ihm von meiner Seite aus verziehen.
Als Mitglied der Spezies der Ur-Bayern weiß ich, dass gegenseitiges Schlechtmachen zwischen zwei Bergvölkern zum gesunden, ja ich möchte sogar sagen klösterlichen, Umgangston gehört.
Dass er hier Deutschland und Bayern gleich setzt, sei ihm aber natürlich nicht verziehen.
— Tom 2 — 1. Juli 2009, 10:34 #
@Stefan Niggemeier
Stimmt, »Sachebene« allerhöchstens in dem Sinne, dass nicht SOFORT über Personen und Nationalitäten gesprochen wird.
Wie schafft es dieser Mann überhaupt, sich nicht allein wegen seiner »Bankhofer-Gesundheitstipps-»Seite in Grund und Boden zu schämen? (Fast) alle Artikel folgen dem Schema: »Mr. Gesundheit« spricht ein Gesundheitsthema an, empfiehlt etwas mehr oder minder Hilfreiches und verlinkt dankenswerterweise auch gleich die »beste« Bezugsquelle…
— noir.desir. — 1. Juli 2009, 10:49 #
Er sollte einfach froh sein, dass ihm und seinen Binsenweisheiten all die Jahre Sendeplatz zur Verfügung gestellt wurde.
Und zumindest ein paar Freunde scheint er noch zu haben im ö-r-System, durfte er doch sein mit einem Morgenmagazinmoderator zusammengeklöppeltes Werk in einschlägigen Talkshows promoten.
— gerrit — 1. Juli 2009, 11:45 #
Google mal nach »gesunde Ernährung«. Fast nur Reklame.
Jahrzehntelang bestand Margarine zu 25% aus Transfetten. Sie war also bis vor ca. 2 Jahren weit ungesunder als Butter und keiner hat es gemerkt.
Alles Hokuspokus.
Bei wikipedia steht bei »Ernährungspyramide»
»Seit 2005 ist die traditionelle Ernährungspyramide umstritten. Langzeituntersuchungen (Nurses‹ Health Study) in den USA haben ergeben, dass Personen, die vorwiegend Kohlenhydrate in Form von Weißmehl und Zucker zu sich nehmen, eher an Übergewicht leiden. Für eine neue Pyramide sind jedoch noch keine Langzeitstudien vorhanden. Aufgrund der neuen Erkenntnisse und den kontroversen Meinungen existieren von unabhängigen Fachleuten keine eindeutigen Aussagen.«
Aber es gibt auch Überraschungen: Der in den USA stets beäugte Cholesterinspiegel spielt eine untergeordnete Rolle; ist er mit 50 Jahren hoch, kann man trotzdem gesund alt werden. Und: Regelmäßiger Sport während der Collegezeit ist ein besserer Prädiktor für mentale als für körperliche Gesundheit im Alter.
http://www.heise.de/tp/blogs/3/139520
— doll — 1. Juli 2009, 11:50 #
Viel erschreckender ist doch auch die Tatsache, das Deutschland der wichtigste Markt für den »netten älteren Herrn aus Österreich« ist/war.
Wie kann man da so etwas vom Stapel lassen — vor allem keinerlei Selbtskritik oder kritisches hinterfragen…mir wird übel.….
— mastermind — 1. Juli 2009, 12:11 #
@ 36 (doll): Zum Thema gesunde Ernährung empfehle ich Michael Pollans Artikel Unhappy Meals in der New York Times. Da steht alles drin, was man als Laie über die Ernährungswissenschaft wissen muss.
— gnaddrig — 1. Juli 2009, 12:46 #
Traurig, wie »Prominente« ihre Selbstdemontage vorantreiben. Siehe Zwanziger, siehe aktuell auch Frau Kraft (SPD NRW). Lernen die denn nichts? Haben die denn keine Berater? Oder sind die einfach nur schlecht? Beim Bankhofer ist das nur lustig. Bei den anderen beiden Beispielen schlimm.
— Cali — 1. Juli 2009, 14:01 #
»Es gibt immer weniger Experten und immer mehr Arschlöcher«, hihi. Kenne ein Dutzend Blogger und Moderatoren, die das auch so unterschreiben könnten.
Ich fand das gar nicht so schlecht. Kloster-mäßig. :)
— ring2 — 1. Juli 2009, 14:51 #
Früher, so sagt man, wurde auf einen, der schon am Boden lag, nicht mehr eingetreten.
Warum müssen Herr Niggemeier und ein Großteil seiner Kommentatoren sich so am Niedergang eines alten Mannes ergötzen?
— Annemarie Seiler — 1. Juli 2009, 15:16 #
einfach großartig! Wie heißt es in einem englischen Sprichwort: Gib dem Menschen eine Kordel, und schon hängt er sich auf…
— Christian Floto — 1. Juli 2009, 15:17 #
@Annemarie Seiler
Und wie ist das, wenn der, der vermeintlich am Boden liegt, von dort aus munter den anderen in die Beine tritt? Wer ergötzt sich den hier am Niedergang eines alten Mannes?
Ist es nicht vielmehr so, dass Herr Bankhofer — im übrigen keineswegs so alt, dass er nicht mehr auf zweifelhaftem Wege eine Menge Geld verdienen würde — von sich aus in den Angriff übergeht?
Er manipuliert Menschen, und wenn er erwischt wird, dann sind die, die ihn erwischen, »Arschlöcher«.
— noir.desir. — 1. Juli 2009, 15:38 #
einfach mal wieder ne sehr runde geschichte mit einem abschluss zum schmunzeln. mein tag ist gerettet.
— ?! — 1. Juli 2009, 16:06 #
@Annemarie Seiler:
kann dem gesagten nichts mehr hinzufügen…herr bankhofer ist derjenige welcher »tritt«, und zwar wie ein kleiner junge…wer hat denn »beraterverträge« und macht diese erst dann öffentlich als die »sch…« am dampfen ist??????.….wer macht werbung, oh pardon es heißt ja beratertätigkeit für dieses und jenes produkt?????? von einem netten älteren könnte man doch erwarten das er sich nicht trotzig wie ein kind benimmt, das erwischt wurde…genau das ist nämlich passiert.…man hat ihn erwischt wie er den leuten irgendwas erzählt, und das alles für einen haufen geld.…..ich frage mich natürlich nur, warum die ard (hr und ndr) ihn überhaupt noch einladen (tietjen und dibaba, hr sendung aus wien)???????
— mastermnd — 1. Juli 2009, 16:24 #
Ich empfehle gegen Gereiztheit und Sauer sein nach dem Erwischt werden 250mg unverdünnte Klostermelisse(fragen sie ihren Apotheker) und eine Entschlackungskur um die Schlacken und Giftstoffe nach aussen zu befördern.
— Milituerk — 1. Juli 2009, 17:38 #
die uni leipzig hat im bereich kommunikationswissenschaft/PR noch bis vor ein paar Jahren Seminare angeboten zum thema »Gesundheit und PR«. und ratet mal, wer einer der referenten war? der hademar.
finde nur leider kein altes vorlesungsverzeichnis mehr davon im internet
— georgie — 1. Juli 2009, 19:09 #
Hier mehr zum Leipziger Engagement:
http://gesundheit.blogger.de/s.….05/#675346
— strappato — 1. Juli 2009, 19:43 #
[…] Rainbow Tower Of Dreams Hademar Bankhofer und die Arschlöcher Zensursula | Satirische Kritik Hier ist dein Schild, das Original PST – Pacific Standard Time […]
— Explosive Mind » Blog Archive » Tab closing extended vacation edition 01.07.2009 — 1. Juli 2009, 21:15 #
heute Abend wird sich auch das NDR Magazin »Zapp« mit dem lieben Herrn aus Österreich befassen…23:00 Uhr im NDR.……
— mastermind — 1. Juli 2009, 22:12 #
Ja geil. Du wirst bezahlt von Pharmaunternehmen, um den Öko-Opa fertig zu machen. Geile Theorie.
Der Mann merkt echt nix mehr (was nimmt in so einem Fall eigentlich am besten?!?)
— egghat — 1. Juli 2009, 22:54 #
Erinnert mich an Tipps zum Stau von Herrn »Prof.« Bankhofer. Sein Tipp: »Wenns heiß ist, Fenster aufmachen um frische Luft ins Auto zu lassen!« *ggg*
— Andreas — 1. Juli 2009, 23:32 #
Manche arbeiten sich ja nach oben…
… Andere werden Verdauungsexperten…
Shootout at Bankhofer Range:
http://www.transgallaxys.com/#post14
— ama — 2. Juli 2009, 0:08 #
@46 Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie den Arzt Ihres Apothekers!
— KaBa — 2. Juli 2009, 0:34 #
@54 Oder einfach beim Kollegen nachschlagen, wenn man Probleme mit Arschlöchern hat.
— Twipsy — 2. Juli 2009, 0:55 #
»Es gibt immer weniger Experten und immer mehr Arschlöcher« — sic!
Aber nebenbei: Vielmehr regt mich beim Hören des Mitschnitts die unsägliche Fröhlichkeit des Morgenmoderators und noch viel mehr das ausschließliche dümmliche Glucksen des weiblichen »Sidekicks«(?) auf. Unerträglich. Sich in einem solchen Umfeld zu positionieren sagt ja wohl alles.…
— Clooney — 2. Juli 2009, 1:11 #
»Morgen sind wir tolerant, tolerant, tolerant
und finden selbst die größten Idioten interessant
wir reichen jedem Arsch die Hand,
und was uns stört in diesem Land
das wird ab morgen nicht mehr eine Schweinerei genannt.
Ab morgen sind wir positiv,
und nicht mehr so auf dem qui-vive
wir rücken nichts mehr gerade, nein, wir lassen alles schief,
na klar!
Fortan glauben wir an Lügen, weil sie in der Zeitung steh’n
greifen nichts mehr mit Kritik an — was geht uns die Politik an?
Haben wir uns nicht schon oft genug die Finger dran verbrannt?
Das wird anders: morgen sind wir tolerant.
(Robert Long)
— polyphem — 2. Juli 2009, 1:20 #
man möge es verzeihen, wenn ich auf den link vom ndr und »zapp« verweise, aber ich habe mich weggeworfen vor lachen — absolut genial!
http://www3.ndr.de/flash/zapp/.….38;sr=zapp
dort dann auf »durchgezappt« — es ist der dritte beitrag darin.
— mastermind — 2. Juli 2009, 9:51 #
Wo genau ist jetzt nochmal der Skandal?
(Nein, ich willige nicht ein, dass der angegebene Name, meine E-Mail-Adresse und die IP-Adresse, die Ihrem Internetanschluss aktuell zugewiesen ist, von Ihnen im Zusammenhang mit meinem Kommentar gespeichert werden.)
— Harald Eisenmann — 2. Juli 2009, 12:34 #
Wo steht denn, dass alles, was hier thematisiert wird, ein Skandal sein muss? Wenn ein Mann, der mit Auftritten in diversen deutschen Fernsehsendern gutes Geld verdient hat, und der diese Auftritte für Werbezwecke missbraucht hat anstatt sich für sein Fehlverhalten zu entschuldigen diejenigen beleidigt, die ihn enttarnt haben, dann ist das ein kommentarwürdiger Sachverhalt. Ob’s ein Skandal ist, ist Ansichtssache, aber nicht entscheidend.
Skandalös finde ich ja zumindest, dass Herr Bankhofer es schafft, mir so unsympathisch zu sein, dass ich die mir nachgesagte Rolle des »Advocatus Diaboli aus Geltungs– und/oder Streitsucht« nicht mehr auszufüllen vermag. Mist, da war die eigene Meinung wohl mal stärker als die Profilneurose.
;-)
— noir.desir. — 2. Juli 2009, 14:01 #
@59: Wo wurde denn ein Skandal versprochen? Das erste mal, dass das Wort hier ueberhaupt auftaucht, ist in deinem Kommentar.
— Philipp — 2. Juli 2009, 14:06 #
Random Babbelei: Späte Genugtuung…
Schön, dass es Gesundheitsfuzzi Hademar Bankhofer endlich so richtig erwischt hat.…
— Tsujis Babbelei — 2. Juli 2009, 14:08 #
Sehr hübscher Abschlusssatz!
ZU Bankhofer selbst ist ja schon alles gesagt.
— creezy — 3. Juli 2009, 14:07 #
»Das Schöne an Leuten wie Bankhofer ist, dass sie den letzten Rest der Demontage nie anderen überlassen.»
Herrlich!
— A. K. — 3. Juli 2009, 21:12 #
Bei Radio Seefunk RSF scheint er täglich auf Sendug zu sein, der Herr Professor…
http://www.radio-seefunk.de/default.aspx?ID=6317
— HerrVorragend — 6. Juli 2009, 19:01 #
Und die Hessen haben vergessen – der Klostermann Hademar ist jeden Samstag im hr Fernsehen mit seinem Großen Gesundheitsquiz zu sehen. Ein Comeback?
— EricMountain — 13. Oktober 2009, 18:44 #
Das Pharmakon steckt wieder »dahinter«.
Es könn(t)en durch ihn weniger Nebenwirkungen verkauft werden …
Die medien sind die Mietmäuler.
LG
— Linda — 23. Juni 2010, 14:20 #
ach, linda.
wenn »die medien« wirklich mietmäuler sind, dann haben sie sich gerade »mit ihnen gemein gemacht«.
oder nicht?
.~.
— dot tilde dot — 23. Juni 2010, 15:32 #