James Lasts flauschige Subdominante

17 Apr 09
17. April 2009

Was schenkt man jemandem, der schon alles hat?

James Last, der am Freitag seinen 80. Geburtstag feierte, hat, nach allem was man weiß: Wohlstand, ein Haus in Florida, familiäres Glück, beruflichen Erfolg. Aber ein Text, wie ihn ihm Helmut Mauró in der „Süddeutschen Zeitung“ schenkte, ist zuvor bestimmt noch nicht über ihn verfasst worden.

(…) Der Titelsong „Happy Heart“ löst dann tatsächlich auch ein, was ein glückliches Herz ausmacht; zumindest einen bestimmten Typus davon: Der E-Bass, der später mehr grunzt als rülpst, da unterscheidet sich James Last doch ein wenig vom Hard Rock, macht zunächst das Trampolin, auf dem zwei kleine Bongos Luftsprünge vollführen, vom zweigestrichenen g aus schleimt sich die E-Gitarre chromatisch vermindert nach unten und landet unausweichlich in C-Dur. Fröhlichkeit pur, noch bevor der Song überhaupt begonnen hat. Nun kommt das volle, bei James aber immer gut durchgelüftete Schlagzeug hinzu, federnden Schrittes wie immer, dazu schleift die E-Gitarre die Melodietöne von unten an, zieht sie streng nach oben, sodass kleine Quiekgeräusche entstehen — ein fröhliches Quieken glücklicher Schweine. Endlich stimmt das E-Piano die Melodie an. (…)

Falls Sie das jetzt trotz dieser genauen Beschreibung nicht unmittelbar in den Ohren haben: Bitteschön.

Über die schon seit ein paar Takten chromatisch anvisierte Septe im Bass, also dem Sekundakkord, fällt das so beinahe klar erreichte D-Dur in die flauschig ausgebreitete Subdominante, das reine G-Dur, das ein bisschen nach frischem Heu riecht und sich anfühlt wie die heißen Steine beim Masseur. Es ist exakt jene Du-Darfst-Erotik, dieses Wassertreten ohne Reue, die etwas einlöst, was es sonst nur als Werbeversprechen gibt: Glück ohne Abgrund, Wurst ohne Fett, Liebe ohne Schmerz. (…)

Über 200 Zeitungszeilen (bzw. eine fünfteilige Bilderstrecke) geht das so, bis der Artikel nach einzelnen zeitgemäßen subdominantischen Schlenkern und synkopisch versetzten Metren entschlossen das Lenkrad herumreißt hin zum zweigestrichenen K der Kryptik und mit den Sätzen endet:

Es sind erlesen skurrile Momente im Meer des Glücks, in dem manche oben schwimmen und andere sofort ertrinken. Beides möchte man nicht.

Ich habe den Text jetzt dreimal gelesen und bin trotzdem kein bisschen schlauer, ob er ernstgemeinte musikwissenschaftliche Analyse eines Lebenswerkes sein will oder Parodie darauf. Oder ob es sich um eine Geburtstagsgirlande handelt, deren Witz darin besteht, sich ausgerechnet dem Meister des seichten Happy-Sounds mit dem filigranen Handwerkszeug des detailversessenen Kritikers klassischer Musik zu widmen.

In jedem Fall: grandios gaga. Schwimmen wir also einfach mit im Meer des Glücks, mit genügend Puste, um vor dem Ersaufen noch ein paar seltene Tiefsee-Skurrilien auflesen zu können.

Weiter mit Musik.

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43 Gedanken
  1. 1
    SvenR says:

    Ägyptn?

    [James „Hansi“ Last ist großartig!]

  2. 2
    Dag says:

    Das da unten ist doch jetzt mal garantiert aus so einem von diesen Lederhosen-Sexfilmen, die Helmut Thoma früher RTL beschert hat.

  3. 3
    Das Trio says:

    Also wenn man zuerst den Text liest, und dann das Lied hört, kann man den Text im Nachhinein nur noch als zutiefst sarkastisch betrachten.

    Alles andere würde keinen Sinn machen. In diesem Sinne: Toller Text ;)

  4. 4
    Dag says:

    Zutiefst sarkastisch nicht. Ambivalent. Hans Last ist auch einfach ein wirklich guter und interessanter Kerl. Gar nicht oberflächlich. Fantastische Interviews gibt der. Es gab mal vor über 2 Jahren eines in der FAS — das einzige Mal, dass ich die FAS kaufte und etwas las, was einen tiefen Eindruck hinterlies.

  5. 5
    Hannah says:

    ich glaube, ich muss mir den Text nebst Song nochmal zu weniger nachtschlafener Zeit zu Gemüte führen — im Moment bin ich offenbar nicht in der Lage, den Text zu verstehen und auf den Song zu übertragen — oder ist das vom Autor so gewollt?

  6. 6
    Stefan Niggemeier says:

    Nicht dass es da Missverständnisse gibt: Der in den längeren Zitaten beschriebene Titel ist der hinter dem Link „Bitteschön“. Nicht der in dem Video.

  7. 8
    Dag says:

    Muss ich jetzt noch hinzufügen: Das andere Interview mit Hans Last, an das ich mich erinnere, war im „jetzt“, in der Reihe „Lernen von den Alten“. Da stellte der Interviewer in den Raum, irgendjemand habe geschrieben, James Last mache Musik für zahnlose Greise. Last darauf (Gedächtnisprotokoll, hab’s nicht nachgeschlagen): Na ist doch klasse, zahnlose Greise wollen auch Musik hören!

    Bei dem FAS-Interview sagte er bei irgendeiner Frage auf einmal „du“ zu dem Interviewer, und der fragte dann: Duzen wir uns jetzt? Und Last meinte sinngemäß, ja, er duze ihn jetzt, er sei da mittlerweile ganz amerikanisch. Herrliche Dynamik, sehr lustig.

  8. 9
    mihau says:

    jaja, der bass grunzt und rülpst und überhaupt… grossartig.

  9. 11
    Das Trio says:

    James Last selbst mag ja ein intelligenter, interessanter und tiefsinniger Mensch sein. Seine Musik ist es aber nicht, und darum geht es in dem Artikel. Von daher würde ich bezüglich der Musik nicht von Ambivalenz sprechen.

    Eigentlich steht es auch genau so im Artikel, man muss ihn nur mal komplett lesen: Last ist interessant, seine Musik ist seichtestes Easy Listening.

  10. 12
    Alexander Z. says:

    Klarer Fall von Koch versalzt Suppe: Ich glaube ja der Helmut Mauró ist ziemlich verliebt und hat sich infolgedessen schlichtweg in seiner wohlantrainierten Kritikersprache verloren. Mutmaßlich hat er SIE sogar bei dem Lied kennengelernt und kommt auf die ganze Leidenschaft, die schon beim bloßen Gedanken an das Lied in ihm aufsteigt, einfach nicht klar. Oder wie man in Neukölln sacht, wenn’s einen erwischt hat: Der is derbstens auf Sero (Serotonin) häng’geblieben!

    Irgendwie süß und doch auch nicht ganz so unangenehm wie versalzenes Essen.

  11. 13
    Markus B. says:

    This post has just made my day! ;-) that’s entertainment.…

  12. 14
    roland eitler says:

    ich machs kurz:
    Ich konnte den alten sack noch nie leiden. Schmalzige gaga-texte retten dies auch nicht mehr (im gegenteil). Danke für die bestätigung.
    So, und jetzt hör ich mir gleich mal die neue von papa roach 3x mal an, um dieses jamst last („last“…stimmt, voll das letzte) gedudel aus den ohren zu kriegen.

  13. 15
    Carsten says:

    Ich denke, der Text von Mauró ist ganz großartig. Er ist in sprachlicher Hinsicht eben manchmal ebenso eingelullt wie Lasts Musik. Jene ist ja für den erfahrenen, d.h. verpawlowten Fernsehzuschauer der musikalische Hinweis: In den nächsten 2 Minuten gibt es nur heile Welt, keine Probleme, keine Hässlichkeit, keine Kritik. Da werden eben die Torten auf dem Traumschiff in den Saal gebracht, da fährt Dr. Brinkmann entspannt durchs Glottertal, in dem es keinen Gegenverkehr gibt. Auch ein wenig deutsch. Oder kann sich jemand aktuelle Filme anderer Länder vorstellen, in denen die Handlung unterbrochen wird, damit in Stakkato-Geklatsche und unter Trompetengetröte Torten reingetragen werden?
    Mauró hat ganz recht, dass man Lasts Musik, die jedem noch so guten, noch so unangepassten Stück eine Zwangsjacke der Gutlaunigkeit aufzuziehen vermag, nicht mit einer konsequent sachlichen Sprache entgegentreten kann.
    Mir ist eines nur noch unklar: Lasts Musik ist ja die Weiterführung der Heimatfilme der 50er und 60er auf musikalischem Gebiet. Wenn man das bedenkt, eine geniale Lückendeckung. Aber diese Filme sollten die geplagte Kriegsgeneration vom Schrecken der Geschichte ablenken, taten dies jedenfalls. Wen sollte in den70ern denn Lasts Musik ablenken?

  14. 16
    Walter says:

    Ich denke, der Text von Mauró ist einfach nur großer Müll.

  15. 17
    creezy says:

    Es ist … schräg. Andererseits empfinde ich die Musik von Last ebenso. Es passt und ist auf alle Fälle sehr unterhaltsam zu lesen, vielleicht ist es das intellektuellste Denkmal, das James Last je geschrieben wurde?

  16. 18
    at says:

    Ausgerechnet auf Last.fm zu verweisen, ist aber auch nicht schlecht.

  17. 19
    Sebastian S. says:

    18: Sehr gut :-)

  18. 20
    ballmann says:

    Ich konnte die Saba-Du-sei-sei-Musik von James Last noch nie leiden
    – nach dem Artikel von Mauro weiß ich endlich warum.

  19. 21
    Darian van Dark says:

    Also…

    „Happy Sound“ war ja doch eher das Adjektiv für Bert Kämpfert. Besonders bekannt durch den so genannten „Knackbass“ — gespielt vom noch lebenden und immer noch aktiven Ladi Geisler. Der wiederum hat diesen Bass vor Jahrzehnten von James „Hansi“ Last gekauft — einen Gibson Bass. Somit ist James Last auch noch verantwortlich für den obligatorischen Begleitbass beim Berti:

    http://www.youtube.com/watch?v=7iKF8OxWVh4

    Sachen gibs(on) ;)

  20. 22
    Manuel says:

    Wow. Großartig. Selbst als magistrierter Musikwissenschaftler hab ich nicht verstanden was Mauro meint und habe versucht mir vorzustellen, wie das klingt, was er beschreibt, bevor ich den Titel gehört habe.

    Sollte ich vielleicht ml aufnehmen (auf dem Klavier) und dann vergleichen. Was meinst Du, Stefan?

  21. 23
    Johannes says:

    Ich tippe, dass es ernst gemeint ist. Musikjournalisten sind so, manchmal. Glaube ich. Und dann verlieren sie sich in Hülsen, Adjektiven und all diesen Dingen, wisst ihr schon. Hm.

    Übrigens, seine aktuelle Tour heißt „Mit 80 Jahren um die Welt“. DAS ist wirklich lustig, ich musste lachen! :-)

  22. 24
    ballmann says:

    der link von Darian erinnert mich an das Radio meiner Kindheit:

    „Wir schauen für Sie zur Uhr: Es ist 07.36 Uhr. In unserer Sendung Melodie und Rhythmus geht es jetzt weiter mit dem großen Tanzorchester des NDR unter der Leitung von …“

  23. 25
    Manuel says:

    Jetzt hab‘ ich das Lied gehört … ist ja echt krass, das ist ja wirklich großer Quatsch was Mauro da schreibt. Von den Harmonien ist der Song nicht viel anders ls die Quintfallsequenz von „I will survive“, die Bläsermelodie ist — abgesehen vom Rhythmus — auch dm Instrumentalteil von „I will survive“ ziemlich ähnlich.

  24. 26
    Haco says:

    Ich finde, es klingt so, als ob er Nippes beschreiben würde: auch dort liegt das Unfassbare, der Schrecken des Harmlosen in vielen kleinen hübsche Details. Der Musik durchaus angemessen. Und er beschreibt ganz gut, warum manche diese Musik mögen und andere sie hassen.

  25. 27
    Militürk says:

    Mein Gott, da schreibt mal jemand einen Text der nicht für Bauer Harms verständlich ist! Pfui, Elitenbildung! Was bildet der sich ein? Hält der sich für was besseres?

    Der schreibt über Musik, wie andere über Wein*. Ich finde das sehr angenehm persönlich, im Gegensatz zu dem üblichen Ulrich Wickert „ich will es allen recht machen“ Brei.

    *“… wie ein Kneipenwein („Wia ham rot, wei-eß und jemüscht!“), fast ein wenig sauer, etwas Pelz (aber angenehm weich, nicht so billiger Flokati, sondern eher irgendwas niedliches, vom Aussterben bedrohtes),“ http://holgi.blogger.de/stories/1376397/

  26. 28
    OssiWG » Blog Archiv » One of the last says:

    […] von die Tanzmusike stattfindet, möchten wir nicht ganz hinten stehen. Aus den Kommentaren bei Stefan Niggemeier gefischt und absolut […]

  27. 29
    Striedel says:

    Apropos flauschig: http://www.wesio.de/video/7726/kragenb–rnachwuchs-im-tierpark-bad-pyrmont
    Entdeckt heute Morgen bei zdf logo. Es lebe also das Kinderfernsehen. James Last kam da gottseidank nicht vor.

  28. 30
    Franky S. says:

    Hervorragend. Endlich hat mal einer aufgeschrieben, wie es der echte Profi macht. James Last ist eben meilenweit besser als seine deutschen Betroffenheits-Kollegen Westernhagen, Grönemeyer oder wie die fürchterlichen Brüder alle heissen. Hier versteht einer sein Handwerk. Für Neugierige sei dringend auf seine höchst brillante Arbeit für Freddy hingewiesen. An der Leadgitarre häufig der beste deutsche Gitarrist aller Zeiten: Ladi Geisler. Nebenbei: Mit Non-Stop-Dancing hat Last mal eben 20 Jahre vor der Zeit das DJ-Prinzip erfunden, nachdem die einzelnen Titel pausenlos ineinander übergehen. Glückwunsch, Hansi!

  29. 31
    Robert says:

    Jaja, die Transformation Ton > Wort ist schon manchmal eine schwierige Aufgabe. Zum Glück ahben wir in unserem Magazin so ein enges Zeichenlimit, da wird so eine Stilblütensammlung unterbunden …

  30. 32
    Robert says:

    Achja @Manuel (#25), vielleicht solltest du diese Besprechung mal vertonen. Genre „Kunstlied“ …

  31. 33
    Darian van Dark says:

    Nun ja, James Last kann aber auch unflauschig:

    http://www.youtube.com/watch?v=RlXjR9wyxbM

  32. 34
    Jeeves says:

    Genau. So isses. Und nicht anders:
    “… Witz darin besteht, sich ausgerechnet dem Meister des seichten Happy-Sounds mit dem filigranen Handwerkszeug des detailversessenen Kritikers klassischer Musik zu widmen. In jedem Fall: grandios gaga. “

    Wunderbar!

  33. 35
    Thorsten says:

    Es wäre zumindest schön, wenn Mauró das ernst gemeint hat. Leider muss man Musikwissenschaftler sein, um das endgültig zu beurteilen. Ich finde das Lied jedenfalls schön und würde es gerne adäquat mit Worten beschreiben können.
    Wenn ich mir Maurós Text noch einmal durchlese, habe ich das Gefühl, dass er gut ist, zumindest an den Stellen, die nicht musikwissenschaftlich sind: federleicht, gut durchgelüftetes Schlagzeug, Glück ohne Abgrund, Wurst ohne Fett.

    So isses. Nix gaga.

  34. 36
    Sebastian H says:

    der zitierte text erinnert mich sehr an die sachen, die leute über die musik erzählen, wenn sie verballert ausm berghain kommen — sehr blumig, begeistert, etwas wirr aber trotzdem sehr treffend.

    ich find es schön, wenn man sich mutig über musik äußert, besonders bei einem no-go-area wie james last… und wie sich eine seit ein paar takten chromatisch anvisierte septe im bass anhört und besonders, welchen effekt sie dann auslöst, kann ich gut nachvollziehen.

    „daumen hoch“ oder wie das heisst

  35. 37
    DrNI says:

    Also ich weiß nicht, ob ich den sehr fahrstuhlartigen Titel, der sich ein Melodiefragment mit „Über den Wolken“ zu teilen scheint, mit diesen Worten beschreiben würde. Die glücksschweinige E-Gitarre hört sich für mich auch eher nach 90er Digitaltechnik-MIDI-Expander an, vor allem die „Bendings“. Sicherlich ein Titel, zu dem ein rhythmisches und ebenso unechtes Softporno-Gestöhne passen würde.

    Nur… warum darüber eine Review schreiben? Und eine solche? „Du-darfst-Erotik“? Ist das wieder der Softporno? Und das mit dem „frischen Heu“ und dem „Masseur“, sind das gar ebensolche Referenzen?

  36. 38
    Daniel says:

    Sehr schön zu lesen der Artikel. Wobei ich leider icht glaube dass Mauro dass wirklich sarkastisch/ironisch meint. Er berauscht sich offenbar an seinem eigenen Gelaber. Ist aber ja gerüchteweise gar nicht so selten bei Journalisten dass es ihnen eine prickelnde autoerotische Erfahrung ist sich selbst reden zu hören (oder selbst zu lesen).
    Wobei ich darauf hinweisen möchte, dass ich nichts gegen James Last habe. Finde völlig ok wenn jemand das mag und wenn jemand drüber schreiben will. Nur über einen generischen, kunstfreien Song den auch jeder Music Maker V 0.1 kreieren könnte so daherzuschwurbeln ist einfach sinnfrei. Und selbst wenn es hohe Kunst wäre bleiben die Trampolin– und Meeresmetaphern ziemlich peinlich.

  37. 39
    Christian says:

    @21, Darian: Zwar schön bei Wikipedia abgeschrieben, aber Happy Sound gehört tatsächlich zu JL.
    Jahre im 2nd Hand Plattenladen haben mich gefühlte 50.000 seiner LPs mit diesem Sticker drauf in Händen halten lassen.
    ..und Ladi Geisler ist maßgeblich Gitarrist. Bass nur im Studiokontext.

    Christian, gelangweilt seit Darian in Kommentarfeldern postet.

  38. 40
    dfIas says:

    Und dann noch ‚Du-darfst-Erotik‘ mit großem ‚darfst‘ … Tzz, tzz

  39. 41
    Torsten ohne H says:

    Erinnert mich an eine der wenigen lesenswerten „Spiegel“-Rubriken, den Hohlspiegel. Da werden auch sehr oft solche mit Metaphern überladenen Musikkritiken zitiert. Immer wieder lustig, wie manche Musikjournalisten völlig übers Ziel hinausschießen.

  40. 42
    ammersee says:

    nebenbei, hier sehr sehenswert:
    james last in the soviet union 1972
    http://www.youtube.com/watch?v=PTXUBXOpvWQ&feature=related

  41. 43
    Markus says:

    Hallo Stefan,

    lass dir von einem Musikwissenschaftler gesagt sein, dass ich den Text wenigstens für einen — sagen wir mal — „tollen Versuch“ halte, ein solches Thema weder staubig, andererseits auch nicht zu analytisch verquast anzugehen.

    Über alles andere kann man dann streiten ;)

    Grüße, Markus

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