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Warum gibt es eigentlich den „Daily Express”?

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„Sven Regener von Element Of Crime, der sehr gute Sachen sagt, wenn man ihm die richtigen Fragen stellt, beweist in einem Interview mit der Netzeitung, dass er fast noch bessere Sachen sagt, wenn man ihm die falschen Fragen stellt.”

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„They’re shrinking our Cadbury Creme Eggs and denying it”

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sueddeutsche.de zieht alte Reifen auf.

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„Wenn wir schon von Mord sprechen”: Peggy Parnass’ anderer Blick auf die Debatte um Christian Klar.

— 10. April 2007, 0:59 — 19 Kommentare

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Kommentare:

  1. Das Regener-Interview ist ja wirklich ein großartiges Dokument journalistischen Scheiterns, furchtlos dokumentiert.

    Und gut, dass der Cadbury-Skandal jetzt auch im deutschsprachigen Raum dokumentiert ist. Wir kriegen sie schon noch! Lotta Continua!

    — Chris — 10. April 2007, 9:25  #
  2. Wohingegen ich dieses Parnasspamphlet ja ganz schrecklich fand. Hatte fast einen Kommentarimpuls. Immer dieses sinnlose rumvergleichen von unvergleichbaren Dingen. Schlimm.

    Sebas — 10. April 2007, 9:52  #
  3. Die Länge von Haftstrafen von Mördern kann man nicht vergleichen?

    Stefan — 10. April 2007, 10:11  #
  4. Meiner Meinung nach sollten Cadbury Creme Eggs ganz verboten werden. Wie andere Suchtstoffe, die auch verboten sind.

    — SvenR — 10. April 2007, 10:22  #
  5. Nein, sie vergleicht den Anspruch auf Trauer. Das finde ich schlimm.

    Sebas — 10. April 2007, 10:23  #
  6. [...] Interview bei der Netzeitung, Zusammenfassung bei Coffee and TV, gefunden bei Herrn Niggemeier. [...]

    Florida Sun Company » Blog Archive » Passende Antworten — 10. April 2007, 11:28  #
  7. Danke für den Link zum Parnass-Artikel.
    Schön, mal wieder eine Gegenstimme in dem ganzen Geschwurbel um mangelnde Reue, etc. zu hören.

    — timsen — 10. April 2007, 12:47  #
  8. das hat ja schon loriotsche qualitäten.

    entweder der redakteur hat einen wirklich fiesen humor oder frau weiß einen sehr noblen charakter, anders kann ich mir einen journalistischen märtyrertot wie diesen nicht erklären.
    verdient aber unbedingt einen ehrenplatz im pantheon des unfreiwilligen humors.

    was lernen wir daraus?
    man sollte sich nach drei semestern publizistik und germanistik nicht für eine großintellektuelle halten.

    und wenn man fragt bekommt man manchmal tatsächlich antworten; darauf sollte man vorbereitet sein.

    auf jeden fall danke für den link.:)

    — westernworld — 10. April 2007, 15:30  #
  9. Puh. Ganz fürchterlich der Artikel oder Kommentar von Peggy Parnass. Auch die Länge von Haftstrafen kann man nicht immer vergleichen. Wenn man die Strafen für NS-Täter als zu milde empfindet, rechtfertigt das doch nicht die Forderung, andere Täter entsprechend milde zu bestrafen. Einen als falsch empfundenen Maßstab kann ich doch nicht auf andere Fälle übertragen.

    — a. — 10. April 2007, 20:04  #
  10. ist das eigentlich so schwierig zu verstehen, dass es nicht um die Maßstäbe von Peggy Parnass geht, sondern dass sie auf die unterschiedlichen Maßstäbe der deutschen Justiz, Presse und Politik hinweist?

    — Alli — 10. April 2007, 20:31  #
  11. regener und weiß im spiegel ihrer biografisch relevanten themen!

    lokalreporter — 10. April 2007, 20:51  #
  12. Danke, Alli.

    — Binabik — 10. April 2007, 21:05  #
  13. danichfür!

    — Alli — 10. April 2007, 21:11  #
  14. wollte ich auch gerade sagen: Danke, Alli.

    Stefan — 10. April 2007, 21:26  #
  15. gern geschehen – es war mir ein inneres bedürfnis. und ausserdem war es hübsch, endlich mal was kluges zu dem thema zu lesen. also: danke fürs verlinken!

    — Alli — 11. April 2007, 0:29  #
  16. Beim rumsurfen für einen eigenen Eintrag fiel mir auf: Parnass verwechselt im ersten Satz die Anklage und das Urteil gegen Ryan. Da gibt es schon erhebliche Unterschiede, wie man bei Wikipedia und anderswo nachlesen kann.
    Interessant fand ich auch zu lesen, dass Ryan von Johannes Rau begnadigt wurde. Im Gegensatz zu Christian Klar.

    Bonde — 11. April 2007, 2:05  #
  17. Zu Sven Regener fällt mir nur ein:

    HURZ!

    — Stefan mit f — 11. April 2007, 9:35  #
  18. Das ist aber interessant mit den inkonsistenten Maßstäben. Ich finde das ganz schön, dass in der Zeit gesehen, Maßstäbe inkonsistent sind. Wenn Homosexualität (oder jedenfalls homosexuelle Betätigung) früher strafbar war, dann ist das kein Grund dafür zu argumentieren, dass das jetzt auch so sein muss. Oder Gerichten, Politik, Presse unterschiedlicher Maßstäbe vorzuwerfen. Wieso billigt denn der, der sich skeptisch gegenüber einer Begnadigung zeigt, zu milde Strafen gegenüber NS-Verbrechern? Nur dann wäre sein Maßstab inkonsistent.

    — a. — 11. April 2007, 10:00  #
  19. [...] [via] [...]

    aus anderer sicht. « WAHN² sinn³ — 15. April 2007, 16:46  #

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