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	<title>Kommentare zu: Kurz verlinkt (29)</title>
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	<description>Medienjournalist</description>
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		<title>Von: HUzB</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/kurz-verlinkt-29/#comment-66242</link>
		<dc:creator>HUzB</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2009 16:10:55 +0000</pubDate>
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		<description>Ob Frau Schürmann oder der berüchtigte Sack Reis in China - wen interessiert so etwas. Täglich müssen unzählige Menschen leiden, worüber wir nie etwas erfahren. 

Man hätte die Seiten besser nutzen können....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ob Frau Schürmann oder der berüchtigte Sack Reis in China — wen interessiert so etwas. Täglich müssen unzählige Menschen leiden, worüber wir nie etwas erfahren. </p>
<p>Man hätte die Seiten besser nutzen können.…</p>
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		<title>Von: anonym</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/kurz-verlinkt-29/#comment-66196</link>
		<dc:creator>anonym</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2009 13:25:33 +0000</pubDate>
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		<description>Den Artikel über Petra S. kann ich nicht als respektlos oder (besonders) voyeuristisch oder verwerflich betrachten. Er scheint mir weithin gelungen zu sein. Robert Walser hat geschrieben: &quot;Es ist nett, von jemandem zu sprechen, der nicht das Gespräch des Tages bildet.&quot; In diesem Sinne verstehe ich diesen SZ-Beitrag.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Den Artikel über Petra S. kann ich nicht als respektlos oder (besonders) voyeuristisch oder verwerflich betrachten. Er scheint mir weithin gelungen zu sein. Robert Walser hat geschrieben: »Es ist nett, von jemandem zu sprechen, der nicht das Gespräch des Tages bildet.« In diesem Sinne verstehe ich diesen SZ-Beitrag.</p>
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		<title>Von: Jonas Schaible</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/kurz-verlinkt-29/#comment-66082</link>
		<dc:creator>Jonas Schaible</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 22:01:15 +0000</pubDate>
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		<description>Ich denke, die entscheidende Frage für die Bewertung des Textes ist, ob er mit Wissen und Zustimmung von Frau Schürmann entstanden ist oder nicht.
Im ersten Fall liegt hier eine technisch blitzsaubere, ansprechende, ihren Zweck - es dem Leser möglich machen, sich in das Schicksal und die generelle Frage nach der Bedeutung von Schicksalsschlägen für den Einzelnen einzufühlen - erfüllende Reportage vor.
Im zweiten Fall liegt eine immer noch technisch blitzsaubere Reportage vor, die es sich aber herausnimmt, festzulegen, dass Frau Schürmanns Schicksal von öffentlichem Interesse ist - was anmaßend ist und die Kompetenzen des Autors übersteigt.
Aus diesen Gedanken folgt: eine moralische Beurteilung des Textes ist schon mangels nötiger Informationen zur Entstehung nicht oder nur schwer möglich und eine Einordnung is &quot;gut/schlecht&quot; mithin unsinnig und undifferenziert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke, die entscheidende Frage für die Bewertung des Textes ist, ob er mit Wissen und Zustimmung von Frau Schürmann entstanden ist oder nicht.<br />
Im ersten Fall liegt hier eine technisch blitzsaubere, ansprechende, ihren Zweck — es dem Leser möglich machen, sich in das Schicksal und die generelle Frage nach der Bedeutung von Schicksalsschlägen für den Einzelnen einzufühlen — erfüllende Reportage vor.<br />
Im zweiten Fall liegt eine immer noch technisch blitzsaubere Reportage vor, die es sich aber herausnimmt, festzulegen, dass Frau Schürmanns Schicksal von öffentlichem Interesse ist — was anmaßend ist und die Kompetenzen des Autors übersteigt.<br />
Aus diesen Gedanken folgt: eine moralische Beurteilung des Textes ist schon mangels nötiger Informationen zur Entstehung nicht oder nur schwer möglich und eine Einordnung is »gut/schlecht« mithin unsinnig und undifferenziert.</p>
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		<title>Von: BobSokrates</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/kurz-verlinkt-29/#comment-66017</link>
		<dc:creator>BobSokrates</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 15:05:03 +0000</pubDate>
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		<description>Ich kann mich gut an eine Zeit erinnern, in der Petra Schürmann sehr gern im Scheinwerferlicht stand. Homestorys, Interviews, Galas - das volle Programm. Der &quot;Landwirt&quot;-Verlag spendete ihr sogar Auslandsreisen nach Paris und St. Petersburg mit der Bedingung, darüber berichten zu dürfen. Und P. Schürmann ist diese Reisen angetreten, hat sich also einladen, interviewen und fotografieren lassen. Selbst als sie nicht mehr sprechen konnte, führte sie Interviews mit der BUNTE. Es ist also keineswegs so, dass sie ihr Privatleben gegenüber der Presse abschottete. Darüber hinaus: Sie hat aus ihrer &quot;Krankheit&quot; nie ein Geheimnis gemacht, oder explizit erklärt, dass es die Öffentlichkeit nichts angehe. Mehr noch: Sie hat öffentlich dazu Stellung genommen. Und das nicht nur ein oder zwei Mal, sondern beinahe regelmäßig (Bunte, BAMs, etc.).
Was diesen SZ-Magazin-Artikel angeht, kann ich also beim besten Willen nichts Anrüchiges erkennen. Natürlich kann man sich darüber streiten, ob man so eine Reportage dennoch veröffentlicht, aber viel anrüchiger finde ich doch die hier stattgefundene Diskussion: Alle haben&#039;s gelesen, AUFREGUNG, aber gewollt, nein, das hat keiner lesen wollen. So was nennt man dann wohl bigott.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann mich gut an eine Zeit erinnern, in der Petra Schürmann sehr gern im Scheinwerferlicht stand. Homestorys, Interviews, Galas — das volle Programm. Der »Landwirt«-Verlag spendete ihr sogar Auslandsreisen nach Paris und St. Petersburg mit der Bedingung, darüber berichten zu dürfen. Und P. Schürmann ist diese Reisen angetreten, hat sich also einladen, interviewen und fotografieren lassen. Selbst als sie nicht mehr sprechen konnte, führte sie Interviews mit der BUNTE. Es ist also keineswegs so, dass sie ihr Privatleben gegenüber der Presse abschottete. Darüber hinaus: Sie hat aus ihrer »Krankheit« nie ein Geheimnis gemacht, oder explizit erklärt, dass es die Öffentlichkeit nichts angehe. Mehr noch: Sie hat öffentlich dazu Stellung genommen. Und das nicht nur ein oder zwei Mal, sondern beinahe regelmäßig (Bunte, BAMs, etc.).<br />
Was diesen SZ-Magazin-Artikel angeht, kann ich also beim besten Willen nichts Anrüchiges erkennen. Natürlich kann man sich darüber streiten, ob man so eine Reportage dennoch veröffentlicht, aber viel anrüchiger finde ich doch die hier stattgefundene Diskussion: Alle haben’s gelesen, AUFREGUNG, aber gewollt, nein, das hat keiner lesen wollen. So was nennt man dann wohl bigott.</p>
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		<title>Von: jheitz</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/kurz-verlinkt-29/#comment-66006</link>
		<dc:creator>jheitz</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 14:31:59 +0000</pubDate>
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		<description>Kurz gegoogelt:

http://www.phoenix.de/ein_leben_petra_schuermann/2007/01/23/0/78985.1.htm</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz gegoogelt:</p>
<p><a href="http://www.phoenix.de/ein_leben_petra_schuermann/2007/01/23/0/78985.1.htm" rel="nofollow">http://www.phoenix.de/ein_lebe.….8985.1.htm</a></p>
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