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	<title>Kommentare zu: Kurz verlinkt (33)</title>
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	<description>Medienjournalist</description>
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		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/kurz-verlinkt-33/#comment-77275</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2009 13:27:44 +0000</pubDate>
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		<description>@Felix: für mich lohnt es sich nicht mehr, wenn die Zeitungen mich gar nicht mehr beschäftigen. meine texte werden kaum woanders verkauft. wenn sich das ändert, sieht es natürlich anders aus. aber in einem jahr wurden von 25 Artikel (Rezensionen) null (0) syndikalisiert. aber ich rede zugegebenermassen nur von den bräuchen bei den grossen zeitungen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Felix: für mich lohnt es sich nicht mehr, wenn die Zeitungen mich gar nicht mehr beschäftigen. meine texte werden kaum woanders verkauft. wenn sich das ändert, sieht es natürlich anders aus. aber in einem jahr wurden von 25 Artikel (Rezensionen) null (0) syndikalisiert. aber ich rede zugegebenermassen nur von den bräuchen bei den grossen zeitungen.</p>
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		<title>Von: Felix</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/kurz-verlinkt-33/#comment-77264</link>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2009 12:06:12 +0000</pubDate>
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		<description>Mir erscheint die Diskussion hier etwas sehr verengt zu sein: Was am Beispiel von Rezensionen erörtert wird, die die Verlage an buecher.de oder so weiterverkaufen, ist eine Frage der Nutzungsrechte ganz allgemein. Sichert sie sich ein Verlag so umfassend, wie es im FAZ-Vertrag nachzulesen ist, dann hat der Autor nichts mehr davon. Ja, er muß sogar fragen, wenn er sein Werk seinerseits verkaufen will. Und wenn er Glück hat, dann erlaubt es ihm der Erwerber seiner Nutzungsrechte. Andere Verlage sichern sich das Nutzungsrecht für einen begrenzten Zeitraum, wieder andere beteiligen den Urheber immerhin auch beim Erlös aus Weiterverkäufen, z.B. im Verhältnis 40/60. 

Was die beiden ersten Methoden für die Autoren bedeuten, ist doch klar: Verlagshäuser können die Texte für ihre durch zunehmende Konzentration gewachsene Produktpalette munter nutzen: Was für die Printausgabe Soundsoblatt geschrieben wurde, erscheint ohne zusätzliches Honorar auch bei soundso.de, wird über Soundsomobil auf Handys und PDAs gespielt, wird an die verschiedenen Regionalzeitungen des Soundsoverlags gegeben und erscheint auch noch auf einem verlagsfremden online-Medium als Werbung für die eigenen Blätter. 

So wandert der Artikel als &#039;Content&#039; durch viele Medien – ohne daß der Autor irgendwas daran verdienen würde. Bislang haben die Freien das zähneknirschend akzeptiert. Wollen sie weiter einigermaßen von ihrer Arbeit leben, dann müssen sie das thematisieren, denn sonst lohnt es sich nicht mehr.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir erscheint die Diskussion hier etwas sehr verengt zu sein: Was am Beispiel von Rezensionen erörtert wird, die die Verlage an buecher.de oder so weiterverkaufen, ist eine Frage der Nutzungsrechte ganz allgemein. Sichert sie sich ein Verlag so umfassend, wie es im FAZ-Vertrag nachzulesen ist, dann hat der Autor nichts mehr davon. Ja, er muß sogar fragen, wenn er sein Werk seinerseits verkaufen will. Und wenn er Glück hat, dann erlaubt es ihm der Erwerber seiner Nutzungsrechte. Andere Verlage sichern sich das Nutzungsrecht für einen begrenzten Zeitraum, wieder andere beteiligen den Urheber immerhin auch beim Erlös aus Weiterverkäufen, z.B. im Verhältnis 40/60. </p>
<p>Was die beiden ersten Methoden für die Autoren bedeuten, ist doch klar: Verlagshäuser können die Texte für ihre durch zunehmende Konzentration gewachsene Produktpalette munter nutzen: Was für die Printausgabe Soundsoblatt geschrieben wurde, erscheint ohne zusätzliches Honorar auch bei soundso.de, wird über Soundsomobil auf Handys und PDAs gespielt, wird an die verschiedenen Regionalzeitungen des Soundsoverlags gegeben und erscheint auch noch auf einem verlagsfremden online-Medium als Werbung für die eigenen Blätter. </p>
<p>So wandert der Artikel als ›Content‹ durch viele Medien – ohne daß der Autor irgendwas daran verdienen würde. Bislang haben die Freien das zähneknirschend akzeptiert. Wollen sie weiter einigermaßen von ihrer Arbeit leben, dann müssen sie das thematisieren, denn sonst lohnt es sich nicht mehr.</p>
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		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/kurz-verlinkt-33/#comment-77254</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2009 11:28:59 +0000</pubDate>
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		<description>Herr Knörer. ich bekomme 1,50 Euro Grundzeilenhonorar, in Sonderfällen, bei besonders &quot;schweren&quot; Rezensionen bis zu 2,50 Euro. Darin stecken die 0,10 Cent, die ich für den Weiterverkauf bei buecher.de bekommen würde; denn viel mehr scheint da nicht drin zu sein, wenn man das durch die Zahl der abgedruckten Rezensionen teilt und staffelt. Das Zeilenhonorar wird eines Tages nur noch die Hälfte sein, das ist doch klar, wenn ich durch meine Rezensionen den Perlentaucher mitalimentiere. Ich bin so entschieden für einen Kampf für die Freien, aber das ist ein Krampf. Mir kommt es vor, als ob sich hier Leute ohne Geschäftsmodell an das Geschäftsmodell anderen andocken und das dann noch als Freiheit des Wortes verkaufen. Denn es gibt doch eine ganz ganz einfache Antwort: Sie sind offenbar ein sehr guter Schreiber. Der Perlentaucher beauftragt Sie mit eigenen Rezenszionen, und die verkaufen Sie dann. Dann hätte ich nicht das Gefühl, unter doppeltem Druck zu sein. Die Debatte ist mir wichtig. Ich versuch mal, das wir die unter Klarnamen bei der SZ führen können, ich habe die freien Mitarbeiter schon angemailt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Knörer. ich bekomme 1,50 Euro Grundzeilenhonorar, in Sonderfällen, bei besonders »schweren« Rezensionen bis zu 2,50 Euro. Darin stecken die 0,10 Cent, die ich für den Weiterverkauf bei buecher.de bekommen würde; denn viel mehr scheint da nicht drin zu sein, wenn man das durch die Zahl der abgedruckten Rezensionen teilt und staffelt. Das Zeilenhonorar wird eines Tages nur noch die Hälfte sein, das ist doch klar, wenn ich durch meine Rezensionen den Perlentaucher mitalimentiere. Ich bin so entschieden für einen Kampf für die Freien, aber das ist ein Krampf. Mir kommt es vor, als ob sich hier Leute ohne Geschäftsmodell an das Geschäftsmodell anderen andocken und das dann noch als Freiheit des Wortes verkaufen. Denn es gibt doch eine ganz ganz einfache Antwort: Sie sind offenbar ein sehr guter Schreiber. Der Perlentaucher beauftragt Sie mit eigenen Rezenszionen, und die verkaufen Sie dann. Dann hätte ich nicht das Gefühl, unter doppeltem Druck zu sein. Die Debatte ist mir wichtig. Ich versuch mal, das wir die unter Klarnamen bei der SZ führen können, ich habe die freien Mitarbeiter schon angemailt.</p>
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		<title>Von: Murdoch</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/kurz-verlinkt-33/#comment-77252</link>
		<dc:creator>Murdoch</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2009 11:22:16 +0000</pubDate>
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		<description>@Dierk: Die kritische Wertung ist ja gerade die Wertung des Autors. Der Perlentaucher übernimmt sie. Also soll er den Urheber daran beteiligen, wenn er sie verkauft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Dierk: Die kritische Wertung ist ja gerade die Wertung des Autors. Der Perlentaucher übernimmt sie. Also soll er den Urheber daran beteiligen, wenn er sie verkauft.</p>
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		<title>Von: Dierk</title>
		<link>http://www.stefan-niggemeier.de/blog/kurz-verlinkt-33/#comment-77245</link>
		<dc:creator>Dierk</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2009 10:20:33 +0000</pubDate>
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		<description>Ist dem einen oder anderen klar, dass beriets das Zusammenfassen eine eigene geistige Leistung ist? Nicht umsonst [&#039;tschuldigung] heißt eine solche im Englischen &#039;abstract&#039;, man abstrahiert also. Ist übrigens eine der wichtigsten Lernleistungen im Deutschunterricht der Mittelstufe, eine Inhalstangabe mal mit mal ohne Wertung zu schaffen ohne einfach nur nachzuerählen.

Wenn die Zusammenfassung ferner auch noch eine kritische Wertung enthält - und der Begriff &#039;Kritik&#039; wird hier von Gegnern des Perlentaucher angewandt -, dann handelt es sich eben nicht mehr &quot;nur&quot; um Abschreiben. Abgesehen davon war es schon vor dem Internet so, dass mehr Nennungen dem Genannten helfen - selbst dann, wenn er nur negativ zitiert wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ist dem einen oder anderen klar, dass beriets das Zusammenfassen eine eigene geistige Leistung ist? Nicht umsonst [’tschuldigung] heißt eine solche im Englischen ›abstract‹, man abstrahiert also. Ist übrigens eine der wichtigsten Lernleistungen im Deutschunterricht der Mittelstufe, eine Inhalstangabe mal mit mal ohne Wertung zu schaffen ohne einfach nur nachzuerählen.</p>
<p>Wenn die Zusammenfassung ferner auch noch eine kritische Wertung enthält — und der Begriff ›Kritik‹ wird hier von Gegnern des Perlentaucher angewandt -, dann handelt es sich eben nicht mehr »nur« um Abschreiben. Abgesehen davon war es schon vor dem Internet so, dass mehr Nennungen dem Genannten helfen — selbst dann, wenn er nur negativ zitiert wird.</p>
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